Branchen-News: Chronext verfehlt sein Umsatzziel

Diskutiere Branchen-News: Chronext verfehlt sein Umsatzziel im Uhren News Forum im Bereich Uhren News; Ich glaube, an einem Gebrauchthandel haben aktuell weder die Konzessionäre noch die Hersteller ein Interesse. Der Hersteller ist darauf aus, neue...
#41
bachmanns

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Ich glaube, an einem Gebrauchthandel haben aktuell weder die Konzessionäre noch die Hersteller ein Interesse. Der Hersteller ist darauf aus, neue Uhren zu verkaufen. Vom Gebrauchtmarkt hat der Hersteller nichts bzw. es gibt bislang kein Geschäftsmodell, welches den Herstellern entsprechende Umsätze bringen würde. Der Konzessionär wiederum hat ggü. dem Hersteller vertragliche Verpflichtungen zur Abnahme gewisser Mindestmengen. Diese sind bei den allermeisten Marken derart hoch, daß unverkäufliche Bestände von den Konzis in den Graumarkt gedrückt werden müssen. Dort hat man wohl auch kein Interesse daran, noch zusätzlich gebrauchte Uhren anzukaufen. Wiederum mit dem Risiko, diese nicht loszuwerden und sie dann quasi verschleudern zu müssen.

Es müßte sich wohl erst das Geschäftsmodell der Branche fundamental verändern, damit so etwas funktionieren kann.
 
#43
bachmanns

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Für bestimmte Marken oder gehypte Modelle funktioniert das ganz sicher. Aber auf breiter Front und mit Brot-und-Butter-Uhren? Da steht der Beweis noch aus. Ich bin erst überzeugt, wenn ich meine Certina beim Kauf einer Mido für einen halbwegs vernünftigen Wert in Zahlung geben kann;-)
 
#44
Eddy Z.

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Dafür ist aber nicht das Geschäftsmodell eines Konzis verantwortlich, sondern der Hersteller mit seiner Distributions- und Preispolitik selbst.
Dieser Gegenstand ist dafür verantwortlich, was die Marke in den Augen des Konsumenten für ein Standing hat.
 
#45
bachmanns

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Eben, das schrieb ich ja vorher:super: Dazu muß sich die Branche und ihre Geschäftspolitik fundamental verändern.
 
#46
Eddy Z.

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Nein das trifft nicht auf die Branche zu, sondern auf die einzelnen Player.
AP hat es geschafft seine Preise zu stabilisieren. Große Rabatte wirst du bei den beliebten RO Modellen kaum mehr sehen. Rolex und PP sind sowieso nicht zu verstehen und machen daher alles richtig.

Somit ist nicht die "Branche" das Problem, sondern ein Teil der Unternehmen selbst.
 
#47
I

IchausZH

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Weiss eigentlich jemand, ob Chronext mehr Grauhändler oder mehr Gebrauchthändler ist (gemessen an den Umsatzanteilen)?
 
#48
screwston

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Oia
Schön wär's... ;)

DS schreibt von 55 bis 60 Millionen € Außenumsatz(!), also dem Wert der Uhren, die über Chronext vertrieben wurde. Die 10 % beziehen sich auf die Marge von diesem Außenumsatz aka Innenumsatz. Ergo liegt letzterer bei 5,5 bis 6 Millionen €. Entsprechend lächerlich hoch dürfte das von den (Neu-)Investoren gefordert Umsatzmulitple auf die Unternehmensbewertung sein.
Die Frage ist ja, wie diese Marge definiert ist. Wenn das die reine Spanne zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis ist, haben die Jungs sehr großzügige Ankaufspreise. Was vielleicht zwingend notwendig ist, wenn einem die Uhren privat zu Höchstpreisen aus der Hand gerissen werden. Da gestaltet sich die Umsatzsteigerung aber mehr als schwierig, da der Engpass höchstwahrscheinlich eben gerade der Einkauf ist.
 
#49
PAM127

PAM127

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Die Einkaufspreise von Chronext sind teilweise unter dem durchschnittlichen Händler Einkaufspreis meiner Erfahrung nach.
 
#50
lieberknecht

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Wenn man bedenkt das ein Stationärer Händler Konzi 20-45% (je nach Hersteller) vom VK hat sind die 10% echt wenig.
KLar der hat höhere laufende Kosten, nen Laden in der Innenstadt und Personal Lager Usw zu unterhalten.-
 
#51
redsubmariner

redsubmariner

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Carsten, was Du schreibst ist leider nicht ganz zutreffend. Ich versuche es etwas auszuführen.

Chrono24 weiss ziemlich genau, was verkauft wird. Sie nehmen einerseits Basisgebühren von jedem Händler, und die sind nicht gering. Ich habe ein Chrono24 Konto für meine FIrma. Dann nehmen sie eine Provision pro verkaufter Uhr, und damit wissen sie, was über die Plattform verkauft wurde. Natürlich kann ein Verkäufer versuchen, Chrono24 zu umgehen, aber das ist nicht so leicht. Da entsteht etwas eine Grauzone, aber lass Dir von mir verraten, ich zahle richtig Moos im Monat. Davon könnte ein Händler schon leben.

Mal so allgemein zum Thema Teilnehmer und Händler, etc.:

Das Modell von Chrono24 ist anders, kein Risiko, Uhren gehören ihnen nicht. Chronext kauft zumindest teilweise Uhren an, teilweise sind die Uhren auch von anderen Händlern, ähnlich wie bei Chrono24 vertreten sie dann diese Händler aber treten als Vertragspartner auf im Gegensatz zu Chrono24. Das ist ein Mischmodell.

Was die Rolexe angeht, die über Liste gehandelt werden, für die meisten Händler ist es nicht möglich, diese Uhren direkt vom Konzi zu kriegen, sondern die kommen von privaten "Flipperkönigen", die finanziell gut ausgestattet sind und dann diverse Händler versorgen. Das bedeutet weitgehend, dass der Einkauf dieser Händler dann nicht der Listenpreis ist, sondern schon einiges drüber. Insgesamt gibt es sehr viele "Zwischenteilnehmer (Zwischenhändler)" im Markt, die profitieren. Es ist mittlerweile sehr komplex.

50 Mio. Umsatz ist bei Uhren nicht so wirklich viel, ich weiss, das klingt grotesk. Es gibt Händler, die arbeiten mit wenigen Angestellten oder teilweise alleine und haben eine Sekretärin und erzielen ähnlich hohe Umsätze. Dann gibt es in USA Händler, die sind riesig. Dahinter stehen zum Teil grosse Milliardenunternehmen. Das Volumen in USA ist teilweise für uns hier unvorstellbar. Da schieben Händler in einem Telefonat paar Mio. an Uhren durch. Uhren sind teuer, da kommen schnell Millionen zusammen. Allgemein sehe ich, dass die gesamte Branche sehr hart umkämpft ist. Es gibt eine unfassbare Anzahl an Teilnehmern, die Margen sind allgemein niedrig, die 10% sind ziemlich zutreffend und das werden die meisten haben.

Vintage Uhren haben zumindest teilweise etwas bessere Margen. Das Problem bei vintage Uhren ist aber, dass man davon Ahnung haben muss, und die kriegt man nicht in der Uni oder beim MBA. Ahnung kommt von lernen, und lernen kommt von Erfahrung, und dazu ist eine Lernkurve erforderlich, die nur über Zeit kommt. Wer Ahnung hat, kann in vintage rumrühren, wer nicht, verbrennt sich dort schnell die Pfoten. Die Fälschungen und Frankenuhren waren noch nie so gut wie heute, es wird alles gefälscht, und das sehr gut. Diese Fälschungen kommen nicht aus Asien, sondern Italien, England, USA und Deutschland. Einige Fälscher haben angeblich sogar originale Rolex Maschinen, es ist uns teilweise bekannt, wer die sind. Und die leisten hervorragende Arbeit. Ich habe einiges davon in der Hand gehabt, und brauche bei den Uhren paar Tage, um die zu recherchieren (das ist richtig unangenehm), während ich früher schnell entscheiden konnte. Ich arbeite mittlerweile mit Mikroskop, hochauflösenden Lupen, Geigerzähler, und habe ein weltweit gespanntes Netzwerk, wo wir zusammenhalten und uns gegenseitig helfen, weil jeder sein Spezialgebiet hat, aber keiner alles weiss.

Es kommen derzeit einige alte Juweliere in den Markt, die vintage Uhren handeln (werden). Diese Juweliere haben auch mit den Herstellern eine "bessere" Verbindung und können somit die vintage Uhren besser verifizieren als normale Händler. Es besteht die Möglichkeit von Materialproben, es gibt Archive, in denen die Seriennummern verglichen werden können, es gibt alte Fotos von den Uhren, und dazu kriegen normale Händler wie ich nicht bei jedem Hersteller Zugang, und wenn, dann nur begrenzt oder teilweise, und bei der Marke mit der Krone gar nicht.

Während die grosse Hoffnung auf "Online Verkäufen" liegt, fangen einige Firmen an, wieder offline zu verkaufen. Und das sehr erfolgreich.

Allgemein kann man sagen, es gibt einen brutalen Konkurrenzkampf, es gibt in vielen Bereichen ein grosses Versorgungsproblem, es gibt Strukturen, die verschwimmen, und das alles wird nicht besser werden in naher Zukunft. Einige der fondfinanzierten Unternehmen suchen einen reichen Käufer, so wie Watchfinder einen gefunden hat. Ob das klappt, wird die Zeit zeigen.

Ich hoffe, dass der Einblick interessant war.



CHRONO 24 = reine Plattform. Vertragspartner ist der einzelne Händler
CHRONEXT = Händler.

Und wie bei jeder Plattform ohne integriertes Shp & Pay-System , sei es E-bay Kleinanzeigen oder Chrono24, wissen die gar nicht wie groß das reale Handelscvolumen ist.
Denn wenn etwas eingestellt wird, bedeutet das noch längst nicht, dass es auch verkauft wurde, und zu welchem Preis.

Carsten
 
#52
lieberknecht

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Der größte Vorteil im Online Handel gegenüber Stationärem Handel sind Informationen.
 
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#53
VinC

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Informationen nützen aber nur etwas wenn man sinnvolle Schlüsse daraus zieht, wird ein Rechner von mehreren Leuten benutzt kommt da ein sehr interessantes Bild bei raus.

Ein Onlinehandel mit Neuware und überall (weltweit) vorhandener Logistik und Lagerhaltung hat den Vorteil binnen einem Tag maximal 2 überall auf der Welt liefern zu können; Siegeszug von Amazon.
Nehmen wir nun das Schild "unbefugten ist der Zutritt verboten" weg, nennen es Boutique mit Ikea-Charme und schon wäre auch dieser lokale Handel auf der ganzen Welt ganz vorne.

Das funktioniert aber nicht mit gebrauchter Ware; bleiben wir bei IKEA, überall gibt es eine "Fundgrube" wo Musterstücke etc. zu finden sind, die sind einmalig, natürlich könnte man sich nun die Arbeit machen das zu erfassen und weltweit anzubieten, das funktioniert aber nicht so schnell wie mit Neuware.

Da liegt dann auch genau der Hase im Feld; was ist mein Kerngebiet? Neuware verkaufe ich 1x, gebrauchte Uhren kann ich 100x verkaufen.
Neuware vom Hersteller geliefert muss ich aber nicht prüfen bzw. wenn etwas reklamiert wird reiche ich das weiter, bei gebrauchten Uhren muss ich mich auskennen, Zeit und Geld investieren um Dinge vielleicht aufzuarbeiten um die Marge aufzubessern...

Bequem und einfach ist nichts und nach alter Weisheit benötigt man nur 2 Anbieter am Markt; den mit besten Service und den günstigsten, alle anderen existieren nur weil es immer eine Grauzone gibt.
Natürlich sieht ein Hersteller nicht gerne das jemand der einen Abnahmevertrag hat seine Ladenhüter weit unter Listenpreis verkauft, aber auch sie wissen; ich drücke es ihm ja immer wieder aufs Auge und den Rest verkauft er ja brav. Würde der Hersteller nicht darauf beharren zu diktieren was der Händler verkaufen muss, sondern würde sagen; du hast von jedem Modell ein Ansichtsexemplar immer vorzuhalten, egal wieviele Varianten es gibt und die Ware wird nur auf Bestellung geliefert würde es auch keinen Graumarkt geben... Aber gerade da liegt für die Sparfüchse ja der Reiz; unter UVP, klingt nach einem guten Deal... Wie die Preisreduktion für eine Uhr, die den doppelten Listenpreis kostet: Psychologie; viel zu viel bezahlt und dennoch was gespart. Schön das der Mensch so funktioniert, dann wird einem einiges klar.
 
#54
lieberknecht

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@redsubmariner,
einige US Händler sind dermassen groß das diese vor allem im unteren Preissegment (unter 2000USD bevorzugt Uhren der SG) in extremen Mengen bestellen/Kaufen das sie diese sogar unter dem EK von manchem klein Konzis hier in D im Netz anbieten können. Wie viel Stück muss man denn bitte bestellen um ne Mido Multifort Chrono mit 7750 für 449USD raus zu hauen oder nen Tissot Automatik Dresser mit COSC Zertifiziertem Powermatik 80 Werk für 229USD, natürlich Neu Uhren nix gebraucht.
Wer das sieht7weis der soll dann solch ne Tissot Uhr irgendwann noch zur Revision bringen und sich anhören das die Revi ohne Teile sagen wir 200€ kostet und die Uhr Neu mit solchem Werk im Netz fast weniger kostet.;-)
Dann ist natürlich wieder der Stationäre Händler/Uhrmacher Betrieb der dumme. Kunde kommt mit so ner Uhr sagt, ja verdammt noch mal warum denn so teuer hab die Uhr im Netz doch vor ... Jahren für xxi € gekauft und nun soll der Service so viel kosten wie eine neue Uhr. Der wird sich umdrehen den Laden verlassen und nie wieder kommen.
 
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#55
Roger Ruegger

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Ich würde nicht sagen, dass Chronext den Markt besitzt ... es ist eher "buy-local" in D-A-CH und UK.
Da stimme ich zu: How the Internet Transformed the Secondary Watch Market into a Multi-Billion Dollar Industry, Part 2

Last November, Danny Govberg, CEO of Govberg Jewelers; Liam Wee Tay, former owner of Sincere Watch; and investor Justin Reis partnered to launch WatchBox, a global e-commerce platform for pre-owned luxury watches. CMIA Capital Partners, a Singapore-headquartered private equity firm, led an initial investment round in WatchBox of “over $100 million of capital to be deployed over the next 18 months.”
 
#56
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LBeck

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Gebraucht ist ja nicht schmuddelig. Natürlich kann kein Juwelier jede Uhr ankaufen. Es muss schon passen. CPO Uhren sind ja nicht schlecht. Ein Händler wurde natürlich nur Uhren ankaufen,die in sehr guten Zustand sind und wo die Verkaufschancen sehr gut sind. Das Problem ist wohl mehr den Ankaufspreis zum ehemaligen Verkaufspreis zu kommunizieren. Eine Uhr,die UVP 3000,- kostet, kauft der Händler wohl für 1600-1800,- beim Hersteller ein. Da macht es für den Händler keinen Sinn die Gebrauchte für diesen Kurs anzukaufen,er muss ja selbst die Gewährleitung übernehmen. Also wird wohl eher ein Ankaufswert zwischen 1000-1200,- fair sein. Wobei dies wohl nur auf gut verkäufliche Modelle von gefragten Marken zutrifft. Sicher kann es bei kaum lieferbaren Modellen mal deutlich nach oben gehen und bei wenig Gefragten auch nach unten.
 
#57
Plaggy

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Die Frage ist, wie schnell ziehen die Hersteller in Zukunft den Wholesale-Preis nach oben ohne die UVP anzupassen.
Mehr Gewinn für den Hersteller, austrocknen der Graumärkte und Gebrauchtärkte durch Preisverschiebung nach oben und Druck auf die Konzis sich Gedanken zu machen.
Netter Nebeneffekt ist, dass Kleinst-Konzis entweder die Konzession aufgeben oder direkt aus dem Markt gedrängt werden.
Im Grunde der einfachste, wenn auch nicht der sicherste Weg, die Marke zu stärken ohne das der Kunde wirklich was davon mitbekommt.

Bisher haben viele diesen Schritt noch gescheut, ich könnte mir aber vorstellen, dass bei einigen Modellen schon nicht mehr von den üblichen 50%-60% der UVP als Durchverkaufspreis ausgegangen werden kann.
AP hat es so gemacht und damit Erfolg gehabt. Breitling macht es meinen Informationen nach in Teilen auch schon, dazu verstärkt Testkäufe mit entsprechenden Konsequenzen für die Konzis bis hin zum Entzug der Konzession. Ich denke auch bei Omega wird man sich darum Gedanken machen.

Wenn man dann noch Uhren wieder zurücknimmt und gegebenfalls die Werke generalüberholt mit neuer Seriennummer wieder einschalt sehe ich da durchaus ne Menge Potential. Schließlich ist die menschliche Arbeit und das Werk am Ende der echte Kostenträger neben dem Marketing - der Stahl, sei er aus Männerhand oder vom Feenstaub - das Glas und die Lünetten Inlays kosten doch eh nichts mehr.
 
#58
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LBeck

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Mit neuen Seriennummern neu einschalt? Dies wäre wohl fast Betrug am Kunden. Der Gebrauchtmarkt ist nicht mit dem Graumarkt gleichzusetzen. Ein saubere Vermarktung gebrauchter Uhren steht den Herstellerinteressen nicht entgegen. Es gibt Sammler, die Vintage oder auch bestimmte Gebrauchte suchen und bereit sind diese zu kaufen. Dies hat auch nichts vom schmuddligen Hinterhofverkauf einiger Gebrauchtwagenhändler zu tun,sondern Toppgebrauchte zu fairen Preisen. In einem ansprechenden Laden,der Seriosität vermittelt. Problematisch ist eher den Verkäufer den niedrigen Ankaufspreis zu erklären.
 
#59
VinC

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Problematisch ist eher den Verkäufer den niedrigen Ankaufspreis zu erklären.
Niemand muss seine Uhr zu den Preisen verkaufen die angeboten werden, man kann es selber versuchen etc.
Solange jedoch Leute eine Rolex kaufen wollen und dann die Übergabe beim Konzi passieren soll damit dieser "draufschaut" solange wäre es wohl nicht verkehrt ein seriöses Angebot für gebrauchte Uhren zu schaffen.
 
#60
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LBeck

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Wie ich oben schon schrieb. 30-35% vom Listenpreis wäre wohl schon ein fairer Ankaufpreis bei gut erhaltenen Modellen. Aber da bekommen dann viele Kunden Schnappatmung und fühlen sich übervorteilt.
 
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