Beim Flippern versenkt

Diskutiere Beim Flippern versenkt im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Moin zusammen, Ich habe beim Bestellen der Damasko DC 66 jetzt auch erst gezögert, da man beim Wiederverkauf von Damasko, bri dem was ich bis...
woschle

woschle

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Hallo zusammen,
ich habe einige Uhren kommen und gehen sehen, wie viele hier im Forum. Meine Erfahrung ist, bei Micro Brands wird am meisten Geld verloren, solange es nicht ein sehr beliebtes Modell und gleichzeitig ausverkauft ist.
Genau das Gegenteil erlebt man manchmal im „Marken Segment“, hier günstig gebraucht eingekauft und 3 Jahre später für das gleiche verkauft. Als Beispiel, den größten Verlust habe ich mit meinen Damasko Uhren gemacht, auch ein Grund, warum ich wieder bei Sinn gelandet bin.
Viele Grüße
Daniel
Moin zusammen,

Ich habe beim Bestellen der Damasko DC 66 jetzt auch erst gezögert, da man beim Wiederverkauf von Damasko, bri dem was ich bis jetzt gesehen habe, echt richtig viel Verlust macht.
Naja, hab die Uhr trotzdem beim Konzi bestellt und hoffe, dass die Uhr eine Art unzerstörbarer Exitchrono wird, mit dem ich warm werde und mir immer wieder aufs Neue gefällt ;-)
Aber im Endeffekt sind es Hobby und Leidenschaft - wer dabei nur an Geld denkt, ist hier m. M. n. falsch :-P leider denken heutzutage viel zu viele Menschen in fast allen anderen Bereichen nur ans Geld und viel zu wenig an die wesentlichen Dinge.

Cheers und schönen Abend,
Woschle
 
grammeld

grammeld

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wer dabei nur an Geld denkt, ist hier m. M. n. falsch
Haste vollkommen Recht! Für mich ist das auch ein Hobby, welches nicht immer Platz für Vernunft lässt. Natürlich darf es niemanden um Haus und Hof bringen oder generell in finanzielle Schieflage, aber man sollte auch nicht nur mit dem Rechenschieber unterwegs dabei sein.

Und zudem ist ja für jedermanns Geldbeutel was dabei und so findet jeder seine Preisklasse.

Da fällt mir dann auch noch das Zitat von Oscar Wilde ein.....


Heute kennen wir
von allem den Preis
und von nichts den Wert.

Oscar Wilde
(* 16.10.1854, † 30.11.1900)
 
AndiWePunkt

AndiWePunkt

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Bäd Soden
Keine Verkäufe, ergo auch keine Verluste bisher - und natürlich auch keine Gewinne ;-)
Diejenigen, welche aus dem ein oder anderen Grund gehen mussten, habe ich an Familie und Freunde verschenkt, und das sehr gerne.
Allerdings waren dies die vorsichtigen Anfänge des Sammelns, deshalb war es finanziell gut zu verschmerzen. Da ich beschlossen habe mich auf den Umfang einer 12er Schatulle zu beschränken, mag das in Zukunft anders sein.
Aber wie heißt es doch so schön: „Zahlen und glücklich sein!“
 
ketap

ketap

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Spinalonga
Uhren sind ein Groschengrab,
nichts wildes Spekulatives,
3379339
(Die obere Kiste ist von einem Member hier, getauscht gegen eine Uhr quasi ;-)
3379343
Aber 3-4 habens rausgehauen seit den 80ern.
Naja verkauf sie ja auch nicht und dann ist es schon wieder ein Groschengrab :D
 
Parameter

Parameter

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@ketap oh was für ein Bild:D
Suche grad nen Groschen, darf ich‘s mal probieren :-D

Generell denke ich Flippern kann man dadurch vermeiden indem man sich im Vorfeld mit Uhren und dem gewünschten Zielobjekt beschäftigt, dafür ist ja hier das Forum gerade gut.
Und ich empfehle Uhrenbörsen, nicht unbedingt zum Kaufen, aber nirgendwo bekommt man eine so umfangreiche Pallette an Uhren geboten wie dort um anzuschauen und anzuprobieren und den Geschmackssinn zu schärfen.;-)
 
F

FonziFabio

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Da ich noch nicht so lange dabei bin, habe ich noch keine meiner Uhren verkauft. Bin da eher der Messy Sammlertyp.
Aber selbst, wenn ich mal welche für weniger als den Einkaufspreis verkaufe, dann ist der Unterschied für mich kein Verlust, sondern wie schon gesagt „Spaßgewinn“. Außerdem gibt es deutlich teurere Hobbys wie z.B. das Rauchen.
 
E

ecaps7777

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Bislang habe ich ein gutes Händchen gehabt, so dass in 7 Jahren ein kleines vierstelliges Plus existiert. Allerdings kaufe ich zu 95% gebrauchte Uhren und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Was ich gelernt habe? Beim Einkauf fängt der Verlust an. Und was noch? Ob eine Uhr dauerhaft gefällt und der Tragekomfort hoch ist, kann ich erst nach einer Woche des Tragens einschätzen, deshalb kaufe ich gebraucht. In den 7 Jahren waren es ca. 130 Uhren. Meine Sammlung hingegen besteht jedoch maximal aus 5 Uhren. Ich schiebe Uhren regelmäßig innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt durch, manchmal erst nach zwei Monaten. Eine Uhr muss mir gefallen und so komfortabel sitzen, dass ich sie beim tragen nicht spüre. Auf jeden Fall muss die Uhr zu mir passen. Mit ausreichend Sitzfleisch gibt es immer wieder gute Angebote. Allerdings erfordert die Suche viel Zeit und dann muss es schnell gehen, ohne zögern. Einen Verlust habe ich ausschließlich beim Kauf von neuen Uhren gemacht. Für mich ist es ein schönes und interessantes Hobby und da würde mir in der Zeit auch ein vierstelliges Minus nicht die Freude an meinem Hobby verderben. Ich interessiere mich für Uhren und bin genau aus diesem Grund hier angemeldet und in bester Gesellschaft 😉
 
fweak

fweak

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Ich würde es frei nach George Best so formulieren:
„Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und teure Uhren ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst."

Hab mal versucht, das ungefähr zu beziffern, was ich seit knapp 10 Jahren "draufgelegt" hab. Dann hab ich es sein lassen...
Jetzt geht es mir wieder gut. Sch... drauf.
 
T

Tudorianer

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Aus meiner Sicht macht man mit einem Hobby keinen Gewinn.
Es gibt immer wieder Leute, die etwas nur rechtfertigen können (für sich und andere), wenn man Gewinn dabei macht. Diese Leute haben immer das Beste. Bei der Tankstelle bekommen die noch Geld zurück, so sparsam ist ihr Auto. Mieten ist viel billiger als Eigentum, usw, usw.
Mich unterhält es jedenfalls, sowohl das Hobby bei dem ich draufzahle, als die Leute die mit allem Gewinn machen!
 
Aeternitas

Aeternitas

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Interessant auch hier der Mainstreamtenor, dass der emotionale Wert über Gewinninteressen läge.
Man begegnet doch recht häufig anderen Verhaltensweisen...da kostet dann der allerwelts Seikodiver plötzlich annähernd das Doppelte des Neupreises. Oder das verranzte 7733 Triebwerk mit Gehäuserest wird im mittleren dreistelligen Bereich feilgeboten. Man sollte auch ehrlich sein. Die meisten wollen keinen Verlust machen und beim Verkauf Maximales herausholen...legitim. Allerdings sollte das nicht zu offensichtlich sein...:D
 
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flowjoe

flowjoe

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Ich hatte bis jetzt auch noch kein Hobby was einen Gewinn abwirft. Aber das ist auch nicht meine Intention.
Ein Hobby soll mir in meiner Freizeit Erholung, Abwechslung vom Alltag und Freude bieten.
Und das bieten mir meine Hobbys.
Und das kostet natürlich auch etwas, wie die meisten Hobbys.

Egal ob es um meine Piaggio Vespas und Mofas geht, mein Gitarrenspielen oder auch die Uhren.

Ich halte mich gerne hier im Forum auf, beschäftige mich mit bestimmten Modellen, war auf einem Uhrenseminar (das nächste musste leider aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden).
 
T

Tudorianer

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Genau. Gewinn erzeugt man im Regelfall mit der Übervorteilung von anderen. Je skrupelloser (also unauffälliger), desto höher der Gewinn. Geht bei fast allem, Handel, Gastronomie, Versicherungen,...
 
Mapa

Mapa

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Seit 2012 bin ich den hochwertigen Uhren zugeneigt. Was davor war, kehre ich geflissentlich unter den Teppich, denn da war von Leidenschaft keine Rede. Handelte es sich doch um günstige Quarzer die halt angeschafft wurden wenn man mal wieder eine neue Uhr brauchte...

In den letzten 8 Jahren habe ich insgesamt 8 Uhren gekauft und 3 verkauft. Alles sehr überschaubar also und wie ich hier auch schon irgendwo geschrieben habe verstehe ich mich auch mehr als Träger denn als Sammler. Meine Bilanz beim Verkauf beträgt zur Zeit insgesamt + 20€. Insofern kann ich behaupten, dass dieses Hobby das mit Abstand günstigste ist das ich je ausgeübt habe. Verfolge ich die Preisentwicklung der Uhren aus meinem Bestand mit meinen Einkaufspreisen glaube ich bei einem etwaigen Verkauf aller Uhren "ganz gut" aus dem Thema herauszukommen. Der Verlust (auch wenn ich das eigentlich gar nicht so nennen möchte) wird sich vermutlich auf unter € 1.000,- taxieren. Vielleicht auch leicht darüber aber die "paar Piepen" mehr oder weniger spielen für mich bei dem ganzen Spaß den ich damit habe keine Rolle.

Einen Rohrkrepierer habe ich aber auch dabei... Meine Fortis Stratoliner habe ich damals neu und ohne Rabatt beim Konzi gekauft. € 3.750,- habe ich seinerzeit blauäugig über die Theke geschoben. Wenn ich daran denke was ich heute dafür bekomme dann graust es mich, aber ich verbinde diese Uhr mit einer ganz speziellen emotionalen Geschichte und deswegen werde ich sie nie verkaufen. Sie ist in oben aufgeführten Aufführung deswegen auch nicht enthalten.
 
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Spitfire73

Spitfire73

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Genau. Gewinn erzeugt man im Regelfall mit der Übervorteilung von anderen. Je skrupelloser (also unauffälliger), desto höher der Gewinn. Geht bei fast allem, Handel, Gastronomie, Versicherungen,...
Also quasi auf die exakt gleiche Weise, wie umgekehrt Privatleute handeln wenn sie ihre Schnäppchen machen: indem sie unwissende private Verkäufer möglichst unauffällig aber genauso skrupellos über den Tisch ziehen wenn sich die Gelegenheit bietet.:-P

Ich glaube, es gibt keinen wirklichen Unterschied zwischen dem Verhalten von Privatleuten und dem von Gewerbetreibenden. Letztere sind meistens nur besser organisiert.

Gruß
Helmut
 
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Uhrbene

Uhrbene

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Jetzt wird halt wieder die (natürlich einseitige) Moralkeule rausgeholt. Als ob es davon nicht schon genug gäbe heutzutage. Zum Kauf zum Preis X wird mW niemand gezwungen.
 
B

brainless

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Ich denke jeder Grand Seiko Neukäufer macht mit einer einzigen Uhr mehr Verlust als 1000 €, mindestens. Aber sowas verkauft man ja auch nicht mehr...;-)

Nee Tudorianer,

das ist nur ein Vorurteil - kein Realurteil, jedenfalls bei mir.
Ich habe eine Presage SARD 007 in 2017 für € 948,00 neu gekauft, im Schliessfach gelassen und 2019 dann doch wieder verkauft.................für knapp € 1.200,00.
qed,


Volker ;-)
 
ketap

ketap

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Jeden Morgen steht doch angeblich so ein Dum..., öh Spezialist auf.
Zwei waren schon bei mir:

Dem Ersten übersetzte ich "defekt" aus der Anzeige in 4 Sprachen weil er mehrfach nach voller Funktion fragte.

Der Zweite hat mehr geboten als mein VB :-) klar bei Paypal sind wir dann echt Freunde.

So ein wenig kungeln mit den Sammelgebiet macht ja auch Spaß.
 
Alexander79

Alexander79

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Ich habe bisher erst zwei Uhren wieder verkauft. Eine Rado und eine Longines. Beide sind nach 7 Jahren mit etwa 25 Prozent Verlust gegangen. Fand ich aber nicht schlimm.
Ich denke zu 99 Prozent macht man halt Verlust. Erst Recht wenn man Inflation, Revisionskosten etc. mit einbezieht.

ABER

Verglichen mit anderen Kosumausgaben wie Auto, Klamottem oder sonst was hält sich der prozentuale Verlust doch arg in Grenzen. Ich denke man kann sein Geld kaum besser ausgeben als für hochwertige Uhren und Schmuck. Die Dinge werden immer einen Wert behalten.
 
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