Erfahrungsbericht Revision 14060M bei Rolex-Köln

Diskutiere Erfahrungsbericht Revision 14060M bei Rolex-Köln im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Prolog: ….so, nachdem ich mich für ein paar Wochen aus dem Forum zurückgezogen habe, um mal ohne äußere Einflüsse (und die sind in anfixender...
Lebel

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Prolog:

….so, nachdem ich mich für ein paar Wochen aus dem Forum zurückgezogen habe, um mal ohne äußere Einflüsse (und die sind in anfixender Weise immer da, wenn man im Forum aktiv ist) über meine Grundrichtung bezogen auf das Uhrenhobby nachzudenken, kann ich heute sagen, daß auch die Forum-Abstinenz nicht wirklich Ruhe in die Sache gebracht hat. Dazu später mehr.

Meine Grundintension war stets die eine, meine, Uhr zu finden und zu tragen.
Bisher habe ich es maximal ein Jahr geschafft, einem Exemplar treu zu bleiben. Immer habe ich eine Hauptuhr gehabt (meist Diver) und die üblichen Nebenkäufe in der Schublade gelagert.
Wir reden hier über einen Zeitraum von etwa zwölf Jahren, der zunächst ruhig, dann in den letzten Jahren deutlich intensiver verlief, quasi ab 2008 (man schiele auf das Datum meines Forumbeitritts).
Zuletzt habe ich vor einiger Zeit (fast) alle verkauft und eine Tudor gekauft, so zu sagen mein erster Kontakt zur Marke mit der Krone aus Genf. Die musste dann wieder ziehen für meine Traumuhr, die puristische Submariner 14060M. Siehe hier: https://uhrforum.de/rolex-submariner-no-date-ref-14060m-t82247




Erfahrungsbericht:

Die Submariner habe ich nun schon deutlich länger als das besagte Jahr und nun sollte sie die erste Revision erhalten und zwar im Mutterhaus in Köln.
Also brachte ich sie an einem dunklen und kalten Januar-Tag ins ebenso von außen dunkle und kalt wirkende Rolex-Gebäude gegenüber dem Kölner-Hauptbahnhof, Anreise per Zug:

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Auf der achten und damit letzten Etage gelangt man, nachdem man den Aufzug verlassen und einen Vorraum betreten hat, durch eine mit Klingel versehenen schweren Messing(?)tür gefolgt durch einen holzvertäfelten und indirekt beleuchteten Gang zum Empfangsschreibtisch.
Die dort "diensthabende" Dame nahm mein Begehr entgegen und telefonierte hausintern.

Der Gang weitet sich ab diesem Bereich T-förmig aus und auf der rechten Seite findet man schräg gegenüber eine helle Ledersitzgruppe mit Beistelltischen, auf denen Uhrenmagazine bereitliegen und außerdem den Serviceschalter.
Übrigens ist es dort oben keinesfalls so dunkel, wie das Gebäude von außen suggeriert, schön hell durch die Beleuchtung natürlich, aber auch durch die bodentiefen Fenster.
Nebenbei hat man einen tollen Blick auf den Bahnhofsvorplatz und den Dom.

Nach kurzer Wartezeit übergab ich meine Uhr einem Uhrmacher, der mit ihr wieder verschwand, um einen ersten Blick darauf zu werfen.
Wieder warten.
Während der Wartezeit auf den Uhrmacher habe ich mir das sich auf der linken Seite des T-Stückes befindliche Schaufenster mit den aktuellen Modellen angesehen. Die Dame vom Empfang bot mir geflissentlich den neuen Katalog an und wir sprachen kurz über die neuen und auch die alten Modelle.
Daraufhin legte sie ein großformatiges Rolex-Buch auf den Tisch, das mich evtl. auch interessieren könnte.
Der Titel lautet „Perpetual Spirit-Forschung und Entdeckung“. Na klar interessiert mich das.
Geschichten rund um die üblichen, aber auch (mir) teils unbekannten Expeditionen, bei denen Rolex-Uhren getragen wurden, incl. Entwicklungsfakten und natürlich toll bebildert.
Eine schöne Mitgabe für einen Rolex-Fan.

Der Uhrmacher tauchte wieder auf und die durchzurührenden Arbeiten wurden kurz besprochen, bzw. eine komplette Revision wurde vereinbart. Wartezeit voraussichtlich sechs Wochen.

Ich verabschiedete mich und zog mit nacktem Arm, aber mit einer folierten Papier-Scheckkarte mit der Servicenummer von dannen.
Seltsames Gefühl, so ohne Uhr.
Dafür fand bald meine alte Seiko 5 wieder ans Handgelenk und durfte somit auch mal wieder laufen.



Vorher-Bilder, Tragezeit ca. 1,5 Jahre (davor Neuzustand):

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Dann hieß es warten….




Nach ca. fünf Wochen der erlösende Anruf: „Ihre Uhr ist fertig und liegt zur Abholung bereit.“

Am nächsten Tag ging es wieder per Zug nach Köln (Bilder der Zugfahrten lasse ich mal sein) und nahm meine Uhr in Empfang, nicht von dem Uhrmacher, bei dem ich sie abgegeben hatte, sondern von einem anderem, einem jungen Herren.
Meine Submariner; offensichtlich wie neu, alles schön :-D.

Meine Frau war diesmal mit dabei und wir feierten passend zum aktuellen Tag, Valentinstag, ebendiesen und die Rückkehr der Submariner im Gaffelbrauhaus, das sich ebenfalls gegenüber dem Bahnhof befindet.

Wir ließen uns das wirklich gute und deftige Essen und (ich) ein paar frischgezapfte Kölsch schmecken und waren satt und hochzufrieden.

Bis… ich die Uhr abnahm, die Unterseite genauer betrachtete und dabei feststellte, das einer der Blechanstöße winzige Bearbeitungsspuren von Anpassen an einem der kleinen Flügel aufwies.
Meine Frau sah schon an meinem Blick, daß etwas nicht stimmte.
Das war wirklich nur minimal, aber für mich nicht akzeptabel.
Sie trocken: „Also wieder zurück, das wird dir eh keine Ruhe lassen“. Ja, sie kennt mich…

Also „Zahlen bitte“ gerufen, Pfefferminz- Kaugummi von meiner Frau geschnorrt (in ihrer Handtasche ist so ziemlich alles zu finden, für alle Fälle), um der leichten Bierfahne Einhalt zu gebieten (fürs Protokoll: Nein, ich war nicht betrunken, dazu braucht man mehr als drei Kölsch auf eine Haxe 8-)) und wieder rauf in den achten Stock.

Derselbe Uhrmacher erschien wieder nach dem diskreten Anruf der Dame am Empfang und ich zeigte den Bandanstoß.
Der gute Mann sah das Problemchen, verschwand und werkelte an der Uhr. Nach ca. 20min kam er wieder und die kleinen Spuren waren verschwunden, als wäre nie etwas gewesen. Klasse.

Nett war er auch, hatte Verständnis und wir redeten noch etwas über das Einregulieren nach der Revision.
Ich dann wieder ab, runter zum Bahnhof, dort meine bessere Hälfte eingesammelt, die ihrerseits einer dort ansässigen Parfümerie einen Besuch abgestattet hatte und den Heimweg angetreten.

Nun möchte ich über eine Sache berichten, die schön veranschaulicht, daß immer da wo Menschen arbeiten, Fehler vorkommen können. Zwar nicht sollen, aber manchmal passiert es doch.

Obwohl ich mir die Uhr vor Ort nach der kleinen Korrektur angesehen habe, ist mir nicht aufgefallen, daß der Federsteg der nachgebesserten Seite nicht richtig eingerastet war. Das kann man sehen, wenn das Gehäuse durchbohrte Hörnern hat.
Der Anstoß saß bis auf einen kleinen Spalt unter der Lünette bündig.

Das hat also weder der Uhrmacher noch ich gesehen. Ein kleiner Fehler, der leicht zu einem Supergau hätte führen können.
Das Band hätte sich unter Umständen lösen, die frisch revisionierte Uhr runterfallen und schwer beschädigt werden können.
Ich mag nicht daran denken. Mir ist es erst abends zu Hause aufgefallen.

Jetzt sind solche Fehler durchaus menschlich und ich möchte nicht zu hart mit dem jungen Herrn Uhrmacher ins Gericht gehen.
Trotzdem hielt ich es für richtig, wieder nach Köln zu fahren und zumindest den Steg richtig einsetzten zu lassen, auch wenn ich das durchaus hätte selber machen können.
Das wollte ich aber nicht, denn ich finde, daß dieser Ausrutscher gezeigt werden sollte.
Denn zum einem reden wir von einer frischen Revision, zu der auch ein sicher sitzendes Band gehört und zum anderen sind Fehler nur abstellbar, wenn sie bekannt werden. Sei es nur durch den Apell an erhöht Aufmerksamkeit auch bei banalen Aufgaben eines Uhrmachers, wie das einsetzten eines Federsteges.

Leider war nun wieder der erste Uhrmacher vor Ort und der junge Herr hatte an diesem Tag frei.
Der Herr im gesetzten Alter fragte nach meinem Anliegen und ich entgegnete, er könne sich (nun leider an falscher Adresse) meinen leichten Frust anhören.
Natürlich blieb ich sachlich und zeigte einfach nur die Uhr mit entsprechendem Hinweis auf den Steg und Verweis auf den Anspruch der Marke Rolex, quasi perfekt zu sein. Das sei nicht perfekt, sondern nachlässig.
Er zog die Brauen hoch und versprach sofortige Korrektur, verschwand wieder „hinter der Wand“, im uneinsehbaren Bereich. Kurz darauf war er wieder da, Steg eingerastet, Anstoß bündig.
Natürlich darf so etwas nicht sein, sagte er bedauernd. Ob er denn sonst noch etwas für mich tun könnte.

Ich gebe an dieser Stelle zu, daß ich die Situation ein wenig ausgenutzt habe. Ich sagte, das könne er, denn obwohl ich bereits gestern so ein praktisches kleines Service-Etui erhalten habe, würde ich ihm gerne noch eines „aus der Tasche leiern“. Dann hätte ich eines für den Gebrauch und eines in Reserve.
Er lächelte und zog eines aus der Schublade. Er könne mir aber auch noch etwas anderes anbieten, ein Etui für die Reise oder die Ablage der Uhr. Er holte es, führte es vor und gab es mir zusammen mit dem Service-Etui mit.
Ein kleines Trostpflaster, möchte ich meinen.

Also bin ich nun endlich mit einer perfekt revisionierten Uhr und um zwei Etuis reicher zufrieden nach Hause.
Fazit: Trotz den kleinen Nachbesserungen (die erste war marginal, hat aber eine zweite nach sich gezogen) ist die Ausführung insgesamt so wie man sie erwarten kann.
Ich habe mir dann natürlich die Uhr genau angesehen, dabei alles inspiziert und kontrolliert. Das sollte man lieber direkt vor Ort machen, auch wenn das etwas merkwürdig und pingelig wirken mag, wenn man minutenlang genau hinsieht und die Uhr befummelt. Erspart u.U. einige Zugfahrten ;-).

Aufgefallen ist mir der butterweiche Aufzug, der vor der Revision etwas schwerer ging. Wir reden vom Vergleich vor-nach. Auch vorher hätte ich von einem normalen Widerstand gesprochen.
Außerdem neigt das Kaliber 3130 dazu beim Stellen der Uhrzeit den Minutenzeiger beim Loslassen der Krone nach der Ausrichtung auf die gewünschte Minute um ca. eine Minute zurück zu stellen, so daß man immer etwas weiter drehen muß, um dies dann zu kompensieren.
Das war bei meiner Uhr auch so und ist nicht auf mein Model bezogen, sondern auf ein Phänomen des Kalibers. Auch dies ist nun verschwunden.

Außerdem vermute ich, daß die Schließe neu vernietet wurde, bzw. für die Aufarbeitung zerlegt wurde, weil sie nun in den Gelenken wieder etwas strammer sitzt.

Die Schliffe und Polituren sind einwandfrei, alle Mikrokratzer sind verschwunden.
Am unteren rechten Horn war eine winzige Macke, die auf dem Bild erschreckend wirkt, in der Realität aber nicht weiter aufgefallen war.
Hier ist sauber gearbeitet worden, einen Materialabtrag kann ich nirgends feststellen, obwohl jedem klar ist, das es beim Polieren von Gehäusen immer etwas Verlust gibt.
Sichtbar ist es nicht, auch die scharfen Gehäusekanten sind nach wie vor wie sie sein sollen.
Die Uhr sieht auf den erbarmungslosen Großaufnahmen der Vorherbilder deutlich zerkratzt aus, im Alltag sind die Tragespuren nicht weiter aufgefallen.
Mikrokratzer eben. Jetzt ist sie wieder wie neu, incl. zwei Jahre Garantie.


Nachher-Bilder:

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Mein Fazit zu Rolex-Köln:
Ich würde es jederzeit wieder so machen, insgesamt sehr gute Arbeit, wenn man den kleinen (menschlichen) Fehltritt rausrechnet.
Diese kleine Nachbesserung kann ich verschmerzen, denn es wurde alles getan, um es mir Recht zu machen, ohne Wenn und Aber oder umständliche Diskussionen.
Nette und zuvorkommende Behandlung, die Wartezeit war kürzer als angekündigt und lag insgesamt im üblichen Rahmen.
Ja, all dies sollte man auch von einem Premiumhersteller erwarten dürfen, ist mir klar. Aber es gibt genug Horror-Stories aus der Service-Ecke, auch markenübergreifend, versteht sich.
Deswegen bin ich froh, daß ich positiv berichten kann und die Uhr letztendlich wie erwartet einwandfrei zurück ans Handgelenk gekommen ist. Ich bin sehr zufrieden.






Epilog:

Eingangs erwähnte ich, daß selbst der kalte Forum-Entzug kaum Ruhe ins Thema gebracht hat. Der 14060M zeitweilig verlustig geworden und den neuen Katalog in der Hand habe ich immer öfter zu der neuen 114060 geschielt. Im Netz, im Schaufenster usw.
Von Ruhe konnte keine Rede mehr sein, spukte doch der Gedanke im Kopf herum, die 14060M zu veräußern und eine 114060 zu kaufen. Ihr wisst schon, nur eine Uhr.
Ich wollte erst mal die Revision abwarten und dann entscheiden. Als ich also die Submariner zurück hatte, machte ich wie ferngesteuert Bilder, schrieb den Verkaufstext und stellte sie im Marktplatz ein. Für ungefähr zwei Stunden…

Der erste Interessent meldete sich und wir hatten ein ausgesprochenes nettes Gespräch.
Bald schwärmten wir von der Submariner und stellten die Unterschiede der fünf- und sechsstelligen Referenzen heraus, den Charme und den Purismus der 14060M, der waren Nachfolgerin der 5513, DER Toolwatch schlechthin.

Der Interessent bemerkte meinen Enthusiasmus für den alten Zweizeiler und ihm fiel auf, daß ich gerade ins Schwärmen verfiel und fragte mich, ob ich die wirklich verkaufen wolle. Ich würde mich anders anhören.
Da stutze ich zunächst und ich muß zugeben, daß ich leicht verwirrt war. Jetzt kommt es: Ich solle lieber besser noch einmal darüber schlafen, unser Treffen war ohnehin erst für den nächsten Tag abgemacht, noch Zeit zum Überlegen.

Und das tat ich. Vor lauter Verfall in das alte Muster „Kauf, Verkauf, Upgrade“ habe ich vergessen, warum ich mich damals für diese Referenz entschieden habe.
Die Nähe zur 5513, aber alltagstauglicher, das oft verrissene Klapperband mit der wunderbaren Schließe, das 60er-Jahre Design, schlank und unverkennbar.
Das ich ein wunderbares Set mein Eigen nennen kann, welches nur mit Mühe wiederbeschafft werden kann. Außerdem gibt es noch zwei weitere private Verbindungen zu dieser Uhr, die ich hier nicht nennen kann und die dann auch weg wären.
Und schlussendlich wird es die 114060 noch ein paar Jahre geben. Alle Optionen offen. Wer glaubt schon an die Exit-watch…

Also habe ich den Termin abgesagt und um Entschuldigung dafür gebeten und die Anzeige im Marktplatz als erledigt gekennzeichnet.
Ich kann meine Uhr nicht verkaufen, erst als es Ernst wurde und ich mir vorstellte, sie zu übergeben, wurde mir das klar. Es wäre der Fehler schlechthin gewesen, vom Schaufenster geblendet, quasi.

In der Regel bin ich kein sprunghafter Mensch und weiß sehr genau, was ich will und was nicht. Aber mit den verflixten Uhren… Vielleicht versteht mich hier der ein oder andere und sieht sich da wieder. Wenn nicht hier, wo dann?

Jetzt ist jedenfalls wieder Ruhe. Zumindest, was die 14060M betrifft.
Die Grundrichtung? Na, die Submariner behalten und weiter tragen, aber den Kauf einer weiteren „Hauptuhr“ nicht ausschließen.
Wann und welche das auch immer sein wird.

Ein stimmiges Bild ;-):

IMG_6904.jpg



Falls Sie das hier lesen, Herr XXX (aka Calgary), danke für den allerbesten und uneigennützigen Rat; obwohl es zu Ihrem Nachteil war, haben Sie ihn ausgesprochen. Selten in unserer Zeit.
Ich hoffe, Sie finden bald Ihre Rolex. Vielleicht posten Sie ja doch mal hier im Forum und lesen nicht nur mit. Sie sind mindestens so leidenschaftlich bei der Sache wie ich und können das Forum sicher bereichern.

An alle anderen geneigten Leser:
Danke für die Aufmerksamkeit und die Geduld, wenn etwas Nützliches dabei war, sei es der Teil bei Rolex oder der Teil zu meinem persönlichen Uhrenwahn oder wenigstens etwas Kurzweil dabei herausgesprungen ist, dann hat sich das durchhalten beim Lesen ja vielleicht gelohnt 8-).
 
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T

Tomcat1960

Gast
Erstens: schön, dass Du wieder da bist, Ralf! :prost:
Zweitens: sehr schöner Bericht, und da meine ich beide Teile. Rolex ist nicht meine Welt, zumindest noch nicht, aber ich kann nachempfinden, was in Dir vorgegangen ist.

Hat Spaß gemacht, Dich wiederzulesen.

Grüße
Andreas
 
Billi

Billi

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Danke für den tollen Bericht:-)
Hat Spass gemacht zu lesen und viel Freude mit DEINER Sub;-)
 
Zaman

Zaman

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Sehr tolle geschichte. Sehr schöne Uhr. Leider für mich fürs erste nicht erreichbar.
Aber großen Respekt an Hr. Calgary. Das würde nicht jeder tun. Nur leidenschaftliche Sammler verstehen sowas :D

Viel Spass mit der Uhr!
 
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chris2611

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Feine Story an der man ablesen kann, dass alle Hersteller nur mit Wasser kochen, Fehler menschlich sind und man auch mal Emphatie für sein Gegenüber zeigen kann!:super:
 
Didzi

Didzi

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Hallo Ralf,
welcome back!

Tolle Geschichte und Bilder zu einer traumhaften Uhr. :klatsch:
Warum aber eine Vollrevision nach 1,5 Jahren? Nur wegen der Kratzer? Das gehört doch dazu und zeigt das Leben Deiner Sub mit dir. Meine geht erst zur Revision, wenn sich die Gangwerte deutlich verschlechtern.

Dir wünsche ich trotzdem viel Freude mit der quasi neuen Sub.
 
Lazarus77

Lazarus77

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Welcome Back mein lieber Chefe!!
Toller Bericht hat richtig Spaß gemacht ihn zu lesen, obwohl ich die Geschicht ja schon persönlichen erzählt bekommen habe und somit kannte!!:super:
Die Sub nach der Revi konnte ich ja auch schon befingern und kann sagen Klasse Arbeit von Rolex Köln!!
Ja und mit der Idee deine Sub zu verkaufen hast du mich ja auch ganz schön geschockt gehabt!:shock:
Klasse das es noch Menschen wie Member Calgary gibt!!:klatsch:

Gruß der Lazarus!
 
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VinC

VinC

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Man, man, man ich habe das alles gelesen... Der Bericht einer Uhrenrevision: verdammte Axt bin ich krank! :D

Wirklich nett geschrieben, gut das Bitten um eine weitere Box... Ich sage mal nix, da hat wohl jeder seine Meinung, aber der Bericht wirkt in sich ehrlich und "ungeschönt" das muss man durchaus loben.

Ich wünsche dir viel Spaß mit der Uhr und dem Uhrenvirus, freue mich auf die Vorstellung der neuen Ref, der Trend geht ja eindeutig zur Zweituhr und möge sie dir weiterhin treue Dienste erweisen.
 
thegeek

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Nach 1,5 Jahren hast du dir jetzt das Horn runterhobeln lassen wegen der Tragespuren die du in 1,5jahren wieder hast? Auf die Weise wirst du in 6 Jahren vermutlich der eine User sein der sich darüber beschwehrt dass er nix mehr für die Uhr bekommt und sie so extrem viel unterhalt gekostet hat...ist mir absolut unverständlich...:shock:
 
Lebel

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Erstens: schön, dass Du wieder da bist, Ralf! :prost:
Zweitens: sehr schöner Bericht, und da meine ich beide Teile.

Hat Spaß gemacht, Dich wiederzulesen.
Danke dir Andreas. Es lässt mich einfach nicht los ;-).


Danke für den tollen Bericht:-)
Hat Spass gemacht zu lesen und viel Freude mit DEINER Sub;-)
Auch dir vielen Dank :-D.


Sehr tolle geschichte. Sehr schöne Uhr. Leider für mich fürs erste nicht erreichbar.
Aber großen Respekt an Hr. Calgary.

Viel Spass mit der Uhr!
Danke dir. Kommt Zeit, kommt Uhr. Bei mir hat es auch gedauert, irgendwann ist es dann soweit :-). Mit Calgary hast du Recht, war ein feiner Zug.


Feine Story an der man ablesen kann, dass alle Hersteller nur mit Wasser kochen, Fehler menschlich sind und man auch mal Emphatie für sein Gegenüber zeigen kann!:super:
Du hast es bestens auf den Punkt gebracht, so in etwas sollte die story rüberkommen 8-).


Hallo Ralf,
welcome back!

Tolle Geschichte und Bilder zu einer traumhaften Uhr. :klatsch:
Warum aber eine Vollrevision nach 1,5 Jahren? Nur wegen der Kratzer?
Danke dir. Zum Zeitraum der Tragedauer:
Ich gebe zu, daß ich mich da anscheinend etwas irreführend ausgedrückt habe, sorry :oops:.
Zum einen habe ich wohl tiefere Kenntnis zur 14060M blind vorausgesetzt und zum anderen angenommen, daß bei Interesse an Bildern vor dem Tragen dem link zur Vorstellung gefolgt werden würde.

Kenntnise deswegen, weil der geneigt Rolex-Fan beim Blick auf das ZB eindeutig den Zweizeiler (Text Submariner und die Tiefenangabe) ohne Chronometerschriftzug ect. (Vierzeiler) erkennen würde. Und damit weiß, daß diese Ausführung nur bis etwa Ende 2007 so gebaut wurde und die keineswegs nur 1,5 Jahre alt sein kann.
Tatsächlich ist sie Baujahr 2005 und wurde von mir in Neuzustand unpoliert in 2011 gekauft und wanderte so ans Handgelenk. Was man wiederum leicht nachvollziehbar in der Vorstellung lesen und sich entsprechende Bilder ansehen kann. Mir hätte klar sein sollen, daß nicht jeder gleich auch noch die Vorstellung anklickt :-).

Deswegen nochmal genau: Baujahr 2005, Tragezeit quasi täglich ca. 1,5 Jahre ab 2011 mit entsprechenden Tragespuren.
Sollte zeigen, wie eine Uhr nach dieser Zeit bei bestimmungsgemäßem, aber bedachten Tragen aussehen kann. Wegen den paar Kratzern ist die Uhr nicht zur Revision gegangen, wohl aber wegen den nun fast acht Jahre alten Dichtungen und Ölen. Ich finde das absolut gerechtfertigt, aber das kann ja jeder halten wie er möchte ;-).

Welcome Back mein lieber Chefe!!
Toller Bericht hat richtig Spaß gemacht ihn zu lesen, ....
...Klasse Arbeit von Rolex Köln!!
Ja und mit der Idee deine Sub zu verkaufen hast du mich ja auch ganz schön geschockt gehabt!:shock:
Ja, jetzt "sehen" wir uns auch wieder virtuell :-D. Verkauf ist Geschichte, ich bin wieder bei Sinnen (soweit wie vorher jedenfalls :D).
Rolex-Köln bleibt in positiver Erinnerung, da hast du Recht.
Bis bald im echten Leben ;-).


Der Bericht einer Uhrenrevision: verdammte Axt bin ich krank! :D

Wirklich nett geschrieben, gut das Bitten um eine weitere Box... Ich sage mal nix, da hat wohl jeder seine Meinung, aber der Bericht wirkt in sich ehrlich und "ungeschönt" das muss man durchaus loben.
Nicht kränker als die meisten hier, mich eingeschlossen, würde ich sagen :D.
Ja, ungeschönt, für Rolex und für mich 8-). Ich habe durchaus nett nach so einem kleinen Serviceetui gefragt, soo drastisch finde ich das jetzt nicht :-D. Die Box hat er von sich aus gegeben, dann zusammen mit dem kleinen Servicemäppchen. Das war wirklich nett und scheinbar für ihn absolut legitim, sonst hätte er es nicht noch dazu gelegt .


Nach 1,5 Jahren hast du dir jetzt das Horn runterhobeln lassen wegen der Tragespuren die du in 1,5jahren wieder hast? Auf die Weise wirst du in 6 Jahren vermutlich der eine User sein der sich darüber beschwehrt dass er nix mehr für die Uhr bekommt und sie so extrem viel unterhalt gekostet hat...ist mir absolut unverständlich...:shock:
Ja, dir unverständlich.
Zur Tragedauer und Alter der Uhr lies bitte meinen Kommentar zu Didzi Zitat etwas weiter oben, da steht es nun nicht mehr so missverständlich ausgedrückt.

Beim Horn kann von "runterhobeln" keine Rede sein, wie aus dem Erfahrungsbericht deutlich hervorgeht.
Dort habe ich über den Eindruck der kleinen Macke auf dem Foto und dem Ergebnis ausdrücklich etwas geschrieben.
Das so etwas bei einer Komplettrevision auch verschwindet und nicht so belassen wird, ist wohl klar.
Und nochmal, das Bild trügt. Wir reden nicht von einem tiefen Krater, sondern einer Mini-Macke, bei der ich mit dem Licht spielen musste, um sie überhaupt deutlich ablichten zu können.

Das du dir Sorgen um mögliche Verluste bei einem etwaigen Verkauf gemessen an den Unterhaltskosten machst, ist genauso unnötig wie auch bemerkenswert, setzt du doch die "kurzen" Serviceintervalle weiterhin einfach voraus und kannst außerdem meine vermeintliche Reaktion auf diesen hypothetischen Fall ohne mich zu kennen schon sechs Jahre im Voraus abschätzen. Nicht schlecht 8-).
Danke, nett gemeint, aber nicht erforderlich ;-).
 
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plein

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Schöne Story und unterhaltsam berichtet. :super:
Schaut gut aus die Sub:super:
 
Mueller27

Mueller27

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Hi,

solche Stories lese ich hier im Uhrforum wirklich gerne. Wobei das - im positiven Sinne - "krank" ist, dass Du eine Revision eines Rolex Brot-und-Butter-Modells zelebrierst und feierst als wärst Du auf Expedition ins Amazonas-Becken aufgebrochen.

Aber so sind wir eben hier im Uhrforum - herrlich verrückt ;-)

Ob die Voll-Revision (der Preis ist ja recht deftig, aber sein Geld definitiv wert) nun wirklich sein musste, darüber lässt sich trefflich diskutieren, aber es war ja deine Entscheidung, und schon um das Event zelebrieren zu können, hat sich das Geld für dich auf jeden Fall gelohnt.

Ich persönlich - meine Meinung - sehe da allerdings keinen Zwang. Zumindest was ein so junges Werk einer vormailigen Safe-Uhr angeht, das auch 3/4 seines Lebens gar nicht in Betrieb war. Und nur die Kratzer auspolieren, da wärest Du mit einem Bruchteil ausgekommen.

Wenn ich alle meine Omegas aus der Box, die alle so 6 bis 10 Jahre alt sind, aber eben in der Zeit höchstens insgesamt 1 Jahr lang getragen wurden, jetzt zur Werks-Revension bei Omega geben würde --> das würde ins Geld gehen.

Viele Grüße und Viel Spaß mit der Sub.

Carsten
 
Lebel

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@ plein: Danke dir. Finde das Ergebnis auch klasse :super:
Gruß nach D-Dorf :-).


@ Mueller27: Jepp, Carsten, ist schon irgendwie krank :-D. Hat aber Spaß gemacht.
Und die Abholung mit einem Brauhausbesuch zu verbinden, hatte sich zufällig angeboten: Die Kinder waren bei meiner Ex-Erziehungsberechtigten (also meiner Mutter ;-)) untergebracht und meine bessere Hälfte hatte auch Zeit.
Valentinstag feieren wir im Grunde nicht extra, aber wenn ein gutes Brauhaus so einladend in Reichweite ist und wir ohnehin nach Köln fahren, kann man sich ja ein paar gute Gründe für einen Besuch zurecht legen. Schöne Gelegenheit, es sich zwischendurch mal gut gehen zu lassen :D.

Und die nächste Revi kommt auch nicht so bald, ich sehe die Intervalle auch bei ca. 6-8 Jahre, allerdings bei Dauereinsatz/regelmäßigem Tragen. Hier habe ich mich trotz der kurzen Tragedauer auch dafür entschieden. Und da ich nur die eine Uhr aus dem Luxussegment habe und keine weiteren Revisionen anfallen, kann ich gut damit leben und die Submariner ist gut für die nächsten Jahre gerüstet ;-).
 
Dozent

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Moin,

sehr nett und anschaulich erläutert.

Ich denke kaum einer kann das Verlangen nach etwas neuem mehr nachvollziehen als ich.

Ich denke es ist gut das Du so entschieden hast. Ich hatte ja auch meine weiße YM im MP und obwohl ich einen Käufer hatte, welcher sogar einen sehr guten Preis bezahlt hätte, habe ich es bei diesem speziellen Modell auch nicht übers Herz gebracht und bin sehr froh dass ich diese Variante behalten habe und statt dessen die mit dem grauen Blatt quasi eingetauscht habe gegen die LV. (Der Hintergrund zu der weißen ist auch eher emotionaler Natur).

Zudem weiß man nach einer Revi was man hat!

Manchmal muss man wirklich eine Nacht darüber schlafen um wieder "runterzukommen".

Ich bin auch nicht mehr ganz so sprunghaft wie noch vor einiger Zeit.

Viele Grüße

Stefan
 
Lebel

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:super: Ja, ich habe deine Wechsel relativ regelmäßig verfolgt.
Oft weiß man erst was man hat, wenn es (fast) weg ist oder man sich noch mal genauer damit beschäftigt.
Und eine neue Sub ist ja nicht aus der Welt. Aber die wird nun erst mal lange warten müssen.

Schön, daß du auch die für dich richtige Entscheidung getroffen hast. Was noch kommt oder geht, ist ohnehin nur deine Sache :prost:.
 
COLD

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Hallo Ralf und vielen Dank für den ausführlichen und informativen Bericht.

Das macht mir Mut und hat mich sensibilisiert. Mut meine Explorer hin zu bringen und die verkitschte Lünette austauschen zu lassen - das machen die laut R. für 150€. Und sensibilisiert, bei der Abholung auch genau hin zu schauen und nicht blind vor Glück los zu rennen.

Nun wünsche ich Dir viel Freude mit dem tollen Ergebnis.

Gruß
Armin
 
mecaline

mecaline

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Also ich lese das aber richtig, das neben dem ganzen Bohei der Präsentation faktisch eine Make am Horn fabriziert wurde und bei der Behebung derselben das Band nicht gescheit wieder montiert wurde ? :shock:

Und in beiden Fällen wurde Dir die Uhr jeweils wieder ausgehändigt ...
 
thegeek

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Ja, dir unverständlich.
Zur Tragedauer und Alter der Uhr lies bitte meinen Kommentar zu Didzi Zitat etwas weiter oben, da steht es nun nicht mehr so missverständlich ausgedrückt.

Beim Horn kann von "runterhobeln" keine Rede sein, wie aus dem Erfahrungsbericht deutlich hervorgeht.
Dort habe ich über den Eindruck der kleinen Macke auf dem Foto und dem Ergebnis ausdrücklich etwas geschrieben.
Das so etwas bei einer Komplettrevision auch verschwindet und nicht so belassen wird, ist wohl klar.
Und nochmal, das Bild trügt. Wir reden nicht von einem tiefen Krater, sondern einer Mini-Macke, bei der ich mit dem Licht spielen musste, um sie überhaupt deutlich ablichten zu können.

Das du dir Sorgen um mögliche Verluste bei einem etwaigen Verkauf gemessen an den Unterhaltskosten machst, ist genauso unnötig wie auch bemerkenswert, setzt du doch die "kurzen" Serviceintervalle weiterhin einfach voraus und kannst außerdem meine vermeintliche Reaktion auf diesen hypothetischen Fall ohne mich zu kennen schon sechs Jahre im Voraus abschätzen. Nicht schlecht 8-).
Danke, nett gemeint, aber nicht erforderlich ;-).
Ja, muss ich zugeben. ich hätte heute morgen erst den Kaffee trinken sollen und dann schreiben... mit Hirn denkt sichs leichter...

Thema Horn: ich verstehe schon dass du die "Macke" nicht so leicht einfangen konntest aber es war eben eine Macke da. Die Tatsache dass diese nun nicht mehr da ist, die Proportionen aber passen und die Kante wieder sauber aussieht heißt direkt dass RLX "großzügig" abgeschliffen haben muss. Sicher, die Macke war klein aber da die Macke auf der Kante war ist da schnell 0-5-1mm weg... und das wäre mir bei einer nahezu "neuen" Uhr nach nur 1,5Jahren zu heftig gewesen...

Es ging mir auch weniger um deinen "potenziellen" Verlust" sondern um das "Geschrei" beim Verhandeln, mithin also darum klar zu machen warum ein Service durchaus nicht nur eine Verbesserung der Uhr darstellen kann.
Dass auch eine RLX nach 8 Jahren durchaus mal den Service sehen darf ist natürlich richtig aber ich ging halt davon aus dass es nur wegen der Kratzer oder "missverstandenem" Servicebedarf war...vielleicht hab ich auch nur die Kopfschmerzen in erinnerung gehabt die ich von einem ebensolchen Gespräch über den Servicebedarf mechanischer Uhren letztens bekommen hab :oops: Egal... Sorry, war nicht oberlehrerhaft gemeint.
 
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Lebel

Lebel

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Also ich lese das aber richtig, das neben dem ganzen Bohei der Präsentation faktisch eine Make am Horn fabriziert wurde und bei der Behebung derselben das Band nicht gescheit wieder montiert wurde ? :shock:

Und in beiden Fällen wurde Dir die Uhr jeweils wieder ausgehändigt ...
:shock: Nö. Liest du nicht richtig.
Da der zugegeben etwas lange Text es offensichtlich für den einen oder anderen etwas erschwert, die reinen Fakten herauszulesen, fasse ich hier noch einmal zusammen:

-Uhr Baujahr 2005, von mir in 2011 neuwertig, unpoliert und ohne Tragespuren gekauft.
-Ab da regelmäßig getragen und dabei kleine Tragespuren eingefangen, incl. der von thegeek thematisierten Mini-Macke auf dem Horn.
-Jan.2013 zur Komplettrevision bei Rolex-Köln abgegeben, da Dichtungen und Öle knapp acht Jahre alt sind und nicht wegen der Gebrauchsspuren.
-Nach fünf Wochen abgeholt, danach winzige Bearbeitungsspuren (Querstriche) auf einem Flügel des Bandanstoßes gesehen, hat mir nicht gefallen, auch wenn sie winzig waren.
-Uhr am gleichen Tag wieder abgegeben, in 20 min waren die Krätzerchen weg, nach Hause gefahren.
Zum verdeutlichen ein Bild mit markierter Stelle nach(!) der Beseitigung.

IMG_6885 - Kreis.jpg

-Abends gesehen, dass der Federsteg nur halb eingerastet war.
-Nächsten Tag hingefahren, einsetzten lassen.
-Alles gut, Uhr sieht aus wie neu und läuft fast ohne Gangabweichung.

Mein Fazit:
Rolex-Köln hat sehr gute Arbeit bei der Revision als solche geleistet, die von mir beanstandeten kaum sichtbaren Krätzerchen am Flügel des Bandanstoßes (und nicht am Horn!!!) kann auch nur ein Pingel wie ich bemerken.
Die wurden sofort beseitigt, ohne lange Diskussion.
Dann kam der menschliche Faktor zum Tragen und ein Federsteg wurde nicht richtig eingesetzt. Sollte nicht sein, kann aber passieren. Eine kurze Unaufmerksamkeit. Und ich glaube, daß das durchaus an der Handwerker-Ehre des Ausführenden kratzt, bei so einer simplen Sache gepatzt zu haben. Mir ginge es so. Aber das ist rein spekulativ.

Eine gute Serviceleistung spiegelt sich zwar hauptsächlich im Ergebnis der ausgeführten Arbeiten wieder, natürlich, aber wenn dann mal etwas nicht so toll gelaufen ist, dann auch im Umgang mit dieser Tatsache und mit dem Kunden selber.
Und auch hier wurde freundlichst alles getan, damit ich zufrieden bin, ohne Wenn und Aber.

Ich empfehle ausdrücklich Rolex-Köln und würde meine Uhr sofort wieder dort zur Revision abgeben.



Ja, muss ich zugeben. ich hätte heute morgen erst den Kaffee trinken sollen und dann schreiben... Egal... Sorry, war nicht oberlehrerhaft gemeint.
:-D Alles gut, bin nicht böse. Habe ja auch etwas missverständlich geschrieben :prost:
 
Zuletzt bearbeitet:
S

shaomi

Dabei seit
06.03.2012
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108
Hallo, danke das du uns an dieser Erfahrung teilhaben lässt.

Ich finde es gut wie du mit der Sache, damit meine ich die Mängel nach der Revision, umgegangen bist, kritisch aber doch tolerant!
 
Thema:

Erfahrungsbericht Revision 14060M bei Rolex-Köln

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