Die Deckwatch für den Binnensegler – DEKLA Marineuhr

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ammersailor

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Wenn ich in meinem Boot sitze, auf meinem Lieblingssee, und auf die Uhr schaue, dann nur, um zu wissen, wie lange es noch bis zur angekündigten Flaute dauert. Bleibe ich dann mitten auf dem See stehen, weil ich zwar die Uhr angeschaut habe, aber vergessen habe, auf die Uhrzeit zu achten (bekanntes Phänomen, wie man so hört), weiß ich trotzdem, wo ich bin, denn ich kenne "meinen" See, weiß, wo die Liegeplätze sind, die Ortschaften, die Biergärten, die Berge …

Wäre ich auf hoher See gewesen vor 300 Jahren, sähe die Sache anders aus. Dann hätte ich ein Seechronometer gebraucht, und einen guten Sextanten, um zu bestimmmen, wo ich bin.

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Weil die Seechronometer oft ihren festen und geschützten Platz unten im Schiff hatten (meistens kardanisch aufgehängt, um die Bewegungen des Schiffes auszugleichen), brauchte es außerdem noch Uhren, um die exakte Zeit gut ablesbar auf das Deck zu transportieren, wo die Positionsmessungen durchgeführt wurden: die Deckwatch, zunächst meist Taschenuhren.

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Interessante Geschichte, vor allem auch, weil höchste Ganggenauigkeit der Schiffsuhren überlebenswichtig für die Seefahrenden waren (das sog. longitude problem der Bestimmung des aktuellen Längengrades, also der West-Ost-Position). Das war so bis vor relativ kurzer Zeit, und löste schon vor Jahrhunderten ein spannendes Rennen um die präzisesten Uhren aus. uhrenlexikon.de stellt fest, dass auch nur 1 Sekunde Gangfehler eine Abweichung von 463 m bei der Positionsbestimmung am Äquator ausmacht. Riff oder nicht Riff, das ist hier die Frage…

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Als Binnensegler brauche ich eine solche Uhr also nicht. Aber ich will ! Im Grunde kann man sie als die erste echte mobile Toolwatch mit größerer Verbreitung betrachten. Gestalterisch orientieren sich die Hersteller heute meistens an den historischen Schiffschronometern oder Deckuhren. Es gab Hersteller aus vielen Ländern, Großbritannien, den USA, Frankreich, Deutschland, der Schweiz. Auch heute noch sehr bekannte Namen sind dabei, Ulysse Nardin, A. Lange, Hamilton, Stowa, Union; einige dieser Firmen produzieren auch heute noch nach ihren historischen Vorbildern, begleitet von vielen Herstellern, die sich ohne eigene Jahrhunderte alte Tradition ebenso am typischen Design orientieren. Das aber durchaus nicht einheitlich war: Es gab historisch zunächst vor allem römische Ziffern für die Stunden, oft begleitet von arabischen Minuten (z. B. die berühmte, weil bahnbrechende H4 von John Harrison), dann gab es auch arabische Stunden; es gab weiße Zifferblätter, silberne, schwarze; es gab gebläute Zeiger, goldene, silberne, weiße; es gab Große Sekunden und Kleine Sekunden…

Die Auswahl heute ist also groß, die Preisspannen sind gewaltig, und die Unterschiede bei ähnlichen Grundmerkmalen, auf den ersten Blick, optisch gar nicht so groß. Also, was will ich? Da gibt es die ganz großen Namen, die hochpreisigen handwerklich Gefertigten, die günstigen Massenuhren, und alles dazwischen ist ebenfalls auf dem Markt. Das Ergebnis des Erkenntnisprozesses, das für meine Bedürfnisse beste Gesamtpaket, ist meine DEKLA Marineuhr in der Version mit dem Ruthenium-Zifferblatt, den arabischen Ziffern, den gelbgoldenen Zeigern.

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Was macht sie aus, meine DEKLA? Und was machen andere anders, vor allem gestalterisch?
Bei den "Anderen" beziehe ich mich auf die Modelle, die ich am intensivsten angeschaut habe, Stowa (meist die Marine Orginal), die Tourby Marine Arabisch 40 (beide mit dem gleichen Werk), die Hentschel H1-Reihe (ganz anderes Werk) und die Dornblüth Kaliber 99.1 (ähnliche Werkarchitektur). Keine von denen habe ich selbst, sondern schaue nur auf die erkennbaren optischen Unterschiede. Fremde Bilder wollte ich keine verwenden. Wer also den Vergleich bildlich nachvollziehen will, muss bitte die entsprechenden Seiten aufmachen.

Ein verhältnismäßig neuer Name, DEKLA, ein kleines Unternehmen, das den Anspruch hat, möglichst viel im eigenen Haus zu machen: das Gehäuse, das Zifferblatt, die Zeiger.

Das Gehäuse ist mit dem Bodenglas und dem leicht gewölbten, innen entspiegelten Deckglas, jeweils Saphirglas, ganz knapp über 11mm hoch. Der Durchmesser ist mit 40 mm so ziemlich das Minimum, um das Unitas 6498-1–Werk aus der Schweiz unterzubringen, für mein 17,5 cm-Handgelenk ziemlich perfekt. Die Seiten sind (hand-)geschliffen, der Rest hochglanzpoliert. Die Bandanstöße sind 20 mm auseinander; von Horn zu Horn sind es 48 mm. Mit aufs Wasser bzw. ins Boot wird die Uhr übrigens nicht dürfen; beim Wassersport traue ich der 50 m – WaDi nicht genug…

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Das Zifferblatt der DEKLA-Marineuhren ist immer aus Sterling-Silber (925/000); bei meiner Uhr aufpreispflichtig veredelt mit Ruthenium, einem ziemlich seltenen Platinmetall. Tatsächlich ist die Farbe nicht so dunkel, wie sie auf den meisten meiner Bilder und der Webseite wirkt, deutlich mehr grau als schwarz, je heller das Umgebungslicht, desto heller auch das Grau. Sehr wandlungsfähig also das Ganze! Die Oberfläche ist körnig; bei Sonnenschein funkelt sie direkt. Die Ziffern sind blitzsauber gedruckt, vergleichsweise ziemlich kräftig, was ihnen einen deutlichen dreidimensionalen Charakter verleiht; bei schrägem Licht gibt es tatsächlich Schattenwurf.

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Die Ziffern selbst sind kleiner (und feiner) als bei manchen anderen Herstellern, Stowa z. B., und haben eine sehr schöne Typographie, was sie weit weg von den bahnhofsuhrähnlichen Ziffern mancher Marineuhren bringt. Die Kleinheit der Ziffern macht auch möglich, dass der Abstand der 7 und der 5 zur Kleinen Sekunde sehr harmonisch bleibt. Bei den Hentschel H1-Uhren und auch der Tourby Marine 40 sind die Ziffern noch etwas kleiner; dafür ist bei Hentschel die kleine Sekunde deutlich größer und mittiger positioniert, auch eine schöne Lösung.

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Die Eisenbahn-Minuterie, die auch schon Harrisons Ur-Marineuhr aus dem Jahr 1759 zierte, liegt ganz außen am Rand des Zifferblatts und ist eher dezent; beides gefällt mir sehr. Dornblüth verlegt sie deutlich weiter nach innen (was das Zifferblatt verengt, finde ich); bei Stowa ist sie markanter, auch durch die kräftigeren 5-Minuten-Indizes. Normalerweise ersetzt bei DEKLA zwischen der 7 und der 5 der Schriftzug HERGESTELLT IN DEUTSCHLAND die Minuterie. Im Forum war aber zu lesen, dass es die Möglichkeit gibt, ohne Aufpreis eine durchgehende Minuterie zu bekommen; diese Option habe ich als Sonderwunsch angegeben und auch erfüllt bekommen.

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Die Kleine Sekunde ist wie bei Stowa und Dornblüth in Zehnerabständen beziffert; ausschließlich Indizes gibt es dagegen bei Hentschel und Tourby. Sie liegt werktypisch am Rand des Zifferblattes, aber eben mit gutem Abstand zu den Ziffern. Bei Stowa geht es da enger zu; Dornblüth verlegt die Zeigerachse mit einem Zwischengetriebe konstruktiv aufwändig weiter nach oben; trotzdem berühren die Stundenziffern den äußeren Sekundenring fast. Das Sekundenzifferblatt ist erkennbar tiefer gelegt, wie es auch Dornblüth, Hentschel, Stowa und Tourby realisieren.

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Spannend für Detailfreunde sind die Zeigerformen bei Marineuhren; die Unterschiede offenbaren sich erst bei genauerem Hinsehen. Meine DEKLA hat hausintern produzierte Gelbgoldzeiger in der Poire Stuart-Form, allgemeiner auch Spade- oder Birnenzeiger genannt, die sich genau so auch bei historischen Seechronometern von A. Lange finden, bei Uhren von Patek Philippe, Ulysse Nardin und auch bei der Stowa Marine Original und einigen Modellen der Klassik-Reihe. Sie zeichnen sich durch eine sehr enge und elegante Taillierung aus; das macht sie filigran und lebendig. Für mich die schönste Zeigerform bei Marineuhren. Dornblüth verbaut die englische Birne (ohne Taille); Hentschel und Tourby verwenden Blattzeiger. Der Standardzeiger bei DEKLA ist der thermisch gebläute Stahlzeiger; die alternativen massiven 585er Weiß- und Geldgoldexemplare kosten moderaten Aufpreis. Als Kirchturmuhrfan habe ich nach langer Überlegung Gelbgold gewählt. Bei manchen Lichtverhältnissen ist der Unterschied zu Weißgold allerdings tatsächlich kaum wahrzunehmen.

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Interessant wird es vor allem preislich bei den verschiedenen Werken. Bei DEKLA ist das einfach, es gibt das gute, alte Unitas 6498-1 in Elaboré-Ausführung mit Genfer Streifen, gebläuten Schrauben, beruhigenden 18.800 Halbschwingungen pro Stunde, 17 Lagersteinen und einer satten 37,2 mm-Taschenuhrgröße, die das 40mm-Gehäuse absolut ausfüllt.

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Stowas Unitas weist zusätzlich Schwanenhalsregulierung und Schraubenunruh auf (Uhr dann aber mit Silberblatt ca. doppelt so teuer); Tourby bietet wunderschöne Werkvarianten an, sehr verführerisch, lässt sich das logischerweise auch bezahlen bis hin zum ca. dreifachen Kaufpreis meiner DEKLA. Eigentlich nicht vergleichbar sind trotz der erkennbar ähnlichen Werkarchitektur hier die Dornblüth-Werke mit z. B. Rotvergoldung, verschraubten Goldchatons, Gravuren und einem enorm hohen handwerklichen Aufwand. Diesbezüglich auch nicht wirklich vergleichbar sind die H1-Uhren von Hentschel, die ein völlig anderes Werkkonzept verfolgen. Jeder interessierte Mensch entscheidet am Ende, was für ihn wichtig ist und wieviel er dafür bezahlen will und kann. Gangwerte? Bislang, in den ersten Tragetagen, Abweichung ca. 2 Sekunden/Tag. Also 926 m Abweichung auf See… Sekundengenaues Stellen ist nicht ganz einfach mit dem Unitas, weil es keinen Sekundenstopp gibt und Backhacking nur bei fast entspannter Aufzugsfeder funktioniert.

Das mitgelieferte braune 20/18mm-Armband ist heller als auf der Webseite, passt aber farblich sehr gut. Die Schließe hat angenehm abgerundete Kanten und eine sehr dezente DEKLA-Gravur.

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Fazit: Eine wunderbare Marineuhr mit den typischen Kennzeichen, mit Ausnahme des Werks mit sehr hohem In-house-Anteil in der Herstellung mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten, wirklich makelloser Verarbeitung und einem dafür absolut angemessenen Preis. Im Vergleich zur - preislich gesehen - nahen Konkurrenz mindestens ebenbürtig im Gesamtpaket; gestalterisch sogar mit den meisten mich persönlich überzeugenden Lösungen. Das Zifferblatt könnte noch ein wenig dunkler sein für meinen Geschmack, aber sonst macht das Ding einfach Spaß!

Ach ja, warten musste ich deutlich länger als angekündigt auf meine Deckwatch, aber es hat sich mehr als gelohnt!

Wolfram

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Speedmaster Tobias

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Ein Düsseldorfer Jong
Also Wolfram,
herzlichen Glückwunsch zu diese Traumuhr. Die gefällt mir auch sehr gut. Die Verarbeitung ist DEKLA-typisch sehr gut und das zu einem sehr moderaten Preis. Mir hat die Entscheidungsfindung und der Vergleich anderer Uhren gefallen und das für und wider und wie du Dich für die DEKLA entschieden hast.
Das Rutheniumblatt ist schon eine wucht, ich habe es auch in meiner DEKLA Military Vintage drin, von fast schwarz bis hellgrau, stumpf bis glitzern kann dieses Blatt begeistern und das sehr facettenreich.
Über das Unitas muss man nicht viel Worte verlieren, vor allem die von DEKLA ausgewählte Ausführung ist schon schön anzusehen. Mehr Werk brauch man nicht.
Und DEKLA geht ja auch auf Sonderwünsche ein ,was ich sehr löblich finde.
Also viel Spass mit der Uhr.
LG Tobias
Nachtrag:
Deine Bilder sind echt toll!
 

Belluna

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Glückwunsch zu dieser wunderschönen Uhr und ein großes Lob für eine tolle Vorstellung mit grandiosen Bildern. Es ist keine Uhr für meinen Frauenarm, doch es ist ein Genuss sie zu sehen und so eine Vorstellung zu lesen. Danke.
 

Aion

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Wow...eine sehr geschmackvolle Uhr, und grandiose Bilder. Herzlichen Dank für diese tolle Vorstellung, hat echt Spaß gemacht, sie zu lesen.
 

Freddy

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Ein Traum diese Marine Uhr! DIE würde mir auch seeeehr gefallen. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit der tollen Dekla.
:klatsch:
 

Horologicus

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Bavaria
Eine sehr schöne, kurzweilige Vorstellung mit maritimen Charakter.
Gefällt mir sehr!

Viel Spaß, auch wenn ich es schade finde, dass sie nie mit zum Segeln darf...;-)
 

zwenny178

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Göttingen am Harz ;-)
Moin,

vielen Dank für die gelungene Vorstellung. 😊
Toller Vergleich mit den anderen Marken aus diesem Segment.

Das Zifferblatt könnte noch ein wenig dunkler sein für meinen Geschmack

Das empfindet jeder sicherlich anders, mir wäre es deutlich dunkler auch lieber, also so wie auf Deinen Bildern.
Die Fotos sind übrigens super klasse 👍🏻

Viel Freude mit der DEKLA Marine.

🙋🏼‍♂️
 

mecaline

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Seit langer Zeit mal wieder eine Uhrenvorstellung komplett gelesen. :klatsch:

Sehr schöner Mix aus Erzählung und Fakten zu der sehr schönen Uhr.:super:
 

malinke

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Moin und wenn ich mal nachfragen darf, hat jemand einen link zu einem wissenswerten Artikel über die Geschichte und Technik von Decksuhren? Ich wollte mich mal belesen, kann aber nicht wirklich etwas finden.
Danke für eure Mühe. M.
 

btec

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Kann mich meinen Vorredner nur anschließen, danke für diese wunderschöne Vorstellung.
Die Uhr ist top, aber die Zeiger sind für mich der Hammer
 

ammersailor

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Höchste Zeit für ein Feedback auf euer Feedback! Vielen Dank für eure überaus netten Kommentare zu Bildern und Schreibe, das freut mich sehr! Es hat wirklich Spaß gemacht, diese Uhr zu portraitieren. Das ganze Dekoequipment für die Fotos war sowieso schon im Haus: Die Fockschot (also die Steuerungsseile für das Vorsegel) und das Segel selbst sind von meinem Boot, die britische Taschenuhr und der Kompass von T. Cooke stammen tatsächlich aus der Zeit, als Seechronometer noch unabdingbar waren; Sextant und Fernrohr sind allerdings eher Spielzeug als ernsthaftes Werkzeug.

Mit ihren 40 mm ist die Uhr durchaus auch für Frauen tragbar! Das ist meine innerfamiliäre Erkenntnis; ich vermute fast, ich werde da öfter eine Leerstelle in der Uhrenkiste antreffen...

Bei den Gangwerten kann ich Positives berichten: Seit neun Tagen läuft die Uhr jetzt und hat eine ingesamte Abweichung von sieben Sekunden. Ich bin da nicht so der Fanatiker, aber freue mich schon, wenn so ein relativ unkomplexes Werk dermaßen gut einreguliert werden kann.
Bei der Bestellung der Uhr bin ich tatsächlich von einem wesentlich dunkleren Blatt ausgegangen und dann zwischenzeitlich etwas erschrocken, als erste Live-Bilder vom Rutheniumblatt auftauchten, die viiieeel heller wirkten. Es kommt tatsächlich sehr auf Beleuchtungsstärke und -winkel an, von funkelnd hellgrau bei Sonne bis nahezu schwarz bei schwachem Licht sind alle Zwischentöne dabei. Passt also schon.

Für fachlich Interessierte zwei Links:
Marinechronometer - Uhrinstinkt Magazin
Marine chronometers: surfing the wave – FHH Journal
Darüber hinaus ist vor allem die englischsprachige Wikipedia (Stichwort: marine chronometer) ziemlich ergiebig, weit mehr als die deutsche Ausgabe.
Hier im Forum gibt es auch Abhandlungen, die sehr lesenswert sind; auf die Schnelle habe ich sie jetzt leider nicht gefunden.

Allen einen schönen Restsonntag!
Wolfram
 

music-power

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@ammersailor: Vielen Dank Wolfram, für diese lesenswerte Vorstellung mit grandiosen Bildern! Die Version mit Ruthenium-Blatt hatte ich zunächst auch auf dem Schirm, mich aber am Ende doch für eine Weiße entschieden (und damit meine jetzt nicht das bayerische Nationalgetränk) :D

Aber Deine Uhr ist, gerade mit den Gelbgoldzeigern, eine absolute Augenweide und von Dir in der Vorstellung fabelhaft in Szene gesetzt!

Beste Grüße,
Frank
 
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