Die Weihnachtsuhr: Montres "Flamor" Vintage-Chronograph, cal. Landeron 187

Diskutiere Die Weihnachtsuhr: Montres "Flamor" Vintage-Chronograph, cal. Landeron 187 im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhrenvorstellungen; Für mich ist einer der wichtigsten Gründe meiner Leidenschaft für alte Uhren, dass sie einem, wenn man genau hinhört, Geschichten erzählen...
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Tomcat1960

Guest
Für mich ist einer der wichtigsten Gründe meiner Leidenschaft für alte Uhren, dass sie einem, wenn man genau hinhört, Geschichten erzählen. Geschichten von Uhrmachern, die sie bauten, verkauften und instand hielten, von Menschen, an deren Handgelenk sie einst weilten, und von anderen Menschen, die sie verschenkt haben, gekauft oder gestohlen, die sie weg legten und wieder fanden.

Und sie erzählen auch von den großen und kleinen Ereignissen, die des Berichtens wert sind, in ihrem eigenen Dasein und dem der Menschen, die für sie von Bedeutung waren. Jeder kennt die Uhrmacherzeichen, die die Meister ihrer Zunft im Deckel hinterlassen und so anderen Kollegen mitteilen, wann die Uhr zum letzten Mal durchgesehen wurde. Oder denken wir an Widmungen, "Alfred Haas, 100.000 km" oder "Herrn Siegfried Schmidt - Dank für 25 Jahre - Rheinbraun AG".

Manchmal kommt eine alte Uhr auch begleitet von Dokumenten - eine Uhrmacherrechnung, ein Kaufbeleg oder ein Garantieschein. Sie entsprechen dem, was man bei uns Menschen Impfbuch, Trauschein oder Geburtsurkunde nennen würde, und sie ermöglichen uns (die wir zuhören und verstehen können) die fehlenden Fragmente in der Geschichte unserer Uhren zu ergänzen. Denn vergessen wir nicht: ihr Leben beginnen unsere Uhren erst an unseren Handgelenken - an das "Davor" erinnern sie nur in ganz seltenen Fällen.

*​

Jacques liebte Amélie, und Amélie liebte Jacques. Das war so, seit sie sich kannten, und sie kannten sich schon lange. Als der Krieg ausbrach, hatten sie schnell geheiratet, weil sie hofften, Jacques würde dann in der Nähe ihres Heimatortes Billancourt stationiert werden. Natürlich wurde nichts daraus, aber es war auch nicht weiter schlimm, denn schon nach fünf Wochen war der Krieg wieder vorbei.


Französische Soldaten im 'Drôle de Guerre'
Quelle: La drôle de guerre, septembre 1939

Jacques hatte eine vergoldete Taschenuhr besessen, die er von seinem Großvater geerbt hatte. Die Deutschen hatten sie ihm bei seiner Gefangennahme abgenommen und sie war verschwunden, als er drei Wochen später wieder nach Hause geschickt wurde. Genau, wie Deutsche sind, hatten sie ihm die Uhr bezahlt - 25 Francs gaben sie ihm, was nach Auskunft des Uhrmachers Guérard, der sein Geschäft ...


Quelle: Ebay Canada

... in ihrer Straße betrieb, recht großzügig war. Damals hatte sich Jacques seine erste Armbanduhr gekauft - eine gebrauchte mit Schweizerwerk, andere gab es nicht, oder sie waren einfach zu schlecht. Fünf Francs hatte er bezahlt, und die Uhr begleitete ihn bis in die Fünfzigerjahre hinein, selbst den schweren Luftangriff der RAF vom 3.März 1942 ...


Quelle: Centre for the Study of War, State and Society
Reproduced courtesy of the Archives Municipales de Boulogne-Billancourt


... überstand sie unbeschädigt. Irgendwann ging sie aber trotzdem entzwei und Monsieur Guérard verkaufte ihm für 500 alte Francs eine neue Uhr, weil die Alte nicht mehr repariert werden konnte. Amélie hatte die neue Uhr nie gemocht, sie fand, dass sie bedeutend teurer war als sie aussah und ihren Jacques nicht recht kleidete. Außerdem ging sie immer falsch, mal vor, mal nach, so dass sich Jacques bald angewöhnte, eine Viertelstunde früher zu Verabredungen zu erscheinen. Monsieur Guérard war untröstlich und tauschte nach und nach jedes Teil der Uhr aus, bis nur noch die Krone und die Zeiger übrig waren. Für Amélie stand jedenfalls fest, dass Jacques eine andere Uhr haben sollte.

*​

Monsieur Flamand hatte in den Dreißigerjahren in Lyon ein Schmuckgeschäft gegründet und belieferte seit 1948 verschiedene Kaufhäuser und Schmuckgeschäfte mit allen möglichen Arten Schmuck - von Modeschmuck bis zu echtem Goldschmuck. Die Geschäfte liefen gut und schon bald war es nötig, in neue, größere Geschäftsräume nach Angoulême umzuziehen. Ende der Fünzigerjahre entschied Monsieur Flamand, dass er Uhren in sein Sortiment aufnehmen wollte. Da er eigentlich Schmuck herstellte, wunderte es nicht, dass viele seiner Uhren wie Schmuckstücke aussahen, die eher beiläufig auch die Zeit anzeigten. Sie fanden schnell Freunde und der Absatz entwickelte sich so prächtig, dass sich Monsieur schon bald entschloss, auch Chronographen in sein Sortiment aufzunehmen.

Nun sollten auch die Chronographen bezahlbar sein. Auf der Suche nach preiswerten Werken stieß Monsieur Flamands Einkäufer auf die Firma Landeron, deren "48er" Werkefamilie einen guten Ruf als genau gehende, anspruchslose und preisgünstige Chronographenwerke genossen. Die aktuellen Werke waren auch stoßgesichert und damit gleich noch ein Stückchen alltagstauglicher geworden.



Landeron 187

Einige davon zeigten auch das Datum an, und Landeron machte auch gleich Designvorschläge. Monsieur Flamand entschied sich unter anderem für einen Entwurf mit Kalender auf der "6" im elfenbeinfarbenen Zifferblatt, welches mit rotgoldenen Indizes und ebenso rot vergoldeten Dauphinzeigern verziert war. Das Ganze steckte in einem massiv rotvergoldeten Gehäuse und wurde Teil der 1962er Kollektion, die auch das Schaufenster von Monsieur Guérard in Billancourt zierte.



Nun war die ganz große Zeit der preiswerten Chronographen bereits vorbei. Den Leuten war eher nach schlichten Uhren, möglichst mit drei Zeigern, die man ebenso zum Sonntagsanzug wie ins Büro anlegen konnte, und aufziehen mochte seine Uhr sowieso niemand mehr - Automatikuhren gingen wie geschnitten Brot, und wenn auch einige Chronographen verkauft worden waren, blieb die rotgoldene im Schaufenster stehen. Ein Jahr später rückte sie in die hintere Reihe, noch ein Jahr später wechselte sie auf die andere Seite der Tür, dorthin, wo Monsieur Guérard die Sonderangebote stehen hatte. Aber nicht einmal da ließ sie sich verkaufen, zumal ihr Zifferblatt jetzt auch schon von der vielen Sonne gezeichnet war - ganz gelb war es geworden, und unansehnlich.

Im Jahr darauf nahm Monsieur Guérard sie aus dem Schaufenster und legte sie zu den anderen nicht verkauften Uhren, um sie an Monsieur Flamand zurück zu verkaufen. Aus einem Grund, den wir nie erfahren werden, war sie aber verschwunden, als die Uhren an Monsieur Flamand zurück gingen, und sie taucht erst wieder zweieinhalb Jahre später auf, als Monsieur Guérards Sohn Émile sie in einer Schublade der Werkstatt fand. Émile hatte seine Uhrmacherlehre beendet und sah sofort, welch schöne Uhr er hier vor sich hatte. Vorsichtig reinigte er das Zifferblatt, ersetzte das spröde und vergilbte Glas durch ein Neues und malte ganz behutsam die "13" des Kalenders mit roter Farbe nach. So schön war sie geworden, dass Monsieur Guérard sie wieder in sein Schaufenster stellte.










*​

Amélie arbeitete als Kontoristin bei einem Notar in Neuilly am anderen Seineufer. Dessen Geschäfte gingen sehr gut, seit die Bezirksregierung von Paris beschlossen hatte, das alte Schanzenviertel "La Défense" zu einem Geschäfts- und Bankenviertel auszubauen.


Paris-La Défense: Centre National des Industries et Techniques (CNIT)


Paris-La Défense: Tour Nobel
Quelle: Wikipédia

Viele Grundstücke wechselten den Besitzer und weil man auch in Frankreich dazu die Dienste eines Notars in Anspruch nehmen muss, hatte ihr Arbeitgeber so viel zu tun, dass er zwei weitere Mitarbeiter einstellte. Auch das Kontor musste vergrößert werden, und Amélie stieg zur "directrice" auf, mit zwei Angestellten und einem Lehrmädchen.

Ihr Weg zur Arbeit führte sie jeden Tag an Monsieur Guérards Geschäft vorbei. Sie hatte es nicht so mit Uhren, und schon gar nicht mit denen von Monsieur Guérard, dem sie noch nicht verziehen hatte, dass er ihrem Jacques jene hässliche und anfällige Uhr verkauft hatte, von der wir schon gehört haben. So eilte sie meist nur an dem Geschäft vorbei. Bis zu jenem Morgen im Sommer 1968, als sie im Augenwinkel ein Glitzern bemerkte - ein Strahl der Morgensonne hatte den alten Flamor-Chronographen getroffen, den Émile Guérard gerade überholt hatte. Ohne es wirklich verhindern zu können, verlangsamte Amélie ihren Schritt und trat an das Schaufenster heran. Sie wusste sofort - das war Jacques neue Uhr, und leisten konnte sie sie sich auch.



*​

Es waren unruhige Zeiten. Frankreich litt noch unter den Nachwehen seiner Kolonialkriege, besonders der Vietnamkrieg galt vielen als Spätfolge verfehlter Außenpolitik der Vierten Republik, und die Fünfte Republik war noch keineswegs unumstritten - vor allem die Linke unterstellte Präsident de Gaulle, er habe mit der Verfassung der Fünften Republik Strukturen geschaffen, die vor allem den Konservativen nützten. Israel hatte mit kräftiger Hilfe der französischen Rüstungsindustrie den Sechstagekrieg gewonnen, was zu erheblichen diplomatischen Verwicklungen führte. In der Industrie wurde die Arbeitskraft des Menschen mehr und mehr durch Maschinen ersetzt. Die Städte veränderten ihr Gesicht, Satellitenstädte nahmen die Menschen aus Abbruchvierteln auf, von denen sich viele entwurzelt fühlten. Arbeitslosigkeit und Zukunftsangst wurden Thema.


Studenten besetzen die Sorbonne

Junge Leute mochten mit den Taten und Versäumnissen und Vorstellungen ihrer Eltern nichts zu tun haben und protestierten landauf, landab gegen das Diktat der Älteren.


Barrikaden 1968


Straßenschlacht 1968

Die wiederum reagierten hilflos - mit einer Mischung aus Nachgeben und Gewalt, die mehr Gewalt hervorbrachte. Schüsse fielen und junge Leute blieben liegen.



Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung

*​

Das Weihnachtsfest 1968 verbrachten Amélie und Jacques bei Jacques Bruder, der mit seiner Familie in einen Vorort von Versailles gezogen war. Am Tag nach Weihnachten kehrten sie nach Hause zurück, und Amélie überredete Jacques zu einem Spaziergang. Dabei führte sie der Weg zu Monsieur Guérard und zu Jacques Verwunderung steuerte Amélie zielstrebig auf den Laden zu. Bevor er sich versah, hatten sie das Geschäft betreten und er lernte den jungen Monsieur Guérard kennen. Noch mehr wunderte er sich, dass Amélie den jungen Mann gut zu kennen schien, der auch sogleich in die Werkstatt verschwand und einen kleinen Karton zurückbrachte. Amélie lächelte Jacques an und band die Uhr, die sie nie gemocht hatte, von seinem Handgelenk los. Mit zwei spitzen Fingern ließ sie sie in Monsieur Émiles geöffnete Hand gleiten, während er mit der gleichen fließenden Bewegung Amélie den Karton überreichte. Sie öffnete ihn und hielt ihn Jacques unter die Nase. „Hier!“, sagte sie, „Ich möchte, dass du endlich einmal eine ordentliche Uhr bekommst.“



Jacques, der gar nicht recht wusste, wie ihm geschah, griff wortlos nach der Uhr in der Schachtel.



Monsieur Émile, der die alte Uhr in der Tasche seines Kittels hatte verschwinden lassen, half ihm beim Schließen des Bandes ...



... und gemeinsam sahen er und Amélie zu, wie Jacques von Rührung übermannt wurde und er sich eine Träne aus dem Augenwinkel wischte.

Jacques und Amélie verließen den Laden, und noch Jahre später erzählte er jedem, der‘s hören wollte, dass dies sein schönstes Weihnachten gewesen war – außer vielleicht dem Weihnachtsfest 1945, dem ersten nach dem Krieg.







Irgendwann Mitte der Achtzigerjahre zogen Jacques und Amélie weg aus Billancourt und die Spur der Uhr verliert sich über etliche Jahrzehnte, bis sie Anfang des neuen Jahrtausends auf einer Auktion in Straßburg auftauchte und von einem Hamburger Sammler erworben wurde. Der starb 2010 und sein Neffe versteigerte die Uhren auf Ebay. Dort fiel sie mir auf und ich war wohl der einzige ernsthafte Bieter – viele mag die Rotvergoldung abgeschreckt haben, andere die Patina auf dem Blatt.

Dabei ist die Vergoldung in hervorragendem Zustand - nichts ist abgenutzt, abgerieben oder sonstwie beschädigt. Lediglich die Krone und die Drücker weisen darauf hin, dass sie regelmäßig und gerne getragen wurde:








Und die Patina ist wundervoll gleichmäßig - ehrlich gesagt habe ich wenige Uhren mit vergleichbar schöner Patina gesehen, weder hier noch anderswo.





Auch der Rücken hat nicht besonders stark gelitten:



Als die Uhr bei mir eintraf, kam sie mit der Originalgarantiekarte, ausgestellt auf den 26.12.1968. Ich habe jetzt tagelang alles durchsucht, konnte sie aber nicht mehr finden. Ihr müsst mir also einfach glauben, dass sie tatsächlich vor ganz genau 45 Jahren verkauft wurde. (Und seid versichert: alles, was Ihr mir jetzt über die Aufbewahrung von Dokumenten sagen wollt, habe ich mir selbst schon gesagt.)

Dieses Datum ist also alles, was belegbar ist, und natürlich die Geschichten der Marke „Flamor“, der Firma "Flamand" (die übrigens 1993 geschlossen wurde) und der Mai-Unruhen 1968. Den Rest hat mir die kleine Schönheit in den vier Tagen, die ich sie jetzt am Arm hatte, leise zugetickt.

Ich glaube ihr jedes Wort.







Vielen Dank fürs Reinschauen!

Viele Grüße
Tomcat
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
#2
A

andifin

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erster Beglückwünscher zu der absolut fantastischen Uhr und ich bedanke mich bei Dir ausserdem auf das herzlichste für diese tolle Führung durch die Geschichte !

eine erstklassige Vorstellung für die Du Dir sehr viel Arbeit gemacht hast

Danke

Andreas
 
#3
N

narada

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genial: eine echte Weihnachts(uhr)geschichte. Wunderbar, viel Freude damit.
 
#4
MAP254

MAP254

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Applaus, Applaus! Eine wunderschöne Geschichte die die Phantasie anregt und die so oder so ähnlich passiert sein kann.
War mir wie so oft ein Vergnügen deine Vorstellung zu lesen (und die Bilder zu betrachten).
Liebe Grüße
Manfred
P.S. : Hübsche Uhr übrigens. ...
 
#5
TicTacToc

TicTacToc

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Lieber Tomcat,

Chappeau!
Eine der schönsten Uhrenvorstellungen im UhrForum!
Wunderbare Geschichte, mit Zeitdokumenten garniert und geschmackvoll in Szene gesetzt. Die Arrangements der Uhrenfotos sind phantasievoll und fantastisch!

Die Uhr fügt sich als Hauptdarsteller perfekt in den Rahmen ein und gefällt mir auch sehr gut.
Viel Freude beim Tragen!

Damit hast Du Dich in meinen UFo-Olymp katapultiert :klatsch:

@ Alle:
Könnten wir nicht analog Guide Michelin oder Gault Millau Sterne oder Punkte für solch tolle Beiträge vergeben? Es gab doch auch mal einen Faden, in dem man solch besonders gelungene Beiträge listen konnte. Begebe mich mal auf die Suche...

Viele Grüße
Christian
 
#6
mini

mini

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Eine wunderbare Geschichte zu einer wunderbaren Uhr, das ist UF auf bestem Niveau.
Vielen Dank für beides und viel Spass mit der schönen Französin.

Und natürlich hat Christian recht: der Faden muss in den Olymp.

Gruss
Mathias
 
#8
Mr-No

Mr-No

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hallo Andreas ,
eine der schönsten Vorstellungen in der Zeit wo ich hier angemeldet bin , hast du geschrieben :super:

ganz dicken Glückwunsch dafür :klatsch: :super: :klatsch:
 
#10
Fugufish

Fugufish

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Ich bin stinksauer...wie kann man nur die Messlatte so hoch legen!
Spaß bei Seite,wohl die schönste Vorstellung ie ich je gelesen habe.
 
#11
EnabranTain

EnabranTain

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Ganz großes Kino deine Vorstellung dieser schönen FLAMOR, Andreas :super:
So einer schönen, in edler Anmut gealterten, Dame würde ich auch jede Geschichte glauben die sie mir "vortickt".

Das Gesamterscheinungsbild passt einfach von A bis Z !
Ein absolut perfekter wunderschöner Zeitzeuge.

Ganz ganz vielen Dank für die Vorstellung und die sagenhaft schönen Bilder !
 
#12
lunyTed

lunyTed

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Hallo Tomcat,

ganz lieben Dank für diese Vorstellung. Bin richtig darin versunken.
Die Dame ist eine absolute Schönheit und ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit ihr.
Kannst du noch sagen wie groß die Uhr im Durchmesser ist?

lG
lunyTed
 
#14
uhrnovize

uhrnovize

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Hallo Tomcat,

ich ziehe meinen Hut.
Wahnsinns Vorstellung, die mir gerade, die freie Zeit in der Arbeit, köstlich versüsst hat!!!

Zudem ein schöner Vintage-Chronograph :)
 
#15
Zeitwandler

Zeitwandler

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1.849
Schöne Geschichte zur nicht minder schönen Uhr danke fürs zeigen ;-), wollen wir hoffen das dann auch noch die Karte in 2Jahren in irgendeiner Schublade wieder auftaucht. :super:
 
#16
K

KP-99

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Hallo Andreas,

erst einmal danke ich dir für diese absolut geniale Vorstellung dieser schönen Uhr.

Deine Präsentationen und dein Hintergrundwissen waren/sind schon immer besonders gewesen, aber bei dieser Vorstellung der Flamor hast du dich mal wieder selbst übertroffen.

Ich muß sagen, dass ich schon ein wenig neidisch darauf bin, kann ich doch zu meinen Uhren meist nur wenige Daten zum Hersteller und dem verbauten Werk benennen.

Jetzt zur Uhr selbst:

Ganz grosse Klasse!!

Genau so darf (nein, ich würde sogar sagen "muß") eine Uhr aus dieser Zeit aussehen. Die Patina ist wirklich schön und einer 60 Jahre alten Uhr mit hellem Blatt mehr als angemessen.

Ich habe auch kurz mit dem Gedanken gespielt, eine ähnlich patinierte Uhr mit Venus 211 (eine Maty mit Grossdatum) zu kaufen, einfach weil das Ziffernblatt so schön aussah (und ein interessantes Werk verbaut war).

Fazit: Eine wundervolle Vorstellung einer sehr schönen Uhr, danke für das Mitnehmen in eine vergangene Zeit!

Grüsse
Klaus-Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
#17
derbulle

derbulle

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Das gibt's ja wohl nicht. :shock:

Ich sitze hier vor'm Rechner mit einem beseelten Grinsen im Gesicht und habe das Gewässer im rechten Auge stehen. (das dürfen die anderen auch ruhig zugeben)

Ich gratuliere dir zu einer der schönsten Vorstellungen der vergangen Jahre.
Und auch ich glaube dieser Uhr die Geschichte auf's Wort.

Viele Grüße
Mike
 
#18
schmittko

schmittko

Gesperrt
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Wuppertal
Hallo Andreas,
Gratulation zur Vorstellung und zur Uhr :klatsch::super:. Ich habe selten eine Präsentation so genossen wie diese hier. Die Vorstellung hat ein ganz "bestimmtes Flair", welche die Bedeutung der Uhr für Dich wiederspiegelt. Das ist Uhrenliebe par excellence, welche man selbst in einem Fachforum nicht täglich erlebt.
Ich danke ausdrücklich für die mühevolle wie interessante Vorstellung dieser wunderschönen Uhr :klatsch:. Auf ewige Freude an diesem Stück.
 
#19
Faisaval

Faisaval

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Hallo Tomcat,

auch von mir die besten Glückwünsche zu dieser wirklich sehr schönen geschichtsträchtigen Uhr:klatsch:
Deine Vorstellung ist ein echtes Glanzstück:klatsch:. Geschichte kann so spannend sein.
Ich wünsche Dir ganz viel Freude an diesem Uhren-Meisterstück.

Viele Grüße
Valentin
 
Thema:

Die Weihnachtsuhr: Montres "Flamor" Vintage-Chronograph, cal. Landeron 187

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