Breitling-Empfehlung gesucht - dezentes Modell

Diskutiere Breitling-Empfehlung gesucht - dezentes Modell im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Forum, in letzter Zeit finde ich immer mehr Gefallen an Breitlingmodellen, leider sind viele für mein 17,5 cm Handgelenk zu groß. Ich...
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Hoosier

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Hallo Forum,

in letzter Zeit finde ich immer mehr Gefallen an Breitlingmodellen, leider sind viele für mein 17,5 cm Handgelenk zu groß. Ich brauch eher was in der Richtung 40 mm Durchmesser, max. ca. 42 mm. Die Homepage mit den vielen Modellen und Untervarianten finde ich ein bisschen verwirrend. Gefallen tun mir folgende Modelle:

- Colt GMT
- Navitimer
- die Sonderedition Transocean
- die Heritage 38 (obwohl die wiederum fast zu klein ist, hatte sie aber noch nicht am Arm)

Was gibt es denn sonst noch so?

Ich bevorzuge bei Breitling das Lederband, da mir die auf Hochglanz polierten Metallarmbänder doch zu auffallend sind...

Mit Breitling kenne ich mich (noch) nicht so sehr aus, wie sind da denn die Qualitäten im Hinblick auf Ganggenauigkeit und Wertigkeit? Vergleichbar mit Omega?

Ach ja, mein Limit sind 3000 Eur.

Besten Dank und viele Grüße,

Richard
 
Uhrbene

Uhrbene

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Die Transocean kannst Du bei 3k Budget streichen - kostet das Doppelte und wird wegen der limitierten Auflage auch nicht so schnell für weniger als den Listenpreis zu kriegen sein.

Die Heritage 38 finde ich persönlich sehr schön - die 38mm würden mich nicht stören. Habe den gleichen Handgelenkunfang wie Du.

Das Thema Gangenauigkeit wird m.E. überschätzt. Wenn Dir das enorm wichtig ist, dann muss es bei den mechanischen Uhren das Omega-Kaliber 8500 sein. Die Breitlings sind aber doch COSC, da wirst Du zufrieden sein. Die Wertigkeit ist kein Problem - eben Luxusklasse.
 
Locki

Locki

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Hi,

Breitling Galactic 41.Dreizeigeruhr mit Lederband 41mm für 3.290.
Kann man ja noch bißchen handeln ;-)
 
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soeckefeld

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Ich liebe den Navitimer, gebraucht in sehr gutem Zustand für knapp über 2k zu bekommen
 
El-Greco67

El-Greco67

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Hallo Richard,

mein Favorit ist die SOH. Ich habe 17 cm Handgelenksumfang und trage die 46er, was okay ist, weil sie nicht so hoch baut.
Ist aber Geschmackssache. Habe ich gebraucht mit Mesh für unter 1,9 k€ bekommen.
 
twehringer

twehringer

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Hi Richard,

schon bei Deiner Überschrift hab ich an die Colt GMT gedacht (na ja, kein Wunder: https://uhrforum.de/breitling-colt-gmt-referenznummer-a-32350-a-t24808).

Wirklich dezent ist die Uhr zwar nicht, aber wie ich finde auch nicht so laut wie manche andere Breitling. Ich bin mit der Verarbeitung der Uhr als auch mit Ihren Gangwerten sehr zufrieden. Die COSC Norm schafft meine mit Leichtigkeit. In ihr tickt ein Breitling Kaliber 32, d.h. ein recht schön finisiertes ETA 2893.

Wenn Du Dich ein bisschen umschaust, solltest Du mit 2k gut hinkommen.

Ich kann Dir die Uhr uneingeschränkt empfehlen.

VG Thomas
 
Sophia

Sophia

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... jede breitling ist eine gute Wahl - meine Meining. Ich mal das Modell Chronomat sehr, insbes. mit Beige-Elfenbein-farbigem Z'blatt. Habe mich dann vor einigen Jahren dennoch für die Bentley Mark VI Complications 19 entschieden.... - vielleicht nicht "dezent" genug für jedermans Geschmack.
Gute Erfahrungen mitd em Lederband, aber nach einiger Zeit (1-1.5 Jahren) sieht man die Gebrauchsspuren dann doch deutlich.
Viel Erfolg (und Spass) bei der Auswahl!
S.
 
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Hoosier

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Hallo zusammen,

besten Dank für die Antworten!!

Ich werde mich wohl auf die GMT und den Navitimer stürzen und die beim Konzi auch mal an den Arm legen. Bei der Heritage finde ich das Meshband zwar schön, aber zu auffallend. Die Transocean wird auf später vertagt:-)

Ja, Leder ist ein Material, das sich abnützt, ist mir schon klar. Aber mit diesen Hochglanzmetallbändern fange ich lieber nicht an... Ich finde die Kombi aus hellem Ziffernblatt und braunem Lederband (kann dann auch mal ein schwarzes werden)sehr schön und dezent.

Viele Grüße,

Richard
 
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SteveMcQueen

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Die Transocean kannst Du bei 3k Budget streichen - kostet das Doppelte und wird wegen der limitierten Auflage auch nicht so schnell für weniger als den Listenpreis zu kriegen sein.
:lol: Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Mit den richtigen Kontakten gibt's die Transocean Limited für 20 - 25% unter LP direkt vom Konzessionär. Ab 5.000,- EUR wird man fündig, in den USA sogar noch etwas günstiger, da ist man nur halt nicht so oft. 3.000,- EUR werden aber so oder so nicht reichen.

Wenn Dir das enorm wichtig ist, dann muss es bei den mechanischen Uhren das Omega-Kaliber 8500 sein. Die Breitlings sind aber doch COSC, da wirst Du zufrieden sein.
Das Omega 8500 ist auch COSC. Kannst Du mir erklären, wieso es genauer sein soll als ein anderes COSC-zertifiziertes Werk? Davon abgesehen, wieso ist das Omega-Kaliber 8500 Deiner Meinung nach ganggenauer als andere Kaliber [dieser Preisklasse]?

Die Wertigkeit ist kein Problem - eben Luxusklasse.
Genau das trifft auf Breitling eben nicht und bei Omega nur begrenzt zu. Dass man nahezu jedes Modell dieser beiden Marken bereits neu für 15 - 25% unter LP bei Grauhändlern "nachgeschmissen" kriegt und auch die Konzessionäre gerne kräftige Rabatte einräumen, führt diese Behauptung nachweisbar ad absurdum.

Die einzigen mittel- und langfristig wertstabilen Uhrenmarken sind Patek Philippe und Rolex.
 
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Uhrbene

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20% unter Liste für die Transocean - hätte ich nicht gedacht, hatte aber nur eine lose Anfrage laufen. Du musst es besser wissen, hast ja das Modell m.W. bestellt. Die 3K reichen aber hinten und vorne nicht.

Das das 8500 als das genaueste Kaliber z.Zt. gilt, ist m.E. unbestritten (Erfahrungen hier im Forum, Testberichte). Klar ist das auch COSC-zertifiziert. Die Diskussion um die Genauigkeit ist aber m.E. überzogen, das hatte ich auch geschrieben.

Mit Wertigkeit ist nach meiner Interpretation die Haptik und nicht der Werterhalt gemeint. Und die stimmt bei Breitling. Zum Werterhalt gebe ich Dir recht, mit der Einschränkung, dass auch bei PP und Rolex das nicht für alle gilt. Auch dieser Aspekt wird gerade von den Leuten, die das erstemal eine Uhr der Luxusklasse kaufen, m.E. viel zu hoch bewertet. Wer auf Werterhalt extrem achtet, soll eine hochwertige Vintage kaufen, da hat er die größten Chancen.
 
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Hoosier

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Hallo,

die Transocean ist mir zu teuer, egal ob 5 oder 6 kEur:-)

Das Omega 8500er ist sicherlich ein anderes Kaliber, aber auch das 2500er soll Spitzenwerte haben in der Ganggenauigkeit. Das Thema Ganggenauigkeit wird sicherlich manchmal überbewertet, aber andererseits möchte ich nicht alle zwei Tage die Uhr neu stellen müssen. Alles, was sich im mehr als +/- 1 Minutenbereich ansammelt, stört mich dann schon!

Bei Rolex gibts (zumindest bei den Edelstahlversionen) genau die gleichen Rabatte wie bei Omega und all den anderen Marken. Ein kurzer Blick zu den Seiten der Grauhändler reicht zum Verifizieren. Werterhalt? Ist mir eigentlich nicht so wichtig, da eine Uhr im Rahmen bis 5000 Eur nie eine wirkliche Wertstabilität hat, v.a. wenn sie getragen wird. Egal ob RLX, Omega oder Breitling...

Viele Grüße,

Richard
 
weiss-blau

weiss-blau

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Hallo,

meine Handgelenke messen ebenfalls 17,5 cm und ich trage u.a. eine „44er“ Steelfish die wie ich finde noch nicht zu groß wirkt. Meine „38er“ Coltocean ist in meinen Augen auch nicht unterdimensioniert. Am harmonischsten (rein größentechnisch) wirkt allerdings die „42er“ Superocean die ich gerade erworben habe.

Die Qualität von Breitling ist in meinen Augen echt klasse! Bezahlt wird hier nicht nur der Name!

Mit Empfehlungen ist es so eine Sache da die Geschmäcker ja verschieden sind, aber grundsätzlich machst du mit keiner Breitling was falsch. Einfach mal zum Konzi und anlegen… Ich persönlich würde die Colt gebraucht kaufen. Somit bekommst du eine sehr solide Uhr zu einem (im Normalfall) fairen Preis.
 
Uhrbene

Uhrbene

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Alles, was sich im mehr als +/- 1 Minutenbereich ansammelt, stört mich dann schon!
Ist die richtige Einstellung, aber dann wirst Du mit keinem Kaliber Schwierigkeiten haben, mit COSC schon gar nicht.

Große Rabatte bei Rolex? Na ich weiß nicht. Die 25% sind bei Omega drin, da hat Steffen schon recht. Ein Grauhändler mit diesen Rabatten bei Rolex würde mich interessieren, glaube ich aber nicht so recht. Die Freundin eines Bekannten arbeitet bei Rolex im Vertrieb und die Rabatte, die der Bekannte über diese Quelle bekommen könnte, sind so gigantisch gar nicht.
 
walti

walti

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Hallo,

das 8500 er Omega ist schon fast erschreckend genau in seinem Gang, meine AT geht im Monat 3 Sekunden vor und das ist kein Witz sondern reale Erfahrung. Für mich ist dieses Uhrwerk ein ganz großer Wurf. Ingeniös durchkonstruiert bis ins kleinste Detail, näher kann man nicht an perfektin herankommen.

Aber back to Topic: Die Soperocean II sieht an kautschuk imho auch sehr nett aus, die polierten Stahlbänder sehen imho aber superscheisse aus.

LG

Walti
 
rainers

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Hallo,

das 8500 er Omega ist schon fast erschreckend genau in seinem Gang, meine AT geht im Monat 3 Sekunden vor und das ist kein Witz sondern reale Erfahrung. Für mich ist dieses Uhrwerk ein ganz großer Wurf. Ingeniös durchkonstruiert bis ins kleinste Detail, näher kann man nicht an perfektin herankommen.



Aber back to Topic: Die Soperocean II sieht an kautschuk imho auch sehr nett aus, die polierten Stahlbänder sehen imho aber superscheisse aus.

LG

Walti
Dem kann ich mich nur anschliessen! Meine AT hat 3 Sek. Vorgang in 3 Wochen. Was spricht gegen die Superocean Heritage?? Wenn Wortmann die besorgt, ist auch der Preis sehr gut............
Rainer
Breitling Superocean Hritage 38
 
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SteveMcQueen

Gast
Das das 8500 als das genaueste Kaliber z.Zt. gilt, ist m.E. unbestritten (Erfahrungen hier im Forum, Testberichte).
[EXKURS]

COSC ist binär, entweder wird die Norm erfüllt oder nicht. Ob die Lageabweichungen etwas besser oder schlechter sind, hängt in der Regel baureihenunspezifisch vom jeweils betrachteten, konkreten Werk ab - Streuung gibt's immer, auch innerhalb der gleichen Baureihe. Ein Kaliber ist tendenziell also nur dann besonders gut, wenn diese Streuung minimal ist, d. h. die im Testverfahren gemessenen Ergebnisse sind bei jedem getesten Exemplar (annähernd) identisch.

Die Genauigkeit ist davon abgesehen überwiegend eine Frage der Regulierung. Der für die "genaue Regulierung" eines Werks hier gerne herangezogene Vor- oder Nachlauf ("Meine Uhr gewinnt nur 1 Sekunde pro Woche!") ist eine Frage der Justage und hat mit der Regulierung nur mittelbar etwas zu tun. Eine Uhr kann so justiert sein, dass sie auf dem Deckel liegend durchaus genau läuft. Dreht man sie um oder transportiert man sie vom 20 Grad warmen Wohnzimmer in den nur 10 Grad warmen Garten, ist es aber schnell vorbei mit der Herrlichkeit. Dann ist die Regulierung schlecht.

Nichts anderes als das, also die Auswirkung von Lage- und Temperaturänderungen auf das Gangverhalten, prüft COSC. Die Ergebnisse werden ins Verhältnis zueinander gesetzt und am Ende gemittelt (Details, für die, die es interessiert, gibt's recht gut erklärt hier, deswegen spare ich mir weiteren Sermon). Davon unbelassen kann auch ein COSC-Werk so schlecht justiert werden, dass es am Tag 20 Sekunden vor- oder nachgeht. Den COSC-Test würde das Werk dennoch bestehen, wenn diese Abweichung über den Testzeitraum in den festgelegten Grenzen konstant bliebe - weil die Regulierung entsprechend gut ist.

Alles verstanden? Dann :super:!

[/EXKURS]

Eine "harte" Begründung dafür, dass es sich beim Omega 8500 um das genaueste am Markt erhältliche Werk handelt, fehlt mir nach wie vor:

  • Was macht das 8500 "genauer" als andere COSC-zertifizierte Kaliber? Noch geringere Lageabweichungen? Besserer Abfallfehler bzw. nahezu idealer Amplitudenverlauf?
  • Eine solche Behauptung darf sich außerdem nicht auf einzelne, unabhängig voneinander getestete Werke beziehen, sondern muss für die gesamte Baureihe gelten. Dann muss das behauptete überdurchschnittliche Ergebnis aber für jedes bei der COSC getestete Werk einer Baureihe einheitlich eintreten und damit konstruktionsbedingt sein. Welches Konstruktionsmerkmal ist für die kolportierte außerordentliche, überdurchschnittliche Genauigkeit des Kalibers 8500 von Omega verantwortlich? Und wieso konstruieren dann nicht alle Hersteller ihre Kaliber so? Und wo ist überhaupt der Beweis dafür, dass alle 8500er bei der COSC identisch überdurchschnittliche Ergebnisse mit zugleich minimaler Abweichung zwischen den einzelnen getesteten Werken erzielen?
  • Wie kann man überhaupt guten Gewissens behaupten, das 8500 sei das genaueste Kaliber am Markt, wenn es aufgrund des Erscheinungstermins (2007!) bestenfalls kurzfristige Erfahrungswerte gibt? Die meisten in freier Wildbahn befindlichen 8500 haben noch nicht einmal den ersten Revisionszyklus hinter sich!

Fragen über Fragen. ;)

Um es mal auf den Punkt zu bringen: Dafür, dass das 8500 auf breiter Front überdurchschnittlich gut abschneidet, fehlt jeder nachprüfbare Beweis. Abgesehen davon, dass einzelne Mitglieder gerne behaupten, das 8500 sei besonders gut und andere das 1:1 und ungeprüft nachplappern und sich die Behauptung damit verselbstständigt und zum Allgemeingut wird, habe ich noch kein belastbares Argument gesehen, das diese Behauptung wirklich untermauert. So was ist immer heikel, ich erinnere nur mal an den Lobgesang auf die angebliche Topgenauigkeit von Grand Seiko-Kalibern ("Das beste, was man für Geld kriegen kann!"), die sich im Test des Uhren-Magazins zumindest für das konkret betrachtete Werk leider nicht bestätigte. Im Gegenteil.

Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Das Omega 8500 ist ohne Zweifel ein hervorragendes Kaliber. Und es läuft, richtig reguliert, garantiert ebenso genau wie jedes andere COSC-zertifizierte Werk auch. ;) Justiert man es dann auch noch sauber, wird es über 14 Tage oder drei Wochen nur wenige Sekunden verlieren oder gewinnen - wie jedes andere Spitzenkaliber auch.

Wer auf Werterhalt extrem achtet, soll eine hochwertige Vintage kaufen, da hat er die größten Chancen.
Stimmt. Aber mit 3.000,- EUR Investitionsvolumen kommt man da nicht weit. ;)

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Ein Grauhändler mit diesen Rabatten bei Rolex würde mich interessieren, glaube ich aber nicht so recht.
25% auf Rolex würden mich auch interessieren, insbesondere auf die Daytona und die neue Sub. Hoosier, immer her mit Deiner Quelle, ich bestelle bei dem Grauhändler dann gleich das Lager leer!

15%, vielleicht auch mal 20%, kriegt man beim Grauhändler auf gewisse Rolexmodelle. Das stimmt. Ein gut laufender (und das sind die meisten) Konzessionär lacht Dich allerdings aus, wenn Du diesen Rabattwunsch bei einer Rolex äußerst, es sei denn, Du bist "so" :prost: mit ihm. Insbesondere bei den Stahlmodellen wird er sich nicht mehr einkriegen, wenn er Deinen Wunsch hört, die drehen sich nämlich mit Abstand am schnellsten und haben daher mal überhaupt keinen Rabattbedarf.



--- Nachträglich hinzugefügt ---


Ingeniös durchkonstruiert bis ins kleinste Detail, näher kann man nicht an perfektin herankommen.
Und wieder die Behauptung... Was ist so "ingeniös" konstruiert?

--- Nachträglich hinzugefügt ---


das 8500 er Omega ist schon fast erschreckend genau in seinem Gang, meine AT geht im Monat 3 Sekunden vor und das ist kein Witz sondern reale Erfahrung.
Meine AT hat 3 Sek. Vorgang in 3 Wochen.
Der Vorgang hat erstmal nichts mit der Ganggenauigkeit zu tun. Siehe Exkurs oben... Drei Sekunden in drei Wochen vs. drei Sekunden in drei Monaten beim gleichen, angeblich ach so genauen Kaliber... Finde den Denkfehler. ;)
 
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Hoosier

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Hallo Steffen,

viel Text, fast meint man, Du müßtest Dich verteidigen... Warum zweifelst Du, dass das 8500er ein ganz guter Wurf sein soll? Warum soll es denn nicht super konstruiert sein? Kann man ja auch mal soherum fragen...

"Drei Sekunden in drei Wochen vs. drei Sekunden in drei Monaten beim gleichen, angeblich ach so genauen Kaliber... Finde den Denkfehler." Schon gefunden: Du wirst NIE zwei Werke finden, die die gleiche Abweichung haben, weil da nicht nur die Mechanik (die bei jedem Werk nunmal anders ausfällt in ganz ganz geringem Maße - nennt sich Fertigungstoleranz) sowie Trageverhalten etc und Behandlung der Uhr...

Aber schon komisch, dass die meisten 8500er Besitzer eine überdurchschnittliche Ganggenauigkeit berichten.. Kann es sein, dass es Dich wurmt, dass Du für mehr Geld weniger Genauigkeit hast?

15 % auf gewisse Rolexmodell, und 20 % auf gewisse Omegamodelle, ich verstehe Deinen Gedankengang nicht. Was hat das mit Wertstabilität zu tun? Schon klar, der Rabatt ist weg, den krieg ich bei einem Wiederverkauf nicht mehr. Dafür hat man dann ja auch weniger bezahlt... Dass Du auf ALLE Omegamodelle 20 % kriegst würde mich wundern... Ich sehe nur, dass die "gängigen" Modelle von Rlx bei den bekannten Grauhändlern ebenso reduziert sind wie die gängigen Omegas. Ist aber eh off-topic, weil ich mir keine Rlx kaufen will:-)

Viele Grüße,

Richard
 
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SteveMcQueen

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viel Text, fast meint man, Du müßtest Dich verteidigen
Für was sollte ich mich konkret verteidigen müssen? Für interessierte Rückfragen? Viel Text war es eigentlich nur, weil ich das Gefühl hatte, dass man erstmal bezüglich gewisser Grundlagen auf einen einheitlichen Wissensstand kommen muss, bevor man die eigentliche Frage diskutiert.

Warum zweifelst Du, dass das 8500er ein ganz guter Wurf sein soll? Warum soll es denn nicht super konstruiert sein?
Habe ich nie bezweifelt, lies meine Postings nochmal. Ich möchte einfach eine fundierte, nachvollziehbare Begründung für die nach wie vor unbewiesene Behauptung haben, dass es sich beim 8500 um das genaueste Kaliber am Markt handelt.

Schon gefunden: Du wirst NIE zwei Werke finden, die die gleiche Abweichung haben, weil da nicht nur die Mechanik (die bei jedem Werk nunmal anders ausfällt in ganz ganz geringem Maße - nennt sich Fertigungstoleranz) sowie Trageverhalten etc und Behandlung der Uhr...
Exakt das schrieb ich doch: Es gibt keine zwei Werke, die die gleiche Abweichung haben, auch nicht innerhalb einer Baureihe. Die Fertigungstoleranzen der Mechanik dürften davon abgesehen vernachlässigbar sein, da die Einzelteile nicht mit der Nagelfeile bearbeitet werden und es so etwas wie eine Qualitätssicherung gibt. Wäre das nicht so, könnte eine Werksbaureihe ja die COSC-Spezifikationen nicht durchgehend halten.

Was Deine Anmerkung zum Trageverhalten und zur Behandlung der Uhr angeht: Du hast Sinn und Zielsetzung des COSC-Zertifikats inhaltlich noch nicht durchdrungen, wenn Du das für eine Begründung hältst. COSC ist genau dazu da, um das zu simulieren. Allerdings nur für das Werk, nicht für eine Uhr.

Aber schon komisch, dass die meisten 8500er Besitzer eine überdurchschnittliche Ganggenauigkeit berichten.. Kann es sein, dass es Dich wurmt, dass Du für mehr Geld weniger Genauigkeit hast?
Sie berichten gar keine überdurschnittliche Ganggenauigkeit - lies' oben nochmal den Unterschied zwischen Justage und Regulierung nach. Sie wissen, dass das uneingeschalte(!!!) Werk ihrer Uhr innerhalb der COSC-Spezifikationen läuft und berichten darüber, dass sie beim eingeschalten Werk wenig Vor- oder Nachlauf beobachten. Das ist ein wesentlicher Unterschied, da 1x das Werk und 1x die gesamte Uhr betrachtet wird und für die komplette Uhr ohnehin kein COSC-Zertifikat vorliegt, sondern nur für das eingebaute Werk.

Insofern muss einen da nichts wurmen oder sonstwie emotional anfassen, vorausgesetzt, man hat die Grundlagen verstanden. Deine Anmerkung mit "für mehr Geld weniger Genauigkeit" ist übrigens nicht nur tendenziös, sondern inhaltlich auch noch falsch und zeigt nur, dass Du Dich mit dem Verständnis der Grundlagen noch etwas schwer tust. COSC ist COSC und betrifft das Werk, egal ob Omega, Rolex, Breitling oder sonstwas auf dem Zifferblatt der Uhr steht.

ich verstehe Deinen Gedankengang nicht.
Ich verkneife mir einen Kommentar, damit Frank nicht wieder böse werden muss.

Ich sehe nur, dass die "gängigen" Modelle von Rlx bei den bekannten Grauhändlern ebenso reduziert sind wie die gängigen Omegas. Ist aber eh off-topic, weil ich mir keine Rlx kaufen will:-)
Die allermeisten Grauhändler haben im Moment die "gängigen" Modelle von Rolex gar nicht, weil der Markt leer ist. Völlig unabhängig davon, was sie auf ihren Webseiten anbieten. Davon unbelassen sind die Grauhändlerrabatte bei Rolex im Schnitt deutlich geringer als bei Omega und bei Breitling sowieso.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

alles kluge Worte (ganz ohne Ironie gemeint, ich lese Deine Beitraege wirklich gerne, da immer fundiert)...
Danke danke, man bemüht sich um Fundament. ;)

...die Diskussion wird ja in einem anderen Thread https://uhrforum.de/welches-ist-das-technisch-beste-bezahlbare-kaliber-t67761 geführt. Hier ist ja die Frage des TS in Punkto Genauigkeit denke ich ausreichend beantwortet.
Der einzig sinnvolle Urteilsmaßstab über die Genauigkeit eines Werks ist die Veränderung des Gangverhaltens bei Lage- und Temperaturwechseln. Für den entsprechenden Test hat sich die schweizer Uhrenindustrie das COSC-Zertifikat ausgedacht, damit die Genauigkeit anhand einheitlicher Kriterien festgestellt und verglichen werden kann. Der Kunde erhält mit dem Zertifikat die Garantie, dass das uneingeschalte(!!!) Werk der Uhr den Test bestanden hat.

Ob die Uhr X, in der ein gewisses [COSC-zertifiziertes] Werk verbaut ist, +/0 Sekunden oder +/- 10 Sekunden auf x Tage läuft, ist eine völlig andere Frage. Die Feststellung von wenig Vor- oder Nachlauf ist kein zwingender Hinweis auf tolle Ganggenauigkeit. Das kann man verstehen oder es einfach sein lassen und sich stattdessen irgendwas anderes zusammenfabulieren, z. B. dass die Kaliberbaureihe 08/15 genauer als jedes andere [COSC-zertifizierte] Werk ist, weil irgendwelche Leute im Alltagsbetrieb bestimmte Beobachtungen bei ihrer Uhr machen.

An den Fakten ändert man damit jedoch nichts. Eine unrichtige Behauptung wird nicht richtiger, nur weil man sie wiederholt, und eine unbewiesene Behauptung lässt sich nicht beweisen, indem man von demjenigen, der sie anzweifelt, praktischerweise einfach den Gegenbeweis verlangt.
 
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Hoosier

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Hallo,

habe im Internet gelesen, dass die Colts eine auslaufende "Billigserie" seien... Was ist denn davon zu halten? Ist die Verarbeitung nicht so wertig wie bei den anderen Modellen? Dass die Reihe ausläuft würde mich jetzt allerdings nicht stören.

@Steffen: Du hast sicherlich Recht mit allem was Du schreibst. Nur ich definiere Genauigkeit für mich in der Praxis halt etwas anders. Schon klar, dass eine Uhr, die jeden Tag exakt 1,000 min vorgeht, bessere Gangwerte hat als eine, die mal -1 s und mal + 4 s hat. Das ist halt der Unterschied von Praxis und Theorie:-)

Viele Grüße,

Richard
 
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