Citizen Prof. Diver BJ8050 vs. Tissot Seastar 1000

Diskutiere Citizen Prof. Diver BJ8050 vs. Tissot Seastar 1000 im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; guten morgen! ich bin am überlegen mir eine der beiden uhre zuzulegen. wobei dies eine schwierige entscheidung ist... gemeinsam haben...
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Hellfreezer

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guten morgen!

ich bin am überlegen mir eine der beiden uhre zuzulegen.

wobei dies eine schwierige entscheidung ist...

gemeinsam haben beide uhren nur, dass sie diver sind.

ansonsten sind sie grundverschieden.

citizen vollelektonisch, tissot ETA werk.

im grunde würde eine nicht-mechanische uhr gar nicht in frage kommen, aber die citizen sieht so gut aus...


mich würde interessieren für welche uhr ihr euch entscheiden würdet und warum?
vielleicht hat(te) von euch ja jemand schon beide uhren und kann etwas dazu sagen...

danke
mfg
hellfreeezer

 
MBj

MBj

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Aus optischen Gründen würde ich die Tissot nehmen (die ist sowieso auf meiner Liste).
Die Citizen ist mir zu "klotzig".
 
Junnghannz

Junnghannz

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In diesem Falle die Citizen:

Citizen gilt nicht umsonst als DER Taucheruhren-Hersteller schlechthin!
Die Uhr macht gegenüber der Tissot den robusteren und funktionelleren Eindruck, die Ablesbarkeit ist deutlich besser. Die Tissot wirkt eher wie eine "Herrenuhr im Taucher-Look", die Citizen ist wesentlich markanter.
Mit dem Eco-Drive-System erwirbt man modernste, quasi wartungsfreie Quarztechnik, die sogar Manufaktur-Status hat: von Citizen selbst entwickelt und gefertigt!


Viele Grüße

Wolfgang
 
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Hellfreezer

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ich hab einen wristshot der citizen nach langem suchen gefunden den ich hier posten möchte.


von der tissot hab ich kein vernünftiges foto mit der uhr am handgelenkk gefunden... :?
 
Junnghannz

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Wenn sie Dir vom Aussehen her gefällt, gibt es keinen Grund, sie nicht zu nehmen! Eigenständiger als die Tissot ist sie allemal!


Viele Grüße

Wolfgang
 
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Hellfreezer

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da hab ich gleich eine frage:
was hat die citizen da für einen "akku" verbaut?
die meisten üblichen akkumulatoren (handy....) halten ja nur ein paar jahre.

naja, ist ja nicht so das mir die tissot nicht gefällt.
ich weiß nicht ob das am foto täuscht oder so, aber ist der durchmesser vom glas wirklich so klein?
 
Junnghannz

Junnghannz

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Hellfreezer schrieb:
da hab ich gleich eine frage:
was hat die citizen da für einen "akku" verbaut?
die meisten üblichen akkumulatoren (handy....) halten ja nur ein paar jahre.
Natürlich hält ein Akku nicht unbegrenzt, aber die Haltbarkeit soll aufgrund der gleichmäßigeren Aufladung im Vergleich zum Seiko-Kinetic-System besser sein. Ich habe noch nie etwas Negatives über Citizens Eco-Drive-Technik gehört oder gelesen. Eines darf man nicht vergessen: Auf die Tissot kämen in regelmäßigen Abständen Revisionen zu, die mit Sicherheit weit teurer kämen als das eventuell nach einigen Jahren erforderliche Auswechseln der Promaster-Speicherbatterie!


Viele Grüße

Wolfgang
 
SINNlich

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Moin,

wenn Dir der Citizen-Klotz gefällt, würde ich den auch nehmen. Die Tissot ist für mich auch mehr eine Schmuckuhr mit Taucheruhralibi. Das ist Geschmackssache.
Der Citizen-Akku ist sicher auch nicht ewig haltbar. Da Citizen aber auf Solartechnik setzt, ist er dauerhaft geladen, was der Standfestigkeit entgegenkommt. Alle paar Jahre mal komplett entladen und wieder aufladen kommt der Haltbarkeit entgegen. Es stellt sich die Frage, ob der Akku bei Verschleiß austauschbar ist. Ist er das nicht, sollte die Citizen nicht so lange leben wie ein mechanisches Werk, solange das gepflegt und nicht allzu hart rangenommen wird.
Eco-Drive scheint mir jedoch allemal besser zu sein als Kinetik-Werke, die mechanische Anfälligkeit mit problematischer Akku-Haltbarkeit kombinieren.

Grüße

Axel
 
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Hellfreezer

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Junnghannz schrieb:
Eines darf man nicht vergessen: Auf die Tissot kämen in regelmäßigen Abständen Revisionen zu, die mit Sicherheit weit teurer kämen als das eventuell nach einigen Jahren erforderliche Auswechseln der Promaster-Speicherbatterie!


Viele Grüße

Wolfgang
und schon wieder hab ich eine frage :oops:

wie sieht das mit den revisionen bei automatikuhren aus.
wann ist eine revision erforderlich?
was wird dabei an der uhr gemacht?

wie man merkt bin ich noch ein "neuling". hab auch nur eine automatik-uhr, eine monster.

danke

mfg
hellfreezer
 
SINNlich

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Nochmal Moin,

Revisionen sehen normalerweise die Zerlegung, Reinigung und Schmierung des Werkes sowie die Wiederherstellung der Wasserdichtigkeit vor. Kostet zwischen 30 und 100 Euro. Wasserdichtigkeit bei beanspruchten Uhren einmal jährlich prüfen lassen (5 Euro). Revision nach Bedarf, wenn sich das Gangverhalten signifikant ändert. Krösuses und Ängstliche dürfen das alle fünf bis zehn Jahre machen. Eine Monster würde ich so lange tragen, bis sie merklich nach oder vor geht und dann überlegen, ob sich eine Revision lohnt.

Grüße

Axel
 
Junnghannz

Junnghannz

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Was bei einer Revision gemacht wird, hängt natürlich, beim selben Uhrwerkstyp, vor allem vom Grad der Benutzung/Belastung des Uhrwerks ab. Im günstigsten Falle wird das Uhrwerk (teilweise oder ganz) auseinandergebaut, gereinigt, geölt und wieder zusammengesetzt. Anschließend sollte eine erneute Einregulierung erfolgen. Je nach Grad der Benutzung sollte eine Uhr mit ETA 2824-2 alle 5-7 Jahre zur Revision gebracht werden, die Hersteller empfehlen oft schon einen Service nach 3 Jahren.


Viele Grüße

Wolfgang
 
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Hellfreezer

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Sekundär Batterie .
Die CITIZEN ECO-DRIVE-UHREN speichern die Energie in einer wiederaufladbaren Sekundärbatterie. Diese besteht aus Titian- Lithium Oxid .
Ein Batteriewechsel wie z.B. bei Uhren mit einer Silberoxid Batterie entfällt.
Der Besitzer einer ECO-DRIVE-UHR kann sicher sein, dass während der normalen Nutzungsdauer einer Uhr die Sekundärbatterie nicht getauscht werden muss.
Labortestreihen haben gezeigt, dass noch nach 20 Jahren die Sekundärbatterie eine Speicherkapazität von 80 % aufweist.
Die Sekundärbatterien die von CITIZEN für die ECO-DRIVE–UHREN verwendet werden, beinhalten keine Schadstoffe, die eine gesonderte Entsorgung erfordern.
steht auf der citizen seite.
 
Junnghannz

Junnghannz

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SINNlich schrieb:
Nochmal Moin,
Revision nach Bedarf, wenn sich das Gangverhalten signifikant ändert.
Dann kann es aber bereits zu spät sein, denn bei vielen Werken treten stärkere Gangveränderungen erst dann auf, wenn bereits (teure) Schäden an der Mechanik entstanden sind. Auch einer Seiko sollte man hin und wieder eine Revision gönnen, es sein denn, man kauft sie quasi als "Wegwerfuhr". Es ist nunmal so, daß die Kosten einer Revision den Zeitwert einer Uhr übersteigen können, zumindest bei preisgünstigen Uhren.



Viele Grüße

Wolfgang
 
Frank78

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da hier zwei Spezialisten zum Preis von einem quasi versammelt sind, nochmal ne Frage von mir:

Ne SKX171K die bald 10 Jahre alt wird und immer noch ihre typischen 20 sec. plus/Tag hält. Revidieren lassen und dabei gleich die Regulierung vornehmen lassen oder nur die Regulierung...?

Danke im Voraus
 
Junnghannz

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Nach 10 Jahren könnte eine Revision beim Uhrmacher Deines geringsten Mißtrauens sicher nicht schaden. Deine Seiko wird es Dir danken!


Viele Grüße

Wolfgang
 
Junnghannz

Junnghannz

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Hellfreezer schrieb:
Sekundär Batterie .
Die CITIZEN ECO-DRIVE-UHREN speichern die Energie in einer wiederaufladbaren Sekundärbatterie. Diese besteht aus Titian- Lithium Oxid .
Ein Batteriewechsel wie z.B. bei Uhren mit einer Silberoxid Batterie entfällt.
Der Besitzer einer ECO-DRIVE-UHR kann sicher sein, dass während der normalen Nutzungsdauer einer Uhr die Sekundärbatterie nicht getauscht werden muss.
Labortestreihen haben gezeigt, dass noch nach 20 Jahren die Sekundärbatterie eine Speicherkapazität von 80 % aufweist.
Die Sekundärbatterien die von CITIZEN für die ECO-DRIVE–UHREN verwendet werden, beinhalten keine Schadstoffe, die eine gesonderte Entsorgung erfordern.
steht auf der citizen seite.
Klar, daß die Theorie sehr rosig aussieht. Schließlich wird auch überall bei elektronischen Geräten mit Akkus geworben, die angeblich keinen Memory-Effekt haben, die aber dann doch oft nicht länger halten als herkömmliche. Ich würde zumindest damit rechnen, daß irgendwann doch einmal ein Tausch fällig wird. Wenn nicht: Umso besser! ;-)


Viele Grüße

Wolfgang
 
SINNlich

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Zu spät gibt es kaum bei mechanischen Uhren. Der Verschleiß an Unruhwelle und Räderwerk ist vernachlässigenbar, wenn man das Gangverhalten der Uhr im Auge behält. Wenn sie stehen bleibt oder schwer nach geht, wird es aber höchste Zeit. Dauerhafte Schäden sind da aber noch nicht zu befürchten, es sei den, die Uhr ist feucht geworden und das Werk fängt an zu rosten. Dann wird es richtig teuer.
Nach zehn Jahren regelmäßigem Gebrauch lohnt sich die Revision, wenn man die Uhr noch lange behalten will und regelmäßig trägt. Der Betrag schwankt zwischen 30 und 100 Euro, je nach Angebot. Ich würde mehr auf den Uhrmacher als auf den Preis achten.
Kein Akku hält ewig. Ist er austauschbar, ist das kein Problem. Aber auch elektronisch-analoge Uhrwerke haben ein Räderwerk, das gereinigt werden muss. Bei meinem Seiko Chrono von 1985 hat das 50 Euro gekostet.

Grüße

Axel
 
Thema:

Citizen Prof. Diver BJ8050 vs. Tissot Seastar 1000

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