Club elektronisch und elektrisch gesteuerter Uhren

Diskutiere Club elektronisch und elektrisch gesteuerter Uhren im UhrForum Clubs Forum im Bereich Small Talk; WOW, ich war kurz weg und komme ich zurück mit tollen Uhren im Club! Klasse :super: Die letzte Monate war ich ziemlich mit JDM Stimmgabel Exoten...
Theo951

Theo951

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WOW,
ich war kurz weg und komme ich zurück mit tollen Uhren im Club! Klasse :super:
Die letzte Monate war ich ziemlich mit JDM Stimmgabel Exoten beschäftig und die gesammelter Erfahrung möchte ich gerne mit euch, Freunde der elektromechanische Uhren, zeigen.
Es sind die Citizen Hisonic und die Citizen Cosmotron GX.

Nach der Übernahme von Bulova durch Citizen, gab es die Intention dass die Stimmgabel Technologie weiter geführt wird, aber nicht so wie es war sondern anderes.
Ausgewählt waren die Basis Kaliber von Bulova 218 sowie 219. Beide sollten eine Stromabschaltung (bei gezogene Krone) als wichtigen Kriterien haben.

Leider das schnelles Aufkommen der Quarztechnologie tötete die Stimmgabeluhren, deren Produktion um 1977 endete, so dass die Hisonics nur für kurze Zeit hergestellt wurden.
Die gehörten zum High-End-Zeitmesser - mit Preise Mitte der 70er bis zum 60.000 JPY.
In der Zeit war die erste Ricoh Quartzer viel preiswerter angeboten und somit den Preiskampf gegen Hisonic Kaliber 3701a und Cosmotron GX Kaliber 3701b im Japan angesagt.
Die Citizen Hisonic trägt die Kaliber Bezeichnung 3701a. Die Ähnlichkeit mit der Bulova 218 ist nur eine optische Täuschung. Obwohl hier viele Teile Kompatibel erschienenen und zum Teil auch sind das Herz des Werkes „ Die Transistor Seite mit dem Feedback Coil mechanisch anderes ist. Versucht mann dieses Teil aus einer Bulova 218 zum einbauen bricht es sobald die Schrauben angezogen sind.
Tja ärgerlich, aber genau dafür macht die Jagt auf gute Hisonics so aufregend. Es gibt kaum eine funktionelle zu finden.
Anbei meine erste Citizen Hisonic Kaliber 3701a, die nach lange Arbeit endlich fertig geworden ist.
Citizen Hisonic9.jpeg
Citizen Hisonic1.jpeg
Und hie paar Blicke ins Citizen Hisonic 3701a Werk.
IMG_4976.JPG
Und hier ist die Platine, wenn alle Teile des Werkes ausgebaut sind.
Platine.jpg
Morgen werde ich die Stimmgabel Cosmotron GX Kaliber 3701b zeigen. Ich hoffe wird sie auch schnell fertig.

Bis bald :-)
Theo
 
Theo951

Theo951

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Ich danke euch für die Interesse.
Heute kommen wir zum Cosmotron GX Kaliber 3701b. Eine Cosmotron die ABER keine Cosmotron ist. Kein Hi Beat, kein Ticken, kein Flyback sonder nur summen.
Ja, sie ist kein Hybrid, sondern eine Cosmotron Stimmgabel Uhr mit halbes Herz. Das Werk hat nur eine Spule und nicht die übliche zwei Spulen die bei alle Stimmgabel gab.
Hier im Werk ist alles aufgeräumt, alles was mann sparen konnten ist gemacht worden. Es worden sogar an Schrauben gespart. Sie war das technisches Ergebnis einer große "Cost Reduction" Werk, im Kampf gegen die Quartzer. Nach der Cosmotron GX Kaliber 3701b hat Citizen keine Stimmgabel Uhr mehr entwickelt.
Cosmotron GX Cal 3701b 7.jpegCosmotron GX Cal 3701b.jpegCosmotron GX Cal 3701b 2.jpegCosmotron GX Cal 3701b 4.jpeg

Und hier paar Einblicke ins Werk.

IMG_4873.JPG
Total Verrückt ...nur eine Spule aber egal...wir hatten sowas bei Bulova Acctron 219 oder???:shock:

IMG_3632.JPG
Ja wir hatten die Bulova Acctron 219 ABER an die Cosmotron GX Kaliber 3701b ist Gabel und Spule spiegelverkehrt:motz:
Warum muss immer kompliziert sein und warum die letzte Stimmgabel Werke von Bulova und Citizen immer nur halbe Stimmgabel waren bleibt immer fraglich.
Immer wieder etwas neues mit elektromechanische Uhren. :ok:
Bis bald
Theo
 
tiktak66

tiktak66

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... da, wo's schön ist
Und es ist immer wieder eine Freude, deinen technischen Erläuterungen zu folgen. :-D Und ganz nebenbei kann man selber eine Menge lernen


Die Zifferblätter dieser Uhren zählen sowieso zum aißergewöhnlichsten, was die Uhrenwelt zu bieten hat.
 
Bachus

Bachus

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im Land zwischen den Meeren
Moin Theo,

erst mal herzlichen Glückwunsch zu den schönen Uhr. :klatsch:
Ich glaube ich muss doch mal nach einer GX oder nach einer Hisonic für mich schauen.
 
tiktak66

tiktak66

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Heute mal ein Überrachungsei.

Die Uhr kam ziemlich verdreckt und als defekt bei mir an. Ich finde nur leider die Vorher Bilder nicht mehr :oops: .
Aber der äußere Zustand lies Potential erwarten. Die im Bodendeckel gravierte Seriennummer (AL 45-137E) läßt vermuten, dass der Hersteller Alpina war. Herstellungsjahr 1970.

Da sie nicht lief bin ich mit der Uhr zu unserem lieben Theo. Nach dem Öffnen die erste Überraschung, es handelte sich um ein frühes elektromechanisches ESA Kaliber vom Typ 9150. Noch mit 21.600 Halbschwingungen statt der später verwendeten 28.800. Der Zustand des Werkes war, so Theo, nahezu neuwertig.

In einer konzertierten Aktion haben wir dann die Uhr gemeinsam revidiert. Ich das Gehäuse und das Glas, während Theo sich mit schlafwandlerischer Sicherheit des Werkes angenommen hat. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Theo für das Werk nur unwesentlich länger gebraucht hat, als ich für die Gehäuseaufbereitung.

Nach 45 Minuten ar die Uhr wieder einsatzbereit und hier ist das Ergebnis:

IMGP9040.JPG
IMGP9041.JPG
 
A

aquila2016

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Nach längerer Zeit habe ich mir wieder mal eine meiner LIP-Uhren genauer angeschaut. Dabei ist mir dieses - eigentlich häufiger anzutreffende - Werk R 148 aufgefallen:

Lip 148 IMG_20200127_110135.jpg

Es ist ganz früh, im Buch "LIP - des heures a conter" als erste Generation bezeichnet. Das Besondere ist die massive, beidseitig verschraubte Batteriebrücke. Und wenn man genau hinschaut: das Werk ist nummeriert! Und die Diode hat ein metallisches Gehäuse (keinen Glaskörper).

Mein Werk trägt die Nummer 8344 (auf der Batteriebrücke), das im Buch gezeigte 6197. Mich würde interessieren, ob bei euch weitere nummerierte Werke vorhanden sind.

Viele Grüße
Günther
 
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buchenhain

buchenhain

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Wieder ist ein Patient am Werktisch. Nachdem die Dugena electronic mit Cal. Bifora 11 einfach stehen blieb, trotz
neuer und voller Batterie, wurde diese in Augenschein genommen. Viel Dreck, aber auch ein Riß in der Platine
lies nicht gutes erwarten. Dazu noch dieses winzige Werk. Mit wenig Lust und berechtigten Sorgen, dann ans Werk.
Viele sehr winzige Teile, die Platine viel an der Bruchstelle auseinander und Dreck. Nach der Reinigung zusammengebaut
und trotz aller Besorgnis, läuft das Werk. Aber leider viel zu schnell, mind 200sec/Tag. Dazu hält die Konstruktion für
den Halt der Aufzugswelle auch nicht richtig.
2878603
2878604
Die Datumschaltung
2878607
Das erste Problem:
2878579
Dieses Blättchen hält die Welle, kippt allerdings auch aus der Halterung wenn man die Aufzugswelle zur Zeigerverstellung
heraus zieht.
2878582
die Bruchstelle
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über Tipps würde ich mich freuen.
Gruß Michael
 
A.l.e.x.

A.l.e.x.

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Hallo!

Hier eine schnelle Seitenansicht - die Besonderheit ist neben dem aufwändigen Blatt das LED Lämpchen, das jede Sekunde rot blinkt.

Die Gezeigte war für mich schon ein paar Jahre als unreparierbares Kuriosum abgeschrieben, bis mir ein beruflich in Japan lebender Freund das gute Stück einmal mitgenommen und mittlerweile in Stand gesetzt zurück gebracht hat. :)

2878659
Gruß,
Alex
 
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Theo951

Theo951

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Nach längerer Zeit habe ich mir wieder mal eine meiner LIP-Uhren genauer angeschaut. Dabei ist mir dieses - eigentlich häufiger anzutreffende - Werk R 148 aufgefallen:

Anhang anzeigen 2867992

Es ist ganz früh, im Buch "LIP - des heures a conter" als erste Generation bezeichnet. Das Besondere ist die massive, beidseitig verschraubte Batteriebrücke. Und wenn man genau hinschaut: das Werk ist nummeriert! Und die Diode hat ein metallisches Gehäuse (keinen Glaskörper).

Mein Werk trägt die Nummer 8344 (auf der Batteriebrücke), das im Buch gezeigte 6197. Mich würde interessieren, ob bei euch weitere nummerierte Werke vorhanden sind.

Viele Grüße
Günther
Hallo Günther,
ich habe an meine LIP Sammlung angeschaut und nie ein Werk mit diese massive Brücke gefunden. es muß in der Tat etwas älteres sein.
Die blau metallische Diode habe ich öfters gesehen. Alle meine NOS Werke kamen aus Frankreich mit blau metallische Dioden, Bohrungen für die Brücke Schrauben waren auch bei Produktion angefertigt sind aber ohne Brücke geliefert.
Beste Grüße
Theo
 
Theo951

Theo951

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Hallo!

Hier eine schnelle Seitenansicht - die Besonderheit ist neben dem aufwändigen Blatt das LED Lämpchen, das jede Sekunde rot blinkt.

Die Gezeigte war für mich schon ein paar Jahre als unreparierbares Kuriosum abgeschrieben, bis mir ein beruflich in Japan lebender Freund das gute Stück einmal mitgenommen und mittlerweile in Stand gesetzt zurück gebracht hat. :)

Anhang anzeigen 2878659
Gruß,
Alex
Hallo Alex,
ja die Uhr passt hier sehr gut. Ich habe sie an die Seiko Sammler angezeigt.
Selbsthilfegruppe der Japan Quartz Verrückten
Das Werk ist NUR Funktionsweise ähnlich wie bei Roemer Micro Quartz, Oysterquartz, sowie Astro Quartz 666.xx
Hier wird ein magnetisch getriebenes Anker System. Das Werk der Seikosha Seiko VFA Cal 3923-5020a made by the Daini Seikosha ist technisch fortgeschritten mit VFA und Thermo Kompensation. Hier kann nur Oysterquartz mithalten.
Die LED ist vermutlich kein LED sondern extrem miniaturisierte Glühbirne under Rubin ähnliches geschliffenes Prisma für passive Ausleuchtung Verstärkung. Warum ich vermute es so? Die 2 Zelle des Werkes sind Parallel geschaltet und in Anfang der 70er war erst ein MicroLED rares Teil und auch nicht möglich mit 1,55 VDC zum betreiben.
Beste Grüße und danke fürs Zeigen. :super:
Theo
 
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