Datejust 16013 Stahl/Gold geschenkt bekommen. Was tun?

Diskutiere Datejust 16013 Stahl/Gold geschenkt bekommen. Was tun? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Moin zusammen! Ich habe eine Rolex Datejust Ref. 16013 Stahl/Gold geschenkt bekommen. Die Uhr ist mindestens 30 Jahre alt und hat teilweise...

Fritzelchen

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Moin zusammen!

Ich habe eine Rolex Datejust Ref. 16013 Stahl/Gold geschenkt bekommen. Die Uhr ist mindestens 30 Jahre alt und hat teilweise deutliche Gebrauchsspuren,
da sie auf dem Bau usw. getragen wurde. Verzeiht mir, wenn einige Fragen gleich offensichtlich sind, denn ich bin relativ neu beim Thema Uhren!

Was macht mache ich jetzt mit der Uhr? Entweder sehe ich sie einfach als Sammelstück oder ich trage sie.
Handelt es sich bei meiner um eine Vintage-Uhr, die man am besten in dem Zustand lässt wie sie jetzt ist? Wenn nein, dann würde ich sie gerne ein bisschen aufpeppen, damit ich sie zukünftig auch mal tragen kann.

  1. Kann ich als 20-jähriger überhaupt so eine Uhr in Stahl/Gold tragen? Mir gefällt sie, aber ich würde gerne eure Meinung mal dazu hören.
  2. Ist das bicolor Jubilee-Band zu altmodisch und würde es überhaupt Sinn machen ein reines Stahl-Band für diese Uhr zu besorgen?
  3. Was würdet ihr an der Uhr machen lassen? Alle Kratzer entfernen und alles polieren? Kann das Glas auch poliert werden, denn das hat auch einige Kratzer?
  4. Was schätzt ihr so grob, was das kostet und wieviel würdet ihr in diese Uhr generell investieren?

Danke für Ratschläge!


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luckycop

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Hallo,

soweit man aufgrund der wenig aussagekräftigen Bilder überhaupt was sagen kann:

Zu 1): man trägt, was einem SELBER gefällt. Was interessiert mich da die Meinung anderer. Vor allem: wie sollen andere, die mich nicht kennen, solche Vorlieben einschätzen?
Zu 2): gerade bei Rlx gehören Band und Gehäuse zusammen. Wenn das Band in Ordnung ist, würde ich es so lassen.
Zu 3): da man nicht viel erkennen kann? Glas könnte man tauschen. Außerdem darf man bei einer solchen Uhr ruhig sehen, saß Sie schon benutzt wurde.
Zu 4): Preise erfragt man beim Uhrmacher oder beim Fachmann. Aber je nach eigenem Gusto und Geldbeutel kann der Umfang (bis zur Komplettrevi) teuer werden.

Gruß
 
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omega511

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Hallo @Fritzelchen ,

coole Uhr. Sicherlich eine passende Geschichte dahinter, wir freuen uns auf die Vorstellung..
1. Ja, steh zu der Uhr, dann steht sie auch zu Dir..
2. ich würde nach einem Aftermarket-Oyster Band schauen und das originale Jubilee aufarbeiten lassen.
Wenn das oben schon so weit ist, wie auf den Fotos zu erahnen, dann an der Schliesse erst recht (Aimee diese Uhren wie Goldkettchen Träger :wand:)
3. Die Uhr wurde schon mal poliert, vielleicht kann man das im Rahmen einer Werksrevision optimieren, aber nicht weiteres Material abtragen, die gehört einfach so
4. Rest per PN...

Ach ja, gerade weil das ein echter Klassiker ist, der deutlich älter ist als der Träger, kannst Du diese Uhr tragen und genau deshalb lohnt sich auch eine Investition in diese Uhr.

Andere stellten sich diese Frage übrigens auch schon mal:
Jahrgangsuhr: Rolex Datejust 16013 BJ. 1986
 
Zuletzt bearbeitet:

einwiener

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Zu 1): man trägt, was einem SELBER gefällt.
Zu 2): gerade bei Rlx gehören Band und Gehäuse zusammen. Wenn das Band in Ordnung ist, würde ich es so lassen.

Punkt 1 und 2 widersprechen sich doch :lol:



Gerade in deinem Alter stehen doch gerade aktuell so gut wie alle auf Kronen. Egal welches Alter, und egal welches Material.
 

WatchObsession

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Ich würde da garnicht viel machen, Werksrevision (würde evtl den Uhrmacher deines Vertrauens drüberschauen lassen ob das überhaupt notwendig ist), das Band finde ich solltest du definitiv bei einem Jubilee belassen, das gehört auf jede Datejust da kann man sagen was man will, das Band ist ein wahres Schmuckstück für sich allein. Mach mal einen Wristshot bitte wie sehr das Band gestretched ist. Falls es noch tragbar ist lass es so, falls nicht es gibt auch Firmen die diese Bänder neu aufarbeiten und die Stifte tauschen um ein paar hundert Euro, weit billiger als ein neues vintage Jubilee Band zu kaufen. Das Klas würde ich je nach Zustand, ist leider auf den Bildern nicht direkt erkennbar entweder polieren lassen oder einfach austauschen.

Alles in allem eine echt schöne Uhr die zeitlos ist und zu allem passt, Glückwunsch!

bezüglich deiner Frage wieviel du investieren solltest, das hängt massiv vom ideellen Wert ab den die Uhr für die hat, ich darf dir hier leider keine direkten Wertschätzungen abgeben aber es lohnt sich definitiv sie aufarbeiten zu lassen (Bitte lass nichts polieren außer vllt das Glas das ist egal - das wäre nur unnötiger Materialverlust sie sieht eigentlich noch recht gut aus was die Gehäuseform usw betrifft.)
 

omega511

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Wenn sie läuft einfach so tragen.

Genau, scheiss auf Ölwechsel, der Motor Deines Autos läuft ja auch erst 150.000 Kilometer, das kann der ab, sieht doch noch super aus....

...ich halte diese Ratschläge gerade bei jemandem, der eine solche Uhr geschenkt bekommen hat und nach einer Aussage "relativ neu beim Thema Uhren" ist, für stark gewagt....
 

Riddaruler

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Genau, scheiss auf Ölwechsel, der Motor Deines Autos läuft ja auch erst 150.000 Kilometer, das kann der ab, sieht doch noch super aus....

...ich halte diese Ratschläge gerade bei jemandem, der eine solche Uhr geschenkt bekommen hat und nach einer Aussage "relativ neu beim Thema Uhren" ist, für stark gewagt....
Wenn sie im vernünftigen Rahmen läuft und keine Auffälligkeiten zeigt, warum nicht?
Man kann natürlich auch unnötig Geld verbrennen. Wer es mag ;-)
 

LBeck

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Einmal das Werk durch einen Uhrmacher prüfen lassen kostet im Vergleich zum Preis der Uhr nicht die Welt. Und selbst wenn es dann später €200 oder €300,- sein sollten ist dies gut investiert. Eine Reparatur nach einem Werksschaden kann leicht richtig teuer werden. Über die optischen Mängel muss jeder selbst entscheiden, ob da Hand angelegt werden sollte.
 

omega511

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Bei "30 Jahre alt, auch auf dem Bau" und unbekannter Revisionshistorie "Die löppt, seitdem ich sie hab und nun hast Du sie !", wäre es bei dem Wert der Uhr ein Verbrechen, sie einfach weiter zu tragen.

Gut, nun habe ich einiges an Werken gesehen, die jahrzehntelang ihren Dienst taten, wenn Du erstmal weisst, wie es darunter aussehen kann, dann weisst Du, das Du eine Revision willst...
 

WatchObsession

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Da die Anschaffungskosten gleich Null waren (Geschenk), würde ich diese Uhr zu einem Komplettservice bei einem Rolex-Fachbetrieb abgeben.
Das wär's mir auf jeden Fall wert.

Rolex macht da keine Ausnahmen wenn du ein Komplettservice machst wird auch ordentlich daran herumpoliert, davon kann ich nur abraten!
 

LBeck

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Hunderte Einzelteile, die seit Jahren zusammenarbeiten. Minimalster Abrieb summiert sich in den Jahren. Da hat das Werk auch mal etwas Aufmerksamkeit verdient. Wird dann auch nicht die Welt kosten(im Vergleich zum Wert der Uhr) beim freien Uhrmacher.
 

WatchObsession

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@ronhan Und hätte der TS jetzt eine 6239 Daytona im Originalzustand geschenkt bekommen, hättest du ihm selbstverständlich auch ein Komplettservice geraten oder? :wand:
 

LBeck

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Es gibt die Fraktion: Erhalten den Originalzustand und meide jede optische Aufarbeitung. Es gibt aber auch Meschen, die möchten gerne optisch eine einwandfreie Uhr tragen. Bei eigenen Kratzern und Abnutzungserscheinung okay. Bei Vintagesammlern nimmt dies ja aussergewöhnliche Formen an. Ich finde Herstellerservice immer okay und da wird die Uhr eben in einen guten Zustand gebracht. Neuwertig in diesen Fall wohl nicht, aber das Werk ist dann wieder tipptopp und äusserlich sieht es ebenfalls wieder gut aus. Darüber kann man nachdenken. Wem der gerockte Zustand nicht stört sollte aber doch dem Werk mal aufmerksamkeit gönnen. Sonst wird aus einer Reinigung des Werkes incl. Ölung schnell der Austausch einiger Rädchen nötig. dann wird es eben auch schnell deutlich teurer. In dem Bereich muss es sicher nicht Rolexservice sein. Da gibt es durchaus freie Werkstätten die sich rein um das Werk kümmern. @WatchObsession hier handelt es sich um eine DJ Bi und da sind die Voraussetzungen eben anders als bei einer Daytona.
 
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