Bildbesprechungen

Diskutiere Bildbesprechungen im Small Talk Forum im Bereich Community; Hi, auf deinem kunstvoll gestalteten Bild im Salvaor-Dali-Style ist für meinen Geschmack einfach zu viel auf einmal drauf: Du hast die Folie mit...
Mueller27

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Dann möchte ich auch mal was beisteuern.
Mondaufgang
Hi, auf deinem kunstvoll gestalteten Bild im Salvaor-Dali-Style ist für meinen Geschmack einfach zu viel auf einmal drauf:
Du hast die Folie mit ihren Effekten, das (viel zu kleine) Ei und dann noch die Uhr hinten - das sind 3 Elemente.

Mein Vorschlag wäre sich bei diesem Themenbild, und generell, auf maximal 2 solcher Story-Elemente zu beschränken, besser sogar nur 1 Element. Wenn es doch unbedingt mehre Elemente sein sollen, dann sollten diese in der Größe und Wirkung aber perfekt ausbalanciert sein - was extrem schwierig ist und Zeit kostet.

Gerade wenn es in Richtung Kunst gehen soll galt schon immer: weniger ist mehr.

Viele Grüße

Carsten
 
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Mapkyc

Mapkyc

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Danke der Nachfrage. @I.v.e :prost:
Ich möchte mich in diesem Thread nur zum Bild äußern. Den Bericht zum Burger findest du hier.

Grüße!
 
Mapkyc

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Gerade wenn es in Richtung Kunst gehen soll galt schon immer: weniger ist mehr.
Wenn es in Richtung Kunst gehen soll, sind eigentlich alle Definitionen ungültig. Wer Werke publiziert und behauptet es sei Kunst, der ist auch Künstler. Es ist noch nicht mal wichtig, ob man davon leben kann oder ob es ein Hobby ist.

Viele, oder sogar alle Interpretationen (was Kunst sei), sind doch mehr oder weniger nur an den Haaren herbeigezogen.
 
Mueller27

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Wenn es in Richtung Kunst gehen soll, sind eigentlich alle Definitionen ungültig. Wer Werke publiziert und behauptet es sei Kunst, der ist auch Künstler. Es ist noch nicht mal wichtig, ob man davon leben kann oder ob es ein Hobby ist.
Die Diskussion will ich nicht anstoßen. Das war gar nicht meine Absicht. Hier liegt ein Missverständnis vor.

Ersetzte daher bitte in meinem Post oben das offenbar noch immer provozierende K-Wort einfach durch den Begriff "Bildwirkung". Um das ging es mir.
 
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Brasileiro

Brasileiro

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@Mapkyc : ganz tolles Foto und starker, eindringlicher Titel. Kunst lebt auch vom Titel. „Ohne Titel“ ist schwach. Natürlich könnte man da noch nachbearbeiten. Aber wozu? Es ist ein fotorealistisches Foto. Ein Augenblick deines Lebens aus deinem Blickwinkel festgehalten. Ohne störenden Blick in den Spiegel.
 
Mapkyc

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Wie du weißt, bin ich sehr eitel und kann mit negativer Kritik nur schlecht umgehen. @Brasileiro ;-)
Vielen Dank also für dein Lob. Das baut mich auf und mir wird es nun das ganze Wochende gut gehen.

Und ja, ich finde auch, ein Titel muß sein. Sonst ist es kein Werk und erreicht die schöpferische Höhe nicht.

Grüße Herzlichst!
 
O

OWLer

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@Mueller27
Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung!
Hi, auf deinem kunstvoll gestalteten Bild im Saldador-Dali-Style ist für meinen Geschmack einfach zu viel auf einmal drauf
Das kann ich gut nachvollziehen, auch wenn ich den Eindruck als Ersteller des Bildes zunächst nicht hatte. Auf eine solche Reaktion habe ich hier aber gehofft, da ich mich schlecht in den Betrachter hineinversetzen kann.
Die ursprüngliche Idee war eigentlich, das Ei in der verfremdeten Landschaft darzustellen (zunächst ohne Farben und Symbole).
Dieses Bild so zu überladen war eine Reaktion auf meinen Eindruck, dass viele Bilder oft sehr schnell abgehandelt sind: Man erkennt den wesentlichen Punkt schon kurz nach Beginn der Betrachtung. Meine Überlegung war, den "Entdeckerreiz" beim Betrachten möglichst lang aufrecht zu erhalten. Bestimmt schlägt sowas aber auch schnell in eine ungewünschte Richtung um, wobei das Bild am Ende sehr konstruiert wirkt. Irgendwie wie ein Witz den man erklären muss.
Die ursprüngliche Idee entspringt einem Bild, das ich seit meiner Kindheit im Kopf habe: Ein riesiger quaderförmiger Körper steht in einer steinigen Landschaft. Das stammt aus irgendeinem Film, aber ich erinnere mich an den übrigen Inhalt nicht mehr - nur an diesen Klotz. Dieses Bild/Motiv muss mich damals so beeindruckt haben, dass ich es heute noch vor Augen habe, aber ich weiß nicht welcher Film es war.

Dieser Aufbau hat sich als sehr wandelbar erwiesen: Schon ein anderer Einfallwinkel des Licht`s, kann die Aussage oder auch die Stimmung des Bildes komplett auf den Kopf stellen und ins Gegenteil verkehren. Wie du schon sagst, sind da zu viele Komponenten im Spiel. Die richtig abzustimmen ist sehr schwierig - spätestens bei der technischen Umsetzung, die selten mit der geistigen korreliert. Aus diesem Grund habe ich auch im gezeigten Bild größere Teile in der Schwärze "absaufen" lassen. Dass das sehr schwer zu steuern ist, ist mir auch aufgefallen und war gleichzeitig sehr überrascht welche Möglichkeiten sowas bietet. Ich habe an diesem "Set" einige Zeit gesessen, aber das was ich eigentlich wollte ist nie zu 100% entstanden. Ich muss gestehen, dass dieses Bild eher ein Zufallsprodukt ist.
Zur Aufnahmetechnik: Während der 10 Sekunden Aufnahmezeit habe ich mit 3 verschiedenen Lampen (LED Rot und Weiß/Blau und einer weißen Glühlampe) auf dieser Landschaft herumgemalt, um die unterschiedlichen Helligkeitszonen schon direkt im Bild erzeugen zu können, ohne später Abwedeln/Nachbelichten zu müssen.

Die Größe des Eis ist wirklich ein Problem. Da gibt es einen Konflikt: Ich wollte gern eine weit wirkende Landschaft haben (was auch nicht so recht gelungen ist) - das Ei aber halbwegs prominent darstellen. Wenn ich das Ei vergrößere, erkennt man aber aber auch wieder deutlicher, dass die Umgebung kaum größer als 1 m² ist.
 
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S

Scherox

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Kamera: Pentax K-50
Objektiv: Pentax 35 mm 2.4
Aufnahmedaten: JPG
Zeit: 1/80 (automatisch)
Arbeitsblende: 11 (automatisch)
ISO: 400 (automatisch)
Blitztechnik: kein Blitz
eingesetzte Software: GIMP (Verpixeln des Nummernschildes), Windows Fotos (Skalieren zum Quadrat, automatisch Verbessern)

Titel des Bildes: "Ein Experte parkt im Gewerbegebiet und steht die ganze Zeit auf der Bremse"

Lizenz: Jeder User des Uhrforums darf das Bild speichern, bearbeiten und wieder hochladen. Die kommerzielle Nutzung ist aber nicht gestattet.
Völlig Cool! Die Aufteilung fasziniert. Das Motiv ist natürlich sehr selten; aber das sind die Momente, wo man drauf halten muss. Bildaufbau, Konzeption, absolut gelungen! Das lässt sich nicht ververbessern.
 
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S

Scherox

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Gibt es weiterführende Daten zu deinem durchaus gelungenem Bild?
USA vor etwa 12 Jahren. Hasselblad 501cm, vermutlich 80mm Normalobjektiv und Provia Dia-Film. Mehr weiß ich nicht mehr.
 
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revenger

revenger

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@Mapkyc : ganz tolles Foto und starker, eindringlicher Titel. Kunst lebt auch vom Titel. „Ohne Titel“ ist schwach. Natürlich könnte man da noch nachbearbeiten. Aber wozu? Es ist ein fotorealistisches Foto. Ein Augenblick deines Lebens aus deinem Blickwinkel festgehalten. Ohne störenden Blick in den Spiegel.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Das ist große Kunst.
Auch wenn sich im Gegensatz dazu immer wieder solche Banausen finden, welche die Kunst verhöhnen. Einfach ungebührlich so etwas:
 
Mapkyc

Mapkyc

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Danke euch @revenger und @Scherox :super:
Im Sinne eines hoffentlich guten Miteinander sollten wir das jetzt nicht vertiefen.

Mein Bild entstand natürlich spontan und zufällig. Und ich denke, das wißt ihr auch. Ich habe da gar nichts komponiert oder arrangiert, tatsächlich einfach nur raufgedrückt. Mir gefällt das Bild aber wirklich. Wenn man wollte könnte man noch interpretieren aber damit fange ich jetzt besser nicht an.

Faszinierend finde ich, wie spielend leicht man zu einem guten Foto kommt. Ein Hoch auf die Technologie! Und nein, ich schäme mich nicht dafür, daß die Kamera die Einstellungen selbst wählte. Ich versuche es rational zu nutzen.

Ich wünschte mir, wir würden hier ohne Häme auskommen.

Der gesamten Fotoabteilung wünsche ich einen schönen Sonntag. Geht vielleicht raus und fotografiert ein wenig und laßt es euch vor allem nicht vermiesen. Findet euren eigenen Stil und seid selbstbewußt! Wahrnehmung sind einfach unterschiedlich. Anders kann es auch gar nicht sein. Laßt euch nichts Unnötiges einreden, steht zu eurem eigenen Werk und respektiert das des Anderen. Dann wird alles gut. Daran glaube ich ganz fest.
 
A.l.e.x.

A.l.e.x.

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Hallo!

Ein paar Schichten mit drei Wagemutigen:

3125074

Xpro1 mit einem alten 70-210er (210mm), f/3.5, Stück von oben über die ganze Breite runter beschnitten für den leicht ländlicheren Look.

Lg,
Alex
Lg,
Alex
 
Mueller27

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@Mueller27
Die ursprüngliche Idee entspringt einem Bild, das ich seit meiner Kindheit im Kopf habe: Ein riesiger quaderförmiger Körper steht in einer steinigen Landschaft. Das stammt aus irgendeinem Film, aber ich erinnere mich an den übrigen Inhalt nicht mehr - nur an diesen Klotz. Dieses Bild/Motiv muss mich damals so beeindruckt haben, dass ich es heute noch vor Augen habe, aber ich weiß nicht welcher Film es war.
Aber nicht vielleicht der Monolith aus 2001: Odyssee im Weltraum – Wikipedia ?? :-)

Wobei dieses ikonische Motiv aus dem Originalfilm von 1968 in den Jahrzehnten danach ja tausendfach in Filmen und Bildern kopiert wurde.
 
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OWLer

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@Mueller27 und @T. Freelancer ,

ja das ist er! :klatsch: Schon bei dem Trailer kommen Erinnerungen hoch - auch dieser Raum mit den roten Stühlen ist mir in Erinnerung geblieben. Den bestelle ich mir gleich mal.
Allerdings ist mir der Monolith sonst noch nirgendwo aufgefallen - wobei ich aber auch nur sehr selten Filme schaue.
 
T. Freelancer

T. Freelancer

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Die Erkennungsleistung gebührt Carsten, Ich wäre nicht drauf gekommen, wenn er es nicht erwähnt hätte, Wobei so viele Monolithen sind mir jeden Falls in Kinofilmen auch nicht vorgekommen.
Eine späte Entdeckung von mir ist der gruselige 'rover' aus der etwa gleich alten Fernehserie the prisoner. Die kam auch im Nachtprogramm der ARD 1969 in der Reihe "der fantastische Film".
 
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Rayman76

Rayman76

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Toller Thread hier :super:
Architektur ist eigentlich so überhaupt nicht meins, aber wenn man im Urlaub ist, lässt es sich nicht ganz vermeiden. Daher mal ein Blick auf eine Moschee in Istanbul, aufgenommen 2013.

3128111
Nikon 7000 mit AF-S DX NIKKOR 16-85mm
1/200 Sekunde
16 mm (Kleinbild 24 mm) bei f7
ISO 100
Photoshop CS3 (Schatten leicht anheben)

Originalformat. Das Bild wird sicher harmonischer, wenn man den unteren Teil wegschneidet, bis die Stahlverstrebungen nicht mehr zu sehen sind, aber ich wollte damals die Kuppel des Brunnens im Vordergrund komplett draufhaben und mir ein Beschneiden für später aufheben. Meine persönliche Herausforderung war, das Bild einigermaßen auszurichten, was mir leider nicht ganz gelungen ist (ich meine, es war etwas im Weg, sodass ich mich nicht frei hinstellen konnte).
Viele Grüße!
 
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