Breitling Windrider ca.1990-93 Lünetten Probleme

Diskutiere Breitling Windrider ca.1990-93 Lünetten Probleme im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Leute, habe mir diesen gebrauchten Breitling windrider B13047Chronograph gekauft.Grund , ich will ihn selber aufarbeiten ( Was ich durchaus...
blackoyster

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Hallo Leute,
habe mir diesen gebrauchten Breitling windrider B13047Chronograph gekauft.Grund , ich will ihn selber aufarbeiten ( Was ich durchaus kann ;-) )
Leider bin ich auf ein Lünettenproblem gestossen. Wie bekommt man Die bei den alten Modellen ab?.Bis jetzt dachte ich lediglich die goldenen Reiter abzuschrauben und gut ist...aber Fehlanzeige. Die Lünette dreht immer noch super und lässt sich kein millimeter abheben.Auch nachdem ich das Werk ausgebaut habe gibt es vonn innen auch nichts was zur Lösung des Problems helfen würde. Habe gelesen das manche Modelle innen Bolzen haben.
Nun ist mir aufgefallen das die kleinen Zwischenschrauben bei diesem Modell kein Gewinde haben sondern nur gesteckt sind...
Hier meine Frage : kennt jemand dieses Modell bzw weiss jemand wie man das demontieren kann ohne was zu schaden.Weiss jemand ob das normal ist das die kleinen Schrauben kein Gewinde haben?
Gleich werde ich bilder hinzufügen.
Danke schon mal
 
flitzer

flitzer

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Ich habe diese Lünetten selbst schon abgeschraubt. ( Crosswind und EVO) Die Zwischenschrauben haben auch die Funktion die Lünette zu halten und sind geschraubt und nicht gesteckt. Ich denke ,dort ist das Gewinde der Schrauben überdreht.
 
R

RS990

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Bei diesem Modell ist die Lunette nur mit dem Messer abzuheben. Wenn ein kleines B zwischen 11 und 12 ist dann muss man die 8 Schrauben lösen.
Ab Modell 13050 geschraubt.
Vorsicht das die Lunette nicht verbogen wird.
Die Lunettenschrauben zum Pressen gibt es noch .

LG RS990
 
Schraubendreher

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Diese alten Breitling-Lünetten sind böse. Wenn man sie mit dem Messer abhebelt, können sie verbiegen und die eingelegte Haltefeder im Inneren kann die entsprechende Nut im Gehäuse beschädigen.
Um sie beschädigungsfrei abzuheben, sollte die Lünette gedreht und dabei abgezogen werden. Von Bergeon gibt es dafür ein Werkzeug (Bergeon #7025). Ist leider furchtbar teuer. :-( Es kann auch mit dem Messer klappen, aber dabei wirklich vorsichtig sein!
Wenn unter den Schrauben zwischen den Reitern kleine Unterlegscheiben aus Kunststoff liegen, diese unbedingt aufbewahren und wieder verwenden. Sonst sitzen die Schrauben zu tief, drücken auf die Haltefeder und die Lünette lässt sich nicht mehr drehen.
Viel Erfolg.
 
blackoyster

blackoyster

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Kurzer Zwischenstand.
Ich konnte die Lünette abheben.
War gar nicht so schwer.Habe aber auch einen speziellen abheber dafür.Nach einiger Recherche habe ich heraus gefunden das diese Version nicht durch die Schrauben gelöst werden kann..Auch die kleinen Lünetten Schrauben sind wirklich nur gesteckt und nicht geschraubt.
Jetzt kann ich ,nach gesamter Demontage mit der Aufarbeitung des Gehäuse anfangen ....
Bald gibt es Bilder.
 
blackoyster

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Nachdem ich heraus gefunden habe das die kleinen Schrauben nur Zierschrauben sind und die Lünette abgehebelt werden muss konnte ich loslegen.
Ich habe versucht die Kanten nicht rund zu polieren und dem ursprünglichen Kantenverlauf beizuhalten.
Denke das Ergebnis ist gelungen. Auch meine Bedenken das das alte Zifferblatt nicht mehr zum neuen Look des Gehäuse passt hat sich für mich nicht bestätigt.Mir gefällt es so viel besser. Alles sieht sauberer aus und macht einen deutlichen klareren Look aus.
Wenn ich mal die Gelegenheit bekommen sollte ein gutes ,vor allen das gleiche Zifferblatt ( mit Goldindexe ) zu bekommen ,werde ich auch die Zeiger neu Lumen.Leider kann ich die Zeiger nicht demontieren da das Zifferblatt viel zu empfindlich ist und ich bei dem Versuch sie abzuheben diese stark beschädigen würde.Solange ich keinen Ersatz für das Blatt habe lass ich es lieber.Die Perle bei dem Goldreiter habe ich aber schon neu Relumed so das die jetzt auch gut Leuchtet...
Hoffe Euch gefällt die Arbeit :-)
 

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Harpye

Harpye

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Das Gehaeuse ist super geworden. Die Lünette hat ganz leicht verloren.. da wär der Einsatz der Lapidiermaschnie oder Handpolitur mit einem stark definierten Poliergerät sinnvoll gewesen. Die Striche haben an mehreren Stellen eine Rundung Am Rand bekommenbekommen und die Randkante hat auch ein bisserl Materialverlust zu beklagen..
Allerdings wird sich das sehr wahrschrinlich durch das Zoom Deiner Aufnahmen überdeutlich ins Auge drängen. Hochglanzpolitur ohne Kissen und verlaufende Reflektionen hinzubekommen.. also meiner Meinung nach ist die Uhr im gesamten stimmig. Gratuliere!
 
blackoyster

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Ein wenig bestimmt. Leider haben viele Kanten Macken gehabt. diese müssen ausgeglichen werden.Ich hasse das wenn man so Dellen sieht. Alle Dellen waren nicht möglich ohne weiterhin am "Fleisch" wegzunehmen zu entfernen 😁...
 
Harpye

Harpye

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Ich weiss was Du sagen willst...
Aber Du hast im Ganzen noch Glück. Die Uhr ist sehr detailverliebt mit den ganzen Skalen und schlitzen und Nuten und Schraubenköpfen das bricht die Oberfläche und die Dellen kommen nicht so hart zur Geltung. Nur die Aussenkante sticht etwas vor... bei eine Nomos wäre das beispielsweise der Tod gewesen. Die lebt von den graden Linien und klarer Einfachheit, verliert sie die, is nix mehr da ausser irgend ein Metallklumpen..
 
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Poliboy

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Super Arbeit 👌
Klar die Lünette hätte noch bisschen Luft nach oben ... aber insgesamt merkt man, das Du weisst, was Du da machst. Mit der Arbeit übertriffst Du schon etliche Leute, die damit Geld verdienen. Viel Spass und gut bling am Handgelenk😊
 
blackoyster

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Super Arbeit 👌
Klar die Lünette hätte noch bisschen Luft nach oben ... aber insgesamt merkt man, das Du weisst, was Du da machst. Mit der Arbeit übertriffst Du schon etliche Leute, die damit Geld verdienen. Viel Spass und gut bling am Handgelenk😊

Dank Dir, wie gesagt es macht mir einfach Spaß sowas selber zu machen . Aber wie immer im Leben, man lernt nie aus...
 
Harpye

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Genau ich hab meinen Spass auch lieber selbst.. nebst Erfolgserlebnis und Lerneffekt.. nur muss man sich selbst eingestehen können wann man es nicht selber machen sollte weils halt auch lernkurventechnisch einfach zu steil wird (da hab ich manchmal noch Schwierigkeiten mit...) aber auch das geht nur mittels Lernkurve 😊
 
blackoyster

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Bei einer modernen Uhr hätte ich das auch anders behandelt. Bei vintage kann das gerne etwas individuell sein ...
 
Harpye

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Bezüglich obigem. Ich bin stetig am Austesten dieser Grenzen fuer mich. Das Einzige.. Sonderteilebau ist - selbst wenn machbar- ein sehr teures und aufwaendiges Pflaster. Leben kann man rechnerisch davon kaum. Vermessung und Nachkonstruktion /zus. Maschinen und Fixierwerkzeuge, alles das für ein Teil ist wirtschaftlicher Nonsenz.
Hab jetzt grad wieder einen kleinen Schritt in Richtung Zeigerfertigung gemacht.
Aber die Frage nach der praktischen Anwendbarkeit Geschäftsmodell stellt sich nicht.. wenn bei einer Nobelmarke ein Zeigersatz fertig in Kleinstserie 300 Euro kostet, ist das für ein Einzelstück das nicht von Breguet o.ä. ist nicht abrufbar aber andersrum für ein Einzelstueck auch nur schwer herstellbar wenn man den Overhead miteinbezieht.. Schade eigentlich - gehen täte da eine Menge..
 
Schraubendreher

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Schöne Aufarbeitung. Diese alten Chronomaten sind durch die vollpolierten Gehäuse ohne definierte Kanten da auch recht dankbar. Die Lünette ist ein bisschen rund geworden, aber das ist ohne Lapidiermaschine schwierig hinzukriegen. Also alles im grünen Bereich.

Du könntest die Reiter und die Schrauben noch mal zum vergolden geben. Schiefer in Hamburg kann auch solche Kleinteile vergolden. Nur so als Tipp...

Bis dann:
der Schraubendreher
 
blackoyster

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Also so rund ist die Lünette gar nicht.das meint man nur durch den Zoom.Lediglich an den Kanten wo tiefe Macken waren musste ich leicht anpassen,sowas macht mich verrückt. Aber ja , der Chronomat ist da dankbar ;-)
Die Krone habe ich schon neu bestellt. Da fehlt leider ein großes Stück der dicken Goldschicht. Danke für den Tip mit Hamburg, werde da mal Anfragen was sowas kostet.
 
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