Bahn-Streik: Arbeitskämpfe in D und F

Diskutiere Bahn-Streik: Arbeitskämpfe in D und F im Small Talk Forum im Bereich Community; Liebe Freunde! Bis jetzt wurde dieses heikle Thema Thread-mäßig noch nicht erfaßt. :? Wird' wohl seinen Grund haben - und wenn meine...
RiGa

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Liebe Freunde!

Bis jetzt wurde dieses heikle Thema Thread-mäßig noch nicht erfaßt. :?

Wird' wohl seinen Grund haben - und wenn meine Fragen deplaziert oder "Länderspaltend" sein sollen - EINE SCHLIESSUNG KÖNNTE ICH ABSOLUT VERSTEHEN UND GUTHEISSEN.

Ich dachte halt, als relativ unbefangener Österreicher dürfte ich Eure Gedanken dazu erfragen.


Ich selbst sehe Streiks eher zwiespältig: Einerseits war ich 6 Jahre lang Betriebsrats-Obmann in einer durchschnittlich großen Druckerei - und wurde bei diversen Arbeitsgerichtsterminen auch von meiner Standesvertretung nicht immer so unterstützt, wie ich es mir eigentlich erwartet hätte (und seit einigen Jahren bin ich auch schon aus der Gewerkschaft ausgetreten).
Andererseits ist naturgemäß der einzelne Arbeitnehmer (außer er ist wirklich sooooo gut und damit quasi unersetzlich fürs Unternehmen) völlig machtlos den Arbeitgebern gegenüber.

Auch bei uns in Österreich gibt's diese "Grabenkämpfe" - und ich denke mal, solange sich die Gewerkschaften nicht untereinander einigen und zum Wohle aller agieren, wird diese Kluft auf ewig bestehen.

Muß sich ja für alle ausgehen: Arbeitgeber und Arbeitnehmer!

Aber ein Land gleich "lahmlegen"? Betrifft ja unheimlich viele und auch das Transportwesen darf man dabei nicht vergessen.

Wie seht Ihr das? Müßt Ihr persönliche Einschränkungen hinnehmen? Oder ist es für manche von Euch sogar existenzgefährdend?

Fragende Grüße aus dem mittlerweile tiefverschneiten Wien,
Richard
 
DocThor

DocThor

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persönliche Einschränkung...hmmm...da die Bahn für mich eh zu teuer ist und ich somit immer mit dem Auto zur Arbeit fahre eher weniger. Auch meine Fahrtzeiten liegen ausserhalb des "normalen" Pendlerverkehrs, somit betrifft mich auch das erhöhte Verkehrsaufkommen nicht.
Das ganze macht es mir natürlich leicht diesem Streik eher positiv gegenüber zu stehen. Es ist nunmal das einzigste Mittel der Arbeitnehmer den Arbeitgeber unter Druck zu setzen.
Doch in diesem Falle ist aus meiner Sicht die GDL zu lasch bzw. hat der Staat ein zu grosses interesse daran das der Streik nur wenig Auswirkungen hat.
Das ganze Land ist mit Sicherheit nicht "lahmgelegt", das ist Futter für die Medien. Wenn die Streiks massive Auswirkungen hätten, dann wäre die Bahn viel eher bereit verhandelbare Angebote vorzulegen. Doch da das nicht der Fall ist, kann auch nicht wirklich viel dahinterstecken.
Die Franzosen machen es uns mal wieder vor. Da wird mal flux ein Land wirklich bestreikt und ruckzuck sitzen alle am Verhandlungstisch und einigen sich...so wirds gemacht!!
 
H

HolgerS

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N Morgen,

die Lokführer haben mein volles Verständnis.
Seit langer Zeit wird in den Medien und der Politik vom "neuen Wirtschaftswunder" gefaselt, seit ebenso langer Zeit wartet ein Großteil der Arbeitnehmer darauf, daß das "Wirtschaftswunder" mal auf ihrem Gehaltszettel ankommt - und nix passiert.
Nur das viele Unternehmen Rekordgewinne einfahren und nimmersatte Manager sich dicke Zulagen genehmigen (so wie die Politik jetzt gerade auch wieder - 700€ Erhöhung auf einen Schlag).
Es müsste noch viel mehr gestreikt werden, wie in Frankreich oder Italien.
 
SINNlich

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Als "Arbeiter der Stirn" unterstütze ich die "Arbeiter der Faust". Die Bahn ist das beste Beispiel für ausbeuterischen Raubkapitalismus mit Unterstützung der politischen Marionettenherrschaft. Der Steuerzahler, also wir, bauen sie, verkauft wird sie stückchenweise zum Profit der Spekulanten. Gehen müssen die Arbeiter, gewinnen werden die Manager! Das "Wirtschaftswunder" besteht daraus, dass die Bonzen Wirtschaft machen und wir Gehaltsempfänger unser blaues Wunder erleben werden. Die Zweiklassengesellschaft ist längst Realität. Und der fette Mittelstand sollte längst erkannt haben, dass er bereits im Aussterben begriffen ist. Steht auf, bevor Ihr in den Staub getreten werdet!

Grüße

Axel
 
Aldridge

Aldridge

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Bin grundsätzlich dafür. Ich muss zugeben: Ich hab leicht reden, denn ich fahre Auto.

Aber Streik ist nunmal die Möglichkeit der Arbeiter, ihre Ziele durchzusetzen. Das ist bei anderen Gewerkschaften so, dass muss den Lokführern auch zugestanden werden. Und es ist gut zu sehen, dass dieses Mittel noch (einigermaßen) funktioniert.

Ich halte diese Lohndebatte in der Öffentlichkeit mal wieder für zu kurz gegriffen. Da wird nach Stammtisch-Manier kundgetan, dass die Forderungen der Lokführer zu hoch seien. Aber mal ehrlich: Wenn die wirklich unter 2000 Euro brutto verdienen, dann wird es - vorsicht, Kalauer! - allerhöchste Eisenbahn, dass sich da mal was tut. Die Lebenshaltungskosten sind ja auch nicht gerade gesunken. (Und jetzt bitte, bitte nicht das leidige Totschlag-Argument, dass andere noch viel weniger verdienen; ich gönne den Leute grundsätzlich eher mehr als weniger)

Bin ja mal auf die weitere Diskussion gespannt...
 
SINNlich

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... Bei allem Verständnis für die Situation der Lokführer:Sie waren zu lange Beamte und haben zu lange gewartet. Man kann nicht innerhalb einer Lohnrunde 30 Prozent mehr verlangen. Nirgendwo! Schon gar nicht bei einer heruntergewirtschafteten Firma, wie "Die Bahn". Als Nicht-Bahn-Fahrer bin ich ehrlich entspannt gespannt, wohin das führen soll. Wenn es etwas kostet, dann die Nutzer der Bahn - und mal wieder die Steuerzahler.

Grüße

Axel
 
Chronos

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Ich bin absolut für den Arbeitskampf der GDL. Ich muss zwar in diesen Tagen unmittelbar "darunter leiden", aber das mache ich gerne. Hoffentlich geben die nicht nach.

Im Vergleich zu der schon fast konzerneigenen Transnet, (typisches Beispiel für eine von einem Konzern "gekaufte" Gewerkschaft), haben die GDL´ler die einmalige Gelegenheit, nun zu zeigen, wozu eine Gewerkschaft im Stande ist, wenn sie es ernst meint.

(Selber zur Mitte des Jahres, nach dem katastrophalen Ergebnis beim Streik der Telekom, aus VERDI ausgetreten ist)
 
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jazzcrab

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Ich sehe das eher zwiespältig. Klar ist eins: Wenn die GDL die 31% durchsetzen (woran ich nicht glaube), werden alle Bahnkunden dafür bezahlen (oder glaubt Ihr, Mehdorn wird sagen: "Okay, dann verzichten ich und die Vorstandsmitglieder eben auf die Hälfte unseres Gehaltes."?). 31% finde ich völlig überzogen. Wenn diese 31% zugestanden würden, hat das Präzedenzcharakter, und es würde entsprechend auf weitere Tarifrunden Auswirkungen haben. Das wiederum schraubt die Preise und damit die Inflation in die Höhe. Die Folge ist, dass deutsche Waren im Ausland nicht mehr verkauft werden und die deutsche Wirtschaft ist im Eimer (ist sie sowieso bald, aber dann wenigstens später!).

Auf der anderen Seite ärgert es mich schwarz, dass Mehdorn und Konsorten sich selbst das Gehalt innerhalb weniger Jahre um 300% erhöhen sowie auch unsere Politiker immer dreister bei den Diätenerhöhungen zulegen. Sie machen es ja vor!

Wenn ich hier etwas zu sagen hätte, würde ich Löhne von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aneinanderkoppeln und auch an die Gewinne und Verluste der Firmen.
 
Aldridge

Aldridge

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Naja, wenn die Löhne steigen, dann steigt auch der Konsum und kurbelt die (Binnen-)Wirtschaft an. Im Gegenzug sind deutsche Waren wohl eher aufgrund des starken Euro teuer genug.

Wie auch immer. 31 Prozent sind tatsächlich unrealistisch. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, geht es den Lokführern ja vor allem um einen eigenen Tarifvertrag, und sie wären auch mit geringeren Lohnsteigerungen (und zwar reale, also ohne Überstunden, Arbeitszeitverlängerung etc.) zufrieden. Oder?
 
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jazzcrab

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Aldridge schrieb:
Naja, wenn die Löhne steigen, dann steigt auch der Konsum und kurbelt die (Binnen-)Wirtschaft an.
Das ist aber genau das Problem, dass dies nur solange geht, solange die Waren nicht auch entsprechend teurer werden, und das passiert unweigerlich, wenn die Produktion der Waren teurer wird. Dann wird auch nicht mehr gekauft als vorher. Gekniffen sind dann nur die, die nicht streiken dürfen und dementsprechend nicht mit diesen hohen Lohnsteigerungen rechnen können. Für die wird einfach das Leben teuer bis unbezahlbar.
 
SINNlich

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Ich stimme komplett, besonders aber dem letzen Satz von Jazzy zu!

Das aber heißt: Unternehmer müssen soziale Verantwortung entwickeln und Arbeitnehmer an ihren Betrieben beteiligen. Dass das klappt, beweisen zahlreiche Firmen, die es auf mittelständischer Basis durchgezogen haben. "Die Bahn" wird aber von Beamten mit Unternehmeransprüchen geleitet. Wie so oft, es muss erst etwas ganz am Boden sein, bis sich etwas ändert. Das gilt leider nicht nur für Alkoholiker, sondern auch für Volkswirtschaften... . Wir haben es mal wieder mit einem gesellschaftlichen Problem zu tun.

Grüße

Axel
 
Aldridge

Aldridge

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Hat einer mal einer Beispiel aus den USA? Sog. Corporate Governance und damit die soziale Verantwortung von Unternehmen wird ja immer wichtiger. In den USA soll es schon so sein, dass die Öffentlichkeit sehr genau drauf achtet, welche Unternehmen sich engagieren oder nicht.
 
B

Buteo

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Aldridge schrieb:
Hat einer mal einer Beispiel aus den USA? Sog. Corporate Governance und damit die soziale Verantwortung von Unternehmen wird ja immer wichtiger. In den USA soll es schon so sein, dass die Öffentlichkeit sehr genau drauf achtet, welche Unternehmen sich engagieren oder nicht.
Glaube da bringst du was durcheinander. CG ist für Investoren, zumeist Aktionären.
 
Aldridge

Aldridge

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Hallo Buteo,

hast Recht, CG zielt aufs Vertrauen des Kapitalmarkts ins Unternehmen. Nein, ich meinte tatsächlich die soziale Verantwortung (sorry, wiggeliger Tag hier...).
:oops:
Es wird viel drüber geredet, aber ob es entsprechend umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Da fehlen mir gerade die Beispiele... Ich denke aber auch, dass dieses Thema bei der aktuellen Diskussion um den Bahnstreik eh nicht weiterhilft.

Grüße -Al
 
B

Buteo

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Du meinst wahrscheinlich CSR - Corporate Social Responsibility wird vor allem von Firmen gepflegt die es dringend nötig haben. Ganz weit vorn sind da immer Ölförderer/-Verarbeiter, Tabakkonzerne etc.
 
U

uhrmensch

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ich begrüße den streik der gdl. ich finde es auch gut, daß die gdl den prozeß im verfahren um die bestreikung des güterverkehrs für sich entscheiden konnte.
der güterverkehr, das ist nämlich der neuralgische punkt, nicht der personennah- oder fernverkehr. bei letzterem steht das dumme volk halt eben unabgeholt auf den bahnsteigen - ist zwar ärgerlich, aber wirklich jucken tut es niemanden. zumal die fahrgäste ja ohnehin keine alternativen haben (oder sollen die alle mit der harzer schmalspurbahn durch ganz deutschland fahren?).
ich kann den lokführern nur die daumen drücken.

uhrmensch

edit: im übrigen finde ich die idee gut, im forum auch aktuelle gesellschaftliche oder politische ereignisse zu diskutieren. sollten wir öfter machen.
 
J

jazzcrab

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uhrmensch schrieb:
der güterverkehr, das ist nämlich der neuralgische punkt, nicht der personennah- oder fernverkehr. bei letzterem steht das dumme volk halt eben unabgeholt auf den bahnsteigen - ist zwar ärgerlich, aber wirklich jucken tut es niemanden. zumal die fahrgäste ja ohnehin keine alternativen haben
Nimm es mir bitte nicht übel, aber das ist sehr kurzsichtig! Erstens einmal sind besonders auch die Personen im Nahverkehr betroffen (und das geht auch aus allen Interviews hervor). Wie würdest Du es finden, wenn Du gerade mühsam einen Job gekriegt hättest und kämst jeden Tag entweder eine Stunde zu spät zur Arbeit oder müsstest eine Stunde früher losfahren und würdest Geahr laufen, Deinen Job wieder zu verlieren? Wie würdest Du es finden, wenn Du Im Osten Deutschlands wohnst (wie ich z. B.), und Du kriegst morgens Deine Haferflocken nicht mehr, weil sie nicht mehr geliefert werden über den Güterverkehr? Natürlich ist JEDER betroffen!

Übrigens führt das letztlich auch nur dazu, dass Bahnfahren wieder teurer wird, dass mehr Leute wieder aufs Auto umsteigen (mit den entsprechend verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt) und damit auch etliche Bahnstrecken gesperrt würden wegen geringer Nutzung, was letztlich bedeutet, dass etliche Bahnangestellte ihren Arbeitsplatz verlieren. Wirklich klasse! :roll:
 
Dmx82

Dmx82

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Möchte hier mal kurz was hineinwerfen was vielleicht nicht jeder hören will, hatte da schon so manche Diskussion, aber ich denke hier passts irgendwie rein, (andernfalls bitte ich um Nachsicht):




Denken wir mal nach...



Wieviele Stunden pro Monat wird z.B. bei VW in Deutschland gearbeitet, und was wird gezahlt, und dann vergleichen wir das mal mit einem ähnlichen Konzern in Japan oder China...





















...und denken mal darüber nach, was und wie schnell da in den letzten Jahrzehnten aufgeholt wurde das hier alle mit offenem Mund dastehn...

























...und dann denken wir in der heutigen "globalen" Zeit mal darüber nach wie lange das noch so laufen kann/wird......
























Just my two cents :wink:
 
B

Buteo

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jazzcrab schrieb:
Nimm es mir bitte nicht übel, aber das ist sehr kurzsichtig! Erstens einmal sind besonders auch die Personen im Nahverkehr betroffen (und das geht auch aus allen Interviews hervor). Wie würdest Du es finden, wenn Du gerade mühsam einen Job gekriegt hättest und kämst jeden Tag entweder eine Stunde zu spät zur Arbeit oder müsstest eine Stunde früher losfahren und würdest Geahr laufen, Deinen Job wieder zu verlieren? Wie würdest Du es finden, wenn Du Im Osten Deutschlands wohnst (wie ich z. B.), und Du kriegst morgens Deine Haferflocken nicht mehr, weil sie nicht mehr geliefert werden über den Güterverkehr? Natürlich ist JEDER betroffen!

Übrigens führt das letztlich auch nur dazu, dass Bahnfahren wieder teurer wird, dass mehr Leute wieder aufs Auto umsteigen (mit den entsprechend verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt) und damit auch etliche Bahnstrecken gesperrt würden wegen geringer Nutzung, was letztlich bedeutet, dass etliche Bahnangestellte ihren Arbeitsplatz verlieren. Wirklich klasse! :roll:
Ich glaube Uhrmensch bezog sich rein auf das Management der dt. Bahn.
Bahnstrecken werden eh schon nach Rentabilität erhalten bzw. geschlossen. Ob da jemand damit fahren muss ist eher zweirangig bis unwichtig (für die Bahn).
Wie Uhrmensch schon richtig festgestellt hat ist die große Einnahmequelle der Bahn der Personen-Fernverkehr an stark frequentierten Strecken (v.a. Achse Hamburg - Frankfurt - München) und ganz stark der Güterverkehr auf ebenfalls stark frequentierten Strecken.
Pendler, Nahverkehr etc. wird kaum bewertet und ist eher hinderlich. Auch werden positive Beispiele im Personennahverkehr, bzw. wie diese lukrativ gemacht wurden, absolut ignoriert (städt. Betriebe Karlsruhe z.B.).
Ganz im Gegenteil - man macht genau die selben Fehler wie dunnemals die Engländer bei ihrer Privatisierung.

---

@DMX die Chinesen kochen auch nur mit Wasser, genauso wie die Inder, Russen etc.

Das alte Spiel - wie bei uns vor 50 Jahren. Vor Wirtschaftswunder anderer Staaten muss man keine Angst haben wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat.
Und die meisten Betriebe in Deutschland haben das recht gut gemacht und auch unser Staat steht nicht so schlecht da wie gerne geredet wird.

Und Thema Japan: der am meisten verschuldete Staat weltweit, gelähmt durch seine Unkündbarkeit seiner Arbeitsplätze die dadurch seine Unternehmen zu Outsourcing-Weltmeistern gemacht hat. Auch Japan hat Probleme, ich würde sogar behaupten größere als Deutschland.
 
J

jazzcrab

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Buteo schrieb:
Ich glaube Uhrmensch bezog sich rein auf das Management der dt. Bahn.
Bahnstrecken werden eh schon nach Rentabilität erhalten bzw. geschlossen. Ob da jemand damit fahren muss ist eher zweirangig bis unwichtig (für die Bahn).
Da ist sicherlich viel Wahres dran (leider!), aber ich denke, der Druck auf die Bahn als umweltfreundliches Transportmittel wird zunehmen. Der Bahnstreik sorgt leider dafür, dass sich die unglückliche Entwicklung weiter fortsetzen wird, ist also kontraproduktiv in dieser Angelegenheit (und das ist nicht gut - das sollte jedem klar sein!).

Was ich selbst vom Bahnmanagement halte, habe ich weiter oben auch schon angedeutet. Letztlich werden die Folgen eines erfolgreichen GDL-Streiks leider aber nicht absehbare Folgen für die Wirtschaft haben, aber eins ist sicher: Die Folgen werden katastrophal sein. Denkt an meine Worte!
 
Thema:

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