Baselworld 2013 - Girard Perregaux

Diskutiere Baselworld 2013 - Girard Perregaux im Uhren News Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo, obwohl die Modelle teilweise schon im Jänner vorgestellt wurden, gehören sie doch zu den Baselpräsentationen...
marfil

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Hallo, obwohl die Modelle teilweise schon im Jänner vorgestellt wurden, gehören sie doch zu den Baselpräsentationen...



Kennzeichen der Kollektion 1966 von Girard-Perregaux ist ihre zeitlose Schönheit. Diese Ästhetik wird nun fortgeschrieben: Das neueste Modell verfügt über eine Datumsanzeige sowie eine kleine Sekunde bei 9 Uhr. Hinter dem schlichten, eleganten Zifferblatt verrichtet wohldurchdachte, auch optisch ansprechende Mechanik ihren Dienst.

Obwohl von klassischer Eleganz inspiriert, zeigt sich das Modell entschieden modern. In den klaren Linien und der klassischen Ästhetik offenbart sich Liebe zum Detail. Das sorgfältige und subtile Finish bedarf des ganzen Könnens der Uhrmacher und Handwerker des Hauses Girard-Perregaux.

Bestimmt wird die Optik des neuen Uhrenmodells durch die sanften Linien des Gehäuses, das gewölbte Zifferblatt und das gerundete Saphirglas. Das im Durchmesser 41 Millimeter große Gehäuse aus Roségold harmoniert mit der diamantpolierten, angeschrägten Lünette, die das raffinierte Design betont. Die Stundenappliken auf dem Zifferblatt sind außen abgeflacht, was die Wölbung des Zifferblatts aufnimmt und von schlanken, blattförmigen „Feuille“-Zeigern ergänzt wird. Für einen dreidimensionalen Effekt sorgt das vertiefte Hilfszifferblatt der kleinen Sekunde bei 9 Uhr; das Datum wird gegenüber bei 3 Uhr in einem Fenster angezeigt.

Das Modell Girard-Perregaux 1966 Kleine Sekunde und Datum ist in zwei Zifferblattvarianten erhältlich: das eine schimmert in Silber, das andere in einem Cognacton mit strahlenförmigem Finish.

Der Gehäuseboden aus Saphirglas gibt den Blick auf das mechanische Automatikkaliber GP01890-0003 frei sowie auf den Rotor aus Roségold, der für eine Gangreserve von 54 Stunden sorgt. Das Uhrwerk wurde in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Manufaktur konstruiert und in den eigenen Ateliers gefertigt und montiert.




Die Mechanik der Zeit – repräsentiert durch drei herausragende Komplikationen

Minutenrepetition, Jahreskalender und Äquation beziehungsweise Zeitgleichung: Das neue Girard-Perregaux Modell 1966 beherbergt in einem 42 Millimeter großen Gehäuse drei illustre Komplikationen klassischer Uhrmacherei. Diese treten in perfekter Harmonie auf dem Zifferblatt auf - angetrieben von einem mechanischen Uhrwerk, das aus über 400 Komponenten besteht.

Das neue Modell Girard-Perregaux 1966 Minutenrepetition, Jahreskalender & Zeitgleichung steht für herausragenden technischen Erfindungsreichtum. Es verfügt über alle Attribute, die einer Uhr einen Platz am Firmament der außergewöhnlichsten uhrmacherischen Leistungen einräumen. Die Uhr ist ein würdiger Vertreter der Kollektion Girard-Perregaux 1966 mit der ästhetisch perfekt ausgewogenen Anzeige der verschiedenen Funktionen – trotz seiner ausgesprochenen Komplexität.

Das elegant proportionierte Zifferblatt mit versilbertem Finish im Sonnenschliff bildet den Hintergrund für verschiedene Zeitindikationen. Rund um das Zifferblatt sind massive Stundenindizes aus Gold mit scharf definiertem Profil appliziert. Über den diversen Indikationen drehen Stunden- und Minutenzeiger ihre Runden. Beim Blick auf das Zifferblatt fällt zunächst das Hilfszifferblatt für das Datum auf, das zwischen 1 und 2 Uhr platziert ist. Die Monate werden in einem gegenüberliegenden Fenster angezeigt, was die Funktion des Jahreskalenders komplettiert. Die geniale Konstruktion berücksichtigt die verschiedenen Monatslängen und benötigt nur einmal im Jahr eine Korrektur: Ende Februar muss das Datum von Hand nachgestellt werden, was komfortabel über die Krone erfolgt.

Zwischen 4 und 5 Uhr wird auf dem Zifferblatt die Zeitgleichung (Äquation), angezeigt – durch einen kleinen Zeiger auf einem Halbkreis. Hier wird die Abweichung zwischen der mittleren und der realen Sonnenzeit angegeben. Denn in Wirklichkeit ändert sich die Länge der Sonnentage ständig, während auf unseren Uhren ein gleichbleibender Mittelwert angezeigt wird. Nur viermal im Jahr entsprechen sich die Länge des wahren und des mittleren Sonnentages, während die Abweichung an bestimmten Tagen bis zu 16 Minuten betragen kann, wie es zum Beispiel im November der Fall ist.

Komplettiert wird dieses Meisterstück der Uhrmacherkunst durch eine Minutenrepetition. Diese ermöglicht es dem Träger, die Stunden, Viertelstunden und Minuten akustisch wiedergeben zu lassen. Entwickelt wurde diese Komplikation in einer Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab und man nachts, wenn man die Uhr ablesen wollte, auf das Gehör angewiesen war. Heute ist die Minutenrepetition eine von Kennern höchst geschätzte Komplikation und gilt als Inbegriff der Haute Horlogerie. Damit ein kristallklarer Ton entsteht, muss der Mechanismus des Schlagwerks mit großer Sorgfalt eingestellt werden – eine der schwierigsten Aufgaben für einen Uhrmacher, für die er nicht nur Geschick, sondern auch eines guten Gehörs bedarf. Der Minutenrepetitions-Mechanismus von Girard-Perregaux profitiert von umfangreichen akustischen Experimenten, die zu drei besonderen Konstruktionsmerkmalen des Gehäuses geführt haben: eine perfekte Abstimmung der inneren Gehäusemaße mit dem Uhrwerk, um eine maximale Resonanz zu erzielen; ein gewölbter Gehäuseboden, der für ein Luftvolumen zwischen Uhrwerk und Gehäuse sorgt und die Klangerzeugung unterstützt; die Diamantpolitur des Gehäusebodens, durch die akustische Störungen reduziert werden.

Das mechanische Handaufzugkaliber, das durch den Gehäuseboden aus Saphirglas sichtbar ist, schreibt die große Tradition der Uhrmacherei bei Girard-Perregaux fort. Das Haus ist sehr bestrebt in der Umsetzung ästhetischer Standards; daher hat Girard-Perregaux die Unruhbrücke in einer Form gestaltet, die von der Optik der Uhrwerke mit den drei goldenen Brücken inspiriert ist – dem bekannten Design des Hauses.
 
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PaulM.

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Was für ein schönes Uhrwerk! :shock: :klatsch:
 
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Baerlin

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Nicht schlecht, nicht schlecht!
Besonders die 1966 mit den tollen Komplikationen gefällt mir ausgesprochen gut und das Werk ist eine Augenweide.
Weiß jemand, wo die Preise liegen?

:super:
 
marfil

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Den Preis fuer die zweite gibt es nur auf Anfrage. Bei 15 Stueck duerfte es aber schwierig werden, auch mit dem noetigen 6stelligen Kleingeld eine zu ergattern.
 
Mescalito

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Die 3-Zeiger-Uhr würde ich gerne in Stahl und zu einem vernünftigen Preis sehen ;-)
 
marfil

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Die 1966er Modelle gibt es leider samt und sonders nur in Edelmetall (Platin, Weißgold, Pink Gold).

Preislich geht der Einstieg bei knapp 13k los....ist also durchaus fair (3Zeiger Manufaktur in Gold).
 
marfil

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...und was ganz was Feines...




Girard-Perregaux Constant Escapement
Eine technische Revolution


Nach fünf Jahren Forschung und Entwicklung: Erfolg für Girard-Perregaux

Es ist eine echte technische Revolution: Bei der ersten Präsentation, als Prototypen des innovativen Mechanismus gezeigt wurden, zeigten sich Experten beeindruckt und erstaunt. Nun kommt das System des Constant Escapement erstmals in dem Werk einer neuen Uhr der Haute Horlogerie-Kollektion von Girard-Perregaux zum Einsatz. Es hatte fünf Jahre der Forschung und Entwicklung auf einem völlig neuen Gebiet bedurft, diese Konstruktion zuverlässig zu machen und damit einen bedeutenden Schritt in der Geschichte der Uhrmacherei zu gehen.

Der Name für dieses neue System bezieht sich auf ein Thema, das als heiliger Gral in der mechanischen Uhrmacherei gilt – und ist gleichzeitig eine Anspielung auf eine der historischen Figuren des Hauses, Constant Girard-Perregaux. Im Mittelpunkt steht das Bestreben, das Uhrwerk mit konstanter Kraft zu versorgen. Um dies zu erreichen, beschreitet die Manufaktur ganz neue Wege.

Das Konzept, das dazu präsentiert und anhand eines funktionierenden Mechanismus vorgestellt wurde, war überraschend, vielversprechend und sogar optisch ansprechend. Allerdings ging es nie um „l’art pour l’art“. Vielmehr versuchte man, ein uraltes Thema traditioneller Uhrmacherei – das Bemühen um Präzision und konstante Leistung – überzeugend zu lösen.

Um die Bedeutung dieser Innovation zu verstehen, muss man einige grundlegende Prinzipien berücksichtigen. Das Herz einer mechanischen Uhr ist das Regulierorgan. Es regelt den Energiefluss vom Federhaus zum Räderwerk und letztlich auch die Geschwindigkeit der Zeigerbewegungen. Ein klassischer Vergleich ist der mit einem Wasserhahn, der die Stärke eines Wasserstrahls regelt.

Der wichtigste Aspekt ist dabei nicht so sehr die Geschwindigkeit dieses Herzschlags, also die gewählte Frequenz, sondern die Regelmäßigkeit der Bewegung. Diese ist wie ein Tanz und kann dreimal oder viermal in einer bestimmten Zeit erfolgen – oder sogar tausend Mal. Das wichtigste ist dabei, diesen Rhythmus selbst über längere Zeit stetig beizubehalten.

Für dieses Problem gab es verschiedenste Lösungen und Systeme, bis sich schließlich die bekannte Schweizer Ankerhemmung bei Armbanduhren als Standard durchsetzte. Leider besitzt dieses System eine Schwachstelle: Es kann nur die Energie weitergeben, die vom Federhaus kommt – und diese nimmt mit der Zeit ab. Die Energie, welche die Präzision der Zeitanzeige beeinflusst, ist am Anfang zu hoch und am Ende zu gering. Eine Kurve – Herausforderung und Fluch für den Uhrmacher – illustriert dieses Phänomen: die Amplitudenkurve. Dies zeigt auch die Winkelverschiebung einer Sprungfeder oder eines Pendels, die am Ende der Laufzeit geringer wird.

Das Prinzip einer Hemmung mit konstanter Kraft ist, dass unabhängig von der Energie, die vom Federhaus kommt, die Hemmung dem Regulierorgan (Unruh) gleichmäßig Energie zuführt. Um dies zu erreichen, musste eine brillante Idee realisiert werden – das Zwischenschalten eines zusätzlichen Elements in die Hemmung, bestehend aus einer extrem dünnen, streifenförmigen Komponente. Dieser Streifen speichert Energie bis zu seinem Grenzwert zur Instabilität. Dann wird die vollständige gespeicherte Energie augenblicklich abgegeben, bevor die gleiche Prozedur wieder von vorn beginnt.

Die Inspiration für dieses System kam von einem Experiment, das man ganz einfach nachmachen kann. Man nimmt ein Zugticket vertikal zwischen Daumen und Zeigefinger. Nun biegt man es, um ein „C“ oder eine offene runde Klammer zu bilden. Übt man nun von der Seite her Druck auf das Material auf, spürt man einen Widerstand – bis hin zu dem Moment, in dem das Ticket auf die andere Seite schnellt und die vorhergehende Form spiegelt. Man kann dieses Experiment auch mit einer Visitenkarte versuchen – das klappt ebenfalls.

Dieses Phänomen ist bekannt als Knickinstabilität, womit man den Übergang von einer Phase der Kompression zu einem gebogenen Zustand beschreibt. Fachleute sprechen von einem Knick unter Kompressionskraft. Bei dem System von Girard-Perregaux ist der dünne Streifen, der aus Silizium besteht, nur so fein wie das Sechste eines Haares. Dennoch hat er die Funktion eines Mini-Energiespeichers. Der Streifen wird zu einem Punkt gebogen, der sich möglichst nah an dem instabilen Zustand des Werkstücks befindet. Dazu muss man nur eine verschwindend kleine Menge an Energie aufbringen – was durch einen Mikro-Impuls des Unruhreifens geschieht. Das ist weniger als bei einer Ankerhemmung. Dann springt der Streifen quasi von einem Zustand in den anderen und treibt dabei den Unruhreif an. Damit kompensiert man die Veränderung der vom Federhaus abfließenden Energie.

Andere Systeme geben eine konstante Kraft über eine gewisse Zeit. Im Gegensatz dazu handelt es sich hier um eine tatsächlich konstante Kraft, da sie sofort und kontinuierlich zugeführt wird. Ein Effekt, der unter Testbedingungen im Labor messbar ist.

Bei der Architektur des Systems entschied man sich für eine symmetrische Doppelkonstruktion. Dies erfolgte nicht aus ästhetischen Gründen, sondern um die Kräfte in der Mitte des Unruhreifens auszubalancieren. Damit vermeidet man an diesem Punkt eine zu starke Beanspruchung und gewährleistet eine freie Bewegung.

Der Streifen ist aus einem Stück mit einem Rahmen gearbeitet, der ihn an beiden Enden hält und eine entscheidende Rolle für die präzise Verriegelung an diesem Kontaktpunkt spielt, an dem der Mikro-Impuls für das Umschlagen der Bewegung stattfindet. Das relativ einfache Prinzip bedarf zur Umsetzung in der Praxis allerdings absoluter Präzision bei der Herstellung. Etwas, das unmöglich wäre ohne den Einsatz des Materials Silizium und die Nutzung neuer Herstellungstechnologien, zu denen das Reaktive Ionentiefenätzen (DRIE – deep reactive ion etching) gehört. Entscheidend war zudem die Partnerschaft mit dem Swiss Electronics and Micro-engineering Centre (CSEM) in Neuchâtel im Schweizer Jura. Experten aus der Uhrmacherei und der Physik führten gemeinsam komplexe Berechnungen aus, um die Eigenschaften des Streifens sowie die verschiedenen Faktoren zu bestimmen, die seine Biegung beeinflussen. Schließlich entschied man sich, die Haltevorrichtung des Streifens aus einem Stück zu fertigen. Er wird quasi schwebend gehalten, so dass hier keine Reibung entsteht – abgesehen von dem Moment, in dem der Impuls weitergegeben wird und der Streifen sich bewegt. Die Energie des Streifens wird direkt zurück auf die Unruh übertragen.

Da es sich bei dem Streifen um das zentrale Element des Constant Escapement handelt, gibt seine Bewegung die Wahl der Frequenz vor: Diese liegt bei 3 Hertz, also bei 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Das muss nicht so bleiben: Bei Experimenten wurden auch andere Frequenzen getestet. In jedem Fall liegt die Herausforderung hier nicht im Bereich der Hochfrequenz.

Die beiden Ankerräder ähneln in keiner Weise denen, die man in einer Ankerhemmung findet. Um die Frequenz von 3 Hertz zu erreichen, haben sie drei Zähne. Bei 4 Hertz würden sie entsprechend vier Zähne benötigen. Das Uhrwerk wurde für eine Gangreserve von mehreren Tagen konstruiert – mit einer linearen Gangreserveanzeige auf dem Zifferblatt, welche die Effektivität der neuen Hemmung bei langen Laufzeiten zeigt. Das Uhrwerk bezieht seine Energie aus zwei parallel geschalteten Federhäusern in einem neuen, patentierten Aufbau: Der Deckel und das Sperrrad bestehen jeweils aus einem einzigen Teil, um die mögliche Stärke zu maximieren. Jede Federtrommel enthält zwei in Serie geschaltete Federn. Dafür wurden zwei Patente eingereicht: Eines selbstverständlich für den Streifen, was schon 2008 geschah, das andere für die Integration von begrenzenden Haltepunkten in dem flexiblen System.

Während sich Silizium bei der Auswahl des Materials für Entwicklung und Fertigung des Streifens als optimal herausstellte, kommen für die Ankerräder auch andere Materialien in Frage. Weitere Teile des Werks bestehen aus Messing und sind schwarz PVD-beschichtet, was für einen modernen Look sorgt. Die Ästhetik des Uhrwerks ist technisch und dreidimensional, zeigt sich aber auch traditionell und verweist sogar auf Typisches von Girard-Perregaux wie die bekannten Uhrwerke mit drei Brücken. Davon ist die modern gestaltete Zifferblattseite inspiriert, während auf der Rückseite zwei pfeilförmige Brücken zu sehen sind.

Ein weiteres beeindruckendes Detail: Bereits bei der Konstruktion des revolutionären Uhrwerks berücksichtigte man den After-Sales-Service: Die gesamte Hemmung ist wie ein Modul ausbaubar und kann von einem spezialisierten Uhrmacher bearbeitet werden.

Die erste Uhr mit dem Constant Escapement

Das einzigartige Uhrwerk mit seiner originellen und innovativen Hemmung sollte von einem Gehäuse in Szene gesetzt werden, das die Leistungen der Technik würdigt, ohne sie zu aufdringlich in den Vordergrund zu stellen.

Daher besitzt die erste mit diesem System ausgestattete Uhr, die beim Launch der Haute Horlogerie Constant Escapement Collection gezeigt wird, ein betont technisches und zeitgenössisches Design. Gleichzeitig nimmt das Modell Bezug auf die typische Designsprache von Girard-Perregaux und die kreative Tradition des Hauses. Das Uhrwerk findet Platz in einem runden, sanft gewölbten Weißgold-Gehäuse mit 48 Millimetern Durchmesser.

Die Hemmung erinnert in ihrer Optik an die Flügel eines Schmetterlings mit dem schwingenden Streifen als Mittelachse. Sie wird gekonnt in Szene gesetzt. Stunden und Minuten werden von einem dezentralen Zifferblatt bei 12 Uhr abgelesen, flankiert von den beiden Energiespeichern, den zwei Federhäusern. Die linear gestaltete Gangreserveanzeige steht bei 9 Uhr.

Der gesamte untere Teil der Uhr stellt das System des Constant Escapement in den Mittelpunkt, die alle Blicke auf sich zieht. Die Hemmung bewegt sich mit einer Frequenz von 3 Hertz beziehungsweise 21,600 Halbschwingungen pro Stunde. Unter dem entspiegelten Saphirglas sind außerdem die drei Brücken zu sehen, für deren Gestaltung Girard-Perregaux bekannt ist und die eine wichtige Rolle in dieser Anordnung spielen.

Das Handaufzugkaliber ist nur 8 Millimeter hoch; das Gehäuse misst 14,63 Millimeter in der Höhe und hat auf der Rückseite ein großes Saphirglasfenster, gehalten von sechs Schrauben. Dies ermöglicht einen beeindruckenden Blick auf die dreidimensionale Konstruktion des einzigartigen Uhrwerks.

Die neue Uhr wird ohne Limitierung in der Haute Horlogerie Collection von Girard-Perregaux angeboten, ausgestattet mit einem handgenähten Alligator-Lederband mit Faltschließe.
 
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Gustav25

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Was für eine interessante Technik! :klatsch: Immer wieder erstaunlich was sich manche Marken so alles einfallen lassen.
 
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Baerlin

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Wow, das nenne ich mal Innovation und Fortschritt!
Gefällt mir gut, die Uhr auch, leider ist der Preis wohl in den Regionen, die ich mir nicht leisten kann.

Aber die Marke Girard Perregaux wird mir immer sympathischer. Weiter so...

:super:
 
marfil

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Girard-Perregaux Traveller Kollektion
Eine Reise durch die Welt der Zeit


Der perfekte Begleiter, um Zeit jeden Tag auszukosten: Die neue Traveller Kollektion von Girard-Perregaux überzeugt mit ihrem exklusiven, modernen Stil und ist ebenso lässig wie elegant. Das inspiriert zu einer eigenen Art, Zeit zu leben.

„Traveller“- schon der Name ist vielsagend. Er spricht Menschen an, die mit den Zeitzonen jonglieren, die das Verstreichen von Stunden und Minuten als eine Reise erleben und sie mit allen Sinnen genießen. Zwei neue Modellen verkörpern diese Lebensart: Ein Chronograph mit zweiter Zeitzone und ein Chronograph mit Mondphasenanzeige und Großdatum. Traveller reist durch die Zeit – in einem eigenen Rhythmus. Die Kollektion beruht darauf, das Hier und Jetzt auszukosten, die Welt zu erobern und dabei den Momenten zu folgen, die vorübergleiten. Jeder Augenblick wird intensiv erlebt, denn Reisen erlaubt dem Träger, Zeit zu genießen. Zeit, die niemand beherrschen kann.

Die Traveller Kollektion folgt der legendären WW.TC Kollektion und tritt in einem neuen Look auf. Die Linien sind glatt, die Kurven dynamisch, die Formen langgestreckt. Ein Stil, der Bewegung und Spannung verkörpert. Die schlanke Silhouette des im Durchmesser 44 Millimeter großen Gehäuses zeigt deutlich seinen Ursprung im 21. Jahrhundert, ist weich und gleichzeitig voller Energie. Die Form der Bandanstöße unterstreicht die konvexen Kurven. Der Wechsel von satinierten und polierten Flächen sorgt für ansprechende Lichtspiele und betont jedes Detail des Designs. Die Zifferblätter beider Modelle spielen subtil mit räumlicher Tiefe. Das Motiv der drei Goldbrücken, das für Girard-Perregaux charakteristisch ist, findet sich auf dem Rotor des Uhrwerks sowie auf der Faltschließe und gibt der Kollektion einen deutlich modernen Charakter.
 
nominator

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1, 2 und 5 (2 ist die schönste) sind tolle Uhren - die anderen beiden treffen meinen Geschmack nicht wirklich.

Gruß,
Ralph
 
twehringer

twehringer

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Die 1966 Minutenrepetition ist da Wahnsinn.

Viele Grüße
Thomas
 
carpediem

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Lecker, sehr lecker. Aber ich will gar nicht wissen, was sie kosten. Far beyond.....

Grüße...carpediem
 
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Gustav25

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Die Totalisatoren der Traveller könnten eine Nummer größer sein, ansonsten aber eine sehr gelungene Uhr!
 
Hamburch

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Also die letzte ist ja echt wunderschön.... gibt es dazu mehr Daten?
 
marfil

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Also die letzte ist ja echt wunderschön.... gibt es dazu mehr Daten?
Mit ein wenig Suchen und einen Blick in meine Signatur hättest Du die Infos sicher selbst gefunden....

Traveller mit Mondphasenanzeige und Großdatum

Urban und zurückhaltend. In jedem Detail des Modells Traveller mit Mondphasenanzeige und Großdatum zeigt sich ein moderner Stil. Das Gehäuse besteht aus 30 verschiedenen Komponenten – alle aus Stahl – und spielt gekonnt mit dem Wechsel von satinierten und polierten Oberflächen.

Das leicht gewölbte, Opalin-Zifferblatt betont die Anzeigen mit einer Tiefenwirkung, die durch die angeschrägte Minuterie akzentuiert wird. Die mit Leuchtstoff belegten, applizierten Stundenmarkierungen lenken den Blick auf das Zentrum des Zifferblatts. Das betont die zusätzlichen Anzeigen, die in das Zifferblatt eingelassen sind. Darüber kreisen der Stunden- und der Minutenzeiger, die ebenfalls mit Leuchtstoff belegt sind. Die weiteren Anzeigen sind gekonnt ausbalanciert: Das Großdatum steht bei 12 Uhr, gerahmt von einer polierten GP-Applike; die Anzeige der Mondphasen wird bei 7.30 Uhr von der kleinen Sekunde flankiert; die Gangreserveanzeige ist bei 4.30 Uhr platziert. Angetrieben werden die elegant und originell präsentierten Anzeigen von dem mechanischen Automatikkaliber GP03300.
Neu ist die direkte Verbindung der Anzeigen von Mondphasen und Gangreserve mit dem Federhaus. Die beeindruckend präzise wiedergegebene Lunation erscheint auf einer sich kontinuierlich drehenden Scheibe, die in 122 Jahren nur einmal um einen Tag nachgestellt werden muss. Der Korrektor für diese Funktion ist im Gehäuse bei 10 Uhr platziert. Die Abbildung des Mondes ist bewusst realistisch und zeigt seine Vorderansicht, dargestellt auf metallisiertem Mineralglas mit einem feinen Übergang von Schwarz bis Grau, was an die Optik der Milchstraße erinnert. Auf dem Nachthimmel schimmern silberne Sterne. Einer von Ihnen verdeckt das Logo von Girard-Perregaux. Gerahmt wird die Mondphasenanzeige von einem satinierten Ring, der die Unterteilungen für die kleine Sekundenanzeige trägt.

Das augenblicklich springende Großdatum schaltet innerhalb von 15 Millisekunden weiter. Es krönt das Zifferblatt mit einem polierten Rahmen. Der Mechanismus der Anzeige arbeitet nach einem System, das für Girard-Perregaux patentiert wurde. Dabei greifen zwei Scheiben unsichtbar übereinander; die eine transparent, die andere matt – für die Einer und die Zehner. Das gelingt, weil die Scheiben mit 0,1 Millimeter extrem dünn sind. Die runde, zeitgenössische Kalligraphie der Datumszahlen passt zum Gesamtauftritt der Uhr.

Traveller mit Mondphasenanzeige und Großdatum ist mit einem schwarzen Alligatorlederband ausgestattet, das perfekt in das Gehäuse integriert ist und dafür sorgt, dass sich die Uhr ergonomisch um das Handgelenk schmiegt. Das Modell ist auch mit schwarzem oder grauem Zifferblatt, mit schwarzer Keramiklünette und braunem Band erhältlich.

Girard-Perregaux Traveller Mondphase und Großdatum
Technische Beschreibung

Gehäuse aus Stahl; wahlweise mit Keramiklünette
Durchmesser: 44,0 Millimeter
Glas: entspiegeltes Saphirglas, fixiert mit 6 Schrauben
Gehäuseboden: Saphirglas, fixiert mit sechs Schrauben
Wasserdicht: bis 10 atm

Uhrwerk: Girard-Perregaux GP03300-0080 (weißes Datumsfenster) oder GP03300-0081 (schwarzes Datumsfenster)
Automatischer Aufzug
Maße: 13 ½ ’’’
Frequenz: 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz)
Gangreserve: mindestens 46 Stunden
Lagersteine: 35
Funktionen: Stunden, Minuten, kleine Sekunde, Großdatum, Mondphasenanzeige, Gangreserveanzeige

Gehäuse in Stahl
Schwarzes Alligatorlederband
Faltschließe
Referenz: 49650-11-131-BB6A

Gehäuse in Stahl
Schwarzes Alligatorlederband
Faltschließe
Referenz: 49650-11-631-BB6A

Gehäuse in Stahl mit Keramiklünette
Braunes Lederband
Faltschließe
Referenz: 49650-82-231-HBBA


Traveller ww.tc

Traveller ww.tc hat großartige Vorgänger und erweist sich als ihr würdiger Nachfolger. Das neue Modell ist eine perfekte Reiseuhr: Sie gibt der Weltzeit ein neues Gesicht und steht dabei in der Tradition von Girard-Perregaux und deren Erfahrung bei Weltzeituhren.

Eine einheitliche Zeit für die ganze Welt wurde erst im spätem 19. Jahrhundert eingeführt – dank des Engagements des kanadischen Ingenieurs Sandford Fleming. Zuvor hatte jede Stadt eine eigene Lokalzeit, die direkt vom Sonnenstand abgeleitet wurde. Das führte dazu, dass es zum Beispiel in den USA nicht weniger als 115 verschiedene Lokalzeiten gab. 1870 entwickelte Fleming ein System für die ganze Welt, das den Globus in 24 Zeitzonen unterteilte. Dieses System wurde ab 1876 in Folge eines internationalen Kongresses in Philadelphia schrittweise in der ganzen Welt übernommen. Es dauerte bis in das Jahr 1911, als Frankreich sich dem als letztes Land anschloss. 1935 schrieb der Genfer Uhrmacher Louis Cottier Geschichte mit einer Uhr, die alle 24 Zeitzonen der Welt anzeigte.

Das Gehäuse des neuen Modells Traveller ww.tc besteht aus 34 Komponenten und verbindet Ingenieurskunst und Ästhetik. Das Finish lässt polierte und satinierte Flächen effektvoll abwechseln und betont das Design des Gehäuses. Das Stahlgehäuse birgt ein Automatikwerk: das Manufakturkaliber GP03300, das aus 476 Teilen besteht. Es treibt die Stunden- und Minutenanzeige an, die kleine Sekunde, die Weltzeit mit Tag-Nacht-Indikation sowie Chronograph und Datum.

Das Opalin-Zifferblatt ist deutlich strukturiert: Stunden- und Minutenzeiger sind mit Leuchtstoff belegt, auch der Sekundenzeiger ist gut ablesbar. Die ästhetische Herausforderung bestand darin, die Zeitzonen zu zeigen, ohne das Ablesen der Zeit zu erschweren. Eingefasst von einem abgeschrägten Ring, der die Namen von Städten trägt, kann man auf dem Zifferblatt die 24 Stunden-Tag-Nacht-Anzeige ablesen; das Datum wird in einem Fenster bei 2 Uhr angezeigt. Der 30-Minutenzähler des Chronographen und die kleine Sekunde stehen sich bei 9 und bei 3 Uhr gegenüber und sind von einem schimmernden Dekor akzentuiert. Der 12-Stunden-Zähler des Chronographen ist diskret bei 6 Uhr platziert. Die Zeitanzeige wird betont durch die blockförmigen Stundenmarkierungen, die mit Leuchtstoff belegt sind.

Trotz der mechanischen Komplexität und der Vielzahl an Informationen gelang es, die Bedienung der Uhr sehr einfach zu gestalten. Eine große Innovation ist die verschraubte Krone bei 3 Uhr, über welche die Anzeigen geschaltet werden. Dafür hat sie drei Positionen: In der ersten Kronenposition erfolgt die Einstellung der Stadt der Weltzeit, in der zweiten wird das Datum angeglichen und in der dritten wird die Zeit gestellt – die Minuten und der 24-Stunden-Ring.
Innovativ, originell und praktisch in der Handhabung – dieses System macht die Uhr zu einem perfekten Begleiter im Alltag. Das ergonomische Design wird ergänzt von einem angenehm flexiblen Kautschukband, ummantelt von Alligatorleder und gekonnt in das Gehäuse integriert.

Die neue Uhr ist in drei Zifferblattvarianten erhältlich: mattschwarz in einem Stahlgehäuse, Silber-Opalin in einem Titangehäuse und Silber-Opalin mit schwarzer Keramiklünette in einem Stahlgehäuse.

Girard-Perregaux Traveller ww.tc
Technische Beschreibung

Gehäuse in Stahl, in Titan oder in Stahl mit Keramiklünette
Durchmesser: 44,0 Millimeter
Glas: entspiegeltes Saphirglas
Gehäuseboden: Saphirglas, fixiert mit 6 Schrauben
Wasserdicht: bis 10 atm

Girard-Perregaux Uhrwerk GP03300-0084 (weißes Datumsfenster) oder
GP03300-0083 (schwarzes Datumsfenster)
Automatikwerk
Maße: 13 ’’’
Frequenz: 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz)
Gangreserve: mind. 46 Stunden
Funktionen: Stunden, Minuten, kleine Sekunde, Weltzeit, Tag-Nacht-Anzeige, Chronograph

Gehäuse in Stahl mit Keramiklünette
Kautschukband ummantelt von schwarzem Alligatorleder
Faltschließe
Referenz: 49700-82-131-BB6C

Gehäuse in Titan
Kautschukband ummantelt von braunem Alligatorleder
Faltschieße
Referenz: 49700-21-132-HBBB

Gehäuse in Stahl
Kautschukband ummantelt von schwarzem Alligatorleder
Faltschließe
Referenzen:
49700-11-133-BB6B (Opalin- Zifferblatt)
49700-11-631-BB6B (schwarzes Zifferblatt)
 
Thema:

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