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Diskutiere Entscheidungshilfe im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Liebe Leute, ich brauch mal euren Rat. Von meinem ersten selbstverdienten Geld kaufte ich mir 1974 die hier abgebildete Omega Seamaster Cosmic...
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Karl

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Liebe Leute,
ich brauch mal euren Rat.
Von meinem ersten selbstverdienten Geld kaufte ich mir 1974 die hier abgebildete Omega Seamaster Cosmic 2000.


Sie war über etliche Jahrzehnte mein treuer Begleiter. Vor ca. 10 Jahren quittierte sie dann während meines Aufenthalts in Paraguay ihren Dienst. Eine Revision oder gar Reparatur war dort nicht möglich, also wurde sie durch eine billige Ostasiatin ersetzt, die es dort an jeder Ecke zu kaufen gibt. Seit meiner Rückkehr nach D-Land lag sie nahezu vergessen im Schrank.
Kürzlich habe ich sie zu unserem ortsansässigen Uhrmacher (kein Omega-Konzi) gebracht und mir einen Kostenvoranschlag machen lassen. Der junge Chef - die Uhr ist älter als er - hat sie buchstäblich für tot erklärt und gemeint, eine Reparatur würde so teuer werden, dass ich mir für das Geld schon eine recht gute mechanische Uhr neu kaufen könnte. Zumal es gar nicht sicher ist, ab diese Uhr nach der Reparatur zufriedenstellend laufen würde.
Das war mir irgendwie zu vage, und so habe ich in Hamburg einen Spezialisten für hoffnungslose Fälle, allerdings auch kein Omega-Konzi, mal einen Blick drauf werfen lassen. Dieser hat mir eine detaillierte Liste der auszuführenden Arbeiten gegeben und hatte für eine Reparatur incl. neuer Verglasung ca.470 Euro veranschlagt.
Das ist in jedem Falle mehr, als ich 1974 in DM für diese Uhr bezahlt habe. Wenn ich mich recht erinnere, müssen das 350 oder 380 DM gewesen sein. "Cosimic 2000" dürfte wohl die Seamaster-Version für Arme sein. Irgendwie hänge ich ja an der Uhr, und fände es extrem schade, diese so einfach zu entsorgen - andererseits bekomme ich für 470 € durchaus schon eine gute Uhr - allerdings keine Omega, wie der Hamburger Uhrmacher meinte.
Vielleicht kann mir ja jemand von euch einen Rat geben.
Gruß
Karl
P.S.: Gerne hätte ich ein Werksfoto eingestellt, mir fehlt aber das Werkzeug zum Öffnen.
 
i-Punkt

i-Punkt

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Hallo Karl, das ist ein Fall von: Welchen ideelen Wert hat meine Uhr?
Die erste gekaufte, teure, damals 1974, hat mich Jahrzehnte begleitet.......etc.

Unter folgenden Voraussetzungen würde ICH, diese meine Uhr reviosinieren lassen:

- wieder tragen wollen
- Erben vorhanden, die solch ein Erbe bzw. die Geschichte hinter der Uhr zu schätzen wüssten (im Idealfall Sohn/Tochter ebenfalls Uhren-Fan)
- Box/Papiere vorhanden

....und es ist nur Geld ;-)
 
psyche-delic

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Hallo Karl.

Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Du 1974 knapp 400 Piepen für diese Schönheit bezahlt hast, das war mit Sicherheit mehr. Es sei denn, Du hast sie gebraucht gekauft. Niemals hast du eine neue Cosmic für diesen Kurs bekommen, da vertust Du dich. Ich müsste mich schwer irren, aber ich lass mich natürlich auch gerne eines Besseren belehren.

Die Frage ist doch, welchen ideellen Wert die Uhr für Dich hat. Wenn der ziemlich hoch ist, bist Du auch bereit, 470€ für die Reparatur und die Revi auszugeben. Diesen Preis finde ich im Übrigen nicht zu hoch.

Wie kommst Du auf 'Seamaster für Arme'? Das höre ich zum ersten Mal. Ich persönlich finde die Cosmic 2000 Modelle sehr begehrenswert, waren sie doch zu dieser Zeit schon echte Klopper. Die hatten ja teilweise schon fast 40mm Durchmesser. Das war damals sehr untypisch.

Bevor Du allerdings die Uhr zur Reparatur abgibst, lass doch mal ein nettes Mitglied einen Blick drauf werfen, vielleicht ist es ja nur eine Kleinigkeit und das Problem kann schnell und günstig behoben werden.

Ich bin mir sicher, dass Dir hier geholfen wird.

Aber tu mir einen Gefallen - Erwecke die Kleine wieder zum Leben und lege sie nicht wieder zurück in den Schrank, in der sie jahrelang ein trostloses Dasein fristete - das hat sie nicht verdient.

Bevor Du das machst - PN an mich, ich nehme mich Ihrer gerne an.

Tüs & viel Erfolg,

Karsten

Nachtrag: Die Uhr hat damals neu CHF 330.- gekostet. Zumindest die DayDate. Keine Ahnung, wie viel DM das damals waren.

screen.png
 
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Tirolex

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Karl

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Erstmal herzlichen Dank für eure Antworten!
Ja Karsten, die waren damals nicht allzu teuer. Hätten sie gar nicht sein können, denn sonst hätte ich mir diese Uhr niemals leisten können, bei den paar Kröten, die ich als Berufsanfänger verdient habe. Du weißt doch, je älter man wird, desto besser kann man sich an längst vergangene Zeiten erinnern und desto schlechter an das, was einem die beste Ehefrau von allen gerade eben zur Erledigung aufgetragen hat.
.

Ich bin mir zudem absolut sicher, dass es auch eine Serie "Seamaster" ohne den Zusatz "Cosmic 2000" gegeben hat, und die war richtig teuer. Ich habe zwar mit ihr geliebäugelt, die Uhren lagen aber damals außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten. Meine Cosmic hat nur ein einfaches Datum und dürfte daher vielleicht sogar noch etwas billiger gewesen sein, als die Gezeigte.

@ Carsten (mit "C")
Einen ideellen Wert hat die Uhr selbstverständlich schon, und tragen würde ich sie wohl auch, wenn auch nicht allzu oft. Da Kinder als direkte Erben nicht vorhanden sind und mir der Rest der Verwandschaft um so lieber ist, je weiter weg er sich aufhält, wäre es unter diesem Aspekt eine unsinnige Investition. Box und Papiere sind nach dieser langen Zeit und diversen Wohnorten rund um den Globus natürlich nicht mehr vorhanden.
Also werde ich das Projekt "Cosmic 2000" wohl doch eher zu den Akten legen und das Geld für eine Neuanschaffung verwenden - für mich! - nicht für die Erben.
Gruß
Karl
 
uhrenbastler

uhrenbastler

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Ich würde sie definitiv revisionieren, wenn Du sie wieder tragen willst.

Für 500€ bekommst Du gerademal eine Allerwelts-Noname-Uhr mit einem Allerwelts-ETA-2824. Da ist eine Omega mit hauseigenem Werk doch schon eine ganz andere Hausnummer. Und wenn Dir wirklich die 500€ wehtun, überleg' nur mal, was die letzte Inspektion Deines Autos gekostet hat, und wie lange Du daran "Freude" hattest...

Ciao
Christoph
 
miamidolphins

miamidolphins

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@Karl: Ein schönen klassiker, sich mehrere KV zu holen wäre sicher vom Vorteil. Glass. krone, Bodendichtung, Glassdictung sind noch Lieferbar, einige teile vom Uhrwerk sind auch noch Lieferbar.

lg
 
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harryuhrig

harryuhrig

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Für 500 Euro bekommst du Qualitativ hochwertige Uhren und lass dir nicht erzählen das es für 500 Euro nur Noname Uhren gibt!!!LG Harald
 
jeannie

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Hallo Karl, Omega hat fixe Preise für Revisionen, bei deiner wären das 420 Franken

OMEGA Watches: Repair prices

Da kommt eine sozusagen neue Uhr zurück in einer Qualität die du für dieses Geld nicht mehr bekommst. Und zwei Jahre Garantie.
 
Mic69

Mic69

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Karl, die Uhr ist sammelwürdig und muss zur Überholung auch nicht unbedingt zu Omega. Mein deutscher Zulieferer hat durchaus Gläser und Dichtungen für dieses Modell und für alte Omega-Kaliber gibts auch noch frei verfügbare Teile. Damit kannste die kursierenden Festpreise getrost vergessen.
 
Karl

Karl

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Ich würde sie definitiv revisionieren, wenn Du sie wieder tragen willst.

Für 500€ bekommst Du gerademal eine Allerwelts-Noname-Uhr mit einem Allerwelts-ETA-2824. Da ist eine Omega mit hauseigenem Werk doch schon eine ganz andere Hausnummer. Und wenn Dir wirklich die 500€ wehtun, überleg' nur mal, was die letzte Inspektion Deines Autos gekostet hat, und wie lange Du daran "Freude" hattest...

Ciao
Christoph

Äääächt?
Darauf wäre ich ja wirklich nie gekommen. Ich lebe hier oben nämlich im finsteren Norden, wo die Uhrengeschäfte ihre Schaufenster mit Brettern vernagelt haben, damit marodierende Germanenhorden sie nicht mit ihren Streitäxten gleich beim ersten Hieb einschlagen. Abgesehen davon werden hier auch nur Sand- und Sonnenuhren gehandelt. Letztere natürlich nur im Sommer, denn im Winter scheint hier keine Sonne.
Um richtige Uhren mit richtigen Preisen zu sehen, müsste ich mich erstmal mit meinem Ochsenkarren in die Zivilisation begeben. Womit sich auch die Frage nach der Auto-Inspektion erledigt hätte.
[Sarkasmus off]
Meine derzeitige Noname-Uhr für 129.-€, 100bar druckgeprüft mit Saphirglas, die auf den Nicht-Namen Auguste Reymond hört und ein popeliges 2824-2 von ETA beinhaltet, wurde zuletzt von mir am 30. November gestellt, zwecks Datumsregulierung mit der Schnellschaltung. Sie hat eine Hysteresis von 8 sec., was bedeutet, dass sie am Ende eines Tages 4 Sekunden vorgeht. Diese 4 Sekunden verliert sie über Nacht wieder, wenn ich sie vertikal, mit der Krone nach oben lagere. Sie hat zwar auf ihrer Rückseite ein Glas, so dass ich dem Werk beim Arbeiten zusehen kann, tu ich aber nicht, da ich sie ja am Arm trage und es ihre Aufgabe ist, mir die Zeit anzuzeigen und nicht, mich mit dem Gezappel der Unruh zu erfreuen.
Um ehrlich zu sein, ist es mir ziemlich egal, ob in einer ansehnlichen Uhr mit guten Trage- und Gangeigenschaften ein hauseigenes Werk tickt, ob da Zwerge am Rad drehen oder ob da ein ETA aus Massenproduktion verbaut wurde - wie übrigens in vielen, hier im Forum hoch gelobten, wesentlich teureren Uhren ebenfalls. Funktionieren muss das Teil, und ich möchte auch in einigen Jahren noch Ersatzteile dafür bekommen, und vor allem sollte eine Revision oder eventuelle Reparatur nicht den ursprünglichen Kaufpreis der Uhr überschreiten. Das Ganze muß auch in einem vernünftigen Rahmen bleiben.
Malikka hat sich freundlicherweise angeboten, sich die Uhr anzuschauen, und dann sehen wir mal weiter. Auf jeden Fall werde ich im Forum darüber berichten.
Gruß
Karl
 
T

Thomas_G.

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Du hast eine wirklich charmante Art, uns Uhrenfreunden mitzuteilen, das wir alle schwachsinnig sind. Und viel zu viel Geld für Blödsinn ausgeben, den wir für 129 Euro in Form einer abgelegten Tchibo-Auguste auch bekommen würden. Vielen Dank für die erhellenden Worte!
Schade um die schöne Omega, solltest Du Deiner NoName-Liebe treu bleiben. Ein schönes Lederband, das Gehäuse etwas poliert, und es wäre eine fantastische Uhr, wie man sie heute kaum noch erwerben kann.
 
Karl

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Du hast eine wirklich charmante Art, uns Uhrenfreunden mitzuteilen, das wir alle schwachsinnig sind. Und viel zu viel Geld für Blödsinn ausgeben, den wir für 129 Euro in Form einer abgelegten Tchibo-Auguste auch bekommen würden. Vielen Dank für die erhellenden Worte!
Och, dafür nicht! Gerne geschehn!
Jeder zieht sich den Schuh, der ihm passt!
 
RiGa

RiGa

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Man schweigt.
Aber irgendwann geht das dann doch nicht mehr.

Nur so als Denkanstoß @Karl: Thomas_G. steht mit seiner vollkommen richtigen Meinung nicht alleine da.

Zumal Du selbst im Eingangspost um ...

ich brauch mal euren Rat.
... ebensolchen Rat gebeten hast, und nun scheinbar davon nichts mehr wissen willst.

Deine doch erkennbare "Platz da, Zentrum der Welt bin ich"-Mentalität ist hier völlig fehl am Platz, auch das bewußte Ignorieren und unschöne Beiseitewischen anderer Meinungen.
Und was Du als "Ironie" bezeichnest, wird auf den jeweils anderen Seiten des Kabels ganz einfach als Unhöflichkeit aufgefaßt.
So wie Du es ja auch in Wahrheit bezweckt hast.

Aber damit mußt Du selbst klarkommen, nur ein ...

ich brauch mal euren Rat.
... könnte durchaus vorstellbar zukünftig ein wenig anders als in Deinem Sinne verlaufen.
 
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Karl

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Man schweigt.
Aber irgendwann geht das dann doch nicht mehr.
Und was willst Du mir damit jetzt sagen? Dass es unhöflich und beleidigend ist, wenn man den Sinn einer Reparatur in Frage stellt, deren Kosten den Anschaffungswert einer Uhr bei weitem übersteigen? Oder dass es frech und dreist ist, auf dumpfbackige Belehrungen im Sinne von - ich zitiere:
Für 500€ bekommst Du gerademal eine Allerwelts-Noname-Uhr mit einem Allerwelts-ETA-2824. Da ist eine Omega mit hauseigenem Werk doch schon eine ganz andere Hausnummer. Und wenn Dir wirklich die 500€ wehtun, überleg' nur mal, was die letzte Inspektion Deines Autos gekostet hat, und wie lange Du daran "Freude" hattest...
mit Sarkasmus zu antworten.
Ich bin mir nicht bewusst, irgendjemandem hier seine Sammelleidenschaft madig gemacht zu haben - was auch niemals beabsichtigt war. Dass ich das Zentrum der Welt sein soll, ist mir nun ganz neu. Ich hatte nicht die Absicht, Dir diese Position streitig zu machen.
In diesem Sinne:
Viel Spaß noch!
 
T

Thomas_G.

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Meine Großmutter hätte Dich "Frechdachs" genannt.
Wenn Du schon die Relation zwischen dem Kaufpreis einer Uhr und der Revision aufmachst, dann setze bitte den Kaufpreis auf ein aktuelles Niveau. Sprich - was kostet heute eine Omega mit Dreizeiger, Datum und Manufakturwerk. Da wirst Du schnell feststellen, dass Deine Argumentation jeder Grundlage entbehrt.
Und Auguste Reymond auf ein Level mit Omega zu setzen, zeugt allenfalls von Inkompetenz gegenüber einer Branche.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass Deine Art in der Tat unhöflich und beleidigend ist. Insofern werde ich mir die Antwort Deinerseits auch ersparen, denn in wenigen Sekunden befindest Du Dich auf meiner Ignore-Liste. Schönes Leben noch in Deinen Schuhen!
 
Omania

Omania

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Meine derzeitige Noname-Uhr für 129.-€, 100bar druckgeprüft mit Saphirglas, die auf den Nicht-Namen Auguste Reymond hört und ein popeliges 2824-2 von ETA beinhaltet, wurde zuletzt von mir am 30. November gestellt...
Hä, NoName? Auguste Reymond?

Naja, die spielen zwar nicht in der Liga von Omega, aber NoName würde ich es jetzt auch nicht nennen...und sie ist nicht mit 100 bar druckgeprüft, da würde von der Uhr nicht viel über bleiben (aber das nur am Rande).

Grüße! Stefan
 
harryuhrig

harryuhrig

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Forumsmitglieder die in monatelanger Arbeit eine sehr gute Uhr zusammen gestellt haben,sind also Besitzer einer Noname Uhr.LG Harald
 
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Karl

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Hä, NoName? Auguste Reymond?

Naja, die spielen zwar nicht in der Liga von Omega, aber NoName würde ich es jetzt auch nicht nennen...und sie ist nicht mit 100 bar druckgeprüft, da würde von der Uhr nicht viel über bleiben (aber das nur am Rande).

Grüße! Stefan
Hallo Stefan, selbstverständlich nicht 100 sondern nur 10bar. Das kommt dabei raus, wenn man beim Schreiben an "Meter" denkt :oops:.
Und "Noname" hätte ich der Klarheit wegen in Anführungsstriche schreiben sollen, es war nämlich ironisch gemeint. AR ist natürlich definitv nicht die Liga von Omega, aber mit der "Seamaster Cosmic 2000" hat Omega sich damals ins Niedrigpreissegment hinabbegeben. Dass die Uhr von Qualität und Verarbeitung nicht unbedingt ein Spitzenprodukt sein kann, beweisen einmal der damalige Preis und zum anderen die recht abenteuerliche Gesichte ihres Erwerbs. Wenn es in einer Serie als nichts Besonderes angesehen wird, dass da mal ne Schraube im Werk herumvagabundiert, dann ist das in meinen Augen nicht gerade Omega-like. Wer da glaubt, alles, was den Namen Omega auf dem ZB trägt, ist so edel, dass es bar jeglicher Kritik ist, der muss schon recht einfältig sein, insbesondere, wenn er bei Vergleichen mit anderen, scheinbar minderwertigeren, Uhren gleich ins Hyperventilieren gerät.
Die Zwillingsschwester meiner Cosmic hat viele Jahre ihren Dienst getan, überwiegend zu einer Zeit wo man die Uhr nach der Tagesschau, der Bahnhofsuhr oder der Telefonansage gestellt hat. DCF77 war noch nichts für's gemeine Volk. Auf Ganggenauigkeit kam es weniger an. Es war für mich mehr eine sentimentale Idee, sie noch einmal reparieren zu lassen, aber das hat sich jetzt erledigt. Die 470 € Reparaturkosten übersteigen den Preis der derzeit als Vintage gehandelten (intakten) Cosmics deutlich. Also werde ich diesen Betrag lieber als Grundstock für eine neue "Noname" Uhr zurücklegen und die Omegas und andere Luxusuhren denjenigen überlassen, die damit einen auf "Dicke Hose" machen möchten.
Gruß
Karl
 
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