Bestimmung Vintage Golduhr // 18K 0,750 Gold aus der Schweiz

Diskutiere Bestimmung Vintage Golduhr // 18K 0,750 Gold aus der Schweiz im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Liebe Foristi, zur Hochzeit habe ich von den Schwiegereltern die Golduhr des Großvaters meiner Frau bekommen. Leider weiß keiner auch nur...
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K_R_Weisser

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Liebe Foristi,

zur Hochzeit habe ich von den Schwiegereltern die Golduhr des Großvaters meiner Frau bekommen. Leider weiß keiner auch nur annähernd, womit wir es zu tun haben. Ich selber habe zwar einige Uhren, bin hier aber ebenfalls vollkommen blank. Hat hier zufällig jemand eine Idee, mit was ich es zu tun haben könnte?

Google hat mir bisher nur dahingehend geholfen, dass das Gold scheinbar Schweizer Provinienz ist (der Stempel mit dem Frauenkopf auf dem Boden). Ansonsten:
  1. Keine mir ersichtliche Herstellerangabe
  2. Aufschrift: 25 Rubis / Automatic / Incabloc
  3. Rückseite: 18K 0,750 / besagter Frauenkopf / eine "136" in einer Form und eine Seriennummer
Ans Öffnen habe ich mich noch nicht getraut, da ich keinen Ansatz am Boden finde.

Ein wunderbares Wochenende und danke an jeden, der eine Idee hat!
 

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DRGM

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Das einzige, was man anhand der Bilder sagen kann: der Hammerkopf mit Nr 136 ist die sogenannte Verantwortlichkeitsmarke, die einem bestimmten Hersteller zugeteilt war.

Hammerkopf/136 = C.R. Spillmann SA aus Chêne-Bourg, Schweiz.

Dies ist aber "nur" der Hersteller des Gehäuses, nicht der kompletten Uhr. Zur Verantwortlichkeitsmarke siehe hier:

Swiss Poinçons de Maître

Evtl. könntest Du mehr erfahren (lassen), wenn Du die Uhr aufmachst und Bilder des Innenlebens zeigst.
 
pallasquarz

pallasquarz

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Hallo, hast Du geschaut, ob das Band auch gestempelt ist?
Ev ist das eine Uhrmacher Anfertigung mit einem neutralen ZB und einem Standard Automatikwerk mit 25 Steinen?
Könnte dem Stil nach aus den 50ern sein.
Wurde wohl kaum getragen.
Grüße Christoph
PS Wenn Du keinen Bodendeckelrand erkennen kannst, kommt man über die Glasseite an das Werk
 
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Weckerfreund

Weckerfreund

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Hm, komisches Zifferblatt. Ich habe noch nie gesehen, dass das Automatic an Stelle des Herstellernamens unter der 12 steht. Außerdem ist die Schrift merkwürdig. Die Reihen 1 und 2 sind zentriert und die 3. Reihe mit dem Incabloc ist linksbündig. Außerdem ragt der Index um 3 Uhr in den Datumfensterrand.

Ich halte es für recht laienhaft bedruckt. Für eine Vollgolduhr wirklich erstaunlich "schlecht" gemacht.

Ein Öffnen könnte weiterhelfen, obwohl ich glaube, dass auf dem Werk kein Hersteller stehen wird, sondern nur der Kalibername.

Ansonsten eine nette Sonntagsuhr aus Ende 1950 bis Anfang 1960.

Viel Grüße

Andreas
 
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K_R_Weisser

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Das einzige, was man anhand der Bilder sagen kann: der Hammerkopf mit Nr 136 ist die sogenannte Verantwortlichkeitsmarke, die einem bestimmten Hersteller zugeteilt war.

Hammerkopf/136 = C.R. Spillmann SA aus Chêne-Bourg, Schweiz.

Dies ist aber "nur" der Hersteller des Gehäuses, nicht der kompletten Uhr. Zur Verantwortlichkeitsmarke siehe hier:

Swiss Poinçons de Maître

Evtl. könntest Du mehr erfahren (lassen), wenn Du die Uhr aufmachst und Bilder des Innenlebens zeigst.

Ganz stark! Herzlichen Dank für diese Ressource, die mir Google so nicht ausgeworfen hat (beziehungsweise ich einfach falsch gesucht habe).

Ja, genau - das mit dem Öffnen war auch der Plan aber ohne eine entsprechende vorgesehene Stelle traue ich mich das dann doch nicht mit Hausmitteln. Gold ist ja doch recht weich
 
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K_R_Weisser

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Hallo, hast Du geschaut, ob das Band auch gestempelt ist?
Ev ist das eine Uhrmacher Anfertigung mit einem neutralen ZB und einem Standard Automatikwerk mit 25 Steinen?
Könnte dem Stil nach aus den 50ern sein.
Wurde wohl kaum getragen.
Grüße Christoph
PS Wenn Du keinen Bodendeckelrand erkennen kannst, kommt man über die Glasseite an das Werk

So wirkt es fast. Die Uhr wurde (wohl) in etwa um den Zeitraum herum bei einem Juwelier in Venedig gekauft. Das Band hat keinerlei Stempel oder ähnliches
 
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K_R_Weisser

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Hm, komisches Zifferblatt. Ich habe noch nie gesehen, dass das Automatic an Stelle des Herstellernamens unter der 12 steht. Außerdem ist die Schrift merkwürdig. Die Reihen 1 und 2 sind zentriert und die 3. Reihe mit dem Incabloc ist linksbündig. Außerdem ragt der Index um 3 Uhr in den Datumfensterrand.

Ich halte es für recht laienhaft bedruckt. Für eine Vollgolduhr wirklich erstaunlich "schlecht" gemacht.

Ein Öffnen könnte weiterhelfen, obwohl ich glaube, dass auf dem Werk kein Hersteller stehen wird, sondern nur der Kalibername.

Ansonsten eine nette Sonntagsuhr aus Ende 1950 bis Anfang 1960.

Viel Grüße

Andreas

Das waren auch Dinge, die mich überrascht haben. Der Druck wirkt wirklich sehr unstimmig. Aber es bleibt spannend, dann werde ich die Uhr beizeiten mal öffnen lassen und schauen, ob das Werk mehr verrät. Wenn hier nur das Kaliber steht, wären wir am Ende der Fahnenstange angekommen, nehme ich an?
 
sirtaifun

sirtaifun

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Wenn hier nur das Kaliber steht, wären wir am Ende der Fahnenstange angekommen, nehme ich an?
Nicht unbedingt, es gibt eventuell noch weitere Markierungen auf dem Werk allerdings manche nicht so einfach zugänglich wie z.B. unter dem Zifferblatt.
 
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