Bronze Uhren - Inspiriert von der Seefahrt des 18. Jahrhunderts

Diskutiere Bronze Uhren - Inspiriert von der Seefahrt des 18. Jahrhunderts im Werbeforum Forum im Bereich Werbeforum; Das kann ich nachvollziehen, allerdings ist der Bezug zur britischen Seefahrtsgeschichte nicht aus der Luft gegriffen. Mein Großvater war Seemann...
#21
Andreas Klinkenberg

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Was mich überhaupt nicht überzeugt: Ein deutscher Hersteller, der offensiv mit Made in Germany und Pforzheim wirbt, baut nach englischen Schiffen benannte Uhren. Bei Made in Germany (ok, Werk ist auch noch aus Fernost) würde ich den Bezug zur deutschen Seefahrt erwarten, da gab es beispielsweise bekannte Lastensegler noch bis ins 20. Jahrhundert.
Die Preise würden mich auch interessieren, schlussendlich ist es ja "nur" eine emotional aufgeladene Einschalung, wie es sie mittlerweile zu Hauf gibt. Ob sich sowas trägt?
Das kann ich nachvollziehen, allerdings ist der Bezug zur britischen Seefahrtsgeschichte nicht aus der Luft gegriffen. Mein Großvater war Seemann und hat in seinem Ruhestand angefangen zu malen. Sein beliebtestes Motiv waren alte, hölzerne Segelschiffe, unter anderem die Earl of Abergavenny. Daher rührt meine Inspiration und auch ein großer Teil meiner Motivation, da ich die Seefahrt und als Resultat auch diese Uhren mit meinem Großvater verbinde.
 
#22
Andreas Klinkenberg

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Welcher feinmechanisch versierte hat denn bloß die Halteschrauben für das Schildchen
an der Gehäuseseite ausgefressen.... Ordentliches Werkzeug sollte doch wohl vorhanden sein.
Der Uhrmacher war durchaus in Feinmechanik geschult, hat allerdings auf falscher Anweisung hin (die falsche Anweisung kam von mir :wand:) nicht mit einem Kupfer-Schraubendreher gearbeitet, sondern mit einem harten Metall. Die Uhren bestehen aus 92% Kupfer, das sehr weich ist. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt allerdings, dass ein normaler Schraubendreher kein Problem sein würde...man lernt dazu.
 
#23
Andreas Klinkenberg

Andreas Klinkenberg

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Gefällt mir nicht wirklich, zu verspielt, NH35, 'Hilfszifferblätter' für das Quartzwerk erinnert mich irgendwie an die 'Hommagen' in der Canal Street.....
Wenn ich mir die Korrektur erlauben darf: das Quarzwerk ist ein 28.800 bph Automatikwerk mit 26 Lagersteinen.
 
#24
Andreas Klinkenberg

Andreas Klinkenberg

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Die Links funktionieren nicht, aber die Anhänge kann ich öffnen!

Wow, da hast Du Dir aber extem viel Detail Arbeit mit den Uhren gemacht. Insbesondere der Bezug der einzelnen Bestandteile der Uhren zu historischen Fakten ist beeindruckend!
Aber meine Richtung (und das ist persönliche Geschmackssache) sind die Uhren nicht...
Bitte nicht persönlich nehmen ("de gustibus non est dispuntandum")
Gruß
Volker
Vielen Dank Volker:-) Auf keinen Fall nehme ich das persönlich.
 
#25
mini

mini

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Nein, nicht gut.
Mit Markennamen, die Tradition verheissen, letztlich aber diese nicht repräsentieren, mit Zifferblättern, die Chronographenfunktionen suggerieren, aber nur Tage zählen, mit Totalisatoren, die aufgrund der unverhältnissmässigen Proportionierung von Gehäuse und Werk stark in die Mitte rücken und mit dem gerade totgelutschen Thema Bronze stosst Ihr nicht gerade in ein unbesiedeltes Gebiet der Uhrenlandschaft vor.
Im Gegenteil: Ihr greift die Kernthemen chinesischer Manufakturen volle Breitseite auf (um im seefahrerischen Sprachgebrauch zu bleiben).
Das ganze noch verknüpft mit einem Quarzwerk bedeutet mMn das schnell exekutierte Urteil für dieses Projekt..

Gruss
Mathias
 
#26
Andreas Klinkenberg

Andreas Klinkenberg

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Also die Earl of Abergevenney sieht mit dem weißen und blauen ZB stimmig aus - welches Werk wird verwendet? Sieht vom sweep her nach einem langsameren aus - Seiko oder Miyota?

Was mir persönlich hingegen gar nicht gefällt ist der Markenname. Ich hab da bedingt durch meine Paul Hewitt, die ich mal von ner Ex geschenkt bekommen hab eine tiefe Abneigung gegen Modeuhren - und so Markennamen lassen mich automatisch eher an eine Modeuhr denken :rolleyes:
Genau, in der Earl of Abergavenny ist ein Seiko NH35A verbaut mit 21.600 bph. Das Video wurde allerdings mit dem gefürchteten 8215 gedreht, wir hatten noch ein paar Uhrwerke übrig, die nun die Prototypen zieren. Erhältlich ist die EoA aber dann mit dem Seiko. Die Assoziationen, weder zu einer Modemarke noch zur Ex-Freundin waren beabsichtigt. Ich hoffe die Uhren lassen in Dir keine negativen Gefühle aufkommen? :hmm:
 
#27
ketap

ketap

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Viel Erfolg und auch viel Glück bei der Vermarktung.
Retro läuft sich immer noch nicht tot. Da geht noch was.
Seikowerke sind robust, Design retro und passabel.
Also nochmal: Viel Erfolg.
 
#29
grmpf

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Muss es denn immer eine Stoppuhr sein, die man (sinnvoll) eh fast nie benutzt?
Da ist mir ein vollständiger Kalender lieber. Der nutzt mir jeden Tag.
 
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#30
wiesi1989

wiesi1989

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Genau, in der Earl of Abergavenny ist ein Seiko NH35A verbaut mit 21.600 bph. Das Video wurde allerdings mit dem gefürchteten 8215 gedreht, wir hatten noch ein paar Uhrwerke übrig, die nun die Prototypen zieren. Erhältlich ist die EoA aber dann mit dem Seiko. Die Assoziationen, weder zu einer Modemarke noch zur Ex-Freundin waren beabsichtigt. Ich hoffe die Uhren lassen in Dir keine negativen Gefühle aufkommen? :hmm:
Haha nein es ist halt der Name, der bei mir einfach eine Modemarke suggeriert.

Wünsche dir und deinem Team viel Erfolg mit der Uhr :super:
 
#32
A

Android66

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Kommt Leute ! Sonst wird wirklich jeder Microbrand Mist über den Klee gelobt - kommt mal was aus Germany ist es gleich : ach wie schlimm.....erst mal abwarten. Mir gefällt sie !
 
#33
pasta_hansel

pasta_hansel

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Die Gehäuse an sich gefallen mir sehr gut, bie den Zifferblättern muss ich aber auch gestehen, eher an 1-2-3 Tv erinnert zu werden, als an eine kleine Manufaktur mit Historischem (nostalgischem) Hintergrund.
Sei es drum, dass mir die Zifferblätter nicht gefallen, das ist ja Geschmackssache. Für mich hat das Gehäuse eine moderne Form, die aber zu den verspielten (andere würden vielleicht sogar kitschig sagen..) Zifferblättern überhaupt nicht passt!

Nichstdestotrotz wünsche ich Dir den Erfolg damit, den du dir erhoffst! :super:
 
#34
Uhrbene

Uhrbene

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Ja, jetzt sieht man die Bilder...aber ich würde mal einen Nachschlag bringen. Der Untergrund ist für die dunklen Uhren nicht so dolle, die Ausleuchtung schlecht und ein paar Makros helfen sicher auch.
 
#37
tbickle

tbickle

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Nennt mich ruhig Ishmael, aber das einzige Sujet mit noch weniger Sexappeal als die Seefahrt des 18. Jahrhunderts wäre vermutlich „Eisstockschießen in Südungarn im 19. Jahrhundert“. :|

Hinzu kommt, dass sie gezeigten Designs doch sehr „speziell“ sind. Ein Selbstläufer wird dieses Projekt garantiert nicht.

Viel Erfolg!

Gruß
 
#38
tbickle

tbickle

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Kommt Leute ! Sonst wird wirklich jeder Microbrand Mist über den Klee gelobt - kommt mal was aus Germany ist es gleich : ach wie schlimm.....erst mal abwarten. Mir gefällt sie !
Kritik wird in den Kickstarter-Threads konsequent abgewürgt, weswegen zusehends weniger Mitglieder überhaupt noch welche äußern, wodurch wiederum der Eindruck entstehen kann, dass das Jubelpersertum gelegentlich Hochkonjunktur hat. 99,5% aller hier vorgestellten Uhren verfolgen eine Prämisse, die nicht darüber hinausgeht, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld zu verdienen. Und wie sagte einst Banksy: „Wer nur deswegen etwas macht, um damit Geld zu verdienen, geht vermutlich auch ins Restaurant, nur um am nächsten Tag schei**en zu können.“

Exakt diese Absicht merkt man vielen Projekten (allgemein gesprochen und nicht auf diesen Thread bezogen) zweifelsohne an. Sie sind der allerletzte Mist. Und wenn man darauf hinweist, holt man sich eigentlich nur eine Kanonade aus Zurechtweisungen ab. :|

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
#39
Uhrbene

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Wegen Made in Germany würde ich auch nicht extra jubeln. Man muss dem Projekt lassen, das es nicht die hunderste Kopie von irgendwas im Vintage-Diver-Bereich ist. Für mich persönlich - Achtung Äußerung der eigenen Geschmacksmeinung - sehen die Dinger zum Fürchten aus.

In Newsfaden und hier im Werbeforum muss m.E. erlaubt sein, auch harte Kritik zu äußern. Bei Instagram wird genug gejubelt.
 
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