Eine Hecken-Frage :-)

Diskutiere Eine Hecken-Frage :-) im Small Talk Forum im Bereich Community; Hallo zusammen, ich bin nicht 100% sicher, ob meine Frage in einen bestehenden Tread rein gehört, aber ich habe keinen passenden gefunden. Wenn...
Silky Johnson

Silky Johnson

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Hallo zusammen,

ich bin nicht 100% sicher, ob meine Frage in einen bestehenden Tread rein gehört, aber ich habe keinen passenden gefunden. Wenn doch, sorry und Bitte an einen der Mods entsprechend zu verschieben.

Meine Frage bezieht sich auf meine Rechte als Miteigentümer in einer Wohnungsgemeinschaft.

Kurz zur Einleitung. Ich besitze zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, beide sind im Erdgeschoss und haben jeweils einen Garten. Beide Wohnungen sowie die Gärten, grenzen aneinander. Die Gärten sind nach außen hin mit einer Thujenhecke versehen und darüber hinaus ist das gesamte Gemeinschaftsgrundstück mit einem Zaun zum Nachbarsgrundstück abgegrenzt.

Insgesamt gibt es 4 Einheiten im Erdgeschoss, meine sind die mittleren beiden.

Nun ist es so, dass mein Nachbar zur Linken in der Eigentümerversammlung vor zwei Jahren einen Antrag zur Entfernung seiner Hecke beantragt hat, was auch mehrheitlich angenommen wurde. Seine Hecke ist also weg.

Leider ist durch das sehr warme und trockene Wetter letzten Sommer, meine Hecke trotz ausreichender Wässerung zu 70-80% ausgebrannt und nun kaputt. Deshalb würde ich gerne die Hecke komplett entfernen und je nachdem wie es dann aussieht, entweder so lassen, oder aber anderweitig mit einem Zaun abgrenzen.

Meine Hausverwaltung hat mir auf meine Anfrage hin geschrieben, dass ich das nicht so einfach darf und erst die nächste Versammlung abwarten müsse, um die Abstimmung der restlichen Eigentümer abzuwarten. Darüber hinaus und weil die Hecke durch Teilungserklärung zum Sondernutzungsrecht des jeweiligen Sondereigentümers gehört, bin ich für die Unterhaltung, Instandhaltung, Instandsetzung, Reparatur und Erneuerung zuständig und muss hierfür auch die Kosten tragen. Würde ich meiner Pflicht zur Unterhaltung der Hecke nicht nachkommen, so könnte die Eigentümergemeinschaft im Rahmen der Eigentümerversammlung beschließen, mich als den jeweiligen Sondernutzungsberechtigten auf Erfüllung der Pflichten zu verklagen.

Die rechtliche Grundlage ist mir damit bekannt und generell verständlich. Trotzdem möchte ich nicht warten und würde gerne damit argumentieren, dass aufgrund der Tatsache, dass die Hecke komplett trocken ist (das ist sie wirklich), gerade an mehreren hintereinander folgenden und trockenen Tagen die Gefahr eines Brandes besteht, bei dem das Feuer im ungünstigsten Fall auf das Haus überspringen könnte. Für mich ist hier also Gefahr im Verzug gegeben und damit mein Handeln mehr als gerechtfertigt.

Dass ich zum nächsten Schritt (Errichtung eines neuen Zauns) die Einwilligung der Eigentümer benötige ist mir natürlich klar. Aber können mich die Nachbarn im schlimmsten Fall auch zur Neubepflanzung der Hecke zwingen?

Kann ich mich nicht auf eine Art Gleichbehandlungsgrundsatz berufen und argumentieren, dass mein Nachbar seine Hecke auch entfernen durfte und nicht ersetzen musste?

Gibt es hier Member, die sich in dieser Thematik auskennen?

Vielen herzlichen Dank im Voraus.
 
Silky Johnson

Silky Johnson

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Hallo Enzo und Danke.
 
MRBIG

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Es gibt wohl nichts Schlimmeres. als Eigentümerversammlungen.

Und bei deinem Problem ist noch nicht mal festgelegt, wann, von wem und wie hoch die Hecke geschnitten werden darf bzw. muss.
 
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Renegat

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da wo die Sonne aufgeht
... würde gerne damit argumentieren, dass aufgrund der Tatsache, dass die Hecke komplett trocken ist (das ist sie wirklich), gerade an mehreren hintereinander folgenden und trockenen Tagen die Gefahr eines Brandes besteht, bei dem das Feuer im ungünstigsten Fall auf das Haus überspringen könnte. Für mich ist hier also Gefahr im Verzug gegeben ....
So in der Art eines selbstentzündlichen Dornbuschs in der Wüste?

Also wenn du "Mose" im Ausweis stehen hast, dann kannst du nachvollziehbar so argumentieren. ;-)
 
Silky Johnson

Silky Johnson

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Naja, so schlimm ist es nun auch nicht. Sind seit fast 15 Jahren „zusammen“ und bislang ohne Probleme oder Stress.

Trotzdem bin ich natürlich vorsichtig.
 
Oelfinger

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Nie ist einer da wenn man ihn braucht der ne Kippe wegschnippt.

Wurde das Heckenentfernen seitens des Nachbarns auch in einer Eigentümerversammlung angekündigt/besprochen oder hat er die Miteigentümer einfach vor vollendete Tatsachen gestellt?
 
MRBIG

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Unsere Nachbarin hat vor Jahren eine Hecke auf die Grundstücksgrenze gesetzt, verbunden mit dem Versprechen, diese - auch auf unserer Seite - regelmässig zu schneiden.

So weit, so schlecht...

...mittlerweile rankt zusätzlich zusätzlich zur Hecke reichlich Efeu; beiden, also Hecke und Efeu, habe ich mittlerweile den Kampf angesagt.

Angefangen habe ich damit Anfang des Jahres mit einem radikalen Rückschnitt der Hecke (inkl. Efeu) und das auf unserer Seite.

Sieht optisch zwar nicht wirklich prickelnd aus, aber nur so wurde ich zum Herrn der Lage.

Und es gab von anderer Seite bisher keinen Protest. :D
 
Skletti

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Kannst Du nicht einfach mit den anderen Miteigentümern „so“ reden? Als ich noch meine Wohnung hatte, haben wir alles ganz locker und spontan, quasi im Treppenhaus besprochenen. Naja, die Situation war etwas anders, nur drei Parteien und die Verwaltung hat einer der Miteigentümer gemacht.
 
Oelfinger

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Unsere Nachbarin hat vor Jahren eine Hecke auf die Grundstücksgrenze gesetzt,
Ist aber auch nur mit Absprache und Zustimmung statthaft. Ich mußte, als ich vor Jahren einen Zaun ums Grundstück gzogen habe, auch meinen Nachbarn informieren. Und 5cm von der Grenze bleiben.
 
Martin.S

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Mich würde interessieren was die Hausverwaltung von der eingegangenen Hecke erwartet, eine Auferstehung?
Das Teil ist doch unwiederbringlich im Sack und somit zu entfernen, wie sieht das denn sonst aus.
 
Belluna

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Wurde das Heckenentfernen seitens des Nachbarns auch in einer Eigentümerversammlung angekündigt/besprochen oder hat er die Miteigentümer einfach vor vollendete Tatsachen gestellt?
Der TS schrieb: Nun ist es so, dass mein Nachbar zur Linken in der Eigentümerversammlung vor zwei Jahren einen Antrag zur Entfernung seiner Hecke beantragt hat, was auch mehrheitlich angenommen wurde. Seine Hecke ist also weg.
 
Uhrakel

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Es ist sicherlich müßig und nervig, aber so sind nun mal die Statuten und man sollte tunlichst die Eigentümerversammlung abwarten bevor man zur Astschere greift.
 
Martin.S

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Was bei einer nicht abgestorbenen Hecke wohl auch selbstverständlich wäre. ;-)
 
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