Citizen AT8011-55E Datumsanzeige verschoben nach Reparatur

Diskutiere Citizen AT8011-55E Datumsanzeige verschoben nach Reparatur im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo zusammen! Ich bin seit ca. einem Jahr im Besitz einer Citizen AT8011-55E Quartz-Uhr mit EcoDrive Funktion. Nach neun Monaten erlitt die...
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syscrh

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Hallo zusammen!

Ich bin seit ca. einem Jahr im Besitz einer Citizen AT8011-55E Quartz-Uhr mit EcoDrive Funktion. Nach neun Monaten erlitt die Uhr einen "Wassereinbruch", sprich: die Innenseite des Glases beschlug (siehe angehängtes Bild). Also die Uhr zu Citizen geschickt und einen Kostenvoranschlag von über 200 € erhalten. Laut Citizen hätte die Uhr einen Schlag auf die Krone bekommen bzw. einen Sturz erlitten und daher müsse Krone + Werk getauscht werden. An der Version stimmte meiner Ansicht nach nur, dass die Krone eine Macke besaß, an einen Schlag oder gar einen Sturz kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern und das Gehäuse bzw. das Armband zeigt auch keinerlei Beschädigungen in dieser Hinsicht.
Naja, die Uhr wurde unrepariert zurückgeschickt, woraufhin ich die wenigen Uhrmacher in der Gegend (Bayreuth) abgeklappert habe. Der erste (dort wurde die Uhr gekauft) meinte, dass dies bei einer so großen Uhr ganz normal sei und kein Handlungsbedarf bestehe. Dies nahm ich ihm aber nicht ab, denn eine wasserdichte Uhr mit empfindlichen Platinen im Inneren darf auf keinen Fall Wasser enthalten. Ein Rechner verträgt sowas schließlich auch nicht und eine Quartz-Uhr und ein Rechner sind ja doch im Grunde erstmal ähnlich.
Der zweite Uhrmacher hat schließlich den Ernst der Lage scheinbar erkannt und sagte sofort, dass dies nicht normal sei. Er bot daraufhin an sich der Sache anzunehmen und die Uhr zu reparieren. Nach vier Monaten (!) hab ich die Uhr nun zurückerhalten und getauscht wurde nur die Krone mit der kleinen Macke (eine rein optische Reparatur also) und die Uhr auf Dichtigkeit geprüft (dessen habe ich mich dann auch selbst noch vergewissert, sprich die Uhr im Waschbecken gebadet). Gekostet hat der Spaß 55 €. Ziemlich viel Geld für eine nicht unbedingt notwendige Reparatur (es ging von vornerein darum, dass eventuelle technische Schäden behoben werden und keine optischen behoben werden) ...

Nun zu meinem Problem: Drücke ich auf die unterste der drei Tasten um aktuelle Statusinformationen der Uhr zu erhalten, dann verschiebt sich die Datumsanzeige um einen halben Tag nach oben (hab ich versucht auf den Bildern einzufangen). Schüttele ich die Uhr während sie in dem Modus ist, dann fällt der Tag fast bis auf den nächsten Tag durch. Sprich: 14. -> 15. Soweit ich mich erinnern kann, war dies vor der Reparatur nicht der Fall, aber vier Monate sind eben vier Monate und sowas mag auch verblassen.
Sobald die Uhr wieder in den normalen Modus zurückschaltet, dreht sich auch das Datum zurück. Ein Schütteln ist dann wirkungslos und die Uhr verharrt auf dem Tag. Ebenso tritt der Fehler bei keiner anderen Einstellung bzw. Tastenkombination auf. Ausschließlich bei der rechten unteren Taste. Beobachtet habe ich es nun seit dem 13. März und bisher war das Verhalten bei jedem Datum identisch.


Daher nun die Frage an euch Experten (ich selbst bin auf dem Gebiet momentan ein Laie): Was könnte es sein? Lohnt sich überhaupt eine Reparatur und wenn ja, was würde sowas kosten?
Ich vermute eigentlich, dass ein Zacken von einem Zahnrad gebrochen ist, nur weiß ich nicht, ob diese Theorie stimmen kann (schließlich tritt es nur in dem einen Modus auf) und ich weiß nicht, ob man Zahnräder einzeln tauschen kann.

Hinzu kommt, dass ich in diversen Foren gelesen habe, dass es Citizen mit der langfristigen Ersatzteilversorgung nicht so genau nimmt. Grundsätzlich würde ich auch 200 € bei Citizen in die Uhr stecken und sie professionell in Stand setzen lassen (optisch gefällt sie mir sehr gut und technisch bietet sie genau das, was ich haben wollte, sprich: Funkuhr + keine Gedanken um leere Batterien machen), aber wenn ich eh nur noch 2-4 Jahre Gehäuseteile bekomme, dann lohnt sich das einfach nicht, denn für das Geld bekommt man auch eine neue Automatik-Uhr von Seiko und anderen Herstellern. Dennoch interessiert es mich brennend, was der Uhr fehlt. Den lokalen Uhrmachern kann ich nach den Erfahrungen nicht wirklich trauen, daher versuche ich es nun mal bei euch. ;)

Vielen Dank schon mal!
 

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Dille

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Ich weiß ja nicht, ob ich das jetzt richtig verstanden habe, aber der erste Uhrmacher hat tatsächlich gesagt, dass Wasser in einer "so großen Uhr" ganz normal wäre??? :schock: Wenn das so ist, sollte man ihm schleunigst Berufsverbot erteilen.
Zu deinem "Problem": Was der zweite Uhrmacher an der Uhr gemacht hat, kann man nicht als Reparatur bezeichnen. Es wurden lediglich die Krone getauscht (Sache von 3 Minuten) und ein Dichtigkeitstest durchgeführt (dauert 2 Minuten). Dafür 4 Monate zu brauchen finde ich ein starkes Stück.

1) Welche Funktionen waren nach dem Wassereinbruch noch gegeben?
2) Hat der zweite Uhrmacher nach der sogenannten Reparatur einen Funktionstest durchgeführt?
 
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syscrh

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Ich weiß ja nicht, ob ich das jetzt richtig verstanden habe, aber der erste Uhrmacher hat tatsächlich gesagt, dass Wasser in einer "so großen Uhr" ganz normal wäre??? :schock: Wenn das so ist, sollte man ihm schleunigst Berufsverbot erteilen.
Jap, das hat der mir so erzählt und auch als ich dagegen gehalten hatte, hielt er daran fest. Für mich war dann klar, dass man in dem Laden nichts mehr kaufen braucht, denn Ahnung schaut anders aus ...

Zu deinem "Problem": Was der zweite Uhrmacher an der Uhr gemacht hat, kann man nicht als Reparatur bezeichnen. Es wurden lediglich die Krone getauscht (Sache von 3 Minuten) und ein Dichtigkeitstest durchgeführt (dauert 2 Minuten). Dafür 4 Monate zu brauchen finde ich ein starkes Stück.
Das fand ich nämlich auch ... Für die "Reparaturen" hätte ich die Uhr da auch nicht hingeben brauchen ... Ärgerlich um die 55 €, denn die hätte man auch besser investieren können (immerhin 25 % von der Citizen-Reparatur!).

1) Welche Funktionen waren nach dem Wassereinbruch noch gegeben?
Es waren alle Funktionen weiterhin vorhanden. Es war, wenn man so will, nur eine optische Angelegenheit. Aber Platinen und Wasser ... Naja, ihr wisst schon ;)
Außerdem war die Uhr ja noch recht neu und nach neun Monaten sollte das ja nicht passieren.

2) Hat der zweite Uhrmacher nach der sogenannten Reparatur einen Funktionstest durchgeführt?
Hab ich so in Erinnerung: Krone getauscht, Dichtigkeit überprüft (war wohl dicht) und Funktion überprüft (vermutlich nachgesehen, ob sie ne Uhrzeit anzeigt).
 
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Dille

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Um auf deine Frage zurückzukommen, was der Uhr fehlt: Ohne einen Blick in die Uhr hinein wird dir das niemand genau sagen können, sondern es bleibt bei Vermutungen. Liegt der Defekt nun direkt am Werk oder in der Datumsschaltung. Wenn Citizen einen Werktausch vorgeschlagen hat, tippe ich auf ersteres. Ich hätte die Uhr daher von Citizen reparieren lassen, denn da hast du auf die Reparatur auch 24 Monate Gewährleistungsanspruch. Die Frage ist, ob sich das jetzt überhaupt noch lohnt, aber die kannst du nur selbst beantworten.
Und ich würde nicht so sehr auf die Ersatzteilbeschaffungsoption herumhacken. Eine Citizen Quarz läuft in der Regel Jahrzehnte und braucht keine Ersatzteile. Die hättest du am ehesten bei der Revision einer Automatik. Bei Eco-Drive wenn überhaupt einen neuen Akku.
 
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syscrh

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Das mit dem Blick hinein ist leider für einen Laien, der noch nie an der Uhr rumgebastelt hat, etwas schwierig, sonst würde ich euch da gerne Abhilfe schaffen ...

Naja, das mit den Ersatzteilen ist mir insofern wichtig, dass immer mal was mit dem Glas passieren kann (o. ä. Bauteilen) und dann ist es einfach ärgerlich, wenn man jetzt 200 € in die Uhr steckt und dann in wenigen Jahren keine Chance mehr besteht die Uhr in Stand zu setzen.
Gibt's da evtl. Erfahrungen, sodass ich einschätzen kann, ob es mir eine Reparatur wert ist?

Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit die Uhr für bissl über 300 € einfach nochmal zu kaufen und die Uhr mit Defekt dann erstmal gar aufzutragen ... Dann hätte man auch ein neues Gehäuse und ein neues Armband gleich mit dazu.
 
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Dille

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Ich kann nur schreiben, was ICH tun würde. Ob das jetzt das Vernünftigste ist, weiß ich nicht. ;)
Ich würde nicht nochmal einen Betrag in die Uhr investieren, der bei wenigstens 150-180 Euro liegen dürfte, von der Dauer einer weiteren Reparatur mal ganz zu schweigen. Dann hättest du 230 Euro in eine Uhr investiert, die neu knapp 450 Euro kostet (wert wäre sie in jedem Fall zum jetzigen Zeitpunkt schon mal weit weniger als die Hälfte -in funktionierendem Zustand-) und die du bei Amazon schon für ungefähr 330 Euro bekommen könntest. Neu und fehlerfrei.
Ich würde die defekte Citizen daher als Defekt verkaufen und mir diese Uhr nochmal holen, wenn sie dir so gut gefällt und sie es unbedingt wieder sein muss. ;)
 
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syscrh

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Das spiegelt dann eigentlich in etwa meine Überlegung wieder ...

Lieber eine neue Uhr kaufen anstelle 200 € in die alte Uhr zu investieren und dann eine nicht kaputt reparierte Uhr genießen können.

Lohnt es sich die Citizen überhaupt zu verkaufen? Was kann man da preislich denn erwarten?

Muss ja nicht genau die wieder sein, nur scheint die Auswahl mit Funkempfang nicht allzu groß zu sein und die Citizen gefällt mir eigentlich von allen Casio-, Citizen- und Seiko-Funkuhren am besten ...
 
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Couscous

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Wertanfragen sind hier nicht erwünscht, aber anhand der Angabe aus #6, dass die Uhr heute weniger als die Hälfte des Neupreises wert wäre (ohne Defekt), kannst Du es Dir selber ausrechnen. Du kannst ja einfach eine Auktion in der Bucht starten, dann kennst Du den Wert am Ende genau.

Gruss, Couscous
 
hermannH

hermannH

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Hallo

Wenn deine Uhr innen beschlagen ist, dann war sie irgendwo undicht. Bei so einer jungen Uhr schaut man als Uhrmacher natürlich als allererstes auf mechanische Beschädigungen, die ev. ein Eindringen von Feuchtigkeit zulassen könnten.
Hatte die Krone eine Beschädigung, vermutet man natürlich dort den Fehler.
Tauscht man diesen Teil und die Uhr ist danach wieder dicht, dann war man auf der richtigen Spur. Insofern hat der 2. Uhrmacher alles richtig gemacht und dir geholfen Geld zu sparen.

Die 4 Monate können durchaus auch daraus resultieren, das die wenigen guten Uhrmacher die es noch gibt, bis über beide Uhren - sry Ohren, in Arbeit stecken. ;-)

Zum Datum, ist diese bei dieser Uhr mechanisch weiter zu schalten, oder macht man das mittels der Elektronik?
Passiert es mechanisch, kann ev. ein Verdunstungrückstand die Datumscheibe etwas blockieren. Macht man das mittels Elektronik, würde ich die Gebrauchsanweisung konsultieren.

Dille schrieb:
Zu deinem "Problem": Was der zweite Uhrmacher an der Uhr gemacht hat, kann man nicht als Reparatur bezeichnen. Es wurden lediglich die Krone getauscht (Sache von 3 Minuten) und ein Dichtigkeitstest durchgeführt (dauert 2 Minuten). Dafür 4 Monate zu brauchen finde ich ein starkes Stück.
Spricht hier der Experte? ;-)

3 Minuten kann schon das Auspacken des Ersatzteiles beanspruchen.
Dass das Gehäuse gereinigt , Krone/Welle ausgebaut, alte Krone entfernt, neue Krone mittels Gewindekleber befestigt wird, der Tubus silikonisiert und das Ganze wieder eingebaut wird - dauert wohl etwas mehr als 3 Minuten.

Gruß hermann
 
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erteroel

erteroel

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Hi!

Ohne zu wissen was an deiner Uhr wirklich kaputt war oder ist, ich hatte dieses Modell auch schon in meiner Sammlung und hatte ähnliche Probleme mit der exakten Zeigerstellung und dem des Datums.
Die Datumsverstellung funktioniert in der Tat elektronisch, gekoppelt an einen der Totalisatoren, ich glaube dem oberen, insofern kann ich mich Hermann nur anschließen. Schau mal in die Bedienungsanleitung. Man kann in einem bestimmten Modus die Zeigerstellung und das Datum kalibrieren. Das habe ich damals auch gemacht und der Fehler trat danach nicht mehr auf.

Erst nachdem die Ladung des Akkus mal sehr niedrig war, trat es wieder auf und sie musste neu kalibriert werden. Du musst bei der Einstellung darauf achten, dass die Uhr im Vorfeld genug Licht bekommen hat. Speziell das Einstellen scheint viel Energie zu verbrauchen (ständige Bewegung der Zeiger und des Datums eben).

Vielleicht hilft es dir ja.

Gruß Max


Edit: Ich habe gerade mal nachgeschaut, die Einstellungsmöglichkeiten sollten sich auf den Seiten 51-53 der Bedienungsanleitung finden
 
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MrScott

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Zu deinem "Problem": Was der zweite Uhrmacher an der Uhr gemacht hat, kann man nicht als Reparatur bezeichnen. Es wurden lediglich die Krone getauscht (Sache von 3 Minuten) und ein Dichtigkeitstest durchgeführt (dauert 2 Minuten). Dafür 4 Monate zu brauchen finde ich ein starkes Stück.
...
Original-Ersatzteile für bestimmte Seiko oder Citizen Modelle zu bekommen gestaltet sich oftmals als Geduldsspiel. Es ist schon vorgekommen das diese Lieferzeiten von bis zu sechs Monaten hatten, daher finde ich es nicht fair dem Uhrmacher hier einen Vorwurf zu machen, der einen einwandfreien Job zu einen vernünftigen Preis geleistet hat.
 
Rainer Nienaber

Rainer Nienaber

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Spricht hier der Experte? ;-)

3 Minuten kann schon das Auspacken des Ersatzteiles beanspruchen.
Dass das Gehäuse gereinigt , Krone/Welle ausgebaut, alte Krone entfernt, neue Krone mittels Gewindekleber befestigt wird, der Tubus silikonisiert und das Ganze wieder eingebaut wird - dauert wohl etwas mehr als 3 Minuten.

Gruß hermann
Nicht zu vergessen: das Teil aus einer Liste suchen, evt. etwas warten, bis mehr Teile auf dem Zettel stehen und ich habe auch schon mal 6 - 8 Wochen auf ein Ersatzteil gewartet.

@TS: das ist von Anfang an dumm gelaufen, der erste "Uhrmacher" hatte keine Ahnung oder keine Lust. Der zweite hat ja alles richtig gemacht und der Preis ist durchaus Okay. Mit dem Datum kann ich leider nicht weiterhelfen.
schei** neumodischer Kram.......:D
 
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Dille

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Hatte die Krone eine Beschädigung, vermutet man natürlich dort den Fehler.
Tauscht man diesen Teil und die Uhr ist danach wieder dicht, dann war man auf der richtigen Spur. Insofern hat der 2. Uhrmacher alles richtig gemacht und dir geholfen Geld zu sparen.
Ich würde eher sagen, der Uhrmacher hat vielleicht die Ursache beseitigt, sich aber nicht um die Folgen gekümmert. Wenn die Uhr in Folge der Beschädigung an der Krone voll Wasser gelaufen und die Elektrik irreparabel beschädigt hat, hätte man die Krone gar nicht erst zu tauschen brauchen.
Im Endeffekt hat der TS hier 55 Euro versenkt.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

daher finde ich es nicht fair dem Uhrmacher hier einen Vorwurf zu machen, der einen einwandfreien Job zu einen vernünftigen Preis geleistet hat.
Dann habe ich wohl nicht genau gelesen, was der TS geschrieben hat. Seine Uhr, die er am 13.03. vom Uhrmacher zurückerhalten hat, ist KAPUTT. Wie kann man da von einem "einwandfreien Job" des Uhrmachers sprechen?
 
hermannH

hermannH

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Dann habe ich wohl nicht genau gelesen, was der TS geschrieben hat.
So sieht es wohl aus.
Einzig das Datum steht nicht genau im Fenster. Wie oben schon @erteroel geschrieben hat und was auch meine Vermutung ist, eine einfache Einstellungssache mittels Gebrauchsanweisung.

Gruß hermann
 
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Dille

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Nun gut, dann habe ich wohl ein Schadensbild in die Uhr hinein interpretiert, das gar nicht da war. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. ;)
 
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syscrh

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Hallo zusammen und erstmal ganz vielen lieben Dank für all die Antworten!

Zu den vier Monaten: Jein, es hatte auch was mit der Ersatzteilbeschaffung zu tun. Die haben nämlich in der Tat vier Wochen auf sich warten lassen. Vier Monate hat es gedauert, da sich der Uhrmacher anscheinend nicht aktiv um die Beschaffung der Teile gekümmert hatte (gut, er mag viele andere Uhren gehabt haben) und erst nach wiederholter Nachfrage bei Citizen nachgefragt hatte (dann ging es auch schneller). Dennoch bin ich der Meinung, dass die Reparatur der Krone komplett unnötig gewesen ist und das ein kundenorientierter Uhrmacher hätte sehen müssen, dass der Austausch nicht unbedingt notwendig ist, und mich fragen sollen, ob auch eine optische Reparatur stattfinden soll. Andererseits kann es natürlich sein, dass die Undichtigkeit doch von der Krone gekommen ist und daher der Austausch sinnvoll war.


Viel interessanter ist dann noch der Tipp mit der Kalibrierung der Zeiger, was mir nicht bekannt gewesen ist! Hab jetzt mal ein wenig an den Zeigern gedreht und nun verschiebt sich die Datumsanzeige nicht mehr (klar, die Zeiger sind jetzt verschoben, aber es ist dann immerhin kein mechanischer Defekt!). Vielen Dank für den Tipp, hätte nicht gedacht, dass die Uhr dafür Optionen bietet! Das ist ja klasse :D

Fragt sich nur, wieso die Tastenkombination für Werkseinstellungen gerade nicht will ... Aber das wird sich auch noch lösen lassen ;-) EDIT: Und das wäre dann auch gelöst ...

Uhr funktioniert nun also problemlos dank der Tipps!
 
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Dille

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Und ich blöke noch in Großbuchstaben herum, die Uhr ist kaputt. :???: :oops:
 
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syscrh

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Naja, wer geht denn auch davon aus, dass eine Uhr ohne ein Display derart viele Einstellungen besitzt und, dass so etwas nach einem Öffnen nachjustiert werden muss? :shock: ;-)

Das hat vermutlich nicht einmal der Uhrmacher gewusst ... Könnte ich ihn ja mal aufklären, falls er mal wieder eine Citizen bekommt (bei uns weigern sich die meisten Citizen zu reparieren, insofern muss man mal positiv erwähnen, dass er sich das überhaupt angesehen hat!).
 
hermannH

hermannH

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Das hat vermutlich nicht einmal der Uhrmacher gewusst ... Könnte ich ihn ja mal aufklären, falls er mal wieder eine Citizen bekommt (bei uns weigern sich die meisten Citizen zu reparieren, insofern muss man mal positiv erwähnen, dass er sich das überhaupt angesehen hat!).
Gratuliere das die Uhr wieder tadellos funktioniert! :super:

Zum Einstellen, wenn ich so eine Uhr in der Werkstatt habe und feststelle, das irgend etwas nicht richtig kalibriert ist, dann schaue ich mir die Gebrauchsanleitung an, die man im Netz problemlos finden kann. Meist gibt es auch Tipps in Foren von Menschen, die dieses Problem schon hatten. Google hilft. Ich denke dass das andere Uhrmacher auch so machen, sofern das Problem schon in der Werkstatt aufgetreten ist.

Gruß hermann
 
Thema:

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