Kaufberatung Besonderer Schlussstein gesucht - elegant, sportlich, helles Zifferblatt

Diskutiere Besonderer Schlussstein gesucht - elegant, sportlich, helles Zifferblatt im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Mit gerade einmal 34 Jahren und nach nur zweieinhalb Jahren in diesem Hobby nun also die Suche nach der letzten Uhr? Die Krönung, der...

firehead

Themenstarter
Dabei seit
30.09.2017
Beiträge
800
Ort
Münsterland
Mit gerade einmal 34 Jahren und nach nur zweieinhalb Jahren in diesem Hobby nun also die Suche nach der letzten Uhr? Die Krönung, der Schlussstein, der die Sammlung abrunden und abschließen soll? Die Uhr, die danach jeden Gedanken an einen weiteren Uhrenkauf überflüssig macht? Ein im besten Falle ambitionierter Plan, vermutlich eher aussichtslos, werden wohl nun einige von euch denken. Nun, aber ich möchte es probieren. Aber eins nach dem anderen.

Vor dem Sommer des Jahres 2016 verbanden Uhren und mich eine stete "On/Off-Beziehung", immer mal wieder habe ich phasenweise Uhren getragen, bis sie entweder defekt waren, die Batterie leer oder ich eines Morgens einfach keine Lust mehr hatte, sie umzutun, so dass man mich in meinem Leben bisher auch immer mal wieder ohne Zeitmesser am Handgelenk angetroffen hat. Beim Schlendern durch die Stadt habe ich zwar auch stets einen interessierten Blick in die Schaufenster der Juweliere geworfen, jedoch hatte ich keine wirkliche Ahnung von der Thematik und Uhren waren für mich einfach ein Modeobjekt. Uhren als Hobby? Mehrere tausend Euro für nur eine Uhr über den Tresen schieben? Absolut unvorstellbar - heute weiß ich es besser.

Meine erste Uhr bekam ich im Alter von 8 Jahren zur Kommunion von meinen Taufpaten. Es war eine Tissot, rechteckig, mit analoger und digitaler Anzeige. Über die Krone konnte man die Digitalanzeige bedienen und ich war hin und weg.

schne_und_seltene_tissot_twotimer___der_80er_jahre_klassiker_von_tissot_8_lgw.jpg

Quelle: Uhrerbe.com

So etwas hatte ich bis dahin noch nicht gesehen und weil mein Vater parallel eine Junghans Mega 1 mit "ähnlicher" Gehäuseform trug kam ich mir ziemlich cool vor. Jedoch hatte ich auch ein bisschen Respekt, vielleicht gerade aufgrund der Assoziation mit der Mega 1 meines Vaters, von der ich damals schon wusste, dass es keine günstige Uhr gewesen war. Also musste meine Tissot auch verdammt teuer gewesen sein. Dementsprechend schonte ich die Uhr. Sie begleitete mich nicht durch meinen Alltag und kam höchstens mal am Sonntag an den Arm, was ich schon ein bisschen bereue heute. Irgendwann war die Batterie leer und das gute Stück verschwand in der Verpackung in irgendeinem Schrank im Elternhaus, wo sie noch heute sein müsste. Tatsächlich habe ich sie seit damals nicht mehr gesehen.

Mit 12 bekam ich meine erste mechanische Uhr, ohne damals der Faszination schon wirklich zu erliegen. Ich war immer sehr interessiert an Technik und vor allem Mechanik, dies fokussierte sich aber vor allem auf Autos, Motorräder, Motoren und Hubschrauber. Beim tickenden Uhrwerk sprang der Funke damals noch nicht über. Die Uhr war ein Poljot Buran Chrono, den mein Vater von einem seiner Lieferanten als Werbegeschenk bekommen hatte. Da er noch immer täglich seine Junghans trug und daher keinen Bedarf hatte, "vermachte" er mir das gute Stück. An den schlanken Armen eines zwölfjährigen war der Chrono ein richtig massives Teil und er tickerte so laut, dass man ihn selbst aus einigen Metern Entfernung hören konnte, wenn es entsprechend still im Raum war. Diesen Ticker trug ich dann ca. bis zu meinem 20 Lebensjahr. Meine Freundin (und heutige Frau) schenkte mir dann zum Geburtstag eine - wie ich damals fand - wunderschöne Uhr von Diesel. Nicht so eine Tellermiene wie heute, sondern eine durchaus zierliche Dresswatch mit hellem Zifferblatt und braunem Lederband. Genau das Richtige also in dem Alter. Auch diese Uhr begleitete mich dann einige Jahre, bis das Lederband mit speziellem Bandanstoß den Geist aufgab. Danach kam ich wieder mal einige Zeit ohne Uhr aus. Neugierige Blicke in Schaufenster, zu mehr kam es aber nicht. Am Horizont tauchten Smartwatches auf und speziell die Fitness-Tracker-Funktionalitäten brachten mich dann zum Microsoft Band 2. Anfängliche Begeisterung ob der zahlreichen Funktionen und Möglichkeiten wich aber recht schnell der Ernüchterung über mangelhafte Qualität. Das Synchronisieren mit dem Smartphone war eher ein Würfelspiel und das, obwohl ich (ja ich gebe es zu) zu der Zeit ein Microsoft Lumia nutzte. Tolle moderne Technik.

Fitness-Tracker, Handy, Laptop - es passierte Anfang 2016, dass alles innerhalb nur weniger Wochen und trotz nur geringen Alters die Funktion komplett verweigerte. Reparatur nicht möglich, hieß es. Die Geräte müssen getauscht werden. In mir wuchsen die Zweifel, ist das alles die richtige Entwicklung? Die Gegenstände, mit denen wir uns umgeben werden nur noch auf geringe Lebensdauer ausgelegt, geplante Obsoleszenz war ja nun keine bahnbrechende Entdeckung von mir. Was mich aber vielmehr störte, war die Gleichgültigkeit, mit der dies gemeinhin zur Kenntnis genommen wurde. Es wird als Normalität akzeptiert. Der persönliche Maßstab für Lebensdauer scheint enorm vertrimmt. Das führt nicht nur dazu, dass Gegenstände heute anstandslos neu gekauft werden, wenn sie nach viel zu kurzer Zeit die Funktion einstellen. Nein - ein Handy wird auch dann bereits nach einem Jahr ersetzt, wenn es eigentlich noch gut funktioniert. "War schon recht alt", hört man dann. Mir bereitete das (und bereitet noch immer) zunehmend Unbehagen. Ich hatte auf einmal ein tiefes Bedürfnis nach etwas, was für die Ewigkeit gebaut ist. Etwas, was einen ein Leben lang begleiten kann. Auf das man am Ende seines Lebens blicken kann, den Finger über die Kratzer fährt und sich an die Dinge erinnert, die man gemeinsam erlebt hat. Ein zugegebenermaßen recht pathetischer Gedanke - vielleicht sogar etwas kitschig. Nun, zu dem Zeitpunkt war meine erste Tochter gerade drei Jahre alt und meine zweite Tochter war unterwegs, vielleicht erklärt das ja meine mangelnde Zurechnungsfähigkeit.

Wie es der Zufall so wollte, traf ich beruflich in genau dieser Zeit einen Kunden - etwa mein Alter - der eine Uhr trug - kleiner Durchmesser, Dresswatch, Lederarmband - die vermutlich irgendwo aus den 60ern/70ern stammen musste. Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt keine Ahnung von Marken und kann daher nicht sagen, um was für ein Schmuckstück es sich handelte. Aber da war er also, der Gegenstand, nach dem ich gesucht hatte. Robust, langlebig und gut zu reparieren, wenn doch einmal kaputt. Am selben Abend fuhr ich zu meinem Elternhaus und suchte in meinem alten Zimmer nach dem Poljot Chrono. Da - in der hintersten Ecke der Schreibtischschublade - war er, ich zog ihn heraus, ein paar Umdrehungen an der Krone und das Werk tickerte los. Fantastisch, er hatte 15 Jahre in der Lade gelegen und funktionierte noch. Am nächsten Tag gönnte ich ihm ein neues Lederband und begann ihn wieder zu tragen. Nun war es so, dass er mich optisch noch nie so richtig hatte begeistern können, so dass ich parallel anfing, nach der Uhr zu gucken, die für mich gemacht war. Eine Dresswatch - im Stil wie mein Kunde sie getragen hatte - schwirrte mir im Kopf herum. Da Junghans der erste klassische Name war, der mir einfiel (Mega 1 sei dank), begann ich auf der Website zu stöbern und blieb bei der Max Bill hängen. Ja, die gefiel mir, das war genau was ich suchte. Aber ich beging einen folgenschweren Fehler … ich fing an im UFO zu lesen. Eine neue Welt tat sich plötzlich auf. Ich machte mich mit den Fachbegriffen vertraut. Informierte mich über die Funktionsweise und Bauteile eines mechanischen Uhrwerks. Je mehr ich las, umso begeisterter war ich. Und ich stolperte immer wieder über eine Uhr - die Moonwatch. Ein Traum, die perfekte Uhr. Historie, Qualität, Vielseitigkeit - aber der Preis, einen mittleren vierstelligen Betrag für eine Uhr auszugeben? Nein, das war unvorstellbar. Ich informierte mich also weiter, entschied mich und verwarf wieder und kaufte mir irgendwann als erste selbstgekaufte mechanische Uhr eine Mühle Terrasport II.

IMG_6916.JPG


Diese Uhr begleitete mich fortan täglich, aber ich wusste bereits, dass dies erst der Anfang war. Zwischenzeitlich hatte sich eine Marke in mein Bewusstsein geschoben, die für mich noch wenige Monate vorher mit einem eher zweifelhaften Image besetzt war, der Inbegriff der Prolluhr - Rolex. Speziell die Air-King 116900 hatte es mir angetan. Nicht die typische Rolex, das Zifferblatt umstritten, aber für mich einfach interessant. Je mehr ich mich mit der Marke beschäftigte, umso schwieriger konnte ich mich der Faszination entziehen. Du kannst dir keine Rolex kaufen, sagte ich mir, das macht man nicht. Aber warum eigentlich nicht? Nun, so ging es einige Zeit hin und her. Im April war es dann endlich so weit und ich kaufte mir tatsächlich meine Traumuhr, um die ich so lange herumgeschlichen war.

IMG_4736.JPG


Alles gut also, sollte man meinen. Ja, eigentlich schon, ich war (und bin) überglücklich mit der AK. Aber ihr wisst ja alle, so einfach ist das nicht. Immer wieder sah ich an fremden Handgelenken eine Submariner oder GMT Master und ich begann mir vorzustellen, neben der AK eine weitere Uhr zu haben, welche die typische Rolex-Optik verkörpert. Nun, meinen Konzi darüber informiert, dass ich mir den Kauf einer BLNR gut vorstellen könnte und einige Wochen später kam der Anruf, so dass ich vergangene Woche das gute Stück abholen konnte.

IMG_6961.jpg


Meine Mühle ist die Uhr für den robusteren Einsatz (Schwimmbad, Spielplatz, Gartenarbeit) und die Air-King ist seit April prinzipiell mein täglicher Begleiter. Die BLNR muss ihre Rolle noch finden, da sie ja noch neu ist aber sie ist gerade am Arm, wo ich diese Zeilen schreibe.

Ich wollte nie der große Uhrensammler werden und sehe mich auch heute noch nicht in einigen Jahren mit einiger riesigen Uhrenbox. Ich möchte meine Uhren tragen und nicht anhäufen. Flippern ist ebenso nicht mein Ding, ich bin bisher auf ziemlich geradlinigem Weg zu meiner kleinen Sammlung gekommen ohne irgendwelche "Drumherumkäufe". So langsam schließt sich also auch der Kreis zum Beginn meines Posts, habe ich mir doch in den letzten Tagen einige Gedanken gemacht, wie ich meine Sammlung sinnvoll abschließen könnte. Eine Sammlung mit vier Uhren erscheint mir ideal, jede Uhr spielt eine bestimmte Rolle und hat somit ausreichend Chance regelmäßig an das Handgelenk zu kommen.

IMG_6964.jpg


Diese vierte Uhr soll nicht übers Knie gebrochen werden. Der Weg ist das Ziel. Gerne möchte ich sie mir irgendwann in 2019 anschaffen, wenn es nicht klappt, dann auch gerne in 2020, kein Problem. Ein paar Anforderungen habe ich natürlich und auch schon erste Favoriten, aber mich interessieren natürlich eure Ideen. Was sollte die Uhr also können? Helles Zifferblatt (silber oder weiß), da ich bisher nur schwarze ZB's habe. Sportlich sollte sie sein, aber auch hinreichend elegant, eine sportliche Dresswatch sozusagen. Am liebsten Stahlband, eventuell auch Kautschuk. Zudem nicht zu groß. 40 mm haben sich bei mir bisher als ideal entpuppt (wohlwissend, dass nicht alle 40 mm Uhren gleich wirken), Größenerscheinung evtl. ähnlich meiner bisherigen Uhren. Und zu guter Letzt, etwas Besonderes sollte sie sein. Das Highlight der kleinen Sammlung.

Als ich letzte Woche meine BLNR abgeholt habe, durfte ich neben einer BLRO auch eine Daytona anprobieren. Nein, natürlich nicht die 116500LN, die hat mein Konzi nicht einfach so liegen, sondern die Platinvariante. Diese kommt selbstverständlich finanziell nicht in Frage, davon abgesehen, dass sie unglaublich schwer ist, aber ich war von der Erscheinung der Daytona, der Größe, dem Tragekomfort begeistert. Seitdem schwirrt mir die 116500 mit weißem Blatt im Kopf herum und sie kommt dem Ideal meiner vierten Uhr sicherlich schon sehr nahe. Natürlich schwierig zu bekommen, beim Grauhändler weit über Listenpreis und meinen Konzi müsste ich sicherlich ebenfalls mit Engelszungen überreden, wenn überhaupt möglich.

Rolex-Daytona-Referenz-116500-LN-2.jpg

Quelle: Fratello Watches

Mein zweiter Favorit ist die Audemars Piguet Royal Oak 15450, 37 mm mit silbernem Blatt. Sicherlich etwas einfacher zu bekommen als die Daytona und wie ich finde eine der schönsten Uhren die man für Geld kaufen kann.

81ed9eac1cb86c2666b251be4099ccc1.jpg

Quelle. Rolex Forums

Was denkt ihr, welche Uhr wäre die schönere Ergänzung zu den anderen dreien. Welche Vorschläge habt ihr ansonsten? Ich freue mich auf eure Ideen!

Gruß
Michael
 

Heraisto

Dabei seit
08.03.2018
Beiträge
171
Ich empfinde viele Modelle von Seiko als elegant und/oder sportlich. Konkret meine ich eine Grand Seiko (z.b die beliebte Snowflake).
Grand-Seiko-Snowflake-SBGA211.005.jpg


in relativ günstig: Seiko Presage Cocktail Time (es gibt mehrere Farbvarianten) oder Orient Polaris GMT.
Die Bänder lassen sich natürlich alle nach Geschmack selbst tauschen.
Seiko-Presage-Cocktail-Starlight-Sakura-Hubuki-SSA361-363-SRPC01-03-3.jpg

DJ05003W-6.jpg

Oder muss es unbedingt eine sehr teure Uhr sein? Die meisten hochpreisigen Uhren empfinde ich, rein vom Design, wenig ansprechend. Aber Geschmäcker sind glücklicherweise subjektiv.
 
Zuletzt bearbeitet:

Andi

Dabei seit
28.01.2006
Beiträge
1.145
Ort
Honovere
Definitiv eine Royal Oak!

Verbindet alles was man braucht, lässt sich zu jedem Outfit tragen.
 
G

Gast21421

Gast
Die Royal Oak ist eine phantastische Uhr! Außerdem bringt sie mehr Diversität in deine Sammlung. Und AP wird ja der Haute Horlogerie zugerechnet. Also genau richtig für einen Sammlungsabschluss.

Alternativ - falls du doch Wert auf einen Chronographen in der Sammlung legst - Vacheron Constantin Overseas Chrono. Tolle Möglichkeiten beim Bandwechsel: Stahl, Rubber und Leder.

Viel Erfolg & Gruß
Konstantin
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Brambilla

Dabei seit
23.03.2014
Beiträge
4.979
Ort
Schweiz
AP geht immer. Die Stahluhr schlechthin und wirklich schön.
Falls es etwas ausgefallener sein sollte sehe ich die 5817 von Breguet. Guilloche-Dial vom feinsten und eine wie ich finde wunderbare Kombination von traditionellen Stilelementen und der Robustheit einer Sportuhr:
79BDDC2F-02E5-455B-82BE-70808B1A4163.jpeg
 

Schwanni

Dabei seit
06.12.2015
Beiträge
4.315
Da du schon in die finanziellen Sphären einer Royal Oak vordringen möchtest bzw. kannst, könnte vielleicht auch die Overseas von Vacheron Constantin eine Alternative sein:
Overseas
Für mich der interessanteste Hersteller aus der "Holy Trinity". Nicht so viel Pathos wie bei Patek und nicht so prollig wie AP. Die Overseas bekommst du sogar von Haus aus mit Stahl-, Kautschuk und Lederband und sie sieht an allen dreien klasse aus. Problematisch könnte hier allerdings die Größe sein, sie hat 41 mm und soll sich noch größer tragen.
Hier im Forum gab es einmal eine tolle Vorstellung zu dieser Uhr:
Vacheron Constantin Overseas–4500V/110A-B126: Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss

EDIT: Bei der Wahl zwischen Daytona und Royal Oak würde ich die AP nehmen. Auch wenn es sich nur um eine Stahluhr handelt, es ist dennoch der Einstieg in die Haute Horlogerie und wohl doch etwas "besonderer" als eine dritte Rolex.
 
Zuletzt bearbeitet:

nightflight01

Dabei seit
07.09.2017
Beiträge
3.773
Ort
Mittelfranken
Als ich Deine Zeilen gelesen habe, konnte ich schon eine Leidenschaft für ROLEX herauslesen. Und noch bevor ich nach unten gescrollt hatte, dachte ich an die von Dir vorgeschlagene weiße Daytona.
3 x ROLEX wäre dann ja auch irgendwie konsequent - auch wenn ich persönlich kein ROLEX Fan bin...
Bleibt also nur die extrem schwierige Verfügbarkeit, die dem entgegensteht.

Die AP ist halt sehr speziell: wenn man auf die Optik abfährt, dann wird es wohl kaum Alternativen geben.
Ich persönlich wäre da aber auch eher bei der Vacheron Constantin Overseas. Denn auch ich bin seit der genialen Vorstellung von "Pro One" von dieser Uhr angefixt.
 

Schwanni

Dabei seit
06.12.2015
Beiträge
4.315
Hm, das stimmt auch wieder, was nightflight01 schreibt... Die Daytona wäre schon eine tolle Ergänzung zu Air King und GMT. Vor allem auch funktionsmäßig als Chronograph nochmal etwas anderes. Die RO ist ja "nur" eine Dreizeigeruhr... Ich glaube ich ziehe meinen "EDIT" aus Post #7 zurück.
 

Spitfire73

Dabei seit
04.08.2009
Beiträge
19.406
Ort
Bayern
Was denkt ihr, welche Uhr wäre die schönere Ergänzung zu den anderen dreien. Welche Vorschläge habt ihr ansonsten? Ich freue mich auf eure Ideen!

Ich schließe mich @Schwanni in Bezug auf seine Empfehlung einer Vacheron Constantin Overseas an. Entweder als Dreizeiger, Chronograph oder Dual Time. Die sind grau durchaus günstig erhältlich und ergänzen Deinen Uhrenbestand m.E. sehr schön:
Overseas
Auch toll und zum Vorhandenen passend wäre eine JLC:
Master Ultra Thin 41 1338421 | Jaeger-LeCoultre
Geophysic True Second 8018120 | Jaeger-LeCoultre

Gruß
Helmut
 

Krönchen

Dabei seit
11.11.2011
Beiträge
1.768
Ort
Trier
Beim Lesen deines Startposts hatte ich schon die Royal Oak vor Augen. Da du sie selbst in der engeren Auswahl hast, kann ich hier uneingeschränkt für diese Uhr plädieren.
Sie ist immerhin ein Designklassiker, der die Uhrenwelt beeinflusst hat, eine Uhr, die gleichzeitig sportlich und elegant wirkt, zurückhaltend und doch auffallend, von einer Top-Uhrenmarken.
Die VC ist dagegen in meinen Augenn nett und hübsch, aber ihrer Erscheinung fehlt ein wenig die Einzigartigkeit.
 

GOFan

Dabei seit
29.04.2016
Beiträge
519
Ort
in Deutschland
Hallo Michael,
hast Du Dir schon mal einen Ewigen Kalender angeschaut? Mein Tipp - Senator Excellence von Glashütte Original, 42 mm, Stahl, helles Ziffernblatt, Stahlband mit Feinverstellung.. (M)ein Traum und (m)eine Exituhr - mehr braucht es wirklich nicht.
Gruß Thomas
Mein_Ewiger_Kalender.jpg
 

joe4679

Dabei seit
19.08.2010
Beiträge
4.047
Ort
Österreich
Nach diversen Rolex-Modellen kam eine schwarze AP 15400 zu mir und, was soll ich sagen, ich war fertig mit dem Hobby.

Deshalb ganz klar Royal Oak.:super:
 

firehead

Themenstarter
Dabei seit
30.09.2017
Beiträge
800
Ort
Münsterland
Klasse, vielen Dank schon einmal für euer Feedback und eure Ideen. Da waren einige interessante Vorschläge dabei.

Ich empfinde viele Modelle von Seiko als elegant und/oder sportlich. Konkret meine ich eine Grand Seiko (z.b die beliebte Snowflake).
Grand-Seiko-Snowflake-SBGA211.005.jpg


in relativ günstig: Seiko Presage Cocktail Time (es gibt mehrere Farbvarianten) oder Orient Polaris GMT.
Die Bänder lassen sich natürlich alle nach Geschmack selbst tauschen.
Seiko-Presage-Cocktail-Starlight-Sakura-Hubuki-SSA361-363-SRPC01-03-3.jpg

DJ05003W-6.jpg

Oder muss es unbedingt eine sehr teure Uhr sein? Die meisten hochpreisigen Uhren empfinde ich, rein vom Design, wenig ansprechend. Aber Geschmäcker sind glücklicherweise subjektiv.

Die Snowflake ist definitiv etwas besonderes und das Spring Drive Werk ist eine Meisterleistung von GS. Die elektromagnetische Hemmung ist in ihrer Funktion der konventionellen rein mechanischen Ankerhemmung deutlich überlegen. Eigentlich spricht vieles für eine GS mit Spring Drive, wenn bei mir im Kopf eine mechanische Uhr nicht zwingend mit einem Uhrwerk komplett ohne elektronische Bauteile verbunden wäre. Das kann ich leider nicht abstellen und daher weiß ich noch nicht, ob ich gedanklich mit so einem Spring Drive Werk glücklich werden würde. Bzgl. der Cocktail Time oder der Orient: Nun, diese letzte Uhr meiner Sammlung muss sicherlich nicht notwendigerweise sehr teuer sein, aber sie soll mich ja auch zuverlässig davon abhalten, zukünftig den Kauf einer weiteren Uhr in Erwägung zu ziehen. Ich denke einfach, dass könnten die Seiko und Orient einfach nicht leisten.

Ich hätte auch die GS "Snowflake" vorgeschlagen. In den Fall wäre die Technik mit Spring Drive das Besondere.

Wie gesagt, eine fantastische Uhr, die Snowflake, aber ich denke ich bleibe bei einem rein mechanischen Uhrwerk.

Definitiv eine Royal Oak!

Verbindet alles was man braucht, lässt sich zu jedem Outfit tragen.

Danke, die Royal Oak ist wirklich fantastisch und sehr vielseitig.

Die Royal Oak ist eine phantastische Uhr! Außerdem bringt sie mehr Diversität in deine Sammlung. Und AP wird ja der Haute Horlogerie zugerechnet. Also genau richtig für einen Sammlungsabschluss.

Alternativ - falls du doch Wert auf einen Chronographen in der Sammlung legst - Vacheron Constantin Overseas Chrono. Tolle Möglichkeiten beim Bandwechsel: Stahl, Rubber und Leder.

Viel Erfolg & Gruß
Konstantin

Ja, so eine Uhr aus der Holy Trinity lässt sicherlich nicht so schnell den Wunsch nach etwas neuem aufkommen (alleine schon, weil das Konto geräubert ist :face:). Chrono Komplikation ist kein Muss, auch wenn die Daytona das bieten würde.

AP geht immer. Die Stahluhr schlechthin und wirklich schön.
Falls es etwas ausgefallener sein sollte sehe ich die 5817 von Breguet. Guilloche-Dial vom feinsten und eine wie ich finde wunderbare Kombination von traditionellen Stilelementen und der Robustheit einer Sportuhr:
Anhang anzeigen 2279536

Sehr interessanter Vorschlag! Bei sportlich und elegant wäre ich nicht unbedingt auf Breguet gekommen. Die Mischung aus typischem Breguet Stil und Kautschukband hat etwas! Ich war bisher kein großer Fan des barocken Stils der Breguet Uhren, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Uhr nach einer gewissen Eingewöhnung umso beeindruckender ist. Die bleibt auf jeden Fall im Hinterkopf.

Da du schon in die finanziellen Sphären einer Royal Oak vordringen möchtest bzw. kannst, könnte vielleicht auch die Overseas von Vacheron Constantin eine Alternative sein:
Overseas
Für mich der interessanteste Hersteller aus der "Holy Trinity". Nicht so viel Pathos wie bei Patek und nicht so prollig wie AP. Die Overseas bekommst du sogar von Haus aus mit Stahl-, Kautschuk und Lederband und sie sieht an allen dreien klasse aus. Problematisch könnte hier allerdings die Größe sein, sie hat 41 mm und soll sich noch größer tragen.
Hier im Forum gab es einmal eine tolle Vorstellung zu dieser Uhr:
Vacheron Constantin Overseas–4500V/110A-B126: Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss

EDIT: Bei der Wahl zwischen Daytona und Royal Oak würde ich die AP nehmen. Auch wenn es sich nur um eine Stahluhr handelt, es ist dennoch der Einstieg in die Haute Horlogerie und wohl doch etwas "besonderer" als eine dritte Rolex.

Die geniale Vorstellung der Overseas war mir damals auch bereits aufgefallen. Eine wunderschöne Uhr. Im Vergleich zum ikonischen Design einer Royal Oak kommt mir die Overseas nur immer etwas … sagen wir gewöhnlich vor, wenn das einer VC überhaupt gerecht wird. Zweifelsohne aber eine fantastische Uhr.

Als ich Deine Zeilen gelesen habe, konnte ich schon eine Leidenschaft für ROLEX herauslesen. Und noch bevor ich nach unten gescrollt hatte, dachte ich an die von Dir vorgeschlagene weiße Daytona.
3 x ROLEX wäre dann ja auch irgendwie konsequent - auch wenn ich persönlich kein ROLEX Fan bin...
Bleibt also nur die extrem schwierige Verfügbarkeit, die dem entgegensteht.

Die AP ist halt sehr speziell: wenn man auf die Optik abfährt, dann wird es wohl kaum Alternativen geben.
Ich persönlich wäre da aber auch eher bei der Vacheron Constantin Overseas. Denn auch ich bin seit der genialen Vorstellung von "Pro One" von dieser Uhr angefixt.

Ich mag Rolex schon sehr gerne, auch wenn ich bestimmt kein Fan-Boy der Marke bin. Letztendlich kann man es auf zweierlei Arten sehen. Die Daytona wäre die Krönung einer kleinen Rolex-Sammlung. Andererseits würde es bei zwei vorhandenen Rolex evtl. beim mutmaßlich letzten Uhrenkauf noch einmal Sinn machen in eine andere Marke hineinzuschnuppern.

Hm, das stimmt auch wieder, was nightflight01 schreibt... Die Daytona wäre schon eine tolle Ergänzung zu Air King und GMT. Vor allem auch funktionsmäßig als Chronograph nochmal etwas anderes. Die RO ist ja "nur" eine Dreizeigeruhr... Ich glaube ich ziehe meinen "EDIT" aus Post #7 zurück.

Ja, die Chrono Komplikation steht bei der Daytona sicherlich auf der Habenseite, ist für mich aber kein Muss. Ich mag vor allem das unaufgeregte und klare Design der Daytona, sowie die angenehme Größe.

Ich schließe mich @Schwanni in Bezug auf seine Empfehlung einer Vacheron Constantin Overseas an. Entweder als Dreizeiger, Chronograph oder Dual Time. Die sind grau durchaus günstig erhältlich und ergänzen Deinen Uhrenbestand m.E. sehr schön:
Overseas
Auch toll und zum Vorhandenen passend wäre eine JLC:
Master Ultra Thin 41 1338421 | Jaeger-LeCoultre
Geophysic True Second 8018120 | Jaeger-LeCoultre

Gruß
Helmut

Ja ja, Jaeger LeCoultre ist eine Marke, um die ich auch immer wieder mal herumgeschlichen bin. Sehr sympathisch und technisch beeindruckend. The watchmakers watchmaker eben und dabei trotzdem ein bisschen im Schatten der Holy Trinity. Die Master Ultra Thin ist eine wunderschöne Serie, hatte mich zwischenzeitlich mal in die mit der Mondphase verguckt. Am Ende ist sie mir jedoch ein bisschen zu wenig sportlich und zu viel Dresswatch. Die Geophysic ist mir bereits einige Male im Schaufenster positiv aufgefallen. Technisch sehr ausgefallen, jedoch weiß ich nicht, ob ich die Eier habe, eine mechanische Uhr für mehrere tausend Euro zu tragen, dessen Sekundenzeiger springt wie bei einer Quarzuhr :ok:. Aber sie kommt definitiv auf die Liste.

Beim Lesen deines Startposts hatte ich schon die Royal Oak vor Augen. Da du sie selbst in der engeren Auswahl hast, kann ich hier uneingeschränkt für diese Uhr plädieren.
Sie ist immerhin ein Designklassiker, der die Uhrenwelt beeinflusst hat, eine Uhr, die gleichzeitig sportlich und elegant wirkt, zurückhaltend und doch auffallend, von einer Top-Uhrenmarken.
Die VC ist dagegen in meinen Augenn nett und hübsch, aber ihrer Erscheinung fehlt ein wenig die Einzigartigkeit.

Deine Einschätzung bzgl. der Overseas im Vergleich zur Royal Oak würde ich zu hundert Prozent teilen.

Hallo Michael,
hast Du Dir schon mal einen Ewigen Kalender angeschaut? Mein Tipp - Senator Excellence von Glashütte Original, 42 mm, Stahl, helles Ziffernblatt, Stahlband mit Feinverstellung.. (M)ein Traum und (m)eine Exituhr - mehr braucht es wirklich nicht.
Gruß Thomas
Anhang anzeigen 2279869

Glashütte Original gefällt mir sehr gut und ist definitv eine unterschätzte Marke. Speziell die Senatorreihe ist echt attraktiv, ggf. aber ein bisschen zu klobig für mein 17,5 cm Handgelenk.

Von den gezeigten Uhren finde ich die Daytona am besten.

Joar, die is schick :face:, wenn sie nur nicht so schwer zu bekommen wäre.

Nach diversen Rolex-Modellen kam eine schwarze AP 15400 zu mir und, was soll ich sagen, ich war fertig mit dem Hobby.

Deshalb ganz klar Royal Oak.:super:

Das glaube ich dir und genau das erhoffe ich mir von meiner vierten Uhr.

Danke schon mal an euch alle und ich freue mich noch auf den ein oder anderen Vorschlag!

Gruß
Michael
 

wolke

Dabei seit
02.03.2008
Beiträge
6.862
Ort
Nahe Berlin
Omega De Ville Tresor: 40mm, helles Blatt, dressig und schlicht, aber nicht altbacken, Wahnsinnswerk, Weißgold.

omega-de-ville-tresor-omega-master-co-axial-40-mm-43253402102004-l.png


watch-calibre-8511_1.jpg


Ansonsten würde ich auch mal einen Blick auf die Dornblüth Quintus in 38,5 mm werfen. Eine kleine Manufaktur mit tollen Werken und wunderschönem old-school Design. Die Quintus gibt es in verschiedenen Varianten, sehr schön ist auch die GMT. Mein Favorit ist allerdings die Auf und Ab im Stil der alten Marinechronometer. Alle Uhren werden nur auf Bestellung und nach individuellen Vorgaben gefertigt.

4.jpg

7.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

firehead

Themenstarter
Dabei seit
30.09.2017
Beiträge
800
Ort
Münsterland
Danke, dass du auf jeden einzelnen Vorschlag eingegangen bist. Finde ich sehr korrekt!

Danke dir. Nun, ich ersuche euch hier um Rat und wenn ich dann schon so viele hilfreiche Tipps bekomme, dann ist es wohl das mindeste.

Omega De Ville Tresor: 40mm, helles Blatt, dressig und schlicht, aber nicht altbacken, Wahnsinnswerk, Weißgold.

omega-de-ville-tresor-omega-master-co-axial-40-mm-43253402102004-l.png


watch-calibre-8511_1.jpg


Ansonsten würde ich auch mal einen Blick auf die Dornblüth Quintus in 38,5 mm werfen. Eine kleine Manufaktur mit tollen Werken und wunderschönem old-school Design. Die Quintus gibt es in verschiedenen Varianten, sehr schön ist auch die GMT. Mein Favorit ist allerdings die Auf und Ab im Stil der alten Marinechronometer. Alle Uhren werden nur auf Bestellung und nach individuellen Vorgaben gefertigt.

Anhang anzeigen 2280606

Anhang anzeigen 2280607

Rrrrrrhhh … die De Ville Tresor. Diese habe ich vor einigen Monaten schon einmal im Schaufenster bewundern können, wenngleich es auch die rosegoldene Referenz war. Eine Uhr zum Niederknien, das Zifferblatt im Clou de Paris Stil und mit einem fantastischen Werk. Besonders in Weißgold eine echte Traumuhr. Sollte es auf eine dressige Uhr hinauslaufen, dann ist die Tresor zusammen mit der JLC Master sicherlich ganz vorne dabei.

Dornblüth baut ebenfalls tolle Uhren, das sind echte Raritäten. Einzig der Marinestil gefällt mir nicht so sehr.

Ich bin so begeistert von meiner 2. AP.

Anhang anzeigen 2281355

Schöne AP, viel Freude mit dem guten Stück. Welche ist deine erste AP, wenn ich fragen darf?
 

Articus

Dabei seit
23.02.2016
Beiträge
7.409
Ort
failed state
Wenn dir die AP gefällt auf jeden Fall bei der 37er bleiben, nicht größer!

Ich fände auch Patek 5146 nicht schlecht als Abschluß...
 
Thema:

Besonderer Schlussstein gesucht - elegant, sportlich, helles Zifferblatt

Besonderer Schlussstein gesucht - elegant, sportlich, helles Zifferblatt - Ähnliche Themen

Kaufberatung Sportliche Uhr, 4 bis 7K oder einfach die Omega...?: Ich bräuchte mal ein wenig Inspiration. Der Omega Konzi hat angerufen und mir die neue Speedy Saphir für 7k angeboten. Ich habe mir Bedenkzeit bis...
Kaufberatung Sammlung vervollständigen - GMT mit hellem Blatt gesucht: Moin Zusammen, ich würde gerne auf euren Rat zurückgreifen. Zuletzt hatte ich in "Zeigt eure kleinen Sammlungen" meine kleine und neu angefangene...
Kaufberatung sportlich/elegante Alltagsuhr <37mm gesucht: Moin Moin, wieder einmal ist es soweit und ich erbitte mir die hilfreiche Unterstützung des geballten Forenwissens, um eine neue Uhr für mich zu...
Kaufberatung Sportlich-Elegant an Edelstahl 38-40mm bis 1000€: Hallo zusammen, durch einige Anlässe in den nächsten Wochen (Geburtstag, neuer Job) möchte ich mir eine neue Uhr zulegen. Ich habe bereits...
Rolex GMT Master 16700 Problem mit Lünette?: Guten Tag liebe Forengemeinde, vor kurzem durfte ich eine Rolex GMT Master 16700 aus 1996 erwerben. Mum fiel mir auf, dass sich die Lünette...
Oben