Deskdiving: Auf der Suche nach der ultimativen Lösung

Diskutiere Deskdiving: Auf der Suche nach der ultimativen Lösung im Herrenuhren Forum im Bereich Herrenuhren; Hallo zusammen, offensichtlich trage ich meine Uhren am Schreibtisch immer so, dass besonders starke Deskdiving-Spuren entstehen. In der...
#1
Uhrenrolle

Uhrenrolle

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Hallo zusammen,

offensichtlich trage ich meine Uhren am Schreibtisch immer so, dass besonders starke Deskdiving-Spuren entstehen. In der Hoffnung, das Problem damit gelöst zu haben, habe ich mir vor einem Jahr eine Damasko DA 36 zugelegt. Ich musste aber lernen, dass der „Spezial-Stahl“ wohl nur gegen echte Kratzer hilft, nicht aber gegen Schleifspuren. Hier mal ein Foto:
E4B4B47F-DC5F-4681-AEBD-BA9800CD5556.jpg

Da sich das nicht so einfach auf arbeiten lässt, geht nun die Suche nach einer wirklich widerstandsfähigen Uhr weiter.
Insbesondere von einer Sinn mit tegimentiertem Stahlband würde ich erwarten, dass sie dem Schreibtisch standhält. (Was für eine bizarre Frage angesichts einer als Toolwatch positionierten Uhr...)
Hat jemand Erfahrungen mit tegimentierten Sinn-Bändern?
Oder welche „Oberflächenart“ (satiniert, poliert, perl/sandgestrahlt) ist am unanfälligsten? Klar, mit Leder oder Nato wäre ich auf der sicheren Seite - ich trage aber am liebsten Stahlband.
Ich freue mich über Tipps & Erfahrungen.
Danke und Gruß, Maik
 
#2
Y

Yoshi-M

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...
Insbesondere von einer Sinn mit tegimentiertem Stahlband würde ich erwarten, dass sie dem Schreibtisch standhält. (Was für eine bizarre Frage angesichts einer als Toolwatch positionierten Uhr...)
....
Funktioniert die Sinn nicht mehr, da sie anscheinend nicht "stand gehalten" hat?
(Diese Frage bitte nicht zu ernst nehmen)

Ich denke, egal wieviel du für eine Uhr ausgibst, egal aus welchem Material sie besteht, nach einiger Zeit des tragens sieht man es ihr an.
Je nach Material, Beanspruchung/Trageweise kommen Gebrauchspuren früher oder später, bzw. mehr oder weniger ausgeprägt.

Verschont bleibt jedoch keine Uhr davon.
Wenn dich diese -in meinen Augen geringen Kratzer- stören, sehe ich drei Möglichkeiten:

- Das nächste mal nicht die Folien abziehen
- Regelmäßig beim Uhrmacher deines Vertrauens die Uhr aufbereiten lassen (in diesem Fall eher schwierig)
- Keine Uhr tragen

Für mich ist eine Uhr ein Gebrauchsgegenstand und so wie alles andere, was ich im Altag benutze, bekommt sie
auch Spuren. Werden sie mir zu viel, wird sie eben aufbereitet. Habe ich nur noch nie machen lassen.

Gruß Michael
 
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#3
ticktick

ticktick

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1) Das passiert bei einem Kautschuk-, Leder- oder Canvasband nicht. Wechseln und das Stahlband nur gelegentlich tragen?
2) Band 1x im Jahr zum Perlstrahlen geben (oder selbst machen, wenn die Möglichkeit besteht)
3) Oberfläche des Bandes auf strichsatiniert ändern (lassen) und bei Bedarf mit einem Gerryflex-Pad nacharbeiten
4) Zweituhr für die Arbeit suchen und die Damasko nur in der Freizeit tragen
5) Andere Uhr mit Keramikband suchen...
 
#4
I

Ic3cube3

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Ich würde dir auch zu Keramik raten. Dort solltest du das Problem mit dem Abrieb durch den Schreibtisch weitestgehend eindämmen können. Leider wird das ganze dann auch ein wenig teurer, weil Stahl natürlich deutlich weniger kostet als die Herstellung von Keramik.
 
#6
neset530d

neset530d

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In Deinem Fall, lieber TS!
Stahl poliert tragen und eine Dose des Teufelszeugs zulegen.
Kannst alle Wochen einmal drüberwischen und Gut ists.

cape cod.jpg
 
#7
Spitfire73

Spitfire73

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Ich habe bislang noch keine Kratzer oder Schleifspuren in meine tegimentierte Sinn-Schließe an der U1 bekommen. Aber ich würde vermuten, dass es unbeschädigbare Stahlbänder wohl gar nicht gibt. Auch nicht bei Sinn. Soviele Schleifspuren wie an dem eingangs gezeigten Bild habe ich an keiner meiner Uhren. Ich würde weniger nach einem spezielleren Stahlband suchen sondern vielmehr Tragegewohnheiten und Bandmaterial überdenken. Oder auf Milanaise umsteigen. Da sieht man solche Schleifspuren kaum bis gar nicht.

Nach meiner Erfahrung sind bei kleineren Spuren polierte Stahlbänder mit Hausmitteln am Besten wieder "heilbar". Gestrahlte Oberflächen im Grunde gar nicht und satinierte/gebürstete Oberflächen erfordern etwas mehr Können beim Ausmerzen.

Gruß
Helmut
 
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#8
Ziltoid

Ziltoid

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Irgendwie möchte ich mich dem anschließen: Sinn U1, volltegimentiert, im Eigentum seit Sommer 2013. Keine sichtbaren Spuren.
 
#9
Baumaxe

Baumaxe

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Wo ich mich gut fühle
Das tegimentiert Band hat am Strand im Meer (fließender nasser Sand) auch einige polierte Stellen bekommen.

 
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#10
Ziltoid

Ziltoid

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Ah, okay. Bei mir kein Band, nur Silikon mit großer Schließe.
 
#11
strunz

strunz

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Wie wärs mit Schreibtischunterlage? Hilft bei mir schon sehr :-)
 
#12
Articus

Articus

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failed state
Verstehe ich gar nicht. Bei mir ist die Uhr unter der Manschette, da gibt's überhaupt keinen Kontakt mit dem Schreibtisch...
 
#13
Cosmic

Cosmic

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Da lobe ich mir doch die simple Strichmattierung der Rolex-Bänder. Und selbst beim meiner hochglanzpolierten Breitling Chronomat A13352 sieht das Pilotband zwar oberflächlich verkratzt aus, aber selbst das fällt im Leben nicht so auf, wie bei den gezeigten tegmentierten Bändern.
 
#15
mecaline

mecaline

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Auf die Eingangs gestellte Frage kombiniert mit einigen Antworten: Schlicht und vollständig mattierte oder polierte Edelstahl-Bänder. Die kann der Uhrmacher vor Ort mal eben wieder hübsch machen und fertig.
 
#16
Klausuhr

Klausuhr

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Meine Erfahrungen (Eigenbehandlung):

Zunächt - "unbeeindruckbare" Metalloberflächen gibt's nicht!

1. Polierte Stellen durch Abrieb an gestrahlten Bänder mit der "Klopftechnik" eines Glasfaserstiftes (Autozubehör) sind bedingt behandelbar. Eine leichte Farbdifferenzierung ist aber nicht mehr zu beseitigen.

2. Die größten Probleme habe ich mit hochlanzpolierten Oberflächen. Das von einigen sehr gelobte Capecod bringt nur bei sehr geringen Abnutzungen Besserung.

3. Satinierte Bänder sind mit "Gerryflex" -mit einiger Übung- wunderbar wieder herstellbar:super:.

Ps: Ich habe eine perlgestrahlte Uhr komplett mit Band satinieren lassen. Sieht besser aus und ich kann künftig bei Bedarf selbst Hand anlegen:-D.
 
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#17
Vincent_Rock

Vincent_Rock

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Ich weiss nicht genau wie ihr eure Arme haltet. Aber meine Uhren berühren nie den Schreibtisch.

Aber sonst, wie bereits angeraten, eine Schreibtischunterlage.
 
#18
Mueller27

Mueller27

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Ich weiss nicht genau wie ihr eure Arme haltet. Aber meine Uhren berühren nie den Schreibtisch.
.
Bei den gezeigten Spuren vermute ich eher die Kante des Notebooks als Ursache.
Viele Modelle haben einen Stahlrand, und wenn die Uhr da auf Grund einer bestmmten Handhaltung täglich 1.000 x Stahl an Stahl dran langschrammt, dann hält das kein Material auf Dauer aus, auch keine Tegmentierung etc.

Tip: Anderes Notebook.

Carsten
 
#19
ddee

ddee

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Wie jemand der viel vorm Rechner arbeitet Stahlbänder mögen kann ist eine der Mysterien des UF die ich bis heute nicht verstehe :hmm:

Sind zu dick, zu unbequem, scheuern rum und nerven unterm Strich nur. Uhren mit Stahlband musste ich regelmäßig ablegen wenn ich wirklich viel schreiben musste.
Die Krönung der Unbequemlichkeit ist eine dicke Faltschließe. Fazit: Bei mit ist Metall mittlerweile das unbeliebteste Bandmaterial geworden, keine meiner Uhren trage ich damit.

Leder, Kautschuk, Silikon, Nato. Alles bitte nicht zu dick. Und Stiftschließen. Nur diese Lösungen haben sich bei mir als bequem erwiesen.
 
#20
Vincent_Rock

Vincent_Rock

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Bei den gezeigten Spuren vermute ich eher die Kante des Notebooks als Ursache.
Viele Modelle haben einen Stahlrand, und wenn die Uhr da auf Grund einer bestmmten Handhaltung täglich 1.000 x Stahl an Stahl dran langschrammt, dann hält das kein Material auf Dauer aus, auch keine Tegmentierung etc.

Tip: Anderes Notebook.

Carsten

Ahhh! Okay, ich habe Dockingstation und Tastatur. Da passt ein Butterbrot zwischen Arm und Schreibtisch. :D
Aber das macht wirklich Sinn, Carsten.

Und ich mag Stahlbänder. Gerade bei Rolex und meiner Speedy kommt nichts anderes dran. Zudem passt's bei jedem Wetter. Leder gibt's nur an JLC und Nomos.

Allerdings kann ich Natos auf den Tod nicht ausstehen. Dieses dicke Getrapse, dann schwimmt die Uhr förmlich einen halben Zentimeter über dem Arm. Nene :D

Aber, jeden das seine, nicht wahr.
 
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