Calypso, Cousteau und die 1000er / Omega 166.093

Diskutiere Calypso, Cousteau und die 1000er / Omega 166.093 im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo, Ihr seid hier noch nicht gewesen? Naja, Ihr seht auch nicht aus, wie jemand aus dem Ort. Zu schicke Kleidung, zu teure Uhr und den Wagen...
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Hallo,


Ihr seid hier noch nicht gewesen?
Naja, Ihr seht auch nicht aus, wie jemand aus dem Ort.
Zu schicke Kleidung, zu teure Uhr und den Wagen da draußen kann sich hier nur der bis zur Halskrause korrupte Bürgermeister und dessen Sohn, der Drogendealer, leisten…

Falls es jemand interessiert, kann er meine Geschichte hören.
Wenn ihr davon nichts hören wollt, auch in Ordnung.
Dann lasse ich Euch in Ruhe.
Es wäre nett, wenn Ihr mich trotzdem auf ein Glas Rotwein einladen würdet.

Bin ein alter Mann, der immer wieder die gleiche Story erzählt, und froh ist, wenn er dafür ein Glas Vin de Table bekommt.

Leider kommen nicht viele Fremde in meinen Ort und die Stammbesucher der hiesigen Bar drehen sich um, wenn ich komme und faseln was von „schon wieder der alte Schnorrer…“.

Naja, ich fange mal an, wenn Ihr irgendwann schnarcht, höre ich auf, aber legt vorher ein paar Franc, oder wie das Zeug jetzt heisst, für mich auf den Tresen, denn Erzählen macht durstig…

Le Revest-les-Eaux

Ich wurde 1949 in diesem kleinen Ort (Le Revest-les-Eaux in der Nähe von Toulon) geboren.
Meine Mutter war die Tochter des örtlichen Boulangers und damit eigentlich eine gute Partie. Mein Vater, der alte Bastard, war wohl Matrose auf einem Kohlefrachter und hat sich zwei Tage, nachdem er meine Mutter geschwängert hatte, für immer aufs Meer verabschiedet.
Danach wollte sie keiner mehr aus dem Dorf heiraten und ich wuchs auf mit einem unsichtbaren Mal auf der Stirn…

Mein Name ist Thierry Besnard, aber alle nennen mich nur Rattau.
Das ist die Kurzform von „Rat-taupe nu“, Nacktmull, und geht auf ein Ereignis in meiner Jugend zurück, über das ich niemals wieder spreche.
Jedenfalls hat der Fils de pute seitdem eine schiefe Nase und sieht auf einem Auge nur noch halb so gut - sagt er jedenfalls.

Mit zwölf Jahren schickte mich meine Mutter nach der Schule als Küchenhilfe in das einzige Restaurant im Ort, das “Le Colombier „. Ihre Eltern waren gestorben und die Boulangerie verkauft. Der Erlös deckte gerade die Schulden. Wir mussten jeden Centime zweimal umdrehen, damit es zum Leben reichte.

le-colombier.jpg
Le Colombier / tripadvisor.fr

Das „Colombier“ war etwas heruntergekommen, aber die Handwerker und Geschäftsleute des Ortes kamen trotzdem Mittags zum Essen, weil man hier für wenige Franc ein anständiges Essen bekommen konnte.
Glaubten sie…
Der Besitzer, ein schmieriger alter Lüstling namens Charbonnier, zwang mich, die Reste der zurückgegebenen Teller immer wieder bei den folgenden Bestellungen zu verwenden.
Und so kam es vor, dass manches Fleischstück nacheinander bei bis zu drei Personen auf dem Teller landete…

Als ich eines Abends die mehrfach verwendeten Essensreste des Tages von den Tellern wischte und die Gläser der letzten Gäste spülte, fasste mich dieser schnaufende, schwitzende Fettsack plötzlich von hinten an.
- Ihr müsst wissen, dass ich mit 16 schon ein Kampfgewicht von 75 kg aufbrachte und als uneheliches Kind in einem kleinen Dorf voller erbsenhirniger Rotznasen fast täglich einen Kampf stehen musste. Nur so konnte ich mir einen gewissen Respekt, vielleicht sogar ein wenig Achtung, im wahrsten Sinne, erkämpfen.-
Mit einer schnellen Ausweichbewegung und ein, zwei Haken aus der Halbdistanz schickte ich ihn auf die Bretter, nicht ohne seinen Unterkiefer mit einem sehr hässlichen Geräusch auszurenken.
Die fette Küchenschabe blutete aus Mund und Nase und brüllte wie am Spieß.
Er verfluchte mich und meine Mutter, soweit ich das wegen seiner plötzlichen Sprachprobleme verstehen konnte, und wünschte mir Pest und Dromedarflöhe an den Hals.
Ein Schwinger auf die Speckschicht oberhalb der kurzen Rippen ließ ihn nach Luft japsend verstummen.
Ich raffte meine Sachen zusammen, nahm die Tageseinnahmen von 76 Franc und 25 Centime aus der Kasse (er schuldete mir weit mehr als das: ich hatte fast drei Monate keinen Lohn mehr erhalten) und drehte Le Revest-les-Eaux für immer den Rücken.
Dachte ich...

Die Calypso

Um ein Uhr nachts und nach zwei Stunden Fußmarsch kam ich im Hafen von Toulon an.
Ich dachte daran, bei den Hafenarbeitern einen Job als Ladehilfe zu bekommen.
Und so sprach ich zwei leicht angetrunkene Matrosen an, ob sie mir sagen könnten, wo der Hafenmeister zu finden sei.
Die beiden schauten sich kurz an und fragten mich, wie alt ich sei und was ich gelernt habe.
Ich log, dass ich 18 Jahre alt (was man mir aufgrund meiner Größe von 1.76 m und meines Gewichts auch durchaus abnahm) und gelernter Koch sei.
Wieder schauten sie sich an und erklärten mir, dass ich morgen um sieben Uhr an Pier C bei der Calypso sein sollte. Sie hätten einen Heuervertrag für mich.

Sechs Stunden später stand ich an Bord der Calypso, einem abenteuerlichen Schiff, dem man sein früheres Leben als Minensuchboot durchaus noch ansah.

Calypso.jpg
Die Calypso / iwc.com

Der Kapitän, eine hagere, sonnengegerbte Lederhaut mit Adlernase und roter Wollmütze sah mich mit seinen Raubvogelaugen lange an.
Er erklärte mir, dass die Calypso heute zu einer Expeditionsfahrt ablegen müsse, der Schiffskoch aber gestern Nachmittag den „Freund“ einer touloner …äh… Begleitdame so übel zugerichtet hatte, dass er, der Koch, wohl das nächste halbe Jahr auf öffentliche Kosten logieren dürfe.
Ob ich tatsächlich Koch sei und meine Papiere dabei hätte, wollte die Adlernase wissen und sah mich durchdringend an.
Erneut log ich, das ich vorgestern Nacht mit zwei Algeriern getrunken hätte und am nächsten Morgen mein gesamtes Geld und die Papiere verschwunden wären.
Der Raubvogel sagte, dass wir am nächsten Ankerplatz – Marseille - nach einem vorläufigen Pass anfragen würden und bot mir eine Heuer als Schiffskoch an.
Ich schlug sofort ein und war überrascht über den kräftigen Händedruck, zu dem dieser hagere Knochenmann fähig war. Ich wusste nicht, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits den ersten Unter-Wasser-Atemregler, das erste wasserdichte Kameragehäuse und den ersten Tauchscooter entwickelt hatte.
Einige Jahre später sollte er als Kapitän Jacques-Yves Cousteau weltberühmt werden.

Custo Woll.jpg
[SUB]Jacques-Yves Cousteau / moviepilot.de[/SUB]

Und so zog ich ohne gelernten Beruf und Papiere mit 16 Jahren als Chefkoch in die Kombüse des Tauch- und Forschungsschiffes Calypso ein…

Calypso_Quer.jpg
Querschnitt Calypso / arcor.de

In den nächsten Jahren durchquerten wir fast alle Meere dieser Welt. Die Taucher waren eine harte Truppe, die die meiste Zeit ihres Lebens auf, im oder unter Wasser verbrachte.

Nicht selten blieb einer im Meer, weil er seine Tauchzeit nicht im Blick hatte oder die Technik des Atemreglers versagte. Manchmal fuhren wir mit einem wegen Caissonkrankheit vor Schmerzen brüllendem Taucher an Bord mit Volldampf in den nächsten Hafen, nur um dann zu erfahren, dass die landesweit einzige Druckkammer fünfhundert Meilen entfernt sei.

Die Taucher wussten um das Risiko und ließen daher auch nichts anbrennen: an Bord und an Land war die Crew in vielen Bereichen des Lebens als äußerst standfest bekannt.
Und ob das „Desinfizieren“ des Mundes mit Pastis zwischen den Tauchgängen tatsächlich zur behaupteten Prophylaxe von Infektionen diente, wage ich zu bezweifeln.

Crew.jpg
Crew Calypso / dfiles.me

Kapitän Cousteau jedoch rührte niemals einen Tropfen Alkohol an.
Ich sah ihn Tag und Nacht nur auf der Brücke über nautische Karten gebeugt, im oder unter Wasser oder in der Bordwerkstatt an irgendwelchen technischen Geräten feilen. Schlaf schien er nicht zu kennen. Er schien mir ein Getriebener, wie der Kapitän aus dem Buch mit dem Wal, dass mir ein Crewmitglied irgendwann mal zu lesen gab.

Ich lernte sehr schnell, aus allem, was innerhalb oder außerhalb des Schiffes zu finden war, etwas essbares zu kochen, oft waren richtige Festspeisen dabei: wer einmal das Filet eines Blauen Malins eine Stunde nach Fang frisch gebraten gegessen hat, weiß, warum der Alte Mann auf dem Meer so lange um diesen Fisch kämpfte.

In dieser Zeit schloss ich eine enge Freundschaft mit Francois Dorado.

francois-dorado-plongeur-photographe-de-l-equipe-cousteau.jpg.png
Francois Dorado / plongeur-radin.com

Er war drei Jahre älter als ich und als Taucher und Kameramann für die „Odyssey“-Fernsehproduktion an Bord.
1969 wurde er von einem seiner Freunde, einem gewissen John Robert Cocker, gefragt, ob er ihn nicht bei einem Konzert nahe der amerikanischen Kleinstadt Bethel besuchen wolle. Francois fuhr dorthin und erlebte die drei Tage mit den Musikern hinter der Bühne.
Cousteau, der wegen einer neuen Expedition auf glühenden Kohlen saß, erreichte ihn irgendwie per Telefon. „Dorado, wo bist Du? Wir starten die neue Mission." "Captain, ich stecke in Woodstock fest. Nichts im Umkreis von hundert Meilen kann sich bewegen!“
„Ok, ich schicke Dir den Helikopter!“ Und so traf er tatsächlich mit dem bordeigenen Helikopter pünktlich zum Ablegen auf der Calypso ein.


Die Omega

Irgendwann erschien ein seltsamer Mann an Bord, er war offensichtlich eine absolute Landratte, trug eine dicke Nickelbrille und sein Französisch hatte einen harten, rollenden Akzent.
Dorado erklärte mir, dass es ein Ingenieur aus der Schweiz, von einem Uhrmacher namens Omega sei, der zusammen mit Cousteau und der Crew eine völlig neue Uhr für Berufstaucher entwickeln wolle. Sie soll bis zu 1000m wasserdicht sein.
Auf meinen Einwand, dass kein Taucher bis 1000m vordringen könne, gab er mir nur folgende trockene Antwort: „Rattau: die Omegas haben eine Uhr für 600 m entwickelt, die bis 1370 m durchgehalten hat. Wenn einer mit der Neuen am Kontinentalsockel absäuft, können wir ihm das Ding bis mindestens 2000 m mit der tauchenden Untertasse vom Arm schneiden und an den Nächsten weitergeben…“

Nun, die Crew und die Landratte machten sich auch gleich an die Arbeit.
Cousteau, der sonst sämtliche Taucheruhren, die nicht bei drei an Land waren, an seine Lederhaut kettete, lief die nächsten Monate nur noch mit den jeweiligen Prototypen der Omega herum.

Cousteau_1000er.png
Cousteau mit 1000er / militaryworld.com

Die Landratte musste abends mit den Plongeuren Unmengen von Pastis trinken, und so sahen dann auch manche Prototypen aus.

Omega_Museum_Seamaster_1000_Prototype_COMEX_Janus_regular.jpg
Prototyp 1000er: Comex Janus /worldtime.com

Verbürgt ist auch die Geschichte, dass der Mann (er hieß, glaube ich, Beat Chütli) nach einer langen Nacht mit der Crew am nächsten Morgen das Zifferblatt verkehrt aufs Werk setzte, dieses nicht bemerkte und somit die Uhr mit gedrehtem Zifferblatt an die Taucher weitergab.
Die machten sich zuerst natürlich vor Lachen ins Neopren, kamen dann aber zu der Erkenntnis, dass die Krone dadurch natürlich besonders gut geschützt wird, was bei den rauen Bedingungen der Arbeit an Bohrplattformen und in engen Unterwasserbereichen sehr vorteilhaft sein kann.

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1000er

Naja, wir hatten jedenfalls viel Spaß bei der Entwicklung und als die Jungs von Comex noch als Testcrew dazu kamen, war klar, dass aus dieser Uhr was richtig Gutes werden musste.

Als ich der Nickelbrille einmal wegen Durchfall eine Woche lang Hühnersuppe gekocht habe, hat er mir einen Prototypen geschenkt, auf dessen Boden die fortlaufende Testnummer und „Calypso“ eingraviert war. Ich war sehr stolz darauf.
In den frühen 1980ern habe ich sie aber leider einer hübschen spanischen Senorita für ihre Aufmerksamkeiten überlassen.
Schade, ich glaube, heute würde ich vier bis fünf Kisten Rotwein dafür bekommen…


Epilog

Nun sitze ich hier in dem gleichen Restaurant in Le Revest-les-Eaux, aus dem ich vor über fünfzig Jahren in die Welt geflohen bin.

Der fette Charbonnier ist schon vor vierzig Jahren volltrunken in einen Angelteich gefallen und ertrunken.

Und mir haben die fünf Jahrzehnte aus See auch ordentlich zugesetzt.
Bin ein Wrack, genauso wie die Calypso.

Calypsoschrott.jpg
Calypso 2008 / sueddeutsche.de


Aber die soll gerade wieder in der Türkei für viel Geld auf Vordermann gebracht werden, was sich bei mir schon lange nicht mehr lohnt…

Eigentlich dürfte ich gar nicht hier sein, denn in der Clinique Psychiatrique „Les Collines du Revest“, in der ich gerade wegen, na ja, „abusiver Entgleisung“ untergebracht bin, herrscht abends strenges Ausgangsverbot.

Aber wenn ich Schwester Orelie, der viel zu früh vertrockneten Matrone, die heute Nachtdienst hat, ein paar nette Worte ins Ohr flüstere und einen aufmunternden Klaps auf das (durchaus ansehnliche) Hinterteil gebe, muss ich mir um die Ausgangssperre keine Sorgen mehr machen.

Gut, ich hoffe, meine Geschichte hat Euch ein wenig interessiert.
Muss jetzt wieder zurück in die Klapse, danke für den Wein.

Ach, eine Weisheit will ich Euch zum Schluss nicht ersparen, die ich von einem Sohn der Stadt Andernach in Eurem Land mal gehört habe: „Das Leben ist eine Illusion, hervorgerufen durch Alkoholmangel.“

Alles Gute.




Disclaimer:
Von dieser Geschichte dürft Ihr mir nichts glauben, außer der Story mit Dorado, Cocker, Woodstock und dem Hubschrauber: die ist verbürgt… ;-)


Noch ein paar Fakten:

Omega Seamaster 1000m/3300ft
Ref. 166.093
Monocoque-Gehäuse 1000 m
Baujahr unbekannt (ca. 71-73, eher eine frühe Variante)
Cal. 1012 (Tauschwerk, daher Altersbestimmung nicht möglich)
Originalblatt D1 (das mit den kleinen Strichen bei den 5-Min-Indizes)
Original Tritium-Lunette B1

Die 1000er wurde tatsächlich von Cousteau und den Comex-Tauchern mit entwickelt.
Sie kostete seinerzeit (1977) 275 Britische Pfund und war damit teurer als eine Moonwatch oder Submariner.
Bis zur Lancierung der Ploprof 1200 war sie das „dichteste je von Omega hergestellte Modell“.

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1000er Club


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3300 ft innen, 3300 ft aussen


IMG_0131.jpg
Flighties unter sich

Danke fürs Lesen und viele Grüsse
Mathias
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast001

Gast
Klasse! Ganz ganz großes Kino, mein Lieber! Ich war ja auch ein Fan von "Geheimnisse des Meeres", konnte mich an den Unterwasserbildern nicht sattsehen. Danke fürs Erinnern!

Und deine Omega-Sammlung ist mit das Beeindruckendste, was ich je gesehen habe. Ich beneide dich ein wenig darum, glaube ich. ;-)

Vielen Dank für die Vorstellung!

Grüße
Andreas
 
diveros

diveros

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Warum schreiben Leute wie Du nicht Bücher?

Es wäre doch legitim dafür Geld zu verlangen. Hier bekommst Du leider nichts von mir. Dein Buch würde ich kaufen.

Wenn es soweit ist, bitte melde Dich!

Vielen Dank für diese tolle Vorstellung!

vg

Gerd
 
Zerospieler

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Ganz großes Kino und ne super Gutenachtgeschichte. Danke dafür.
 
vindö40

vindö40

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Wunderschön geschrieben. Ich habe dem alten Mann zugehört und mich an meine Kindheit und Jugend erinnert. Schwarz-Weiß-Fernsehen, die Filmmusik und lauter Geheimnisse......
 
wipeoutkln

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Einfach nur klasse..:klatsch:
Vielen Dank für Deine Mühe und Glückwunsch zur tollen Uhr...
 
noosa

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Oh Mann Mathias, was für eine tolle Story! Die Gefahr besteht, dass man beim kurzweiligen Lesen die schöne Uhr übersieht...

Danke für die Mühe und Glückwunsch!

Viele Grüße

Lutz
 
divemax

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Moin Mathias,
da ist sie ja endlich. Wieder einmal toll in Szene gesetzt. Vielen Dank, Deine Vorstellung ist ein Genuß. Ich geb dem "alten Mann" beim nächsten mal ein Glas Vin de Table aus, oder bevorzugt er Vin de pass ;-)
Beeindruckende Sammlung, alles richtig gemacht.
Bis bald, schönen 3. Advent und LG
Max
 
confettarum

confettarum

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Hallo Mathias!

So eine liebevolle Vorstellung ist der perfekte Einstieg in den Tag.
Sicher ein tolles Gefühl eine Uhr zu tragen mit derartig geschichtlichem Hintergrund.(Beneid!)
Vielen Dank für dieses Masterpiece an Vorstellung!:super:
 
duesprizz

duesprizz

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Moin,

vielen Dank für diese sehr gelungene Morgenlektüre :super::super:

Aber noch gelungener ist die Uhr und natürlich die Sammlung :shock: Glückwunsch
 
EnabranTain

EnabranTain

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Sagenhafte Vorstellung (mal wieder) von dir!
Die Uhr, die Sammlung, deine Geschichte ... :klatsch:

Wirklich eine geniale Sonntag-morgen-Lektüre!

btw: weiß man ob die Senorita den Prototypen noch hat? Oder musste sie die abgeben?
 
Il Barbarosso

Il Barbarosso

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WALHALLA
Was für eine unglaublich tolle Vorstellung!!
und über die Uhr kann man aucg nix schlechtes sagen... ;-)
 
junuzart

junuzart

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Mathias, vielen Dank für die wunderbare Geschichte.:klatsch:
Einst in Jugoslawien, kamen immer Sonntags Cousteaus Reportagen, so hat mich die Faszination für das Meer sehr früh gepackt, und da die Adria sehr nah war, haben wir Kinder seine Expeditionen oft nachgespielt...im seichten Wasser;-)...auf Uhren habe ich damals nicht geachtet...jetzt umso mehr. Einen Klassiker und Grail hast Du Dir da geangelt!
Deine Sammlung ist nicht minder faszinierend!:super:
Viele Grüße
Senad
 
Uhrologe Klaus

Uhrologe Klaus

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Wirklich eine fantastische Uhrenvorstellung. :klatsch: :klatsch: :klatsch: Respekt! :super:

Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit...
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cdbudenheim

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Ganz großes Kino Mathias :klatsch:
Glückwunsch zur Sammlungserweiterung .
Viel Freude mit der tausender
 
Fulano

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Gau Mountains
Boah, ist das viel Text, da hab ich gerade gar keine Lust drauf. :shock: Erstmal nur Bilder kucken, bisschen Watchporn am Sonntagmorgen. 8-) Ah, da ist ja die Calypso mit ihrer unverkennbaren Silhouette. Wie habe ich in meiner Teeniezeit immer die Filme des Mannes mit der Mütze bestaunt, obwohl/weil ich doch eher der Junge aus den Bergen war. Also doch mal angefangen zu lesen bis... He, warum ist das jetzt schon zu Ende? :-( Gibt's da noch nen 2. Teil? :hmm:

Eine schöne Erinnerung, dass diese Diver tatsächlich mal zum Tauchen entwickelt wurden und mehr aushalten mussten, als das umfallende San Pellegrino beim Nobelitaliener oder die Schlacht um's Buffet der Vorstandssitzung. Das Bild des Prototyps ist göttlich. Daran werde ich jetzt immer denken, wenn wieder seitenlang diskutiert wird, ob die Lünette ein Viertelgrad nach Osten verdreht ist oder der Sekundenzeiger die 43 um einen halben Strich verfehlt ;-)

Klasse Story perfekt erzählt. Ich setzte mich auch auf die Warteliste für's Buch :klatsch:

Vielen Dank. :super:
 
Thema:

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