Kaufberatung Ebonisierte Tischuhr - Komt Zeit, komt Rath

Diskutiere Ebonisierte Tischuhr - Komt Zeit, komt Rath im Sonstige Uhren Forum im Bereich Sonstige Uhren; Hallo zusammen, Was sagt ihr zu dieser Uhr? Antike Uhr,Tischuhr,Kaminuhr,,Gründerzeit um 1880 Ist die authentisch oder gehört das Werk nicht in...
#1
XELOR

XELOR

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Hallo zusammen,

Was sagt ihr zu dieser Uhr?

Antike Uhr,Tischuhr,Kaminuhr,,Gründerzeit um 1880

Ist die authentisch oder gehört das Werk nicht in die Uhr? Das Werk sieht recht hochwertig aus. Wer könnte der Hersteller sein? Hätte auch irgendwie ein Kuckucksuhrengehäuse sein können. Die rückwärtige Holzplatte sieht auch ein bisschen danach aus.

Ferner sehe ich einige weiße Punkte. Meint ihr hier gibt es Wurmbefall? Passt das von der zeitlichen Einordnung? Wo wurden solche Uhren gebaut?

Lieben Dank und viele Grüße

Christian
 
#2
Westminster

Westminster

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Guten Morgen,

die Bilder sind leider in der Vergrößerung zu unscharf, um viel mehr erkennen zu können.
Weichholzgehäuse ist ja eher normal bei Uhren dieser Zeit, oft furniert mit Edelhölzern. Die Uhr könnte zu einem Jubiläum vergeben worden sein, auf der Frontseite ist fragmental ein Name zu lesen. Wurmlöcher sind gerne im Weichholz zu finden,
vielleicht sind es nur Farbsprenkel. Das Werk sieht etwas ungewohnt in dieser Art von Uhr aus, wäre normalerweise nicht eine Montage auf einem Tragstuhl in dieser Zeit angemessen? Diese Art der Werksmontage an der Stirnplatte deutet für mich eher auf den Stil der 70er Jahre, bspw. Warmink, hin. Ohne die Uhr in der Hand gehabt zu haben, würde ich sie nicht kaufen. Das Alter des Gehäuses würde ich auf ca. 100 - 120 Jahre schätzen.
 
#3
XELOR

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Hallo Westminster,

Wo siehst du denn den Namen auf der Front?

Die weißen Shellen sind leider alles behandelte Wurmlöcher. Ich glaube damit hat sich die Sache :-(
 
#4
Westminster

Westminster

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Nein, es ist kein Name, es ist ein Spruch:
Kommt Zeit, kommt Rath. Ist etwas schwer zu entziffern. Da mußte ich nochmals genauer hinsehen. Die Uhr könnte also theoretisch vor 1901 hergestellt sein, da in der ersten Rechtschreibreform das "H" bei Thür, Rath etc. wegfiel.
Will aber nichts heißen, ich schreibe auch immer noch mit "ß".
 
#5
Rainer Nienaber

Rainer Nienaber

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Das kann auch ein ganz einfacher (primitiver) Amerikaner sein. Ohne bessere Bilder ist jede Antwort Kistallkugelleserei.
 
#6
fantomaz

fantomaz

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Sorry für meine Grätsche....

Ich habe eine Wanduhr (nur Werk!), die genauso aussieht wir die hier gezeigte.
Leider fehlt mir das komplette Pendel, die Feder ist noch da, aber sonst nix.
Kann mir jemand sagen, wie lang (Stab) und welches Gewicht (Linse) das richtige wäre?
Da ja kaum Platz in solchen Gehäusen ist (bei meiner auch nicht) kann das ja
nicht allzu lang und groß sein....

Danke und Gruß

Alexander

Nochmal sorry for highjacking – wollte deswegen keinen neuen Thread aufmachen
 
#8
Der Stromer

Der Stromer

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Sorry für meine Grätsche....

Ich habe eine Wanduhr (nur Werk!), die genauso aussieht wir die hier gezeigte.
Leider fehlt mir das komplette Pendel, die Feder ist noch da, aber sonst nix.
Kann mir jemand sagen, wie lang (Stab) und welches Gewicht (Linse) das richtige wäre?
Da ja kaum Platz in solchen Gehäusen ist (bei meiner auch nicht) kann das ja
nicht allzu lang und groß sein....

Danke und Gruß

Alexander

Nochmal sorry for highjacking – wollte deswegen keinen neuen Thread aufmachen
Na ja, will mal nicht so sein;-).
Die Pendellänge kannst Du recht einfach selbst bestimmen: Stelle die Minute z.B. auf Voll. Jetzt bewege den Anker hin- und her (natürlich Mitzählen!), bis Du genau zwei Minuten auf dem Ziffernblatt geschafft hast. Die Anzahl der Schlage dann durch 2 teilen (das Ergebnis muss eine gerade Zahl sein) und Du hast die Schlagzahl. Jetzt das Pendelgesetz bemühen, entsprechend die Forme nach X=Pendellänge umstellen und der Rest ist dan noch Einstellungssache. Dabei aber Beachten, dass die Länge ab dem Biegepunkt der Pendelfeder (liegt im oberen Drittel, genau gegenüber der Ankerachse) gemessen werden muss! Und dieses Maß geht dann bis ins untere Drittel (ca.) der Pendellinse. Der Rest der Pendelstange mit dem Gewinde zählt nicht (fast - für die Genauigkeit-Fanatiker hier:roll:)! Das Gewicht der Pendellinse ist abhängig vom Winkel, den die Hemmung machen muss um einwandfrei zu arbeiten und von der Art der Hemmung. Ich nehme mal an, es handelt sich bei Deinem Werk um eine Grahamhemmung, die mit 3 - 10 ° auskommen wird. Ich würde beim Gewicht so mit 150 g anfangen und wenn der Ausgleichsschwung zu gering ist, langsam erhöhen, bis wie geschrieben 3 - 12° erreicht sind. Das alles macht man am Besten mit 1/2 aufgezogener Werkfeder.
 
#9
Der Stromer

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Das kann auch ein ganz einfacher (primitiver) Amerikaner sein. Ohne bessere Bilder ist jede Antwort Kistallkugelleserei.
Nö, Rainer. Guckst Du mal das letzte Bild. Ich würde sagen, ein älteres, französisches Schlussscheibenwerk von ganz guter Qualität (Japy Freres o.ä.). Nur XELOR hat ja die Zweifel schon aufgeschrieben: Gehäuse und Werk gehörten definitiv NICHT zusammen.
Ps. Die weißen Punkte scheinen mit nur Farbspritzer zu sein, oder die Bewohner hätten ihre Höhlen mal mit weißer Farbe frisch getüncht:ok:
Für meinen besonderen Freund: Ja, Japy hat auch rechteckige Werke hergestellt und ja, Japy hat auch "Rohwerke" in sehr großen Stückzahlen OHNE Eigenmarke verkauft 8-)
 
#10
XELOR

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Die weißen Höhleneingänge sind laut Besitzer leider Spuren der Wurmlochbehandlung!

Da die Uhr leider nicht stimmig ist und aufgrund der Löcher ist das leider nichts für mich! Mir hatte die Gehäuseart grds. ganz gut gefallen und das Werk sieht ziemlich massiv aus!
 
Thema:

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