Citizen New Aqualand frisst Batterien ohne Ende

Diskutiere Citizen New Aqualand frisst Batterien ohne Ende im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhrenwerkstatt; Hallo. Die Uhr ist neuwertig, war vielleicht 10mal am Arm, leider keine Rechnung und daher keine Gewährleistung. In den vergangenen drei...
#1
Uhrahn

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Hallo.

Die Uhr ist neuwertig, war vielleicht 10mal am Arm, leider keine Rechnung und daher keine Gewährleistung.
In den vergangenen drei Monaten hat sie drei Batterien (Varta, 2x Renata) gefressen. Die Uhr zeigt nach wenigenWochen die "Low Battery" Anzeige, d.h. der Sekundenzeiger springt in 2-Sekunden-Schritten. Wird die Uhr von Raumtemperatur auf Körpertemperatur (also am Arm) gebracht, so läuft sie wieder normal.


Ist jemandem hier dieses Phänomen bekannt, dass die Citizen New Aqualand (JP1010-51L) Batterien im Monatstakt frisst und hat jemand ne Idee, wie ich weiterverfahren kann?



Grüsse

Christian
 
#3
hermannH

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Hallo

Abgesehen davon, das man mit so einer Uhr zum Fachmann gehen sollte, sind Varta und Renata Batterien nicht unbedingt erste Wahl.
Ucar Energizer, Maxell und Sony sind zu empfehlen - und relativ frisch sollten sie sein.

Sollte die Uhr bei fachgerechtem Einbau der hochwertigeren Batterien auch noch den selben Fehler zeigen, hilft wohl nur eine umfangreiche Diagnose in der Werkstatt und ev. neues Werk.

Gruß hermann
 
#4
Uhrahn

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Hab den entscheidenen Satz vergessen: Die Uhr war zum Batteriewechsel jedes Mal beim Citizen Vertragspartner, der hat dann verschiedene Batteriehersteller getestet und die letzte Batterie extra bestellt, um zu vermeiden, dass sie überlagert ist.
Seine Idee war, das Werk zu tauschen, der Preis für diesen Tausch stellte leider den akutellen Angebots-Neupreis der Nachfolgerin dar.
Ich habe aber auch mal Taucheruhren.de angeschrieben, mal sehen, ob die ne Idee haben.

Grüsse

Christian
 
#5
hermannH

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Hab den entscheidenen Satz vergessen: Die Uhr war zum Batteriewechsel jedes Mal beim Citizen Vertragspartner, der hat dann verschiedene Batteriehersteller getestet und die letzte Batterie extra bestellt, um zu vermeiden, dass sie überlagert ist.
Seine Idee war, das Werk zu tauschen, der Preis für diesen Tausch stellte leider den akutellen Angebots-Neupreis der Nachfolgerin dar.
Ich habe aber auch mal Taucheruhren.de angeschrieben, mal sehen, ob die ne Idee haben.

Grüsse

Christian
Sehr ungewöhnliche Vorgehensweise. Citizen liefert seine Werke mit Maxell Batterien aus. Die gängigen Batterien haben in einer Werkstatt eine recht hohe Umschlagshäufigkeit, so das es so gut wie keine Überlagerung geben kann.
Ist das nur ein Händler, oder hat er auch einen Uhrmacher?
Solche Werke kann man gut durchmessen und eventuell für kleines Geld von diesem Fehler befreien.
Vielleicht hilft auch ein Besuch bei einem freien Uhrmacher.

Gruß hermann
 
#6
Excalibur

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Abgesehen davon, das man mit so einer Uhr zum Fachmann gehen sollte, sind Varta und Renata Batterien nicht unbedingt erste Wahl.
Ucar Energizer, Maxell und Sony sind zu empfehlen - und relativ frisch sollten sie sein.
Seit wann das denn? Alle genannten Marken sind ok, meiden sollte man das Grabbeltisch-Blister-Zeugs.
Das mit der "Frische" stimmt allerdings.
 
#7
Thallius

Thallius

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Seit wann das denn? Alle genannten Marken sind ok, meiden sollte man das Grabbeltisch-Blister-Zeugs.
Das mit der "Frische" stimmt allerdings.
Naja, seitdem Rubisol ja auch viel besser ist als Elma WF. Ist doch immer das gleiche hier. Was ich benutze ist das beste auf der Welt. Rest ist Mist....
 
#8
hermannH

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Seit wann das denn? Alle genannten Marken sind ok, meiden sollte man das Grabbeltisch-Blister-Zeugs.
Das mit der "Frische" stimmt allerdings.
Varta, und besonders Renata fallen in meiner Werkstatt häufiger durch ausgelaufene Batterie Säure auf. Auch von der Kapazität (Lebensdauer) her können sie des öfteren nicht mit den von mir genannten Empfehlungen mithalten.
Meine Erfahrung beziehe ich aus fast 40 Jahren Werkstatttätigkeit.

Gruß hermann
 
#9
tench

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Moin, hier wären mal die Daten vom Boden interessant, wie alt das gute Stück in Wirklichkeit ist. Die Version 51L ist in Deutschland schon lange aus deren Kollektion.
 
#10
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besonders Renata fallen in meiner Werkstatt häufiger durch ausgelaufene Batterie Säure auf. Auch von der Kapazität (Lebensdauer) her können sie des öfteren nicht mit den von mir genannten Empfehlungen mithalten.
Renata gehört doch zur Swatch-Group und dann soetwas?
Ich will Dir bestimmt nicht widersprechen, diese Erfahrungen habe ich nicht. Aber...
Mir wurden diese Batterien bisher immer als das Beste für meine f300 empfohlen, da hohe Kapazität, lange Lebensdauer und mit das Sicherste was das Auslaufen angeht.
 
#11
Excalibur

Excalibur

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Das Problem ist, das die Hersteller in 40 Jahren sicher einiges an den Knopfzellen veraendert haben. Frueher moegen Renatas vielleicht oft ausgelaufen sein, heute nicht mehr, oder eben umgekehrt.
Ich werde mal drauf achten. Schlechte Erfahrungen habe ich nur mit Blistermuell.
 
#12
ChocoElvis

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Seit wann das denn? Alle genannten Marken sind ok, meiden sollte man das Grabbeltisch-Blister-Zeugs.
Das mit der "Frische" stimmt allerdings.
das meine ich auch - die genannten Marken schenken und nehmen sich meiner Erfahrung nach nichts, ausgelaufene Säure hatte ich bis dato immer nur bei Billig-Zellen wie Camelion und dem Blister-Dreck, den man z.B. bei TeDi für 1 € kaufen kann.
Ich selber verwende ausschliesslich Sony, Maxell, Varta, ab und zu auch Panasonic und Renata. Nie Probleme gehabt.

Zum Thema:
mit so einem Batteriefresser müsste man zum Uhrmacher gehn und den mal gucken lassen.
Evtl. gibts auch an der Uhr irgendeinen feinen Kurzschluss, den man nach dem Öffnen ggf. mit einer Lupe auch schon sieht, z.B. am Batteriefach, verbogene Feder o.ä.... muss man sich halt angucken.
 
#13
Uhrahn

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Danke für die rege Rückmeldung bisher!

Die Uhr war bei einem Citizen Vertragshändler, der auch Uhrmacher ist. Von ihm stammt die Aussage, dass das Werk eventuell einen Fehler hat und getauscht werden sollte. Das "eventuell" und der aufgerufene Preis haben mich von einem Auftrag zur Reparatur abgehalten.
Andere freie Uhrmacher sind mir im Umkreis von 100km leider nicht bekannt bzw. werden aufgrund schlechter Vorerfahrungen nicht mehr von mir angesteuert.

Die Uhr ist sicher etwas älter, der Boden ist noch geprägt und nicht lasergraviert. Welche der unzähligen Informationen auf dem Boden wäre denn für das Alter interessant?

Letztlich lese ich aus den Beitragen, dass solche Fälle bei den Schreibern nicht bekannt sind. Hab daher nun auch mal Citizen angeschrieben. Mal schauen, wer was antwortet.


Grüsse

Christian
 
#15
hermannH

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Hallo

Zum Thema Knopfzellen muss ich noch relativieren.
Solange die Kapazität in Ordnung ist, sind die Markenbatterien alle mehr oder weniger gut im Rennen.
Kritisch wird es erst, wen diese erschöpft wird ist und die Uhr Monate- manchmal Jahrelang herumliegt. Hier trennt sich Punkto Auslaufsicherheit dann die Spreu vom Weizen....

Gruß hermann
 
#16
ChocoElvis

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und da laufen dann die billigen Discouterzellen als erstes aus ... hatte leider schon zu viele Uhren mit NoName-Zellen oder eben mit der allseits beliebten Marke CAMELION, die dank Batteriesäure unrettbar zerstört waren, nur Wochen nach dem letzten Tick.
Deshalb mach ich jede in der Bucht geschossene Uhr mit "Batterie neu" erstmal auf und guck mir die Zelle an. Dreck fliegt sofort raus!

Mit Blister meine ich persönlich immer diese 10er-Blister für eins-fuffzig
Die Markenzellen sind natürlich auch in Blistern verpackt, aber meist einzeln und auch einzeln erhältlich.
 
#17
Team-0

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Hallo Uhrahn,

da hier ja leider nur über Batterien und deren Verpackung rege diskutiert wird :lol: , versuche ich es mal mit einer Idee:
Die Uhr hat ja den Tiefenmesser, vielleicht hat sich hier irgendwo Dreck eingeschlichen, welcher immer den Tiefenmesser aktiviert und der braucht enorm viel Saft.
Hast du die Möglichkeit hier mal mit einer Lupe zu schauen?
 
#18
Uhrahn

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Das kann ich die Tage mal machen, ich wüsste nur nicht, wo der Dreck herkommen sollte. Die Uhr war ja noch nie außerhalb des Hauses unterwegs.
Der Wassersensor jedenfalls aktiviert den Tauchmodus nur bei Wasserkontakt, das wird im Display ja angezeigt. Ob der Tiefensensor auch selbständig das System bei Druck aktiviert, weiß ich aber nicht.

Hab von Citizen wie auch von Taucheruhren.de erste Rückmeldungen bekommen, mal schauen, wie es weitergeht.


Ach ja, die Bodenprägung:

Citizen Promaster

Don´t open/Servicecenter repair only 451020127

stainless Citizen Watch Co water resist 200M C 500-S016061 HST GN-4-S Japan Mov´t



Grüsse

Christian
 
#19
Uhrahn

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So. Ergebnis der Anfrage bei Citizen Deutschland: Einschicken, KVA 65€.
Ergebnis der Anfrage bei Taucheruhren.de nach einem sehr freundlichen und kompetenten Telefonat: Mit hoher Wahrscheinlichkeit die mechanische Komponente der analogen Uhr trocken bzw. verharzt und daher schwergängig, was zu erhöhtem Stromverbrauch führt, der die End of life Anzeige aktiviert.
Überholung schlägt mit ca. 140€ zu Buche, bin am überlegen, ob das bei dem alten Teil noch Sinn macht bzw. günstiger ginge... Soviel Mechanik ist da schließlich nicht drin.

Grüsse

Christian
 
#20
hermannH

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Hallo

Bekommst du für das Geld eine Neue?
Ich finde den Preis recht annehmbar. Ich denke die werden dir ein neues Werk einbauen und die Uhr komplett neu abdichten.

Gruß hermann
 
Thema:

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