Batteriewechsel bei einer Grand Seiko

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Philosophy of Time

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Genau! Kann man immer wieder nur wiederholen! Dann kommen auch keine Kratzer rein, und wenn doch, einfach noch mal nach Japan!

Ganz ehrlich, wer bei einer GS deren Batterie leer ist, Spuren vom Öffnen beklagt, der hat die Uhr wohl in all den vielen Jahren nicht wirklich getragen. Und dann sollte man wirklich am besten gleich den full service in Anspruch nehmen, darf danach aber eine neuwertige Uhr erwarten.
 

Philosophy of Time

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Naja, das mit dem Nichttragen hast Du recht. Nur meine Uhr war zu dem Zeitpunkt nagelneu und ein einziges Mal getragen und zur Reklamation eingeschickt. Da finde ich es sehr unschön, wenn ein tiefer Kratzer in der Lünette entsteht, nach dessen Entfernung weitere Kratzer in der linken Flanke, in der rechten Flanke, ein Kratzer an der Durchbohrung des Anstoßes, eine Delle in der Krone und eine tiefe Schramme (sieht, wie gekaut aus) zwischen zwei Bandgliedern folgen. Ganz ehrlich, zum Teufel mit solch einem Service. Da finde ich es lächerlich, dass die Firma solch einen hohen Anspruch hat und so viel Stolz bei der Herstellung des Produkts hat, aber dann solche krummen Affen im Service beschäftigt. Von dem, was ich über Seiko Service hier alles gelesen habe, kann ich sagen, dass in meinem Fall kein Unterschied zu spüren ist. Ob ihr also eine Seiko 5 oder eine GS für mehrere Tausend kauft - der Service wird in beiden Fällen gleich mies sein. Über das Einsenden nach Japan kann ich noch nichts sagen, würde aber allen empfehlen, ohne Umwege gleich dorthin zu schicken, so dass die Uhr nicht einmal zur Weitergabe wieder in diesen schlechten Händen hier in DE/NL landet.
 

Schraubendreher

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Hallo Zeitphilosoph,

die GS Quarz ist in Bezug auf den Batteriewechsel technisch gesehen eine ganz normale Quarzuhr wie sagen wir mal eine Tissot oder Festina. Ein Batteriewechsel stellt einen halbwegs fähigen Uhrmacher vor keinerlei Probleme. Das Problem ist anscheinend, das Seiko Europe nicht in der Lage ist die Uhr ihrem Wert angemessen zu behandeln. Ziemlicht traurig, wenn Du mich fragst. :|

Ich würde mit der Uhr zu einem guten Uhrmacher gehen und persönlich besprechen, wieviel die Uhr wert ist und worauf Du beim Wechsel Wert legst. Die Uhr zum Batteriewechsel einzuschicken, halte ich für unnötig.

Bis dann:
der Schraubendreher
 

Philosophy of Time

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Hallo Schraubendreher,

ja, das sehe ich auch so - keine angemessene Wertzuordnung. Am wahrscheinlichsten werde ich die Batterie selber wechseln oder einen guten Uhrmacher darum bitten. Das Haus Seiko, zumindest hier in Europa, wird meine Uhr nicht mehr sehen. Damit platzt für mich aber auch der Kauf von den schönen Seiko Tauchern (abgesehen vom Risiko der nicht symmetrisch platzierten Rehauts, schiefen Lünetten, schlecht gehenden 6r Kalibern und der Tatsache, dass bei der Revision das Werk nicht revidiert, sondern einfach ein Ersatzwerk reingeworfen wird - ein Umgang, der vlt. für eine Quarzuhr für 30 Euro angebracht ist, aber nicht für eine Diver um die 1.000-1.200 EUR), da auch diese nach der Revision zerkratzt zurückkommen werden. Nein, danke, lieber nicht.
 

Uhrbene

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Das Internet ist voll von Firmen, die bei einer Wartung Mist gebaut haben. Für Panerai kann ich selbst ein Lied davon singen. Ich würde mich aber hüten, dass zu verallgemeinern. Wenn alles gut und normal läuft, wird eben keine Thread darüber aufgemacht.

Das man bei eigenen schlechten Erfahrungen angefressen ist und mit den Leuten nichts mehr zu tun haben will, kann ich schon verstehen, die Pauschalierungen aber nicht.

Und ob ein Werk revidiert oder ersetzt wird, ist schlicht und einfach eine Frage der Wirtschaftlichkeit, das ist alles.
 

Philosophy of Time

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Da bin ich mit allem einverstanden, nur wenn ein ETA 28xx bei einer Uhr im 1.000er-Bereich revidiert wird und nicht einfach ersetzt wird, spricht es meiner Meinung nach nicht unbedingt für ein 6rxx. Ich möchte auch in 30 Jahren die Gewissheit haben, dass die Uhr zu revidieren ist und nicht von der Lieferbarkeit der Uhrwerke abhängig sein. Genauso wie die Tatsache, dass die Gehäusen einfach ersetzt werden, statt bearbeitet zu werden. Aber Gott sei Dank gibt es für jeden unter dieser Sonne eine passende Marke. Ich mag Seiko, die Uhren und die Geschichte sehr, nur leider schrecken sie mich mit so manchen Sachen am Ende vom Kauf doch ab.
 

Philosophy of Time

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Das Internet ist voll von Firmen, die bei einer Wartung Mist gebaut haben. Für Panerai kann ich selbst ein Lied davon singen. Ich würde mich aber hüten, dass zu verallgemeinern. Wenn alles gut und normal läuft, wird eben keine Thread darüber aufgemacht.

Das man bei eigenen schlechten Erfahrungen angefressen ist und mit den Leuten nichts mehr zu tun haben will, kann ich schon verstehen, die Pauschalierungen aber nicht.

Und ob ein Werk revidiert oder ersetzt wird, ist schlicht und einfach eine Frage der Wirtschaftlichkeit, das ist alles.
 

Klapperklaus

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Ich will den Faden einmal hochholen, da ich aktuell vor dem gleichen Problem stehe. Meine GS stammt laut Händlerkarte aus 11/2019, vor 4 Tagen blieb die Uhr dann stehen. Im beigefügten Heftchen wird extra erwähnt, dass Glas und Batterie nicht unter die Garantie fallen (obwohl dort eine Batterielaufzeit von 3 Jahren angegeben wird). Also entweder die Uhr an einen Händler einschicken und zahlen und warten bis sie dann mal irgendwann wiederkommt, oder selber machen. Ich tendiere mittlerweile zu letzterem.
 

Spitfire73

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Würde ich Dir auch empfehlen. Das ist kein Hexenwerk und selbst passt man am Besten auf um Kratzer zu vermeiden. Wann Deine Uhr tatsächlich gebaut wurde verraten Dir die beiden ersten Zahlen der Seriennummer. Der Händler trägt eher den (viel späteren) Verkaufszeitpunkt ein.

Gruß
Helmut
 

Luminos

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Deshalb ließ ich mir beim Kauf meiner Grand Seiko SBGX115 direkt beim Konzi eine neue Batterie einsetzten. Wenn die GS 9F dort schon länger lagert und gleichermaßen, soll diese ja weiterhin Garantie und Wadi aufweisen. Der folgende Batteriewechsel war ebenfalls inklusive, wurde aber wegen Flipperities nicht mehr erreicht.

Originalbatterie (auch wenn es jede andere Knopfzelle schaffen würde- ist bekannt), Wadi und Garantie, ließen mich schon von einem Unterfangen ab, den Deckel einer 3k Uhr Quarzuhr aufschrauben zu wollen.
Wenn dann eine Maxwell 08/15 und Kratzer am Gehäuseboden den GS Service anlacht, hat man sich "arm" gespart. ;)

Dies würde ich mittlerweile nicht mal bei einer Bulova lunar pilot selber machen.

Der Reset ist Folklore.
Man muss die Uhr weder nach Japan, noch nach GS Niederlande verschicken.
 

Klapperklaus

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Es ist wirklich keine Raketenwissenschaft.

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Clouseau

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Auf würde ich meine sicher bekommen, Batterie austauschen ginge auch noch. Aber wasserdicht wieder zu bekommen... da hätte ich Sorge.
 

AE_Conrady

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Bei guten Uhren wird die Dichtung in eine Nut eingelegt und der Boden gegen das Gehäuse auf "Block" gezogen. Die Dichtung hat dann ihren fest vorgegebenen Einbauraum und Dichtigkeit ist zwangsläufig. Uhren mit Flachdichtungen sind eher ein Problem, da es kein fest definierten Endzustand (Undicht-Dicht-Undicht-Ab) durch Anstieg des Drehmoments gibt.
 

Klapperklaus

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Bei guten Uhren wird die Dichtung in eine Nut eingelegt und der Boden gegen das Gehäuse auf "Block" gezogen. Die Dichtung hat dann ihren fest vorgegebenen Einbauraum und Dichtigkeit ist zwangsläufig. Uhren mit Flachdichtungen sind eher ein Problem, da es kein fest definierten Endzustand (Undicht-Dicht-Undicht-Ab) durch Anstieg des Drehmoments gibt.

So war es hier auch. Batterie eingelegt, Dichtungsring in die Nut im Uhrenboden eingelegt, Boden (nach ein paar Positionierungsversuchen) wieder zugeschraubt. Lediglich einen vernünftigen Öffner musste ich mir beschaffen.
Der Kostenaspekt stand bei mir gar nicht mal so im Vordergrund, eher die Tatsache, dass ich auf die Uhr, je nach Händler, mehrere Wochen mit Hin- und Rückversand hätte warten müssen.
 
Thema:

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