"Die Deutschen haben genug von Swissness"

Diskutiere "Die Deutschen haben genug von Swissness" im Uhren News Forum im Bereich Uhren News; ich bin ich bin zwar aus Österreich, aber Sozialversicherungsnummer muss ich schon wissen :D
erpelstolz

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Man könnte aber auch einfach Marketing Marketing sein lassen statt sich in typisch deutschem Verhaltensmuster Anschrift, Sozialversicherungsnummer und Lebenslauf von Meister Proper vorlegen lassen zu wollen.:ok:

Gruß
Helmut

ich bin ich bin zwar aus Österreich, aber Sozialversicherungsnummer muss ich schon wissen :D
 
Radoamliebsten

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Mein Lieblingsdrehkreuz ist in der Schweiz der Zuerich Airport.
Zuverlaessig wie ein Chronometer.
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Also ich hab nichts gegen Swissness.
Kann sich FRA und MUC eine Scheibe abschneiden.
 
Spitfire73

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Kann sich FRA und MUC eine Scheibe abschneiden.
Ich kontere mal mit BER. Okay, nur auf dem Landweg zu erreichen aber keine Schlangen, Du bist stets der erste am Check in und musst nirgends anstehen.:face:
Edit: stimmt, ist ja Berlin. Ich sollte mit Deutschland und nicht mit Entwicklungsländern vergleichen. Sorry, mein Fehler.:ok:

Gruß
Helmut
 
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tbickle

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... zum Beispiel "A Lange und Söhne": nicht "Swiss Made", aber dennoch begehrt und über viele andere Marken, welche sehr wohl "Swiss Made" auf ihre Zifferblätter schreiben, erhaben.
Erhaben? :hmm:

Deutschland ist bekanntlich das Discount-Land schlechthin. Und ALS ist eben auch eine Discount-Marke im Hochpreissegment, deren Uhren sich in erster Linie über den Preis verkaufen. Das klingt zwar auf den ersten Blick paradox, ist aber gar nicht mal so weit hergeholt:
Die Käufer erhalten bei ALS wahnsinnig toll verarbeitete, nicht selten auch hoch komplizierte Uhren für durchschnittlich die Hälfte des Preises, den beispielsweise Patek für ein vergleichbares Produkt aufruft. So funktioniert der Discount - und Lange ist eine erfundene Eigenmarken eines Luxusgüterkonzerns; das fad schmeckende und picksüße „Popsi-Cola“, mit dem Richemont dem Original die Kunden abspenstig zu machen versucht. Würde ALS es wagen, Patek preislich auch nur mit einem Fuß ins Gehege zu kommen, wäre dies definitiv das Todesurteil der Marke. Und Patek ist beileibe nicht das einzige Schwergewicht aus der Schweiz, in dessen Schatten ALS komplett untergeht.

Ich gebe zu, dass mir die Marke ALS überhaupt nicht sympathisch ist. Kein bisschen. ALS ist für mich so aufregend, wie der Kuss, denn ich meiner Großmutter zu Weihnachten aufdrücke; prüde, kalkuliert, unsexy.
Es dürfte vermutlich klar sein, dass meinem Urteil über ALS nur wenig salomonische Weisheit innewohnt. Nichtsdestoweniger - und das ist der springende Punkt - enthält es dennoch ein winziges Jota an Wahrheit. ;-)

Das ist aber wie gesagt heute nicht mehr so oder zumindest deutlich angeglichener.
Vernünftiges Argument in einer Branche, die seit jeher davon lebt, die Unvernunft ihrer Klientel zu triggern.

;-)


Gruß
 
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erpelstolz

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Okay, das wusste ich nicht. Aber du hast hier bewusst von Preisregion gesprochen, nicht aber von qualitätsregion. Wie sieht es denn mit Qualitätsunterschiede naus? Abgesehen davon ist lange und Söhne vielleicht gar nicht als Konkurrenz für Patek Philippe gedacht, und wenn man nur denkt im absoluten Vergleich dann kann man lange schon sehr weit oben einordnen.
 
tbickle

tbickle

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East of Eden
... dann kann man lange schon sehr weit oben einordnen.
Absolut. Von der Qualität her schenken sich die beiden Marken doch überhaupt nichts; sie sind definitiv auf Augenhöhe, in Sachen Finissierung dürfte ALS sogar die Nase leicht vorn haben. :super:

Nichtsdestoweniger realisiert Patek doppelt so hohe Preise auf dem Markt wie ALS. Ich will ja wirklich nicht behaupten, dass dies ausschließlich aufgrund der „renommierteren“ Ursprungsbezeichnung möglich ist, aber ein bisschen dürfte eben auch sie ins Gewicht fallen.

Gruß
 
eloysonic

eloysonic

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Ich behaupte auch die Unabhängigkeit von Patek trägt ihren Teil dazu bei.
 
red hot chili

red hot chili

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"Die Deutschen haben genug von Swissness"
Nöö, das kann ich von mir nicht behaupten.
Ich habe nur die Nase voll davon, dass "Swiss made" oft genug nicht mehr wirklich "Swiss made" ist.
Eine Uhr, oder auch sonst irgendein Produkt, deren Teile nicht selten zu fast 100% irgendwo im globalisierten Weltmarkt produziert wurden, siehe so z.B. so einige Uhren der SG, dann als "Swiss made" zu verkaufen, nur weil irgendwer in der Schweiz, übertrieben dargestellt, die Uhr in die Verpackung getan hat, stört mich schon ein "klein wenig".
Zumal dann, wenn dann die aufgerufenen Preise nicht mal mehr der abgelieferten Qualität Rechnung zollen, sondern lediglich noch mit dem eventuell einst mal guten Namen begründet werden.
Und da stößt es mir dann schon sauer auf.
Somit wendet man sich dann eventuell anderen, nicht Schweizer oder gar Deutschen Marken/Produkten zu, die wenigstens noch eine den Preisen angemessene Qualität abliefern.
Das die Schweizer, ebenso wie alle anderen, sich mit derartiger Praxis sodann ins eigene Knie geschossen haben, werden sie früher oder später schon zu spüren bekommen.
 
Lance Kennedy

Lance Kennedy

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Mein Lieblingsdrehkreuz ist in der Schweiz der Zuerich Airport.
Zuverlaessig wie ein Chronometer... Kann sich FRA und MUC eine Scheibe abschneiden.
Das ist echt die Krönung des induktiven Denkprozesses. Swissness und Flughäfen in einen Kontext bringen. Da muss man erstmal drauf kommen. Was kommt dann als nächstes, der Swiss Made Flugzeugabsturz? So einen Blödsinn der Kausalkettenakrobatik hab ich hier schon lange nicht mehr gelesen.

Wer viel reist, weiß den Flughafen Zürich und ebenso die Airports FRA und MUC durchaus zu schätzen. Einen signifikaten Unterschied habe ich bis dato nicht feststellen können. Alle drei Hubs sind weltweit gesehen unter den Führenden. Das Thema ist allerdings viel zu komplex, um es hier auszudiskutieren. Ich habe mal einige Zeit in S´pore gelebt und ich kenne keinen Flughafen, der besser organisiert ist als der Changi. Was bringt Dir jetzt meine Aussage?

Sorry fürs Off-Topic!:face:

Gruss,
Lance
 
erpelstolz

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Das ist echt die Krönung des induktiven Denkprozesses. Swissness und Flughäfen in einen Kontext bringen. Da muss man erstmal drauf kommen. Was kommt dann als nächstes, der Swiss Made Flugzeugabsturz? So einen Blödsinn der Kausalkettenakrobatik hab ich hier schon lange nicht mehr gelesen.

Wer viel reist, weiß den Flughafen Zürich und ebenso die Airports FRA und MUC durchaus zu schätzen. Einen signifikaten Unterschied habe ich bis dato nicht feststellen können. Alle drei Hubs sind weltweit gesehen unter den Führenden. Das Thema ist allerdings viel zu komplex, um es hier auszudiskutieren. Ich habe mal einige Zeit in S´pore gelebt und ich kenne keinen Flughafen, der besser organisiert ist als der Changi. Was bringt Dir jetzt meine Aussage?

Sorry fürs Off-Topic!:face:

Gruss,
Lance
mir
mir bringt die Aussage etwas! Ich weiß jetzt das Flughäfen made in Singapore besser sind als swissmade Flughäfen :p
 
Trademark

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Da es hier ein Uhrforum ist, kann ich dazu nur sagen: Es gibt in dieser Hinsicht keine Konkurrenz zu Swiss Made, was Vielfalt, Reputation und Innovation angeht. Seiko und zwei Glashütter (ALS und Nomos) kann man in der Hinsicht als kleine Nadelstiche wahrnehmen. Das sage ich, der jederzeit eine Grand Seiko einer Rolex und ALS einer Patek vorziehen würde.
 
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clocktime

clocktime

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[...] Und ALS ist eben auch eine Discount-Marke im Hochpreissegment, deren Uhren sich in erster Linie über den Preis verkaufen. Das klingt zwar auf den ersten Blick paradox, ist aber gar nicht mal so weit hergeholt:
Die Käufer erhalten bei ALS wahnsinnig toll verarbeitete, nicht selten auch hoch komplizierte Uhren für durchschnittlich die Hälfte des Preises, den beispielsweise Patek für ein vergleichbares Produkt aufruft. So funktioniert der Discount [...]
Entschuldige, aber das ist Unfug.
Ist etwas für Dich Discount, weil es nach Deiner Ansicht zu billig verkauft wird? Das hat mit Discount nichts zu tun, sondern Patek (und manche andere Marke, nicht nur in der Schweiz) würde eingehen, wenn sie preislich tiefer einsteigen würden. Das liegt nicht daran, dass sie dann keinen Gewinn mehr machen würden, sondern viel mehr an den exorbitanten Margen, hinter denen man sich mit kleinen Stückzahlen verstecken kann. Aber ganz allgemein sind die Margen bei Uhren immens. Ich schätze von Hersteller bis zum Kunden kommen da mindestens 300-400% zusammen, wahrscheinlich eher deutlich mehr. ALS verdient da schon ganz ordentlich, während Patek und so manche andere Marke hier schon gierige Preise ausrufen. Solange der Kunde sich davon nicht abhalten lässt, klappt das auch.
 
erpelstolz

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Entschuldige, aber das ist Unfug.
Ist etwas für Dich Discount, weil es nach Deiner Ansicht zu billig verkauft wird? Das hat mit Discount nichts zu tun, sondern Patek (und manche andere Marke, nicht nur in der Schweiz) würde eingehen, wenn sie preislich tiefer einsteigen würden. Das liegt nicht daran, dass sie dann keinen Gewinn mehr machen würden, sondern viel mehr an den exorbitanten Margen, hinter denen man sich mit kleinen Stückzahlen verstecken kann. Aber ganz allgemein sind die Margen bei Uhren immens. Ich schätze von Hersteller bis zum Kunden kommen da mindestens 300-400% zusammen, wahrscheinlich eher deutlich mehr. ALS verdient da schon ganz ordentlich, während Patek und so manche andere Marke hier schon gierige Preise ausrufen. Solange der Kunde sich davon nicht abhalten lässt, klappt das auch.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was du sagen möchtest. Bei der Gier stimme ich dir zu, und auch die Margen sind denke ich relativ hoch. Die Ausgaben sind wahrscheinlich sehr viel bei Marketing, und gar nicht so viel bei Produktion.

Aber was willst du genau sagen? Dein Posting widerspricht sich nämlich ein bisschen selbst. Einerseits behauptest du, die Margen seien sehr hoch, andererseits aber sagst du, wenn sie weniger verlangen würden, würden sie eingehen. Was stimmt denn nun deiner Meinung nach? Beides auf einmal kann ja gar nicht stimmen.
 
VinC

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Es gibt das Giffen-Paradoxon, das ist relativ einfach umrissen.

Normalerweise sinkt mit steigendem Preis die Nachfrage, bei dem Paradoxon ist aber genau die Umkehrung der Fall.

Nehmen wir an du kaufst aktuell 2kg Kartoffeln, 1kg Fleisch, 1kg Rotkraut und machst daraus ein nettes Essen für die Familie.
Steigen nun die Preise für Kartoffeln dann steigen die Preise für Futtermittel und somit kannst du dir das Fleisch nicht mehr leisten, ergo sind die Kartoffeln zwar teurer dennoch steigt die Nachfrage weil du dennoch satt werden möchtest.

Genauso ist es bei manchen Kunden, die einem Produkt erst dann Aufmerksamkeit schenken wenn es für die Masse nicht mehr leistbar ist, um so teurer und somit der "wow, der kann es sich leisten" Eindruck ist -> um so größer ist die Nachfrage unter denen die es sich gerade noch so leisten können. So wird die Nachfrage für manche Produkte erst ab dem Einkommensniveau Millionär interessant, wobei dies für die Einkommensklasse Milliardär völlig nebensächlich weil zu günstig ist; man gibt sich ja nur ungerne mit dem Pöbel ab. Ist halt ein Statusproblem.

Von daher müssen manche Produkte halt "unnötig" teuer sein um überhaupt attraktiv zu sein, eine Preisreduktion würde nur dazu führen das die Masse es sich "Irgendwann" leisten könnte und daher das Interesse am Produkt bei dem Käuferkreis "kaufe ich sofort und bar, weil ich mir diesen Monat etwas gönnen will" und somit ist man dann abhängig von der breiten Masse, die jedoch in Summe andere Probleme hat als auf eine sehr teurere Uhr zu sparen.
 
erpelstolz

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Es gibt das Giffen-Paradoxon, das ist relativ einfach umrissen.

Normalerweise sinkt mit steigendem Preis die Nachfrage, bei dem Paradoxon ist aber genau die Umkehrung der Fall.

Nehmen wir an du kaufst aktuell 2kg Kartoffeln, 1kg Fleisch, 1kg Rotkraut und machst daraus ein nettes Essen für die Familie.
Steigen nun die Preise für Kartoffeln dann steigen die Preise für Futtermittel und somit kannst du dir das Fleisch nicht mehr leisten, ergo sind die Kartoffeln zwar teurer dennoch steigt die Nachfrage weil du dennoch satt werden möchtest.

Genauso ist es bei manchen Kunden, die einem Produkt erst dann Aufmerksamkeit schenken wenn es für die Masse nicht mehr leistbar ist, um so teurer und somit der "wow, der kann es sich leisten" Eindruck ist -> um so größer ist die Nachfrage unter denen die es sich gerade noch so leisten können. So wird die Nachfrage für manche Produkte erst ab dem Einkommensniveau Millionär interessant, wobei dies für die Einkommensklasse Milliardär völlig nebensächlich weil zu günstig ist; man gibt sich ja nur ungerne mit dem Pöbel ab. Ist halt ein Statusproblem.

Von daher müssen manche Produkte halt "unnötig" teuer sein um überhaupt attraktiv zu sein, eine Preisreduktion würde nur dazu führen das die Masse es sich "Irgendwann" leisten könnte und daher das Interesse am Produkt bei dem Käuferkreis "kaufe ich sofort und bar, weil ich mir diesen Monat etwas gönnen will" und somit ist man dann abhängig von der breiten Masse, die jedoch in Summe andere Probleme hat als auf eine sehr teurere Uhr zu sparen.

Toller Beitrag! Ich wusste nicht wie das Paradoxon heißt. Danke.

Aber ich bin nicht in jedem Punkt einer Meinung. Bzw. möchte ich dazu noch etwas anfügen. Normalerweise erwartet aber jeder, für das Geld irgendetwas zu bekommen. Ansonsten würde sich ja auch die mittlerweile fast schon berühmte "I am rich" App ja ganz hervorragend verkaufen. Und in diesem Punkt ist im Prinzip auch Marketing eine Leistung, denn der Kunde muss selbst nicht mehr viel tun, sondern nur noch dieses eine Produkt kaufen und ist dann schon der tollste Hecht im Fischteich. Sozusagen.

Wenn ich mir also zum Beispiel jetzt einen Audi kaufe und € 10.000 mehr zahle, als für den fast baugleichen VW oder den Skoda, dann tue ich das deswegen, weil dann alle Mädels mit mir mitfahren wollen....oä. Dies ist also auch ein Mehrwert für das Geld. Auch wenn nicht ganz technisch erklärbar.
 
tbickle

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East of Eden
Das Giffen-Paradoxon greift mMn im konkreten Fall nicht, da es durch eine wahrnehmbare Preissteigerung determiniert wird (dazu existiert Literatur, die ein Leseleben komplett ausfüllen könnte). Imho bewegen wir uns hier im „Wirkungsbereich“ des Snob-Effekts: Waren werden gekauft, weil sie exklusiv sind. Dass sie zugleich teuer sind, ist nur eine (zufällige) Begleiterscheinung.

Gruß
 
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"Die Deutschen haben genug von Swissness"

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