Club elektronisch und elektrisch gesteuerter Uhren

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aquila2016

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Ja klar 😁 Beiforte electronic Kaliber lip R148😍

... ich habe bereits geahnt, dass du das Kaliber schon mal gesehen hast, Theo ...

Diese Variante finde ich ganz interessant, so ohne Zifferblatt. Eine "Unter-Zifferblatt-Werkansicht" sieht man nicht so oft! Ist alles original, wohl NOS, wurde so verkauft.

Viele Grüße
Günther
 

Theo951

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Hallo an alle Freunde der Elektromechanische Uhren.
Nach der erste Esa Eta dynotron Serie und ein Jahr nach der Mondlandung, Rado kam mit der ambitionierten Mars Eroberung und hat in Japan die Marstron Serie angeboten. Es gab in 4 oder 5 Zfb Varianten und den Orbit über das Datum auf 6. Die Datumscheibe Fond Farbe, sowie die Position, waren einmalig in der Dynotron Kaliber Serie.
Auch geschliffenen Gläser bei Dynotron Kaliber waren nie im Einsatz. Rado hat versucht an den Japanischen Markt bzw. Seikos Konkurrenz zu machen.
Bis bald
Theo
 
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uhrwäldler

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@tiktak66 vielen Dank! :winken:

eine generelle Frage: die Entwicklung von „elektronik“ zu Quartz, hat das Kostengründe? (Vermute mal, die Herstellung von einem Quartzwerk ist günstiger?)
Oder war das einfach eine logische Konsequenz des Fortschritts? Weil die schleichende Sekunde zB ist doch eigentlich viel angenehmer, als das Ticken. Gibt ja heute die „Softquartz“ Werke usw., die ähnlich sind, aber so richtig populär sind die ja nicht.
 

tiktak66

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... da, wo's schön ist
Kann man so nicht sagen. Die Entwicklung elektromechanischer Armbanduhren setzte grob gesagt in den 50ern ein. Die ersten Quartzwerke Anfang der 70. Nagelt mich jetzt bitte nicht auf genaue Daten fest.
Die ersten Quartzwerke waren unglaublich teuer. Die von mir weiter oben gezeigte Bulova mit dem Stimmgabel Kaliber 2242 kostete 1975 rund 1.000 DM.
Die Entwicklung der elektromechanischen Werke zielte darauf ab, eine höhere Gangenauigkeit und Gangautonomie im Vergleich zu rein mechanischen Werken zu günstigeren Preisen als mit Quartz zu realisieren. Dieser Weg war dann mit dem Aufkommen preiswerter Quartzkaliber zum Scheitern verurteilt.
 

Theo951

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Genau so ist es, :super: Alles als mechanishe Uhren waren ziemlich teuer. Der Preis war mit der Innovation, Zuverlässigkeit und von allem Genaugeit verbunden. Highlight waren die pulsar LED. Die attraktive Preise kamen als die Technik und die Produktion optimiert worden. Beste Grüße und bis bald
 

Bepone

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Optisch sieht das gar nicht nach high beat aus und auch die Zeitwaage sagt 18000 Halbschwingungen.
Magst du uns mehr dazu sagen?

“Ja in der Tat. Der genaue Gang ist im Plus Bereich des Rückers. Zum einen waren die Teile alle damals Handarbeit wegen die enormen Produktion Toleranzen, zum anderen kann sein dass die Spirale ein wenig länger befestigt worden. “

Neben dem Rückerhebel gibt es doch noch den eigentlichen Rücker, wenn man es perfekt haben wollte, könnte man daran korrigieren. Oder ist das hier nicht möglich?

Gruß
Benjamin
 

aquila2016

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Optisch sieht das gar nicht nach high beat aus und auch die Zeitwaage sagt 18000 Halbschwingungen.

Gruß
Benjamin

Gut beobachtet, Benjamin! Es sind 18000 Halbschwingungen, wie hier im Service Bulletin von 1961 zu lesen ist:

ham 505.jpg

Viele Grüße
Günther
 

aquila2016

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@tiktak66 vielen Dank! :winken:

eine generelle Frage: die Entwicklung von „elektronik“ zu Quartz, hat das Kostengründe? (Vermute mal, die Herstellung von einem Quartzwerk ist günstiger?)
Oder war das einfach eine logische Konsequenz des Fortschritts? Weil die schleichende Sekunde zB ist doch eigentlich viel angenehmer, als das Ticken. Gibt ja heute die „Softquartz“ Werke usw., die ähnlich sind, aber so richtig populär sind die ja nicht.

Hallo Uhrwäldler, hier

Die Uhr der Zukunft? Armbanduhren mit Batterie

gibt es einen kurzen Überblick zur Entwicklungsgeschichte.

Viele Grüße
Günther
 

Theo951

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Optisch sieht das gar nicht nach high beat aus und auch die Zeitwaage sagt 18000 Halbschwingungen.
Magst du uns mehr dazu sagen?

Ja, ich bin eine Erklärung schuldig. :super:
Das Hamilton 505 Werk hat nur 18000 Halbschwingungen. Etwas schnelles in der Epoche der erster Elektrische Armbanduhr, wäre technisch eventuell möglich aber mit enormen Verschleiß und Unzuverlässigkeit verbunden. Die Garantie der Hersteller wäre ein Risiko.

Ja in der Tat. Der genaue Gang ist im Plus Bereich des Rückers. Zum einen waren die Teile alle damals Handarbeit wegen die enormen Produktion Toleranzen, zum anderen kann sein dass die Spirale ein wenig länger befestigt worden. Ein Mikrometer macht bis zum 30 Minuten pro Tag bei high beat Werke ;-)

Bezüglich der Position des Rückers im Plus Bereich... Der Gang des Werkes ist stark mit der Länger der Spirale verbunden. Ich habe oben als Beispiel geschrieben dass ein Mikrometer in der Spirale macht bis zum 30 Minuten pro Tag bei high beat Werke. Nicht dass die Hamilton 505 high Beat ist:face:
A. Lange & Söhne hat es auch gut dokumentiert ab 1:28 Link

Warum ist die Spirale stark im Plus Bereich? Einfach > Weil die elektrische Kontakte der Unruh Spule ab 2 oder 3 Jahre Dauerbetrieb und Millionenfach schalten verschliessen (und verbrannt) sind. Hier, an die Hamilton ist vermutlich Spirale und Spule aus verschiedene Werke nach damalige Reparatur zusammen verbaut.
Ich kann die Spirale kurzen, aber ist eine Kosmetische Angelegenheit. Meine größte Sorge ist die verbrannte und verschlißene elektrische Kontakte wieder zu erstellen bevor ich aus der USA XXX USD für gebrauchte Teile investieren muß.
Anbei der Kontakt vor der Reinigung. Der Kontakt ist verkohlt!:-(
1 20210114_195041.jpg

Anbei ein Bild nach der Reinigung bei 280facher Zoom... Betrachte die Kratzer die eventuell während der Anfertigung erstanden sind.
2 Foto am 14.01.21 um 21.05.jpg

20210114_200128.jpg
Ein Blick ins Werk..
20210114_194412.jpg
Beste Grüße
Theo
PS: Beat Error bzw Abfallfehler ist hier nicht Meßbar da keine Schweizer Hemmung existiert. Die Messung und Einstellung hat anderen Ablauf und ist nicht so kritisch für den Betrieb.
Die Elektrische Schaltung läuft über das Schaltrad...
 
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