Datum drehen mit Widerstand und Garantieablehnung seitens Omega

Diskutiere Datum drehen mit Widerstand und Garantieablehnung seitens Omega im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo liebes Forum, ich bin fleißiger Mitleser, aber ich habe derzeit selber mal Probleme mit meiner Omega Seamster 300 m. Ich will die...

tobado

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Hallo liebes Forum,

ich bin fleißiger Mitleser, aber ich habe derzeit selber mal Probleme mit meiner Omega Seamster 300 m. Ich will die Geschichte so kurz wie möglich erzählen:

Im Dezember 2016 lief die 2jährige Garantie ab. Daher habe ich im Sommer die Gangabweichungen der Uhr mal genau kontrolliert und gemerkt, dass sie außerhalb der Toleranz von Omega waren (deutlich über 6 Sekunden pro Tag Vorlauf mit recht stark schwankenden Werten von Tag zu Tag). Also zur Korrektur eingeschickt im Oktober. Lange Reparatur und zurück erhalten: Die Uhr lief besser aber nun hatte ich ein anderes Problem:

1. die Datumsanzeige: Einige Tage/Zahlen blieben nach dem nächtlichen Umschalten halb hängen im Anzeigefeld. Ist nicht bei jedem Datumswechsel passiert, aber ungefähr bei jedem Zweiten. Schien auch bei bestimmten Zahlen zu passieren und bei anderen nicht.

Also ca. 10 Tage nach Ende der Reparatur habe ich die Uhr mit diesem Fehler erneut über den Juwelier eingeschickt. Inzwischen war ich zeitlich knapp außerhalb der Garantiezeit. Ich habe die Uhr zurück erhalten nach erneut sehr langer Reparaturzeit aber der Fehler war nicht behoben. Diesmal jedoch mit einem weiteren - aus meiner Sicht - Fehler:

2. Schwergängige Datumsscheibe: Wenn ich die Datumsscheibe drehe (also die Krone in der mittleren Postition gegen den Uhrzeigersinn drehe), dann habe ich zunächst den gewohnt leichten Widerstand (eigentlich fast gar keinen). Beim Drehen/Schalten der einzelnen Tage habe ich allmählich und ca. beim 10. Tag einen deutlich stärkeren Widerstand (eindeutig wahrnehmbar, auch deutlich stärker als das Drehen der Zeiger bei der Uhrzeitverstellung) und ein entsprechend leicht reibendes Gefühl fühlbar über die Krone.

Ich habe die Uhr erneut eingeschickt über den Juwelier, hatte auch Mail-Kontakt mit dem Service-Mitarbeiter von Omega und per Mail mehrfach auf beide Probleme hingewiesen.

Die Uhr erhielt ich zurück vor ein paar Tagen. Das Hängenbleiben der Datumsscheibe scheint nun behoben (also Punkt 1). Die merkwürdige Erhöhung des widerstand beim Drehen der Tage (Punkt 2) hat sich nicht verändert, liegt also immer noch vor. Omega in Kombination mit einer Technikerin des Juweliers sagen hierzu, dass dies kein Defekt ist und kein Anspruch auf Korrektur besteht ("Im Rahmen von Toleranzen...Uhren sind halt nicht perfekt"). Es wird mündlich durchaus eingeräumt, dass dieses Verhalten vorliegt, aber schriftlich wird nur auf einen ordnungsgemäßen Zustand der Uhr verwiesen. Aktuell habe ich eine konkretere sachbezogene Aussage erbeten.

Frage 1: Kennt jemand dieses von mir geschilderte Verhalten (Erhöhung des Widerstands; Punkt 2) beim Weiterdrehen der Datumstage?
Frage 2: Wie komme ich wieder zu einem "normalen" Zustand der Uhr - auch in dieser Hinsicht des Datumdrehens (2 Jahre lang war das Drehen der Tage mit einem gleichbleibenden normalen leichten Widerstand)? Gibt es eine Eskalationsstelle bei Omega? Lieber Verbraucherschutz?

P.S.: Wie oben gesagt, die Geschicht ist erstmal kompakt gehalten von mir.

Würde mich über Eure Erfahrúngen/Meinungen sehr freuen.

Gruß Thomas
 

Mueller27

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Hallo Thomas.

zu Frage 1: Antwort ist "Nein", nicht das was Du speziell als leichten Widerstand schilderst.

Es ist aber in der Tat so, dass auch meine Automatik-Uhren beim Stellen/Aufziehen teilweise ein sehr unterschiedliches "Gefühl" haben: Einige - selbst bei gleichem Werk, oder selbst fast baugleiche Rolex-Modell - fühlen sich fester an, andere irgendwie laberiger und manche Uhr macht auch - obwohl perfekt in Schuß und jüngst gewartet - sonderbare (leise!) Geräusche beim Stellen/Aufziehen.


zu Frage 2:
Omega hat Dir bestätigt, dass die Uhr sich in einem 100% funktionstüchtigen Zustand innerhalb ihrer Toleranzen befindet, daher ist deine Frage wie Du die Uhr wieder in einen "normalen" Zustand versetzen kannst, zwar gefühltsmäßig zu verstehen, aber objektiv eben nicht.[/QUOTE]

Bitte beachte immer, dass Du keine Garantie oder Gewährleistung mehr hast. Dem entsprechend handelt jeder Hersteller nun auch anders als innerhalb der Garantiezeit.

Deine Uhr ist auch nicht defekt, oder beschädigt.
Auch hat Omega deine Uhr nicht bei einer Garantiereparatur beschädigt.

Lösung: Wenn Dich dieses "Gefühl" beim Stellen der Uhr extrem stört solltest Du 50€-100€ bei einem freien Uhrmacher investieren.
Schreiben an den Omega-CEO, Termine bei der Sprechstunde der Verbraucherberatung, eventuelles Gedrohe mit "mein Anwalt" etc. , würde ich hier in diesem Fall, wo eine Uhr 100% funktionstüchtig ist, für infantil halten.


Und übrigens: Was Du da beschreibst, macht doch gerade den Reiz von Automatik-Uhren aus, dass jede ihr Eigenleben hat, ihre persönlichen kleinen Macken, innerhalb gewisser Toleranzen.

Wer kann schon seine persönliche Omega mit verbundenen Augen allein am Gefühl beim Einstellen erkennen?! :-)

Carsten
 
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Plaggy

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Ich weiß nicht, vielleicht hilfst du mir auf die Sprünge, aber so ganz kapier ich das nicht:

Auf die Omega Seamaster Professional 300m (Automatik) gibt's iirc 3 Jahre Garantie... und das glaube auch schon seit der alten Ref. 2220.80 - also der ersten mit Co-Axial.
Die neuen mit Keramik sollten auch alle 3 Jahre Garantie haben.
Wenn du die Uhr auf Revision bei Omega hattest, gibt's nicht erneut 2 Jahre Garantie auf die Reparatur/ den Service? - Nicht auch dann, wenn die Uhr noch in der Garantie ab Kaufdatum ist?

Zum Thema:
Ist es nicht vollkommen normal, das beim Schalten der Datumsscheibe ein deutlich höherer Widerstand auftritt, bis das Datum voll geschaltet hat und danach bis zum Beginn der nächsten Schaltung die Krone quasi frei durchdreht?
 

neset530d

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Ein Aufenthalt in der Garantiezeit verlängert keine Garantie.
Diese 2 Jahre Garantie besteht dann, wenn die Uhr ein Wellnesprogramm kostenpflichtig genossen hat.
 

Oliver2609

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So wie ich das verstehe war die Uhr in Ordnung und hatte nur schlechte Gangwerte. Diese sollten behoben werden, wobei die Uhr danach den Datumsschaden hatte. Das hat m.E. nicht mit der Garantie zu tun. Selbst wenn er sie nach der Garantie zum regulieren bringt und dabei etwas anderes scheinbar beschädigt wird, kann man diesen produzierten Schaden ja nicht auf die Garantie oder eben den Ablauf eben dieser schieben. Vielleicht ist etwas an der Datumsscheibe verbogen. So ganz abwegig ist die Vermutung ja nicht wenn beim Datumswechsel plötzlich Kratzgeräusche entstehen die vorher nicht da waren.
 

Mueller27

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(...) danach einen Datumsschaden hatte

Das Wort "Schaden" kommt jetzt aber von Dir, nicht vom TS.

Der TS spricht aus gutem Grund eben nicht von Schaden.
Ich hoffe die weiteren Diskutanten achten auf den Unterschied, sonst bricht hier gleich die Hölle aus.

Carsten
 

jensimaniac

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So wie ich das verstehe war die Uhr in Ordnung und hatte nur schlechte Gangwerte. Diese sollten behoben werden, wobei die Uhr danach den Datumsschaden hatte. Das hat m.E. nicht mit der Garantie zu tun. Selbst wenn er sie nach der Garantie zum regulieren bringt und dabei etwas anderes scheinbar beschädigt wird, kann man diesen produzierten Schaden ja nicht auf die Garantie oder eben den Ablauf eben dieser schieben. Vielleicht ist etwas an der Datumsscheibe verbogen. So ganz abwegig ist die Vermutung ja nicht wenn beim Datumswechsel plötzlich Kratzgeräusche entstehen die vorher nicht da waren.


Ganz genauso sehe ich das auch.
Zumal die Datumsscheibe mit der Zeit verkratzen könnte, was dann unschön aussieht.
 

Oliver2609

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Das Wort "Schaden" kommt jetzt aber von Dir, nicht vom TS.

Der TS spricht aus gutem Grund eben nicht von Schaden.
Ich hoffe die weiteren Diskutanten achten auf den Unterschied, sonst bricht hier gleich die Hölle aus.

Carsten

Wenn ein Datum hängen bleibt ist das für mich ein Schaden. Sorry. Über Geräusche kann man streiten, aber ein Datum was nicht wechselt ist nichts anderes als ein Schaden. Wenn in dem Zusammenhang dann plötzlich Geräusche auftreten, die vorher nicht da waren, ist das aus MEINER SICHT auch keine Faszination am Eigenleben einer automatischen Uhr wo jede anders ist.
 

Schwanni

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Die Frage ist doch eigentlich die: muss man als Kunde immer damit zufrieden sein, wenn der Hersteller sagt "das passt schon"? Es ist irgendwo verständlich, dass der Hersteller einen Aufwand, den er kostenfrei zu erbringen hat, so gering wie möglich halten will. Aber anscheinend führt das dazu, dass man es manchmal "einfach mal versucht", ob man beim Kunden mit etwas durch kommt. Kürzlich gab es hier im Forum einen Faden über den Service bei Panerai, wo eine Uhr nach dem Service nen mords Kratzer in der Lünette hatte. Da hieß es auch "Das kann schon mal vorkommen".
Von da her sehe ich es durchaus NICHT so, dass man als Kunde immer dankend zu nicken und zufrieden zu sein hat, wenn der Hersteller sagt "passt schon".
 

Jean23611

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Ich fürchte, wenn sowohl Konzi als auch Omega sagen "dass das in den Toleranzen" ist, hast du wenig Chance, auch wenn ich bei Christian bin und man sich als Käufer nicht alles bieten lassen sollte.
Bisher hatten meine Uhren mit 2892 oder 2500 C/D dieses Problem nicht, halte es aber nicht für unmöglich, dass O. beim Service was verschlimmbessert hat.

Die Uhr hat übrigens 3 Jahre Garantie, also entweder hast du dich oben vertippt oder sie hat noch bis Ende 2017 Werksgarantie.

Die einzig vernünftige Lösung kann eigentlich nur eine Werksrevision sein.

Gruß,

Jan
 

Spitfire73

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Für meine Begriffe hat der Kunde nur den Anspruch auf ein im Rahmen seiner Spezifikation funktionierendes Uhrwerk nebst funktionierender Datumssschaltung. Beides scheint nun der Fall zu sein weshalb eine weitergehende "Nachbesserung" abgelehnt wurde. Wenn der erhöhte Widerstand beim Drehen der Tagesscheibe die Funktion nicht beeinträchtigt, würde ich mir aktuell nur schriftlich bestätigen lassen, warum das technisch so ist und das insoweit eine Nachbesserung abgelehnt wurde. Tritt zu einem späteren Zeitpunkt dann doch ein Schaden an der Datumschaltung auf, der technisch mit dem Grund für den erhöhten Widerstand zusammenhängt oder davon verursacht wurde, würde ich auf diese vorangegangene Ablehnung verweisen. Dürfte zwar schwer zu beweisen sein aber wenn der Grund für den erhöhten Widerstand vom Hersteller möglichst genau beschrieben wird, dann tut man sich zu einem späteren Zeitpunkt mit der Eingrenzung der Ursache sicher leichter.

Dem Hersteller obendrein für sein Nichtmitwirken das Geld für eine komplette Werkrevision in den Rachen zu stopfen würde ich nicht machen. Kennst Du einen guten und fähigen Uhrmacher, würde ich ganz pragmatisch mit ihm abklären, ob er eine günstige Möglichkeiten sieht, den Widerstand beim Drehen der Datumsscheibe zu optimieren. Andererseits müssten dafür wohl die Zeiger und das ganze Zifferblatt herunter um an den Datumsmechanismus zu gelangen. Und das ist sicher nicht billig. Geschweige denn ohne Risiko einer Beschädigung.

Gruß
Helmut
 
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P

pre-mastered

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Kürzlich gab es hier im Forum einen Faden über den Service bei Panerai, wo eine Uhr nach dem Service nen mords Kratzer in der Lünette hatte. Da hieß es auch "Das kann schon mal vorkommen".

Aber hier geht es nicht um den Paneraifall, der war ja sowas von offensichtlich zulasten von Panerai. Hier geht es um einen gefühlten Widerstand, ansonsten einwandfreie Funktionsweise. Da muss man schon unterscheiden.

Trotzdem verstehe ich den TS und ich würde hier auch intervenieren. Es könnte nämlich sein, dass hier eine die Funktionalität der Uhr nicht beeinträchtigende Überschreitung der Toleranzen bei den Teilen im Uhrwerk zu dieser gefühlten Erhöhung des Drehwiderstandes führt. Und vielleicht veranlässt es Omega ja dann, diese Punkte künftig in ihrer Qualitätskontrolle vor Auslieferung an den Kunden zu berücksichtigen.

Für mich ist dieser Fall wirklich nicht eindeutig zulasten von Omega. Denn die Funktionalität der Uhr ist ja gewährleistet. Doch ich verstehe den TS, mir ginge es genau gleich. Ich will ein gutes Gefühl und das muss mir Omega auch nach Ablauf der Garantie leisten können, das erwarte ich von einem Luxusuhrenhersteller und das darf man auch.
 
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Mueller27

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Hallo TS,

Helmuts/Spitfire73 Beitrag ist vielleicht etwas juristisch-dröge formuliert, deckt sich aber mit dem was ich und andere hier allein mit gesundem Menschenverstand auch als Ergebnis sehen.

Kurz noch was zu der detailierten "Schriftlichen Stellungnahme" die Du einforderst und zu der auch Helmut rät:
Die wirst Du nicht bekommen. Zumindest nicht in der Form in der Du dir das vorstellst, und in der es z.B. ein Handwerksbetrieb oder ein deutscher Mittelständler Dir völlig selbstverständlich zukommen lassen würde. Spar Dir den Ärger.

Das Thema hatten wir schon öfters im Forum. Die großen Hersteller geben in der Regel keine schriftlichen Stellungnahmen ab, nur allgemeine 08/15 Texte. Viele Member interpretieren in diese Tatsache mehr hinein als es bedeutet, sehen das als Bestätigung für Kundenbetrug und Vertuschungsversuche.
Dem ist aber nicht so. Ich arbeite selbst in einem internationalen Konzern und kann Dir sagen, dass jedes Schreiben das vom vorformulierten (sog. "pre-approved") Standardtexten abweicht durch die zentrale Rechtsabteilung laufen muss, und spätestens dort in der Regel abgeblockt wird. Das ist einfach so, dass muss einem klar sein. Kein Werkstattleiter oder Service-Mitarbeiter der Swatch AG darf sich einfach so an seinen PC setzen und Dir igendwelche Texte schreiben, selbst wenn er Dir den gleichen Inhalt am Telefon schon glaubhaft versichert hat.
Das ist einfach so.

Carsten
 
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tobado

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Hallo,

erstmal lieben Dank für das zahlreiche Feedback. Auch für die kritischen Töne für meine "Anspruchshaltung".

Zur Garantiefrage: Ich habe nochmal in der Bedienungsanleitung nachgesehen: "36 Monate mit Garantie für Uhren mit Co-Axial Hemmung". Demnach müsste sie noch Garantie haben. Also vergessen wir diese Fragestellung. Omega hat ja auch nie gesagt, dass ich keine Garantie habe.

Zum Thema:
Ist es nicht vollkommen normal, das beim Schalten der Datumsscheibe ein deutlich höherer Widerstand auftritt, bis das Datum voll geschaltet hat und danach bis zum Beginn der nächsten Schaltung die Krone quasi frei durchdreht?
Bei mir beginnt das Drehen der Krone (sie ist also in dieser Position für das Durchschalten der Tage) mit einem sehr leichten Widerstand. Ich kann aus der Erinnerung nicht sagen, ob mit dem Einrasten und dem Weiterstubsen eines einzelnen Tages auch ein kleiner Widerstand in der Krone fühlbar ist. Es ist jedoch so, dass das grundsätzliche Drehen der Krone von Tag zu Tag allmählich deutlich schwerer wird bis zu einem gewissen Niveau. Dieses Niveau ist ca. zwischen dem 8. bis 10. Tag/Zahl erreicht. Es gibt niemanden, dem ich die Uhr zwecks seiner eigenen Einschätzung in die Hände gegeben habe, der diesen stärken Widerstand und das damit verbundene leicht reibende Gefühl nicht bemerkt hätte. Update Info: Nach Aussage einer Mitarbeiterin des Juweliers hat sie dieses steigen des Widerstands auch beim Drehen der Stunden-/Minutenzeiger bemerkt. Ich habe dies selber noch gar nicht bemerkt. Jedoch stelle auch dieser steigende Widerstand bei den Stunden-/Minutenzeigern keinen Mangel dar - so die Aussage vom Juwelier.

.

Bitte beachte immer, dass Du keine Garantie oder Gewährleistung mehr hast. Dem entsprechend handelt jeder Hersteller nun auch anders als innerhalb der Garantiezeit.

Deine Uhr ist auch nicht defekt, oder beschädigt.
Auch hat Omega deine Uhr nicht bei einer Garantiereparatur beschädigt.


Ich möchte daran erinnern, dass die Uhr zunächst erfolglos repariert wurde. Auch dies sollte nicht vorkommen. Und unmittelbar nach der 2. Reparatur hat die Uhr dieses Verhalten beim Drehen der Tage aufgewiesen. Es ist für mich außerhalb einer realistischen Wahrscheinlichkeit, dass diese Veränderung durch die Reparatur hervorgerufen wurde. Diese Veränderung ist auch außer Frage eine qualitative Herabsetzung der Uhr. Und Omega beurteilt dies als "innerhalb von Toleranzen". Dies ist für mich erstmal eine Meinung. Wo diese Toleranzen verschriftet sind, wurde mir nicht beantwortet.


.... Hier geht es um einen gefühlten Widerstand, ansonsten einwandfreie Funktionsweise. Da muss man schon unterscheiden.

Trotzdem verstehe ich den TS und ich würde hier auch intervenieren. Es könnte nämlich sein, dass hier eine die Funktionalität der Uhr nicht beeinträchtigende Überschreitung der Toleranzen bei den Teilen im Uhrwerk zu dieser gefühlten Erhöhung des Drehwiderstandes führt. Und vielleicht veranlässt es Omega ja dann, diese Punkte künftig in ihrer Qualitätskontrolle vor Auslieferung an den Kunden zu berücksichtigen.

Für mich ist dieser Fall wirklich nicht eindeutig zulasten von Omega. Denn die Funktionalität der Uhr ist ja gewährleistet. Doch ich verstehe den TS, mir ginge es genau gleich. Ich will ein gutes Gefühl und das muss mir Omega auch nach Ablauf der Garantie leisten können, das erwarte ich von einem Luxusuhrenhersteller und das darf man auch.

Der Begriff der Funktionalität ist ein guter Stichpunkt. Muss die Uhr wirklich nur per Krone das Weiterschalten der Tage ermöglichen oder ist die Güte, mit der dies alle anderen modellgleichen Uhren tun, nicht auch ein Maßstab? Spielt der Preis hierbei ebenfalls keine Rolle für die Erwartung an die Güte? Ernsthafte rechtliche Fragestellung meinerseits. Wäre wertvoll, wenn hierzu jemand etwas wüsste.

Ich habe gefragt, ob mir eine beliebige Uhr gezeigt bzw. genannt werde kann, die dieses Verhalten aufweist. Dadurch fühlt sich meine Uhr in der Bedienung nicht besser an, aber ich wäre beruhigter bzgl. erhöhtem Verschleiss bzw. einem Folgeschaden. Eine solche Uhr zu finden sei möglich, aber natürlich unwahrscheinlich. Diese Aussage jedoch nur mündlich und daher nicht weiter relevant. Ich habe jedoch die eine oder andere schritliche (per Mail) Aussage des Omega-Mitarbeiters, die ich irritierend finde. z.B.
ich wurde darauf hingewiesen, dass ich nur einen Tag pro Sekunde schalten darf (Aussage ist ok für mich) und zudem dass gewöhnlich nur 1-5 Tage nacheinander geschaltet werden (dies Aussage ist für mich nicht ok, denn was mache ich, wenn ich am 31. meine Uhr stellen will und das Datum in der Uhr steht auf dem 1.?). Ebenfalls enthält die Bedienungsanleitung keinen solchen Hinweis.
 

Constellation

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Ich habe gefragt, ob mir eine beliebige Uhr gezeigt bzw. genannt werde kann, die dieses Verhalten aufweist. Dadurch fühlt sich meine Uhr in der Bedienung nicht besser an, aber ich wäre beruhigter bzgl. erhöhtem Verschleiss bzw. einem Folgeschaden. Eine solche Uhr zu finden sei möglich, aber natürlich unwahrscheinlich. Diese Aussage jedoch nur mündlich und daher nicht weiter relevant. Ich habe jedoch die eine oder andere schritliche (per Mail) Aussage des Omega-Mitarbeiters, die ich irritierend finde. z.B.
ich wurde darauf hingewiesen, dass ich nur einen Tag pro Sekunde schalten darf (Aussage ist ok für mich) und zudem dass gewöhnlich nur 1-5 Tage nacheinander geschaltet werden (dies Aussage ist für mich nicht ok, denn was mache ich, wenn ich am 31. meine Uhr stellen will und das Datum in der Uhr steht auf dem 1.?). Ebenfalls enthält die Bedienungsanleitung keinen solchen Hinweis.

Kannst Du das bitte irgendwie anders formulieren (oder ausführen), ich verstehe es nicht. Und um welches Werk geht es hier genau?
 
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Vincent_Rock

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Also das Schalten des Datums funktioniert über ein zusätzliches 24h Rad mit einem Dorn, der das Datumsräderwerk gegen ca. 21:00 anschiebt. Somit sollte man ab dieser Zeit (sagen wir pauschaler ab Abend) ein leicht zunehmender Widerstand spürbar sein.
Da sollte sich aber logischerweise periodisch verhalten.
Wenn du die ersten "paar "Tage" sich leicht schalten lassen und erst ab ein paar Tagen schwer geht bzw. auch die eigentliche Stunde und Minute das Gleiche verhalten zeigen liegt es wohl nicht am Datum sondern eher an einer schiefen Welle oder einem anderen Bauteil der "Keyless Works". Keine Ahnung, wie es auf Deutsch heisst. Der Stellmechanismus der Krone.

"h wurde darauf hingewiesen, dass ich nur einen Tag pro Sekunde schalten darf (Aussage ist ok für mich) und zudem dass gewöhnlich nur 1-5 Tage nacheinander geschaltet werden"
Das ist völliger Quatsch.
 

Mueller27

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Hallo TS,

hat denn deine Uhr jetzt noch Garantie oder nicht? Dein Post #15 ist da unklar.
Die Antwort findet sich aus der Kombination aus Kaufdatum und der in den Unterlagen angegebenen Garantiedauer.

Dass - laut Omega - gar kein Schaden und kein Garantiefall vorliegen soll, ist ein anders Thema.

Ob das von Dir erworbene Produkt aber nun noch in der Gatrantiezeit ist - hier kann es nur ein "Ja" oder ein "Nein" als Antwort geben - ist für deine gesamte Kommunikation mit einem Unternehmen aus meiner praktischen Erfahrung von großer Bedeutung.

Carsten
 
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ChrisDillmann

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was gibts da nicht zu verstehen @constellation

er wollte eine Uhr sehen die das gleiche verhalten bzw ähnlich hohen drehwiderstand beim datumsschalten vorweist, damit er fühlt das es normal ist und nicht jedesmal beim datum stellen angst haben muss das gleich die Scheibe frisst oder sowas.

mir würde es genauso gehen wie dem TS,
meine 23 jahre alte SMP läuft chronometergenau und das datum hat beim schalten null Widerstand, nur den kleinen klick. Eta 2892a2.
wenn ich die zum einregulieren einschicken würde und auf einmal das datum ungewohnt zu stellen ist, mit deutlich höherem Widerstand würde mir, auch wenn mir 10 Uhrmacher sagen würden das ist normal, die Hutschnur aufgehen :P
 

Constellation

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@ChrisDillmann: mir ist weiterhin unklar, ob es sich um ein Werk mit Grundlage ETA-Werk geht oder um eine Uhr mit einem Co-Axial Werk, z.B 8500 (o.ä.) handelt.

Da Du ja anscheinend alles verstanden hast, dann erläutere mir doch bitte mal mit Deinen Worten, warum man nur 1-5 Tage (schnell) vordrehen soll. Danke für Deine Hilfsbereitschaft im voraus!
 
Thema:

Datum drehen mit Widerstand und Garantieablehnung seitens Omega

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