Becoming a watch watcher - Marc&Sons- Sport Professional - Sportsline Ceramic

Diskutiere Becoming a watch watcher - Marc&Sons- Sport Professional - Sportsline Ceramic im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Seid gegrüßt ihr Zeigerfetischisten, Kaliberanbeter und Lünettendreher, meine letzte Uhrenvorstellung liegt bereits 3 Monate zurück. Da habe ich...

Osyrys

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Seid gegrüßt ihr Zeigerfetischisten, Kaliberanbeter und Lünettendreher,

meine letzte Uhrenvorstellung liegt bereits 3 Monate zurück. Da habe ich die Revue Thommen Aviator vorgestellt. Dies war für mich eine besondere Vorstellung, denn ich war kurz vor dem Uhrenhobby-Aus und die Aviator hat es geschafft mich da wieder rauszuholen. Für die interessierten hier nachzulesen:
Revue Thommen Aviator
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Die Vorstellung der Revue Thommen Aviator war im Vergleich zu meinen anderen Vorstellungen eher nüchtern und viele Leser haben zwar die Emotionen sehr gut herauslesen können, doch einigen hat die kleine Priese Humor gefehlt, wie ich es zum Beispiel bei der Vorstellung des Breitling Avenger II Chronos und bei einigen anderen Vorstellungen von mir drin hatte. Die Leser haben den „Lego-Touch“ vermisst! 😊 Um zu verstehen, was damit gemeint ist, geht es hier zu der Vorstellung des Breitling Avenger II Chronos:
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Link zur Vorstellung:
Breitling Avenger II Chrono

Diese Vorstellung hier, ist für mich in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Der erste Grund ist, dass es sich hier nicht nur um irgendeine Uhr handelt, sondern eine Uhr, welche durch einen unserer Forumskollegen, mit kleiner Unterstützung aus diesem wunderbaren Forum hier entstanden ist und nun in Serie für Kunden Weltweit angeboten wird. Der zweite Grund ist einfach der, weil es die erste Vorstellung dieses Models überhaupt, also der Sportsline Ceramic, wenn ich das richtig gesehen habe. Der letzte Grund, es ist eine Premiere für mich selbst, da es die allererste Vorstellung von mir ist, in dem ich eine Dreizeigeruhr vorstelle. Jeder der mich hier kennt weiss, dass ich ein großer Chronographen Fan bin und ich bis jetzt nur Chronos vorgestellt habe.

Bevor es „los geht“ möchte ich mich deswegen noch mal herzlichst bei @T-Freak für seine ganze Arbeit, seine Kreativität, seinen Ehrgeiz bedanken und natürlich bei Marco Heimrich, dem Geschäftsführer von Marc&Sons, dass er den Mut gehabt hat, sich auf diese (T-)Freak-Show einzulassen. 😊 Jeder, der unseren Forumskollegen kennt, weiß um seine perfektionistischen Züge und dass er einen in den Wahnsinn treiben kann, wenn etwas nicht zu 100% seinen Vorstellungen entspricht. Ich sehe Marco Heimrich regelrecht vor meinem geisteigenen Auge, wo er sich an manchen Tagen wahrscheinlich fragte: „Worauf habe ich mich nur eingelassen?!“ 😉

Ich glaube das Endergebnis spricht für sich und ich würde behaupten, dass es die beste Entscheidung war, die Marc&Sons je getroffen hat. Diese Aussage ist jedoch nicht einfach so daher gesagt, sondern ich möchte mit dieser Vorstellung hier zeigen, wie ich zu dieser Aussage überhaupt komme.

Ich hoffe ihr nimmt einige Abschnitten dieser Vorstellung hier genau so mit Humor wie ich sie auch geschrieben habe. Wer meine anderen Vorstellungen kennt, der weiss auch, dass ich nicht der Typ bin, der über die Geschichte eines Unternehmens und großartig über die verbaute Technik schreibt. Ich bin eher der emotionale Typ, der sich aber sehr detailliert mit dem Produkt, sprich der Uhr und deren Design auseinandersetzt. Dabei geht es mir nicht nur darum aufzuzählen welche Sachen ich an einer Uhr gut finde, sondern viel wichtiger, wieso ich sie gut finde. Das gleiche gilt natürlich auch für Sachen die ich kritisiere.

Wie ich oben bereits erwähnte, ist es meine allererste Vorstellung einer Dreizeigeruhr. Wer meine allererste Vorstellung (Sinn 144 St Sa) kennt, der weiß, dass ich ähnlich wie T-Freak ein großer Technikliebhaber bin. Somit haben es mir toolige Uhren (Flieger und Diver), speziell Chronographen besonders angetan und ich mag, wenn auf dem Blatt richtig der Bär steppt bzw das Auge gefordert wird. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass es auch Dreizeigeruhren gibt, vor allem dann, wenn sie ebenfalls das gewisse Etwas mitbringen, die mir sehr gut gefallen. Hier denke ich zum Beispiel an die farblich faszinierenden Blätter mit wunderschönen Sonnenschliff von H.Moser & Cie in denen man sich verlieren kann oder an eine Junghans Max Bill mit dem gewölbten Glas und minimalistischen Blattaufbau, welche den Käufer regelrecht beim Blick auf die Uhr auf eine Zeitreise nimmt oder an die strukturierten Blätter einer Grand Seiko Snowflake, zusätzlich mit Zeigern und Indexen in einer abartig guten Qualität, die sich dann um so mehr vom strukturierten Blatt abheben.

Der HGU von 19cm mit sehr flachen Handgelenken lässt diese Uhren allerdings meist wie Kinderuhren bei mir aussehen. Damit könnte ich noch leben, doch das Hauptproblem ist jedoch, so sehr mir die Uhren auch gefallen, so schlecht passen sie zu meiner Person bzw zu meinen Typ. Ich habe es schon paar Mal versucht und einige solcher Uhren konnte ich mir stundenlang anschauen, doch sobald die angelegt waren, habe ich mich sehr unwohl mit denen gefühlt.

Ich merke schon, ich habe bereits wieder mehr Buchstaben für die Einleitung verbraucht, wie manche für Ihre gesamte Vorstellung, deshalb….

….los geht’s!

Anmerkung der Redaktion:
Bitte beachten Sie, dass der Verfasser dieser Uhrenvorstellung an UTS (Uhrenmarken-Torrett-Syndrom) leidet. Die Wertschätzung anderer Uhrenmarken (selbst Rolex) und deren Geschichte ist zu 100% gegeben. Anhand des vorliegenden UT-Syndroms werden sie unbeabsichtigte Aussagen und Formulierungen finden, welche nichts mit der eigentlichen Meinung des Verfassers zu tun haben. An dieser Stelle appellieren wir an Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie es wie der Verfasser mit Humor nehmen.


Ich war wirklich lange auf der Suche nach tooligen Dreizeigeruhren, welche das Auge herausfordern in dem sie einige der oben erwähnten Attribute der Dreizeigeruhren mit sich bringen. Es ist nicht so, dass es nicht manche Hersteller versucht hätten, denn einige Hersteller haben es versucht.

„Oh-mega“ Idee hatte zum Beispiel ein Hersteller und hat Wellenmuster auf das Blatt appliziert. Das fand ich echt tiefsinning von den Designer Wellenmuster auf das Blatt einer Taucheruhr zu applizieren. Darauf muss man erst mal kommen. Nein, nicht wirklich! So ein Model würde ich wahrscheinlich gleich auf den Mond schießen! Wartet mal, war da nicht etwas??? 😊 Ah, jetzt wird mir einiges klar, so macht das auch Sinn (zumindest die 140er).

Es ist „heuer“ auch so, dass manche Uhren mit eckigen Lünetten angeboten werden und ich dachte schon, dass eine dieser Uhren es zu mir schaffen könnte. Leider habe ich mich an dieser Modelvariante vom Typ Wasserläufer….oder hieß es Aquaracer (ich krieg´s wieder nicht beisammen) sehr schnell satt gesehen.

Ein anderer Hersteller hat der ganzen Thematik gleich die „Krone“ aufgesetzt und hat so zu sagen eine Mehrgenerationen-Uhr designed, um das Auge zu beschäftigen. Stellt euch vor, da gibt es für den Opi eine Lupe, damit dieser das Datum ablesen kann. Der Vater ist die eigentliche Hauptzielgruppe. Er trägt die Uhr meist während seiner Arbeit und kann mittels der Lünette die Restzeit so einstellen, dass er immer weiss, wann er aus dem Steinofen die Pizza rausholen muss. Die Tochter nutzt dann die Uhr wegen der fehlenden Entspiegelung ab und zu als Schminkspiegel. Ich kann euch an dieser Stelle gar nicht sagen, ob sich dieses Design wirklich durchgesetzt hat? denkkopf

„Ohh-ris“-kiert hat tatsächlich ein Hersteller sehr viel und hat ein Design herausgebracht, bei dem er einige der Attribute von den angesprochenen Dreizeigeruhren bei seinen Diver-Uhren umgesetzt hat. Da findet man ebenfalls farblich faszinierende Blätter mit Sonnenschliff wie bei H.Moser & Cie. Um dem Blatt Struktur zu geben bzw einen 3D-Effekt wie bei einer Grand Seiko Snowflake zu vermitteln, wurden zentrische Vertiefungen auf dem Blatt angebracht. Hinzu kommt ein sehr eigenständiges Design, welches sich sehr gekonnt von den meisten bekannten Divern auf dem Markt abhebt.

Von diesem Hersteller haben es deswegen auch mittlerweile zwei Modelle in meine Sammlung geschafft und hier bin ich sowohl euch als auch den Uhren noch eine Vorstellung schuldig. 😉

Doch nun genug der Albernheiten. Dies diente tatsächlich nur dem Zweck den Einstieg in die Vorstellung etwas aufzulockern (ich hoffe sehr, dass ihr das auch so empfunden habt, denn so war es gedacht), aber auch grob darzustellen, was meine Erwartungshaltung an eine Dreizeigeruhr ist.

Vorab die Technischen Daten:

Werk:
  • Sellita SW200-1
  • Aufzug Mechanisch, Automatikaufzug
  • Gangreserve ca.38 Stunden
  • Halbschwingungen 28 800 a/h (4Hz)
  • Anzahl der Steine/Rubine 26
  • Kalender: Datum auf 6Uhr
Gehäuse:
  • Edelstahl 316L, satiniert
  • Gehäuseboden verschraubt
  • Wasserdichtigkeit bis 30bar (300m)
  • Keramiklünette einseitig drehbar (120 Rasterpunkte) mit Super-LumiNova BGW9
  • Zifferblatt und Zeiger mit Super-LumiNova BGW9
  • Krone verschraubt
Abmessungen:
  • Durchmesser 42,5mm
  • Höhe 13,50mm
  • Horn zu Horn 50mm
  • Gewicht 198g
Armband:
  • Edelstahlarmband (satiniert) mit verschraubten Gliedern
  • Sicherheitsfalschließe
  • Tauchverlängerung mit Feinverstellung (bis 14mm)
  • Zwischenhörner 22 mm
Uhrenglas:
  • Beidseitig entspiegeltes, gewölbtes Saphirglas
Nun möchte ich endlich zum Hauptdarsteller dieser Vorstellung kommen und zwar zu der Marc&Sons Sport Professional- Sportsline Ceramic. Die Uhr liegt mir sehr am Herzen und ich würde nun gerne detailliert auf die einzelnen Komponenten eingehen wollen und meine Meinung dazu äußern. Kleine Anmerkung. Die Bilder sind gemischt und es handelt sich sowohl um Kamer- als auch Handybilder. Entschuldigt also bitte bei manchen Bildern die nicht optimale Bildqualität und den Staub auf manchen Bildern. ;-)

Uhrenglas:

Wie bei den technischen Daten zu lesen handelt es sich beim Uhrenglas um ein gewölbtes beidseitig entspiegeltes Saphirglas, welches selbst bei Uhren die auch gerne das 10-fache kosten nicht unbedingt an diese Umsetzung hier herankommen. Wir haben einmal die leichte Wölbung des Glases, welche die Uhr sehr hochwertig erscheinen lässt, ohne dass die Uhr ihren tooligen Look aus großen, glatten und geradlinigen Flächen verliert. Ich fragte mich selbst, was macht eigentlich den Reiz eines gewölbten Glases aus? Für mich ist es das leicht unterschiedliche Spiel mit Farben und Reflexionen. Bei glatten Flächen wird jede Spiegelung eins zu eins so dargestellt, wie man es eben vom Spiegel oder einem Fenster kennt, wenn man vom Außen des Hauses die Fensterscheibe betrachtet.

Bei gewölbten Gläsern werden die Spiegelungen (je nach Wölbung des Glases) leicht verzerrt dargestellt. Durch die Krümmung des Glases tauchen und verschwinden die Spiegelungen auf dem Uhrenglas auch leicht unterschiedlich im Vergleich zu glatten Gläsern.

Damit hat der Kopf automatisch was anderes im Sinn als eine einfache spiegelnde Fläche. Bei dieser Uhr haben wir aber nicht nur ein gewölbtes Saphirglas, sondern eins, welches von beiden Seiten entspiegelt ist, damit man bei allen Lichtverhältnissen die Uhr perfekt ablesen kann. Ich kann nur sagen: „Chapeau Marc&Sons!“ Abgesehen von der Tatsache, dass die Ablesbarkeit bzw. die Entspiegelung zu einen der besten in meiner Sammlung gehört, finde ich auch die Umsetzung der Entspiegelungsschicht faszinierend. Mein Breitling Avenger II Chrono hat zwar eine bessere Entspiegelung, aber hier bei der Marc&Sons, obwohl ein etwas stärkerer bläulicher Schimmer vorliegt, sieht es natürlicher aus, wenn man es so nennen mag. Wenn man die Uhr im Licht wendet, so ist das Blatt aus allen Winkeln perfekt ablesbar, die bläulichen Flächen wandern über das Glas und es kommt zu einem wunderschönen Farbenspiel. Schwer zu beschreiben, deswegen hier paar Beispielbilder:

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Lünette:

Kommen wir zum zweiten Highlight der Marc&Sons und zwar zu der Lünette, welche natürlich aus Keramik besteht. Der Abfallwinkel der Lünette ist identisch zum Abfallwinkel des Uhrenglases, was ein sehr harmonisches Gesamtbild ergibt, wenn der Blick auf die Uhr gerichtet wird.

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Betrachtet man die Uhr leicht schräg, fallen einem gleich zwei Sachen zusätzlich auf. Erstens, die Lünette ist leicht versenkt angebracht, so dass sie im Inneren durch das Saphirglas und im Äußeren durch einen leicht überstehenden Lünettenring geschützt ist. Ob beim Tauchen oder bei jeder sonstigen Tätigkeit wird es damit nur noch schwer möglich, eine unschöne Macke in Form eines Kratzers oder sogar Lünettenbruchs zu bekommen. Die zweite Sache die einem auffällt ist, dass die Zahlen und Markierungen auf der Lünette graviert sind. Was mir hier besonders gut gefällt, ist dass die Gravur nicht so tief umgesetzt wurde, wie es meist der Fall bei Taucheruhren ist. Diese Umsetzung bei der Marc&Sons trägt meiner Meinung nach erheblich dazu bei, dass die Uhr eine fast schon elegante Anmutung hat. Selbst wenn man schräg von der Seite auf die Uhr schaut, sieht das nicht so verspielt aus, wie man es sonst kennt. Man bekommt hier große, glatte Flächen zu sehen und die Kontraste entstehen hauptsächlich durch die kleinen Höhenunterschiede der Flächen zueinander und nicht durch eine „gelöcherte“ Lünette. Hier paar Beispielbilder zur Umsetzung:

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Solche Designansätze findet man konsequenterweise (nichts anderes hätte ich auch von T-Freak erwartet) in absolut allen Komponenten der Uhr wieder wie auch dem Lünettenring.

Lünettenring:

Ich würde von mir behaupten, dass ich den Geschmack von unserem Designer stark teile. Bei Uhren die ich mag, handelt es sich meist um Uhren, welche weniger durch Rundungen und Bögen in der Form gekennzeichnet sind, sondern die Form eher durch Phasen, Geraden und Ecken vorgegeben ist, wie man es zum Beispiel bei einem Tarnkappen Bomber oder Jet vorfindet. Das mag natürlich auch der Grund sein, wieso wir beide so sehr auf Chronographen stehen. Die Idee war wohl, eine Dreizeigeruhr zu designen, welche die gleichen Reize und Emotionen ausstrahlt und das Auge einerseits gefordert aber nicht überfordert wird.

So ist es auch keine Überraschung, dass der Lünettenring diese doch recht eigenständige Umsetzung hat. Für die Griffigkeit hat man über die gesamte Höhe des Rings vertikale, gerade Einkerbungen angebracht. Um den technischen Look und auch die Eleganz aufrecht zu erhalten, wurden die Einkerbungen in einem maximal zu realisierbarem Abstand angebracht und zwar so, dass selbst bei schmalen Fingern, wenn man die Lünette umfasst, sich zumindest eine Kerbe unter jeder Fingerkuppe befindet, welche die nötige Griffigkeit beim Drehen gewehrleisten soll.

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Ich kann natürlich schlecht sagen, ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege, doch wo ich mir ganz sicher bin, dass sich unser Forumkollege bei jeder einzelnen Komponente Gedanken gemacht hat, dass hier nicht nur die Optik aber auch die Funktion zu 100% gegeben sind.

Die weißen Zahlen und Markierungen auf der Lünette sind mit Super-LumiNova BGW9 belegt, die in der Dunkelheit in einem wunderschönen Blauton lange und hell leuchtet. Diese hier vorgestellte Variante bringt noch eine zusätzliche Besonderheit mit. Zwischen der 12Uhr und 3Uhr Position findet man orangene Markierungen auf der Lünette, die in der Dunkelheit tatsächlich in Orange leuchten. Es sollte für niemanden eine Überraschung sein, doch hier möchte ich erwähnen, dass die orangenen Markierungen nicht so hell leuchten wie die Weißen, was natürlich am Farbton selbst liegt.

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Der nächste Punkt welcher die Lünette betrifft ist die mechanische Umsetzung der Rasterung. In der Vergangenheit waren wohl die Lünetten bei einigen Marc&Sons Modellen recht schwergängig. Hierzu kann ich nichts sagen, doch sobald es um die Mechanik geht, kommen immer schnell persönliche Präferenzen ins Spiel. Ich kenne das aus meinem Job im Automobilbereich, wenn wir für den Kunden die Fahrbarkeit für ein Fahrzeug applizieren sollen. Der eine setzt sich rein und sagt, dass der Widerstand bei der Gaspedalbetätigung zu niedrig ist und das Auto zu spät auf die Betätigung des Gaspedals reagiert. Der nächste steigt ein und sagt, dass das Gaspedal zu hart und viel zu aggressiv ist, also kaum wird es berührt und das Auto „schießt“ los.

Ich kann nur Folgendes sagen. Ich finde den Widerstand bei dieser Lünette, so wie er ist perfekt, doch persönliche Präferenzen spielen hier mit Sicherheit eine große Rolle. Was man jedoch unabhängig von persönlichen Präferenzen als Hersteller umsetzen kann sind folgende Punkte:
  • Kein bzw. möglichst wenig Spiel wenn man die Lünette gegen das Gehäuse hin und her bewegt
  • gleichmäßige Kraftaufwendung über die gesamte Umdrehung
  • saubere Rasterpunkte mit satter Geräuschentwicklung (sprich keine schleifenden Geräusche etc.)
  • kein bzw. möglichst wenig Spiel nach dem Einrasten

Solche Vorgaben kann man tatsächlich als Kriterien heranziehen und hier hat für mich die Uhr die Herausforderung mit Bravour bestanden.

Uhrenblatt:

Um ehrlich zu sagen, hier weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, denn was hier aufgefahren wird, kenne ich persönlich (preisunabhängig) von keinem anderen Hersteller in dieser Form. Manche mögen sagen, manchmal ist weniger mehr, doch bei dieser Umsetzung sage ich, manchmal ist mehr einfach mehr! 😊 Man hat es geschafft eine Balance aus einem technischen und gleichzeitig eleganten Look zu schaffen, wo das Auge viel zu entdecken hat, aber das Gesamtbild nicht zu überladen wirkt. Klar ist es am Ende Geschmackssache und einige hätten es wohl lieber, wenn die Blattgestaltung dezenter ausgefallen wäre, doch Dreizeigeruhren mit einer dezenten Umsetzung gibt es Massenweise auf dem Markt, aber eine solche Umsetzung einer Dreizeigeruhr ist für mich was ganz Besonderes. Ich versuche mich mal durch alle Designelemente des Blattes durchzuarbeiten und möchte mit dem eigentlichen Zifferblatt selbst anfangen.

Einige von euch kennen vielleicht das Blatt des Breitling Navitimers in der Stratos Grey Edition. Für mich persönlich handelt es sich dabei um eins der schönsten Blätter überhaupt die es zu kaufen gibt. Bei diesem Navitimer weist das Blatt einen Sonnenschliff auf und glänzt in der Sonne in den schönsten Grau- und Grafittönen die man sich nur vorstellen kann. Bei der Marc&Sons findet man eine ähnliche Umsetzung, welche ich jedoch fast noch beeindruckender finde. Ein glänzendes Blatt würde nämlich nicht den gleichen tooligen Look vermitteln und auch unter Wasser könnte es wohl zu Problemen mit der Ablesbarkeit kommen. Bei dieser Modelreihe hat man ein seidenmattes Blatt realisiert, welches ebenfalls mit einem sehr feinen Sonnenschliff versehen ist. Dreht man die Uhr im Sonnenlicht so bricht das gesamte Blatt ebenfalls das Sonnenlicht in wunderschönen Grau- und Grafittönen, doch es bleibt die ganze Zeit matt dabei ohne wirklich zu glänzen. Die Ablesbarkeit bleibt damit aus jedem Betrachtungswinkel perfekt gegeben. Ich habe es versucht auf paar Bildern festzuhalten, doch dieses Lichtspiel muss man selbst mal live erlebt haben:

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Gleich geht es weiter mit Teil 2:
 
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Befindet man sich im Inneren, so hält sich das Blatt etwas mehr zurück, so dass die Uhr dann unauffälliger in Erscheinung tritt:

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Um das ganze noch etwas interessanter zu gestalten, hat man zentrische Vertiefungen auf dem Blatt angebracht, um die Tiefenwirkung bzw. eine 3D-Wirkung des Blatts zu realisieren. Diese Vertiefungen spielen mit dem Licht nicht wie der Sonnenschliff, sondern aufgrund der geometrische Umsetzung an sich. Durch die Rillen bzw die Vertiefungen im Blatt, kommt es zu einem Wechsel aus Schatten und Licht, welche dann zusätzlich durch den Sonnenschliff umgeben werden.

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Die Rillen laufen auf der 6Uhr Position zusammen, dort wo sich aus Symmetriegründen auch das Datum befindet. Das Datumfenster ist in der Höhe minimal größer als der Abstand aller Rillen, so dass der Blick immer gut auf das Datumfenster gelenkt wird, wenn man es ablesen möchte. Es braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden, dass wie es sich gehört, das Datumfenster in Blattfarbe mit weißer Schrift umgesetzt wurde. Um den eleganten und hochwertigen Look zu erhalten, weist das Datumsfenster an den Rändern feine Phasen auf. Dies findet man in dieser Form, in manchen Fällen nicht einmal bei hochpreisigen Uhren vor und ich bin sehr froh, dass man hier auf solche Details geachtet hat.

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Die Ziffern auf dem Ziffernblatt sind appliziert und nicht gedruckt, wie man es oft von Uhren in dieser Preisklasse kennt. Wenn ich ehrlich bin, ist es meine erste Uhr überhaupt welche über Ziffer auf dem Blatt verfügt. Ich bin eigentlich kein großer Freund von Ziffern, weder von arabischen noch von römischen. Hier ist es der besondere Schriftgrad, der gewählt wurde. Dieser hat eine klassische Ausstrahlung, wirkt aber dennoch sehr modern und passt somit sehr gut zur restlichen technischen Umsetzung. Die applizierten Ziffern sind in der Höhe sehr niedrig gehalten und der eine oder andere mag sich fragen, wieso hat man die Ziffern nicht gleich gedruckt.

Jeder der diese Modellreihe sein Eigen nennt, wird dies problemlos beantworten können. Durch die hervorragende Entspiegelung des Glases ist es so, dass wenn man die Uhr im steilen Winkel zum Auge hält (zum Beispiel beim Fahren mit der Hand am Lenkrad), der Anschein entsteht, als ob die Ziffern regelrecht über dem Blatt schweben würden! Ich habe mich bereits mit einigen Besitzern zu dem Thema ausgetauscht und einige von uns (mich eingeschlossen) halten die Uhr oft so zum Licht und schauen auf das Blatt, nicht um die Zeit abzulesen, sondern um dieses Spektakel zu erleben.

Die Ziffern fallen an den Seiten gerade ab und stehen somit im 90° Winkel zum Blatt. Die Kontraste, welche hier entstehen sind einfach grandios. Ich habe es versucht einzufangen:

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Ein weiteres schönes Merkmal ist für mich die 12 auf dem Blatt, welche etwas größer als die restlichen Zahlen umgesetzt ist. Ich weiss, dass es nicht jedermanns Sache ist. Der Grund wieso es mir so sehr gefällt ist wie folgt. Bei allen Anzeigeinstrumenten hat man in der Vergangenheit und auch noch heute die wichtigsten Markierungen besonders hervorgehoben, sei es durch dickere Linien oder größere Zahlen oder Buchstaben. Bei einem Kompass zum Beispiel, sind die vier Himmelsrichtungen (N, O, S, W) meist auch groß dargestellt und die Zwischenrichtungen (NO, SO, SW und NW) etwas kleiner. Bei der Uhrzeit ist für mich die 12 die Hauptziffer. Einerseits wird hier von „Stunde der Entscheidung“ bzw. auch von der „dramatischen Zeit“ gesprochen, beides auch bekannt als „High Noon“ und andererseits ist es die Uhrzeit, welche den Tageswechsel einläutet. Das Hervorheben der 12 durch eine größere Umsetzung finde ich damit als ein nettes Gimmick.

Die recht aufwändig gestalteten Indizes runden das elegante Erscheinungsbild des Blattes ab. Die Indizes sind auch nicht wie oft in dieser Preisklasse gedruckt sondern appliziert. Bei der 3, 6, 9 und 12Uhr Position ist ein doppelter Index realisiert, womit die vier Quadranten des Blattes stärker hervorgehoben werden und die Ablesbarkeit in der Nacht noch besser gewehrleistet ist. Bei allen Indexen handelt es sich um rechteckige Quader, welche vom Außen zum Blattinneren abfallen. Alle Indexe sind mit Super-LumiNova an der Oberfläche ausgestattet und die Wände sowie die obere Umrandung der Indexe sind verchromt. Dreht man die Uhr im Licht, so glänzen diese Flächen und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen.

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Passend zu den hochwertig Indizes wurden auch die Zeiger sehr schön umgesetzt. Alle Zeiger sind auch mit SuperLumiNova belegt. Der Stundenzeiger hat einen verchromten Rand, wohingegen der Minutenzeiger die Akzentfarbe Orange als Umrandung nutzt (passend zur Lünette und der 24h-Skala). Der Sekundenzeiger ist komplett verchromt und nur die Spitze hat eine orangene Umrandung. Bei der Zeigerform handelt es sich um Zeiger, die man eher bei Fliegeruhren vermuten würde bzw findet, doch man muss auch sagen, dass es sich hier nicht um eine typische Diveruhr handelt. Mittlerweile bieten einige Hersteller Uhren an, die Attribute aus unterschiedlichen Uhrentypen vereinen und somit ihren eigenen Charme mitbringen.

Alle Zeiger sind flach realisiert und haben keine Aussparrungen bzw keine Phasen an den Rändern. Dies ist bei dieser Uhr auch gar nicht nötig, da die Zeiger sich sehr gut vom Blatt abheben und die Uhrzeit immer perfekt abgelesen werden kann. Eine verspielte Umsetzung der Zeiger würde hier nur unnötig mehr Unruhe reinbringen.

Kommen wir zu einem, zumindest für mich sehr wichtigem Kriterium, nämlich der Zeigerlänge. Kurz und knapp gesagt, einfach perfekt! Der Sekundenzeiger mit der dünnen Spitze reicht etwas weiter über die Minutenstriche als der Minutenzeiger. Der Minutenzeiger ist etwas kürzer ausgelegt, damit die Minutenstriche nicht komplett verdeckt werden und sich alles immer gut ablesen lässt. Der Stundenzeiger geht leicht über die zentrischen Vertiefungskreise bis zu den Stundenziffern. Ich würde behaupten, man hätte es besser nicht umsetzen können.

Ein weiteres Merkmal, was diese Kollektion mit sich bringt ist die 24h Angabe auf dem Blatt, welche sich innerhalb der zentrischen Vertiefungskreise befindet. Die Besonderheit bei der Sportsline Ceramic ist, dass die 24h Angabe auch in der Akzentfarbe der Uhr ausgelegt ist, sprich in Orange. Dieses Modell sieht damit noch etwas sportlicher aus, als die anderen angebotenen Modelle und strahlt regelrecht ein Gute-Laune-Feeling aus. Dass die 24h Skala nicht bei allen gut ankommt, kann ich mir vorstellen, doch es ist wie ich weiter oben schon erwähnt habe. Dreizeigeruhren mit gewöhnlichen Blattaufbau gibt es wie Sand am Meer und ich bin sehr froh, dass Marco sich dazu durchgerungen hat, dies so und nur so anzubieten. Dafür liebe ich auch Hersteller wie Breitling (früher gab es die Breitling Colt auch mit einer 24h Skala), weil der Hersteller schon immer bereit war Risiken einzugehen und bis heute Uhren anbietet, die polarisieren. Ein gefälliges Design spricht zwar eine größere Käuferschicht an, doch es wird nie so hohe Emotionen bei einem Käufer wecken, als wenn es exakt alle Vorlieben eines Käufers umsetzt und zwar deswegen, weil keine Kompromisse eingegangen werden.

Das letzte Designmerkmal des Blattes ist der Rehaut. Hier haben wir nicht einen einfachen flachen Ziffernblattring, sondern ist dieser geknickt umgesetzt. Der obere Part fällt erst mal von der Lünette zum Blattinneren steil ab und hier drauf sind auch die Minutenstriche abgebildet. Der untere kurze Part steht dann nahezu senkrecht zum Blatt. Der Rehaut hat Aussparrungen an jeder Stunde, wo die verchromten, niedrigeren Indizes eingelassen sind und über den Rehaut ins Blatt rein ragen. Da die Indizes auch im Winkel abfallen, aber unterschiedlich zum Rehaut, ergeben sich wunderschöne geometrische Kontraste aus Licht und Schatten zwischen den einzelnen Komponenten.

Eine solche detailverliebte Umsetzung, so perfekt aufeinander abgestimmt, kenne ich von keiner anderen Uhrenmarke für einen solchen Uhrentyp. Selbst noch nach 6 Wochen wandert mein Blick alle paar Minuten auf die Uhr, weil mich das Blatt so fasziniert.

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Wenn man nun die ganzen Details gelesen hat, was hier alles umgesetzt wurde, so könnte das Gefühl entstehen, dass dies alles zu überladen wirkt. Das ist jedoch definitiv nicht so. Es wurden zwar viele Details umgesetzt, doch man hat darauf geachtet, dass das Gesamtbild stimmig wirkt und sich dennoch zurücknimmt. Falls sich einer fragt, was meint er damit? Ich versuche es zu erklären. Wie oben erwähnt, die gravierten Zahlen auf der Lünette sind nur leicht eingelassen, damit alles weiterhin glatt aussieht. Die applizierten Zahlen auf dem Blatt sind in der Höhe sehr niedrig, damit sie nicht zu dominant wirken, aber dennoch der Eindruck entsteht, dass sie über dem Blatt schweben würden. Die applizierten Indizes haben verchromte Stellen, doch diese glänzenden Flächen sind ebenfalls klein ausgelegt, damit es nicht zu viel nach BlingBling aussieht.

Um nicht unnötig Unruhe auf dem Blatt zu bringen, so hat man sich auch mit der Beschriftung stark zurückgehalten. In der oberen Hälfte des Blattes findet man den Herstellernamen mit dem Schwertfisch, der nun das „&“ ersetzt und als neues Logo dient. Aus meiner Sicht war es sehr wichtig, dass man hier diesen Weg gegangen ist und nun das Firmenlogo nicht nur aus Schrift besteht, sondern eher durch ein Symbol repräsentiert wird. Wenn man an Mercedes denkt, so hat man automatisch den Stern vor Augen. Die vier Ringe sind immer noch das was man sofort im Kopf hat, wenn man an Audi denkt und sobald ich Tudor höre, habe ich das Wappenschild vor meinem geistigen Auge. Der Mensch konnte mit Symbolen schon immer Sachen besser identifizieren aber auch repräsentieren als mit Schriftzeichen.

In der unteren Hälfte des Blattes finden man die neue Modelbezeichnung, in dem Fall „Professional“ und darunter die Info über die verbaute Werkart, also „Automatik“. Ganz unten auf der 6Uhr Position direkt oberhalb des Rehauts findet man den Schriftzug „Made in Germany“. Auf alle anderen Angaben (Wasserdichtigkeit, Kaliberart etc.), wie man sie zum Teil oft bei anderen Herstellern findet hat man zum Glück verzichtet, da sie zumindest für mich weder einen funktionellen noch einen optischen Nutzen haben.

Gehäuse:

Ich kann mir vorstellen, dass die Gehäuseform ebenfalls eine große Herausforderung gewesen ist, hier etwas Neues bzw Eigenständiges zu erschaffen, denn man könnte mittlerweile sagen, es gibt nichts was es nicht gibt! Ich finde aber, dass auch hier oder vor allem hier, man es geschafft hat, ein eigenes Design zu verwirklichen. Wie das Blatt oder auch der Lünettenring, hat man das Gehäuse sehr clean bzw technisch/toolig umgesetzt. Es sind größtenteils große Flächen mit langgezogenen Linien. Auf Bögen und Krümmungen wurde nahezu verzichtet bzw diese wurden so dezent wie möglich umgesetzt. Anstatt dessen hat man mit mehreren Phasen gearbeitet, um Krümmungen zu realisieren, wie zum Beispiel an den Hörnern:

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Gleich geht es weiter mit Teil 3
 
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Damit sich die Eleganz des Blattes im Gehäuse wieder findet, ist das gesamte Gehäuse fein satiniert und die Äußeren Phasen an den Hörnern sind poliert. Schaut man nun von oben auf die Uhr, so harmoniert alles perfekt miteinander und keine Komponente hebt sich gesondert ab.

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Die Flanken des Gehäuses sind sehr schmal gehalten, womit die Uhr trotz 13.5mm Höhe sehr flach am Handgelenk erscheint. Dieser Effekt wird noch zusätzlich verstärkt, indem man die Hörner recht steil zum Handgelenk abfallen lässt. So kommt es, dass die Uhr trotz ihrer 42,5mm Größe und 50mm L2L sich auch an kleineren Handgelenken gut tragen lässt.

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Das toolige Design setzt sich konsequent im gesamten Kronenschutz fort. Dieser wurde ebenfalls komplett aus Ecken und Phasen realisiert und auf Krümmungen und Bögen wurde verzichtet.

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Krone:

Soweit ich das mitbekommen habe, wurde die Krone für diese Modelreihe etwas vergrößert, damit diese optisch besser mit der Uhr harmoniert und sich diese besser zwischen den Fingern halten lässt. Eingefräste Rillen über die gesamte Kronenhöhe passen perfekt zu der Umsetzung des Lünettenrings und die Griffigkeit beim Aufziehen oder Stellen des Werks ist voll gegeben. Ein sehr schönes Designmerkmal ist auch der eingravierte Schwertfisch auf der Krone. Dass die Krone verschraubt ist, dürfte klar sein, dass das Gewinde jedoch sehr fein umgesetzt ist und die Krone sich butterweich aufschrauben lässt, sollte hier jedoch Erwähnung finden.

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Band:

Beim Band handelt es sich um ein H-Link Band, welches sehr gut zur restlichen Umsetzung passt. Die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau ohne scharfe Kanten und das Band schmiegt sich bei mir perfekt am Handgelenk an. Besonders gut gefällt mir der Bandanstoß. Hier hat man darauf geachtet, dass die äußeren und der mittlere Teil des Bandes mindestens so lang wie die Hörner sind und damit keine zusätzliche Kante/Rille entsteht. Schaut man von oben auf die Uhr, so findet man oberhalb und unterhalb vom Blatt wieder große, glatte Flächen, welche die Eleganz unterstreichen. Zusätzlich kommt das Blatt besser zu Geltung, weil der Blick nicht durch andere Komponenten abgelenkt wird. Die Bandglieder sind mit schmalen Schrauben verschraubt und wenn ich etwas am Band ändern würde, dann wäre es die Anzahl der verschraubten Glieder. Auf jeder Seite des Bandes gibt es nur ein einziges Glied, welches keine Löcher auf beiden Seiten aufweist, denn alle anderen Glieder kann man abnehmen. So schmale Handgelenke hat keiner und die Uhr würde sich gar nicht mehr tragen lassen, wenn man es so stark kürzen würde. Selbst mit drei Gliedern auf beiden Seiten ohne Löcher, könnte man das Band immer noch für sehr kleine Handgelenke genügend kürzen. Das ist Meckern auf einem hohen Niveau, doch die vielen Löcher auf beiden Seiten trüben leicht den optischen Eindruck.

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Schließe:

Hier handelt es sich um eine Faltschließe, welche sehr massiv wirkt und einen guten Eindruck macht. Sie verfügt über eine Tauchverlängerung mit Feinverstellung. Dafür muss man nur die äußeren Drücker, eigentlich sind es Slider, an der Schließe entlang entgegen zur Tauchverlängerung schieben und man kann dann die Tauchverlängerung bis zu 14mm herausziehen. Für das Band gibt es ebenfalls durch zwei realisierte Löcher die Möglichkeit einer Feineinstellung. Was mir ebenfalls sehr positiv in den letzten Wochen aufgefallen ist, durch die große Auflagefläche der Schließe kann ich die Uhr selbst bei längerer Arbeit am Rechner anbehalten, da sich das Gewicht vom Handgelenk auf eine größere Fläche verteilt und die Schließe damit kaum spürbar ist. Das ist bei einigen anderen meiner Uhren leider nicht der Fall und für die Arbeit am Rechner muss ich die meist ausziehen. Ja, die Schließe hat schon paar Macken. Das ist mein Daily Rocker und die Uhr ist beim Wandern, Felsenklettern, Schwimmen......immer dabei!

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Werk:

Als Uhrwerk kommt das bewährte Sellita SW200-1 zum Einsatz, welches für seine Zuverlässigkeit bekannt ist. Ich hatte zumindest noch nie Probleme mit meinen Uhren, welches dieses Werk ebenfalls nutzen und ich bin froh, dass falls doch mal was wäre, ich zu jedem Uhrmacher gehen kann, um es zu checken oder zu revisionieren. Marc&Sons gibt an, dass alle Uhren feinreguliert werden, bevor sie in den Verkauf gehen. Mittlerweile gibt es hier im Forum sehr viele Käufer (mich eingeschlossen) und auch in meinen Bekanntenkreis, welche die sehr guten Gangwerte bestätigen werden. In den meisten Fällen laufen die Uhren in Chronometerbereich. Ich habe die Gangwerte jetzt über den Zeitraum von über 6 Wochen beobachtet und kann für meine Uhr sagen, dass diese vom Aufzug des Werkes (komplett oder leicht aufgezogen) abhängen. Bei sehr wenig Bewegung tagsüber (Home Office etc) läuft die Uhr mit -1s über den Tag und dann Nachts abgelegt verliert sie ca. -5s. An den Wochenenden oder die letzten 10 Tage wo ich jetzt Urlaub hatte, sind wir oft gewandert und waren viel unterwegs, da haben sich die Werte auf +4s/Tag eingependelt.

So oder so sind es hervorragende Werte und es gibt absolut Nichts was ich an dem verbauten Werk oder an der Ganggenauigkeit auszusetzen hätte. Auf einen Sichtboden hat man hier verzichtet, denn rein optisch ist das Werk jetzt nichts Besonderes. Dafür hat man einen sehr schönen Stahlboden verbaut, wie es sich für eine Tool-Uhr gehört.

Gehäuseboden:

Der Gehäuseboden weiss auch zu überzeugen. Dieser ist verschraubt und matt satiniert. In der Mitte befindet sich ein rauer Kreis mit einem satinieren applizierten Schwertfisch drauf. Wenn man von unten auf die den Deckel schaut wird der Eindruck erweckt, dass es sich hier um einen Safe-Deckel handelt, denn alles sieht wie aus den Vollen gefräst und sehr wertig aus. Zusätzlich sind die üblichen Angaben zum verwendeten Glas, Wadi etc. als Gravur auf dem Deckel zu finden.

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FAZIT:

Wenn ihr es bis hierhergeschafft habt, dann möchte ich mich herzlichst bei euch allen bedanken, dass ihr euch die Zeit genommen habt, diese Vorstellung zu lesen. Alle die meine Vorstellungen kennen, wiesen schon im Vorfeld, worauf die sich einlassen, weil es mir meist „etwas“ schwer fällt sich kurz zu halten. 😊 Ich bin nun mal ein sehr emotionaler und ein SEHR detailverliebter Mensch, der sich über jedes Detail viele Gedanken macht und dementsprechend, wenn diese sehr gut umgesetzt sind, sehr zu schätzen weiß. Genau das ist hier nämlich der Fall. Ich hoffe, dass ihr meine Begeisterung für diese Uhr herauslesen konntet. Was bis jetzt auch gar nicht erwähnt wurde ist das Preis-Leistungsverhältnis dieser Uhr. Das was hier für den abgerufenen Preis geboten wird, ist wirklich eine Ansage. Es gibt einige andere Uhrenhersteller, welche die gleichen Werke verbauen, jedoch bei der Umsetzung des Gehäuses und Blattes nicht ansatzweise herankommen, doch wegen einem anderen Logo gerne den 3 bis 4 fachen Preis abrufen. Ich kenne auch die üblichen verdächtigen Hersteller, die in ähnlichen Preisregionen liegen und ich selbst diese auch sehr zu schätzen weiß. Solch aufwändige Blattgestaltung in dieser Qualität und ein solch eigenständiges Design sucht man dort jedoch vergeblich. Man mag vom Marcus Finger (Uhrenratgeber) halten was man will, doch in seinem Review zur dieser Uhr, hat er eigentlich alles dazu gesagt, was die Umsetzung dieses Schmuckstücks in Verbindung zu den abgerufenen Preis gilt. Siehe hier:


Ich glaube ich brauche es hier nicht zu erwähnen, doch ich liebe diese Uhr und sie zaubert mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich sie anlege. Sie wirkt modern, toolig, elegant, eigenständig und ist für mich im Augenblick die beste Alltagsuhr, die es zu kaufen gibt.

An dieser Stelle möchte ich mich ein letztes Mal bei @T-Freak dem Designer bedanken, da ich weiß wie viel Herzblut er in dieses Projekt rein gesteckt hat und natürlich beim Marco Heimrich, dem Geschäftsführer von Marc&Sond der sich auf dieses Projekt eingelassen und überhaupt ermöglicht hat! :prost:

Ich würde mich sehr über Euer Feedback (aller Art) zur Vorstellung und zur Uhr freuen. Es sind auch alle eingeladen, die hier im Forum diese Uhr bereits besitzen eure Erfahrungen hier zu berichten. Seid ihr auch so begeistert von der Uhr wie ich? Welche Änderungen würdet ihr euch für zukünftige Modelle wünschen? Was gefällt euch am besten an der Uhr?
 
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Smily13

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Coole Vorstellung dieser wunderschönen Uhr, die ich auch mein Eigen nennen darf!
 

Neoplastom

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Super Vorstellung und ganz viel Mühe deinerseits :super:.

Ich warte ja noch auf die Bumblebee die im Juni/Juli kommen soll, hoffentlich.

Aber deine Vorstellung hat schonmal definitiv die Vorfreude nochmal gesteigert.
Viele Grüße und weiterhin viel Spaß mit deinen tollen (inoffiziellen Uhrforums) Uhren
 

Osyrys

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Der Vollständigkeitshalber hier für die interessierten paar Bilder vom Unboxing und noch paar andere Pics:
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Falls sich einer fragen sollte, wieso auf dem ersten Bild zwei Uhrenboxen zu sehen sind. :hmm: Ich weiss, dass ich mich hier im Kuckucksnest nicht erklären muss, doch außer der orangenen habe ich mir auch noch die klassische schwarze mit dem roten Zeiger geholt:

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Und um die "Beklopptheit" auch zu untermauern, musst paar Wochen späte auch noch die DLC Variante her! 🤪

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Somit war das Trio beisammen:
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Ich habe bei dieser Vorstellung mich nur auf die Sportsline Ceramic beschränkt, da die anderen beiden natürlich in jeder Hinsicht mich genau so überzeugen und ich mich schon auf die neuen Modelle in paar Wochen sehr freue!
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Osyrys

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Nun habt ihr es aber komplett geschafft! :prost: Entschuldigt die Bilderflut doch so kann man sich sehr gut ein Bild von dieser wunderschönen Modelreihe von Marc&Sons machen. :super: Sollte ich auch paar Bilder doppelt gepostet haben, dann war es natürlich nicht meine Absicht.
Um noch mal Bezug zum Vorstellungstitel "Becoming a watch watcher" zu nehmen. Ich habe sehr lange überlegt welchen Titel ich für diese Vorstellung nutzen sollte. Am Ende war es ganz klar für mich! :super: Ich besitzt keine andere Uhr in meiner Sammlung die mich so fasziniert und auf die ich so oft schauen muss, wenn ich die Tage, wie auf diese hier. Wie in der Vorstellungen schönen erwähnt, nicht etwa um die Zeit abzulesen, sondern weil sie so viele Facetten mit sich bringt die entdeckt werden wollen und weil sie mit dem Licht spielt wie keine andere!
 
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Bulli

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Wow, da hat sich aber Jemand richtig Mühe gegeben. Eine sehr ausführliche und informative Vorstellung deiner neuen Schönheit. Ganz ehrlich, wer sich nach dieser Vorstellung, mit diesen grandiosen Bildern, keine M&S kauft, ist komplett immun gegen den Uhrenvirus. :klatsch:Danke für deine Vorstellung und ganz viel Spass mit deiner Neuen. Grüße Chris
 

btec

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Ja danke, Klassen Ziel erreicht, das wird dann wohl die Oktober Uhr, muss halt noch was ab arbeiten. 😀
Wirklich wunderschöne Vorstellung wow!
 

EL-BARTO

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Sehr ausführliche und detaillierte Vorstellung einer bemerkenswerten Uhr mit ungewöhnlich schönen und guten Bildern! Vielen Dank dafür!
Ich besitze die gleiche Uhr und teile Deine Begeisterung zu 100%.
 

T-Freak

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@Osyrys Ich bin sprachlos! :shock: Ab jetzt muss ich ein Doktor voranstellen, wenn ich dich anspreche, denn das hier ist keine Vorstellung sondern eine Promotion. 8-)

Ich freue mich wirklich sehr, dass das Design bei dir und anderen so gut ankommt! Du hast vollkommen Recht, als erklärter Chronographen-Fan habe ich versucht die Dreizeigeruhr so zu gestalten, dass sie ähnlich komplex rüber kommt wie ein Chrono. Man soll sich nicht so schnell an ihr satt sehen. Das scheint gelungen zu sein, wobei mir in diesem Falle natürlich die notwendige Objektivität fehlt. ;-)

Während der Entstehungsphase wurden die Designentwürfe hier im Forum im kleinen geschlossenen Kreis diskutiert und ich möchte mich nochmals bei den Beteiligten für ihre Ideen und das nützliche Feedback bedanken! :super:

Ein großes Dankeschön haben aber auch die Forenkollegen verdient, die später nach Erscheinen dieser Uhrenserie an der öffentlichen Diskussion um weitere Varianten beteiligt waren. :prost: Ab ca. Mitte Juli wird die Sport Professional Serie deshalb um neue spannende Versionen ergänzt und es werden auch diejenigen auf ihre Kosten kommen, die es etwas zurückhaltender mögen, indem es sowohl serienmäßig als auch optional einen farbneutralen Minutenzeiger für alle Modellvarianten geben wird.

Chronographen-Fans können sich hingegen schon mal auf Weihnachten freuen... 8-)
 
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Duesenschraub

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Chapeau! Das war die detaillierteste und enthusiastischste Vorstellung, die ich hier je gelesen habe. Und ich gestehe, dass ich Deine Begeisterung uneingeschränkt nachvollziehen kann. Noch stemme ich mich gegen den Kaufwunsch, werde aber vermutlich grandios scheitern. Was beim aufgerufenen Preis entschuldbar wäre ;)
 

INOX

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Vielen Dank Osyrys für die tolle Vorstellung! :super:

Detailierter kann man die Uhr wohl kaum vorstellen, dazu noch die wirklich sehr guten Bilder, einfach super! :klatsch:

Ich habe die Uhr ja selbst seit 6 Wochen und bin ja auch einer dieser Uhrenbekloppten die recht viele Uhren haben (über 25? Ich müsste mal zählen... ;) ) .

Das bedeutet, dass ich recht häufig die Uhren wechsel. Ein persönliches Qualitätsmerkmal ist bei mir daher ganz klar, wie oft es die Uhr bei mir an den Arm schafft.... Jede neue Uhr wird bei mir erstmal 14 Tag getragen, das ist klar, aber dann kommt es darauf an was danach passiert. Kommt sie weiter an den Arm und bleibt sie dann doch erstmal länger in der Box?

Was soll ich sagen, immer mal wieder wechsel ich die Uhr, aber jedesmal nach einem oder zwei Tagen will die M&S wieder zurück. ;)
Sie ist also auch nach 6 Wochen meine liebste Uhr im Moment und kommt dauernd an den Arm, das schaffen nicht viele Uhren bei mir... :klatsch:

Ich habe auch nach 6 Wochen so gar nichts zu meckern... Das einzige, was mich etwas störte war, das mir die Kanten der Schließe etwas zu scharfkantig waren, aber mit einem Keramikschleifstein zum Messer schleifen war das schnell abgerundet.

Also, ein super Vorstellung einer tollen Uhr!
( Ich denke sogar darüber nach von den neuen Desins, mir eine weitere davon zu ordern... das wäre auch ein einmaliger Vorgang bei mir, zweimal die gleiche Uhr zu kaufen... :face: )
 

Osyrys

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Hallo zusammen,

tut mir leid, dass ich erst jetzt Stellung zu euren Beiträgen nehme, doch zur Zeit bin ich beruflich und privat komplett ferngesteuert und kriege nichts auf die Kette! 🤪
Coole Vorstellung dieser wunderschönen Uhr, die ich auch mein Eigen nennen darf!
Danke für das Feedback. Du hast ja auch die Sportsline mit den orangenen Akzenten und ich genieße immer wieder auch deine Bilder!:prost:

Super Vorstellung und ganz viel Mühe deinerseits :super:.

Ich warte ja noch auf die Bumblebee die im Juni/Juli kommen soll, hoffentlich.

Aber deine Vorstellung hat schonmal definitiv die Vorfreude nochmal gesteigert.
Viele Grüße und weiterhin viel Spaß mit deinen tollen (inoffiziellen Uhrforums) Uhren
Danke für deine lieben Worte. :super:Was die Bumblebee :klatsch:angeht......ich zähle schon die Tage, denn die wird es DEFINITIV werden (als DLC-Variante)!

Wow, da hat sich aber Jemand richtig Mühe gegeben. Eine sehr ausführliche und informative Vorstellung deiner neuen Schönheit. Ganz ehrlich, wer sich nach dieser Vorstellung, mit diesen grandiosen Bildern, keine M&S kauft, ist komplett immun gegen den Uhrenvirus. :klatsch:Danke für deine Vorstellung und ganz viel Spass mit deiner Neuen. Grüße Chris
Servus Chris,
es freut mich besonders, dass du hier auch Stellung zur Vorstellung genommen hast. :prost: So weiss, ich dass auch die größten Rolex-Träger die es hier im Forum gibt, meine Einleitung tatsächlich nur als Aufheiterung genommen haben. Die SeaDweller als James C Edition gefällt mir ja persönlich auch ausgesprochen gut, doch ich habe mich "erstmal" mit einer Hommage befriedigt. :super:Es freut mich auch zu hören, dass dir die Vorstellung und die Bilder gefallen haben.

Ja danke, Klassen Ziel erreicht, das wird dann wohl die Oktober Uhr, muss halt noch was ab arbeiten. 😀
Wirklich wunderschöne Vorstellung wow!
Ich habe zu danken, wenn ich mit der Vorstellung das Klassenziel in deinen Augen erreicht habe. :super: Wieso bis Oktober warten. Nach dem "Run" auf die Uhren und die Wartelisten, sollen die Preise ab Ende Juli verdoppelt werden! Spass beiseite, hast du schon eine Tendenz welche es werden könnte?

Sehr ausführliche und detaillierte Vorstellung einer bemerkenswerten Uhr mit ungewöhnlich schönen und guten Bildern! Vielen Dank dafür!
Ich besitze die gleiche Uhr und teile Deine Begeisterung zu 100%.
Danke auch für dein Feedback. :prost: Ich genieße deine Bilder von deiner Uhr immer wieder auch aufs Neue im Sammelthred. Die Sportsline ist echt sowas von einer Gute-Laune-Uhr! :super:

@Osyrys Ich bin sprachlos! :shock: Ab jetzt muss ich ein Doktor voranstellen, wenn ich dich anspreche, denn das hier ist keine Vorstellung sondern eine Promotion. 8-)
Jetzt wollen wir mal nicht übertreiben! :D

Ich freue mich wirklich sehr, dass das Design bei dir und anderen so gut ankommt! Du hast vollkommen Recht, als erklärter Chronographen-Fan habe ich versucht die Dreizeigeruhr so zu gestalten, dass sie ähnlich komplex rüber kommt wie ein Chrono. Man soll sich nicht so schnell an ihr satt sehen. Das scheint gelungen zu sein, wobei mir in diesem Falle natürlich die notwendige Objektivität fehlt. ;-)

Während der Entstehungsphase wurden die Designentwürfe hier im Forum im kleinen geschlossenen Kreis diskutiert und ich möchte mich nochmals bei den Beteiligten für ihre Ideen und das nützliche Feedback bedanken! :super:

Ein großes Dankeschön haben aber auch die Forenkollegen verdient, die später nach Erscheinen dieser Uhrenserie an der öffentlichen Diskussion um weitere Varianten beteiligt waren. :prost:
Da ist dir wirklich ein großer Wurf gelungen. :prost: Ich bin sehr froh, dass ich in der Findungsphase auch zum kleinen Kreis dazu gehören durfte und zumindest einen kleinen Beitrag dazu steuern konnte! :super:

Chapeau! Das war die detaillierteste und enthusiastischste Vorstellung, die ich hier je gelesen habe. Und ich gestehe, dass ich Deine Begeisterung uneingeschränkt nachvollziehen kann. Noch stemme ich mich gegen den Kaufwunsch, werde aber vermutlich grandios scheitern. Was beim aufgerufenen Preis entschuldbar wäre ;)
Wieso gegen die persönliche Natur ankämpfen? :D Mehr Uhr fürs Geld ist kaum zu bekommen! Danke für dein Feedback und es freut mich zu hören, dass man meine Begeisterung auch so offensichtlich heraus lesen kann, denn ich bin selbst nach 7 Wochen noch so begeistert wie am ersten Tag.
 

Osyrys

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Vielen Dank Osyrys für die tolle Vorstellung! :super:

Detailierter kann man die Uhr wohl kaum vorstellen, dazu noch die wirklich sehr guten Bilder, einfach super! :klatsch:

Ich habe die Uhr ja selbst seit 6 Wochen und bin ja auch einer dieser Uhrenbekloppten die recht viele Uhren haben (über 25? Ich müsste mal zählen... ;) ) .

Das bedeutet, dass ich recht häufig die Uhren wechsel. Ein persönliches Qualitätsmerkmal ist bei mir daher ganz klar, wie oft es die Uhr bei mir an den Arm schafft.... Jede neue Uhr wird bei mir erstmal 14 Tag getragen, das ist klar, aber dann kommt es darauf an was danach passiert. Kommt sie weiter an den Arm und bleibt sie dann doch erstmal länger in der Box?

Was soll ich sagen, immer mal wieder wechsel ich die Uhr, aber jedesmal nach einem oder zwei Tagen will die M&S wieder zurück. ;)
Sie ist also auch nach 6 Wochen meine liebste Uhr im Moment und kommt dauernd an den Arm, das schaffen nicht viele Uhren bei mir... :klatsch:

Ich habe auch nach 6 Wochen so gar nichts zu meckern... Das einzige, was mich etwas störte war, das mir die Kanten der Schließe etwas zu scharfkantig waren, aber mit einem Keramikschleifstein zum Messer schleifen war das schnell abgerundet.

Also, ein super Vorstellung einer tollen Uhr!
( Ich denke sogar darüber nach von den neuen Desins, mir eine weitere davon zu ordern... das wäre auch ein einmaliger Vorgang bei mir, zweimal die gleiche Uhr zu kaufen... :face: )
Hallo mein Lieber,
Asche über mein Haupt. :hmm: Ich habe deinen ausführlichen Beitrag erst jetzt gelesen! :wand:
Ich weiß nicht, wie ich deinen Beitrag übersehen konnte!
VIELEN LIEBEN DANK für dein Feedback und deine ausführliche Antwort. Ich habe schon gemerkt, dass du ähnlich bekloppt (im positiven Sinne) bist wie ich! :prost:

Was die Schließe angeht und die Kanten, so ist mir das nichte so aufgefallen...mag aber daran liegen, dass ich in den letzten Jahren einige Hommagen aus China zum testen hatte und so hat man sich dran adaptiert! 🤪

Nein, das wäre dieser Uhr hier ungerecht. Tatsächlich ist hier an den Kanten nicht wirklich etwas, das mich stört, wenn die Schließe in der Höhe jedoch 1mm bis 2mm niedriger ausfallen würde, das würde ich tatsächlich begrüßen, aber auch das ist Jammern auf hohem Niveau.

Ich wünsche dir ebenfalls noch viel Freude mit deiner Uhr, allzeit gute Gangwerte und danke dir:prost: noch mal für dein Feedback!
 

INOX

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Danke für Deine Antwort! :winken: :prost:

Das mit der Schließe empfindet ja vieleicht auch jeder anders... "Ist die Schließe zu scharf, bist Du zu weich... " ;) und ist auch kein wirkliches Problem.

Ich finde die Schließe insgesamt gut. Ich mag es gerne wenn die Schließe einen massiven Eindruck macht und die Schnellverstellung ist natürlich noch das Sahnehäubchen. Natürlich hat die Schieße dadurch eine gewissen Größe, die mich aber ergonomisch nicht stört. Die Schließe liegt auch an meinem 17,5cm HGU gut an und stört keinesfalls.
Band und Schließe müssen sich nicht verstecken (erst recht nicht in dieser Preisklasse): Sehr gelungene Bandanschlussglieder ans Gehäuse! massiv, verschraubte Glieder, Schnellverstellung, was will man mehr?
 
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