Curriculum horologii - Mein Werdegang im Jahr 2010

Diskutiere Curriculum horologii - Mein Werdegang im Jahr 2010 im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebes Forum. Ich nehme den Jahreswechsel mal zum Anlass, euch meine kurze Geschichte zu erzählen. Ich bin jetzt seit knapp einem Jahr...
psyche-delic

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Hallo liebes Forum.

Ich nehme den Jahreswechsel mal zum Anlass, euch meine kurze Geschichte zu erzählen.

Ich bin jetzt seit knapp einem Jahr ein Watch-Addict und frage mich, ob es ähnliche Karrieren gibt wie meine.

Im Dezember 2009 fing alles an, in meinem ersten Leben haben mich Uhren eigentlich nicht sehr interessiert, jahrelang trug ich gar keine Uhr, zwischendurch mal einen Esprit-Quartzer, es hat mich also wirklich nicht interessiert. Ich wusste nicht mal den Unterschied zwischen Quartz und Mechanik, im Ernst.

Im Dezember 2009 habe ich dann von meinem Vater hiltibrant eine goldene Timex aus den 60ern bekommen, der ich nicht sonderlich große Beachtung schenkte, aber irgendwann anfing, sie zu tragen:



Das war dann der Wendepunkt.

Irgendwie erwischte ich mich immer öfter dabei, im Internet nach ähnlichen Uhren zu suchen und innerhalb von knapp 2 Monaten hatte ich wie ein Wahnsinniger goldene 60er Vintages angesammelt, 20 oder 30 Stück, die ich auch sehr gerne trug.

Im Februar dann der nächste Meilenstein, meine Anmeldung hier im Forum, wiederum durch meinen Vater forciert - er wollte anscheinend nicht der einzig Bekloppte in der Familie bleiben.

Ich verschlang jeden Artikel, der Marktplatz war mein zweites - ach, was sag ich - mein ERSTES Zuhause und ich merkte, die kleinen goldenen Dinger passen irgendwie nicht zu mir. Ich wollte was männliches, Großes, Stählernes!

Kurz entschlossen verkaufte ich SÄMTLICHE Uhren, die ich besaß und kaufte mir die ersten gebrauchten 5er Seikos, die es mir sehr angetan hatten. Damit war ich vorerst glücklich. Schnell habe ich mich auf Diver eingeschossen, die 7002 und Promaster waren meine Lieblinge. Dann eine Turtle - ich hatte immer Angst, Uhren > 40mm zu tragen, aber ich merkte schnell, die Turtle passt verdammt gut an mein 18er Mädchengelenk.



Seit dem fällt es mir schwer, Uhren zu tragen, die kleiner als 40mm sind.

Schnell kam dann auch meine erste neue Uhr, eine Seiko SNZF21 von Rob, die aber nicht lange bei mir blieb.



Im Sommer kam die Unzufriedenheit zurück, ich treibe mich einfach zu viel bei Euch rum, man kommt nie zur Ruhe. Im Marktplatz sah ich eine Omega Constellation Megaquartz und war hin und weg, Gott, was für eine Schönheit! 2 Wochen später lag sie vor mir. Ein Traum - bis heute.



Schnell waren die ersten Omegas bei mir, die 70er Modelle haben es mir einfach angetan. Es war ein Kommen und Gehen in meiner Sammlung, bis heute hat sich daran nichts geändert.

Ich beschäftigte mich dann auch mit der Technik und Restauration und war schnell in der Lage, alten Ladies ihren ursprünglichen Glanz wieder zu geben und kleinere Reparaturen durchzuführen. Immer dabei: Das Argusauge meines Vaters.

Nach und Nach merkte ich allerdings, dass mich die Spuren der Zeit an meinen Uhren störten und neue Uhren einfach schöner in meinen Augen wirkten.

Im Oktober gabs dann daher die zweite neue Uhr, eine Kemmner Turtle mit ETA 2824:



Meine Schmerzgrenze, was die Preise anging, wurde immer höher und wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich irgendwann mal eine Uhr für über 500€ am Arm habe, hätte ich ihn für verrückt erklärt. So geschehen Weihnachten 2010:



Für noch verrückter hätte ich ihn allerdings gehalten, wenn er mir gesagt hätte, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, mir endlich meinen Traum von einer Speedmaster zu erfüllen. Was noch vor einem Jahr absolut undenkbar war, ist jetzt in nicht mehr allzu weite Ferne gerückt.

Wie auch immer, momentan bin ich ganz zufrieden, meine Sammlung ist quantitativ geschrumpft, aber qualitativ gestiegen. Das macht mich glücklich.

Wenn ich allerdings darüber nachdenke, was in einem Uhrenjahr bei mir passiert ist, wird mir manchmal schwindelig und ich frage mich allen Ernstes, ob das normal ist. Wo soll das hinführen?

Ich bin dabei, die perfekte Uhr zu finden, komme aber immer mehr zu der Einsicht, dass es diese nicht gibt. Sie wird ein Mythos bleiben, die perfekte, einzige - die Exit-Uhr.

Ich setze mir Ziele, behalte die Realität aber in den Augen, ruinieren werde ich mich nicht, meine Konten belasten schon. Aber das gehört zu dieser Leidenschaft dazu. Ich weiss, jeder hier, der das liest, kann das verstehen. Es ist einfach nicht zu beschreiben, was für ein Gefühl es ist, die Uhrenbox das erste Mal zu öffnen.

Ich hoffe, meine Geschichte hat Euch nicht zu sehr gelangweilt. Es ist eine kurze Geschichte, erst ein Jahr alt.

Ich freu mich auf die nächsten Jahre.

In diesem Sinne noch mal etwas verspätet - Frohes neues Jahr.

Karsten
 
6694

6694

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Ich kann die ganze Geschichte zu gut verstehen, da meine sich für mich ebenso anfühlt. Bei mir fing der Uhrenfimmel Anfang 2003 an. Bis dato trug ich immer Casio-LCD-Uhren weil sie so schön viele Funktionen hatten. Immerhin ein Stück Technik welches man immer dabei haben konnte. Dann hatte ich eine Zeitschrift im Postkasten, auf deren letzten Seite irgendein Versand eine Uhr anbot und dabei die Faszination der Mechanik an sich dabei in den Fokus rückte. Diese Denkweise hatte ich plötzlich im Kopf, und ich bemerkte schnell dass Uhrenläden mich plötzlich magisch anzogen. Ich suchte auf einmal eine mechanische Uhr. Eine die man besonders gern hat, gern mit sich herum trägt, eigentlich die mechanische Exitwatch. Nur kannte ich den Begriff zu der Zeit noch nicht. In diesem Jahr kaufte ich plötzlich eine Uhr nach der anderen und wollte nach jeder Uhr Schluss machen.
Wie das so ist, kaufte ich sie erst mal nach Funktionen. Als erstes faszinierte mich der Armbandwecker von Poljot. Immerhin war er erschwinglich. Dann musste es auch noch eine Automatik sein. Also kaufte ich mir eine günstige Dresswatch von Alpina mit 2824-2. Ein Chrono von Poljot war aber auch erschwinglich. Ich belas mich ein wenig über die Rolex-Geschichte. Die war ebenso faszinierend. So kaufte ich mir zuerst ein Lookalike(Chronomat). Ein Chinaticker wie ich später heraus bekam. Beim Überpolieren wurde auch noch die Lünette blind. Sie war also irgendwas mit Chrom. Wurde mit dem Ding jedenfalls nicht glücklich. Ein Jahr später hatte ich dann meine echte Rolex. Eine Sportie konnte ich mir nie leisten. So wurde es dann die Oysterdate(6694), die ich nicht wieder her geben werde(hat 2010 eine Komplettrevision erhalten). Diese ziehe ich zwar jeden Tag auf, aber getragen wird sie mehr an besonderen Anlässen. Trotzdem erfreue ich mich jeden Tag an ihr. Sie hat einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch. Ein Jahr später hatte ich mir die Sinn 6015st in den Kopf gesetzt. Für diese habe ich damals sogar einen Kredit aufgenommen. Das ist die mit dem ETA 7751, also mit ner Menge Komplikationen. Es folgten dann noch nebenbei Kleinigkeiten wie Citizen, Orient und Wostok. Ich wollte einfach mehr über die Uhrwerke wissen, Gangverhalten und so. Es machte mir auf einmal einen Riesenspaß mir diese selbst einzujustieren. Das bringt m.E. sogar noch bessere Ergebnisse als das pure Justieren auf der Zeitwaage. Es ist erstaunlich auf welche Genauigkeit man sogar diese "Billigticker" eingestellt kriegt.
2006 erwarb ich mir aus der Bucht eine Marcello C Nettuno 3. Diese sollte mein richtiger Daily Rocker werden und ist es auch bis heute. Die hat ein Gehäuse wie ein Panzer, ist wasserdicht bis sonstwo, und trägt sich vom Stil her wie eine Sub. Das war es was ich immer suchte. Eine Uhr die zu jedem Anlass passt, zum Radfahren, auf der Arbeit, und sie ist nicht so teuer dass ich weinen muss wenn sie mal Kratzer kriegt. So muss eine Toolwatch sein. Getragen wird sie am schwarzen unkaputtbaren und pflegeleichen Natoband.
Vier Jahre habe ich es geschaft ohne Neuerwerb. Nun bin ich doch wieder sündig geworden. Eine Steinhart Ocean One wird mein Zweit-Daily-Rocker. Dieser hat neuerdings eine schönere Lünette. Sieht schon dem heiligen Klassiker zum Verwechseln ähnlich. Ich will das aber so und finde das gut. Der Weihnachtsmann hat´s aber verschlafen. So bleibt mir noch immer die Vorfreude.

Ich schließe mich den Neujahrsgrüßen von Karsten an.

Es grüßt Reinhard
 
jsimonis

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Schöne Überschrift. Da erkennt man gleich das große Latrinum ;-) Von Deinen Uhren mag ich besonders die Omega Constellation Megaquartz; so eine hatte mein Vater. Der war ein echter Konsumpionier. Erster Farbfernseher, Quarz-Uhr, Taschenrechner usw. Seinen ersten CD-Spieler (ein großer Kasten von "Dual") habe ich noch. Die Omega leider nicht mehr ;-(

Freundliche Grüße
Jürgen
 
duesprizz

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Hallo Karsten,

eine nachvollziehbare Geschichte.

Meine verlief ähnlich und habe sogar eine Gemeinsamkeit entdeckt. Ich trug ebenfalls lange keine und wenn dann ebnefalls eine Esprit Uhr.

Angefangen hat es bei mir hier im Forum mit einer SNZE99K1.

Anschließend kam dann auch eine Turtle in Haus, naja und so weiter und so weiter.

Am besten ist es glaube ich, wenn man nicht so viel über seine Leidenschaft nachdenkt, sondern sie einfach nur genießt.

Und wenn man dann noch einen verbündeten in der Familie hat ist es natürlich perfekt.

Wünsche ein weiterhin leidenschaftliches Uhrjahr 2011.
 
shortgrow

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@psyche-delic!

Unbekannterweise darf ich dir sagen: NOCH KANNST DU VIELLEICHT AUSSTEIGEN !!!!!!!!!

Mich hats vor ung. 30 Jahren erwischt.... Ging so los wie bei dir.....

Jetzt ists nicht mehr heilbar.... Chronisch......

Oder - wenn denn wirklich auch bei dir keine Hoffnung mehr ist....

Willkommen im Club!

Gruß von der Saar
 
psyche-delic

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Unbekannterweise darf ich dir sagen: NOCH KANNST DU VIELLEICHT AUSSTEIGEN !!!!!!!!!
Vergiss es, zu spät. Ich habe mein Schicksal ja auch schon längst angenommen und bin ja auch sehr dankbar, dass ich so eine Leidenschaft noch erleben darf ;-)
 
SethG

SethG

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Kann das auch ein wenig nachvollziehen. Bei mir ist die Zahl an Uhren auch sehr schnell gestiegen. Bis jetzt will ich aber noch keine wieder loswerden.
Ich mag sie noch alle. Allerdings hat sich die Art der Uhren, die ich sammeln wollte, ein wenig verändert.
Ich stöbere fast jeden Tag hier im MP und in der Bucht nach Uhren. Es landen so viele Uhren in der Beobachtungsliste das ich regelmäßig keine mehr zufügen kann weil die Liste zu voll ist. Ich will die gar nicht alle kaufen. Das ist mehr Interesse für den Preis, zu dem sie verkauft werden, um mich auf einen evt. Kauf besser vorzubereiten :-)

Als nächstes würde ich gerne eine "Politi Orologi OR3002" kaufen. Aber für mich sind 160€ doch viel Geld. Deswegen ein wenig sparen.
Diesen Monat habe ich für das gleiche Geld 2 gekauft. Ein "Black Monster" und eine "J.Springs". Die "Promatik" habe ich da jetzt nicht eingerechnet. Auf alle muss ich aber noch warten. Denke sie werden aber alle diese Woche hier ein trudeln.

Edit:
P.S.: Ich habe mir noch nicht mal ein Uhrenkasten oder so zugelegt. Die liegen alle bei mir auf und unter dem Schreibtisch :-)
 
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chris2611

chris2611

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Hi Karsten,
ein schönes Thema hast Du gestartet. Bei mir ist es genau wie bei Dir. Nur dass ich nicht so exzessiv gekauft und verkauft habe wie Du!
Eine Uhrenleidenschaft war schon immer latent vorhanden, ich habe mir aber in der Vergangenheit keine Gedanken über die Uhren gemacht. Einfach kaufen, was gefällt, war meine Devise!
Und so habe ich über die Jahre etliche Ticker von Camel und Fossil angehäuft. Eines schönen Tages habe ich dann in der Zeitung einen Artikel über automatische Uhren, Solaruhren, usw. gelesen und dann war´s um mich geschehen.

Alle Uhren wurden verkauft, bis auf eine Junkers von meinem Opa.

DSCN2751.jpg


Dann kam eine Citizen Promaster

DSCN2739.jpg


Es folgte die Anmeldung im Forum und kurz darauf meine erste Automatik,
die zurecht beliebte Seiko Monster

DSCN2598.jpg


Daraufhin folgte eine Vintage- Automatik!;-)

Enicar3.png


Anschließend meine Geburtstagsuhr, die Tutima DI 300

Tutima16.png


Und zu guter Letzt eine Uhr, auf die ich schon lange scharf war,
eine Sinn-Seiko SRP 043

Sinn-Seiko12.png


So, das ist meine bisherige Uhrenhistorie.
Wie´s weiter geht? Mal schauen, ich lass mich überraschen!

Viele Grüße
Christian
 
hass67

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Hallo Karsten,

Du hast die Entwicklung sehr schön beschrieben. Das war bei mir ähnlich. Allerdings mit einem großen Unterschied : Ich verkaufe fast nichts. Ich finde eigentlich alle Uhren die ich mir gekauft habe, immer noch klasse. Da sind günstige und teuerer dabei. Der Preis spielt da nicht unbedingt eine Rolle. Das Ergebnis ist jedoch, dass sich meine Sammlung jedenfalls nicht verkleinert. ;-)

Normal ist das zwar alles nicht, aber Du bist in guter Gesellschaft.

Gruß
ULI
 
BSBV

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Hallo Karsten,
schöne Geschichte. Ich glaube Jeder der Uhren sammelt hat so eine, denn es muss ja mal angefangen haben.

Bei mir ist das ca 30 Jahre her. Meine Erfahrungen habe ich mir aus Büchern angelesen. Nix da mit Internet. Das kam viel später.
Meine erste Uhr, ich habe sie nicht mehr, eine von Casio. Batterie alle. Bitte wechseln. Der Uhrmacher sah mich an und sagte: Da ist die Batterie teuerer als die Uhr. Die Uhr landete im Mülleimer.
Daheim, noch völlig sauer, erzählte ich das und mein Opa schenkte mir eine Dugena. Später eine Carlto. Wie der Zufall es wollte sah ich ein Magazin mit einem Bericht; Wer welche Werke benutzt.
Dugena verbaut also ETA-Werke und andere namenhafte Marken auch. Was war nur meine Dugena wert ?
Aus Interesse wurde Sucht. Mit der Sucht kam der Virus und der blieb, bis Heute.
Mitlerweile habe ich über 200 Uhren von zig Marken, manche gibt es nicht mehr.
Meine letzten größeren Aktionen war der Tauch, 5 Uhren für meine IWC Inge. und der Kauf meiner LOWIN. Auf die bin ich besonders stolz.
 

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Mueller27

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Hallo Karsten - Frohes neues Jahr erst mal.
Vielen Dank für Deine Geschichte. Ich bin vor allem angetan wie es bei Dir so schnell "ausarten" konnte - Glückwunsch und Kompliment.
Die Uhren die Du hier im Laufe deiner kurzen aber heftigen Laufbahn angesammelt hast und uns vorgestellt hast, gefallen mir ausnahmslos alle.
Keine Einzige hätte ich persönlich davon wieder verkauft. Meine eigenen Uhren der letzten 10-15 Jahre liegen hier in einer Kiste rum und rotten vor sich hin.
Was mir Mut macht ist Dein Bekenntnis zur "dicken Uhr" am dünnen Arm.
By the way: Der Verlauf der Adern an deinem Arm kommt mir bekannt vor. Lass mich raten: Du machst massiv extremen Ausdauersport, mindestens 3x die Woche Laufen oder Rad? So sehen meine eigene dünnen Ärmchen auch aus, wenn ich gut im Marathon Training stehe. Z.Zt. bin allerdings etwas im Winterspeck, was aber gut ist, da schlacktert meine Neuerwerbung von letzter Woche, eine 48mm Casio G-Shock, nicht so am Ärmchen.

Gruss, Carsten
 
psyche-delic

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Hallo Carsten.

Bis März habe ich mich auf den Ruhr-Halbmarathon vorbereitet, bis mir meine alte Bänderdehnung (Sturz mit dem Rad) einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich bin Mountainbiker und zwischendurch laufe ich gerne, Du hast also recht. Nur in einem nicht - ich bin kein extremer Sportler.

Von Hause aus bin ich ein fauler Sack, zwinge mich aber immer dazu, in Bewegung zu bleiben. Sonst fühle ich mich unwohl. Der Winterspeck sieht bei mir so aus: anstatt 67 habe ich 69 Kilo bei einer Größe von 1,78m ;-)

Trotzdem kann ich fressen wie ein Scheunendrescher und nutze das auch schamlos aus, vor allen Dingen zum Jahresende. Dann werde ich auch naturgemäß auch wieder faul.

Jetzt wird’s aber dann auch langsam wieder Zeit, sich in Bewegung zu setzen.

Mal sehen, wann es wieder los geht, ich hör mein Rad schon ganz leise aus dem Keller nach mir rufen...

Tüs,

Karsten
 
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