Bis wieviel Euro würdet ihr eine Quarzuhr kaufen?

Diskutiere Bis wieviel Euro würdet ihr eine Quarzuhr kaufen? im Kaufberatung Forum im Bereich Uhren-Forum; Das war meine teuerste und gleichzeitig auch letzte Quarzuhr. Breitling B55 Ich erkenne kein Leben darin. :hmm:

xenonrot

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Das war meine teuerste und gleichzeitig auch letzte Quarzuhr. Breitling B55
Ich erkenne kein Leben darin.
:hmm:

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clocktime

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Das war meine teuerste und gleichzeitig auch letzte Quarzuhr. [...]
Ich erkenne kein Leben darin.
:hmm:
Auch eine Automatik ist in dem Sinn "tot". Immerhin würde sie nicht verbrutzeln, wenn man mit E-Schocks versucht, das "Herz" wiederzubeleben. ;-) Nach der Uhr-Leben-Theorie müsste zudem die Accutron "leben", obgleich sie keine mechanische Uhr im eigentlichen Sinn ist.
Versteh' mich bitte nicht falsch, aber rein sachlich spricht alles für Quarz: Läuft genauer, läuft meist länger ohne notwendige Revision. Auch ich bevorzuge Automatik, aber das ist nicht objektiv zu begründen, es sei denn, Du rechnest mit einem NEMP, bei dem jede Quarzuhr stehenbleiben würde.
 

uwe733

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Liegt halt alles im Auge des Betrachters. Diese Breitling-Quarzmodelle ordne ich als Stilikonen ein und kann gut verstehen, wenn sich jemand dafür begeistert und darin Leben sieht.

Viele Grüße, Uwe
 

B1884

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Eine Uhr hat keinen Stoffwechsel und ist damit kein Lebewesen.

Wer meint in einer Mechanik würde ein Leben stecken der huldigt hoffentlich jedem morgen seinem Getriebe und Verbrennungsmotor im Auto. Diese Mechanik ist wesentlich komplexer und hat sogar einen Stoffwechsel.

Ich freue mich täglich über die Uhren in meiner Uhrenkassette. Seien es schöne Quartz-Modelle oder Automatik-Uhren. Sie haben alle ihren Charme. Und eine hochwertige Quartz, so frech bin ich nun einfach, gehört in jede ernsthafte Uhrensammlung. :D

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal was diese Umfrage bringen soll. Ich geb eben x für eine Quartz-Uhr aus, ein anderer eben y. Das juckt mich nicht und den anderen vermutlich auch nicht. Wo ist der Unterschied zur Mechanik? Die wenigsten werden doch unserem geschätzten A.Lange, der hier immer wunderschöne Uhren vorstellt, nacheifern, nur weil er eben ein Budget hat von dem wohl der große Rest hier nur träumt (ich eingeschlossen).

Es gibt keine Höchstgrenze für Quartz, ebenso wie es keine sinnvolle Höchstgrenze für Mechanik gibt.
 

ostseeuhr

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Liegt halt alles im Auge des Betrachters. Diese Breitling-Quarzmodelle ordne ich als Stilikonen ein und kann gut verstehen, wenn sich jemand dafür begeistert und darin Leben sieht.

Viele Grüße, Uwe
Die Aerospace ist eben „das Original“ was Ana-Digi betrifft. Daneben ist eigentlich nur ein zeitloses Ana-Digi noch im Angebot - Citizen Aqualand Classic aus 1985 und wird heute fast unverändert gebaut.
 

Constellation

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. . .

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal was diese Umfrage bringen soll. Ich geb eben x für eine Quartz-Uhr aus, ein anderer eben y. Das juckt mich nicht und den anderen vermutlich auch nicht. Wo ist der Unterschied zur Mechanik? Die wenigsten werden doch unserem geschätzten A.Lange, der hier immer wunderschöne Uhren vorstellt, nacheifern, nur weil er eben ein Budget hat von dem wohl der große Rest hier nur träumt (ich eingeschlossen).

Es gibt keine Höchstgrenze für Quartz, ebenso wie es keine sinnvolle Höchstgrenze für Mechanik gibt.

Es dürfte gleichauf liegen mit den Kaufberatungen.
Und zwar die, die nicht nach (Trage)Erfahrungen, Tipps und Hinweisen fragen, sondern im "Idealfall" auch noch eine 3-Zeiger-Uhr mit einem Chronographen als Thema haben wie "welche gefällt Euch besser?".

Der Fadenstarter wird die Uhr tragen, niemand anders. Und dass die reguläre, echte Lebensumgebung dieselben Huldigungen bringt wie hier bei mancher (bestimmten) Marke ist eh mehr als zweifelhaft - aber manche brauchen die . . . Bestätigung.
 
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edukit

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Danke mal für alle Rückmeldungein. Ich habe die Grage gestellt, da viele von meiner Umgebung der Meinung sind, dass man für eine Quarzuhr nicht viel ausgeben muss und besser immer die mechanische Variante auswählen muss. Außerdem smd fast alle Werbungen der Uhrenhersteller nur für automatische Uhren, Quarz ist kaum zu sehen. Deswegen war ich neugierig, ob es sozusagen eine psychologische Obergrenze für Quarz gäbe. Jetzt habe ich aber verstanden, dass die Quarzuhren auf keinen Fall schlechter sind uns nicht unbedingt günstiger sein müssen. :)
 

xenonrot

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Kaufen und Tragen was dir gefällt - klingt zwar abgedroschen, ist aber im Kern doch wahr.
Abgedroschen weil Uhren in den letzten Jahren zunehmend als Geldanlage gesehen werden und da ist Quarz nun mal weit außen vor. (Eine Oysterquarz oder die eine oder andere Patek für Damen bestätigen die Regel.)
Wahr weil, wenn du dir um dieses Thema Gedanken machst, leistet du dir vermutlich eine Uhr in einem bestimmten Preissegment, in dem du obige Hintergedanken nicht haben wirst. (eine BBB bestätigt vielleicht auch diese Regel)


Und das wichtigste: Die, die sich hier her verirren werfen alle Regeln wieder über Bord :face:
 

düsseldude

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Hallo,

wie eigentlich immer, hängt es sehr vom Einzelfall und den Umständen, dem Kontext ab.

Um Dir aber eine Hilfestellung zu geben, möchte ich gerne auf Deine Frage antworten und meine Motive bzw. Überlegungen darlegen. Ich habe mir damals bewusst eine Quarz Uhr gekauft, da sie bei mir einen bestimmten Zweck erfüllen sollte.

Ich wollte damals unbedingt eine Uhr mit der ich bedenkenlos Sport treiben konnte. Zudem sollte sie aber schon ein wenig hochwertiger sein als die üblichen Verdächtigen von Casio, die ich bis dato immer sehr gerne getragen habe. Dabei war mir wichtig eine Stoppfunktion bzw. eine Timer Funktion zu haben sowie eine respektable Wasserdichtigkeit. Ich konnte mich damals nur sehr schwer zwischen der Breitling Aerospace und dem Tag Heuer Chronotimer entscheiden, da ich sehr auf dieses Analog-Digital Design stehe. Zudem gefiel mir die Optionaliät, die Digitaloptionen bei Nicht-Gebrauch weitestgehend zum Verschwinden bringen zu können.

In der heutigen Zeit würde ich aber wohl eher zu einer Smart Watch greifen, da diese einfach Dinge kann, die vor 10-15 Jahren noch undenkbar waren.

Die einzige Uhr, die mir heute noch als „originäre“ Quarzuhr (d.i. eine Uhr, die es nur als solche gibt und nicht auch in einer Automatik Ausführung, da sie Funktionen hat mit der eine Automatik Uhr nicht aufwarten kann) und „Ikone" gefällt, ist die Breitling Aerospace.

Etwas anders verhält es sich aber, wenn man eine große Uhrensammlung hat. Dann kann eine „nicht-originäre“ Quarzuhr durchaus auch ihre Berechtigung haben. So hätte ich in meiner Anfangszeit, z.B. niemals eine Omega Seamaster als Quarz Variante gekauft, sondern habe immer die Automatik Variante vorgezogen.

Wenn man allerdings mehrere Uhren in der Box hat, ist es gar nicht mal so unpraktisch auf eine Quarzuhr zurückgreifen zu können, da diese praktischerweise nicht mehr eingestellt werden muss. Gerade bei Datumskomplikationen, ohne Datumsschnellverstellung, kann es bisweilen total abtörnend sein, am 15. eine Uhr auf den 1. umzustellen.


Was ich bei Dir allerdings „herauslese“ ist,

1. dass Du keine große Sammlung hast.
2. Dir eine Uhr gefällt, die es sowohl als Quarz als auch als Automatik Ausführung gibt, also keine „originäre“ Quarzuhr ist. Aber irgendwie eine Art „schlechtes Uhren-Gewissen“ aufploppt, als ob es sich für einen echten Uhren Aficionado nicht gehöre, eine Quarzuhr zu tragen.

Meine Erfahrung ist eher die, dass außerhalb der „Uhren-Community“ sowieso keiner darauf achtet, ob Du eine Automatik- oder Quarzuhr trägst bzw. die meisten den Unterschied nicht einmal ausmachen könnten.

In Deinem konkreten Fall würde ich zur Automatikvariante greifen, weil es sich hierbei eher um eine Uhr im „klassischen Diver Design“ handelt, bei der ich persönlich ein Automatikwerk passender finde. Einer solchen Uhr steht imho ein „schleichender“ Automatikzeiger besser, als ein „springender“ Quarzzeiger.

Gleichsam finde ich das „80h Powermatic“ auch ein interessantes Werk, da es eine zeitgemäße (:-P) Weiterentwicklung des berühmten ETA 2824er Werkes ist. Für nur 160 € mehr, erhält man wirklich eine „Menge Uhr“.
Allerdings geht die lange Gangreserve auch ein wenig auf Kosten der Ganggenauigkeit und einer damit verbundenen „Drosselung der Unruhfrequenz“ von 28.800 bph (ETA 2824) auf 21.600 bph, d.h. der Zeiger „tickt“ nicht mehr 8, sondern nur noch 6 Mal pro Sekunde.

Long story- short:
Wie wichtig Dir diese Parameter, wie Ganggenauigkeit, Gangreserve, optisches Zeigerspiel, 160 € Mehrpreis, etc. sind, kannst aber nur Du selbst entscheiden. Deswegen möchte ich Dir sagen: Mache Dir Gedanken was Dir wichtig ist, was besser zu Deinen Präferenzen passt und was sich für Dich besser anfühlt. Es ist Dein Geschmack, Dein Geld und nur Du allein wirst die Uhr tragen!

Viel Erfolg
und über eine Rückmeldung was es schlussendlich geworden ist, würde ich mich sehr freuen.
 

clocktime

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Gleichsam finde ich das „80h Powermatic“ auch ein interessantes Werk, da es eine zeitgemäße (:-P) Weiterentwicklung des berühmten ETA 2824er Werkes ist. Für nur 160 € mehr, erhält man wirklich eine „Menge Uhr“.
Allerdings geht die lange Gangreserve auch ein wenig auf Kosten der Ganggenauigkeit und einer damit verbundenen „Drosselung der Unruhfrequenz“ von 28.800 bph (ETA 2824) auf 21.600 bph, d.h. der Zeiger „tickt“ nicht mehr 8, sondern nur noch 6 Mal pro Sekunde.
Zum Thema Ganggenauigkeit: Da bist Du leider im Irrtum. Zunächst einmal sagt die Taktrate moderner Kaliber nur noch wenig über die Ganggenauigkeit aus. Nicht vergessen, selbst viele ganz teure Hersteller wie AP verbauen teilweise Kaliber, die sogar noch tiefer getaktet sind als die von Dir erwähnten 21.600. Bei Chronographen mit kleiner Sekunde (und anderen Uhren mit kleiner Sekunde) ist es in Bezug auf die Sichtbarkeit der gröberen Taktung sogar egal, weil diese an der kleinen Sekunde kaum sichtbar ist.
Die Powermatic 80 laufen sehr genau, der schlechteste Wert, den ich bisher bei diesen Kalibern hatte, war +7s/d. Alle anderen meiner Powermatic 80 laufen im COSC-Rahmen, obwohl sie nicht zertifiziert sind. Bei den älteren ETA 28xx hingegen ist es ein Glücksfall, wenn sie so genau laufen. Da muss man eher von +10s/d als guten Wert ausgehen, wenn die Kaliber nicht COSC-zertifiziert sind. Bei den älteren ETAs habe ich von +0,5s/d (sehr gut, aber Ausnahme) bis +25s/d (relativ mies) alles gehabt. Die Kaliber mit schlechten Werte lasse ich einregulieren, ansonsten - sei's drum, da ich die Uhren in der Regel nicht länger als eine Woche am Stück trage.
 

düsseldude

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Zum Thema Ganggenauigkeit: Da bist Du leider im Irrtum. Zunächst einmal sagt die Taktrate moderner Kaliber nur noch wenig über die Ganggenauigkeit aus
Hallo,
wer sich wie im Irrtum befindet, möchte ich an dieser Stelle gar nicht wirklich diskutieren, da ich das Ursprungsthema nicht „derailen“ lassen möchte. Nur soviel, dieses Thema wird immer wieder heiß diskutiert und man wird dabei wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Um diese „Thematik“ sind auch wirklich schon viele Sträuße ausgefochten worden, die einen sagen so, andere wiederum so.

Für das andere „so“ soll hier nur einmal exemplarisch dies oder auch das herhalten.

Persönlich habe ich keine Erfahrung mit dem Powermatic, sehr wohl aber mit den alten ETA 28xx Werken und entgegen Deiner Aussage, liefen die allesamt, sowohl in meinen Omegas als auch beim 7750 „Chronographenwerk“ immer innerhalb der Chronometer Norm. Entscheidender dürfte bei ETA Werken halt sein, um welche Qualitätsstufe es sich handelt, in meinen Uhren werkelten nämlich meistens Chronomètre Ausführungen bzw. wie genau sie auf das individuelle Trageverhalten einreguliert werden.

Meine Intention war es aber nicht eine Debatte über technische Errungenschaften zu führen, dazu fehlt mir im Übrigen auch der „Uhr“-technische Sachverstand, sondern lediglich dem Themensteller ein paar Anregungen zu geben, die ihm vielleicht einen Nutzen bringen können, eine für ihn bessere Entscheidungsgrundlage zu finden.

In diesem Sinne:prost:
 
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clocktime

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Persönlich habe ich keine Erfahrung mit dem Powermatic, sehr wohl aber mit den alten ETA 28xx Werken und entgegen Deiner Aussage, liefen die allesamt, sowohl in meinen Omegas als auch beim 7750 „Chronographenwerk“ immer innerhalb der Chronometer Norm. Entscheidender dürfte bei ETA Werken halt sein, um welche Qualitätsstufe es sich handelt, in meinen Uhren werkelten nämlich immer Chronomètre Ausführungen bzw. wie genau sie auf das individuelle Trageverhalten einreguliert werden.
Hast Du meinen Text eigentlich genau (!) gelesen? Ich habe klar gesagt, dass meine Aussage nicht für COSC-zertifizierte Uhren gilt - da sind Deine alle aussen vor. ;-)
 

düsseldude

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Hast Du meinen Text eigentlich genau (!) gelesen? Ich habe klar gesagt, dass meine Aussage nicht für COSC-zertifizierte Uhren gilt - da sind Deine alle aussen vor
Habe ich;-)! Ich hatte aber neben den Omegas auch Tag Heuer Uhren, die allesamt nicht mit einer Chronometer zertifizierten Ausführung ausgestattet waren, aber mittels Einregulierung auf mein Trageverhalten, ebenfalls im Chronometer Bereich liefen! Ich habe das „immer“ auf die Omegas bezogen und nun etwas genauer auf „meistens“ geändert, um auslegungstechnische Missverständnisse nicht weiter aufkeimen zu lassen, worauf sich im Übrigen auch der zweite Halbsatz der Einregulierung bezog ;-).

Aber sei es drum. Möge der TE ein paar für ihn nützliche Informationen erhalten haben, die ihn weiterbringen mögen, um die für ihn richtige Wahl treffen zu können!:prost:
 

Karl Toffee

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Hallo,

wenn es sich um meine erste Uhr handeln würde, würde ICH wahrscheinlich doch erstmal auf ein mech. Modell zurückgreifen. Aber dann ... .
Ich bin gerade am überlegen, mir evtl. eine GS SBGV225 zuzulegen. Also wäre ich bereit > 2000 auszugeben. Das sollte die Frage beantworten

Ich will hier garnicht weiter mech. und quarz gegenüberstellen. Aber trotzdem noch eine für mich mitlerweile relevante Anmerkung:
Ich besitze diverse mech. Uhren. Diese brauchen in regelmäßigen Abständen eine Revision. Und dass kann nach Anzahl der Uhren und Marke ziemlich ins Geld gehen.
Habe ich natürlich vorher gewusst und ist auch OK. Quarz ist hier wesentlich günstiger was die Folgekosten anbetrifft und dies ist für mich mittlerweile durchaus ein Aspekt.

Auch Quarz Uhren haben in der Uhrengeschichte ihren Platz und ich habe somit keinerlei Probleme mich auch an einer Quarz Uhr zu erfreuen.
Es gibt genügend Modelle in der ein Quarzwerk nichts von deren Authentizität raubt, wie Tissot PRX, Longines VHP, Victorinox INOX, diverse Grand Seiko oder Breitling Modelle und viele mehr.
 
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Kiddennis327

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Bei dem Thema gibt es kein richtig oder falsch. Am Ende des Tages ist es immer noch deine Sichtweise und nur die entscheidet darüber, was in deinen Augen richtig und was falsch ist.

Ich selber habe auch schon Quarz Uhren für mehr als 700,- Euro gekauft. Es ist wie bei jedem anderen Hobby auch, gefällt mir die Uhr, dann kaufe ich Sie. Und wenn es dich dann glücklich macht, dann ist doch alles super gelaufen.

Übrigens: Ich stand selber vor der gleichen Entscheidung und ich habe mich dann für die mechanische Variante entschieden und ich bereue meine Entscheidung nicht im geringsten.

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OWLer

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Es ist eigentlich schade, dass die Quarztechnik von vielen Herstellern so stiefmütterlich behandelt wird. Ausnahmen sind da Seiko, Casio und ganz besonders Citizen/Bulova.
Mit Quarzantrieben kann man auch mechanisch sehr viel umsetzen - und sicherlich auch so, dass die Technik wirklich sichtbar wird. Quarzwerke wecken vielleicht so wenig „Emotionen“, weil man sie kaum sieht. Man möchte schließlich ein Stückchen interessante und begreifbare Technik sehen. Paradebeispiel ist da SpringDrive. Technisch-rational gesehen völliger Unsinn. Aber Rationales ist selten schön. Und „schön“ ist SD auf jeden Fall.
Warum baut man Quarzwerke nicht größer und verziert sie? Warum gibt es sowas wie Thermoelektrische Energieversorgung oder Autoquarz (abgesehen von den paar Kinetics) nicht mehr? Oder vielleicht ein mechanischer quarzgetriebener ewiger Kalender? Offener Lavett-Motor? Für sowas würde ich gern tiefer in die Tasche greifen. Auch Quarz kann sicherlich Emotionen wecken - man muss es nur richtig verpacken, so wie es auch bei den mechanischen Werken passiert. Nur scheint diese Technik in der „rationalen Ecke“ hängengeblieben zu sein und „nur“ solche Leute zu bedienen, die einfach eine funktionierende Uhr wollen.
 
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clocktime

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Da wird wohl dieses Jahr etwas aus der SG kommen, um die Quarzer etwas zu fördern. :D
 
Thema:

Bis wieviel Euro würdet ihr eine Quarzuhr kaufen?

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