Besuch beim Konzi - oder wie man potentielle Kunden vergrault!

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Bremer28259

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Heute hatte ich ein nettes Erlebnis in/mit einem der bekanntesten Uhren- und Schmuckhändler hier in Bremen (und nicht nur dort). Der Name fängt mit W an und hört mit E auf.

Anlass des Besuches war der Wunsch, meine Dubois & Fils, Le Chronograph 1910, eine wie ich finde sehr schöne Uhr mit dem ETA Valjoux 7751 Werk in finissierte Ausführung, reparieren zu lassen. Die Uhr war mir beim Ablegen heruntergefallen und läuft seitdem nicht mehr. Gleichzeitig wollte ich mir dort die Rolex GMT Master II und die Explorer II zeigen lassen in der Absicht, demnächst eine dieser Uhren zu kaufen - eventuell sogar bei diesem Konzessionär.

Mir wurde die hermetisch verschlossenen Tür von einer jüngeren Dame geöffnet. Auf ihre Frage antwortete ich freundlich, dass ich vor Jahren mal ihren Uhrmacher Service für die Revision meiner Girard Perregaeux in Anspruch genommen habe, damit sehr zufrieden war und nun eine Uhr mit Automatikwerk reparieren lassen wolle. Sie nahm mir die Uhr ab und legte sie aus der Schatulle auf ein Samttellerchen. Nach einem Blick auf die Uhr sagte sie nur etwas pikiert: "Da können wir wohl nichts machen, mit der Firma arbeiten wir nicht zusammen."

Ich: "Nun, die Uhr hat ein finissiertes ETA Valjoux 7751 Uhrwerk, ich denke doch, dass Ihr Uhrmacher sie mal ansehen und eventuelle reparieren kann."

Sie: "Nein, die Uhr können wir höchsten einschicken."

Ich: " Nun, einschicken kann ich sie auch selbst, aber da die Uhr von einem Handelsunternehmen vertrieben wird, werden die sie auch zu einen ortsansässigen Uhrmacher bringen, der sie repariert. Vielleicht sogar bei Ihnen, denn das Handelsunternehmen sitzt in Hamburg, wo auch Ihr Stammhaus ist."

"Na gut" sagt sie, "ich frage mal nach".

Sie geht zu einem anderen Angestellten, der wohl den Sofortservice (Batteriewechsel etc.) macht, definitiv nicht deren Uhrmacher, denn den kenne ich vom Ansehen.
Als sie zürück kommt gibt sie mir eine Visitenkarte von einem Uhrmacher in einem Außenbezirk von Bremen, "mit dem wir immer zusammenarbeiten" und gibt mir deutlich zu verstehen, dass sie das Gespräch für beendet hält. Nach den Rolexes habe ich dann natürlich nicht mehr gefragt, dieser Laden kann mich mal alles mögliche, aber bestimmt mir keine Uhr mehr verkaufen.

Na gut, denke ich, gegenüber in der Sögestrasse ist ja noch ein Juwelier, der auch Rolex-Konzessionär ist. Ich also dahin. Und siehe da: "Natürlich sieht sich unser Uhrmacher die Uhr an. Wenn es etwas größeres ist, machen wir Ihnen einen Voranschlag."

Man hat mir natürlich auch die GMT Master II und eine Explorer II gezeigt, die ich beide ausgiebig befummeln durfte. Der Verkäufer war insgesamt sehr nett und kompetent. Nur bei den Preisverhandlungen war er noch etwas hartleibig. Auf meine Frage nach dem wahren Preis für die GMT Master II (die wird es werden, die EX II ist mir zu klein) murmelte er etwas von "3 Prozent, weil die Uhr so gefragt ist.". Ich habe ihn dann erst mal auf später vertröstet, wenn ich meine Uhr abhole. Mal sehen was da noch geht. Sonst hole ich sie halt beim Grauen.

Das Verhalten der Dame beim W...E fand ich schon erstaunlich. Ist das die Arroganz des Juweliers gegenüber Uhren, die nicht im Laden sondern im Direktvertrieb vertrieben werden? Oder wie soll ich deren Verhalten werten? Nur zur Klarstellung, ich war im Business-Anzug da, gepflegt, rasiert, geduscht, gekämmt und trug 'ne Breitling am Arm. Man hätte also darauf kommen können, dass hier ein potentieller Kunde sitzt.

Was habt Ihr mit Konzessionären so erlebt?
 
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Cato

Cato

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MUC
Typischer Fall von:

"Oha, Kunde droht mit Auftrag!"

In Deutschland leider keine Seltenheit, auch in anderen Bereichen. Aber gut, daß du auf der anderen Straßenseite dein Geld losbringen kannst, und das mit Freude.

Ich würd mich nicht weiter ärgern; wer nicht will, der hat schon.
 
Schmitti

Schmitti

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Moin ...

... im Business-Anzug da, gepflegt, rasiert, geduscht, gekämmt und trug 'ne Breitling am Arm.
Hmmm, vielleicht haben wir das Problem hier schon eingegrenzt ;)

Zum Thema:
Besagte Kette ist auch nicht mein Ding, passt für mich ins Bild &
bedeutet in der Konsequenz : einfach nicht mehr hingehen und
sein Geld halt woanders lassen ... So mache ich es auch :)
 
BartSimpson

BartSimpson

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Bin ich froh, dass es anderen auch so geht in diesem tollen Laden!

Hatte vor ca. einem Jahr genau beim gleichen ein Erlebnis, dass mich geheilt hat zu solchen Großkonzernen zu gehen!!

War im Urlaub dort und wollte mir eine Longines Retrograd anschauen da dieser "Laden" ;-) ja ein Händler von Longines ist und nicht der kleinste dachte ich mir, schau doch da mal nach!

Ich muss zugeben, ich war bisher noch nie bei so großen Juwelieren und mir war die Klingel am Eingang erstmal fremd also bin ich etwas verwirrt vor der Türe gestanden, wo mich auch zwei Verkäufer gesehen haben, die Tür wurde aber erst geöffnet nachdem ich die Klingel gefunden habe!
Ich war im gepflegten Freizeitlook mit heller Hose und Poloshirt!

Nachdem ich dann direkt am Eingang gefragt wurde, was ich möchte und ich nach der Uhr gefragt habe wurde ich mit den Worten abgefertigt, dass diese Uhr nicht auf Lager ist, weil es kein Interesse gibt, wohlgemerkt direkt am Eingang!!! Kein Nachfragen ob ich mir was anderes anschauen möchte oder ob sie die Uhr von einem anderen Laden herschicken lassen sollen!

Seitdem gehe ich nur noch zu kleinen Uhrenhändler bzw. Familienbetriebe wo der Eigentümer auch gleich der Verkäufer ist, da ist mir noch nie sowas passiert im Gegenteil!!! :klatsch: :super:

Gruß
Bart
 
BSBV

BSBV

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Alles eine Frage des Personals. Meine Erfahrungen: Haus in Hannover, schlimm & arrogant. Haus in kampen, gut. Häuser in München, gut. Haupthaus Hamburg, gut. Haus in Köln, gut.
 
Bremer28259

Bremer28259

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Sicher ist vieles eine Frage des Personals bzw. der konkret handelnden Person, aber die sollten doch geschult werden und die Dame, die mich "abgefertigt" hat, war offensichtlich weder neu dort noch Auszubildende im ersten Lehrjahr - wobei die sich meist noch mehr Mühe geben...

Kann gut sein, das die anderen Häuser dieser Kette Kunden oder potenzielle Kunden besser behandeln. Im Zweifel werde ich das nach den Erlebnissen in der Bremer Filiale nicht mehr ausprobieren.

Dann lieber den etwas kleineren Konzi von gegenüber mit nicht ganz so vielen Filialen - vorausgesetzt er macht noch was am Preis.
 
A. Lange

A. Lange

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Hallo

Gleich mal vorne weg.
Ich bin bisher bei Wempe immer sehr gut bedient worden.
In diesem Fall hätte man sicher anders handeln können.

Wenn ich aber dann diese Zeilen lese, hätte ich als Juwelier nicht anders gehandelt:

Nur bei den Preisverhandlungen war er noch etwas hartleibig. Auf meine Frage nach dem wahren Preis für die GMT Master II (die wird es werden, die EX II ist mir zu klein) murmelte er etwas von "3 Prozent, weil die Uhr so gefragt ist.". Ich habe ihn dann erst mal auf später vertröstet, wenn ich meine Uhr abhole. Mal sehen was da noch geht. Sonst hole ich sie halt beim Grauen.
Man hätte also darauf kommen können, dass hier ein potentieller Kunde sitzt.
Denn als Erstkunde hättest Du bei Wempe wahrscheinlich auch nicht mehr Prozente bekommen,
und somit als potentieller Kunde auch ausgeschieden.

Und wenn Du die Uhr jetzt bei einem Grauhändler kaufst, an wen wirst Du dich im Garantiefall oder
bei einer Reparatur wenden?

Gruß
Andreas
 
schmittko

schmittko

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Hallo Bremer,

habe vor wenigen Wochen in Wuppertal ähnliche Erfahrungen machen dürfen. In Wuppertal gibt es eigentlich nur einen bekannten Juwelier, der auch gleichzeitig OMEGA-Konzi ist. Ich wollte das Band meiner Speedmaster um ein Glied verlängern lassen, dachte ich könnte die Uhr eine Stunde später wieder abholen - PUSTEKUCHEN. Es war ein Freitag als ich gegen 15.50 Uhr zur Reperatur-Annahme kam und meine Bitte vortrug. Die Dame ( ich will jetzt nicht unhöflich werden ), sagte zu mir , dass der Meister noch in der Mittagspause ist, ich sollte doch bitte in einer Stunde zurückkehren, da könne man mir mitteilen, wie lange diese "Reperatur" dauern wird. Ich habe mir dann eine gute Stunde die Zeit andersweitig vertrieben und bin dann gegen 17.15 Uhr wieder vorstellig geworden. Ich wieder zur Dame und wollte wissen wie es nun mit der Bandverlängerung ausschaut. Die gute Dame teilte mir dann mit, daß ich zwar die einzelnen Glieder mitgebracht habe aber diese kleinen Stifte würden fehlen und das ist ein großes Problem. Diese könnten nur bei Omega bestellt werden, die Lieferzeit hierfür beträgt zwischen zwei und vier Wochen !!! Ich brachte dann deutlich meine Empörung zum Ausdruck, da es sich hier eigentlich um ein Wald- und Wiesenband von Omega handelt, lies mir dann nach etwas hin und her die Uhr wieder zurückgeben und verlies den Saftladen. Es war alles in allem eine sehr unhöfliche Damen, die auch Kunden, die vor mir waren sehr unfreundlich bediente ( ein älterer Herr vor mir schüttelte auch nur den Kopf, weiß allerdings nicht worum es ging, nahm seine Uhr aber auch wieder mit ) Ich bin dann am Samstag in die Nachbarstadt Remscheid zu einem mir gut bekannten Juwelier gefahren ( kein OMEGA - KONZI !! ), der die Bandverlängerung in knapp 10 Minuten erledigt hatte, die Stifte scheinen wohl keine sonderliche Seltenheit zu sein. Achso, der Uhrmacher wollte für diese Verlängerung keinen müden Euro. Ich habe dann aber gerne etwas ins Sparschwein getan. Das nenne ich Service, der Wuppertaler Saftladen wird mich im Leben nicht mehr sehen !!!
Soviel zu meinen Erfahrungen der letzten Zeit.
 
Sekundenzähler

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Grandios, ich frage mich was passiert wenn man mit einer Uhr der Hausmarke in den Laden kommt und um eine Reparatur bittet. Da werden doch auch ausschließlich Eta-Werke verbaut, kommt dann auch ein "tut uns Leid, sowas können wir nicht reparieren, aber wir geben ihnen die Adresse eines anderen Uhrmachers!" ? :lol:
 
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Mücke

Mücke

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Hoffentlich nur ein Einzelfall.
Warum hast Du Dich nicht bei der Geschäftsleitung beschwert?

In Bremen gibt's auch noch einen anderen Rolex-Konzessionär...
 
alterschwede

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Nach einem Blick auf die Uhr sagte sie nur etwas pikiert: "Da können wir wohl nichts machen, mit der Firma arbeiten wir nicht zusammen."
Ist zwar keine Uhr, aber ähnliches ist mir bei meiner Brille passiert. Mein Haus und Hof Optiker war im Urlaub (kleiner Zweimannbetrieb) und ich bin mir mit meinem Reparaturwunsch bei zwei anderen Optikern abgeblitzt. Keine Brille von denen - keine Reparatur bzw wie beim letzten, der sich dann doch erbarmte, nur ohne Ansprüche auf garnix - falls die Brille dabei noch mehr kaputt gehen würde = Pech gehabt. Auch irgendwie komisch.
 
Bremer28259

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Hoffentlich nur ein Einzelfall.
Warum hast Du Dich nicht bei der Geschäftsleitung beschwert?

In Bremen gibt's auch noch einen anderen Rolex-Konzessionär...
Also für die Geschäftsleitung war es mir nicht wichtig genug zumal, wie Du ja selbst weißt, es in Bremen noch einen weiteren Rolex Konzessionär gibt, der seinen Laden fast genau vis-avis der Eingangstür von W...E hat. Bei dem war ich ja auch dann.

@A.Lange: Die Preisfrage hat mit dem was bei W...E geschehen ist nichts zu tun. Und ich bin auch gern bereit etwas mehr beim Konzi vor Ort als beim Grauen z.B. in Berlin oder München zu zahlen. Aber da ich weiß, welche Handelspannen gerade bei den Luxusmarken drin sind, halte ich 3% als erstes Angebot für hinnehmbar, aber dass da weiter verhandelt wird, ist logisch. Abgesehen davon, was hat "Erstkunde" mit der Rabattierung zu tun? Gerade Erstkunden zu gewinnen ist doch erstrebenswert -aus denen werden dann vielleicht die Stammkunden von morgen. Abgesehen davon, dass ich bei diesem Händler gar kein Erstkunde bin, nur habe ich dort noch keine Rolex gekauft.

@Sekundenzähler: Schade dass mir dieser Vergleich nicht in den Sinn gekommen ist. Auf die Antwort auf diese Frage wäre ich sehr gespannt gewesen.
 
Mücke

Mücke

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Warum sollte Dir der Konzessionär bei Deinen Wunschuhren EX II (216570), GMT II (116710) und Sub (116610),
die er auch ohne große Nachlässe an andere Kunden sofort verkaufen kann, mehr als ein wenig "Barzahlungs-Skonto" anbieten?
 
A. Lange

A. Lange

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Abgesehen davon, was hat "Erstkunde" mit der Rabattierung zu tun? Gerade Erstkunden zu gewinnen ist doch erstrebenswert -aus denen werden dann vielleicht die Stammkunden von morgen.
Wie Du selbst schreibst, kann daraus VIELLEICHT ein Stammkunde werden.
Vielleicht kommt der Käufer aber auch nie mehr in den Laden.
Und weshalb sollte dann ein Juwelier diesem hohe Rabatte geben, wenn er die Uhr
auch so gut los kriegt?

Hat man als Kunde dagegen mit dem Juwelier eine gute Geschäftsbeziehung aufgebaut,
und kauft dort jedes Jahr für zig Tausende von Euro ein, sieht die Sache doch etwas
anders aus.


Aber moch mal zurück zu der Dubois & Fils.
Die verkaufen nun mal ihre Uhren nur im Direktverkauf (natürlich um die Händlermarge zu sparen).
Ich möchte die Verhalten von Wempe jetzt mit Sicherheit nicht schön reden.
Aber trotzdem kann man die Juweliere schon verstehen, dass sie für diese Firmen nicht unbedingt
den Service erledigen wollen. Zumal Wempe die Uhr aber dort hingeschickt hätte.

Gruß
Andreas
 
jsimonis

jsimonis

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Deutschland ist in weiten Teilen eine Servicewüste ohne Gleichen. Die Uhrenkonzis werden noch getoppt von den Autohändlern; speziell die Verkäufer einer traditionellen schwäbischen Marke haben noch häufig diese "Kaufantragsattitüde" und lassen beileibe nicht jeden überhaupt erst soweit kommen. Aber immer jammern über die schlechte Konjunktur, vor allem, wenn sie mangels Umsätzen entlassen werden. Da habe ich schon Dinge erlebt, unglaublich.
Wie toll ist es dagegen, wenn man dann manchmal z.B. in eine kleine Bäckerei kommt und für einen Umsatz von 4,80 Mark derart freundlich und zuvorkommen bedient wird, wie es der Konzi für 5000 oder der Autofritze für 50000 und mehr nicht im Ansatz nötig haben; da meint man glatt, gleich kommt einer mit der versteckten Kamera aus der Tapetentür ;-)

Freundliche Grüße
Jürgen
 
uhr83

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Hat man als Kunde dagegen mit dem Juwelier eine gute Geschäftsbeziehung aufgebaut,
und kauft dort jedes Jahr für zig Tausende von Euro ein, sieht die Sache doch etwas
anders aus.
Wenn ich Juwelier wäre und du mein Kunde würde ich dir sogar ein kostenloses Taxi zur Verfügung stellen;-)
Man sollte aber trotzdem jeden Kunden freundlich behandeln und sich um ihn bemühen. Wenn man sich z.B. hier im Forum einen schlechten Ruf aufbaut verliert man einige Kunden. Außerdem sieht man den Leuten nicht unbedingt an über welche finanziellen Mittel sie verfügen. Steve Jobs würde auch als Harz4 Empfänger durchgehen und Mietnomaden erscheinen oft im Anzug zur Wohnungsbesichtigung.

Aber trotzdem kann man die Juweliere schon verstehen, dass sie für diese Firmen nicht unbedingt den Service erledigen wollen.
Das gilt leider auch für andere Bereiche. Fahrräder von Canyon werden beim Fahrradkonzi auch nicht gerne. Dabei kann man beim Ersatzteilgeschäft und bei der Reparatur auch noch gutes Geld verdienen.
 
BSBV

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Ich habe im Laufe meiner Sammelleidenschaft feststellen müssen, das das Personal meistens nicht geschult ist, und ich hatte sehr oft Glück gleich mit dem Uhrmachermeister reden zu können. Das spart Zeit und Aufregung.
 
marfil

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Ich finds ja lustig, dass es schon den "Einheimischen" sooo auffällt, wo die Deutschen doch das gewohnt sein sollten....

Wenn man als Wiener in eine deutsche Großstadt zum Juwelier kommt, glaubt man, man ist im falschen Film.

Ich bin relativ häufig in Deutschland unterwegs und besuche bei jeder Gelegenheit die dortigen Juweliere. Was da an Inkompetenz, Unfreundlichkeit und mangelnde Auswahl auf den Kunden losgelassen wird, ist schon erschreckend.

Natürlich gibt es auch bei uns Ausreisser (sogar manchmal beim gleichen Juwelier), aber das ist wirklich die absolute Ausnahme.

Schade, dass es oft wirklich nur noch um Abzocke geht und nicht mehr um den Dienst am Kunden, was einen entsprechenden Kundenservice und Zuvorkommenheit (und entsprechendes Personal!!) voraussetzt.
 
Thema:

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