Englische Spindeltaschenuhr mit Emaillebemalung

Diskutiere Englische Spindeltaschenuhr mit Emaillebemalung im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Habe diese Uhr vor einigen Jahren zusammen mit vier weiteren Taschenuhren im Antiquitätenhandel gekauft. Mit der Technik der Spindeluhren bin...
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Habe diese Uhr vor einigen Jahren zusammen mit vier weiteren Taschenuhren im Antiquitätenhandel gekauft.
Mit der Technik der Spindeluhren bin ich gar nicht vertraut, deshalb wäre ich für jede Information über diese Uhr sehr dankbar.
Im Internet habe ich über den Hersteller der Uhr nur eine Notiz gefunden.

Thos Mawer Auction House News

Auf dem Werk meiner Uhr steht: Geo. Border Sleaford. Von diesem Uhrmacher wird auf der obigen Internetseite eine silberne Spindeltaschenuhr im Schutzgehäuse für geschätzte 250 – 350 englische Pfund angeboten. Auch sie schmückt eine Emaillebemalung.

Mehr kann ich zu der Uhr nicht ausführen und hoffe auf Euere zusätzlichen Informationen.

Hier einige Bilder zu der Uhr.
 

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Es scheint leider wenig Spezialisten für Spindeluhren hier im Forum zu geben, denn die Reaktionen auf meine Uhrenbeschreibung sind mehr als überschaubar.
Vielleicht kann ja ein Fachmann für Silberpunzen die Hallmarks entschlüsseln. So könnte sicher mehr über das Alter der Uhr, den Silberschmied und seinen Wohnort herauszubekommen sein.
Unter den drei Hallmarks ist die Gehäusenummer 17172 zu sehen, darunter die Buchstabengruppe JE und darunter ist ww eingeschlagen.
JE ist vielleicht der Kürzel für den Silberschmied und über ww müsste das Produktionsjahr herauszufinden sein.

Vielleicht besitzt ja jemand von Euch so ein schlaues Buch und kann uns weiterhelfen.

Gruß Willy
 
del-olmo

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Hallo,
die Hallmarks stehen für London, Leopardenkopf, und das "I" für 1844. Den Casemaker kann ich so schnell nicht finden.

Grüße Bernhard
 
M

moskau

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Hallo!

George Border aus Sleaford wird mit 1828-68 im Loomes gelistet.
Die Hallmarks sind London 1844/45 (nicht gekrönter Leopards Head und 'alternativ shields')
Gegen diese Daten spricht auch die Ausführung des Werks nicht unbedingt, (obwohl Gehäuse mit 'Regency Pendant's' eigentlich häufig früher vorkommen)

Harald
Oh, Bernhard war schneller...Ich hab noch im Loomes rumgekramt...Und ich kann leider auch nichts über den Gehäusemacher sagen...
 
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Ganz großen Dank an Euch beide Harald und Bernhard, dass Ihr so schnell auf mein Lamentieren reagiert habt.
Da ist die Uhr ja ganz schön alt, schön dass sie noch so gut funktioniert.
Dass Ihr den Gehäusemacher nicht rausbekommen habt, ist wohl meine Schuld. Habe den Buchstaben „E“ nach Eurem Schreiben nochmals genauer mit der Lupe studiert und bin jetzt der Meinung, dass es sich dabei eher um ein „K“ oder „H“ handelt.
Entschuldigt bitte, aber ich hätte schwören können, dass es ein „E“ ist.

Unter Regency Pendant verstehst Du Harald das "Kronenstück" im Stil der Regency? Liege ich da richtig?
 
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moskau

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Unter Regency Pendant verstehst Du Harald das "Kronenstück" im Stil der Regency? Liege ich da richtig?
Ja. In der Zeit der 'Regency' (dem frühen 19.Jhdt.) waren diese flachen Pendants so verbreitet, dass manche Sammler sie als 'Regency Pendants' bezeichnen um sie von denen mit rundem Querschnitt zu unterscheiden.

Harald
 
Spindel

Spindel

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Hallo Uhrenfreak,
bleibt mir nur noch sehr schöne Uhr zu sagen,paßt auch in meine Sammlung;-)
Läuft sie denn die gesammte Kette ab?
Der Rückerzeiger steht etwas sehr weit links.
dass Ihr so schnell auf mein Lamentieren reagiert habt
Kann ich verstehen ging mir auch schon so.
Manchmal sind hier China Uhren interessanter als alte originale Spindeluhren.
Aber jeder hat nun mal einen anderen Geschmack was solls.
Gruß Roland
 
Uhrenfreak

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Hallo Uhrenfreak,
bleibt mir nur noch sehr schöne Uhr zu sagen,paßt auch in meine Sammlung;-)
Läuft sie denn die gesammte Kette ab?
Der Rückerzeiger steht etwas sehr weit links.
Gruß Roland
Hallo Roland, wenn Du die Uhr gut findest, dann ist das schon fast wie eine Prämierung. Danke schön.
Habe die Uhr soviel ich noch weiß auch vor Jahren nie ganz aufgezogen. Auf dem einen Foto kann man die Kette sehen und sie sieht mir so aus, als wäre sie ganz abgelaufen. Ich habe sie gestern nur ganz wenig aufgezogen und sie fing sofort an zu ticken. Auch diese Spindeluhren müssen doch geölt und gewartet werden. Da dies fast ein Jahrzehnt nicht mehr passiert ist, bin ich vorsichtig mit der Funktionstesterei.
Falls Du die Uhr wirklich für Deine Sammlung brauchen wolltest, musst Du hoffentlich noch etliche Jahre warten, bis ich den "Löffel" abgebe.
Grüße von Willy

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Hallo!

George Border aus Sleaford wird mit 1828-68 im Loomes gelistet.
Die Hallmarks sind London 1844/45 (nicht gekrönter Leopards Head und 'alternativ shields')
Gegen diese Daten spricht auch die Ausführung des Werks nicht unbedingt, (obwohl Gehäuse mit 'Regency Pendant's' eigentlich häufig früher vorkommen)

Harald
Oh, Bernhard war schneller...Ich hab noch im Loomes rumgekramt...Und ich kann leider auch nichts über den Gehäusemacher sagen...
Da die Initialen des Silberschmieds auf dem Foto schlecht zu erkennen sind, habe ich mich selbst im Internet schlau gemacht, um seinen Namen herauszubekommen.
Dabei habe ich zwei gute Internetseiten entdeckt.
Mit der ersten Google Übersetzer
konnte ich die Ergebnisse von Harald und Bernhard bestätigt finden.
Mit der zweiten
London Makers Marks - RJ-RQ
meine ich den Namen des Londoner „case makers„ gefunden zu haben. Es müsste John Edwards sein. Seine Initialen sind zusammen mit denen von Richard Oliver zu finden. RO und darunter JE, registriert 1846. Vielleicht war ja John Edwards vor 1846 einige Jahre allein tätig und hat dabei dieses auf meiner Uhr zu findende Symbol verwendet.

Gruß Willy
 
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