Damentaschenuhr 19. Jahrhundert

Diskutiere Damentaschenuhr 19. Jahrhundert im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Guten Abend im Forum! Vor einigen Tagen habe ich von einer Bekannten eine kleine Damentaschenuhr bekommen. Kennt jemand von Euch dieses Modell...
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Guten Abend im Forum!
Vor einigen Tagen habe ich von einer Bekannten eine kleine Damentaschenuhr bekommen. Kennt jemand von Euch dieses Modell bzw. kann jemand etwas dazu sagen. Auf Grund der Bezeichnung J.P. Brandt bin ich von der Vorgängerfirma der späteren Marke Omega und der Zeit um 1870/80 ausgegangen?

kl 2019-11-30 15.48.49.jpgkl 2019-11-30 15.49.05.jpgkl 2019-11-30 15.49.38.jpgkl 2019-11-30 15.50.08.jpg

Vielen Dank für Eure Hilfe - besten Gruß - Joachim
 
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Guten Morgen!
Gibt es wirklich niemand, der mir zu dieser Taschenuhr etwas sagen kann?
Schönen Wochenbeginn und beste Grüße aus Kärnten - Joachim
 
monozelle

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Moin, moin. Es gibt bestimmt jemanden, aber das dauert halt auch mal ein paar Tage. Geduld, Geduld. 😉

Schön, schön. Ein zartes Blümchen. Hinten ist das blaue Emaille ziemlich abgeplatzt, die Uhr wurde vermutlich an einer Halskette getragen und ist wohl öfter mal irgendwo angestoßen. Dass das Zifferblatt unter Berücksichtigung dessen noch so gut aussieht, ist ein kleines Wunder... oder es wurde erneuert.

Die Gravur ("Brandt") halte ich nicht notwendigerweise für ein Firmensignet, es könnte auch eine Widmung sein.
Sie sitzt nicht zentriert auf dem Deckel, was dafür spräche, dass sie nachträglich aufgebracht wurde. Aber zweite Hälfte 19. Jhd. könnte hinhauen.

Auch das Werk wirkt erstmal gut erhalten. Funktioniert die Uhr?
Ansonsten - Schlüsselaufzug, 8 Rubine (Huit Rubis) und Zylinderhemmung (Echappement du Cylindre)... für die Zeit relativ typisch. Und das wäre dann auch schon das Ende meines Lateins.

Mehr Fotos von den Innendeckeln wären vielleicht hilfreich, sofern dort vielleicht eine Signatur zu sehen ist. Ansonsten hilft wohl nur ein Blick unters Zifferblatt.

Ich gebe den Ball an die Kollegen ab, die sich besser in der Materie auskennen als ich.
 
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holli

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Die Gravur ("Brandt") halte ich nicht notwendigerweise für ein Firmensignet, es könnte auch eine Widmung sein.
Sie sitzt nicht zentriert auf dem Deckel, was dafür spräche, dass sie nachträglich aufgebracht wurde. Aber zweite Hälfte 19. Jhd. könnte hinhauen.
Set wann weden Widmungen auf dem Staubdeckel angebracht:shock:
Da wurde nichts nachträglich angebracht das ist schon eine echte Firmensignatur,;-)
auf 1870-90 würde ich diese TU datieren.
 
monozelle

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Set wann weden Widmungen auf dem Staubdeckel angebracht:shock:
Eigentlich recht oft. Besonders bei goldenen, weil die auch mal als wertvolles Präsent oder als Belohnung für besondere Dienste überreicht wurden. Manchmal steht dort einfach auch der Name des Händlers. Such mal bei einer allgemein bekannten Auktionsplattform mit "E" unter "Taschenuhr Gold" und schau dir die Staubdeckel an. Aber ich hab ja gesagt, es KÖNNTE sein, dass es sich um eine Widmung handelt. Nur eine Vermutung.
 
H

holli

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Eigentlich recht oft. Besonders bei goldenen, weil die auch mal als wertvolles Präsent oder als Belohnung für besondere Dienste überreicht wurden. Manchmal steht dort einfach auch der Name des Händlers. Such mal bei einer allgemein bekannten Auktionsplattform mit "E" unter "Taschenuhr Gold" und schau dir die Staubdeckel an. Aber ich hab ja gesagt, es KÖNNTE sein, dass es sich um eine Widmung handelt. Nur eine Vermutung.
Ich sammle seit über 40 Jahre Taschuhren.
So einen Schwachsinn habe ich noch nie gehört bzw. gesehen.
Der Staubdeckel dient einzig und allein dem Hersteller zur Beschreibung des Werks und seiner Signatur.
Widmungen werden hauptsächlich auf der Innenseite des Rückdeckel angebracht.
 
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@ Holli & Monozelle
Euer Disput ist zwar sehr amüsant, ich wollte einen solchen aber nicht anzetteln. Jedenfalls vielen Dank für die gegebenen Infos.
Schönen Abend noch - Gruß Joachim
 
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holli

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@ Holli & Monozelle
Euer Disput ist zwar sehr amüsant, ich wollte einen solchen aber nicht anzetteln. Jedenfalls vielen Dank für die gegebenen Infos.
Schönen Abend noch - Gruß Joachim
:super: Danke
Ein Bild von der Innenseite des Rückdeckel wäre noch gut;-)
 
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FritzP

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Ich sammle seit über 40 Jahre Taschuhren.
So einen Schwachsinn habe ich noch nie gehört bzw. gesehen.
Der Staubdeckel dient einzig und allein dem Hersteller zur Beschreibung des Werks und seiner Signatur.
Widmungen werden hauptsächlich auf der Innenseite des Rückdeckel angebracht.
Sorry, aber das ist wiederum für mich Blödsinn, denn es ist beides möglich.
Übrigens, des bedeutet es heißt Rückdeckels.:-D
 
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ANTARES1958

ANTARES1958

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Set wann weden Widmungen auf dem Staubdeckel angebracht:shock:
Da wurde nichts nachträglich angebracht das ist schon eine echte Firmensignatur,;-)
auf 1870-90 würde ich diese TU datieren.
Ich bin mir auch ziemlich sicher dass, daß eine echte Firmensignatur ist! Keine Widmung oder so - obwohl welche oft zu sehen sind.
 
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Grüß Euch im Forum!
Ich habe mittlerweile selbst noch recherchiert und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: Die von mir angenommene Firmenmarke J.P. Brand habe ich falsch gelesen. Es sollte heißen L(s) Brandt = Louis Brandt, Geneve. Also gehe ich davon aus, dass diese Uhr zwischen ca. 1850 und 1879 entstanden ist. Damals noch aus zugekauften Einzelteilen. Mich irritiert lediglich die Ortsbezeichnung Geneve (Genf), da L. Brandt normalerweise in La Chaux-de-Fonds produzierte. Könnte Geneve der Typenname für diese Damenuhr sein?
Ich weiß aus welcher Familie diese Uhr stammt und kenne/kannte zwei der Besitzerinnen. Deswegen ist mir die Uhr besonders wichtig.
Ich danke euch für eventuelle Ergänzungen//Verbesserungen. Beste Grüße – Joachim.
 
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