Bitte um Ratschlag: Ganggenauigkeit Omega Seamaster Diver 300m Referenz 210.30.42.20.01.001

Diskutiere Bitte um Ratschlag: Ganggenauigkeit Omega Seamaster Diver 300m Referenz 210.30.42.20.01.001 im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Liebe Forumsmitglieder, ich würde mich über eine Meinung euerseits zu folgenden Thema sehr freuen: Vor ca. 1 Woche habe ich mir meine erste...
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cader

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Liebe Forumsmitglieder,

ich würde mich über eine Meinung euerseits zu folgenden Thema sehr freuen:
Vor ca. 1 Woche habe ich mir meine erste Omega-Uhr gekauft. Natürlich war ich wie so viele auf der Suche nach einem im Vergleich zum Neupreis lukrativen Angebot und bin dabei auf einen bekannten Online Händler gestoßen. Nach etwas längerer Wartezeit konnte ich hier eine als "Neue / Ungetragen" deklarierte Uhr entgegennehmen, deren Garantiekarte jedoch von einem italienischen Konzessionär ca. 2 Monate vor meine Kaufdatum datiert war und die nicht mehr vollständig verklebt war. Sämtliche Unterlagen lagen allerdings vor und optische Mängel waren von mir nicht festzustellen:
Im kurzfristigen Verlauf ist mir nun vermehrt aufgefallen, dass die Uhr ca. +7 sec. /24h zu schnell läuft (vllt. auch ein wenig mehr und dies trotz genauer Einstellung der Zeit und unter Vollaufzug). Die Uhr hat ein bestandenes Master Chronometer Certificate mit durchschnittlich getesteter Abweichung von ca. 3,7-4,2 sec/24h (siehe Ausschnitt anbei).
Die im Certificate ermittelten Werte werden demnach nicht eingehalten und liegen teils auch knapp über den Testlimits.
Ich bin nun verunsichert und frage mich, ob dieser Zustand bei nicht ganztägigen Tragen vorkommen kann bzw. sich über die Zeit noch einregulierten könnte, bzw. vllt. auch gar nicht so schlimm ist?! Insbesondere weil einige über die tadellosen Gangwerte der neuen Omega-Modelle berichten und vllt. auch weil ich mich nun frage vllt. doch schon ein 2 Monate altes Exemplar mit Mangel gekauft zu haben?
Noch liege ich ein paar Tage innerhalb meines 14-tägigen Rückgaberechts (so habe ich es zumindest verstanden, oder ist eine Rückgabe bei bereits getragener Uhr mit V.a. Mangel nicht mehr möglich > sprich der Verkäufer muss lediglich ausbessern?).
Ich freue mich sehr über konstruktive Beiträge um die Situation besser einordnen zu können, sprich in jedenfall zurückgeben und z.B. Juwelier / Omega Boutique vor Ort aufsuchen (trotz Listenpreis) vs. das kann hier genauso passieren vs. abwarten die Uhr tragen und im Verlauf bei ausbleibender Besserung zum Nachjustieren einsenden?

Bildschirmfoto 2021-04-27 um 20.32.04.png
 
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BSBV

BSBV

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Moin,
liest sich so wie ein Auto mit Tageszulassung, das aber nur 25 km auf dem Tacho hat.
Deswegen auch der Preis, so vermute ich mal.

Trägst Du die Uhr durchgehend, oder nicht.
Ich denke die Uhr (das Werk) braucht etwas Zeit.

Klar, man könnte die Uhr komplett zurück geben, oder aber auch, ist ja Garantie drauf, einregulieren lassen, wenn sich die Werte nicht ändern, wobei ich Plus 7 Sek./Tag als nicht so tragisch empfinde. Aber jeder ist / oder sieht das anders.
 
Andrey84

Andrey84

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War das nicht so, dass die Uhren beim Test komplett aufgezogen werden und RUHEN, sprich, von keinem Menschen getragen werden. Du trägst und bewegst die Uhr. Eine leichte Abweichung kann bereits dadurch kommen.
Andrey84, der Messtechnik-Ingenieur. ;-)
 
Andrey84

Andrey84

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Wenn ich mit einer Uhr zum Uhrmacher komme und sage, die läuft 20sec (tagelang mitnotiert) am Tag vor, legt er sie auf die Zeitwaage und sieht 12 oder 15 Sekunden Vorlauf/Tag.
Ist mir bereits 2 mal so passiert
 
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cader

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Moin,
liest sich so wie ein Auto mit Tageszulassung, das aber nur 25 km auf dem Tacho hat.
Deswegen auch der Preis, so vermute ich mal.
Ich verstehe die Aussage leider nicht. Ist demnach gemeint die Uhr könnte einen Mangel haben?
Trägst Du die Uhr durchgehend, oder nicht.
Ich denke die Uhr (das Werk) braucht etwas Zeit.

Klar, man könnte die Uhr komplett zurück geben, oder aber auch, ist ja Garantie drauf, einregulieren lassen, wenn sich die Werte nicht ändern, wobei ich Plus 7 Sek./Tag als nicht so tragisch empfinde. Aber jeder ist / oder sieht das anders.
Ich trage die Uhr nicht durchgängig.

Wie Würden Sie vorgehen?
 
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cader

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War das nicht so, dass die Uhren beim Test komplett aufgezogen werden und RUHEN, sprich, von keinem Menschen getragen werden. Du trägst und bewegst die Uhr. Eine leichte Abweichung kann bereits dadurch kommen.
Andrey84, der Messtechnik-Ingenieur. ;-)
Vielen Dank für die Rückmeldung.
Ich habe die Uhr um ca. 17 Uhr vollständig aufgezogen und danach noch ein wenig am Abend zu Hause getragen. Über Nacht und Arbeit in der Box ruhen lassen.
Mich würde interessen ob eine Situation wie sie mir wiederfahren ist mit Garantiekarte / Gangwerten akzeptierbar ist oder ich vllt beim Juwelier / Boutique vor Ort besser beraten bin?
 
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Gast52069

Gast
Also bei +7 Sek./Tag bei einer neuen, noch nicht eingelaufenen Uhr, bekomme ich kein Herzrasen oder Stresspusteln :lol:
Trag Sie erstmal ein paar Wochen und warte in Ruhe ab.
Es kann sehr gut sein das sich die winzigen Ölmengen in den Steinlagern noch etwas mehr verteilen und sich das Gangverhalten noch leicht ändert.
 
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Andrey84

Andrey84

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Das kann ich leider nicht sagen, was der bessere Weg wäre. Ich würde vmtl. 7sec/Tag erstmal tolerieren und nicht zu eng sehen. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass es eine kleine Abweichung zwischen den Testwerten und Realität geben kann.
Die schreiben „average“ im Protokoll. Mitteln sie über die Tage?

Ich habe wenig Erfahrung mit Omegas, Chronometern etc. ich habe nur günstigere bisher gehabt. Sorry. :(
 
BSBV

BSBV

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Ich verstehe die Aussage leider nicht. Ist demnach gemeint die Uhr könnte einen Mangel haben?

Nein, die Uhr, so denke ich, wird keine Mängel haben.
Mein Auto hatte damals eine Tageszulassung.
Ist / war neu und unbefahren, aber im Verkauf günstiger wegen der Zulassung.

Omega, so schätze ich mal, hat die Uhr an den Konzi verkauft. Der hat seinen Namen eingetragen.
Die Uhr ist zwar noch neu, aber nicht mehr fabrikneu.


Ich trage die Uhr nicht durchgängig.

Wie Würden Sie vorgehen?

Ich würde die Uhr tragen, denn so eine Chronometer-Messung ist eine Momentaufnahme, die sich beim Tragen etwas verändern kann, denn jeder trägt seine Uhr etwas anders.
Ich würde etwas warten, die Uhr tragen, und beobachten.
In 99% der Fälle verbessern sich die Werte im Laufe der Zeit.
 
UhrAlex

UhrAlex

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Also von Omega bin ich deutlich bessere Gangwerte von Anfang an gewohnt und verändert hat sich da auch nicht mehr viel.
Aber ich würde nicht sagen, dass das auf einen Defekt hindeutet.
Kann man auf Garantie nachregulieren lassen.

Die Garantie vom ausländischen Konzi ist bei Grauhändlern ganz normal.
Wenn einen das stört, muss man selbst direkt vom Konzi kaufen. Und auch dann übrigens nicht zum Listenpreis.

Wenn sie jetzt noch zurückgegeben werden soll, dürfen keinerlei Spuren an Uhr und Band entstanden sein.

Wäre generell der Plan die Uhr über Nacht und auf der Arbeit nicht zu tragen?
Dann könnte sie regelmäßig zu wenig Bewegung bekommen.

Gruß
Alex
 
Der Motor

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Die Werte bei der Chronometer-Prüfung werden ja nicht am Arm gemessen.
Ich konnte im Alltag noch nie die Werte von einem Gangschein vom Uhrmacher nachstellen. Allerdings waren meine Uhren immer in der Praxis langsamer.
 
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LBeck

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Beim Meta Zertifikat werden auch unterschiedliche Alltagssituationen nachgestellt und die Zertifizierung dauert auch einige Tage. Eintragen muss sich da nichts. Auch werden bei der Zertifizierung Bewegungen durchgeführt. Eigentlich sollte die Uhr nicht die Grenzen überschreiten. Sicher kein Problem es zu korrigieren.
 
Der Motor

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Kommt darauf an, welche Alltagssituationen man nachstellt. Letztlich kann es das potenziell ja noch schlimmer machen. Bewegt sich jemand viel, wenig? Durchschnittlich? Dass das Gangverhalten über alle Lagen, Temperaturen und Aufzugszustände nahezu identisch ist, halte ich für ausgeschlossen.
Aber egal: 7 Sekunden sind meiner Meinung nach tatsächlich zu viel gemessen am Anspruch.
 
BSBV

BSBV

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Richtig, Situationen werden nachgestellt, so gut wie möglich, ist aber nicht die Realität.
Was hat mir mal Uhrmacher gesagt; ""ich habe das Werk gemäß ihrer Tragegewohnheit einreguliert, und nicht nach der Zeitwaage.""
Die Uhr hat klasse Gangwerte. Heute noch.
Keine meiner Chronometer-Uhren hat je genau die angegebenen Werte erreicht. Alle lagen etwas daneben.

Ich habe mich dann von der "Sekundenjagt" verabschiedet. Macht keinen Sinn und kostet nur Nerven.

Ein Vorlauf bis 10 Sek./Tag lasse ich gelten. Einen Nachlauf nicht.
 
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LBeck

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Genaueres kann man auf der Omega Seite nachlesen. Dort sind die Tests erklärt und was genau gemacht wird. Bei den Anspruch darf es ruhig etwas exakter sein.
 
dan-ke84

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Praxisempfehlung:

Habe ähnliches damals mit meiner Speedmaster erlebt (keim Chronometer).
Die lief von Anfang an mit ca. 15 Sekunden im Plus.
Habe das akzeptiert und 18 Monate beobachtet.
Da die Uhr 24 Monate Garantie hatte, hab ich sie nach 18 Monaten zu Omega zur Überprüfung gegeben.
Der Uhr wurde ein kleiner Service spendiert (incl neuem Plexi) und sie wurde einreguliert.
Seitdem schnurrt sie mit 4-6 Sek pro Tag im Plus.
Das ist für die alte Speedmastermühle absolut i.O.

Also mein Tipp.
Tragen und 6 Monate vor Ende der Garantie zur Regulierung geben, damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe, da du den ersten Service um einige Jahre hinauszögern kannst.
 
Der Motor

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R***x? Bei mir: zweimal +/- 2 Sekunden am Arm.
Da ich die Uhren erst seit maximal 2 Jahren besitze, betrachte ich diese
Werte noch nicht als dauerhaft validiert.
Andere Chronometer mit Eta haben solche niedrigen Abweichungen anfangs auch geschafft, bevor dann der Nachgang schlimmer wurde.
 
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Bitte um Ratschlag: Ganggenauigkeit Omega Seamaster Diver 300m Referenz 210.30.42.20.01.001

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