Borduhr von DEUTA aus Lokomotive

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#1
bonanza

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Hallo Freunde von Borduhren

Meine Borduhrensammlung umfasst Exemplare aus Flugzeugen, Hubschraubern, PKW‘s, LKW’s, Booten, U-Booten, Schiffen, Straßenbahnen, Omnibussen, Panzern und Uhren aus Funkstationen sowie Stationsuhren. Der Vollständigkeit halber habe ich nun auch eine Uhr aus einer Diesel-Lokomotive meiner Sammlung hinzugefügt, obwohl auch ihre Abmessungen aus dem von mir bevorzugten Rahmen fallen.
Ihre ehemalige Verwendung reichte von der Dampf- über die Diesel- bis hin zur E-Lok (sagt das Internet). Sie ist hermetisch dicht gekapselt und somit gegen Feuchtigkeit, Rauch, Ruß, Staub Dieseldämpfe und sonstiger Verschmutzung geschützt. Hersteller der Uhr ist „DEUTA“, Deutsche Tachometerwerke. Als ein mögliches Herstelldatum habe ich die Jahreszahl 1987 auf der Uhr gefunden. Die Uhr hat keinen Sekundenzeiger. So genau hat es die Bahn offensichtlich auch schon damals nicht genommen.

2 Bilder Uhr.jpg

Die Uhren werden immer öfter im Internet angeboten und weckten langsam mein Interesse. Über eine Suchmaschine fand ich ein Forum (allerdings für Eisenbahnbegeisterte) in dem ein Artikel über so eine Uhr steht, schließlich soll sie ja aus einer Lokomotive stammen. Der Verfasser des Artikels beschrieb, dass die Uhr nur mit zerstörerischer Gewalt zu öffnen sei. Er hatte das Gehäuse ringsum aufgesägt. Also erwarb ich so eine Uhr um mich selbst davon zu überzeugen. Schließlich ist so eine Uhr kein Wegwerfartikel. Das Werk ist übrigens intern über Schwingmetalle an der Gehäuserückwand befestigt, also eine weitere Art von Stoßsicherung. Sie muss ja dem rauhen Bahnbetrieb standhalten. Die Uhr war noch original vom Hersteller DEUTA verplombt. Sie trug den Schriftzug „Für Dieselfahrzeuge“ und „Einbaulage 30-60 Grad“auf dem Gehäuse.
Die Abmessungen sind mit 136 mm Durchmesser und einer Tiefe bei 70 mm -ohne Befestigungs- und Bedienelemente- schon gewaltig gegenüber meinen anderen Borduhren. Auch das Gewicht kann sich mit 1350 gr sehen lassen. Sie hat ein dickwandiges, verkupfertes und lackiertes Stahlblechgehäuse. Dieses bewirkt auch eine gute magnetische Abschirmung, was bei der Bahn sicherlich auch wichtig ist. Das Ziffernblatt der Uhr ist durch drei über den Umfang verteilte Fenster in der Lünette durch eine äussere Lichtquelle beleuchtbar. Sie hat eine Laufdauer von 8 Tagen bei einem kompletten Aufzug (6 Umdrehungen des Aufzugschlüssels ) und geht sehr genau.

Das Öffnen der Uhr

Also mein Exemplar war wie nachfolgend von mir beschrieben wird, relativ leicht zu öffnen. Vielleicht gibt es ja auch andere Varianten dieser Uhr. Die Uhr war äußerlich erst einmal total verrostet, so dass ich mit der Stahlbürste ran musste um den Rost und die Lackreste zu entfernen um sie ohne Handschuhe anfassen zu können. Aber sie war ja auch sehr preiswert und zum Kaputtmachen durch mich gedacht. Aber es kam anders als gedacht und zwar besser.
Das Gehäuse besteht im wesentlichen aus drei Teilen. Dem eigentlichen Gehäusetopf, der Lünette mit der Glasscheibe und einem Sicherungsring. Der Sicherungsring ist von hinten über das Uhrengehäuse gesteckt und sichert die Verbindung von Gehäuse und Lünette. Die Verbindung der Lünette mit dem Gehäusetopf der Uhr erfolgt durch Zusammenstecken und durch eine Drehbewegung über eine schiefe Ebene in der Lünette, ähnlich eines groben Gewindeganges. Hiervon sind drei Stück über den Umfang der Uhr verteilt. Um ein lockern durch Zurückdrehen zu verhindern, sind drei Verriegelungseinsätze (Metallwinkel) in die Kulisse der schiefen Ebenen eingelegt, die ein Zurückdrehen verhindern. Das andere Ende der Winkel wird durch die rechteckigen Löcher im aufgesteckten Sicherungsring gesteckt und danach geschränkt. Die Metallwinkel haben je ein 1,5mm Loch zum Durchfädeln eines Plombendrahtes mit dem die verschlossene Uhr dann plombiert werden kann. In der Bleiplombe ist das Logo der Firma Deuta eingeprägt. Diese Sicherung kann zwar nicht verhindern, dass die Uhr geöffnet wird, es zeigt jedoch ob sich eine unautorisierte Person an ihr zu Schaffen gemacht hat.

Bilderstrecke zum Öffnen der Uhr.

3 Bilder Gehäuse.jpg

Die Bilder sind alle mit schon gereinigtem Gehäuse aufgenommen und noch nicht wieder lackiert. Alle Bilder sind von mir an meinem Exemplar aufgenommen und dürfen frei verwendet werden.
Zum Uhrwerk selbst. So vergammelt das Äußere der Uhr auch war, so blitzsauber ist das Werk von innen. Die Uhr besitzt ein vergleichsweise großes Federhaus von 56 mm Durchmesser und eine Feder von ca. 10 mm Breite. Die Unruhe ist sehr fein justierbar.

3 Bilder Innenleben.jpg

Gehäusebau

Klar, die Uhr ist gross, massiv und schwer. Das grosse Gewicht kommt ja nicht von ungefähr. Einen Aufsteller braucht aber auch diese Uhr, damit sie nicht einfach nur so herumliegt. Deshalb baue ich ihr ein Gehäuse und zwar aus Nussbaum-Holz. Es wird dann mit HxBxT 160 x 145 x 75 mm so groß wie meine russische Schiffsborduhr „Poseidon“ sein, nur tiefer.
Also nichts mit kaputt machen, sondern jetzt heißt es die Uhr wieder lackieren und ein Gehäuse bauen. Die Uhr ist vermessen und die Gehäusezeichnung erstellt. Das Holz und die passenden Lochsägen sind im Internet geordert.

Zeichnung.jpg

Die einzelnen Schritte des Gehäusebaues brauchen nicht extra beschrieben zu werden, da sie mehrfach in vorangegangenen Beiträgen hier im Forum aufgezeigt und nachzulesen sind.

Anhang anzeigen Holzgehäusebau.jpg

Die Uhr hat meine Frau gleich für sich reklamiert. Endlich eine Uhr die leicht und gut auch aus größerer Entfernung abzulesen ist. Sie steht jetzt im Wohnzimmerschrank weil das Holz so gut dazu passt.

Es grüßt aus dem Spessart der

Wolf
 
#2
Kaliber 66

Kaliber 66

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Das ist eine sehr gelungene und lehrreiche Vorstellung gepaart mit liebevoller Wiederherrichtung und vor allem Nutzung dieser nett gestalteten Uhr.
Danke fuer die Muehe !
 
#3
detlef

detlef

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Hallo Wolf!
Schön das ich solch eine Uhr mal von innen sehe ich habe auch ein Exemplar davon.Ich habe diese Uhr persönlich von einer Diesellok der Baureihe 218 abgebaut als die Umstellung auf die Ebula (elektronischer Buchfahrplan) statt fand.
Da waren diese Uhren dann überflüssig.Mein Exemplar geht auch sehr genau aber ich konnte sie noch nicht öffnen da die Lünette umgebördelt ist.
Wenn ich Zeit habe werde ich sie mal ablichten und hier zeigen.
Gruß Detlef!
 
#4
bonanza

bonanza

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Guten Morgen an alle Borduhrenfreunde.

Vielen Dank an Kaliber 66 für den Kommentar.

Hallo Detlef,

also gibt es doch auch andere Ausführungen der Lok-Uhr wie ich schon vermutete. Zur Zeit werden jedoch in Ebay 2 weitere Exemplare des gleichen Typs wie meine, also zum leichten Öffnen angeboten. Bin mal gespannt auf die Bilder von Dir. Aber wie man diese dann öffnen soll, weiß ich auch nicht. Auf meiner Uhr ist auf dem Sicherungsring ein Schildchen mit der Aufschrift "Untersucht" mit einem Beschriftungsfeld angebracht. Was wollte man an einer Uhr auch untersuchen, wenn man sie nicht öffnen könnte. Des Weiteren sind auf der Rückseite der Uhr 3 Muttern der Befestigungsbozen (Schwingmetalle) vorhanden. wenn man diese Muttern löst, dann fällt das Uhrwerk in das Gehäuse und man könnte es nicht mehr richten wenn man die Uhr nicht öffnen kann.

Gruß Wolf
 
#5
W

WiRi

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Hallo Wolf,

vielen dank für die Einblicke in deine Borduhr. Es hat mir viel Freude bereitet, deinen Bericht zu lesen und die perfekten Fotos anzuschauen.

Das von dir angefertigte Gehäuse ist ein Schmuckstück. Klasse.

Ich möchte in das Thema Auto-Borduhren einsteigen. Habe bislang erst eine Uhr. Muss mal schauen, ob ich deiner Anregung folgend dafür ein Holzgehäuse baue...

Viele Grüße
Matthias
 
#6
detlef

detlef

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Hallo Wolf!
Ich habe jetzt mal Zeit gefunden einige Bilder zu machen.Meine Deuta ist wirklich nicht ohne Gewalt zu öffnen.
Deuta 1.jpg Deuta 3.jpg Deuta 4.jpg
Jetzt würde mich nur noch der Hersteller des Uhrwerks interessieren.
Gruß Detlef!
 
#7
bonanza

bonanza

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Hallo Detlef,

danke für die Bilder. Also ohne Gewalt ist die Uhr wohl nicht zu öffnen. Die Lünette ist wahrscheinlich eingerollt (nicht umgebördelt) wenn ich das richtig sehe.

Das Uhrwerk denke ich, ist von DEUTA selbst hergestellt. DEUTA ist ja ein feinmechanischer Laden. Irgendwie hängen die auch mit VDO zusammen.

Ich habe mir etliche Bilder von DEUTA-Borduhren im Internet angeschaut und folgendes festgestellt: Uhren mit dem schwarzen DEUTA-Emblem auf der Glasscheibe, so wie Deine, sind nicht zum Öffnen. Uhren mit dem blauen DEUTA-Emblem, so wie meine sind zu öffnen. Natürlich kann ich das nicht garantieren, aber es ist mir mindestens an einem Dutzend solcher Uhren aufgefallen. Welche nun die Älteren sind weiß ich allerdings auch nicht und ob beide Versionen über das gleiche Uhrwerk verfügen ist mir ebenfalls nicht bekannt.

Anbei noch ein Bild, wie meine Uhr aussah, als ich sie bekam. Aber was will man für einen Zwanziger schon erwarten. Jedenfalls bin ich so wie sie jetzt ist zufrieden.

s-l1600.jpg

Gruß Wolf (Bonanza)
 
#8
kater7

kater7

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Hallo,
an 1987 als Herstellungsdatum mag ich nicht recht glauben, diese Uhren waren bei Streckendiesellokomotiven der Baureihen 216 und 218 https://de.m.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_V_160 verbaut sowie bei den Elektrolokomotiven der Baureihen 110, 139, 140, 141 und 150 https://de.m.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_E_40 das sind jedenfalls die paar von denen ich es definitiv weiß. Verbaut waren sie im Führerpult, das war eine sehr massive Blechklappe die mit einer Rändelschraube verschlossen wurde am unteren Rand, am oberen war ein sehr stabiles Scharnier oder Scharnierband. Es gab eine kleine Abstützung um diese Blechklappe oben zu halten zum Aufziehen der Uhr. Die Uhr wurde 1x täglich aufgezogen, ich meine beim Vorbereitungsdienst. Beim letzten Bild vom Detlef sieht man schön den Plexiglasstreifen, die Uhr war ja beleuchtet, also hinter der Blechklappe saß eine normale Bahnglühlampe deren Lichtschein blendungsfrei durch den Plexiglasstreifen fiel und das Licht auf das ZB fallen lies. Selbstleuchtend waren diese Uhren nicht. War eine kaputt wurde sie in der Werkstatt getauscht, ich nehme an 1987 ist ein Instandhaltungsdatum. Wir reden ja von Fahrzeugen der späten 50er bis frühe 70er Jahre.

Das ist das Wenige an das ich mich erinnere, es ist viele Jahre her das ich meinen letzten Dienst auf eine dieser Baureihen hatte, sie wurden ja um das Jahr 2000 herum zügig durch neue Drehstromlokomotiven und Triebwagen weitgehend ersetzt.
 
#9
bonanza

bonanza

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Hallo Kater7,

endlich mal ein Insider, der etwas Licht in das Dunkel bringen kann. Dann hat die von mir auf der Uhr vorgefundene „Jahreszahl 1987“ wohl nichts mit einem „möglichen Herstelldatum“ zu tun. Die Zahl befand sich auf dem Gehäuse und war nicht so einfach eingeritzt wie das von Uhrmachern bei Reparaturarbeiten häufig gemacht wird. Sie hat dann wohl eine andere Bedeutung.

Dass die Uhr täglich aufgezogen wurde, verwundert mich natürlich schon. Mein Exemplar läuft fast 10 Tage. Aber ich bin ja kein Eisenbahner. Vielleicht war das aber auch Vorschrift.

Die Fenster für die Beleuchtung sind an meiner Uhr ebenfalls vorhanden. Siehe obige Bilder und Text. Eine Beleuchtung habe ich aber bei meinem Eigenbaugehäuse derzeit nicht vorgesehen.

Vielen Dank nochmals für Deine Ausführungen und Hinweise. Noch einen langen und angenehmen Ruhestand wünscht Dir der

Wolf aus dem Spessart.
 
#10
U

uhrenkel

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Hallo Detlef,

Das Uhrwerk denke ich, ist von DEUTA selbst hergestellt. DEUTA ist ja ein feinmechanischer Laden. Irgendwie hängen die auch mit VDO zusammen.

Gruß Wolf (Bonanza)
Die Firmengeschichte/Firmenentwicklung der Deuta ist etwas undurchsichtig und die Angaben im Internet sind auch wenig hilfreich bzw. falsch.

Richtig ist, dass die Deuta 1905 gegründet wurde, aber 1929 in der Weltwirtschafskrise mit OTA zur VDO zusammengeschlossen wurde. Bereits 1942 trennten sich aber die Wege von VDO und Deuta. Deuta stellte im Krieg Messinstrumente her.

Die Firmenzentrale der Deuta wurde nach dem Krieg von Berlin nach Bergisch-Gladbach verlegt.

Nach dem Krieg scheint Deuta ausschließlich Anzeigeinstrumente für Schienenfahrzeuge hergestellt zu haben, während VDO zum Hauptanbieter für Anzeigeinstrumente für Autos wurde.

Auch heute scheint Deuta zu einem internationalen Hersteller für Anzeigeistrumente für Schienenfahrzeuge zu gehören; inwieweit in Deutschland noch gefertigt wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Uhrenkel
 
#12
bonanza

bonanza

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Hallo Kater7.

Sorry, ich wollte Dir nicht zu nahe treten. Aber Du schriebst, dass das alles schon so lange her ist. Da dachte ich, dass Du nun im Ruhestand bist, den Du Dir sicherlich verdient hättest. Ich selbst bin nämlich (mit 78 Jahren) schon einige Jahre im Ruhestand.

Die Sache mit dem Herstelldatum von 1987 hat sich übrigens geklärt. Es war ein Lesefehler meinerseits. Die richtige Zahl lautet 1587. Sie ist wohl die Herstellnummer der Uhr. Ich fand sie an verschiedenen Stellen der Uhr. Am Anfang, als die Uhr noch verschmutzt war (siehe oben), war das natürlich nicht so gut zu lesen wie jetzt. Gut, dass man über solche Sachen spricht. Siehe auch erstes Bild in diesem Beitrag, rechts, Rückseite der Uhr auf dem Rädchen zur Zeigereinstellung. Die Firma DEUTA wird wissen wann sie die Uhr hergestellt hat.

Danke auch an Uhrenkel für seine Erläuterungen.

Es grüßt aus dem Spessart der

Wolf
 
Zuletzt bearbeitet:
#13
kater7

kater7

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Hallo Wolf,
alles gut, ich war wirklich sehr lange auf keiner DB Altbaulok mehr. Du bist mir nicht zu nahe getreten :D
 
#14
P

Pommes

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1.587
DEUTA hat also mindestens seit dem Jahr 1587 Eisenbahnuhren hergestellt.
Und zum 250-Jährigen Jubiläum sollte Deine Uhr in die erste Lokomotive von Deutschland eingebaut werden. Da aber der "Adler" zwei Jahre zu früh aus England geliefert wurde, war es dann das 248-Jährige Firmenjubiläum.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Uhr der Zeitgeschichte.:-)
 
#15
bonanza

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Ja Pommes ich weiß, wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung. Aber Humor ist wenn man trotzdem lacht.

Wolf
 
#17
kater7

kater7

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Ein bisschen im Netz gesucht, ist ja immer relativ einfach wenn man weiß wonach man gucken muß. Bis auf den Hebel für die E-Bremse und ein paar Kleinigkeiten sind ja die Führerstände der DB 110, 139, 140, 141 und 150 gleich, also ist auch der Einbauort der Uhr gleich. Schön zu sehen an diesem Bild wie die Beleuchtung der Instrumente, also auch der Borduhr, funktionierte .....

E10 Führerstand.JPG

.....und auch der Grund warum kaum einer weiß wo die Uhr denn sitzt, man sieht sie nämlich fast nicht, deshalb das gleiche Bild nochmals mit Pfeil:

E10 Führerstand.JPG

Zufällig bei der Suche mit aufgetaucht das Bild einer 151, Einbauort in etwa immer noch der Selbe und die Borduhr ist besser zu sehen aus der Perspektive.

E151 Führerstand.JPG
 
#18
bonanza

bonanza

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Guten Morgen kater7,

ich hatte auch schon ein Bild mit der Uhr gefunden.

Deuta-Uhr in E-Lok.jpg

Gruß Wolf
 
#19
kater7

kater7

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Hallo Wolf,
die Frontscheibe ist stark abgerundet und sehr massiv verschraubt, ohne es wirklich zu wissen weil ich diese Lok nie gefahren habe tippe ich auf BR 103, das IC-Paradepferd der Deutschen Bundesbahn.
 
#20
bonanza

bonanza

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Hallo Kater7,

die hier gezeigte Uhr ist eine weitere Variante. Sie kann von vorne bedient werden. Rechts oben, der kleine Knopf ist zum Stellen der Zeiger und rechts unten der Knopf (Schlüssel) zum Aufziehen der Uhr. Er ist leider halb verdeckt durch den großen schwarzen Griff. Diese Variante ist auch in Ebay zu finden. Diese Bedienelemente sind über zusätzliche Zahnräder nach außen verlegt und über lange Wellen von vorne zu bedienen.

Gruß Wolf
 
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