Bulova "Moonwatch" - Reaktivierung nach langer Lagerung

Diskutiere Bulova "Moonwatch" - Reaktivierung nach langer Lagerung im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hat schon jemand eine Explosionszeichnung oder Ähnliches von dem Werk?
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Hat schon jemand eine Explosionszeichnung oder Ähnliches von dem Werk?
 
Lancer

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Bulova Caliber 8136 Watch Movement | Caliber Corner
citizen-caliber-3510-274x274.jpg


Mehr ist leider nicht zu finden, außer, dass das auf einem Miyota Caliber 6S20 Watch Movement | Caliber Corner basiert.
edit:
doch:


THIRD WHEEL AND PINION 017-142
SETTING STEM COVER 019-361
FORTH WHEEL AND PINION 023-267
SECOND WHEEL 025-A06
CANNON PINION WITH DRIVING WHEEL 028-A32
CLUTCH WHEEL 064-970
SETTING STEM 065-A13
SETTING LEVER 067-999
YOKE 071-997
MINUTE WHEEL AND PINION 072-114
HOUR WHEEL 075-A82
SETTING WHEEL 076-720
SETTING LEVER SPRING 077-997
FIFTH WHEEL AND PINION 084-640
INTERMEDIATE MINUTE WHEEL(1) 087-268
INTERMEDIATE MINUTE WHEEL(2) 087-268
INTERMEDIATE 1/4 SECOND-RECORDING WHEEL(1) 087-B10
INTERMEDIATE 1/4 SECOND-RECORDING WHEEL(2) 087-B11
INTERMEDIATE MINUTE-RECORDING WHEEL(1) 087-B12
INTERMEDIATE MINUTE-RECORDING WHEEL(2) 087-B13
INTERMEDIATE MINUTE-RECORDING WHEEL(3) 087-B14
INTERMEDIATE 1/20 SECOND-RECORDING WHEEL(1) 087-B15
INTERMEDIATE DATE CORRECTING WHEEL(5) 087-B17
INTERMEDIATE 1/20 SECOND-RECORDING WHEEL(2) 087-B18
INTERMEDIATE DATE CORRECTING WHEEL(1) 087-B19
INTERMEDIATE DATE CORRECTING WHEEL(3) 087-B20
INTERMEDIATE DATE CORRECTING WHEEL(4) 087-B20
INTERMEDIATE DATE CORRECTING WHEEL(2) 087-B21
DATE DIAL DRIVING WHEEL 103-A17
DATE DIAL 108-L8XX
DATE JUMPER 109-890
MAGNETIC SHIELD PLATE 186-A39
STATOR 190-A21
STATOR FOR 1/4 SECOND CHRONOGRAPH 190-A22
STATOR FOR 1/20 SECOND CHRONOGRAPH 190-A23
SPACER FOR SETTING STEM 212-A64
CALENDAR CORRECTOR WHEEL 213-619
SUPPORTER FOR PLATE COMPLETE 226-A60
BATTERY CONNECTOR SPRING 231-994
COIL UNIT 246-147
1/4 SECOND CHRONOGRAPH COIL UNIT 246-A18
1/20 SECOND CHRONOGRAPH COIL UNIT 246-A19
1/4 SECOND CHRONOGRAPH WHEEL 251-332
1/20 SECOND CHRONOGRAPH WHEEL 251-333
FLY-BACK CONNECTION LEVER 260-991
STOP LEVER FOR FIFTH WHEEL 269-404
SWITCH CLICK STOP LEVER 270-154
FLY-BACK LEVER(2) 270-156
FLY-BACK LEVER(1) 270-157
ELECTRIC CIRCUIT UNIT 279-J60
BATTERY 280-440
ROTOR FOR 1/4 SECOND CHRONOGRAPH 285-A29
ROTOR FOR 1/20 SECOND CHRONOGRAPH 285-A30
ROTOR 285-A31
MINUTE RECORDING WHEEL 291-222
DATE DIAL GUARD 293-A24
TRAIN WHEEL BRIDGE 701-H87
CENTER WHEEL COCK 711-248
CALENDAR PLATE 714-078
SUPPORTER FOR CHRONOGRAPH PLATE 720-A02
SPRING FOR SUPPORTER OF 1/4 SECOND CHRONOGRAPH WHEEL 903-A30
SCREW FOR SETTING LEVER SPRING 922-166
SCREW FOR SETTING STEM COVER 922-166
SCREW FOR COIL UNIT (X3) 923-112
SCREW FOR CENTER WHEEL COCK (X3) 923-980
SCREW FOR CHRONOGRAPH GURD(X6) 923-980
SCREW FOR TRAIN WHEEL BRIDGE (X3) 923-980
SCREW FOR ELECTRIC CIRCUIT (X3) 923-990
SCREW FOR DATE DIAL GUARD (X3) 929-650
SCREW FOR MAGNETIC SHIELD PLATE(X2) 930-650
SCREW FOR CALENDAR PLATE(X3) 935-201
 

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TakkaTukka

TakkaTukka

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Also Grafikkarten, die nicht mehr richtig wollten haben wir immer in den Backofen geschmissen 🤣 vielleicht Zifferblatt und Zeiger runter und dem ganzen einfach mal nen Versuch geben. Vielleicht hat ja jemand hier eine Ahnung wie hitzebeständig die Quarze sind? 👀

Ich glaub ansonsten würd ichs zerlegen und jede Lötstelle, die ich seh einfach neu machen. Bei kalter Lötstelle reicht ja meist kurzes Erhitzen bis flüssig und wieder kaltwerden lassen. Lot runter und neues Lot drauf solltest du in den seltensten Fällen brauchen.
 
hiltibrant

hiltibrant

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Bravo, @Lancer. So einen „Biss“ hätte ich auch gebraucht, wenn ich dem Fehlerteufel hätte auf die Pelle rücken wollen. Wollte ich irgendwann nicht mehr...
Aber ich bin froh, dass ich mit meinen Beobachtungen zum Verhalten der Uhr nicht Halluzinationen aufgesessen bin. Denn alles von dir Beschriebene kenne ich ja in Endlosschleife - die sich anscheinend bei Dir mit gewisser Konstanz fortsetzt.

Ok, ich gebe zu, dass ich nicht das ZB abgenommen und „unter den Rock“ geguckt habe :ok:. Warum ... das habe ich in Verlauf dieses Fadens irgendwo erklärt.

Ich hoffe inständig, dass du dem Phänomen auf die Spur kommst. Denn noch nimmt hier niemand Teil (und das auch nach 143 Posts nicht - bemerkenswert), der sagt „Ist alles ganz einfach“ und dabei die Lösung präsentiert.

DAS nämlich bleibt einzig Dir jetzt überlassen.

Und nix da - niemand komme später mit „Hab ich doch gleich gesagt“ um die Ecke ;-)
 
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hiltibrant

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Wir kommen der Sache näher: Quartz, 200 Grad Umluft, Ofentür einen Spalt offen wegen der Feuchtigkeit.

Recht so?

Kann es sein, dass mich das alles ein wenig an Ingo Insterburg erinnert??? „Karl, du bist die Tür“ ...
 
30 kHz

30 kHz

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Ich weiß nicht, die Backofennummer gefällt mir nicht. Hitze einwirken lassen auf alles? Na ja, ist nicht meine Uhr.

Wäre es meine Uhr, würde ich:

1. Blechdeckel hinten abschrauben, dann Foto machen
2. nach dem Electric Circuit schauen: wie wird die Platine befestigt? Wo sind Kontaktstellen (pads auf der Platine?)? An welcher Stelle kommt die BattSPannung an die Platine? An welcher kommt die Spule an die Platine? Fotos machen

Das fürs erste. Dann weitersehen.
 
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Matthias MUC

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In der Massenfertigung ist ein 4-Lagen-Multilayer nur leicht teurer als zweilagig, bringt aber durch bessere Miniaturisierung und mehr Freiheit beim Layout (mehr freier Platz auf den Außenseiten, weil Leiterbahnen ggf. innen verlaufen, ggf. insgesamt massiv billiger, wenn die Bauteile nur einseitig bestückt werden müssen)

Der Backofentipp ist, glaub ich mal, weniger wegen Feuchte gedacht, da reichen als "Brutalmethode" auch paar Stunden lang 80°....100° (wie Baiser backen). Der Backofen richtig heiß KANN als letzte Rettung helfen um unfindbare kalte Lötstellen zu beheben, wenn man die Leiterplatte komplett herausoperiert und ggf. auch von allen bedrahteten (= nachträglich aufgelöteten) Bauteilen (Quarz...) befreit, also NUR SMD-Bauteile drauf sind, und dann auch noch am besten mit einem Flußmittel einpinselt. Das ist dann wie im Reflowlötprozeß beim Platinenbestücker und man erwischt mit etwas Glück wirklich alle kalten Lötstellen. Danach mit Alkohol von Flußmittelrückständen reinigen, Wenn ein Chip on Board drauf ist (der berühmte schwarze Kunstharzklecks), dann kann das gut gehen, oder auch nicht, je nachdem, ob der Chip on Board vom Prozeß her vor den übrigen Bauteilen draufkam (mithin einen Lötprozeß überstehen können muß= oder erst nachher (wo der Verguß NICHT Löttemperaturen aushalten muß).
WENN das als letzte Verzweiflungstat angedacht ist, dann brauchst bei so einer kleinen Platine 2 Minuten bei 230°, mehr hilft nicht. Bei der Grafikkarte ist das keine so abwegige Idee, wenn sonst eh alles verloren ist, denn da alles händisch zu kontrollieren und nachzulöten ist eine Heidenarbeit. Bei der Platine von 'ner Digitaluhr ist es aber eine sehr überschaubare Anzahl von Lötstellen, die hat man sicher risikoärmer unter einer starken Lupe kontrollieren und mit einem sehr feinen Lötkolben nachlöten. Hab hier den Luxus einer guten Weller Reworkstation und eines kleinen Reflowofens, aber wenn die Augen nachlassen und man echt balles unterm Mikroskop machen muß, fängt es an, keinen Spaß mehr zu machen. Hab schon auf Tochters MP3-Player solche OPs gemacht, incl. abgerissene Leiterbahnen wegen gelockertem Stecker mit feinstem Draht nachgefädelt. Da war aber die Fehlersuche einfach und eindeutig.
 
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TakkaTukka

TakkaTukka

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@Matthias MUC Gut ge- und beschrieben. 👍

Ja, bei den meisten Grakas macht Reflow aufgrund des Arbeits / Wertverhältnisses einfach keinen Sinn. (Bis auf MacBooks Pro und große Dells) Da heists gib ihm und wenns gut läuft ist jut, wenn nicht Pech gehabt und Schrott. Ich find auch Re-ballen bei so einem Uhrwerk eigentlich Schwachsinnig. Mit ein und Abbau und allem Aufwand steht das in keinem Verhältnis zu den 30€, die ein alternatives Werk kosten würden. Zumal du ja auch erst ne Schablone bräuchtest, dann einen Ofen und dann Lotkügelchen. Glaube nicht, dass Lancer alles daheim rumliegen hat 😂
 
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Matthias MUC

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Ja, die Maßnahme "Backofen" für unfindbare kalte Lötstellen wäre nichts anderes als ein allgemeines "Nachlöten". Bei BGAs ist das eh vorbei, außer Du kennst jemanden, ne Firma, wo das Ding einmal in einem Dampfphasenreflowofen mitfahren kann, das ist schon fast wieder perfekt. Ansonsten reines Nachlöten bei Vogelfutter bis hin zu QFPs 0,5mm Pitch (halt alles mit sicht- und erreichbaren Lötstellen) geht händisch, aber es macht keinen Spaß.
Was bei Uhren und sonstigen echten Massensachen mit Miniaturisierungsbedarf typisch ist (weils in Großserie unschlagbar billig) und was ich mit dem Kunstharzklecks meinte, ist Chip on Board (COB) = der Chip direkt auf die Platine gebondet. Da ist jede Nacharbeit eh aussichtslos.
 
30 kHz

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Abwarten. Lancer sucht noch OP-Besteck und Assistenzschwester. Als Anästhetikum wird Gin oder Whisky empfohlen.

Sorry, ich wollte mit den Reflow-PCBs kein neues Faß antriggern.

@Matthias MUC : Hältst Du es für möglich, daß bei hiltibrandts Uhr ne Multilayer drin ist? Es geht ja nur um die Teilung der 32,.. kHz, kein Funk, kein GPS, nothing else. Ich schätze: Einfach-Schaltung, nix Wildes.

Hab bisher nur solche Leiterplatten gesehen, wo man ggf. "von oben" punktuell kurz nachbraten konnte. Regelmäßig waren die offenliegenden pads, auf die dann irgens ein anderes Teil gedrückt wurde, der Missetäter. Kontakte - der Klassiker.
 
hiltibrant

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Bei diesen Fachsimpeleien muss ich aussteigen: hört sich alles gut und schlüssig an, für mich aber unverständlich.

Ich sehe schon: auch den „Platinen-Nerds“ würde die Uhr womöglich den Spaß an der Fehlersuche verderben. Deshalb lasst @Lancer mal machen, und zwar auf die klassische Methode - die dann möglicherweise beim CitizenService mit einem Werktausch enden und damit eigentlich NICHT dem ab und an in diesem Faden durchschimmernden Das-wär-doch-wohl-gelacht-Biss gerecht würde.
 
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Matthias MUC

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Hmm, auf Bulova "Moonwatch" - Reaktivierung nach langer Lagerung ist kein einziges Bild, wo man die andere Seite der Platine sieht, aber die schaut sehr stark nach ganz simpler, doppelseitiger durchkontaktierter Platine aus. Eindeutiges Indiz für Multilayer wären Durchkontaktierungen, die weder ein Prüfpunkt noch ein Lötauge für bedrahtete Bauteile sind, noch wo eine Leiterbahn sichtbar wegführt. Bei denen muß irgendwo unsichtbar (= auf einer Innenlage= eine Leiterbahn oder eine durchgehende Versorgungsspannungslage weggehen, weil sie sonst sinnlos wären. Die Platine schaut sehr überschaubar aus, und dürfte auch auf der Bauteilseite relativ leer sein, weil die Durchkontaktierungen da auch rauskommen und Platz verbrauchen.
@Lancer, bitte gerne wenn das Biest soweit zerlegt ist, ein Bild von der Bauteilseite. Reine Neugierde des Layouters....

Nachtrag: DAS sind die Scheißfehler Marke "Heilende Hände". Das ist ungefähr das unbefriedigendste, was jedem Servicemensch (egal wofür) passiert. Been there, done that, hab mal in an earlier life 2 1/4 Jahr lang schöne teure Meßtechnik (Lock-In-Verstärker, Picosekunden-Pulsgeneratoren, Spektroskopiekameras usw.) geservicet, da haben die Geräte beim Kunden (Uni-Labore etc.) die irrsten Sachen gemacht, aber bei mir auf der Werkbank dann eine Woche lang rund um die Uhr beobachtet und gestreßt - nix.
 
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hiltibrant

hiltibrant

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Ich beobachte die Uhr jetzt seit 24 Stunden - und glaube, dass das nicht mehr kommen wird.
Das ist ja erstmal ein einziger Tag :lol:

Mein Eingangspost ist von Januar. Weißt du , wieviele Tage und Stunden die Uhr in der Zeit auch korrekt gelaufen ist? Schon frustrierend.
 
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