Breitling elektr. Garantiekarte

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mco_kn

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Hallo Zusammen,

ich lese schon eine Zeit lang mit und habe mir nun endlich auch einen Traum erfüllt und eine Breitling Superocean Heritage 42 erstanden.

Die Uhr kommt von einem Händler aus den USA und wurde heute geliefert.
Mir erscheint alles soweit legitim, lediglich bei der Garantiekarte wurde ich etwas stutzig, evt wurde dies aber auch geändert, deshalb die Hoffnung dass mir hier jemand eine erste Auskunft geben kann bevor ich den Händler damit konfrontiere.

Ich hatte eine elektronische Garantiekarte mit Display erwartet auf der die Garantiedaten abzulesen sind. Stattdessen liegt eine Karte bei mit einem QR Code - wenn man diesen scannt landet man auf der Breitling Website wo dann auch Daten stimmen und die Garantie als aktiv angezeigt wird - trotzdem bin ich mir nicht sicher da ich dies so noch nie gesehen habe. Die Garantie wurde im Januar 2021 aktiviert - d.h. erst kürzlich.

Hier ein Bild vom Lieferumfang, kann mich bitte jemand beruhigen? :-):

20210223_155541959_iOS.jpeg
 

herki

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Das hat Breitling letztes Jahr geändert, die schöne digitale Karte gibt es nichtmehr. Das ist jetzt leider alles Internet 4.0 oder so in der "Blockchain".

Glückwunsch zur Uhr, ist ein tolles Modell :ok:
 

mco_kn

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Ich danke dir für die schnelle Antwort :-) Ich war nur etwas unsicher da ich etwas anderes erwartet hatte.

Habe mich mittlerweile durch die Registrierung in der App gekämpft und auch dort scheint alles stimmig inkl. Historie. COSC Zertifikat gibt's auch nur digital.
 

Spitfire73

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Kann die Vorredner nur bestätigen: die Pappkärtchenrückseite ist der peinliche aktuelle Stand. Neben kleinerer Box und abgespecktem Zubehör.

Gruß
Helmut
 

B1884

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Ich bekomme am Wochenende auch meine zweite elektronische Garantiekarte. Und ich kann schon die erste nicht leiden. Druckempfindlich, anfällig, usw. Ich würde mich über so eine Karte wie deine sehr freuen. Die QR Code Karte ist rein von der Fälschungssicherheit durch die Übertragbarkeit mindestens genauso effektiv. Und die Box gammelt sowieso ungeliebt im Keller vor sich hin.

Viel Spaß mit der Superocean.
 

Spitfire73

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Ja. Die sogenannten "Papiere", wie sie aktuell ausgeliefert werden, würde man eher als zu einer 500 Euro Seiko zugehörig vermuten. Ja, jetzt kommt wieder das Übliche: dass das unwichtig wäre, man ja die Uhr trägt und der Rest nur unnützer Ballast sei und die Uhr nicht besser macht blabla...aber der Preisklasse angemessenes Zubehör, Box und Papiere runden ein an sich schon überflüssiges Produkt einfach positiv ab. Oder ernüchtern...

Gruß
Helmut
 

LBeck

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Vorallen da der Mehrpreis bei Herstellung zwischen Pappkarte oder üblichen Plastikkarte sich sicher im Centbereich bewegen. Da hat der Controller sich gegen das Marketing durchgesetzt. Die elektronische Karte war teuer und überzogen aber jetzt hat man es übertrieben.
 

Spitfire73

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Eine vernünftig gedruckte Anleitung, die nicht nach Hinweiszettel zu einer Spielzeugpistole aussieht und eine preisklassenübliche Garantiekarte, die man in 20 Jahren nicht für einen ausgeschnittenen alten Lidl-Gutschein aus dem Wochenblatt halten wird, kosten doch pro Uhr keine 3 Euro. Es verlangt ja niemand mit Krimskrams vollgepackte Opulenzschreine im XXL Format wie bei der Speedmaster aber einem langlebigen Luxusgut ein simples Pappkärtchen als Ausweis auf seinem oft jahrzehntelangem Lebensweg mitzugeben, wirkt schon arg peinlich.

Gruß
Helmut
 
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mco_kn

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Also aus Pappe ist das Ding nicht, ist schon eine richtige Karte aus Plastik.

Nachdem ich mich damit angefreundet habe finde ich es jetzt auch nicht mehr so schlimm da man seine Uhr mit wirklich recht wenig Aufwand digital registrieren kann und auch eine Art Besitzurkunde über eine App hat mit der man die Uhr dann beim Verkauf auch übertragen kann. Im Gegenzug kann man eben auch beweisen dass einem die Uhr gehört. Das ganze basiert tatsächlich auf der Blockchain, also wer sich einmal mit Bitcoin oder derartigem beschäftigt hat der kann sich evt sogar dafür begeistern.

Ansonsten ist der Lieferumfang aber schon recht minimal, das stimmt.

Ich freue mich jetzt trotzdem hauptsächlich über die Uhr (Vorstellung folgt) :-)
 

mcapple

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😂 Ich dachte dasselbe.

Vorallem war ich mir bis zur Überprüfung der Daten nicht sicher, ob ich mir einen sehr guten Fake an Land gezogen habe.
Insbesondere, weil der lederne Karten- und Handbuchhalter im Innern der Box noch auf die Masse der elektronischen Karte ausgelegt ist...

Da gibt bspw. bei Tissot im Bereich von CHF 400 schon liebevollere und ausgeklügelte Boxen.
 
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TomS2

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Nachdem ich mich damit angefreundet habe finde ich es jetzt auch nicht mehr so schlimm da man seine Uhr mit wirklich recht wenig Aufwand digital registrieren kann und auch eine Art Besitzurkunde über eine App hat mit der man die Uhr dann beim Verkauf auch übertragen kann. Im Gegenzug kann man eben auch beweisen dass einem die Uhr gehört. Das ganze basiert tatsächlich auf der Blockchain, also wer sich einmal mit Bitcoin oder derartigem beschäftigt hat der kann sich evt sogar dafür begeistern.
Hatten wir sogar einen eigenen Thread dazu; ich sehe das auch als Schritt in die richtige Richtung, Fälschungen wirksam zu verhindern. Blockchain ja, aber mit Bitcoin hat das nichts zu tun.

Zurück zum Thema: eine vernünftige, wertige Karte ersetzt das nicht!
 

LBeck

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Scheinbar ist es ja doch keine Pappkarte. Plastikkarte im Scheckkartenformat sind völlig normal. TUDOR, ROLEX und OMEGA liefern gleichwertige Karten mit. Hier kann der Kunde auf recht einfachen Weg die Aktivierung prüfen und findet weitere Infos zur Uhr.
 

Spitfire73

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Nochmal nachgeschaut: im Auslieferungszustand ist die Garantiekarte mit dem rückseitigen Deckel der "Anleitung" verklebt und wirkte deshalb für mich wie ein Stück. Auch der Konzi hatte das bei der Übergabe nicht abgezogen sondern sie einfach nur aktiviert. Daher hatte ich es irrtümlich ebenfalls für Pappe gehalten. Sorry, definitiv mein Fehler. Nach den Hinweisen hier habe ich eben das Kärtchen von der Rückseite erstmalig abgezogen. Die Garantiekarte ist also tatsächlich separat und aus Kunststoff.
20210224_074509.jpg
20210224_074524.jpg

Es mag so alles zweckmäßig und funktional sein aber für eine lieblos hingeschusterte Billiglösung halte ich die Kombi in der Preisklasse trotzdem.
Zumal das in der unverändert beibehaltenen Innentasche mit den beiden Fächern verloren wirkt. Wer die elektronische Karte nicht kannte, fragt sich beim Anblick unwillkürlich, ob da nicht was fehlt. Hier hätte man zB ein Putztüchlein verstauen können. Aber das ist ja auch eingespart...

Gruß
Helmut
 
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Plaggy

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Die elektronische Garantiekarte war sicherlich eine interessant Idee, aber am Ende technisch schlicht nicht durchdacht, das haben aber imho die Vorgänger zu verschulden.
Das man nun auf Blockchain setzt ist zumindest mal interessant und sollte grundsätzlich funktionieren, mit der haptischen Auslieferung aber hat man es nun direkt ins Gegenteil übertrieben. Verstehe ich auch nicht.
Rolex, Tudor, Omega, Panerai und andere Marken zeigen doch, das es günstig und einfach geht, ohne direkt zu billig zu wirken.
 

LBeck

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Es bleibt eben der Kampf zwischen Marketing und Controller. Den Lieferzustand um ein paar Euros reduzieren, zumindest günstiger zu gestalten, sorgt für 100000,- mehr Deckungsbeitrag. Die Argumentation des Marketings ist dann wie hier. Es macht einen billigen Eindruck und mehr Aufwand sei gerechtfertigt. Der Controller argumentiert natürlich anders. Das Produkt(Uhr) steht beim Kunden im Vordergrund. Die Verpackung sei nur notwendiges Beiwerk. Hier sparen erhöht nachhaltig den Ertrag. Am Ende entscheidet die Geschäftsführung. Hier wurde der Kostenseite mehr Bedeutung zugelassen. In Fachforen sicher ein Kritikpunkt, für die meisten Kunden aber kein Problem. Auch glaube ich persönlich nicht, dass Kunden aufgrund der neuen Karte oder der Verpackung vom Kauf Abstand nehmen. Der Kunde möchte ja die Uhr weil ihm diese gefällt. Man denkt vielleicht etwas knauserig die Box oder Karte, aber dies ist schnell vergessen solange die Uhr überzeugt.
 
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