Uhrenbestimmung englische Stutzuhr-ist eine Gehäusereparatur noch sinnvoll?

Diskutiere englische Stutzuhr-ist eine Gehäusereparatur noch sinnvoll? im Sonstige Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo zusammen. Das Erbstück eines verstorbenen Onkels ist eine englische Stutzuhr,so läßt mich jedenfalls der Name,John Burnett, auf dem...
kaliman

kaliman

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Hallo zusammen.
Das Erbstück eines verstorbenen Onkels ist eine englische Stutzuhr,so läßt mich jedenfalls der Name,John Burnett, auf dem Zifferblatt schließen.Das Uhrwerk ist in einem ,wie ich annehme guten Zustand,sauber und intakt mit 24h Laufwerk,Fadenaufzug und sieht sehr stabil aus.Die letzte Reperatur war wohl 1955 wie ich einer Ritzung auf der Rückseite vom Zifferblatt entnehme.
Meine Frage an euch Experten:Lohnt sich eine kostenintensive Reparatur des Holzgehäuses mit sichtbaren Wasserschäden oder ist das nicht sinnvoll?
Das Baujahr kann ich leider nicht näher bestimmen,einziger Hinweiß ist wohl der Name(John Burnett 1770-1825) und ein Zettelfragment auf der Unterseite des Gehäuses.
Vielleicht kann jemand helfen und zur Entscheidungsfindung beitragen.
Danke im voraus.DSCN2447.jpgDSCN2447.jpgDSCN2789.jpgDSCN2791.jpgDSCN2792.jpg
kaliman
 
Der Stromer

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Sehr schöne Uhr, die Du uns da zeigst. Ich würde sie auf jeden Fall erhalten wollen. Schon alleine wegen der Aufzugsmechanik Schnecke und Kette! Ist in dieser Art kaum noch zu sehen.

Die Wohnungen der Holzwurmfamilien bekommt man auch wieder Mieter frei. Alles abbauen und nur das Holzgehäuse für ca. 3 Stunden bei 80°C (nicht mehr) in den Backofen und schon ist Ruhe auf den Etagen. Besser ist es natürlich, hier einen Restaurator zu kontaktieren. Der kostet nicht die Welt.

Die Uhr ist es sicher Wert!
 
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uhrenkel

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Auf keinen Fall in den Backofen! Da besteht die Gefahr, dass Leimfugen aufgehen und es kann zu Hitzerissen kommen!

Du kannst aber das Werk ausbauen und das Gehäuse in die Mikrowelle stellen- das überleben diese Bwohner nicht. (Sofern das Gehäuse nicht zu groß für die Mikrowelle ist)

Aber wegen der Aufarbeitung des Gehäuses würde ich dann doch zu jemand gehen, der sich damit auskennt.

Uhrenkel
 
Uhrenfreak

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Hallo Kaliman,

das Gehäuse sieht doch gar nicht so schlecht aus. Die Holzwurmlöcher sind ja nur im Boden. Wenn der Halt und die Standfestigkeit gewährleistet sind, würde ich nur den Holzwurm bekämpfen, falls er noch aktiv ist. Den einen Fuß müsste man besser restaurieren.
Das Zifferblatt müsste noch etwas besser von einem Fachmann gereinigt werden.

Gruß Willy
 
Rainer Nienaber

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O W L
Ich würde das Gehäuse in eine Plastik (Müll) tüte packen und dann für ein paar Tage in die Kühltruhe. Ruhig etwas länger.
 
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uhrenkel

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Kühltruhe ist leider auch keine Lösung, auch wenn das immer wieder zu hören ist. Denn die Minus-Temperaturen einer Kühltruhe reichen bei weitem nicht aus, um Larven oder sonstige Kleinlebewesen zu töten.

Sonst gäbe es in der Natur schon lange keine Kleinlebewesen mehr, obwohl in der Natur noch tiefere Temperaturen als in einer Kühltruhe erreicht werden.

Uhrenkel
 
Uhrenfreak

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Wenn dir die Uhr wichtiger ist als deine Gesundheit, kannst du den Boden auch mit Xylamon einstreichen. :-P
Das hat mein Schreiner immer mit den alten Bauernschränken gemacht und ist erst im Alter von 93 Jahren verstorben.

Gruß Willy
 
kaliman

kaliman

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Hallo zusammen.Vielen Dank für Eure Antworten,die Tipps sind sicher gut aber ich mache es lieber nicht selbst.Das Gehäuse sieht auch nicht so schlecht aus,muß aber mal feucht geworden sein,die Gehrungsschnitte passen oben nicht korrekt und die hintere Tür hängt und das Schloß fehlt auch.Beim Zifferblatt werde ich nicht schlau draus,sieht aus wie Metall,ist aber noch irgendwie beschichtet.
Kann noch jemand was zu dem Uhrmacher John Burnett (London) sagen?Das Jahr der Herstellung wäre auch interessant.
Lg kaliman
 
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pet.sch

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Hallo Kaliman,
schöne Uhr. Wenn Du bei dem Uhrmacher selbst schon eine Jahresangabe machst, dann hast Du ja
schon etwas gefunden. Im Baillie, einem Standardverzeichnis englischer Uhrmacher, wird ein John Burnett erwähnt, genau mit Deinen Jahreszahlen.
Da die Uhr meiner Schätzung nach, nach 1800 ist, habe ich auch im 2. Teil dieses Verzeichnisses nachgesehen, im Brian Loomes. Dort wird noch ein J. Burnett aus Portsmouth erwähnt um 1839 und ein John Burnett aus Tarves in Schottland (1810-1846). Theoretisch könnten es auch diese Uhrmacher sein. Nur von der Uhr her gesehen, würde ich sie auf ca 1820-60 schätzen.
Mehr erfährt man nur durch großes Glück von so einem Uhrmacher, denn es gab in England unzählige Uhrmacher. Die haben auch nicht alle ihre Uhren selbst gebaut, sondern konnten auch schon zu der Zeit auf größere Fabriken zurückgreifen. Ob der Uhrmacher dann das Werk als Rohling bekam oder eine komplette Uhr, war wohl auch verschieden. Wenn als komplette Uhr, dann wurde nur noch das Ziffernblatt beschriftet, wenn das nicht auch schon in der Fabrik als Auftrag gemacht worden ist.

Zum Zifferblatt : Da ist es üblich, dass Messingzifferblätter versilbert worden sind. Ich kann das auf dem Foto nicht richtig erkennen, aber das kann an den dunklen Stellen abgegriffen und angelaufen sein. Evtl. hat auch schon mal jemand versucht etwas zu verbessern, oder es hat mal jemand mit Schutzlack gearbeitet. Das kann man aber leider auf den Fotos nicht erkennen.

Zum Werk : Das ist ein 8-Tagewerk und wenn es nur 24 Stunden läuft (Du schreibst ja von einem 24 Std.-Werk) , dann ist da etwas nicht in Ordnung.
Ich würde es an Deiner Stelle sowieso auf jeden Fall überholen lassen. Ich sehe zum Beispiel , dass die ersten beiden Gänge des Schneckenrades nicht von der Darmsaite belegt sind und dass stattdessen die kleinen Windungen auf der anderen Seite scheinbar doppelt umwickelt sind. Das kann schon der Grund sein, dass die Uhr nur 24 Stunden läuft.
Wenn Du die Uhr jetzt so aufziehst, liegt die Schnur falsch auf dem Federhaus und wickelt sich wahrscheinlich beim Ablaufen wieder genau so falsch auf den Schneckengang. Also, da muss schon allein deshalb etwas gemacht werden.

Zum Gehäuse ist ja alles gesagt, da muss auf jeden Fall dafür gesorgt werden, dass der Wurm nicht mehr aktiv ist. Welches da nun die beste Methode ist, kann ich nicht beurteilen, mit Hitze, sowohl im Backofen , wie auch in der Mikrowelle hab ich nur ganz kurz Erfahrungen gesammelt, denn wenn nach kurzer Zeit das Holz, bzw. die Feuchtigkeit, die wohl noch drin war, an zu dampfen fing, habe ich die Teile sofort wieder herausgeholt aus Angst, dass es Schaden nehmen könnte.
Da wäre mir die Methode mit dem Gefrieschrank am sympathischsten, aber dann muss sichergestellt werden, dass der Frost (ich habe mal von mindestens -20 Grad gelesen) auch längere Zeit den Wurm erreicht und nicht das Holz als Wärmedämmung die hohen Minusgrade gar nicht an den Schädling herankommen lässt.

Natürlich ist das Ganze, vor allem, wenn Du nicht selbst Hand anlegen kannst/willst auch ein Kostenaufwand. Aber die Uhr ist knapp 200 Jahre alt und vor allem, wenn es ein Erbstück ist, lohnt das doch.

Gruß
Peter
 
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steffl62

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Das mit der Gefriertruhe funktioniert, hab ich selbst schon gemacht. Allerdings muß sie auf mindestens -20°C runter kühlen und man muss das Gehäuse mehrere Tage lang drin lassen. Ich habs immer eine Woche lang tiefgefroren, das überlebt dann sicher kein Wurm.

lg Christian
 
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uhrenkel

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Ich muss leider widersprechen: eine Raupe (Wurm) wird bei den Temperaturen einer Tiefkühltruhe getötet, aber keine Eier oder Larven. Die überleben das lässig und fressen dann weiter.

Eine Tiefkühltruhe bringt also letztendlich keine Sicherheit.

Uhrenkel
 
Systemlord

Systemlord

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Das ist wirklich eine schöne Uhr!

Backofen würde ich auch nicht empfehlen.. Ich wage zu bezweifeln, daß der alte Knochenleim das aushält.

Kühltruhe ist leider auch keine Lösung, auch wenn das immer wieder zu hören ist. Denn die Minus-Temperaturen einer Kühltruhe reichen bei weitem nicht aus, um Larven oder sonstige Kleinlebewesen zu töten.
Sonst gäbe es in der Natur schon lange keine Kleinlebewesen mehr, obwohl in der Natur noch tiefere Temperaturen als in einer Kühltruhe erreicht werden.

Uhrenkel
Das stimmt so nicht. Der Unterschied zur freien Natur ist, daß sich Kleinlebewesen dort in tiefere Bodenschichten zurückziehen können.
Außerdem wird durch Verrottung von z. B. Laub oder sonstigen organischen Material immer etwas Wärme produziert.
Das reicht meistens, damit das Viehzeug überlebt.

In der Kühltruhe gibt es dagegen keine Ausweichmöglichkeiten oder Wärmequellen. Wenn man es lange genug drin läßt, hat das Gehäuse und damit auch die
Würmer irgendwann eine homogene Temperatur von -18 oder -20 °. Dann ist der Wurm gefroren und damit tot.
Es könnte höchstens sein, daß Wurmeier sowas überleben. Daher würde ich die ganze Prozedur nach einigen Tagen nochmal wiederholen um auch frisch geschlüpfte
Würmer zu erwischen.


[..] Ich sehe zum Beispiel , dass die ersten beiden Gänge des Schneckenrades nicht von der Darmsaite belegt sind [..]
Gruß
Peter
Wenn die Uhr wirklich die letzte Überholung 1955 hatte, sollte diese Darmseite wohl auch ausgetauscht werden.
Nach der langen Zeit dürfte die brüchig und spröde sein.

Warum ist dort eigentlich keine Kette verbaut?
Bei teilweise viel älteren Spindeltaschenuhren wurde das doch auch schon gemacht.
 
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steffl62

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Ich muss leider widersprechen: eine Raupe (Wurm) wird bei den Temperaturen einer Tiefkühltruhe getötet, aber keine Eier oder Larven. Die überleben das lässig und fressen dann weiter.

Eine Tiefkühltruhe bringt also letztendlich keine Sicherheit.

Uhrenkel
Tut mir Leid aber die Erfahrung zeigt was anderes, bei mir und mit den Würmern mit denen ich zu tun hatte funktioniert das absolut verlässlich. Und ich restauriere nur meine eigenen Uhren oder aus meinem Verwandtenkreis. Wenn die Mistviecher nicht tot wären dann wüsste ich das.
lg Christian
 
kaliman

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Hallo Peter.Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.Bei dem richtigen Uhrmacher bin ich mir auch nicht sicher,ich fand nur den ersten John Burnett aus London.Vielleicht kennt jemand Vergleichsuhren von Ihm oder den anderen?Das Zettelfragment habe ich nochmal fotographiert und stelle ich ein,das ist vielleicht ein Hinweis.
Ich suche auch gern mal selbst hier im Forum,nach anderen Uhren vom selben Uhrmacher.
Zum Werk Die Laufzeit beträgt ca.24h,auf keinen Fall länger als 30h,das kann ich ja mal austesten.Ich habe sie jeden Tag aufgezogen.
Das Datum der letzten Reparatur hatte ich als 1955 gelesen,jetzt bin ich mir nicht mehr sicher was es genau heißen soll,ich habe mal ein Bild dazu gemacht.
Das erstmal für heute,ich hoffe ich nerve nicht mit dem Thread,dann sagt es einfach.
Lg kaliman/Andreas

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Hier noch die Bilder.
 

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Oelfinger

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Das Zettelfragment "Watchmaker and Jeweller"

Wenn ich mir den Durchbruch im Boden so betrachte sieht es aus, als ob da irgendeiner unfähig Hand angelegt hat und Werk und Gehäuse nicht wirklich so zusammen gehören. Vor allem wundert es mich, daß das Pendel nach unten durch den Boden hängt.

Für mich sieht es so aus, als ob die Uhr ursprünglich ein höheres Gehäuse hatte und irgendjemand hat den Boden abgebaut, das Haus gekürzt und dann den Boden wieder montiert hat. Und weil das Pendel im Weg war einfach ein Langloch in den Boden geschnitten.
 
kaliman

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Ja,der rausgesägte Schlitz für das Pendel sieht schon stümperhaft aus,im Allgemeinen ist das Gehäuse aber passend und das Pendel sieht man in der Vorderansicht nicht.Das Werk wurde nach Reparatur schonmal auf Scheiben/Klötze gestellt,sieht man in Bild 3 ganz gut.Wo findet man im allgemeinen Seriennr. am Werk?Habe bereits erfolglos auch mit Spiegel die Vorderseite vom Werk untersucht.
Hat noch jemand eine Idee zu der Eingeritzten Nr.?(letztes Bild)
Lg kaliman
 
Uhrenfreak

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Hallo kaliman,

die eingeritzte Nummer ist die Reparaturmarke eines Uhrmachers. Weiß nicht, ob das etwas bringt, wenn du den Namen dieses Uhrmachers entschlüsseln könntest. Lese ich da 1969?
Die Ausgleichsholzstücke unter dem Werk hatten den Zweck, die Uhr ins Lot zu stellen, um einen fehlerlosen und ausdauernden Gang des Werkes zu erzielen.

Gruß Willy
 
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pet.sch

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...Wenn die Uhr wirklich die letzte Überholung 1955 hatte, sollte diese Darmseite wohl auch ausgetauscht werden.
Nach der langen Zeit dürfte die brüchig und spröde sein.

Warum ist dort eigentlich keine Kette verbaut?
Bei teilweise viel älteren Spindeltaschenuhren wurde das doch auch schon gemacht.
Diese Darmsaiten sind viel haltbarer als man meinen könnte. Wenn sie keine Schwachstellen aufweist, also nicht irgendwo angerissen ist, hab ich noch nie eine erneuert (oder erneuern lassen) Auch nicht, wenn die Uhr noch 100 Jahre älter war. Allerdings übernehme ich auch keine Garantie ;-).

Bei Großuhren hat man Darmsaiten viel länger benutzt als bei Taschenuhren. War wohl einfach günstiger und man konnte ja ganz anders dimensionieren als bei einer Taschenuhr.

Zu dem Pendelausschnitt unten im Gehäuse :

Solche Ausschnitte findet man immer wieder. Die englischen Uhren hatten relativ lange Pendel mit schweren Pendellinsen. Um das Werk nicht zu hoch setzen zu müssen, was von den Proportionen nicht gut aussähe, hat man dann wohl Schlitze in den Boden gemacht. Selbst bei süddeutschen und österreichischen Uhren mit kürzeren Pendel findet man das.
Hier sieht das Werk, das Zifferblatt und das Gehäuse eigentlich hundertprozentig passend aus, deshalb denke ich dass das hier original geblieben ist, obwohl natürlich in fast 200 Jahren viel mit einer Uhr passiert sein kann.

Wenn sich das Gehäuse im Laufe der Jahre etwas verzogen hat und nur um wenige Millimeter schief steht, dann kommt so ein Pendel in dem engen Ausschnitt sehr leicht an den Rand und kann nicht mehr frei schwingen. Die einfachste Lösung für einen Laien ist dann : Pendel herausnehmen und den Ausschnitt per Hand von unten vergrößern, so lange bis das Pendel wieder frei schwingt. So könnte es hier gewesen sein. Für ein originales Werk spricht auch, dass es keine zwei Schraubenlöcher für die Werksbefestigung im Boden gibt. Aber, wie gesagt, wir waren nicht dabei und wissen nicht was genau passiert ist.

Gruß
Peter
 
Uhrenfreak

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Am Zifferblatt solltest du dich absolut nicht ran machen. Wenn man da überhaupt etwas verbessern kann, dann darf das nur von einem Fachmann passieren.
Die Nummer habe ich mir nochmals angeschaut und denke, dass es sich nur um eine Reparaturauftragsnummer handelt: 0196
Dazu das Kürzel des Uhrmachers SS.

Vielleicht wurde ja das Pendel ersetzt, das aus Gewichtsgründen länger war und deshalb mehr Platz nach unten brauchte.
Doch wenn man dein dritte Bild betrachtet, sieht der gesägte Schlitz auch schon uralt aus auch was die Wurmlöcher betrifft.

Gruß Willy
 
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kaliman

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Hallo.Danke an Alle für Eure Antworten.
#17Frage an Peter
Es gibt keine zwei Schraubenlöcher im Boden?Man sieht doch 2 Vierkantbolzen durch den Boden.
Die Pendellinse ist,so wie du sagst sehr schwer und besteht aus massivem Messing?Sie hat auch umlaufend eine feine Ziselierung am Rand der Vorderseite,identisch mit der am Uhrwerk,also denke ich wird es original sein.
Das es Darmseiten sind kann ich kaum glauben,sieht aus wie feines Drahtseil,an der Schnecke ist der Anfang etwas aufgespleißt,deswegen komme ich darauf.
#19 Willy
Die Rep.Nr. wurde von mir ursprünglich wohl falsch gedeutet mit 1955,ich schließe mich deiner Interpretation an,denn es sieht in der Vergrößerung eher wie ss als 55 aus.Leider ist diese Spur hier wohl zu Ende.
Lg kaliman
 
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