EKP der Konzis?

Diskutiere EKP der Konzis? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; weiß eigentlich jmd wie hoch die einkaufspreise der uhrenhändler sind, so in % vom empfohlenen verkaufspreis? würde mich mal interessieren, so...
wittwer

wittwer

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weiß eigentlich jmd wie hoch die einkaufspreise der uhrenhändler sind, so in % vom empfohlenen verkaufspreis? würde mich mal interessieren, so auch als basis für verhandlungen....
 
Tuxi

Tuxi

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kommt auf die Uhr an. Ich finde solche Rabattdiskussionen imho aber unsäglich.
 
eastwest

eastwest

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Das ist ja auch eine Milchmädchenrechnung.

EK + MWSt + Laden (Miete, Strom, Reinigung etc.) + Personal +++

ergeben seine Kosten. Da wird es mit für ihn sinnvollen Spannen sehr schnell sehr eng.

eastwest
 
ElClassico

ElClassico

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eastwest schrieb:
Das ist ja auch eine Milchmädchenrechnung.

EK + MWSt + Laden (Miete, Strom, Reinigung etc.) + Personal +++

ergeben seine Kosten. Da wird es mit für ihn sinnvollen Spannen sehr schnell sehr eng.

eastwest
Hinzu kommt wahrscheinlich noch die Vorfinanzierung - falls der Hersteller direkt sein Geld will und die Rolex ein paar Monate im Schaufenster schmort, das Ganze aber per Kredit finanziert wird (und davon kann man sicher ausgehen).

Davon abgesehen finde ich die Frage nach einem Discount überhaupt nicht ungehörig. Es zwingt den Händler ja niemand, einen Rabatt zu geben. Und warum sollten bei einem Preis über 500€ nicht 5% oder 10% drin sein?

Dabei sollte man aber schon berücksichtigen, dass der Konzi auch leben muss und höhere Kosten als der Internet-Händler hat, bei dem man sich die Ware ja nicht ansehen kann. Wegen 5% mehr oder weniger würde ich dann nicht im Internet kaufen. Bei 20% sieht´s anders aus...

Wenn mir aber ein Konzi läppische 3% anbietet, obwohl er die Uhr nicht im Laden hat und nur bestellen muss, dann danke schön.

So seh ich das jedenfalls ;-)

LG
ElClassico
 
Z

Zeitmessinstrumente

Gast
wittwer schrieb:
weiß eigentlich jmd wie hoch die einkaufspreise der uhrenhändler sind, so in % vom empfohlenen verkaufspreis? würde mich mal interessieren, so auch als basis für verhandlungen....
Ich kann dir jeden Rabatt geben, du mußt mir nur die möglichkeit geben es vorher auf den Preis aufzuschalgen. :wink:
Die Kosten sind für kleine Einzelhändler in Deutschland zu hoch um große Rabatte geben zu können. Der Einzelhändler muß schließlich Ladenmiete, Steuern, Versicheungen, Personal bezahlen und was zum essen will ers ich auch noch kaufen.

Wenn du richtig gut Handeln und tiefstpreise haben willst dann versuchs auf einem Türkischen Basar. :wink:

Gruß Markus, der Geiz ist geil nicht mehr hören kann
 
wittwer

wittwer

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aber momentan boomt doch wieder das luxusgewerbe, sonst könnten glashütte etc nicht immer schön die preise erhöhen...
und die rechte luxuskundschaft kauft doch eh beim händler und nicht im internet.
mich hätte halt mal interessiert um wieviel gewinnmarge wir z b bei einer uvp 3500 euro breitling reden. daß darauf dann noch ladenmiete etc umgerechnet werden muß ist mir schon klar.
 
Wolverine

Wolverine

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@Zeitmessinstrumente
Anhand deiner Aussage entnehme ich, dass Du wohl Händler bist.
Da Du das "Geiz ist geil" nicht mehr hören kannst, kann ich verstehen ;-)
Ironie an: Wenn man keine Rabatte gibt, dann ist die Gewinnspanne hoch genug um auch wo anders nicht mehr handeln zu müssen und jeden Preis zu bezahlen :Ironie aus :twisted:

Jetzt mal ernsthaft. Ich kenne die Gewinnspannen nicht, aber wie schon gesagt ist ja niemand verpflichet einen Rabatt zu geben. Ich bin ja auch bereit für guten Service mehr Geld auszugeben. Alle schimpfen immer über die Servicewüste Deutschland, wollen aber überall Discoutpreise zu zahlen.
Ich war neulich in einem Outlet für Herrenanzüge und habe mich dort eingekleidet (auch eine Art zu sparen, ganz ohne handeln) . Dort hat sich ein älterer Herr aufgeregt, dass er nicht vernünftig beraten wird und das die Kürzung der Hose nicht zum Service gehört! Merken die Leute überhaupt noch die Einschläge??
Allerdings muss ich mich bei manchner Preisgestalltung schon fragen wie da kalkuliert wird. Bei Orient z.B. kostet z.B. die Deep hier in Deutschland 250€ und in Amerika oder Russland werden die für 80€ verkauft. Wer weiß wie hoch da der Einkaufspreis ist. Evtl. kaufen die Händler ja auch für den amerikanischen Einkaufspreis ein und haben dann einen sehr schönen Gewinn.

Ich hoffe das es weitehin Händler und Beratung geben wird, denn ich bin nicht bereit mehrere 1000€ für eine Uhr zu bezahlen, dich ich vorher nur auf Internetbildern gesehen habe. Da möchte ich doch lieber eine persönliche Beratung und Probetragen. Bei einer 100€ Uhr sieht es da schon etwas anders aus, da kann man sich auch mal auf ein paar Fotos verlassen.
 
Z

Zeitmessinstrumente

Gast
@Wolverine
Ja, ich bin Händler.

Was mir aber bei der Eingangsfrage übel aufstößt ist der Thread vom Themenstarter 6 Tage zuvor:
juweliere die reduziert haben oder schließen? ,v a suche ich longines und baume&mercier
Im Zusammenhang mit diesen Thread ergibt sich für mich daraus die Mentalität.
[ironie]Bei einem Chirogen würde ich jetzt fragen ob er Einmalskalpelle wieder sterilisiert. Bei einem Pathologen würde das ganze für mich passen: Er wartet auf die nächste Leiche [/ironie] :twisted:

Gruß Markus
 
wittwer

wittwer

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Zeitmessinstrumente schrieb:
juweliere die reduziert haben oder schließen? ,v a suche ich longines und baume&mercier
ich meinte natürlich nur solche juweliere, die sich wegen Reichtums zur Ruhe setzen :wink: na ja, die zeit in der juweliere immer schwerreich waren ist wohl auch vorbei...
 
Marv

Marv

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Schön, endlich mal wieder eine Preisdiskussion :wink:

Es gibt meines Wissens keine Marke, bei der die Marge immer gleich ist - das hängt immer vom Preis und Modell der speziellen Uhr ab. Um Deine Breitling-Frage aufzugreifen: hier entscheidet z.B., ob es sich um eine Navitimer oder eine Starliner handelt - für die eine gibt's mehr, für die andere weniger.

Der für den Kunden erreichbare Nachlass hängt dementsprechend ebenfalls von verschiedenen Faktoren ab (bleiben wir beim obigen Beispiel):

- bei einer Starliner gibt's mehr als bei einer Navitimer - die eine will keiner haben, die andere geht vergleichsweise gut

- trenne Dich von der Idee, auf eine Bestellte mehr Nachlass zu bekommen als auf eine im Laden - schliesslich freut sich der Konzi, wenn er auch mal ein Brikett los wird.

- und dann kommt es natürlich auch auf die allgemeinen Randbedingungen an - sind wir in einer Metropole oder auf dem flachen Land? - braucht der Konzi Geld oder ist er solvent? und vieles anderes...

Es bleibt schwierig...
 
wittwer

wittwer

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im juweliergewerbe habe ich gar keinen einblick, wie das system funktioniert. muß der juwelier die schaufensterware selber kaufen oder bekommt er die gestellt. wieviel% der bestellten ware verkauft sich im schnitt? was passiert mit dem rest?

hab mich jedenfalls gewundert als ich bei einem händler wegen einer longines per mail anfragte, der sgate hätte er nicht da, könne er aber bestellen und ungefragt 20% Rabatt anbot.
also schien mir da eine gehörige gewinnspanne drin zu sein. und wenn mir mal von ner 2000 euro uhr sprechen, welche leistung des händlers rechtfertigt den mehrpreis von mal geschätzt mindestens 300-1000 euro?
da halte ich die Leistung zum beispiel von edeka bei einem päckchen TK spinat für wesentlich höher, gekühlter transport, gekühlte lagerung, und dafür erhält der vielleicht 10 cent....
 
B

Bernhard

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Uhren- (und andere) Preise sind bekanntlich Marktpreise. Niemand wird gezwungen, sich eine bestimmte Uhr zu kaufen, wenn ihm der geforderte Preis zu hoch ist. Umgekehrt wird kein Händler gezwungen, eine Uhr zu verkaufen, wenn ihm der gebotene Preis zu niedrig ist.

Dass ich bei einem teureren Gegenstand, den es nicht nur bei einem Anbieter gibt, den Preis verhandle, ist doch wohl selbstverständlich und gehört zum ganz normalen Geschäftsvorgang. In Unternehmen -- auch bei Uhrenherstellern! -- soll es sogar Leute geben, die extra dafür eingestellt werden...

Meistens habe ich eine Vorstellung, was mir ein bestimmter Gegenstand wert ist, und dann kommt der Kauf halt zustande oder nicht. Wenn ein Händler es persönlich nimmt, dass ich nach dem "echten" Preis (im Unterschied zum Listenpreis) frage, dann ist das allein sein Problem. Wie gesagt, für mich ist das ein selbstverständlicher Vorgang.

Wieviel Spanne ich dem Anbieter zugestehe, hängt dabei natürlich auch sehr davon ab, was er für mich tut. Hat er mich z.B. ausführlich und kompetent beraten, bin ich bereit, das zu honorieren. Aber warum sollte ein Händler, der für mich nichts anderes macht, als meine Bestellung an den Hersteller weiterzureichen, von mir dafür dutzende, hunderte oder sogar tausende von Euros bekommen?

Meint

Bernhard


So, und um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen: Ein Uhrmacherfreund hat mir mal gesagt, dass die Händlerspannen (Aufschlag auf den Einkaufspreis, gemessen an der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers) zwischen ca. 15% bei einer Swatch und 100% bei einer Luxusuhr liegen. Ich hab's nicht verifiziert, und ich denke, dass das auch davon abhängt, wie gut der Händler wiederum mit *seinem* Lieferanten verhandelt...
 
B

Bernhard

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wittwer schrieb:
im juweliergewerbe habe ich gar keinen einblick, wie das system funktioniert. muß der juwelier die schaufensterware selber kaufen oder bekommt er die gestellt. wieviel% der bestellten ware verkauft sich im schnitt? was passiert mit dem rest?
Ich auch nicht, aber warum sollte es hier anders sein als in anderen Gewerben? Ich gehe davon aus, dass der Händler die Ware beim Lieferanten kauft und 100% davon wieder verkauft, eventuell auch erst nach Jahren und mit Hilfe einer so starken Preisreduktion, bis sich ein Käufer findet. Man sieht ja durchaus häufig Uhren im Schaufenster (oder auch im Internet), die schon lange nicht mehr hergestellt werden. Bei so einem Ladenhüter hat man natürlich im allgemeinen auch eine bessere Verhandlungsposition als bei einem Modell, bei dem der Hersteller mit der Lieferung gar nicht nachkommt...

Gruss
Bernhard
 
wittwer

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tja, hab mich als ich samstag in einem juwelierladen war schon gefragt, was eigentlich die arbeit des händlers ist...
gesagt, verkäuferin meint, das macht die chefin, ich warte...chefin kommt,
hatte mir da eine baume und mercier im schaufenster angekuckt, ok anprobieren, hab natürlich keinen plan wie die schließe geht, chefin leider auch nicht, uhrmacher wird gerufen, probiert auch rum, gut nach 5 min. war sie am arm.
ich frag dann "ja und welches werk ist denn drin", chefin reißt die augen auf als hätte ich gesagt "wie wärs jetzt mit geschlechtsverkehr?" uhrmacher wird gerufen, weiß es auch nicht, scheint in dem laden auch keine möglichkeit zu geben das einzusehen (bei einer uhr für 1800 euro), das werk scheint mir ja doch ein wesentlicher teil des geschäfts..
ich stelle mir vor ich kaufe ein luxusauto und frage was ist denn für ein motor in dem mercedes und der verkäufer meint, ja das weiss ich auch nicht...
als ich dann so überlegte und chefin meinte und schauen sie was für ein schönes schächtelchen sie dazu kriegen bin ich dann gegangen mit dem vorsatz, da auch nicht mehr hinzugehen...
 
ElClassico

ElClassico

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Am Rhein
Hübsche Geschichte! So was erlebt man immer wieder ... wenn ich allein erzählen würde, was man beim Versuch, ein Auto zu kaufen erleben darf ;-)

Aber um beim Thema zu bleiben: ich wiederhole meine Anregung (vielleicht liest ja ein Admin mit) - eine Rubrik gute Konzis - böse Konzis wäre sicher hilfreich. Warum nicht fünf Sterne vergeben für einen kompetenten Menschen, der gut berät und nicht verkaufen will un Null für den von wittwer?

Jemand in diesem Forum hat mir kürzlich den Meister von Schrottka (heißt wirklich so) in Bad Godesberg empfohlen. Und ich muss sagen: zu recht. Striehl beschrieb eine Erfahrung mit Linn in Köln, die ich auch gemacht habe. Also: lasst uns von unseren Erfahrungen profitieren!

LG
Holger
 
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