Citizen Miyota 821A, 21 Steine VS ETA 2824-2, 25 Jewels

Diskutiere Citizen Miyota 821A, 21 Steine VS ETA 2824-2, 25 Jewels im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hi suche jetzt schon seit Tagen nach ner schönen Uhr. Die Auswahl ist einfach riesig und das macht die Suche nicht leichter. Naja meine Frage...
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Marcellus

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Hi
suche jetzt schon seit Tagen nach ner schönen Uhr.
Die Auswahl ist einfach riesig und das macht die Suche nicht leichter.
Naja meine Frage:
Wie gravierend sind die Qualitätsunterschiede zwischen folgenden beiden Werken:
Citizen Miyota 821A, 21 Steine
ETA 2824-2, 25 Jewels
Bzw. irgendwelche Erfahrungen?

Frage, da die Uhr mit dem Citizen ca. 150 Euro günstiger ist als die ETA.
Evtl. trägt das zu meiner Kaufentscheidung bei.

Danke schonmal
 
Sedi

Sedi

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Hi,
die Frage hat mich auch mal interessiert und ich verweise dazu mal aufs Watchtimeforum:
http://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?f=6&t=13391&p=212914&hilit=miyota+eta#p212914

Grob zusammengefaßt: ein ETA ist wohl schon um einiges genauer gearbeitet und hat z.B. eine gleiche/höhere Gangreserve bei größerem Unruhdurchmesser. Das heißt aber nicht, daß ein Miyota/Citizen-Werk im Alltagsgebrauch auffallend ungenauer laufen würde. Beider Werke sind bewährte "Traktoren" - ich würde die Uhr nehmen, die besser gefällt.

Gruß, Sedi :-D
 
rainers

rainers

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Es gibt von Eta 4 Qualitätsstufen!Beim Standardwerk dürfte sich qualitativ wenig tun.Beide Werke sind sehr robust.Das Eta hat ein Sekundenstop und ist wohl besser ein zu regulieren.
Rainer

Hier noch etwas von Herrn Ranfft.Der weiß es bestimmt.

Zitat:
Hallo Sedi,

Naja, im Prinzip weiß ich schon aus allem, was ich so gelesen habe, daß ein gut eingeregeltes Miyota locker mit einem 2824 mithält.

Ich vermute mal, daß das was Du gelesen hast keine offiziellen Veröffentlichungen von ETA sind.

Wahrscheinlich meinst Du das allgegenwärtige Miyota 8215 (nur Datum) oder 8205 (Tag, Datum). Und dazu kann man folgendes sagen: Die Unruh entspricht etwa der im kleinen Damen-Kaliber ETA 2671. Allerdings wird dort die Unruh trotz der Frequenz von 28800A/h mit einem wesentlich kleineren Federhaus fast genau so lange am Zappeln gehalten.

Bedenkt man, daß die im Unruhsystem steckende Energie bei 28800A/h um 78% höher ist als bei den 21600A/h des Miyota, sagt das sehr viel über Reibungsverluste aus - und Reibung bedeutet Verschleiß und Ungenauigkeit (wozu sonst die Zapfen polieren?)

Mit dem großen ETA 2824-2 kann man das Miyota-Werk nun wirklich nicht mehr vergleichen - es ist einfach eine andere Galaxie.

Natürlich sind die Miyota-Macher keine Deppen. Gefragt war ein billig zu fertigendes Werk akzeptabler Qualität, und genau das wurde realisiert.

Gruß, Roland Ranfft
 
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Marcellus

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Hi und Danke.
Also könnte ich unbesorgt zum Miyota greifen wenn mir die Uhr tatsächlich mehr zusagen sollte.
Das beruhigt.....
 
Sedi

Sedi

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Hi,
würde ich doch mal sagen. Allerdings fällt mir gerade noch ein Unterschied ein, der hier unerwähnt blieb: beim Miyota schaltet das Datum schleichend und beim ETA springend. Ich weiß jetzt nicht, ob das angegebene Citizen-Werk Tag und Datum hat, oder nur Datum - bei denen mit Tag und Datum dauert der Schaltvorgang so um die drei Stunden, was z.B. etwas nervig sein kann, wenn man nachts arbeitet und gelegentlich das Datum braucht.

Gruß, Sedi :-D
 
mecaline

mecaline

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Die gute mechanische Uhrenwelt beginnt halt bei Seiko 5 und Citizen-Miyota. Darunter wirds sehr chinesisch ;-)
 
Junnghannz

Junnghannz

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Die in den Citizen 7-Modellen verbauten Kaliber 8200 (Miyota: 8205) haben Datums- und Wochentagsanzeige. Das Citizen-Kaliber 8210 (Miyota: 8215) besitzt nur eine Datumsanzeige. In der Promaster wird das Kaliber 8203 verbaut, das mit dem 8200 baugleich ist. Die Citizen-Kaliber haben eine sehr gute Aufzugsleistung, geringe Lagenabweichungen und lassen sich meist problemlos auf sehr gute Gangwerte einregulieren. Die Prellneigung ist ausgesprochen gering. Einziger (kleiner) Nachteil gegenüber einem ETA 2824-2 ist m. E. der fehlende Sekundenstop. Das Aussehen/Design einer Uhr wäre mir im Zweifelsfalle wichtiger als die Tatsache, ob nun ein Miyota- oder ein ETA-Werk verbaut wurde.


Viele Grüße

Wolfgang
 
rainers

rainers

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Junnghannz schrieb:
Die in den Citizen 7-Modellen verbauten Kaliber 8200 (Miyota: 8205) haben Datums- und Wochentagsanzeige. Das Citizen-Kaliber 8210 (Miyota: 8215) besitzt nur eine Datumsanzeige. In der Promaster wird das Kaliber 8203 verbaut, das mit dem 8200 baugleich ist. Die Citizen-Kaliber haben eine sehr gute Aufzugsleistung, geringe Lagenabweichungen und lassen sich meist problemlos auf sehr gute Gangwerte einregulieren. Die Prellneigung ist ausgesprochen gering. Einziger (kleiner) Nachteil gegenüber einem ETA 2824-2 ist m. E. der fehlende Sekundenstop. Das Aussehen/Design einer Uhr wäre mir im Zweifelsfalle wichtiger als die Tatsache, ob nun ein Miyota- oder ein ETA-Werk verbaut wurde.


Viele Grüße

Wolfgang
Also da glaube ich dem Statement von Roland Ranfft doch mehr. :!:

Rainer
 
Junnghannz

Junnghannz

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Ich widerspreche R. R. in keinem einzigen Punkt!


Viele Grüße

Wolfgang
 
rainers

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Die Lagenabweichung bei den Miyotawerken ist zum Teil aber ganz schön heftig.Ein 2824 lässt sich auch besser einregulieren und läuft dann auf lange Zeit konstant.Ich hatte mal eine Promaster.Mein Uhrmacher hat sich alle Mühe gegeben aber nach kurzer Zeit war das Ergebnis wieder verloren.Das die Teile sehr robust sind ist nicht die Frage.Sie lassen sich aber schlechter einregulieren sind lagenabhängiger und haben eine kürzere Gangdauer als die Etas.
 
Junnghannz

Junnghannz

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Was die Miyota-Werke angeht, so hast Du vollkommen Recht! Citizen baut offenbar Werke in unterschiedlichen Qualitätsstufen - die Miyotas, die z. B. in Dugena-Uhren verbaut werden, sind m. E. qualitativ den Promaster-Kalibern unterlegen. Das sieht man schon am "gröberen" Zeigerruckeln und in der Tat an größeren Lagenabweichungen. Klar sind die bewährten ETA-Werke tadellos, das steht für mich außer Frage (habe ja selbst Uhren mit dem 2824-2 und dem älteren, aber sehr guten 2783-Kaliber). Deine schlechten Erfahrungen mit Citizen mußte ich bis jetzt zum Glück nicht teilen - alle meine 17 Citizens (oder sind es schon mehr?! - Muß mal nachzählen! :oops: ) laufen wirklich stabil mit Gangwerten zwischen -1 und + 8 Sekunden pro Tag. Die Gangreserve ist tatsächlich etwas geringer als bei einem ETA 2824-2, aber nicht dramatisch.


Viele Grüße

Wolfgang
 
Junnghannz

Junnghannz

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Sedi schrieb:
Das ist dann aber mittlerer Gang und nicht Abweichung zwischen den Lagen, oder?
Richtig! Die Lagenabweichungen sind übrigens bei keiner Uhr gleich, auch nicht, wenn sie das gleiche Uhrwerk besitzt. Gerade aber auch bei den Citizen-Kalibern sind die Lagenabweichungen oftmals sehr gering - dadurch lassen sie sich auch gut nachregulieren.


Viele Grüße

Wolfgang
 
omegahunter

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also imho ist der einzige wirkliche vorteil des 2824er ist dass es sich durch die excenterschraube besser einregulieren läßt.

subjektiv mag ich persönlich auch die zeigerbewegung bei 28800 a/h lieber leiden.- der zeiger bewegt sich einfach noch `n tacken fließender.
 
johro

johro

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omegahunter schrieb:
also imho ist der einzige wirkliche vorteil des 2824er ist dass es sich durch die excenterschraube besser einregulieren läßt.

subjektiv mag ich persönlich auch die zeigerbewegung bei 28800 a/h lieber leiden.- der zeiger bewegt sich einfach noch `n tacken fließender.
ja genau..

rainers schrieb:
Mit dem großen ETA 2824-2 kann man das Miyota-Werk nun wirklich nicht mehr vergleichen - es ist einfach eine andere Galaxie.



Gruß, Roland Ranfft
 
K

Kurzbesuch

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Weiterer Vorteil von meinen ETA-Kalibern: Beim Datumssprung machts ´klack´ und es schaltet um.
Meine Miyota´s nehmen sich da immer lange Zeit dafür :-D
 
eastwest

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rainers schrieb:
Mit dem großen ETA 2824-2 kann man das Miyota-Werk nun wirklich nicht mehr vergleichen - es ist einfach eine andere Galaxie.
Zumindest für die Autozilla muß ich da widersprechen: Die ist genauer als alle meine ETAs; liegt unter 1 sek./Tag. Aber vielleicht ist das Werk besser (laut Roger Ruegger ein 8203)? Ich weiß es leider nicht.

eastwest
 
Thema:

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