Aus dunkler Zeit - Dogma Chronograph (Landeron 39) wird 70!

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#1
Tomcat1960

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Vor siebzig Jahren begann der Vormarsch der Westalliierten durch das Gebiet des Deutschen Reiches, die Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa. Viele "kriegsentscheidende" Ereignisse hatten zu diesem Zeitpunkt bereits stattgefunden - die Luftschlacht um England, Stalingrad, El Alamein, die Invasionen Siziliens und Italiens, der Normandie und Südfrankreichs - von daher ist die Frage vielleicht müßig, ob auch die Überquerung des Rheines bei Remagen (7.3.1945) zu Recht mit diesem Etikett zu versehen ist. Auf jeden Fall aber ist die Erinnerung an diesen Tag der Anlass, Euch eine Uhr aus jenen dunklen Tagen vorzustellen:



Ich hatte schon länger nach "dem" klassischen Landeronwerk gesucht, jenem, das im Schatten der irgendwie viel glamouröseren Lemania-, Valjoux- und Venus-Werke steht, auch bedeutend niedriger gehandelt wird, ihnen aber weder qualitativ noch funktional groß nachsteht, und auch in durchaus vergleichbaren Stückzahlen gebaut wurde. Warum es weniger geschätzt wird, sei mal dahingestellt - vermutlich liegt es daran, dass Landeron seit der Erfindung des Nockenschaltwerkes als "billig" gilt. Damit freilich hat das 39 gar nichts am Hut - es ist ein Schaltradkaliber alter Schule und steht in der großen Tradition von Landeronwerken auf der Basis der Patente von Gaston Breitling.

Meines angelte ich aus der Bucht. Die Bilder waren unscharf, und nach dem, was sie zeigten, handelte es sich um einen verranzten, alten Chrono an einem furchtbar-grässlichen Lederarmband, aus dem man in harten Zeiten Eintopf hätte kochen können. Für den gezahlten Preis (im niedrigen zweistelligen Bereich) erwartete ich denn auch nicht allzuviel, und so war ich nicht enttäuscht, diesen Gegenstand auszupacken:





Immerhin: er lief, und das nicht mal schlecht.



Ich hatte aber doch arge Manschetten, ihn zu tragen - jede Bewegung mochte weitere Brösel der Leuchtmasse, die sich bereits großzügig überallhin verteilt haben mochte, ins Uhrwerk befördern und dort Ärger machen - und so legte ich ihn auf die Seite und wartete auf einen Termin bei Marlies.

Von dort kam er nach einer Weile zurück. Marlies und ich hatten über den Umfang der Arbeiten diskutiert. Da war vor allem die Frage, ob sie nicht das Zifferblatt austauschen solle - sie zeigte mir ein edles, in einem dunklen Silberton gehaltenes Blatt, das der Uhr hervorragend gestanden hätte (leider habe ich das Bild nicht mehr), aber sie hätte damit vollkommen ihre Identität verloren. Meine Antwort war also "nein". Dann stellte sich die Frage, ob das Zifferblatt professionell aufgearbeitet werden sollte. Das ist eine Option, die ich mir offenhalte, hülfe sie doch der Ablesbarkeit speziell im Chronographenbetrieb sichtbar auf:



Außerdem schlug mir Marlies ein paar wirklich schicke Dauphinzeiger vor,


Bild: Marlies Cermak, Blankenfelde/Dahlewitz

... aber die gehen doch schon arg in Richtung 50er, wo diese Uhr eben nicht herstammt. Deshalb wollte ich genau die Blockzeiger wieder haben, die an die Uhr gehörten. Das Problem dabei: das riesige Paddel des Minutenzeigers war gebrochen und wurde eigentlich nur von der Leuchtmasse zusammengehalten. Aber Marlies ist schließlich Marlies ;-) und so fand sie auch dafür eine haltbare Lösung:



Auch das Werk hat sie auf Vordermann gebracht - freilich war außer putzen und ölen nicht viel zu machen.


Bild: Marlies Cermak, Blankenfelde/Dahlewitz

Und so kam er dann schließlich zu mir zurück, vor fast vier Monaten.











Man darf einer Siebzigjährigen schon ein wenig ihr Alter ansehen - das macht sie in meinen Augen sympathisch:



Mittlerweile hatte sie auch Gelegenheit, mir von ihrem Leben zu erzählen. Die ungeheuren Mengen Leuchtmittel, die sie trägt, waren im kriegsverdunkelten Europa der Vierzigerjahre unabdingbar.



Daran änderte sich auch nach dem Krieg erst mal nichts - Straßenbeleuchtung rangierte in den zerstörten Städten am Ende einer langen Liste von Prioritäten, auf der "Schutt wegräumen" ganz oben stand.



Die Blockzeiger dienten genau dem Zweck, dank großer Mengen Leuchtmittel langanhaltende gute Nachtablesbarkeit zu sichern. Sie sind deshalb typisch für diese Zeit, und sie verschwinden sehr plötzlich um 1950, als es wieder bergauf ging und auch Straßenbeleuchtung wieder flächendeckend zur Verfügung stand.



Dogma war ja einer der Schweizer Hersteller, die die deutsche Wehrmacht belieferten. Wer Armeen kennt, der weiß, dass es immer Mittel und Wege gibt, das eine oder andere Stück Material "seiner Wehrpflicht zu entziehen". Soweit ich weiß, wurden Militäruhren stets erst beim Militär als Militärgut gekennzeichnet - da es diese Dogma nicht ist, könnte sie also durchaus von einem findigen Depotsoldaten abgezweigt worden sein. Oder vielleicht kam man auch gar nicht mehr dazu, sie zu kennzeichnen, und jemand 'fringste' sie, um sie auf dem Schwarzmarkt gegen Lebensmittel einzutauschen. Allemal besser, als dass sie von irgendeinem GI mitgenommen würde, mag sich der Dieb gedacht haben.





Jedenfalls landete sie bei einem Bauern, der sie zweifellos oft und gerne trug. Er hatte gut verdient, weil er die Luftwaffenkaserne in Lagerlechfeld mit Kartoffeln und Gemüse belieferte, und noch besser, weil er nach dem Krieg Lebensmittel besaß, die sich hervorragend tauschen ließen. Ob er die Uhr direkt auf dem Schwarzmarkt eintauschte, oder ob sie ihm einer der ehemaligen Kammerbullen in der Kaserne in Lagerlechfeld für ein paar Extrakartoffeln und -Rüben überließ, kann sie mir nicht sagen. Sie weiß aber, dass ihr neuer Besitzer ein großer, kräftiger Mann war, einer von der Sorte, der man zutraute, den Pflug auch selbst ziehen zu können, wenn der Clydesdale mal nicht wollte.



Das war auch gut so, denn sie ist mit knapp 39 mm Durchmesser (ohne Krone) ungewöhnlich groß für ihre Zeit. An dem Hänfling, der sie den GIs stibitzt hatte, wäre sie jedenfalls aufgefallen wie ein Kanaldeckel, und die MP hätte sich ganz sicher für ihre Herkunft interessiert.

Unser Bauer dagegen war keiner, mit dem man Händel suchte - zur Währungsreform jedenfalls hatte er seine Schäfchen im Trockenen. Seinem Sohn, der aus britischer Gefangenschaft in Nordafrika heimgekehrt war, übergab er den wohlbestellten Hof und reiste mit seiner Frau als einer der Ersten über die Alpen nach Italien. Er hatte ja auf dem Land gelebt und der Anblick von Ruinen hatte für ihn noch etwas Erhebendes:







Die Dogma reiste wohl etliche Male mit in das Land, wo die Zitronen blühen und wurde auch sonst nicht geschont. Der alte Bauer packte natürlich noch auf dem Hof mit an, kaufte für seinen Sohn einen Trecker und beteiligte sich mit einem Drittel an der Dreschmaschine, welche die Genossenschaft in den Sechzigerjahren kaufte. Dass sie viel und gerne getragen wurde, sieht man ihrem Gesicht an, das von der Sonne gebleicht nicht schwarz sondern eher dunkelgrau wirkt.

Auf jeden Fall ist sie eine Uhr für Erwachsene. Daran besteht kein Zweifel.



***​

Die Geschichte mit dem Bauern ist wahr: der Mann, von dem ich sie kaufte, versicherte mir, sie sei die letzten zehn Jahre im Büro der Fahrzeughalle an einem Nagel an der Wand gehangen. Kein Scherz - sie wurde jeden Tag aufgezogen und zeigte dem Bauern, wieviel noch vom Tage übrig war. Da störte es dann auch nicht so sehr, dass das Leuchtmittel radioaktiv war und ins Werk zu bröseln begann. Die Landwirtschaft gab er vor ein paar Jahren auf und vermietet Ferienwohnungen - "Urlaub auf dem Bauernhof" ist ja ein solides Geschäftsmodell. Die Fahrzeughalle wurde abgerissen und machte einem Erweiterungsbau Platz. Bei der Gelegenheit wanderte die Uhr in eine Kiste mit "Ramsch", die an einen Trödler verkauft wurde, von dem ich sie wiederum habe. (Der gute Mann bot mir dann noch ein paar andere Uhren an, aber sie waren nicht interessant für mich. Außerdem stellte er sich angesichts des Zustandes der Uhren Mondpreise vor.)

So, das wars für heute - vielen Dank für Euer Interesse!

Viele Grüße,
Tomcat
 
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#2
QUARRYMAN

QUARRYMAN

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Hallo Tomcat,

Saucoole Vorstellung......und die Story dazu :super:

Viel Freude mit dem Oldie

Tcb Wolfgang
 
#4
mini

mini

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Hallo Andreas,

wie immer von Dir wieder höchst Unterhaltsames: eine tolle Geschichte zu einer tollen Uhr.
Das L39 ist (auch optisch) mit den anderen Schalträdern von Venus und Valjoux auf Augenhöhe und für mich eines der schönsten Landerons (ausser die Hähne, aber wem sage ich das?).
Deine Entscheidungen bezüglich ZB und Zeigern sind absolut richtig (trotz des relativ bescheidenen Zustandes), die Uhr wäre ihrer Authentizität und ihres Charmes beraubt worden.

Alles in Allem eine schöne Bereicherung Deiner Vintage-Chronographen-Box.

Viele Grüsse
Mathias
 
#5
Tomcat1960

Tomcat1960

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Hallo Mathias,

vielen Dank auch dir! Ja, ich habe einen Moment lang überlegt, Marlies' Angebot anzunehmen. Aber dann wurde mir klar, dass die Uhr mit den Spuren der Jahre auch ihre Persönlichkeit einbüßen würde. (Marlies sieht das heute übrigens ganz genau so ;-)) Ja, die Ablesbarkeit könnte besser sein, speziell beim Chronographenbetrieb. Aber hey - für exakte Zeitmessung haben wir Handies, nicht wahr? :D

Viele Grüße
Andreas
 
#7
Tomcat1960

Tomcat1960

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@ domaß: danke schön! Das Meiste hat mir die Uhr erzählt ;-) Und, wie gesagt, das mit der Fahrzeughalle, wo sie an einem Nagel hing ist wahr. Das hat mir der Mann erzählt, dem ich sie abgekauft habe.

Wie sie in die Hände des Bauern gelangt ist ... wird wohl nie mehr nachzuvollziehen sein. In seinem Besitz war sie wohl schon, als sein Sohn aus der Gefangenschaft heimkehrte. Der Alte war uk-gestellt, darf man vermuten, weil er die Wehrmacht mit Kartoffeln und Rüben belieferte. Vermutlich hat er den Abgesandten des Gauleiters, der ihn für den Volkssturm rekrutieren sollte, in den Allerwertesten getreten und vom Hof gejagt ;-) Den Geschützdonner und das Gebrumm der amerikanischen Panzermotoren in den Ohren, stellte sich mancher in jenen Tagen was Sinnvolleres vor, als seine Haut für die verlorene Sache der Nazis zu Markte zu tragen.

Also gilt (auch) hier: "... und wär's nicht wahr, so wär's doch gut erfunden."

Ich hoffe, du hast dich trotzdem gut unterhalten ;-)

Grüße
Tomcat
 
#8
dunham

dunham

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Unglaublich, welche Filme Uhren auslösen immer wieder. :super: Große Klasse, diese Dogma, traumhaft wiederhergestellt. Ich könnte mir vorstellen: Da klickt auch der Vatikan gern mit - bei dem Namen!:lol:
 
#10
M

Marco_

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Wow super Story mit Herzblut. Man spürt die Passion des Erzählers :-D

Ein schönes Sammlerstück. Glückwunsch :super:

Viele Grüße
 
#11
EnabranTain

EnabranTain

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Eine herausragende Vorstellung :shock:
(da hättest du auch eine neue Kurzgeschichte für den Kindle-Shop draus machen können ... oder immer noch)
Solche Vorstellungen sind einfach das "Salz in der Suppe" hier im UF :super:
Habe ich mit großer Begeisterung gerade verschlungen. ... Danke!

Die DOGMA fasziniert einfach.
Schon allein wegen der Größe. 39mm! WOW
Ich bin begeistert und schließe mich mini da vollkommen an ... genauso war deine Entscheidung richtig.
Man sagt es ja immer so schnell: "Das Alter ansehen lassen", "Den Flair erhalten" ...
Aber wo passt das denn so gut wenn nicht bei dieser Dogma?

Das deine tolle Geschichte mit dem Bauern zumindest einen sehr großen Kern an Wahrheit beinhaltet empfinde ich dann noch als i-Tüpfelchen!
Aber deine Erklärung zu den breiten Zeigern vor 1950 (Dunkelheit, Laternen, ..) ... stimmt die?
Dann hätte ich wieder mal was gelernt hier.
Zumindest hast du es sehr glaubwürdig geschrieben.

Ach ... im Übrigen finde ich das die Restauration (von Revi kann man ja nicht mehr sprechen) von Marlies sehr gut in deine Vorstellung integriert ist.
Top das sie den Zeiger retten konnte :super:
 
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#12
Tomcat1960

Tomcat1960

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@ Marco_: vielen lieben Dank! Es freut mich sehr, dass dir die Vorstellung gefallen hat.

@ EnabranTain: auch dir vielen lieben Dank, Bernd! Bei der Entscheidung, die Patina der Uhr zu erhalten, spielte meine Mitgliedschaft in WUS eine wichtige Rolle: dort zählt die erworbene Patina einer Uhr sehr viel, und ich habe mir diese Haltung zu Eigen gemacht.

Die Zeiger sind typisch für die Kriegsjahre, genauer gesagt, für die Zeit zwischen 1940 und ca. 1950. Einerseits sind sie ein Nachhall des Art Déco, andererseits nehmen sie in der Tat große Mengen Leuchtmittel auf. Für einen ganzen Kontinent, dessen Städte nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich ins Dunkel sanken, wenn die Nacht hereinbrach, war die Nachtablesbarkeit von Uhren ein wichtiges Thema - und hier haben diese Stabzeiger einfach Vorteile. Diese Erklärung für den Einsatz dieser Zeiger (die ich in den Seiten des NAWCC-Forums gelesen habe, wenn ich mich recht entsinne) erscheint mir allemal plausibler als die Annahme, es sei lediglich eine Modeerscheinung gewesen.

Kindle Shop ... das ist so eine Sache: mir wäre neu, dass man dort Bilder reinbekommt. Vielleicht versuche ich einmal, auf bookrix.de eine Handvoll meiner Uhrengeschichten als Versuchsballon steigen zu lassen. Aber grundsätzlich halte ich "Uhren, die wir trugen" eher für ein Thema, das ein Hardcover verdient. Präsentbuch für 9,99 oder so - neben "Katzen - unsere Liebe" und "Dein Sittich - dein Freund".

Non olet eben :-)

Viele Grüße
Andreas
 
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#13
pauldaniel

pauldaniel

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Was für eine herausragende Vorstellung! Vielen Dank dafür.

Ja, wenn diese Uhr aus ihrem Leben erzählen könnte...

Die Restauration ist sehr gut gelungen, da hat Marlies wirklich tolle Arbeit geleistet. Auch die Entscheidung, das Ziffernblatt so zu lassen, ist absolut richtig gewesen.

Trage sie in Ehren, das hat sie verdient.
 
#14
Tomcat1960

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Vielen Dank, Axel! Genau deswegen liebe ich Vintage-Uhren - hier darf ich mir straffrei ;-) ausmalen, was diese alten Damen schon alles erlebt haben mögen. Und sie sind nachsichtiger mit dir, als man denkt: eine Schramme mehr oder weniger stört sie nicht wirklich. (Aber natürlich gehe ich pfleglich mit ihnen um ;-))

Viele Grüße
Andreas
 
#15
Ragnarök

Ragnarök

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Servus Tomcat,

prima :super:!

Ich freue mich immer, wenn ich Deinen Namen / Nick im Vorstellungsfaden erspähe. Für gewöhnlich erwartet mich dann unterhaltsame Lektüre und eine nicht alltägliche Uhr.

Und so wurde ich auch hier nicht enttäuscht - im Gegenteil :klatsch:.

Besten Dank an Dich!

Viele Grüße

Boy
 
#17
domaß

domaß

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Sehr gerne in Mitteleuropa: München und Insprugg
Danke tomcat1960!

Deine Antwort, ich bin sprachlos (ist auch besser so).

Auch wenn ich das Gefühl von Erbschleicher mal Leichenflederer* habe, trotzdem flüstere ich:
Falls, ja, falls Du jemals diese Schönheit in andere Hände geben willst, dann bitte ...

Liebe Grüße und
.........
(wortlos ob des Schönen)
domaß.

* Leiche? Wo?
 
#18
simon

simon

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Eine sehr liebevoll geschriebene Vorstellung, da macht das lesen Spaß.
Die Uhr gefällt mir sehr gut, ich bin im übrigen der Meinung dass du gut daran getan hast möglichst wenig zu verändern.
Sie ist nunmal alt und darf daher ihre Spuren auch mit stolz in würde tragen :)
 
#19
Lindi1977

Lindi1977

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Hallo Andreas,
mit dieser Vorstellung zeigst du wieder einmal, wie vielfältig doch dieses Forum hier ist, mit einer Uhr, deren Zeit eigentlich schon längst abgelaufen ist, aber durch einfühlsame "Sammler" wie dich, vor der Versenkung gerettet wurde und mit Zuneigung und Liebe wieder für Jahre einen Träger erfreuen darf.
Neu beim Konzi kaufen kann jeder..., danke für die Rettung manch Kleinode...

Gruß, Marco
 
#20
malikka

malikka

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Hallo. Was für eine grandiose Geschichte du um und für diese Uhr geschrieben hast . Ich habe die 30 Minuten Lesezeit ja sowas von gern investiert eben . Danke dafür und auch für meine gedanklichen Rückblicke um die Erhaltung des Flairs dieser Dogma . Ich habe echt zurückdenken müssen ,wie lange ich in meinen alten Unterlagen und Krabbelkisten gesucht habe. Wie oft ich die Uhr vorgeholt , wieder weggelegt , wieder vorgeholt und wieder weggelegt . Bis der richtige Tag kam und die Möglichkeit einen doppelt durchgerosteten Minutenzeiger wiederherzustellen . Aber wie ich sehe , sieht sie noch genauso aus . Und das steht der alten >Dame gut . Denke , sie ist bei dir auch in den richtigen Händen und ich freue mich ,das ich helfen konnte .
Viel Freude und ein langes gemeinsames Leben euch Beiden . ;-)
Achja und danke für die Blumen .............. Viele grüße Malikka ................in Gedanken vertieft .
 
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