Elektroauto, Vor- und Nachteile

Diskutiere Elektroauto, Vor- und Nachteile im Small Talk Forum im Bereich Community; Ja das stimmt - aber in der regel finden in gewissen abständen Modernisierungen statt. ich habe hier im haus (Bj.76 glaube ich) in 16 die...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
F

F.C.H.

Dabei seit
20.08.2016
Beiträge
211
Ja das stimmt - aber in der regel finden in gewissen abständen Modernisierungen statt. ich habe hier im haus (Bj.76 glaube ich) in 16 die Stromanlage wechseln lassen ( kein PV - dumm aber egal) - es wäre heute möglich hier bis zu 3 Schnelllader zu verbauen ( ist ein 2 Familien haus plus 2 Apartments - mit zu wenig Parkmöglichkeiten, was es natürlich wieder sinnlos macht)
 
erpelstolz

erpelstolz

Dabei seit
12.01.2015
Beiträge
325
Kann mir jemand den Sinn ein E-Fahrzeug zu fahren bitte erklären?
Aus CO2 Gründen sehe ich keinen Vorteil. Wie im Faden schon weiter vorne gepostet gibt es keinen Vorteil bei Betrachtung der Gesamtwirkungsgradkette (Energieerzeugung im Kraftwerk mit gleich schlechtem Wirkungsgrad wie ein Verbrennungsmotor).
Und solange im Mix kein sauberer Strom aus der Steckdose kommt sind E-Fahrzeige genauso dreckig wie Verbrenner.
FALSCH!
Der Wirkungsgrad im Kraftwerk ist garantiert besser als im Verbrennungsmotor. Garantiert! Selbst ein Kraftwerk, das mit Öl betrieben würde würde in der gesamten Kette bis zum Elektroauto inklusive ladeverluste und allen noch einen real besseren Wirkungsgrad ergeben als der Verbrennungsmotor der mit Diesel aus diesem Öl läuft...
 
BernhardJ

BernhardJ

Gesperrt
Dabei seit
15.04.2013
Beiträge
1.619
Und das Problem geht auch noch weiter: In den Gemeinschaftsgaragen z.b. in einer WEG, wenn man keinen entsprechenden Anschluss bereits hat, kann das durchaus Probleme bereiten so einen zu erhalten . Hintergrund ist daß die erforderliche Leistung am Hausanschluss meist nicht ausreicht um jedem WEG Eigentümer einen entsprechenden Hochstrom Anschluss zu legen. Da aber keiner in der WEG benachteiligt werden darf, können auch nicht mal die ersten 10 Garagenplätze, für die die Anschlussleistung ausreicht einen bekommen, weil die letzten 90 das gleiche Recht hätten.
So wurde das Beispiel von unserem Verwalter kommunziert, da er bereits in seine grossen "Wohnanlagen" dieses Problem hat. (Habe immerhin 220V an meinem Stellplatz)
Eine stinknormale Steckdose mit 3,5 kW (230V / 16 A) hat jeder in seiner Wohnung. Diese Leistung reicht vollkommen aus um (fast) jedes Elektroauto über Nacht ganz oder nahezu voll zu laden. Eine Leitung zu legen vom eigenen Zähler bis in die Tiefgarage oder den privaten Stellplatz ist kein Hexenwerk.
Eine Gesetzesänderung u.a. mit dem Ziel es ohne unnötige Stolpersteine von Seiten der "lieben" Vermieter oder Nachbarn zu realisieren, wurde bereits vom Bundesrat erarbeitet und liegt seit Oktober 2018 im Bundestag zur Ratifizierung.

Grüße - Bernhard
 
F

F.C.H.

Dabei seit
20.08.2016
Beiträge
211
An die Ente: ja stimmt aber das ganze schon wieder von vorne? - leute können ja lesen und man muss es ja nicht 100 mal erklären. Wissen eigentlich die Menschen hier, dass am Anfang Benzin beim örtlichen Schachtel Schubser zu erwerben war. 16A auf dauer ist nicht ganz normal - aber 10 hat jeder grob übrig - reicht trotzdem in der regel. man könnte in die Runde fragen wieviele km heute von jedem gefahren wurde, wo das Fahrzeug steht und ob es möglich wäre - denke wäre erstaunlich.
 
UrKomisch

UrKomisch

Dabei seit
03.03.2018
Beiträge
200
Ort
München
puh, da müst man aber mal die ganze Kette recht genau anschauen und was ich so auf die schnelle gefunden habe ist . Das (Heizöl) Kraftwerk 10..20 % besseren Wirkungsgrad als der Diesel PKW , aber die Ladeverluste des E-Autos liegen in gleiche Höhe. Also so richtig toll wird es erst mit E -Autos mit Strom aus regenerativen Quellen und entsprechenden Stromspeicher
 
BernhardJ

BernhardJ

Gesperrt
Dabei seit
15.04.2013
Beiträge
1.619
man könnte in die Runde fragen wieviele km heute von jedem gefahren wurde, wo das Fahrzeug steht und ob es möglich wäre - denke wäre erstaunlich.
Gerne. Heute 370 km gefahren - rein elektrisch. Am Abend werden es noch 20 km sein, ebenfalls rein elektrisch. Auto (Diesel) steht seit vorletzter Woche ruhig in einer Garage - leider ohne Stromanschluss.

Grüße - Bernhard
 
Zuletzt bearbeitet:
F

F.C.H.

Dabei seit
20.08.2016
Beiträge
211
Ok dann doch - aber es gibt es in genauer weiter vorne: Der typische vergleich wird zwischen benzin/diesel gezogen nicht zwischen Rohöl. Beim EV wird gerne sehr sehr früh angefangen. das Turbolader auch seltene Erden benötigem spielt da keine rolle - das ist nicht fair. Und selbst ein Ölkraftwerk kann mit sehr groben öl umgehen ( ja scheiße beim abgas) - braucht aber weniger Energie zur Bereitstellung als super 98 an der tanke. Und lustiger weise sind verbrenner Befürworter dann immer der freund der Umwelt aber gleichzeitig wollen sie sich keine Veränderung vorstellen. Grade sind wir in einer zeit wo der Verbrenner für ich denke den überwiegenden Anteil das bessere Fahrzeug darstellt, aber das kann sich ändern. Ob es die Traktionsbatterie wirklich in 30-50 jahren ist oder ein anderer speicher - mal sehen - bin fast 40 also was in 50 jahren ist ist dann eher egal.

Ok Bernhard: extreme Fahrleistung ich bin heute etwa 40km gefahren ( 4 wären nötig gewesen - da ist wieder das Hobby) - denke bist damit aber auch spitzenreiter
 
UrKomisch

UrKomisch

Dabei seit
03.03.2018
Beiträge
200
Ort
München
aber 10 hat jeder grob übrig - reicht trotzdem in der regel
Freitags vom beruflichen Pendeln mit dem leeren Tesla Akkus abends um 20.00 zuhause and morgens um 7.00 will ich zum Skifahren, 10 A sind 2,2 KW/h also 14KW, Der Tesla ist aber erst mit 85KwH voll ist verstehe ich die Regel nicht.
Es reicht evtl. in manchen Fällen aber nicht in denen ich ein Auto brauche, will ich am Sa in die Stadt fahren nehme ich das Fahrrad.
 
F

F.C.H.

Dabei seit
20.08.2016
Beiträge
211
warum ist der leer? pendelst du so weit - falsches Auto - wenn normal passt es ja schon. Und dann willst du zum ski fahren - ja ich habe doch gesagt 2 Fahrzeug lösung - kann man nachlesen. Der Zweitwagen als EV steht jetzt zu hause läd und gut ist
 
UrKomisch

UrKomisch

Dabei seit
03.03.2018
Beiträge
200
Ort
München
Der typische vergleich wird zwischen benzin/diesel gezogen nicht zwischen Rohöl
ja das ist nicht so einfach, aber die Accus wachsen ja auch nicht im Unterboden...das sind doch scheinbar die ersten 100Tkm

Aber ich gebe recht für bestimmte Anwendungen ist der E Antrieb brauchbar und hält zumindest die Schadstoffe aus den Städten fern, der Verbrenner könnte in Zukunft ja auch mit synthetischem Diesel, oder Wasserstoff betrieben sein.

ich denke man muss in alle Richtungen (E und Verbrenner) weiter entwicklen und forschen, die perfekte Lösung wird es evtl nie geben....


Ach ja Da die Firma ist umgezogen deswegen Pendel ich weit: 150km einfach , aber nicht jeden Tag hin und zurück, aber ein paar KM noch am Arbeitsort , weder in der Firma noch in dem öffentlichen Parkhaus in dem ich abends stehe kann ich aufladen..Das mit den 2 Autos ist schon klar wäre aber Luxus auf höhstem Niveau, würde ich in anderen Stadteilen wohnen ist schon 1 KFZ schwierig zu parken (100..200€ Miete im Monat) . Car2Go /Drivenow sind auch nicht immer da wenn man sie braucht..
 
Zuletzt bearbeitet:
F

F.C.H.

Dabei seit
20.08.2016
Beiträge
211
also würden meine verbrenner jede nacht auch nur 20% des tanks nachladen fände ich das klasse- habe das beim twizy geliebt - es geht voll los. Jeder muss schauen und ich verteufel nichts . bin etwas zu sehr Petrol head um mich dem ganz anzuschließen - aber mein fehler.
 
UrKomisch

UrKomisch

Dabei seit
03.03.2018
Beiträge
200
Ort
München
im Prinzip ja, nur wenn man 15 Minuten später als ohne Laden in Eschenlohe /Hofoldinger Forst ..etc. ist , dann dauert die Fahrt 45 Minuten länger.....und die Begeisterung der Mitfahrer hält sich (auch bei früherer Abfahrt) in Grenzen.

Klar es geht immer irgendwie, aber man mus sich speziell arangieren
 
sigi

sigi

Dabei seit
16.10.2012
Beiträge
1.416
Ort
bei Stuttgart
eKFZ in rein subjektiver Betrachtung für mich:

+ kostengünstige Fortbewegung (10kv-PV-Anlage auf dem EFH
Und dein Auto stünde dann tagsüber zu Hause damit du direkt wenn die Sonne scheint laden kannst?
Ansonsten würde ja eine zusätzliche Batterie als Pufferspeicher dazu kommen.
 
BernhardJ

BernhardJ

Gesperrt
Dabei seit
15.04.2013
Beiträge
1.619
Naja, wer zu spät aufsteht und/oder sich in der Freizeit unnötig Stress macht, braucht natürlich einen Verbrenner. :hmm:

Grüße - Bernhard
 
sigi

sigi

Dabei seit
16.10.2012
Beiträge
1.416
Ort
bei Stuttgart
Gerne. Heute 370 km gefahren - rein elektrisch. Am Abend werden es noch 20 km sein, ebenfalls rein elektrisch. Auto (Diesel) steht seit vorletzter Woche ruhig in einer Garage - leider ohne Stromanschluss.

Grüße - Bernhard
Und du tankst den Stromverbrauch für 390km zu Hause über Nacht an 16A/220V wieder auf?
 
BernhardJ

BernhardJ

Gesperrt
Dabei seit
15.04.2013
Beiträge
1.619
Ich lade nichts nach, zu Hause sowieso nicht. Garage und Stellplatz haben leider keine Stromanschlüsse.
Die Bahn und der O-Bus fahren ohne Nachzuladen... :D

Grüße - Bernhard
 
clocktime

clocktime

Dabei seit
18.05.2018
Beiträge
1.885
FALSCH!
Der Wirkungsgrad im Kraftwerk ist garantiert besser als im Verbrennungsmotor. Garantiert! Selbst ein Kraftwerk, das mit Öl betrieben würde würde in der gesamten Kette bis zum Elektroauto inklusive ladeverluste und allen noch einen real besseren Wirkungsgrad ergeben als der Verbrennungsmotor der mit Diesel aus diesem Öl läuft...
Der Wirkungsgrad eines Kraftwerks liegt im besten Fall bei 50-60%.
Von den 60% gehen dann nochmal ca. 20% Ladeverlust weg, sind dann 48% Wirkungsgrad - im besten Fall! Das schaffen auch moderne Diesel.:roll:
 
haumti

haumti

Dabei seit
22.11.2009
Beiträge
318
Ich habe überhaupt nichts gegen den Klang eines 10T€ Anschaffungspreis 1.0l-Dreizylinder Verbrenners, der 6 Liter Super im Durchschnitt je 100km verlangt, solange der aufwandsseitig günstiger als ein E-Auto für mich ist.

Aufwand aktuell: 100€ zu versteuernder geldwerter Vorteil pro Monat.
Was meinst du damit genau ?
Ein Auto für 100€ im Monat fahren.
Das gibt es nicht, mit allen Kosten kommst du kaum unter 200€ im Monat, es sei denn du fährst nur 3000 Km/Jahr.

Gruß
Alex
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Elektroauto, Vor- und Nachteile

Oben