Die Suche nach dem ersten Flieger - oder: Gedanken, die nur noch kreisen

Diskutiere Die Suche nach dem ersten Flieger - oder: Gedanken, die nur noch kreisen im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo zusammen, Eigentlich sah alles ganz einfach aus. Der 50. Geburtstag naht und die beste Gattin der Welt stellt die Frage „Hättest Du...
Joe_Doe

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Hallo zusammen,

Eigentlich sah alles ganz einfach aus. Der 50. Geburtstag naht und die beste Gattin der Welt stellt die Frage „Hättest Du lieber einen schönen Füllhalter, oder eine schöne Uhr?“
Nachdem die in den vergangenen 25 Jahren gekauften Quarzuhren aus den Häusern Esprit, Fossil & Co schon länger stromlos verstauben, eine Ingersoll zuerst ihre Pseudo-Chrono-Zeiger und dann die Krone verlor und nun nur noch eine Swatch Diaphane (Baujahr 2001 und immerhin mit ETA 2824 Werk) klag- aber auch schmucklos ihren Dienst versieht, war die Frage schnell beantwortet.

Aufgrund positiver Erfahrungen mit Tissot (beim Kauf einer Uhr für meine Frau) waren dann auch relativ schnell zwei Kandidaten gefunden, die im anvisierten Budget von maximal 500 € lagen: Die Tissot Heritage Visodate und/oder die Tissot Le Cocle. Dachte ich… bis zu jenem schicksalhaften Tag, an dem ich eine Fortis Flieger am Arm eines Freundes sah…

Ich habe lange nach- und schließlich umgedacht und dann versucht, mich in die Themen „Einsteigeruhr“ und „Flieger“ einzulesen. Wenn es auch keine „Highend-Uhr“ werden kann, so soll sie mich doch möglichst lange begleiten. Letzten Endes bin ich dann hier im Forum gelandet, habe gefühlte Gigabyte an Beiträgen und Empfehlungen gelesen, bin aber in der finalen „Entscheidungs-Findungs-Phase“ nicht so wirklich vorangekommen.

Was die Uhr haben/bieten sollte:
Fliegeruhr A-Muster, 42 mm Durchmesser (Handgelenkumfang 19,5 / Breite 6 cm), solides/gutes Uhrwerk (ETA Elabore oder Top), zentrale Sekunde, Saphirglas, Zeiger mit Superluminova.

Lege ich das o. g. Budget zugrunde, kämen folgende Flieger in Frage:
Laco Genf – Kontra: „Nur“ Miyota-Werk
Archimede Flieger H – Pro: ETA-Werk aber „nur“ Standard (?)
Steinhart (überzeugt mich aus dem Bauch raus nicht 100% - ohne, dass ich sagen kann warum): Beginnen bei 44 mm - evtl. zu groß?

Natürlich denkt man(n) bei all den Beiträgen hier auch darüber nach, ob es nicht doch besser ein Flieger von Laco (mit ETA), Stowa, Tourby oder Fortis werden soll. Aber bekommt man hier - gemessen an den gebotenen „Mehrwerten“ – wirklich so viel mehr für sein Geld?
Laco mit ETA-Werken finde ich (auch nur aus dem Bauch heraus) irgendwie überteuert. Oder irre ich da?
Stowa wäre vielleicht die Uhr. Ist allerdings „nur“ 40 mm im Durchmesser (und ich frage mich schon, warum ich 60 € mehr für eine Uhr zahlen soll, wenn sie kein Branding hat…)
Tourby: haben im Preis stark angezogen – liegen derzeit bei 1.000 Euro und sind damit eigentlich raus, da zu teuer.

Ist der Unterschied zwischen einem ETA-Standardwerk und einem Elabore oder Top tatsächlich 200-300 € wert? Toppen die Uhren von Stowa, Tourby oder Fortis die preiswerteren Uhren tatsächlich hinsichtlich Verarbeitung und Material? Übersehe ich irgendetwas an „Pros“ bei den preiswerteren Uhren oder gibt es weitere gute Argumente für die Uhren ab 800 €?

Bin im Moment nur ratlos... :hmm:
 
atomino

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Ich weiß nicht wirklich auf alles eine Antwort, habe aber trotzdem eine Meinung. ;-)

Du wirst 50, das ist mal ein ordentliches Mannesalter. Wann, wenn nicht jetzt, willst du dann die Uhr fürs Leben erhalten?

Wenn du dich in die Fortis verguckt hast und nicht unbedingt so einen original Nachbau Baumuster A haben musst, dann lass dir diese Uhr schenken und wenn du dabei selbst noch etwas aus dem Sparstrumpf dazu legst. Am Ende zählt glücklich und zufrieden sein. Meine Erfahrung war bisher immer so, dass der Specht an den Hinterkopf klopft und die Seele nach kurzer Zeit bereits keine Ruhe mehr ob des eigentlich "faulen" Kompromisses findet.

Ansonsten ist mir ein ETA Werk in TOP Ausführung den Aufpreis bei einer Uhr nur wegen des Werkes nicht wert. So etwas muss man aber mit sich selbst ausmachen, ebenso wie die Frage nach dem Kostenpunkt insgesamt. Rein rational fällt es mir sehr schwer, den tatsächlichen Wert eines derartigen Dreizeigers mit ETA/Sellita Automatikwerk, Safirglas und Lederband über 500 - 600 Taler hinaus zu erkennen.

Wenn jedoch Emotionen und Marken ins Spiel kommen...
 
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Joe_Doe

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Meine Erfahrung war bisher immer so, dass der Specht an den Hinterkopf klopft und die Seele nach kurzer Zeit bereits keine Ruhe mehr ob des eigentlich "faulen" Kompromisses findet.
Damit hast Du den Knoten ein Stück weit durchschlagen - vielen Dank :-)

Natürlich ist der Kauf einer Uhr - vor allem wenn es die erste höherwertige ist - eine emotionale Sache. Ich bin wohl von Anfang an zu sehr mit dem Kopf an die Sache herangegangen...
Es ist mit Sicherheit nicht verkehrt, sich mit der technischen Seite einer Uhr zu beschäftigen, aber am Ende muss sie mir gefallen - sie muss halt "passen". Optisch und vor allem gefühlsmäßig.
Ich werde in den nächsten Tagen dann wohl das ein oder andere Fachgeschäft aufsuchen und mir mal einige Flieger ansehen, die über den Handel vertrieben werden, um so ein erstes Gefühl für Größe und Optik zu bekommen. Damit komme ich bestimmt ein großes Stück weiter und kann mich dann auch mit der Frage auseinandersetzen, wie viel "Sparstrumpf" für die Uhr geopfert werden müsste, um den Specht zu vertreiben ;-)

@Traumdeuter:
Die Uhr hatte ich mir auch schon angesehen... aber da war der Kopf noch dominant. Ist definitiv eine interessante Uhr mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis.
Auf der anderen Seite habe ich hier auch von vielen Uhren gelesen, deren Werke die Gangeigenschaften von Chronometern besitzen oder zumindest nahe dran sind. Es muss also nicht unbedingt eine Uhr mit Chronometer Zertifikat sein... und jetzt ignoriere ich mal lässig das leichte Klopfen an meinem Hinterkopf :???:
 
Tschassy

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Hast du schon mal bei Aristo geschaut? Die bauen diverse Fliegeruhren von 37 mm bis 47 mm, mit Saphir/Mineral, von Quarz, über ETA-Automatik, bis zum reinen Handaufzug. Die Verarbeitung ist OK und die Preise liegen durchaus in deinem Budget.

Natürlich kann man für eine Fliegeruhr auch 1.000 € auf den Tisch legen, aber man kann auch mit einer für 400 € glücklich werden. Die Gangwerte sind bei meinen Aristo-Uhren sehr gut (einstellig s/d, manche liegen sogar unter 1 s/d; alles normale ETA-Werke).

Die Verarbeitung kannst du hier sehen (das sind drei unterschiedliche Fliegeruhr-Modelle von Aristo):

Sext_total09.jpg

12_KroneSext_r_D.JPG

Navi_total01.JPG

15_KroneNavi_f_D.JPG

Beobachter_Zeiger.JPG

Navi_Nacht_01.jpg

Beobachter_HG_10.jpg

Wenn dir das zusagt, kannst du direkt bei Aristo nach der passenden Uhr stöbern.

Gruß, Bert
 
Spitfire73

Spitfire73

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Ich würde Dir ebenfalls eine Aristo empfehlen. Gute Qualität, Made in Germany mit Schweizer ETA/Sellita Werken, guter Service und für das Gebotene sehr günstige Preise. Dazu kommt eine wirklich reichhaltige Auswahl verschiedener Interpretationen des Fliegeruhrthemas. Aktuell besitze ich zwei Aristo Fliegeruhren und kann sie nur weiterempfehlen. Keine effektheischenden Uhren aber solide Qualität mit ausgezeichnetem Preisleistungsverhältnis.

Laco mit ETA-Werken finde ich (auch nur aus dem Bauch heraus) irgendwie überteuert. Oder irre ich da?

Speziell Laco punktet mit dem am Besten den Originalen nachempfundenen Gehäusen. Ob es den Mehrpreis rechtfertigt, muß man für sich selbst entscheiden. Ich habe mir eine gegönnt und bin hoch zufrieden.

Gruß
Helmut
 
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Joe_Doe

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@Bert:
Aristo habe ich mir nur kurz angesehen. Die Uhren sprachen mich beim ersten Betrachten nicht richtig an. Gerade am Anfang hat mich das Angebot im Beriech Flieger aber auch ein wenig überfordert. Da ich nichts über´s Knie brechen muss, schaue ich mit Sicherheit beim ein oder anderen Hersteller noch einmal etwas genauer hin. Auch bei Aristo

@Helmut:
Darf ich fragen, welche Laco Du Dir gegönnt hast?
 
Spitfire73

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@Helmut:
Darf ich fragen, welche Laco Du Dir gegönnt hast?

Natürlich. Das Modell Paderborn. Ich hatte davor schon einige Fliegeruhren von Laco in den alten Gehäusen. Teils mit Glasboden und mit ETA, Quarz, Handaufzug und Miyota. Die "Paderborn" habe ich nun seit zwei oder drei Jahren und bin rundherum in Bezug auf die gebotene Qualität und Verarbeitung (thermisch gebläute Zeiger, sandgestrahltes Gehäuse mit authentischen Hörnern, gewölbtes, entspiegeltes Saphirglas, Leuchtmasse, anschmiegsames, sehr gut verarbeitetes Kalbslederband usw.) vollauf zufrieden. Das ETA schnurrt präzise vor sich hin. Haptik und Qualitätseindruck gehen deutlich über z.B. meine Steinhart Flieger, die älteren Laco oder auch Aristo hinaus. Von daher passt für mich auch der aufgerufene Mehrpreis klar zum erhaltenen Gegenwert. Mit 42mm ist sie für mich auch perfekt dimensioniert. Stets präsent aber nie aufdringlich.

Gruß
Helmut
 
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Joe_Doe

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Schön beschrieben und auf den Punkt gebracht: "Von daher passt für mich auch der aufgerufene Mehrpreis klar zum erhaltenen Gegenwert."

Die "Münster" wäre dann das entsprechende Pendant bei der Bauform A - ach ja... *seufz*
Ja, ja... ich weiß... man sollte sich keine Gedanken machen, ob Bauform A oder Bauform B, weil man irgendwann eh in die "Paarhaltung" kommt ;-) Danke für´s Feedback.

Gruß
Jörg
 
T

Traumdeuter

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Da du ja bestenfalls ein ETA in der Qualitätsstufe " Top " gefordert hattest , viel mir sofort der Archimede Pilot Chronometer ein , welcher natürlich das strengere Glashütter Chronometerzertifikat besitzt , ich denke , dass Gesamtpaket stimmt .
 
Joe_Doe

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Ich wollte mal einen kurzen "Zwischenbericht" abliefern... das hatte ich schon viel früher vor, aber ich habe mich - wohl syndrombedingt ;-) - in den Tiefen dieses Forums verloren und in den letzten zwei Wochen unheimlich viel gelesen und Massen an tollen Bildern angesehen.

Die Fortis konnte ich mir zwischenzeitlich im Laden ansehen. Aber so toll diese Uhr ist, der Funke wollte nicht überspringen. Es wäre eine "Vernunftehe" geworden und keine "Liebesheirat". Die klassischen Flieger sprechen mich emotional einfach mehr an. Tourby muss ich (leider) budgetmäßig aus dem Rennen werfen. Bei Laco und Stowa frage ich mich seit Tagen, ob mir die Uhren den Mehrpreis von etwas mehr als 300 Euro wirklich wert sind. Beides sind zwar Hersteller mit einer Geschichte in Bezug auf Fliegeruhren - aber wie wichtig ist mir das? Stowa liefert hier mit thermisch gebläuten Zeigern und einem ETA-Werk in Top-Ausführung vielleicht noch einen Gegenwert, der den höheren Preis rechtfertigt... aber brauche ich die beiden Features tatsächlich?

Ich tendiere im Moment daher immer mehr in Richtung Archimede. Die Uhr liegt im anvisierten Budget, bietet ein ordentliches Gehäuse, ein solides Uhrwerk und eine anständige Verarbeitung. Ich habe glücklicherweise noch ein paar Monate, um mir sicherer zu werden und ich schließe auch nicht aus, dass ich noch einmal umdisponiere... Bliebe es dabei, könnte ich den momentan eingesparten Teil des Sparstrumpfes als Grundkapital für eine weitere Uhr anlegen ;-)

Unsicher bin ich mir bzgl. der Größe noch etwas. Trotz vieler Wristshots, die ich mir hier angesehen habe, kann ich mir noch kein Bild davon machen, ob 42 mm reichen würden oder ob es 44 mm bzw. 45 mm sein dürfen. Bei einem Handgelenkumfang von 19 cm (gemessen an der Stelle, an der ich die Uhr trage) und einer Handgelenkbreite von 6 cm könnte auch eine etwas größere Uhr passen. Da man die Archimede nicht in Fachgeschäften findet, müsste ich (auch wenn es dem Händler gegenüber "unfair" ist) eine vergleichbare Uhr wie die Laco mal in verschiedenen Größen anlegen, um mich entscheiden zu können.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Tipps und Anregungen in diesem Faden und an alle, die mir mit ihren Beiträgen an anderen Stellen des Forums ohne es zu wissen die Abende der letzten Wochen "versüßt" haben :-)
 
revvot

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Bei Deinem Handgelenksumfang bzw. -breite könntest Du auch sehr gut die Wempe Zeitmeister als 45mm Variante tragen. Ich habe sie jetzt ein paar Monate, trage die Uhr die letzten Wochen ständig und möchte die nicht mehr missen. Wenn ich es richtig herauslesen konnte ist für Dich ein Chronometerzertifikat auch nicht unwichtig, denn die Wempe wird mit dem hauseigenen ausgeliefert. Historie hat die Marke entgegen weiterverbreiteter Meinung ebenfalls.

Mit gut 2K liegt der Preis vielleicht etwas zu hoch. Eventuell kommt jedoch eine Gebrauchte infrage die zur Zeit in Ebay-Kleinanzeigen zu finden ist. Nein es ist NICHT meine. ;-)
 
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noosa

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Mann, du machst ja da eine richtige Wissenschaft draus. Da ich (natürlich mit Blick aufs Budget) bei Uhren rein emotional entscheide, geht sowas bei mir ganz schnell.:oops: Je länger ich vor dem Kauf einer Uhr nachgedacht habe, desto schneller habe ich sie wieder weggegeben, geblieben sind zumeist die Spontankäufe.

Meine Gedanken zu deinen Plänen: Bei deinem Handgelenksumfang passen auch locker 44mm. Mir wären 42mm bei dem HGU bei einem Flieger zuwenig. Ob ETA Standard oder Top wäre mir den Aufpreis nicht wert, denn die Standard-Werke laufen und laufen... Dann würde ich auch einmal über Baumuster A nachdenken, denn das Zifferblatt ist doch arg leer und könnte dich schnell langweilen. An deiner Stelle würde ich mir die Baumuster B kaufen. Bei 500 Euro Budget würde ich mir wahrscheinlich diese hier leisten:

Nav B-Uhr 44 Vintage TITAN B-Muster - Fliegeruhren - Steinhart Watches

(44mm, Titan - also hoher Tragekomfort, kein lästiges Logo, schöner Vintage-Charme)

oder in Stahl und ohne Vintage-Attitüden:

Nav B-Uhr 44 Automatik B-Muster - Fliegeruhren - Steinhart Watches

In beiden Uhren werkelt ein ETA 2824-2, Ausführung Elaboré. Steinhart hat diese Uhren auch in Baumuster A.
 
Joe_Doe

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Vielen Dank für die neuen Anregungen...
@noosa: So sehr mache ich gar keine Wissenschaft daraus... ;-) Ich entscheide primär schon sehr emotional, versuche dann aber auch per Kopf das Optimale in Abhängigkeit zum Budget herauszufiltern...

Da ich für neue Fragen nicht immer wieder einen neuen Faden öffne, poste ich hier auch ab und an weiter und würde gerne eine Neulings-Verständnisfrage loswerden.
Vergleicht man die Archimede Pilot 42 H mit der Pilot 45 gibt es (neben der Größe und dem Logo) nur zwei Unterschiede:

Zum einen das Uhrwerk (in der 42 H ein ETA 2824, in der 45er ein SW 200) - beides durchaus vergleichbare bzw. gleichwertige Uhrwerke.
Zum anderen bietet die Pilot 45 aber im Gegensatz zur 42 H doppelseitig entspiegeltes Saphirglas. Und das zu einem Mehrpreis von "nur" 55,- €. Wenn man das Glas bei der 42 H gegen ein entspiegeltes tauschen lassen möchte, zahlt man für das Glas dagegen 140,- € mehr... da fragt man sich als unbedarfter Einsteiger, wie dieser Unterschied zustande kommt... Liegt es ausschließlich an dem kleinen aber feinen Unterschied, dass das nachrüstbare Glas gewölbt ist?
 
Joe_Doe

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@hiredbrain: Schöne Uhren, die Glycine da anbietet - der Funke mag aber nicht wirklich überspringen... zumindest nicht auf den ersten und zweiten Blick. allerdings könnte ich mir die Glycine in Köln mal anschauen und nochmal auf mich wirken lassen.

@rs61: Was denkst Du, habe ich in den letzten Wochen unter anderem gelesen? Richtig... den Tourby Thread ;-) Und wenn das Budget es zulassen würde, hätte ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schon einen Termin in Hagen vereinbart. Aber leider übersteigen die Tourbys das vom Finanzministerium festgelegte Budget um 100 Prozent... aber vielleicht ergibt sich da ja noch eine Möglichkeit - man soll nie "Nie" sagen. Außerdem kann man auch auf eine zweite Uhr sparen...

Danke euch beiden für die Tipps.

Gruß
Jörg
 
rs61

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Gut, dann hast du ja gesehen und gelesen, leider noch keine in der Hand gehabt, wie wertig diese Uhren sind und wieviel Freude sie machen.
Du kannst sie neben eine "Markenuhr" für viele Tausend Euronen legen und sie besteht daneben haptisch und optisch.

Eine Big Pilot (45er Handaufzug) bekommst du auch für 700 €. Da ist dann das undekorierte Werk drin (wie in der Archimede auch) und ein gewölbtes Saphirglas, entweder einseitig oder beidseitig entspiegelt (nach Wunsch ohne Mehrpreis) drauf. Unten auch Saphir. Du kannst sehr viel wählen bei der Uhr, auch die Krone. Die Bänder sind deutlich besser als bei Archimede.

Ruf dort an oder fahr hin, das kostet noch gar nichts, aber glaube mir, dann hast du eine Uhr, die dich zufrieden stellt.
 
Jean23611

Jean23611

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im MP ist doch eine Tourby in 42mm. Aber Baumuster B.
Dazu noch ne Revi (ab 150€ bei Tourby) und Gehäuseaufarbeitung (80€) und Du hast ne super Uhr. Bist vll. n bisschen über Budget, aber ist sicherlich auch ne Möglichkeit?
Dazu kannst Du auch noch eigene Wünsche einfließen lassen was Zeigertausch etc. angeht.
 
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