CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach?

Diskutiere CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Liebe Freunde, mich hat wieder das "High-Tech" Fieber gepackt und mich dürstet es nach einer technischen Innovation aus Fernost. SEIKO Kinetic...
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McMoneysack91

McMoneysack91

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Liebe Freunde,

mich hat wieder das "High-Tech" Fieber gepackt und mich dürstet es nach einer technischen Innovation aus Fernost. SEIKO Kinetic hatte ich schon mal ausprobiert. Ganz lustig. Aber nun möchte ich eine echte Tool-Watch (weshalb ich hier auch nichts von Spring-Drive erwähnen werde) mit der man ins Chlorbecken, Meerwasser, Pipischwimmpool und in die Dusche mit Schampoo und Duschgel springen kann.

Citizen Eco Drive bietet wahre Spec Monster zu geringem Preis. Etliche Reviews habe ich mir angesehen und etliche Kandidaten gefunden. Doch eins frage ich mich. Viele betonen akribisch, dass in einer Eco Drive keine "Battery" also Akku schlummert sondern ein "Capacitor" also ein Kondensator. Ich bin kein Physikexperte aber ich weiß dass Akkus irgendwann ebenfalls ausgetauscht werden müssen. Im Falle von Kinetic verlängere ich das Intervall halt von 2 Jahren etwa auf 10 Jahre o.ä. Auch nicht wirklich der Hit. Da kann ich lieber 5 Mal für je 90ct eine weltweit standardisiert genormte Batterie wechseln. So einen Akku auszutauschen und geschweigedenn einen passenden zu finden beschrieben viele als haarsträubend.

Ist das bei Eco Drive ebenfalls so? Ist das eine Smart-Watch im Quartz-Mantel? Ein Produkt ihrer Zeit? Ist sie irgendwann hin und keiner bietet mehr passende Kondensatoren/solarzellen an? Eine Normale Quartzuhr wird mein Urenken irgendwann mit einer genormten Batterie bestücken können und das Ding läuft. Was mit Eco Drive?

Kurzum: hat dieser Kondensator Leistungsverlust bzw steigende Probleme mit dem Halten von elektrischer Energie? Muss er irgendwann getauscht werden? KANN er getauscht werden und ist das auch so ein "Klacks mit links" Prozess den ein jeder mit zwei Handgriffen machen kann?


BONUS: kann jemand sagen, ab wann Citizen Eco Drive von Akkuzellen auf Kondensatoren gewechselt sind?
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #2
Sedi

Sedi

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Ich erinnere mich, dass Citizen früher mal auf ihrer Homepage damit angegeben haben, dass der Akku/Kondensator der Eco-Drive-Modelle nach 20 Jahren noch mindestens 80 Prozent Kapazität haben soll. Das haben sie wohl anscheinend entfernt, aber ich würde mir dennoch wenig Sorgen machen.
Aktuell hab ich so um die 70 Solaruhren. Von den Citizen hat bisher eine gezickt und ich vermute, der Akku ist hin. Die war aber gebraucht und ziemlich runtergerockt. Ich hab also keine Ahnung, ob die z.B. immer am Licht gelagert wurde, etc. Sonst bisher noch null Ausfälle. Die Kondensatoren/Akkus dürften auch Standardteile sein (z.B. MT920, etc). Auf YouTube gibt es jede Menge Videos, wie man die selbst tauscht. Nervig ist nur, dass viele Modelle, gerade die teureren, mittlerweile Pressböden haben, also nicht so leicht aufzubekommen sind wie normale Schraubböden. Das betrifft leider vor allem die Funk-Modelle. Normale Eco-Drives ohne Funk haben aber, soweit ich das sehen kenn, immer noch meistens Schraubböden, bis auf wenige Ausnahmen, die ein Monocoque-Gehäuse haben.
Wenn man nach "Eco-Drive Batterie" sucht, findet man jede Menge auf Amazon. Die Packungen sind dann mit Citizen gelabelt, aber wenn man genauer hinsieht, sind das alles Standardteile von Panasonic.
Amazon.com : Citizen Eco Drive Battery
Ich würde mir da also keine Sorgen machen über die Versorgung mit Austauschbatterien.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #3
Rec

Rec

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Ich kann dir aus persönlicher Erfahrung sagen dass der Akku meiner Eco-Drive ca. 3 Jahre gehalten hat. Danach habe ich ihn von örtlichen Juwelier für 40€ tauschen lassen. Er deutete an dass die Lieferung aktuell (Herbst 2021) aufgrund von Rohstoffmangel und Lieferkettenproblemen sehr schwierig sei. Hat im Endeffekt aber doch innerhalb weniger Tage geklappt.

Ich war ein bisschen enttäuscht muss ich zugeben. Für 40 Euro kann man ein paar Jahre Batterien wechseln.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #4
McMoneysack91

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@Sedi Wie man jemandem mit nur einem Post alle Angst nehmen kann. Ich DANKE dir.

Ich habe gerade mal auch gestöbert und der Wechsel eines solchen Akkus scheint ja wirklich fast 1:1 so abzulaufen wie Batteriewechsel einer normalen Quartz. Auf, raus, rein, zu. Citizen Eco-Drive, ich komme!


@Rec 3 Jahre ist natürlich wirklich keine pralle Ausbeute, wenn man bedenkt dass normale Quartz 3-Zeiger gerne mal 3 Jahre mit einer Zelle auskommen. War der Akku vielleicht ein Montagsmodell? Denn ich lese in vielen Foren, auch englischsprachigen (Watchuseek) dass Leute ihre Eco Drives nach 15 Jahren wieder ausgegraben haben und die noch wie eine 1 liefen.

80% nach 20 Jahren würde ich den irren Japantern zutrauen. Vielleicht haben sie es rausgenommen, damit man sie nicht dran festnageln kann. Lieber underpromise und overdeliver als andersrum. Aber selbst wenn nach 20 Jahren die Halbwertszeit erreicht wäre wärs ja dennoch cool!

Sind die Solarzellen (sind ja eigentlich nur so hauchdünne Folien hinter dem Zifferblatt) auch "Massenware"?
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #5
Rec

Rec

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Auf, raus, rein, zu.
So leicht war das bei meiner nicht. Da musste man schon drum rum noch ausbauen. Das Herz lag quasi nicht offen unter dem Deckel. Ist aber auch egal, das hätte man sicherlich auch selbst machen können mit ein bisschen Geduld und Spucke. Daran solls nicht scheitern.
War der Akku vielleicht ein Montagsmodell?
Gut möglich. Ich hatte nur die eine Eco Drive und somit auch keinen Vergleich. Wenn @Sedi mit wesentlich mehr Erfahrung mit Solaruhren sagt das passt, dann hatte ich vllt. auch einfach nur Pech mit der Uhr.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #6
v.maxx

v.maxx

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Ich verweise an dieser Stelle gerne auf meine erste selbstgekauft Uhr als Teenager :-)

Mittlerweile fast 25 Jahre alt.

Weiterhin ungeöffnet und original (1. "Akku"), obwohl sie zwischenzeitlich ein paar Jahre dunkel gelagert wurde.

ciit.jpg
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #7
L

Laie

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Kann hier #2 von Sedi nur zustimmen.

Habe zwar keine 70 Solaruhren sondern nur 3, dafür alle deutlich älter als mittlerweile 5 Jahre. Die Citizen ist komplett problemlos- keine Funkuhr.
Schlimm war Casio. Als G-shock mit Funk und Solar dachte ich, hier tut man sich was Gutes an. Der Akku hielt 2 Jahre, der Austauschakku genau 1 Jahr. Jetzt liegt das Teil als ewige Warnung herum.

Solange Eco Drive funktioniert ist das eine sehr gute Lösung- man erspart sich das Öffnen des Gehäuses für Batteriewechsel an einer wasserdichten Uhr.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #8
Stumpy

Stumpy

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Also ich kann dazu sagen, dass meine Eco-Drive Citizen zwar läuft, aber seit einiger Zeit Probleme mit dem Funkempfang hat. Ich hatte noch nicht Zeit mich damit auseinanderzusetzen, aber es könnte daran liegen, dass der Akku nicht mehr genug Kapazität hat, dass der Funkempfang funktioniert.
Ansonsten hatte ich bis eben vor kurzem keine Probleme und die Uhr ist über 10 Jahre alt.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #9
Radiopirat

Radiopirat

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Mit keiner Citizen EcoDrive bisher Probleme gehabt ... und hat es viele schon ältere Modelle (> 10 Jahre) und ein paar ziemlich stromhungrige Kaliber darunter (F150, F900, F950, F990 ...), im Gegensatz zu den ASTRON-Seikos! Letztere brauchen immer einen eher lichtreichen Platz und wehe, man reagiert nicht sofort auf den Abfall um eine Stufe! Und von Kinetics wollen wir schon gar nicht erst anfangen. Meine SBGA031 betitle ich übrigens durchaus auch als Toolwatch, trotz nur 4 Zeigern und Spring Drive ... ;-) – und die taucht wirklich gut!
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #10
Sedi

Sedi

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Schlimm war Casio. Als G-shock mit Funk und Solar dachte ich, hier tut man sich was Gutes an. Der Akku hielt 2 Jahre, der Austauschakku genau 1 Jahr. Jetzt liegt das Teil als ewige Warnung herum.
Casio hab ich auch massenhaft Solarmodelle und bisher mit einer Probleme gehabt, bei der allerdings der Vorbesitzer den korrekten Akku gegen eine normale Batterie ausgetauscht hat -- also statt einem CTL1616 eine ML1616 eingebaut. Ich hab dann den richtigen rein, seither keine Probleme mehr.
Außerdem ist bei einer Casio der Akkuwechsel super einfach, da sie nicht mal die Akkus mit "Fahne" verwenden, sondern eben ein CTL1616 genauso aussieht wie eine ML1616. Man muss nur aufpassen, dass man nicht die kleinen Federn verliert, die den Kontakt zum Piezoelement für den Alarm und bei manchen Modellen auch zur Solarzelle herstellen.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #11
Radiopirat

Radiopirat

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Also ich kann dazu sagen, dass meine Eco-Drive Citizen zwar läuft, aber seit einiger Zeit Probleme mit dem Funkempfang hat. Ich hatte noch nicht Zeit mich damit auseinanderzusetzen, aber es könnte daran liegen, dass der Akku nicht mehr genug Kapazität hat, dass der Funkempfang funktioniert.
Ansonsten hatte ich bis eben vor kurzem keine Probleme und die Uhr ist über 10 Jahre alt.
Und sonst nutze mal eine Handy-App, welche das Funksignal nachbilden kann, z. B. "Clock Wave" für iOS oder "radio watch sync" für Druiden.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #12
McMoneysack91

McMoneysack91

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Wenn wir schon von Funk sprechen:

Wenn man eine Funkuhr hat, kann man sie auch manuell stellen? Denn wenn man NUR auf Funk angewiesen wäre dann gute Nacht in geschlossenen Umgebungen, Kellergewölben, Gemäuern etc. Soweit ich verstehe ist Funk ein nettes Feature um sich das manuelle Stellen zu sparen, aber nicht als auferzwungener einziger Weg des Stellens richtig?
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #13
Stumpy

Stumpy

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Und sonst nutze mal eine Handy-App, welche das Funksignal nachbilden kann, z. B. "Clock Wave" für iOS oder "radio watch sync" für Druiden.
Danke für den Tipp, werde ich mal probieren! Ich berichte!
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #14
kukuruz000

kukuruz000

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Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass meine Citizen Eco Drive aus 2001 noch nie einen Uhrmacher gesehen hat. Habe sie bestimmt 3-4 mal pro Woche am Arm und bei allen möglichen sportlichen Aktivitäten immer dabei. Zusätzlich verbringt sie bestimmt an die 60 Tage pro Jahr im Meerwasser. Sie hat zwar äußerlich schon einiges einstecken müssen und das gefühlt 8. Band spendiert bekommen, aber die Eco Drive Technologie tickt und tickt, gerade Mal bei der Zeitumstellung wird die Krone berührt.

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  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #15
U

uhr_10

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Und sonst nutze mal eine Handy-App, welche das Funksignal nachbilden kann, z. B. "Clock Wave" für iOS oder "radio watch sync" für Druiden.
Dass das funktionieren soll ist allerdings erstaunlich... schliesslich ist der Lautsprecher keine Antenne und den passenden Frequenzgang hat er auch nicht:shock:
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #16
S

Skala

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Kurzum: hat dieser Kondensator Leistungsverlust bzw steigende Probleme mit dem Halten von elektrischer Energie?
ja
Muss er irgendwann getauscht werden?
ja
KANN er getauscht werden und ist das auch so ein "Klacks mit links" Prozess den ein jeder mit zwei Handgriffen machen kann?
ja - nein

Batterien kann man idR. nicht Aufladen (die Umgangssprachlich als Batt. bezeichnete Autobatt. ist ein Akku)
Eine Batterie ist eine Stromquelle die mit der Zeit bzw. Stromabnahme erschöpft ist.
Akkus sind ladbar und die gibt es mit 1,2 - 3,7 Volt/Zelle. Nahezu jeder Akkutyp braucht seine bestimmte
Ladeart.
Einem elek. Verbaucher (wozu auch eine z.B. QU gehört) ist es völlig egal woher oder woraus er seine Energie
zieht, er braucht nur eine bestimmte Versorgungsspannung. Diese VS muß in engen Grenzen eingehalten
werden, sonst kann/wird die Elektronik bei zu hoher Spannung Schaden nehmen.
Es ist also durchaus möglich, mit gasungsfreien Batterien, eine Uhr mit zu betreiben, auch wenn man
Adapter für den richtigen Sitz der Energiequelle braucht. 2 kleine Batt. (1,5V) können so auch eine Große /3V)
ersetzen.

Werden Akkus parallel betrieben,
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müssen zwei 100%ig Gleiche (Typ u. Alter) eingesetzt werden.

Kondensatoren sind aus der Elektronik bekannt, reichen von 1pF bis > 1F und speichern auch elek. Energie.
Die kleinen Beigefarbenen aus der QU mit ~10pF haben minimale Speichermöglichkeiten, die fetten
Schwarzen (~2F) im Kofferraum bei 1000 Watt-Anlagen haben gigantische Speicherkapazitäten (Farad).

Die Quartzuhren-Kondensatoren sind eine eigene Art Kondensatoren, vergleichbar mit Supercaps, Godcaps,
die viel Energie aufnehmen können, dafür haben sie aber wenige Volt pro Zelle. Diese Kond. altern wie auch
Akkus o. Elektrolyt-Kondensatoren, müssen dann erneuert werden und gibt es teilweise nicht mehr.
Die weitverbreitete GC920 mit 2,4V (in Junghans/Citizen) ist Geschichte und kann/soll mit der MT920 (1,5V)
ersetzt werden, aber die gibt es mit abweichenden Voltwerten. Die CTL920 (2,3V) soll auch passend sein und
gibt es sogar in 3,0V.
Gruß vom :hmm: Matze
 
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  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #17
JPW

JPW

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Wenn wir schon von Funk sprechen:

Wenn man eine Funkuhr hat, kann man sie auch manuell stellen? Denn wenn man NUR auf Funk angewiesen wäre dann gute Nacht in geschlossenen Umgebungen, Kellergewölben, Gemäuern etc. Soweit ich verstehe ist Funk ein nettes Feature um sich das manuelle Stellen zu sparen, aber nicht als auferzwungener einziger Weg des Stellens richtig?
Alle Funkuhren, die ich kenne, lassen sich auch manuell stellen. Und wenn mal kein Empfang ist, läuft die Uhr einfach mit der üblichen Quarz-Genauigkeit weiter, ist ja kein Problem.
Habe bisher auch nur gute Erfahrungen mit Eco-Drive, wenn auch bisher keine Langzeitwerte.
 
  • CITIZEN Eco-Drive Lebenserwartung - und danach? Beitrag #18
Arnold1960

Arnold1960

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@McMoneysack91
Wenn man eine Funkuhr hat, kann man sie auch manuell stellen?
- definitiv!
-außerdem:
Casio/Citizen stoppen meist nach 7 Tagen im Dunkeln die Zeiger/LCD Anzeige - man sieht dann, dass die Durchschnittsquarzuhr rd 10- 15 sec pro Monat falsch geht.
Und nach manuell gestartetem Funksignal sofort wieder pünktlich ist
 
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Toweruser

Toweruser

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In den Eco-Drives sind kein Kondensatoren sondern Akkumulatoren verbaut.

Ein Kondensator speichert elektrische Energie direkt als elektrisches. Feld zwischen zwei matallischen Platten, die durch ein Dielektrikum isoliert sind.
Ein Akkumulator hingegen ist ein chemischer Energiespeicher (bei Eco-Drives basiert die Zellchemie auf Lithium-Ionen) bei dem elektr. Energie in chemischer Form gespeichert wird.

Hier mal ein Beispiel einer >20 Jahre alten Eco-Drive.

IMG_20210403_161632543_1.jpg


Läuft und läuft, allerdings nicht mehr mit den 180 Tagen Gangreserve.


Dass das funktionieren soll ist allerdings erstaunlich... schliesslich ist der Lautsprecher keine Antenne und den passenden Frequenzgang hat er auch nicht:shock:

Die Lautsprecherleitungen wirken hier als Parasitärstrahler, bei den sehr geringen Distanzen ist das kein Problem. Der Trick ist, einen (Langwellen)Träger bei 77 kHz geeignet zu pulsen, um der Uhr das Zeitzeichensignal "vorzugaukeln".
 
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