Borduhr von DEUTA aus Lokomotive

Diskutiere Borduhr von DEUTA aus Lokomotive im Sonstige Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Wolf, danke für die Erklärung, die Uhr ist ja auch fest eingebaut und nicht in einer Klappe. Es wurde damals viel Wert auf möglichst viele...
kater7

kater7

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Hallo Wolf,
danke für die Erklärung, die Uhr ist ja auch fest eingebaut und nicht in einer Klappe. Es wurde damals viel Wert auf möglichst viele gleiche Bauteile gelegt, offenbar auch bei Uhren. Was nicht so recht passte wurde modifiziert. Bewährte Bauteile und Instrumente wurden jahrzehntelang beibehalten, alles mußte "Bahnfest" sein, also besonders zuverlässig und stabil ausgelegt. Die Werkstätten sollten auch mit möglichst vielen gleichen Ersatzteilen verschiedene Baureihen reparieren können, das vereinfachte die Lagerhaltung.

Der große schwarze Griff ist der Griff des Führerbremsventils, hier ein D5 Bauart Knorr https://www.repetico.de/karte-61040809
Der einzige Unterschied zum Führerbremsventil Knorr D2 ist die angebaute E-Bremsbedienungseinheit. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Führerbremsventil
 
bonanza

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Hallo Kater7,

Du machst mich noch zum Eisenbahner.

Wolf
 
Teufelsknabe

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Habe diese Deuta - Werke 8 Tage bekommen. Zelluloid Uhrenglas ( Duchmesser 80mm ) nachgedunkelt. Wo könnte sie eingebaut gewesen sein ?









 
bonanza

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In einem alten Auto.
 
bonanza

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Hallo Canis Coeli,

ich habe keine Ahnung, ob das außerhalb des Fensters ein Simulatorbild ist. Mein Augenmerk liegt auf dem Einbauort der Uhr und die liegt innerhalb des Fensters. Ich bin auch kein Eisenbahner.

Gruß Wolf
 
Canis Coeli

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Hallo Canis Coeli,

ich habe keine Ahnung, ob das außerhalb des Fensters ein Simulatorbild ist. Mein Augenmerk liegt auf dem Einbauort der Uhr und die liegt innerhalb des Fensters. Ich bin auch kein Eisenbahner.

Gruß Wolf
Klar, sollte ja auch kein Vorwurf sein. Mir ist es halt aufgefallen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es ein Führerstandsimulator für die Lokführer-Ausbildung sein sollte, der natürlich naturgetreu nachgebaut ist, mit allen Instrumenten und eben auch der Uhr. Aber unser Eisenbahner hier kann uns da vielleicht noch weiterhelfen.
 
bonanza

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Alles gut, ich hab's auch nicht als Vorwurf aufgefasst. aber ich weiß
auch nicht ob es so eine Art Flugsimulator für Lokomotiven gibt.

mfG Wolf
 
Canis Coeli

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Alles gut, ich hab's auch nicht als Vorwurf aufgefasst. aber ich weiß
auch nicht ob es so eine Art Flugsimulator für Lokomotiven gibt.

mfG Wolf
Ich weiß, dass die Wiener Linien einen für Straßenbahnen haben, um die Fahrer auszubilden. Also liegt die Vermutung nicht weit, dass auch Lokführer zuerst einmal am Simulator fahren.
 
C

Cheap-watch

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Um Licht in´s Dunkel zu bringen: Alle Lokführer im DB-Konzern müssen jährlich ein mal einen der Dienst-Unterrichte an einem Fahrsimulator absolvieren, der Ablauf soll eine Gefahrsituation und mehrere Unregelmäßigkeiten darstellen, die dann korrekt aufzuarbeiten sind.
Beginnt mit einer 20-minütigen Trainingsfahrt, dort passieren wilde Dinge, sollte man grob im Griff haben, ( Auto im Gleis, Schnellbremsung, Notsignal, Notruf) oder, schlagartig auf Halt fallende Signale, unbekannte Zwangsbremsungen, etc. , da kann alles passieren, da sind kleine Schnitzer (noch) erlaubt, ( z.B. : Reihenfolge nicht eingehalten: weil: 1-Schnellbremsung mit Sanden, gleichzeitig Pfeifen, dann 2-Notruf, innerhalb 2 Sekunden! ) Reihenfolge nicht beachtet, aber, alles in kürzester Zeit (unter 5 sec) erledigt, kommt Manöverkritik und ein Belehrungs/ Informationsgespräch!
Bei schon da "sicherheitsrelevanten Mängeln" ( 5 sec zu spät reagiert, nicht gesandet, irgendwas vergessen...) kannst Du dich über einen freien Tag freuen, Führerschein ist weg, und, ein erbauliches Gespräch beim Gruppenleiter! Das findet aber sehr schnell statt, innerhalb weniger Tage.
Dann kommt eine Prüfungsfahrt , da sollte alles passen, wieder 20 Minuten, da kann alles passieren! Ist diese absolviert, und es gab nur "geringfügige Beanstandungen" , folgt eine "Lernfahrt", um den Punkt der "geringfügigen Beanstandung" nochmals nachzuarbeiten und zu besprechen! Ist auch da ein Fehler , ggf ein anderer, bist Du erst mal weg!
Führerschein weg, beim Ausbilder-Büro melden, Spießrutenlauf!
(Kenne ich, eigene Erfahrung; In einer Steigung ist wohl nicht zu erwarten, daß ein Zug schneller wird..... Also, die eingespielte Strecke im Display entsprach einer realen Strecke, also, erst mal ganz minimal Leistung aufschalten, um den Zug schon mal leicht zu strecken..... Durchgefallen, es war eine Absichtserklärung zur Beschleunigung, "80 Meter zu früh!" ....
Ok, es war in der Übungsfahrt, Probefahrt war in Ordnung ,gleich zum Gruppenleiter, Führerschein war am Folgetag wieder im Fach!
Freilich, das war ot, nur zur Klärung offener Fragen, wie das bei DB läuft. Andere Unternehmen verlangen keine Unterrichte oder Prüfungen.
Zurück zur DEUTA-Uhr: Ich hatte auch diesbezüglich einmal ein Thema gestartet, weil wir -zum Teil in der Schrottkiste- immer wieder solche Uhren fanden, insbesondere dann, wenn 50 bis 60 Jahre alte Loks ausgemustert wurden, von privaten Unternehmen aufgekauft und, wegen der Kapazitäten und der echten Fachkompetenz hier sozusagen revidiert und reaktiviert werden!
Dann kommen neue Instrumententafeln rein, aber, der DB Konzern hat nun anscheinend erkannt, Lok-Uhren genauso wie damals die Zugschluß-Leuchten, nicht mehr wegzuwerfen, sondern für Sammler zu satten Preisen zu verhökern! Meine erste private ( siehe anderer Fred) habe ich noch regulär bezahlt, die zweite nicht so richtig, weil sie im "kostenerzeugenden Müll" lag, den wir ja per Unternehmensziel gering halten sollen! Nun, irgendeiner hat erkannt, daß diese Teile durchaus im Hobbykeller oder sonstwo ein Blickfänger sein könnten, nun werden diese Uhren glücklicherweise - zumindest bei Abwrackung der Fahrzeuge bei DB- noch gerettet!
Meine ist aus einer E-Lok, BR 140 (4-Achser), hohe Fertigungsnummer, also Bj etwa um 1970, Handaufzug hinten, aber, Gangreserve 8 Tage? Die liegt eher bei 36 Stunden, hat ein weißes Plastik-Gehäuse.
Grüße,
Fritz
 
bonanza

bonanza

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Hallo Fritz,

vielen Dank für das Licht im Dunkeln.

Plastik-Gehäuse und nur 36 Std. Laufdauer sind vielleicht der Nachteil einer hohen Seriennummer. Habe meine gerade eben wieder aufgezogen (ich ziehe sie immer sonntags auf). Wer weiß was später noch alles abgespeckt wurde.

Mich hätte noch interessiert, ob Du Deine Uhr öffnen kannst um sie mit meiner zu vergleichen (siehe Bilder oben).

Viele Grüße

Wolf
 
C

Cheap-watch

Gast
Also, das Bild mit der BR 103 ist definitiv ein Simulator-Animationsbild, der Führerstand ist aber sehr authentisch, ob das eine Montage ist, kann ich so nicht beurteilen. Zumindest das Wischerblatt wirkt schon wie irgendwie "elektronisch animiert". Meines Wissens gab es die Fahrsimulatoren erst seit Mitte der 1990er, gebaut von Daimler Aerospace/ Dornier, mit einem Führerstand als Mischung aus BR 101, 145, 152, weil es ein weitgehend einheitliches Bedienfeld ist. Gebaut auch für Fahrzeugausbildungen, LZB-Unterricht, usw. Später kamen weitere hinzu, mit anderen Führertischen; nur, man war ja dabei, die 103 zu ersetzen, also einen Führerstand als Simulator, macht unter diesem Aspekt also irgendwie keinen Sinn!
Im Verkehrsmuseum Nürnberg gab es mal einen Ur-Simulator, zur "Führerstandsmitfahrt" , gestaltet als Schienenbus-Führertisch, Realfilm auf Leinwand, und eine leicht bewegliche Bodenplatte, die geringe Bodenbewegungen und Rütteln ( Weichen, Schienenstöße) ausführen konnte. Ob es sowas als BR 103 gab, entzieht sich leider meiner Kenntnis, ist aber durchaus möglich! .
Wie erwähnt, haben wir bei den Uhren nun schon mehr als vier bekannte Varianten: 1 Die vorgestellte im Anfangsbeitrag, 2 die von Detlef, die meiner sehr ähnlich ist, jedoch 3 hat meine einen blauen Aufkleber, die Lünette ist ebenfalls über den Plastikrand gerollt, also nicht zu öffnen, die Rückseite sieht aber etwas anders aus, meine Gangreserve lag anfangs bei etwa 37 Stunden, Tendenz sinkend ( macht irgendwie Sinn: Ein Vorbereitungs/ Abschlußdienst muß innerhalb 24, maximal 36 Stunden erfolgen, also reichte eine Gangreserve von geschätzt 40 Stunden vollauf! )
Dann Nr 4, die Uhr der BR 151, fest eingebaut, also mit Stellrad und Schlüssel für Handaufzug vorne liegend.
Dazu gab es dann bei der BR 151 noch die neueste Variante, Nr 5 : Aufzugsschlüssel fehlt, stattdessen ein leeres Loch mit Gummitülle, Stellrädchen oben noch vorhanden, aber: elektrisch betrieben, mit einem roten, sehr filigranen Sekundenzeiger! Und, auch hier gab es meines Wissens zwei Varianten: schleichender Sekundenzeiger und springender Zeiger, also nochmals zwei verschiedene Werke.
Sind wir schon bei 5 , eigentlich 6 Varianten! Ich bin mir nicht sicher, mit welcher Spannung die Uhren arbeiten, gibt ja im Bordspannungsbereich viele Möglichkeiten: 220-240 V/ 50 Hz, 110V/ 50 Hz, 24 V und 12 V , beide als Wechsel-oder Gleichstrom.
Mit mechanischen Uhren bzw. elektrischen analogen Uhren auf Lok´s war etwa ab 1995 mit Einführung der Drehstromfahrzeuge endgültig Schluß, die BR 120 ( ca 1980 bis 1989 ) dürfte ein Sonderfall sein, die war irgendwie zwischen den Welten, überwiegend mechanische Anzeigeinstrumente. Aber, die gingen nach der Wende zum Fernverkehr, was da in den anschließenden Jahren umgebaut oder modifiziert wurde, kann ich nicht sagen, seit über 20 Jahren kein solches Fahrzeug mehr von innen gesehen.
Für offene Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, wen ich sie denn beantworten kann!
Grüße,
Fritz
 
kater7

kater7

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Die Welt da außerhalb der BR103 ist künstlich, der Rest scheint absolut Original zu sein, warum um Himmels Willen sollten bei einem Simulator Fenster, Lüftungsöffnungen und die Führungen für die Rollos nachgebildet werden? Das wäre viel zu teuer und ein moderner Simulator kostet eh schon Millionen.

Über die Sinnhaftigkeit der Simulatorausbildung und der Prüfungen am Simulator bei der DB darf man aber auch geteilter Meinung sein, Ende der 90er im BW Hagen (Westf.) gab es einen Simulator der wohl den Führerstand einer BR101 hatte und da mussten Kollegen rauf zur jährlichen Prüfung die nichts anderes als V60 und V90 hatten ...... die Ergebnisse waren entsprechend :shock:
 
C

Cheap-watch

Gast
Jo, Kater, hast völlig Recht!
Mich wundert eben der authentisch benutzte Führerstand, der aber noch nicht so richtig "abgelutscht " aussieht, wie er das bei der 103 irgendwann war oder sein müßte und dann das Wischerblatt, das irgendwie schon wieder virtuell wirkt!

Hier: 232er Piloten am Führerstand einer 101/ 145/152 !

Für außenstehende Mitlesende zum Verständnis: Nachts ist es auch im Führerstand sehr dunkel, man muß also innerhalb einer zumeist sehr kurzen Reaktionszeit den richtigen Schalter rechtzeitig betätigen, wenn alles aber anders angeordnet ist, auch ganz schnell umdenken! Z.B. : Wenn ich einem Automatik-Fahrer Bremse und Gas vertausche, braucht der verdammt lange, um sich umzugewöhnen,. Wir müssen das ganz schnell realisieren!


Die fahren ein ganz anderes Fahrzeug, Bedienung absolut fremd, und, dann noch betriebliche Katastrophen , ebenfalls nur streßfördernd!

Sinnvoll fand ich die LZB-Ausbildung am Sim, da konnte man alles spielen, und, es wurde auch wirklich alles durchgespielt! Nur, zwei Halb-Tage ( erster Tag: nachmittags, zweiter Tag: früh) wären hier auch besser gewesen, weil jedes Hirn (außer vielleicht dem vom Schwarzenegger ) mal irgendwann reizüberflutet und damit nicht mehr aufnahmefähig ist!
Den Fahrsimulator muß man natürlich auch auslasten, der hat ja ordentlich Geld gekostet, also, wird man jährlich zitiert!
Braucht man ihn nicht, wäre das ein Verlust, ist eine eigene Firma, die Kostendeckend arbeiten muß, daher gibt es Freie Stunden für Hobby-Eisenbahner zum mieten, Hauptsache, die Kiste ist ausgelastet!

Obwohl, Kater, das war schon wieder OT, sollte man verschieben in den Eisenbahn-Fred, weil, zu speziell!
 
bonanza

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Hallo ihr zwei Eisenbahner,

was ihr so alles zu berichten wisst, sehr interessant.
Alles was ich von der Eisenbahn habe seht ihr auf dem folgenden Bild.



P1050355.JPG


Viele Grüße
Wolf
 
bonanza

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DEUTA die Zweite

Mein Bekannter, der mich immer mit Holz aus Fernost für meine Stationsuhrengehäuse versorgte, besuchte mich mal wieder. Er fand langsam Gefallen an meinen Uhren und brachte mir schonend bei, dass er auch gerne mal so eine Uhr wie meine DEUTA hätte. Er fragte, ob das möglich wäre. Natürlich sagte ich zu und begann mit der Suche im Internet. Es dauerte nicht lange (2 Wochen) und ich fand erneut eine sehr preiswerte Uhr und erwarb sie. Auch diese war zum Öffnen, aber ich hatte auch nur nach solchen Uhren gesucht, die sich öffnen ließen. Uhren, die man nicht öffnen kann (siehe oben), gibt es etliche und manchmal sogar nur für viel Geld (bis zu 200€).

Die Uhr


Die Herstellnummer war ganz in der Nähe der Nr. meines eigenen Exemplars, also aus der gleichen Zeit. Sie war jedoch äußerlich deutlich besser, also kein Rost wie bei meinem Exemplar. Innerlich ebenso wie gehabt, blitzsauber. Die Uhr muss aber dennoch zum Uhrmacher zwecks Baden und Ölwechsel. Die Uhr war noch original von DEUTA verplombt also seit ihrer Fertigung völlig unberührt. Entsprechend verharzt ist das Öl. Sie geht nach und bleibt völlig unregelmäßig stehen. Das Stahlgehäuse hat rund umlaufend 3 Sichtfenster, durch die im Original kleine Glühlampen das Ziffernblatt beleuchteten. Ich habe mit einem LED-Streifen in der Farbe Amber (also bernsteinfarben) mal eine Beleuchtung ausprobiert. Der LED-Streifen würde dann in das Holzgehäuse eingearbeitet. Den Strom bekommt dieser von einem Stecker-Netzgerät. Dieses ist von 3V…12V in 6 Stufen umschaltbar womit sich die gewünschte Helligkeit einstellen lässt. Im Bild unten leuchtet es mit 6,3V und einem Strom von 40 mA. Dabei sind 21St. 3fach LED’s in Betrieb.

2736634


Das Uhrwerk ist gepunzt mit „OR“, unterstrichen und im Kreis. Das hatte ich bei meiner ersten Uhr total übersehen. Mikrolisk sagt dazu der Hersteller des Uhrwerkes ist ein gewisser Otto Rapp aus ST. Georgen.

2736635 Weitere Bilder vom Uhrwerk erspare ich mir, da die Uhren identisch sind.


Meine frühere Vermutung, dass die Uhren mit dem blauen Emblem auf der Glasscheibe zum Öffnen und die mit dem schwarzen Emblem nicht zum Öffnen sind, war falsch sorry. Das war purer Zufall, dass sich das nach einer Recherche so darstellte. Blaues und schwarzes Logo gibt es in beiden Varianten. Genau wie die Sache mit dem Herstelldatum falsch war. Das war ein Ablese- und Interpretationsfehler.

Neueste Erkenntnis:

Uhren mit der Herstellnummer 1587 und früher lassen sich öffnen.

Uhren mit der Herstellnummer 2573 und später lassen sich nicht öffnen.

Aus den Nummern von 7 Uhren ermittelt. Der genaue zeitliche Schnittpunkt ist mir nicht bekannt.

Als Herstelldatum kann laut Internet die Mitte der 50er Jahre angenommen werden.

Laut Internet hat Herr Rapp Mitte der 50er Jahre Spezialuhrwerke in kleinen Serien gebaut, die auch bei der Deutsche Bahn zum Einsatz kamen.

Gehäusebau

Ich habe meinem Bekannten die Abmessungen für den benötigten Holzklotz für ein Gehäuse aufgeschrieben, denn die Uhr ist ja ein ganzes Stück grösser als die Uhren in meinem Regal. Er befindet sich z. Zt. auf einer Reise durch Indien. Bin mal auf das Holz gespannt, er wollte es von dort mitbringen. Er selbst bleibt jedoch über den Winter in Thailand und kommt erst im nächsten April zurück. Bis dahin war sie auch beim Uhrmacher.

Als Dreingabe habe ich mich entschlossen, seine Uhr auch noch zu illuminieren. In der Zeit dazwischen habe ich schon mal meine eigene Uhr elektrifiziert, siehe Bilder weiter unten. Das Gehäuse wird bis auf die Beleuchtung identisch mit meiner eigenen Uhr sein.

Die Kosten für die Beleuchtung belaufen sich inklusiv Stecker-Netzgerät und LED‘s auf < 7 Euro.

Das Ganze kann dann noch mit einer Fernbedienung über eine Funksteckdose ein- und aus-geschaltet werden. Die Uhr muss ja nicht den ganzen Tag leuchten.

Die Uhr wiegt mit Gehäuse 1730 gr.

2736638

2736640

Es grüßt aus dem Spessart der
Wolf (Bonanza)
 
Fufu

Fufu

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Es bringt jetzt wohl nix, wenn ich dir schonend versuche beizubringen, dass ich auch gerne mal so eine DEUTA hätte? ;-)

Tolle Arbeit, tolle Uhr. :super:
 
bonanza

bonanza

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Hallo Fufu,

ich habe herzlich gelacht. Du hast wenigstens noch Humor.

Gruß vom Wolf aus dem Spessart
 
bonanza

bonanza

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DEUTA, die Dritte

Jetzt ist mir auch noch eine DEUTA (die Dritte) in die Hände gefallen, die nicht zum Öffnen vorgesehen war. Sie trägt die Seriennummer 5368.
Der Stundenzeiger ist 10 mm kürzer als bei den vorherigen Exemplaren. Das verbessert die Ablesbarkeit, obwohl beide Zeiger nun die gleiche Breite haben. Bei den vorherigen Uhren war der Stundenzeiger breiter, aber fast gleichlang mit dem Minutenzeiger (siehe Bilder).

2771325


Ihre Abmessungen sind ja noch größer als bei meinen vorangegangenen Exemplaren, die zu öffnen waren. Der Durchmesser des Gehäusetubus beträgt 117 mm statt 110 mm. Bei den Abmessungen weiß man nie wo und wie der Verkäufer gemessen hat und man erlebt immer wieder Überraschungen. Das Uhrwerk allerdings ist identisch mit denen der anderen DEUTA-Uhren und auch noch genau so sauber.

Ich konnte die Uhr durch Aufbiegen des eingerollten Randes an der Lunette öffnen. Ein Wiederverschließen ohne Spuren zu hinterlassen wird so einfach jedoch nicht möglich sein, was ich allerdings auch nicht vorhabe.

2771326

Ich weise deshalb auf solche Details hin, damit interessierte User wissen, was auf sie zukommt, wenn sie eine solche DEUTA erwerben. Da können dann leicht Enttäuschungen aufkommen.
Die 2. DEUTA für meinen Bekannten ist noch für einen Service beim Uhrmachermeister und das Holz für den Gehäusebau ist noch nicht eingetroffen.

Es grüßt aus dem Spessart der
Wolf (Bonanza)
 
Thema:

Borduhr von DEUTA aus Lokomotive

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