Eine geteilte Uhrengeschichte und first world exit watch problems

Diskutiere Eine geteilte Uhrengeschichte und first world exit watch problems im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Schönen guten Morgen! Jetzt habe ich mit mir schon ein wenig "gehadert", aber mit wem sollte ich nicht die weltlichen Uhrenprobleme tauschen, als...
tomstar28

tomstar28

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Schönen guten Morgen!

Jetzt habe ich mit mir schon ein wenig "gehadert", aber mit wem sollte ich nicht die weltlichen Uhrenprobleme tauschen, als mit jenen die selbst ein bisschen mehr bzw. ein bisschen weniger Uhrenvirus in sich tragen. D.h. aber auch jeder der sich nicht angesprochen fühlt, sorry vorab. All jene, die weiterlesen, lasst mich doch einmal versuchen meinen Uhrenvirus zu umfassen sowie zu beschreiben und die Qual der Wahl zu spezifizieren. Und auch die Frage zu stellen, warum man denn nie an die Exit Uhr heran kommt oder zumindest das Gefühl hat. Und irgendwie möchte ich meine Geschichte auch mal festhalten, mit euch teilen und andere Meinungen hören. Dafür sollte ja auch ein Forum da und gut sein. Fangen wir mit dem Anfang an.

Angesteckt wurde ich wohl schon in Kinderschuhen, da mein Dad immer wieder schöne Uhren hatte und auch gerne in Italien am Strand (die guten 90er Jahre) die ein oder andere Rolex Strandschönheit gekauft hat. Da denkt man später freudig und belustigt zurück - dabei hatte mein Dad in seinem Leben schon so wirklich jede Rolex (bis auf eine Daytona), bis zu seinem Ableben ist eine besondere Bubble Back geblieben, die ich zu speziellen Anlässen trage. Also der Uhrenvirus liegt sozusagen schon länger in der Familie (Oma's Roamer ist auch noch da) und ich bin mittendrin statt nur dabei. Während ich in meiner Jugend (zwischen 18 und 25) angefangen von unterschiedlichen Klassikern (meine Erste: Tissot LeLocle, die weiteren: Steinhart Ocean One, Certina DS-1, Tutima Pacific, Guinard 60.50) bis hin zur ersten "teureren Uhr", einer Fortis B-42 Marinemaster (welche ich auch bei meiner Hochzeit getragen habe) die Uhrensammlung begründet habe, durfte ich in den letzten Jahren dank Selbstständigkeit und Co. immer wieder auch schon die geplanten Exit-Uhren an meinem Handgelenk tragen. Dazwischen gab es einige Vintage Modelle, die ich günstig und weniger günstig erstanden und hergerichtet hatte (RoRo 1190 in Wien war mein bester Verbündeter).

Nicht, dass es hier "nur" um die Exit-Wach(es) gehen soll, für mich geht es um die Diskussion warum manche Sammler 100erte Uhren in Ihrem Hobby anhäufen und andere es schaffen, zwei, drei Modelle ihr Eigen zu nennen (und zufrieden zu sein). Ich hatte auch schon die Idee mit meinem engen Freundeskreis Uhren zu tauschen, muss man denn immer alles besitzen oder reicht es ab und zu nicht einfach auch die Uhr eine zeitlang zu tragen? Ich weiß es nicht, wir hatten noch nicht die Gelegenheit das in die Tat umzusetzen. Auf der anderen Seite hätte ich wohl auch ein schlechtes Gewissen, eine Uhr um 3.000 bis 5.000 Euro (oder mehr) zu tragen und möglicherweise zu "scratchen", zu verlegen oder sonst etwas zu tun. Man sieht, das geht wohl nur bei Uhren bis zu einem gewissen Preis, außer Geld spielt keine Rolle. However, es gibt halt auch in meinem Umkreis ein paar Narrische Uhrenfreunde, denen es ähnlich geht und wir uns gerne an den Schönheiten der Uhrenwelt erfreuen (Matthias weiß genau wovon ich spreche ;). Zum 30er habe ich übrigens von meinem Dad eine Omega Konstellation in 14K mit allem drum und dran bekommen - meine erste Vintage, welche jetzt perfekt von meiner Frau getragen wird. Die Uhr sieht super aus (ich sollte sie mal vorstellen...).

Im Forum aktiv und immer wieder am Schauen und Staunen. Ich habe definitiv einen Hang zu Divern, obwohl ich selbst nur selten im Meer unterwegs bin. Ich mag einfach den Aufbau, den Trage-Komfort, vielleicht auch weil mich der Film um den Meeresforscher Jacques Cousteau so beeindruckt hat. Ich weiß es nicht, aber Diver kommt vor Flieger und Co. First World Problems, I know. Aber generell alles um 40mm herum, maximal 41 wobei hier die Kronenkombi entscheidend ist. Meine Sammlung hat sich mittlerweile ein wenig eingependelt, auch weil ich mit dem Tomsi (Uhren-Tom, ein eingefleischter Uhren-Experte aus Wien mit allumfassenden Wissen) hat mich immer wieder beraten bzw. wir diskutieren jede Woche über den Uhrenvirus, seine Folgen und warum wir ab und zu nicht in der Lage sind klar zu denken, wenn es um die Ticker an unseren Handgelenken geht. Er war auch jener, der mir damals (vor 3/4 Jahren) eine Explorer 2 in 40mm ans Herz gelegt hat. Diese hatte ich mit entsprechend zurückgestellten Mitteln gekauft und das war meine erste Krone. Mit Abstand eine Exit-Watch, welche ich später leider aufgrund eines finanziellen Engpasses verkaufen musste (und bis heute ein wenig hinterher trauere). Parallel dazu hatte ich auch noch meine Omega Aqua Terra Tuxedo mit hellem ZB, welche ebenso ein Exit hätte sein sollen. Die spezielle Omega AT war eigentlich super und wurde in geistiger Umnachtung viel zu günstig verkauft (der Hausbau war Schuld, könnte man sagen). Ihr merkt, welchen beiden Modellen ich wirklich hinterher trauere ;)

Parallel dazu, ich bin mittlerweile 37 und die Uhrensammlung hat sich in den letzten Jahren auf ein paar bestimmte Modelle reguliert, ist jetzt eben dieser Beitrag entstanden indem ich mich primär einfach austauschen möchte - vielleicht geht es dem ein oder anderem ähnlich und wie gesagt, wo wenn nicht hier ;)
Zu meiner aktuellen Sammlung hat sich zuletzt die Tudor fifty-eight gesellt, welche ich unbedingt haben wollte. Die Uhr ist wirklich super, Manufaktur-Werk, tolle Ausstattung, alles dran, man kennt das Modell ja bereits aus dem Forum, aber irgendwie trage ich sie nicht so gerne, wie ich schon einige andere getragen habe. Keine Ahnung warum - aber ich befürchte, dass das nicht das Ender der Fahnenstange sein wird. Zudem hatte ich die Tudor ja aus dem Sinn gekauft meine Sammlung auf maximal fünf Ticker zu limitieren (derzeit sind es gut 10 Stück, unterschiedlicher Ausprägung). Apropos Sammlung - aktuell befinden sich in der Uhrenbox folgende Modelle: eine TagHeuer Carrera (CV2113-0) - für mich überhaupt einer der schönsten Chronographen - eine Sinn 857 (meine feine und super Tool-Watch), eine Fortis Marinemaster Vintage (meine Pitch Uhr, gekommen um zu bleiben, die zweite Fortis, I like it), die beiden Vintage Ticker Rolex und Omega (oben genannt), eine Pryngeps Italo-Rolex (von meinem Dad - sollte ich ebenso vorstellen, weil einfach super verarbeitet), die Tudor Fifty-Eight, ein alter Philip Watch Chronograph (Papa's Sterbeuhr) und noch eine Certina DS4 Small Second (tolle Uhr und ein Schnäppchen). Der Versuch meine Sammlung zu verkleinern und meine finalen 4 bis 5 Modelle (Vintage Ticker ausgenommen) zu finassieren ist derzeit in Arbeit - so geht eine Eterna Pininfarina 500m Diver (doch zu klein, irgendwie, wenn auch super verarbeitet und unbedingt haben wollte) sowie meine Tourist Vintage Variante NOS. Mit den Erlösen sollte ja auch die finale Exit-Watch eigentlich gekauft werden. Dann kam die Tudor dazwischen ;) Ich sehe schon, eigentlich geht es mir nur darum mein schlechtes Gewissen reinzuschreiben, da ich mir eigentlich eine Uhr gekauft habe, die ich haben wollte, jetzt aber nicht so cool finde weil ich anderen Modellen hinterher trauere. Aktuell gebe es auch keine wirklich super super Uhr, die ich als finalen Exit bezeichnen könnte - auf der anderen Seite tue ich mir echt schwer eine Uhr mit über 3.500 bis 4.000 Euro zu kaufen. Da denke ich mir, hey Du spinnst ja. Es gibt so viel wichtigere und schönere Sachen, die man mit dem Geld machen kann. Vor allem wenn liebe Menschen rundherum gehen und man ja nichts von den weltlichen Reichtümern mitnehmen kann. Dafür aber den Kindern vererben und weitergeben könnte, sofern diese ebenso uhrenmarkant groß werden ;) Also mein Gewissen spielt auch noch mit, das kann ich schon sagen. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, vielleicht nicht, ich weiß es nicht. Darum soll es primär auch nicht gehen, weil ich ja meinen aktuellen Uhrenbauchschmerzen ein wenig auf den Grund gehen möchte. Auch wenn es vielleicht gar keinen Grund gibt...

...nun ja, Uhren-Seelenstreaptease gelungen ;) und für alle jene die bisher hier gelesen haben, vielen Dank. Gibt es bei euch vielleicht ähnliche Geschichten, die ihr teilen wollt? Oder wie interpretiert ihr meine Geschichte, gibt es die Exit-Watch bzw. wie lange gibt es sie. Hat man wirklich in jeder Lebenslage eine unterschiedliche Priorität, was Uhren betrifft? Ich habe auch schon überlegt, alles zu verkaufen und die "eine" Exit-Watch zu kaufen. Bis auf die Erbstücke wäre da sicher ein Budget von 6.500 bis 8.000 Euro drin. Viel Geld und eine letzte um alle Uhrengeister zu besänftigen. Auch mit diesem Gedanken spiele ich, hat hier jemand bereits solche Metamorphosen vollzogen? Ist es geglückt? Wie viele haben eine Uhr wieder gekauft, die sie schon hatten, dann doch verkauft und wieder in die Sammlung geholten haben? Ich freue mich auf einen Austausch, eure Gedanken und ein paar nette Ideen. Danke an dieser Stelle und noch schöne Feier- bzw. Festtage. :)

PS: Falls ich im falschen Forumsbereich bin, sorry. Dann bitte einfach passend verschieben. Ich war mir nicht sicher, wo ich wirklich richtig bin. Danke an die Admins!
 
V

volkerjoschi

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Nach dem Lesen der ersten zwei Sätze................., ich glaube, es geht um Rolex.
Muss aber nicht sein.
 
rh_j

rh_j

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Ich habe meine Exitwatch bereits (Rolex 214270 Mk1) und kaufe jetzt manchmal Uhren in der < 1000 Preisklasse als Temporär - Geliebte. Das hat sich so eingependelt.
 
Dr. Wu

Dr. Wu

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Jo mei,was soll ich sagen...du bist nicht allein.
 
T. Freelancer

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Tröste Dich. Solche Metamorphosen habe ich auch durchgemacht. Nur ich habe der grössten Versuchung, die es in unserem Bereich gibt, widerstanden: der Beschäftigung mit der sogenannten Exit-Uhr
und daher habe ich immer noch Spaß an der Sammlung. Im Moment geht es bei mir von dem allgemein.-anerkannt seligmachenden Mechaniktrip weg zu Quarz, Stimmgabel. Elektromechanik.
Ich könnte mir sogar vorstellen da selbst mal Hand an die Uhren zu legen (sozusagen zum Täter zu werden).
Ich muss aber dazu sagen: ich bin gar nicht der Uhrenträger-Typ ( was ja auch langweilig ist ;-))
Ich bin Sammler und Jäger.
 
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G

Gödel

Gast
Der Text ist zu kompakt. Mehr Absätze hätten den Eingangspost lesbarer gemacht.

Tja, ich glaube ich kenne die Ursache Deiner Krankheit, aber ich werde es hier nicht öffentlich schreiben.

Was manchmal hilft: einfach nicht kaufen. Fotos immer wieder anschauen bis die Uhr langweilig wird und der Kaufreiz nachlässt.

Außerdem hilft es wenn man schrauben lernt.

Denn man kann die Dinger nicht nur kaufen, sondern auch kaputt schrauben.
 
Libertarian

Libertarian

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Ja, Du bist nicht allein.

Ich glaube allerdings nicht an die Exit-Watch (btw: dieses Thema begleitet das UFO seit Anbeginn ...), sondern an die Basis-Uhr, die von ein paar "Satelliten" umkreist wird. Das bedeutet: Du hast eine ZENTRALE Uhr, die Uhr-Uhr sozusagen, die Du die meiste Zeit gut und gern trägst, die in den meisten aller Gelegenheiten im Job und zu Hause taugt, und die man jedoch durch Nischen-Uhren anlassbezogen ergänzt.

Bei mir (52), nach weit über 100 Uhren, mit 12 angefangen, verloren, verkauft, verschenkt, geflippert und hin und her und mit Pausen.... sieht es so aus:

Basis: Rolex Datejust 41 in Stahl, Oysterband, glatte Lünette. Die deckt 80% meines Uhrenlebens ab. Hauptuhr im Job. Hauptuhr zu Hause, beim Arzt, zum Essengehen mit Ehefrau, zu Besuchen bei Verwandten und normalen Freunden.
1. Satellit: Omega Speedmaster Professional (die Moonwatch), an Leder, gelegentlich an Nato. Die trage ich zu Anzügen, die nicht schwarz sind, zu Kundenterminen, und wenn ich einfach mal kein Bock auf die doofe Rolette habe. Und zum Spazierengehen, auf Dienstreisen mit Zug und Flieger.
2. Satellit: Tudor Pelagos LHD. Der coole Diver für den Sommer, für Männerfreizeit, für's coole T-Shirt, zum lockeren Grillen und Bierabend mit Freunden, für'n Urlaub, für'n 'Ausflug' mit der Geliebten 8-). (Ich verrate euch was: die Tudor ist leider noch gar nicht im Bestand, kommt aber in den nächsten Wochen ..., fest eingeplant für 2019)
3. Satellit: Jaeger-Le-Coultre Master Ultra Thin in Rotgold. Die Uhr für die Oper, das Konzert (ich spiele in einem Sinfonieorchester), die ganz feierlichen Anlässe, zum Besuch von Kunstgalerien und Museen (auch diese Uhr ist geplant, kommt gegen Weihnachten 2019, die muss ich mir noch ersparen)
4. Satellit: Casio G-Shock, schwarz, Funk. Die liegt seit 10 Jahren in meiner Sporttasche. Kommt nur ins Fitnessstudio oder zum Joggen. Oder zum Motorradfahren. Oder zum Basteln im Haus, im Garten, am Auto.
5. Satellit: Citizen Promaster Automatic NY0040. Ich weiß nicht, weshalb, es ist die Uhr, die ich am längsten besitze (20 Jahre), ist nun schon Kult und vertritt gelegentlich die nicht vorhandene Tudor (siehe oben), vor allem im Biergarten.

Basis-Uhr und Satelliten-Uhren. Das hat mich von der Suche nach DER Exit geheilt. Es gibt nämlich kein Exit, nur das ganz eigene Uhren-Sonnensystem ... in einem bewegten und sich ständig änderndem Leben... :-D

LG Lib.
 
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rh_j

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Gute
Ja, Du bist nicht allein.

Ich glaube allerdings nicht an die Exit-Watch (btw: ist das nicht ein Thema, dass das UFO seit Anbeginn begleitet?), sondern an die Basis-Uhr, die von ein paar "Satelliten" umkreist wird. Das bedeutet: Du hast eine ZENTRALE Uhr, die Uhr-Uhr sozusagen, die Du die meiste Zeit gut und gern trägst, die in den meisten aller Gelegenheiten im Job und zu Hause taugt, und die man jedoch durch Nischen-Uhren anlassbezogen ergänzt.

Bei mir (52), nach weit über 100 Uhren, mit 12 angefangen, verloren, verkauft, verschenkt, geflippert und hin und her und mit Pausen.... sieht es so aus:

Basis: Rolex Datejust 41 in Stahl, Oysterband, glatte Lünette. Die deckt 80% meines Uhrenlebens ab. Hauptuhr im Job. Hauptuhr zu Hause, beim Arzt, zum Essengehen mit Ehefrau, zu Besuchen bei Verwandten und normalen Freunden.
1. Satellit: Omega Speedmaster Professional (die Moonwatch), an Leder, gelegentlich an Nato. Die trage ich zu Anzügen, die nicht schwarz sind, zu Kundenterminen, und wenn ich einfach mal kein Bock auf die doofe Rolette habe. Und zum Spazierengehen, auf Dienstreisen mit Zug und Flieger.
2. Satellit: Tudor Pelagos LHD. Der coole Diver für den Sommer, für Männerfreizeit, für's coole T-Shirt, zum lockeren Grillen und Bierabend mit Freunden, für'n Urlaub, für'n 'Ausflug' mit der Geliebten 8-). (Ich verrate euch was: die Tudor ist leider noch gar nicht im Bestand, kommt aber in den nächsten Wochen ..., fest eingeplant für 2019)
3. Satellit: Jaeger-Le-Coultre Master Ultra Thin in Rotgold. Die Uhr für die Oper, das Konzert (ich spiele in einem Sinfonieorchester), die ganz feierlichen Anlässe, zum Besuch von Kunstgalerien und Museen (auch diese Uhr ist geplant, kommt gegen Weihnachten 2019, die muss ich mir noch ersparen)
4. Satellit: Casio G-Shock, schwarz, Funk. Die liegt seit 10 Jahren in meiner Sporttasche. Kommt nur ins Fitnessstudio oder zum Joggen. Oder zum Motorradfahren. Oder zum Basteln im Haus, im Garten, am Auto.
5. Satellit: Citizen Promaster Automatic NY0040. Ich weiß nicht, weshalb, es ist die Uhr, die ich am längsten besitze (20 Jahre), ist nun schon Kult und vertritt gelegentlich die nicht vorhandene Tudor (siehe oben), vor allem im Biergarten.

Basis-Uhr und Satelliten-Uhren. Das hat mich von der Suche nach DER Exit geheilt. Es gibt nämlich kein Exit, nur das ganz eigene Uhren-Sonnensymsten... in einem bewegten und sich ständig änderndem Leben... :-D

LG Lib.
Gute Definition : Basisuhr! Dass ist wohl auch bei mir die treffendere Bezeichnung
 
Josie

Josie

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Das Wort "Hader" aus der Feder eines Österreichers, sotty: eines Wieners, hat mich Joseph-Hader-Fan gleich angezogen! Und ich habe mehr als nur zwei Sätze gelesen ehe ich hier ablasse (Habe alles angelesen.)

Danke, lieber TS! :klatsch:

Später mehr ...
 
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Sedona B

Sedona B

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Seit ich hier im Forum angemeldet bin, habe ich mein Hobby ausgeweitet. Die Uhren wurden immer teurer...:face:

Jetzt habe ich 2 Keeper und eine Apfeluhr, die anderen beiden sind ggf. verhandelbar,
Spielmasse auf der Suche nach einem Diver der bis zur Summe x gehen kann, keine Ahnung welcher... Bei den manchmal festen Vorstellungen ist es nicht so einfach.

Es gibt zu Vieles, was in der Uhrenbox landen kann, aber man vielleicht auch schnell wieder überdrüssig wird...

Ich akzeptiere für mich, das ich einen Uhrenspleen habe, alles andere wäre inkonsequent.

Exitwatch? Never, gibt es nicht!... Zwei (drei plus applewatch) Keeper reichen eigentlich voll und ganz, nur noch mitlesen... Ende...

Trotzdem kann vielleicht noch Eine dazu kommen, im Tausch gegen die anderen Beiden...:lol:
 
Articus

Articus

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@TS: Ich glaube nicht, dass du im Preisbereich 6-8k eine Uhr finden wirst, die dich als alleinseeligmachende den Rest deines Leben glücklich machen wird. Deshalb behalte lieber die Vielfalt.
 
Tom60

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Schöne Geschichte, kann ich gut nachvollziehen!
Auch bei mir ging s in den Italienurlauben mit den Eltern los ( bei mir allerdings 60er/70er Jahre).
Schicke Einheimische mit Rolex-Submariner ( sämtlich "date") brachten mich auf den Geschmack.
Schönen Feiertag noch:super:
 
tomstar28

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Gute

Gute Definition : Basisuhr! Dass ist wohl auch bei mir die treffendere Bezeichnung
Ja, ich hab wirklich schmunzeln müssen, danke an Lib für diese Definition. So hatte ich es noch nicht gesehen. Ab und zu hilft es wohl auch die Blickwinkel zu verändern und eine Basis/Homebase-Watch mit Satelliten herum, finde ich auch beim mehrfachen Revue passieren lassen, als durchaus treffend :) Daran halte ich jetzt einmal fest. Abgeleitete Fest-Tage ;)
 
Gear Head

Gear Head

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Wenn es so etwas wie eine Exit-Uhr geben sollte, dann erkennt man sie wahrscheinlich erst, nachdem man sie einige Zeit, Jahre, besessen hat. Wenn man sich dann sicher ist, kann man alle anderen ziehen lassen. Aber woher weiß man, dass man sicher ist? Ich glaube sie gibt es nicht. Ich denke aber, solange das Hobby nicht soviel Geld verschlingt, dass das "restliche" Leben darunter leidet, ist es völlig OK.
 
tomstar28

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Das Wort "Hader" aus der Feder eines Österreichers, sotty: eines Wieners, hat mich Joseph-Hader-Fan gleich angezogen! Und ich habe mehr als nur zwei Sätze gelesen ehe ich hier Anlässe. (Habe alles ausgelesen.)

Danke, lieber TS! :klatsch:

Später mehr ...
Hehe, ja ein bisschen Wiener, ein bisschen Rosenheimer, ein wenig Niederösterreicher. Manche würden sagen, Uhrig ;) Ist alles dabei. Danke!!
 
E

Einhundert

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Also ich habe meine Exit Watch noch nicht, aber ich habe einen groben Umriss wie ich meine Sammlung aufbauen möchte.

Ähnlich wie du wurde ich schon früh angefixt und durfte auch schon das ein oder andere Mal eine Rolex, Panerai, IWC oder AP aus dem Familiären Umfeld ausführen. Einige davon sind auch schleichend „in meinen Besitz“ übergegangen aber es ist einfach nicht das gleiche wie eine wirklich eigene Sammlung aufzubauen.
Aus diesem Grund gehen die Uhren nun auch an Vater, Onkel, Großvater zurück und ich habe meine erste eigene gekauft (Omega Speedmaster Professional).
Diese ist gebraucht und auch nicht in der selben Preiskategorie wie die Vorgänger, aber selber erarbeitet, ausgesucht und meins. Fühlt sich einfach viel besser an. :D

Mein nächster Schritt wird nun eine Panerai, welche weiß ich noch nicht genau. Aber mit ziemlicher Sicherheit eine Luminor. Anschließend dann die Rolex und danach eventuell eine AP. Am Ende hätte ich gerne zwischen 4-6 Uhren, denke damit ist man schon gut aufgestellt.

Mein System dahinter ist wie folgt durchdacht: Es wird eine Mischung aus wertstabilen und zeitlosen Klassikern (Rolex und Omega) sowie Uhren die ich einfach aus persönlichen Gründen besitzen möchte (z.B. Panerai).
Am Ende möchte ich eine Mischung aus Must Haves und Emotionen haben, wobei die Grenzen natürlich etwas verschwimmen.
 
Josie

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"Später mehr ..." hab ich versprochen. Viel kommt aber von mir heute nicht mehr; entdecke nur gerade meine sinnentstellenden Verschreiber heute Mittag; war sehr in Eile.

Jedenfalls zeigte ja der weitere Thread-Verlauf, dass des T's Thema würdige Beachtung findet. Das ist prima, finde ich!
 
Thema:

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