Band wechseln

Diskutiere Band wechseln im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Habe eine dumme Frage... Wie wechselt man eigentlich bei einer Armbanduhr am besten das Band, so dass man nichts verkratz usw.? Gibt es da ein...
E

eriberto

Themenstarter
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Habe eine dumme Frage...
Wie wechselt man eigentlich bei einer Armbanduhr am besten das Band, so dass man nichts verkratz usw.?
Gibt es da ein Werkzeug, das immer geht oder braucht man da von Uhr zu Uhr ein anderes?
Ich danke für die Antworten! :(
 
G

Geisterfahrer

Gast
Damit geht es gut

oder mit dem Taschenmesser

Geist
 
E

eriberto

Themenstarter
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und wie macht man es genau?
 
U

UMM

Gast
"Habe eine dumme Frage... "

Das ist doch heute wie bei allen Dingen, jede Marke die was auf sich hält lässt sich was anderes einfallen. Gibt bestimmt 100 verschiedene Werkzeuge- das geht weiter beim Band kürzen, Gehäuse öffnen...... Wenn du es absolut kratzerfrei und perfekt willst- geh in eine Fachwerkstatt.
Schöne Pfingsten
 
G

Geisterfahrer

Gast
Ja das stimmt. Jeder verwendet andere Systeme.


Gagmodus ein:

Bei dieser hier,


geht es z.B. nur damit.


Geist
 
Treets

Treets

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Habe es elber noch nicht gemacht, aber gemäß der Anleitung bzw. der kleinen Anleitungs-Animation scheint es ja ganz einfach zu sein:

Für den Wechsel:
http://www.uhrenarmband-versand.de/Uhrenbandversand-p3179h36s38-BESONDERES_ANGEBOT_.html

Für das Kürzen von Metallbändern:
http://www.uhrenarmband-versand.de/Uhrenbandversand-p3937h36s38-Stiftausschlaege.html

Ich persönlich bin noch hin- und hergerissen, ob ich mir so etwas kaufen sollte. Einerseits präferiere ich grundsätzlich den Gang zum Fachmann (da verkratzt in der Regel nix) - andererseits stört es mich, dass ich am Wochenende keine entsprechende Hilfe bekomme (habe gerade eine Uhr mit zu Langem Metallband erhalten, die ich nun nicht tragen kann).

Mal gucken...

Gruß
Treets
 
J

jazzcrab

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Mit einem Federstegwerkzeug umzugehen ist eine Frage der Übung und ist wirklich nicht schwierig. Ich mache das praktisch jeden Tag - natürlich nur so zum Üben ;-)

Aber ernsthaft: Ich würde beim Üben nicht gerade mit einer Patek Philippe anfangen. aber ein Armband zu wechseln ist wirklich keine Kunst, und das mit dem "mache ich praktische jeden Tag" stimmt wirklich. Ich bin nun einmal ein bekennender Armband-Junkie ;-)

Man sollte jedoch immer ein Sortiment Ersatzfederstege da haben. Ich möchte nämlich gar nicht wissen, wieviele Federstege beim Armbandwechsel schon irgendwo im Innern einer Komponente meiner HiFi-Anlage geschossen sind :D
 
Junnghannz

Junnghannz

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Treets schrieb:
Ich persönlich bin noch hin- und hergerissen, ob ich mir so etwas kaufen sollte. Einerseits präferiere ich grundsätzlich den Gang zum Fachmann (da verkratzt in der Regel nix) - andererseits stört es mich, dass ich am Wochenende keine entsprechende Hilfe bekomme (habe gerade eine Uhr mit zu Langem Metallband erhalten, die ich nun nicht tragen kann).
Da brauchst Du nicht hin- und hergerissen zu sein. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung versichern - beim "Fachmann" verkratzt da eher was, als wenn Du es selbst in die Hand nimmst. Das muß noch nicht einmal das Armband selbst sein: Die professionellen Bandwechsler/-kürzer konzentrieren sich nämlich oft nur auf das Band an sich, und bei liebloser Behandlung können durchaus mal Kratzer z. B. am Gehäuse der Uhr entstehen. :?

Außerdem hat sich die bescheidene Ausgabe für das Werkzeug bei Leuten wie uns, deren Uhrenbestand ständig wächst, schnell amortisiert. Übrigens lassen sich gerade die verstifteten Orient-Bänder wie bei Deiner Taucheruhr mittels Stiftaustreiber, Uhrmacherhammer und Halteblock sehr einfach und schnell kürzen. Ein weiterer, von Dir bereits angesprochener Vorteil ist es, daß man sich den Weg zum Kürzservice spart und jederzeit zuhause Bandlängenveränderungen vornehmen kann. Nicht zuletzt macht es einfach Spaß, sich auf diese Weise mit seiner Uhr zu beschäftigen! ;-)


Viele Grüße

Wolfgang
 
johro

johro

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wie macht ihr das bei einem lederarmband?

da muss man das leder oft zusammendrücken um an den stift zukommen und das sieht man dann am lederband!?!?!
 
Junnghannz

Junnghannz

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@ johro:

Bei einem Lederband mußt Du natürlich ein wenig vorsichtiger sein, aber mit etwas Gefühl hinterläßt Du auch dort keine Spuren. jazzcrab ist ja Expertin für Lederarmbandwechsel und wird Dir sicher auch noch etwas dazu schreiben können!


Viele Grüße

Wolfgang
 
K

kingfu

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Hi,

also ich habe mir vor einiger Zeit auch mal so ein Werkzeugset aus der Bucht geholt. Nicht besonders hochwertig, man kann aber damit einigermassen gut arbeiten. Für Bandarbeiten hat mir immer gereicht: Hammer, Austreiber, Federstegbesteck.

Neulich hatte ich aber eine Maurice Lacroix Miros gehabt, die war extrem übel zum Kürzen (Metallarmband). Diese Steckstifte saßen tierisch fest und sind dann auch noch abgebrochen. Ich habs dann aber doch noch hinbekommen. Bei 90% aller Uhren geht es auch für den (vorsichtigen) Laien problemlos und kratzerfrei.

Greets
Chris
 
Treets

Treets

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So, angespornt von Eurer Überzeugungsarbeit habe ich mir gerade bei Ebay in paar Utensilien zum Bandwechseln gegönnt. So einen Kunststoffblock zum Bandeinlegen, verschiedene Dornen, einen Uhrmacher-Hammer und ein Federstegbesteck.
Dann werde ich mich mal am Wechsel versuchen!

Viele Grüße
Treets
 
J

jazzcrab

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Es ist wirklich nicht so schwierig. Lege die Uhr mit dem Boden nach oben auf eine Arbeitsfläche. Du musst die Gabel des Federstegwerkzeugs zwischen den Bandanstoss und das Lederband einführen und dann in Richtung Band drücken (wobei Du den Bandanstoss als Auflage für das Werkzeug zur Verbesserung der Hebelwirkung nutzen kannst); gleichzeitig solltest Du das Werkzeug nach unten drücken. Mit etwas Übung geht das leicht. Zum Hereindrücken machst Du es genau umgekehrt. Dazu solltest Du das eine Ende des Federsteges in eines der Löcher (natürlich richtig herum :D) setzen, das andere Ende des Bandes mit dem Federsteg legst Du auf den Bandanstoss (etwas in Höhe des Lochs), drückst mit der Gabel des Federstegwerkzeugs den Stift herein (wobei Du - mit Vorsicht wegen der Gefahr des Verkratzens - den Bandanstoss als Stütze nehmen kannst) und drückst dann den Federsteg zwischen die Bandanstösse. Dann musst Du eventuell noch das Band etwas hin- und herschieben, bis der Federsteg in das Loch einrastet. Wenn es nicht beim ersten Mal funktioniert, einfach noch einmal probieren. Das wird schon ;-) Geduld ist dabei das Wichtigste.

PS: Pass ein bisschen auf beim Herausdrücken des Bandes, damit Dir der Federsteg nicht irgendwohin abdüst. Es wäre auch nützlich, sich ein paar Ersatzfederstege zu besorgen. Eigentlich ist das aber bei Lederarmbändern kein Problem. Es passiert aber hin und wieder bei Metallarmbändern, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiss ;-)
 
Cave

Cave

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Beim tauschen eines Bandes würde ich im übrigen die Hörner der Uhr immer mit Malerkrepp sorgfältig abkleben.
 
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jazzcrab

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Cave schrieb:
Beim tauschen eines Bandes würde ich im übrigen die Hörner der Uhr immer mit Malerkrepp sorgfältig abkleben.
Das wär mir zu viel Äkschen ;-) Eventuell musst Du dann später die Klebstoffreste mit Ethylacetat wieder entfernen...
 
U

UMM

Gast
Cave hat Folgendes geschrieben:
Beim tauschen eines Bandes würde ich im übrigen die Hörner der Uhr immer mit Malerkrepp sorgfältig abkleben.
Wichtiger noch -- wie stabil sind die Hörner? Bei manchen Modellen besteht sogar die Gefahr des Abbrechens. kein Witz
 
Cave

Cave

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jazzcrab schrieb:
Cave schrieb:
Beim tauschen eines Bandes würde ich im übrigen die Hörner der Uhr immer mit Malerkrepp sorgfältig abkleben.
Das wär mir zu viel Äkschen ;-) Eventuell musst Du dann später die Klebstoffreste mit Ethylacetat wieder entfernen...
Wenn man gutes Krepp nimmt sollte es sich rückstandslos abziehen lassen :)
 
Axel66

Axel66

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Bei Lederbändern arbeite ich eigentlich lieber mit einem Messer.
Da brauche ich das Band nicht zu stauchen. Aber im Grunde genommen ist das auch kein Drama, da die Bänder, so man das nicht zu oft macht sich auch wieder "erholen", Allerdings würde ich einem "Neuling" dann doch eher zum Federstegwerkzeug raten.
Bei Manchen Uhren, habe ich auch schon das Band mit dem Fingernagel gewechselt und trotzdem sitzt der Federsteg korrekt (geht aber nur, wenn der Federsteg gerade noch groß genug ist um einzurasten). :wink:
Bei Metallbändern führt allerdings kein Weg am Federstegwerkzeug (bei wirklich paßgenau sitzenden Endstücken sogar zwei oder etwas in dieser Art: http://www.uhrenwerkzeug.com/html/armband_arbeiten.php?id=0090dk )vorbei.

Gruß,

Axel
 
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