Bräuchte Hilfe zu plötzlichen Vorgang meiner Orient

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hasenmann

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Hallo Leute, vielleicht kann mir einer helfen. (meine beiden Uhrmacher sind leider an der Elbe total "abgesoffen" und haben zur Zeit andere Probleme als mich)

Gestern bekam ich eine neue Orient Ray mit Kaliber 46943.
Die Uhr wurde von mir mit der Atomuhr gestellt und lief auch heute morgen noch fast auf die Sekunde (+1s zur Atomuhr)
Heute hatte ich "Wache" und in dem dazugehörigen Büro befanden sich sämtliche Computer (Drucker, Faxe, Kopierer, Digitalfunkgeräte usw.)

Unter anderem auch eine Funkuhr, an der ich ab und zu Mal den Gang mit der Orient verglichen habe. Gg. 08.00 Uhr war ebenfalls noch alles in Ordnung. Etwa 11.30 Uhr bemerkte ich, dass die Abweichung plötzlich 11 Sekunden im Plus--> 11.45 Uhr 14 Sekunden, 13 Uhr 17 Sekunden und schließlich gg. 15 Uhr zu Hause, 28 Sekunden betrug.

Ich habe daraufhin beim Verkäufer der Orient angerufen und der meinte, es könnte Magnetismus sein, welcher aller warscheinlichkeit bei Entfernen von der "Mangnetstelle" wieder verschwindet--> sprich, dass die Orient wieder normal läuft.

Seid etwa 15.00 Uhr läuft die Orient "halbwegs" wieder---> nicht mehr ganz so schnell.

Meine Frage wäre--> könnte die Erklärung (von Magnetismus) auf Grund der oben genannten Gerätschaften so stimmen? ---> und kann so etwas wieder von alleine in Ordnung kommen?)

Dazu muss ich noch sagen, dass ich auch schon andere mechanische Uhren mit auf Wache hatte (zuletzt gestern eine Seiko 5) und bisher hat keine irgendwelche Beschwerden diesbezüglich gehabt.

Irgendwelchen Stößen (zwecks Prellen der Unruhe) war ich nicht ausgesetzt.

Vielen Dank im voraus

Gruss
 
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falko

falko

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Ich würde das Phänomen zunächst weiter beobachten. Ich mag nicht so recht an Magnetismus glauben, kann es aber auch nicht völlig ausschliessen. Wie war denn der Aufzugszustand? Hast Du die Uhr vor dem ersten Tragen mehrere Minuten "angeschüttelt"?
 
RiGa

RiGa

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Eine Magnetisierung scheint nicht völlig ausgeschlossen.
Wenngleich wohl nicht wegen der angesprochenen Gerätschaften.

Scheinbar ist aber irgendwie die Spirale "gestört" gewesen, was sich auch durch einen leichten Klapps (wohl unbewußt) beheben hat lassen.
Ich selbst hatte dieses Phänomen des massiven Vorgangs erst einmal - mein Uhrmacher hat dann entmagnetisiert, und danach lief die Uhr wieder einwandfrei.
Ob es aber wirklich Magnetismus oder vielleicht auch nur ein "Öltropfen an der falschen Stelle" war, kann ich nicht sagen.
Tatsache ist, daß die Uhr nach diesem Prozedere wieder einwandfrei lief.

Da es sich in Deinem Fall aber um eine neue Uhr handelt, würde ich das ganz genau beobachten und notfalls von der Gewährleistung Gebrauch machen.

Gruß, Richard
 
hasenmann

hasenmann

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@Falko
@Riga

Danke erst Mal für Eure Antworten. Ich habe das heute mal über den Tag beobachtet. Mittlerweile gehe ich nicht mehr von Mangnetismus aus.

Ich hatte die Uhr über nacht bei etwa + 27 Sekunden (nach Atomuhr) abgelegt. Heute Morgen waren es immer noch 27 Sekunden. Etwa eine Stunde Später lag der Wert bereits bei 33 Sekunden und kurze Zeit Später auf Arbeit (gg.06.00 Uhr) wieder bei + 27 Sekunden. Sie lief dann einige Stunden genau und begann wieder zu rennen. Jetzt (gg.14.50 Uhr) bin ich bereits bei + 42 Sekunden.

Könnte vielleicht die Spirale beim Transport zu mir beschädigt worden sein?? Das der Sekundenzeiger locker ist, schließe ich jetzt einfach mal zu 90% aus, obwohl das Phänomen nur beim Tragen auftritt.
 
jesusfreak

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Man kann natürlich keine Ferndiagnose machen, aber ich vermute, dass sich die Spirale verhakt hat.

https://uhrforum.de/hilfe-seiko-laeuft-zu-schnell-t73413

Zumindest hatte ich das bei ähnlichen "Fällen".

Ein Versuch mit der Klopfmethode macht nix kaputt und kostet nix - ausser etwas Überwindung.

Gruß und viel Erfolg,

Thomas
 
falko

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Es ist durchaus möglich, dass die Spiralwindungen kurzzeitig aneinander haften und sich dann wieder lösen. In abgelegtem Zustand ist die Spirale keinen Kräften ausgesetzt, weshalb das "Kleben" nicht auftritt. Ursache kann sowohl eine Magnetisierung als auch eine verölte Spirale sein. Ich würde zunächst entmagnetisieren und dann den Gang beobachten. Sollte keine Besserung auftreten, wäre der nächste Schritt die Spirale zu reinigen.
 
Rostfrei

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das ist alles Herumraterei.
Besorge Dir erstmal ein anständiges Zeitnormal. Die 'Atomuhr', es sei denn Du stehst direkt davor, ist dafür ungeeignet. Gleiche die Zeit immer mit der selben Uhr ab - am besten eine Funktuhr.
 
hasenmann

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Hallo Theo---> da kannst du einen "drauf l....en:super:" Meine Uhr zum abgleichen ist IMMER eine Casio G-Schock Funk Solar (allerdings ist die nicht immer mit). Ohne die Funkuhr auf Arbeit, wäre es aber vermutlich erst viel später aufgefallen---> aber die läuft gleich meiner Casio (heute geprüft).

Ich werd sie wohl zurück schicken müssen, um dann dieses prozedure in Form von reparieren, zurück und wieder reparieren (ist ja meistens so:-() durchzumachen. Frage noch zu den Gerätschaften (sollte tatsächlich Mangneten imSpiel sein) für die Zukunft ----> welche können denn so etwas verursachen?? Der einzige Unterschied während der Wache war diesmal nur, dass ich mehr mit einen großen Laser /Farbdrucker zu tun hatte, (unter anderem musste ich an ihm herumwerkeln).
 
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Rostfrei

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^^ Dann ist gut. Vielen Membern ist das hier leider überhaupt nicht klar.


Beim Entfernen der Uhr von der Magnetquelle (Lautsprecher, Motoren, etc.) ist sie im schlechtesten Fall bereits magnetisiert und bleibt es auch relativ stabil.
"Ich habe daraufhin beim Verkäufer der Orient angerufen und der meinte, es könnte Magnetismus sein, welcher aller warscheinlichkeit bei Entfernen von der "Mangnetstelle" wieder verschwindet"
ist also Blödsinn, wenn Du nicht gerade MRT in Krankenhaus ausprobierst.

Verhakte Spirale scheidet definitiv aus - dafür ist der Vorgang viel zu gering.
Klebende/Verölte Spirale ist jedoch gut möglich, weiterhin auch Prellen der Unruh.
Ein schneller Test: Wenn Du die Uhr kräftig 30 Sekunden durchschüttelst (falls es eine Automatik ist) bzw. von Hand 30 Sekunden weiter aufziehst (möglichst langsam - falls überhaupt Handaufzug möglich ist), geht dann die Uhr 'sichtbar' stark vor?
 
boxcarhobo

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Magnetismus halte ich auch eher für unwahrscheinlich. Die Teile in modernen Automatikuhren sind nur schwach bis gar nicht magnetisch, da müsstest du wirklich schon direkt neben einem MRT oder einem Elektromagneten stehen, um Unterschiede festzustellen.
Ich nehme mal an, du hast auf der "Wache" eine vorwiegend sitzende Tätigkeit - vielleicht wird der Vorlauf dadurch ausgelöst? Mechanische Uhren laufen bei Bewegung am langsamsten und in ruhender Position am schnellsten. Wobei der starke Vorlauf trotzdem nicht normal ist.
 
hasenmann

hasenmann

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Hallo Leute, danke erst Mal für die Antworten. Allerdings ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich hatte den Vorgang mit 42 Sekunden am Freitag angegeben---> es waren aber 1 Minute und 42 Sekunden!!! Ich hatte sie dann bis Sonntag Abend abgelegt (und ja, fast 50 Stunden Gangreserve waren vorhanden).

Seid dem anlegen gestern 16.00 Uhr bis jetzt läuft sie wieder normal (bisher -2 Sekunden---> etwas Belastung durch Schütteln usw. hatte ich ebenfalls probiert).
Ich wollte sie eigentlich dann zurücksenden, warte aber noch ab wie sie dann bei Vollaufzug läuft.(wird wohl gg. Mittag erreicht sein und hängt vielleicht auch irgendwie damit zusammen!??
Sonst eventuell die verhakte Spiralle---> Frage: kommt das dann immer wieder mal vor oder wäre das eine einmalige Sache, die keiner zusätzlichen Nachschau bedarf??
 
P

pulsarfan

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Verhakte Spirale scheidet definitiv aus - dafür ist der Vorgang viel zu gering.
Klebende/Verölte Spirale ist jedoch gut möglich, weiterhin auch Prellen der Unruh.
Ein schneller Test: Wenn Du die Uhr kräftig 30 Sekunden durchschüttelst (falls es eine Automatik ist) bzw. von Hand 30 Sekunden weiter aufziehst (möglichst langsam - falls überhaupt Handaufzug möglich ist), geht dann die Uhr 'sichtbar' stark vor?
Hey!
Ist bei mir ebenso der Fall. Auf was kann man schließen wenn die Uhr beim anschütteln ca. 2 Sekunden auf 30 Sekunden vor geht?

Vielen Dank!
 
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