Erfahrungen mit dem Seiko 6R35 Werk

Diskutiere Erfahrungen mit dem Seiko 6R35 Werk im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Ich muss meine ursprünglich positive Einstellung gegenüber dem 6R35 deutlich nachjustieren. Nun habe ich ein viertes Exemplar dieses Werks...

Spitfire73

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Ich muss meine ursprünglich positive Einstellung gegenüber dem 6R35 deutlich nachjustieren. Nun habe ich ein viertes Exemplar dieses Werks (Neuware, deutsche Auslieferung) und gangmäßig ist es eine Gurke. Trotz Vollaufzug schafft es nur -18 Sek/24h und damit sogar außerhalb der Spezifikationen. Laut Zeitwaage alle Lagen deutlich im minus. Amplitude von 240 bis 265, max Lagenabweichung 16 Sekunden, Abfall max 0,2. Defekt wirkt es auf mich nicht aber extrem bescheiden reguliert. In einer Uhr für 1.250 Euro Listenpreis hat diese Form von Serienstreuungslotterie nichts mehr verloren.

Gruß
Helmut
 
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Meil

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Ich muss meine ursprünglich positive Einstellung gegenüber dem 6R35 deutlich nachjustieren. Nun habe ich ein drittes Exemplar dieses Werks (Neuware, deutsche Auslieferung) und gangmäßig ist es eine Gurke. Trotz Vollaufzug schafft es nur -18 Sek/24h und damit sogar außerhalb der Spezifikationen. Laut Zeitwaage alle Lagen deutlich im minus. Amplitude von 240 bis 265, max Lagenabweichung 16 Sekunden, Abfall max 0,2. Defekt wirkt es auf mich nicht aber extrem bescheiden reguliert. In einer Uhr für 1.250 Euro Listenpreis hat diese Form von Serienstreuungslotterie nichts mehr verloren.

Gruß
Helmut

Danke Helmut für die Mitteilung Deiner Erfahrung. Das Beschriebene ist leider die Quintessence meiner Erfahrungen mit den modernen Seikowerken im Bereich 4R35 und 6R35. Ich möchte das jetzt auf keinen Fall als ein Seiko-Bashing verstehen, deshalb formuliere ich es mal als Wunsch:

Ich würde mir wünschen, dass Seiko im Bereich der Uhren bis 1500 Euro ein genaues, lagenstabiles, gut und fein nachzuregulierendes Werk etabliert. Von diesem Werk würde ich mir erhoffen, dass es seine Spezifikationen durchweg einhält. Gerade im Bereich des beginnenden preislichen Mittelfeldes, den die Uhren die mit 6R35 ausgestattet sind durchaus erreichen, würde ich mir auch bessere Gangziele als minus 15 bis plus 25 Sekunden Gangabweichung pro Tag wünschen, da dies die Schweizer Mitbewerber ohne Probleme schaffen (siehe Powermatic 80).
Einem Hersteller mit der Fertigungstiefe und Expertise wie Seiko sie ohne Frage besitzt traue ich zu dieses Vorhaben in einem wirtschaftlich rentablen Bereich auf die Beine stellen zu können.

Wenn es soweit ist, dann bin auch ich wieder bereit höherpreisige Seiko Uhren aus dem Mittelfeld zu kaufen (1000 Euro aufwärts). Vorher nicht.

Liebe Grüße

Meil
 

uwe733

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Habe bisher Glück gehabt. Zwei 6R35 und ein 4R35 laufen gut, nicht besonders lagenstabil aber am Arm mit der richtigen Ablage nachts ziemlich genau (zwei fast um Null, ein 6er mit wenigen Sekunden Vorlauf/Tag), auch über einen längeren Zeitraum - was bei mir allerdings max. 7-10 Tage bedeutet, dann wird meist gewechselt.

Ein anderes 4R35 in der Familie in einer Cocktail Time läuft im Minus, einige Sekunden am Tag, allerdings bemerkt das der Träger kaum und wenn er mal bei mir ist, stelle ich die Uhr einfach wieder nach der Funkuhr mit leichtem Vorlauf neu. Um nächtliche Ablage macht der sich aber auch keine Gedanken.

Für diese Preisklasse (deutlich unterhalb 1000 EUR) finde ich das bisher Erlebte (Verarbeitung, Materialwahl und Gangwerte) überzeugend, aber ein 149er Diver für die von Helmut erwähnten 1250 EUR habe ich noch im letzten Jahr am Liefertag direkt zurück gehen lassen. Die Gangwerte hatte ich da noch gar nicht prüfen können, vorher fiel sie wegen Zeigerstellung und anderer gruseliger Verarbeitungsmängel raus. Der deutlich höhere Preis gegenüber Alpinist und Cocktail Time hat sie seitens Seiko nicht in eine höhere Klasse positioniert, gefühlt eher darunter. Verstehen muss man das nicht.

Viele Grüße, Uwe
 

Meil

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...

Für diese Preisklasse (deutlich unterhalb 1000 EUR) finde ich das bisher Erlebte (Verarbeitung, Materialwahl und Gangwerte) überzeugend, aber ein 149er Diver für die von Helmut erwähnten 1250 EUR habe ich noch im letzten Jahr am Liefertag direkt zurück gehen lassen. Die Gangwerte hatte ich da noch gar nicht prüfen können, vorher fiel sie wegen Zeigerstellung und anderer gruseliger Verarbeitungsmängel raus. Der deutlich höhere Preis gegenüber Alpinist und Cocktail Time hat sie seitens Seiko nicht in eine höhere Klasse positioniert, gefühlt eher darunter. Verstehen muss man das nicht.
...

Meine persönliche Erfahrung und was ich so in den Threads lese lässt mich vermuten, dass es für Seiko einfach zwei Klassen von Produkten gibt, nämlich die mit den 8L Werken und besser und den Rest der darunter liegt. Bei dem Rest gibt es durchweg die üblichen Verarbeitungsprobleme. Die Werke fliegen vom Band und werden, wenn Sie die großzügigen Spezifikationen erfüllen eingeschalt. Letzte Kontrollinstanz der Qualitätssicherung ist dann halt einfach der Kunde...

Liebe Grüße
Meil
 

Spitfire73

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Die Werke fliegen vom Band und werden, wenn Sie die großzügigen Spezifikationen erfüllen eingeschalt.

So ist es wohl leider. Natürlich erwarte ich in der >1k Klasse kein Chronometer aber zumindest brauchbare Gangwerte, die wenigstens an das Niveau eines einfachen ETA in Elabore heranreichen. Und das gilt auch und besonders für dessen geringe Serienstreuung. Ich hatte nach meinen ersten positiven Erfahrungen tatsächlich gehofft, mit dem 6R35 wären dem alten 6R nachhalting und durchgehend Manieren beigebracht worden aber ich muss einsehen, dass es offenbar wieder reine Glückssache in einer viel zu großen Bandbreite ist, was man sich da konkret einhandelt. Möglicherweise waren die ersten noch sorgfältiger gebaut und jetzt lässt man bei Seiko auch in dem Punkt wieder nach. Ich werde mir dieses Exemplar noch etwas ansehen und dann selbst nachregulieren. Hätte ich mir nicht ein sehr gut ausgerichtetes Exemplar ausgesucht, würde ich es wandeln.

Gruß
Helmut
 
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l'orologio

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Moin,

habe auch ein 6R35 und das hat mit Abstand die schlechtesten Gangwerte aller Seikos (und ich hatte bestimmt schon 50 auf der Zeitwaage).


relativ aktuelle Messungen:
6R35 (Abfallfehler!!), deutsche Uhr, neu, heute ca. 6 Monate alt: ko&%t mich ehrlich gesagt ziemlich an.


2x 4R36, die sind super!



1x4R35, auch TOP:



Ich werde die Willard im Sommer/Herbst definitiv zu Seiko zum regulieren bringen.
Und die Zeiger sind auch nicht gut gesetzt.
Trotzdem mag ich die Uhr, weil sie mir so gut gefällt.


Beste Grüße, Uwe
 

Meil

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Danke @ Uwe für die Rückmeldung. Die Gangwerte sind für eine so junge Uhr nicht akzeptabel. Ein weiteres Beispiel das meine Theorie stützt. Ich denke da wird Seiko einen Werkstausch machen...

Liebe Grüße und viel Glück
 

l'orologio

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Gerne.

Werkstausch glaube ich nicht, da sich diese Fehler an den beiden Rückern beheben lassen.

Die "Soll-Amplituden" für ein 6R35 kenne ich natürlich nicht, evtl. sind die 250 für dieses Werk ja top.
 

Meil

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Mal sehen... ich hatte 4 mal ein 4R35 bei Seiko. 3 mal Tausch, einmal Reparatur und das nur weil nix zu tauschen da war...

Liebe Grüße
 

Spitfire73

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Ich hatte über die letzten 10 Jahre wohl sicher schon insgesamt fünf oder sechs Problemuhren in Willich. Jedes Mal kompletter Werktausch. Egal ob 4R oder 6R. Da wird offensichtlich nicht lange herumgesucht. Das sind ja auch günstige Massenwerke, die in der Garantiezeit einfach komplett getauscht werden weil es billiger ist als die Arbeitszeit eines richtigen Uhrmachers.

Gruß
Helmut
 
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watchhans

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Japanische Werke haben generell etwas geringere Amplituden als z.b. ETA-Kaliber.
Die reichen aber noch für eine alltagstaugliche Reglage. Und genau da besteht bei Seiko Nachholbedarf. Meine 6R- und 4R- Kaliber laufen alle stabil zwischen +2 bis +5 Sek./Tag.
Nachdem ich sie selbst nachreguliert habe.
Das zeigt also das diese Werke durchaus Kapazitäten nach oben haben. Jeder der mit einer fachlich korrekten Reglage vertraut ist, weiss das dies ein aufwändiges Geduldspiel ist und sich im kommerziellen Bereich auf den Preis auswirkt.
Jedenfalls muss Seiko seine automatisierte Reglage während der Fertigung verbessern.
 

l'orologio

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Mal sehen... ich hatte 4 mal ein 4R35 bei Seiko. 3 mal Tausch, einmal Reparatur und das nur weil nix zu tauschen da war...

Liebe Grüße
Ich hatte über die letzten 10 Jahre wohl sicher schon insgesamt fünf oder sechs Problemuhren in Willich. Jedes Mal kompletter Werktausch. Egal ob 4R oder 6R. Da wird offensichtlich nicht lange herumgesucht. Das sind ja auch günstige Massenwerke, die in der Garantiezeit einfach komplett getauscht werden weil es billiger ist als die Arbeitszeit eines richtigen Uhrmachers.

Gruß
Helmut

Hm, dann schauen die sich aber das neue Werk hoffentlich vernünftig an, sonst ist ja absolut nichts gewonnen.

Ein neues Werk mit wahrscheinlich erneut schlechtem Gang bringt nix.
Und eingelaufen ist es auch noch nicht, d.h., dass der Gang dann wieder nicht passt.

Dann tendiere ich doch zum freien guten Uhrmacher, der das bereits eingelaufene Werk auf "leichtes Plus" reguliert.

Beste Grüße, Uwe
 

l'orologio

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Japanische Werke haben generell etwas geringere Amplituden als z.b. ETA-Kaliber.
Die reichen aber noch für eine alltagstaugliche Reglage. Und genau da besteht bei Seiko Nachholbedarf. Meine 6R- und 4R- Kaliber laufen alle stabil zwischen +2 bis +5 Sek./Tag.
Nachdem ich sie selbst nachreguliert habe.
Das zeigt also das diese Werke durchaus Kapazitäten nach oben haben. Jeder der mit einer fachlich korrekten Reglage vertraut ist, weiss das dies ein aufwändiges Geduldspiel ist und sich im kommerziellen Bereich auf den Preis auswirkt.
Jedenfalls muss Seiko seine automatisierte Reglage während der Fertigung verbessern.

Dass die Seikos eher kleinere Amplituden haben ist mir klar.
Aber ob ein 6R35 eben mit 250 gut oder nur ausreichend ist weiß ich nicht.
Bei einem 4R3x wäre es - für mich - bestenfalls befriedigend

Das ist doch mal schön und eine schöne Gerade:
Knapp 10 Jahre nach der letzten Revi und in diesem Zeitraum wirklich "Daily Rocker".



Viele Grüße, Uwe
 

l'orologio

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... und genau das ist bei mir passiert...

DAS ist natürlich zum :wand: und absolut 💩.

Ich werde im Sommer mal mit dem örtlichen (und auch ausliefernden) Händler sprechen.

Die angepeilte SPB143 kaufe ich jedenfalls als Konsequenz erst mal nicht.

Viele Grüße, Uwe
 

watchhans

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Dass die Seikos eher kleinere Amplituden haben ist mir klar.
Aber ob ein 6R35 eben mit 250 gut oder nur ausreichend ist weiß ich nicht.
Bei einem 4R3x wäre es - für mich - bestenfalls befriedigend

Das ist doch mal schön und eine schöne Gerade:
Knapp 10 Jahre nach der letzten Revi und in diesem Zeitraum wirklich "Daily Rocker".



Viele Grüße, Uwe
Die Werte sind sehr gut!
Amplituden um die 240 - 270 Grad sind bei meinen gut laufenden Seiko und Orient normal.
 

Eye_of_the_staiger

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Jetzt muss ich mich hier auch mal einklinken. Besitze eine SPB199, welche meine erste Uhr mit 6R35 ist. Ich werde aus dem Gangverhalten nicht so wirklich schlau. Habe es jetzt mal mehrere Tage beobachtet und mittels App Dokumentiert:
Screenshot_20210117-000601_Atomic Clock & Watch Accuracy Tool (with NTP Time).jpg

Insgesamt steht die Uhr jetzt über mehrere Tage im Schnitt ziemlich genau auf 0, wenn ich sie morgens anlege. Was mich etwas stutzig macht ist die extreme Lageabhängigkeit. Pi mal Daumen macht Sie am Arm -20s/24h (was ja dann außerhalb der Spezifikation liegt) und Nachts mit ZB oben abgelegt +20s/24h. Da sich Trage- und Liegezeit in etwa 50/50 aufteilen, holt sie Nachts also die tagsüber verlorenen ~10s wieder auf und steht morgens wieder auf 0.
Können die 6R35 wirklich so extrem Lageabhängig sein, oder muss ich hier von einem Defekt ausgehen? Eine Zeitwaage besitze ich leider nicht. Hätte ich nicht so engmaschig dokumentiert, wär mir das vermutlich garnicht aufgefallen, da sie ja morgens eine nahezu perfekt geringe Abweichung hat.

Edit: Oder haben wir es hier noch mit der "Einlaufphase" zu tun? Die Uhr befindet sich effektiv jetzt erst seit 5 Tagen am Arm.

Viele Grüße Patrick
 

Spitfire73

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Mit Einlaufen hat das nichts zu tun, Patrick. Ein maximaler Lagenunterschied von -20 bis +20 = 40 Sek ist schon extrem und kenne ich so nur von Billigwerken. Meine ersten beiden 6R35 liefen für Seikoverhältnisse sehr stabil mit nur geringen (meist einstelligen) Abweichungen in den meisten Lagen. Vergleichbar einem ETA 2824 Elabore. Mein neuestes 6R35 ähnelt dagegen im Bezug auf Lagenverhalten dem von Dir. Nach dem Regulieren läuft auch meins mit ZB oben am Schnellsten. In hängenden Lagen deutlich im Minus.

Als ich meine Uhr öffnete um das 6R35 zu regulieren, fand ich es so vor:
3486825

Klötzchenträger (recht nah am Anschlag) und Rücker stehen nach Vergleich mit Fotos vom 6R35 im Netz mMn auch recht nah zusammen. Der Rücker ist ab Werk extrem weit im minus. Würde ich den bis auf die Mittelmarkierung schieben, hätte ich hunderte Sekunden plus ausgelöst. Ich habe das Gefühl, dass das so nicht passt weil die vormarkierten Einstellungen derart weit verfehlt sind. Siehe Bild hier aus dem Netz:
3486979
Von anderen von mir regulierten Seikos kenne ich das so nicht. Da laut Zeitwaage der Abfall um 0,1 bis 0,2 pendelte, habe ich nur den Rücker minimalst verschoben um von -18 auf (am Arm) +7 bis +9 zu kommen. Genaueres weiß ich im Moment auch nicht.

Gruß
Helmut
 
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Eye_of_the_staiger

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Mit Einlaufen hat das nichts zu tun, Patrick. Ein maximaler Lagenunterschied von -20 bis +20 = 40 Sek ist schon extrem und kenne ich so nur von Billigwerken. Meine ersten beiden 6R35 liefen für Seikoverhältnisse sehr stabil mit nur geringen (meist einstelligen) Abweichungen in den meisten Lagen. Vergleichbar einem ETA 2824 Elabore. Mein neuestes 6R35 ähnelt dagegen im Bezug auf Lagenverhalten dem von Dir. Nach dem Regulieren läuft auch meins mit ZB oben am Schnellsten. In hängenden Lagen deutlich im Minus.

Als ich meine Uhr öffnete um das 6R35 zu regulieren, fand ich es so vor:
Anhang anzeigen 3486825

Klötzchenträger (recht nah am Anschlag) und Rücker stehen nach Vergleich mit Fotos vom 6R35 im Netz mMn auch recht nah zusammen. Der Rücker ist ab Werk extrem weit im minus. Würde ich den bis auf die Mittelmarkierung schieben, hätte ich hunderte Sekunden plus ausgelöst. Ich habe das Gefühl, dass das so nicht passt weil die vormarkierten Einstellungen derart weit verfehlt sind. Siehe Bild hier aus dem Netz:
Anhang anzeigen 3486979
Von anderen von mir regulierten Seikos kenne ich das so nicht. Da laut Zeitwaage der Abfall um 0,1 bis 0,2 pendelte, habe ich nur den Rücker minimalst verschoben um von -18 auf (am Arm) +7 bis +9 zu kommen. Genaueres weiß ich im Moment auch nicht.

Gruß
Helmut

Danke für deine Einschätzung! Dann werde ich wohl mal den Konzi kontaktieren. Hatte die Hoffnung, dass sich das noch irgendwie gibt, aber der Lagenunterschied ist schon heftig, das stimmt.

Edit: Hier die Einstellung meiner Uhr (ja, die Folie ist noch drauf):20210117_131810.jpg
 
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Eye_of_the_staiger

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Hallo zusammen,

Habe sowohl Konzi als auch Seiko DE angeschrieben. Vom Konzi gabs noch keine Rückmeldung (der Tag und die Woche sind ja noch jung), aber Seiko hat sich bereits gemeldet. Ich soll die Uhr nach Willich senden, dann würde man sich der Sache annehmen. Nun zwei Fragen an diejenigen, die Erfahrung mit Seiko Willich haben:

1. Ist der Service dort wirklich so schlecht, wie man hier teilweise liest? Muss ich mir Sorgen um meine Uhr machen? Habe keine Lust auf Kratzer oder andere Beschädigungen und anschließende ewige Diskussionen. Finde es sowieso schon unbefreidigend, eine fabrikneue Uhr direkt zu öffnen, aber da scheint ja kein Weg daran vorbeizuführen.

2. Wie läuft das mit dem Versand? Stellt Seiko einen Paketschein (wurde in der Mail nicht erwähnt), oder muss ich auf eigene Kosten und Risiko einschicken? Dann sind wir ja wieder beim leidigen Thema Versicherung. DHL bietet ja für privat max. 500€ Deckung, was hier ja dann schon nicht mehr reicht und allen anderen Paketdiensten würde ich aufgrund diverser haaesträubender Erlebnisse sowieso keine Uhr anvertrauen. Bleiben die spezialisierten Wertversand-Dienstleister, da habe ich allerdings Null erfahrung damit.

Edit: Die Uhr läuft mittlerweile wirklich katastrophal. Am Arm sind es seit heute morgen konstant - 40s/24h.

Edit2: Kann es eigentlich einen Einfluss haben, wenn die Uhr ca. 8h/d am Handgelenk auf einem leistungsstarken Laptop abgelegt wird? Übers Wochenende lief die Uhr nämlich wesentlich stabiler als an den Werktagen.

Gruß Patrick
 
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