Elektroauto, Vor- und Nachteile

Diskutiere Elektroauto, Vor- und Nachteile im Small Talk Forum im Bereich Small Talk; Deine Garantie ist nichts wert,siehe hier http://www.buerger-fuer-technik.de/2015/2015-Q2/2015-04-20-treibstoffe-antriebssystemen.pdf
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sigi

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FALSCH!
Der Wirkungsgrad im Kraftwerk ist garantiert besser als im Verbrennungsmotor. Garantiert! Selbst ein Kraftwerk, das mit Öl betrieben würde würde in der gesamten Kette bis zum Elektroauto inklusive ladeverluste und allen noch einen real besseren Wirkungsgrad ergeben als der Verbrennungsmotor der mit Diesel aus diesem Öl läuft...
Deine Garantie ist nichts wert,siehe hier
http://www.buerger-fuer-technik.de/2015/2015-Q2/2015-04-20-treibstoffe-antriebssystemen.pdf
 
BernhardJ

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Der Artikel ist ziemlich alt.
Hier etwas neueres zur Ökobilanz von verschiedenen Antrieben:

Ökobilanz: Alle Antriebe im Vergleich

Nur noch in der oberen Mittelklasse hat der Diesel etwas Vorsprung bei dem derzeitigen Strommix. Bei mehr erneuerbarem Strom wird auch dieser Vorsprung schwinden.

Grüße - Bernhard
 
sigi

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Der Artikel ist ziemlich alt.
Hier etwas neueres zur Ökobilanz von verschiedenen Antrieben:

Ökobilanz: Alle Antriebe im Vergleich

Nur noch in der oberen Mittelklasse hat der Diesel etwas Vorsprung bei dem derzeitigen Strommix. Bei mehr erneuerbarem Strom wird auch dieser Vorsprung schwinden.

Grüße - Bernhard
Du verwechselst hier etwas.
Ich bezog mich mit meinem Link auf die Wi
kungsgradkette der jeweiligen Antriebsform ohne CO2 aus der Herstellung (Tank top Wheel).
Was der ADAC vergleicht ist CO2 über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs. Für alle die ein Auto neu kaufen kommt dieser Vergleich zum Tragen. Hier gibt es je Klasse Unterschiede.
Ob sich jemand in der Kompaktklasse einen Plugin Hybrid kauft aus CO2 Lifecycle Gründen wage ich zu bezweifeln.
Meist stoppt die grüne Gesinnung dann wenn es darum geht ordentlich Geld dafür auszugeben.
Insgesamt kann ich nur bei 100% regenerativer Energie Sinn für E-Fahrezuge erkennen.
In Deutschland wird das ja wohl boch bis 2038 dauern. Wobei sich das ja je nach Wahlverhalten auch noch ändern kann.
 
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erpelstolz

erpelstolz

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Der Wirkungsgrad eines Kraftwerks liegt im besten Fall bei 50-60%.
Von den 60% gehen dann nochmal ca. 20% Ladeverlust weg, sind dann 48% Wirkungsgrad - im besten Fall! Das schaffen auch moderne Diesel.:roll:
FALSCH

Hier, mein lieber bist du leider in die typische Falle getappt. Schau dir mal die Kennlinie von so einem Motor an. Der Wirkungsgrad ist stark von Drehzahl und Belastung abhängig. Du kannst nicht mit dem optimalen Punkt der Kennlinie rechnen, denn meistens sind wir woanders. Und der durchschnittliche Wirkungsgrad eines modernen Diesel liegt dann doch eher Richtung 15%. Während das Kraftwerk immer im optimalen Bereich mit den 50 bis 60% läuft. Das ist ein riesen Unterschied!
 
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Linus.Syke

Linus.Syke

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Was meinst du damit genau ?
Ein Auto für 100€ im Monat fahren.
Das gibt es nicht, mit allen Kosten kommst du kaum unter 200€ im Monat, es sei denn du fährst nur 3000 Km/Jahr.
Naja, es ist ein von mir ausgesuchter günstiger Dienstwagen, den ich kaum benutze, da ich mit dem Fahrrad ins Büro fahre. Ich versteuere 1% vom Neuwagenlistenpreis und der Rest geht zu Lasten meines Arbeitgebers.

Wenn E-Autos mich nicht mehr als das Doppelte insgesamt kosten, dann denke ich darüber nach. Ein Muss ist aber, dass ich Minimum 400km damit nonstop fahren kann.
 
erpelstolz

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erpelstolz

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Und was passt an den Werten nicht?
Um das konkret zu widerlegen, müsste ich wahrscheinlich mehr Zeit aufwenden als der Typ mit seinem PDF. Abgesehen davon bin ich zwar in der Forschung tätig, aber ob ich das Zusammenbringen würde? So viel Demut muss schon sein. Aber für mich schaut es so aus, als ob da etwas nicht stimmt. da kann was nicht stimmen.
 
Fitsch

Fitsch

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Und dein Auto stünde dann tagsüber zu Hause damit du direkt wenn die Sonne scheint laden kannst?
Ansonsten würde ja eine zusätzliche Batterie als Pufferspeicher dazu kommen.
Genau.
Den Arbeitsweg absolviere ich jeden Tag (auch jetzt bei massig Schnee - Spikes sei Dank) mit dem Fahrrad, die Kinder werden zum KiGavon der weltbesten Ehefrau ebenfalls mit dem Fahrrad / zu Fuß gebracht.
Aufgrund der jährlichen km-Fahrleistung benötigt unsere Familie sicher kein Diesel, ich mag halt die Leistungscharakteristik des Antriebs.

Strecken über 200km am Stück kann man bei uns pro Jahr an einer Hand abzählen.
 
BernhardJ

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Du verwechselst hier etwas.
Ich bezog mich mit meinem Link auf die Wirkungsgradkette der jeweiligen Antriebsform ohne CO2 aus der Herstellung (Tank top Wheel).
...
Insgesamt kann ich nur bei 100% regenerativer Energie Sinn für E-Fahrezuge erkennen.
Nein ich verwechsle gar nichts. Das einzige was bei den Fahrzeugen zählt ist der Footprint über alles, also der CO2-Ausstoß bei der Produktion und Nutzung. Die Wirkungsgrade sind hier nämlich schon mit eingerechnet.
Es ist außerdem so, dass der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken in der Bilanz der Elektrofahrzeuge völlig uninteressant ist, denn Steinkohle, Braunkohle oder Torf kann man in keinen Fahrzeugtank der Welt direkt schaufeln - also ist dass einzig sinnvolle daraus Strom zu machen.
Die Wirkungsgrade von erneuerbaren Quellen sind ebenfalls uninteressant, da Wasserkraft, Windkraft, Gezeitenkraft und Solaranlagen sowieso erstmal Strom produzieren und nichts anderes.

Dass Elektrofahrzeuge nur bei 100 % regenerativer Energie Sinn ergeben ist leider sogar völlig falsch, da jetzt schon beim Aktuellen Strommix (siehe der ADAC-Ökovergleich) die Elektrofahrzeuge gleichauf oder sogar schon gering besser abschneiden als die Diesel als beste Verbrenner.
Zudem sorgen Elektrofahrzeuge für lokal sauberere Luft - und zwar dort, wo es an dringendsten wäre - in der Stadt.

Als weiteres kommt hinzu, dass Fossile Brennstoffe viel zu schade dafür sind, in Fahrzeugtanks, wo sie lediglich nur zur 15...30 % genutzt werden, hineinzukippen. Bei Heizungen sind diese viel besser aufgehoben, da viel effektiver nutzbar.

Grüße - Bernhard
 
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Uhrakel

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Nein ich verwechsle gar nichts. Das einzige was bei den Fahrzeugen zählt ist der Footprint über alles, also der CO2-Ausstoß bei der Produktion und Nutzung. Die Wirkungsgrade sind hier nämlich schon mit eingerechnet.
Es ist außerdem so, dass der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken in der Bilanz der Elektrofahrzeuge völlig uninteressant ist, denn Steinkohle, Braunkohle oder Torf kann man in keinen Fahrzeugtank der Welt direkt schaufeln - also ist dass einzig sinnvolle daraus Strom zu machen.
Die Wirkungsgrade von erneuerbaren Quellen sind ebenfalls uninteressant, da Wasserkraft, Windkraft, Gezeitenkraft und Solaranlagen sowieso erstmal Strom produzieren und nichts anderes.

Dass Elektrofahrzeuge nur bei 100 % regenerativer Energie Sinn ergeben ist leider sogar völlig falsch, da jetzt schon beim Aktuellen Strommix (siehe der ADAC-Ökovergleich) die Elektrofahrzeuge gleichauf oder sogar schon besser abschneiden als die Verbrenner.
Zudem sorgen Elektrofahrzeuge für lokal sauberere Luft - und zwar dort, wo es an dringendsten wäre - in der Stadt.

Als weiteres kommt hinzu, dass Fossile Brennstoffe viel zu schade dafür sind, in Fahrzeugtanks, wo sie lediglich nur zur 20...30 % genutzt werden, hineinzukippen. Bei Heizungen sind diese viel besser aufgehoben, da viel effektiver nutzbar.

Grüße - Bernhard

doch...kann man...hat sich aber nicht durchgesetzt.....:D

https://www.google.de/search?q=kohl...AUIDygC&biw=1920&bih=930#imgrc=8rc2S8vi_4XxmM:
 
BernhardJ

BernhardJ

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Wenn E-Autos mich nicht mehr als das Doppelte insgesamt kosten...
Auch wenn Du statt den aktuellen 30 Euro dann 60 Euro im Monat bezahlen müsstest - wären die 30 Euro mehr für Dich wirklich ein Unterschied?
Sorry, aber wenn jemand der sein Auto praktisch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt, von Kosten spricht, wirkt es äußerst befremdlich.

Grüße - Bernhard
 
Uhrakel

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Auch wenn Du statt den aktuellen 30 Euro dann 60 Euro im Monat bezahlen müsstest - wären die 30 Euro mehr für Dich wirklich ein Unterschied?
Sorry, aber wenn jemand der sein Auto praktisch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt, von Kosten spricht, wirkt es äußerst befremdlich.

Grüße - Bernhard
So hat jeder seine Gründe - es soll sogar Leute geben, die sich ein 200 PS Diesel Ford Ranger kaufen wollen, weil ein E-Auto nicht ins private Konzept passt. :D
 
BernhardJ

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Und was passt an den Werten nicht?
Die hohen CO2-Emissionen der Elektrofahrzeuge. Die werden dort ohne erneuerbare Energieanteile dargestellt, da die diesbezüglichen Daten uralt sind - von vor 2014. Jetzt haben wir 2019 und 40 % regenerativen Strom.

Grüße - Bernhard
 
Linus.Syke

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Auch wenn Du statt den aktuellen 30 Euro dann 60 Euro im Monat bezahlen müsstest - wären die 30 Euro mehr für Dich wirklich ein Unterschied?
30 Euro mehr sind 30 Euro Unterschied - monatlich. Wirklich.

Dabei bleibt es aber nicht. Dann stellt sich zusätzlich die Frage, wo Strom geladen wird. In der Firma nicht möglich. Öffentlich noch kaum möglich. Also via Wallbox zuhause. Wer bezahlt diese Wallbox und wer bezahlt den Strom, der aus dieser Wallbox ins E-Auto fließt? Vermutlich ich selbst.

Da ist für mich nichts "äußerst Befremdliches" dran, sich diese Fragen zu stellen und sich ein Urteil darüber zu bilden.
 
BernhardJ

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Wer bezahlt diese Wallbox und wer bezahlt den Strom, der aus dieser Wallbox ins E-Auto fließt? Vermutlich ich selbst.
Wer denn sonst? Sind doch schließlich Deine Wege, die Du mit dem Auto fährst - außer Du fährst geschäftlich - dann kannst Du aber auch die Stromkosten für die Ladung steuerlich geltend machen - genauso wie die Wallbox.
Befremdlich ist, dass jemandem ein Auto praktisch kostenlos gestellt wird und der dann noch jammert, dass wenn es ein Elektroauto wäre, es ihn dann 30 Euro im Monat kosten würde.
So unwichtig kann Deiner Firma Dein Job ja nicht sein, wenn Du ein Dienstwagen gestellt bekommst. Daher dürften Dich die 30 Euro auch nicht ruinieren.

Grüße - Bernhard
 
fantomaz

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Wir sprachen ja über Individualverkehr weiter oben.
Was bedeutet 99 oder 107 oder 154?
Man wohnt in einer Metropole und lebt diese Zahl in Stunden im Stau, im Auto sitzend
im Durchschnitt pro Jahr.
 
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